Posts mit dem Label Tinkababy werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tinkababy werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 12. August 2023

Ein Jahr ist es heute her

 und ich muss immer noch sehr oft an sie denken,

Tinka mit Fluffy

*
 
Ich vermisse sie immer noch, das kleine Tinkababy, obwohl sie ja schon
lange kein Hundebaby mehr war. Sogar an ihr Bellen kann ich mich noch
erinnern. Sie war so lieber, anhänglicher Hund.
Für mich ist es immer wieder erstaunlich, wie sehr man einen Hund
vermissen kann. 16 Jahre war sie ein treuer Begleiter. In einer so langen
Zeit, gewöhnt man sich sehr an ein Tier. Jeder Tag mit ihr und Tessie
war ein glücklicher Tag !


Manchmal, wenn sie so da saß, schien sie ganz in Gedanken versunken
zu sein. Wie oft habe ich mir gewünscht, erfahren zu können, was so ein
kleiner Hund denkt. Sie konnte lange so sitzen und in den Garten schauen.
Tief in Gedanken schien sie über irgendetwas zu philosophieren, weil sie
so angestrengt nachdachte.

Ach, du kleine Tinka, es war eine schöne Zeit mit dir und Tessie.
Ihr beide habt mein Leben sehr bereichert. Ohne euch hätte ich lange
nicht so viel Freude und eine so schöne Zeit gehabt.
Ich denke sehr oft an euch und vermisse euch immer noch.
 
Jetzt leisten mir Paulinchen, genannt Lilly, und Fluffy Gesellschaft.
Auch sie bereiten mir so viel Freude und bereichern mein Leben
um ein Vielfaches.
Ohne euch alle wäre mein Leben sehr viel ärmer.
 
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Samstag, 31. Dezember 2022

Das Jahr 2022 verabschiedet sich

sehr stürmisch, aber dafür viel zu mild - mit 18 Grad mitten im Winter !


 
 
 
Die Wolken haben es ebenfalls sehr eilig, so als wollten sie dieses Krisenjahr
endlich hinter sich lassen, ziehen sie am trüben Himmel von West nach Ost,
als befänden sie sich auf der Flucht. Irgendwie bin ich auch froh, wenn dieses
Jahr vorüber ist, jedenfalls, was die Krisen, den Krieg, die Katastrophen und die
weltweiten schrecklichen Unwetter betrifft. Doch wenn ich so in die Zukunft
schaue, wird sich daran auch im neuen Jahr nicht viel ändern.
 
Persönlich kann ich rückblickend sagen, dass es ein recht gutes Jahr war. Es
gab zwar hier und da ein paar kleinere Wehwehchen. Die Corona-Pandemie
habe ich jedoch auch ohne Impfung gut überstanden und bin froh, dass es
 mich bisher nicht erwischt hat. Hoffe, das bleibt so.
Sehr schmerzhaft war jedoch der Tag und viele Wochen danach, als uns das
kleine Tinkababy für immer verlassen hat. Sie war ein so lieber Hund.
Sechzehn Jahre hat sie uns so viel Freude bereitet. Mittlerweile habe ich den
Verlust so einigermaßen überwunden und denke jetzt häufiger in liebevoller
Dankbarkeit und Erinnerung an sie. Vergessen werde ich sie genauso wenig,
wie Tessie, die bereits seit fünf Jahren nicht mehr bei uns ist.

Ansonsten war es ein Jahr, in dem sich nicht viel Außergewöhnliches oder gar
aufregendes ereignet hat. Worüber ich recht froh bin, denn meistens bedeutet
das nicht Gutes. Wie jedes Mal zu Beginn eines neuen Jahres freue ich mich,
dass die Tage allmählich wieder heller und länger werden und natürlich wächst
mit jedem Tag meine Vorfreude auf den Frühling. Auf den Garten. Auf das
Erwachen der Natur. Der Garten spielt, wie der Professor und die Knuddels, 
eine Hauptrolle in meinem Leben. Ein Leben ohne den Garten ist für mich
unvorstellbar geworden - genauso, wie ein Leben ohne den Professor und die
Knuddels. Sie tragen zu einem großen Teil dazu bei, dass ich jeden Tag, der
mir geschenkt wird, froh und dankbar bin, sie an meiner Seite zu haben.
Und wenn dann im Frühling der Garten grünt und blüht, erwacht auch in mir
nach den langen, meist trüben Wintertagen, neue Freude am Dasein, am Hier
und Jetzt. Zu diesem Zeitpunkt kann ich es kaum erwarten, mich in die Garten-
wühlerei zu stürzen und dem neuen Leben auf die Sprünge zu helfen. Es wird
zurückgeschnitten und gedüngt, wo es notwendig ist, das alte Laub von den
Beeten entfernt und neues gepflanzt. Eine schöne Jahreszeit, das Frühjahr.
Wenn ich daran denke, kann ich es schon jetzt kaum erwarten.
 
 

Der Sommer ist die Zeit, den Garten zu genießen. Es wird gefaulenzt, gechillt,
wie man heutzutage sagt und alles in aller Ruhe angegangen. Jetzt heißt es, die Seele
baumeln lassen. An manchen Tagen war es zwar etwas zu heiß, aber unter der
Markise oder einem Sonnenschirm immer noch gut auszuhalten. Ich habe den
Sommer jedenfalls in vollen Zügen genossen.

Doch der Herbst ist und bleibt die schönste Jahreszeit, schon allein seiner
Farbenpracht wegen. Ich vergleiche den Herbst immer mit dem Herbst des
 Lebens - mit dem Alter. Denn so wie der Herbst die Zeit der Ernte ist, ernten
auch wir Menschen im Alter das, was wir in unserem bisherigen Leben gesät
haben. Und wer jetzt mit sich, seinem Leben und dem, was er erreicht hat,
zufrieden ist, kann sich wirklich glücklich schätzen und sollte dankbar sein.

Der Winter ist die Zeit des sich Zurückziehens, sich zu besinnen, Revue
passieren zu lassen, des Nachdenkens und hoffentlich die Zeit, gewonnener
Erkenntnisse aus den bisher gesammelten Erfahrungen.
Wer jetzt nichts aus seinen Fehlern, seinem Verhalten und Handeln gelernt hat,
wird sich auch nicht weiter entwickeln.

Und bevor wir uns versehen, ist das Jahr vorbei. Und wieder fragen wir uns, wo
ist eigentlich die Zeit geblieben ? Sie scheint, je älter wir werden, immer schneller
zu vergehen. Woran mag das nur liegen ?
Eine Antwort werden wir darauf wohl nie finden. Es ist wie es ist und so wird es
auch bleiben.
Gute Vorsätze ?
Nein, noch nie gehabt, weil ich das Leben nehme, wie es kommt
alles Weitere wird sich ergeben - auch im neuen Jahr.

Also dann, auf ein Neues ! Guten Rutsch, alles Gute und viel Glück !

~*~

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Freitag, 19. August 2022

Sie fehlt uns

 die kleine Tinka, die uns über 16 Jahre so viel Freude bereitet und
unser Leben auf so wunderbare Weise bereichert hat.

 
So weh es auch tut, sie nicht mehr bei uns zu haben, so sind wir
gleichzeitig dankbar, dass sie erlöst ist, denn sie wurde in den letzten
Wochen immer schwächer. Bis fast zuletzt hat sie immer noch ihr
Schüsselchen mit Hühnchen und Reis gefuttert und reichlich
getrunken.

 
Auch die Spaziergänge durch den Garten schien sie jeden Tag zu genießen,
auch wenn wir sehr langsam gehen mussten. Da sie blind war, musste ich
sie an der Leine führen.

 
Sie hat viel geschlafen und sich immer wieder gefreut, wenn wir und die
beiden anderen Hunde versucht haben, sie ein wenig aufzumuntern, aber
so nach und nach ließen ihre Kräfte nach.

 
Zwei Tage bevor sie für immer einschlief, wollte sie nichts mehr fressen
und wir wussten, dass sie uns bald verlassen würde.

 
Am 12. August gegen 18:00 musste wir uns von ihr verabschieden.
Mir ist das Herz immer noch schwer, denn sie fehlt mir so sehr.
Sie war ein so lieber Hund und ich bin dankbar, dass sie 16 Jahre an
meiner Seite war.

Danke, meine kleine Tinka, du warst immer mein kleines Tinkababy -
bis in dein hohes Alter und wirst es immer bleiben.

~*~

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Montag, 25. November 2019

Wie ein Diamant

 
 
funkelte dieser Tautropfen vor ein paar Tagen im morgendlichen
Sonnenlicht.
Ich staune, dass die Kamera das genau so einfangen konnte.
Das war dann wohl mal wieder einer dieser Glücksmomente !
 
Apropos Glück !
 
Es gibt ein ganz einfaches Rezept glücklich bzw. zufrieden zu sein.
Das erreicht man eigentlich schon dadurch, in dem man seine Erwartungen
zurückschraubt. Sich nicht mit anderen vergleicht und mit dem zufrieden ist,
was man hat und wie man ist. Sich so zu akzeptieren wie man ist, sich so
annehmen, erzeugt ein Gefühl von Zufriedenheit. Viele Menschen hadern
mit dem Älterwerden, damit, wie sich ihr Äußeres verändert, mit den
zunehmenden Falten, mit dem körperlichen Verfall, mit der Gewichtszu-
nahme und den allgemeinen Beschwerlichkeiten des Alters.
Was nutzt es, sich darüber überhaupt Gedanken zu machen ?
Es ist wie es ist. Wir können uns deswegen selbst den Tag verderben - oder
es akzeptieren. Damit fahren wir auf jeden Fall besser. Viel wichtiger ist es,
gesund zu sein und es hoffentlich lange zu bleiben.
Dazu trägt eben auch bei, es sich selbst gut gehen zu lassen. Das zu tun,
was gut tut, worüber man sich freut. Z.B. einen ausgedehnten Spaziergang
in der Natur zu unternehmen. Sich selbst eine Freude machen, mit einem
guten Buch, mit einem Stückchen Kuchen und einer Tasse Tee. Jetzt in der
kommenden Adventszeit kann man Plätzchen backen.
Auch das ist eine Freude und kann glücklich machen.
Glück ist eine positive Einstellung zum Leben.
 
Die meisten Menschen machen sich den Stress selbst. Das hat negative
Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Je mehr diese Menschen sich
leisten wollen, also anschaffen wollen, desto mehr setzen sie sich selbst
unter Druck, dafür auch das nötige Geld aufzubringen.
Jetzt in der Weihnachtszeit rechnet der Einzelhandel mit einem Umsatz
von über 100 Milliarden Euro. Demnach plant jeder Bürger in diesem Jahr
zu Weihnachten 475 Euro für Geschenke auszugeben. Der Umwelt tut das
ganz sicher nicht gut und dem Klima erst recht nicht. Das beweist einmal
mehr, wie unvernünftig der Mensch doch eigentlich ist. Er demonstriert gegen
etwas - tut aber andererseits nichts dafür ! Ich möchte nicht wissen, wie viel
Smartphones zu Weihnachten wieder unter den Weihnachtsbäumen liegen.
 
Ich bin wirklich richtig froh und glücklich, dass wir uns schon seit vielen
Jahren nichts mehr schenken. Wie die meisten Menschen haben auch wir mehr,
als wir zum Leben unbedingt benötigen. Erst vor ein paar Wochen habe ich
wieder kräftig entrümpelt. Was für eine Erleichterung ! Was für ein wunder-
bares Wohlgefühl wieder Platz und Luft in den Schränken zu haben.
Es ist wirklich ein wunderbares Glücksgefühl, wenn man feststellt, was man
alles nicht benötigt. Dadurch wird jeder Tag ein wenig leichter. Jeden Tag
weniger unnötigen Ballast - das tut richtig gut !
Genau so gut tut es, jeder möglichen Versuchung wieder etwas Neues
anzuschaffen, widerstehen zu können. Gerade jetzt vor Weihnachten über-
häufen uns die Versandhäuser und der Onlinehandel mit den neuesten
Katalogen. Manchmal blättere ich sie nur so zum Spaß durch, um sie
danach in die blaue Tonne zu verfrachten. Und ja, manchmal entdecke ich
auch etwas, das mir gefallen könnte. Aber ich lasse mich schon lange nicht
mehr durch die schönen Fotos verführen. Das ist auch so ein wunderbarer
Glücksmoment, wenn ich der Versuchung widerstehen konnte.
Ich habe jedes Mal ein Lächeln im Gesicht, wenn ich Kataloge, ohne etwas
bestellt zu haben, in die blaue Tonne werfe - obwohl ich die
Ressourcenverschwendung für deren Herstellung verurteile.
 
Diese Drei machen jeden Tag zu einem ganz besonders glücklichen Tag:
 
 
 
DIE KNUDDELS - Tinka, Paulinchen und Fluffy

 
HERBSTZEIT IST KUSCHELZEIT 
auch für die Knuddels während ihres Mittagsschläfchen.
 
Hunde müssten auf Rezept verschrieben werden.
Sie tragen mehr zum Wohlbefinden bei,
als so manche Medikamente.
☺
 
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 

Freitag, 25. Januar 2019

Morgenstund....

... hat ... nein, kein Gold im Mund, sondern kalte Füße, trotz warmer Stiefel.
Aber sie sind so schön, diese sehr frühen Morgenstunden im Garten, die ich
trotz Eiseskälte immer wieder genieße.
Aber nicht nur ich, die Knuddels lieben den Schnee und sind völlig außer
Rand und Band, so dass ich Schwierigkeiten habe, sie wieder ins Haus
zu locken. Da müssen schon ganz besonders leckere Leckerlis herhalten.
Ihnen ist es nämlich völlig wurscht, ob ich friere und Eis-Füße habe.
Doch wer könnte ihnen diesen Spaß im Schnee verweigern.
Sie lieben es durch den Schnee zu flitzen und fremde Fährten
aufzuspüren, um diese zu verfolgen. Wer weiß denn schon, wer sich
nachts hier im Garten so herumtreibt ?!
 
 
Es ist so schön zu beobachten, wie ein neuer Wintermorgen erwacht und diese
wunderschönen Farben und Motive an den Himmel malt.
 
 
Über den schneebedeckten Dächern im Gartens steht der Mond noch hoch
am Himmel. In Vollmondnächten ist das immer wieder ein wildromantischer
Anblick. Aber nicht nur dann. Es ist auch traumhaft schön, ihn in klaren
Sternennächten, als Sichel zu bestaunen. Gerade las ich, dass ein Meteorit
auf seiner Oberfläche eingeschlagen ist. Sogar der gute, alte Mond wird vor
fremden Eindringlingen nicht verschont.

 
Flugverkehr schon früh am Morgen. Während hier ringsherum noch alles schläft,
ist dort oben schon allerhand los.
 
 
Auch die Knuddels sind in ständiger Bewegung und kaum zu bremsen.
Während ich mich nach einer Tasse heißen Kaffee sehne, und gerne erst
einmal frühstücken würde, haben sie nur Spaß und Spiel im Sinn.
 
 
Es sei ihnen gegönnt. Wer weiß, wie lange uns der weiße Traum noch erhalten
bleibt und ob es überhaupt nochmal schneit. Die Meteorologen sagen für die
nächsten Tage Schneeregen voraus, der zu Glätte führen wird. Das sind dann
die weniger angenehmen Seiten des Winter, insbesondere für diejenigen, die,
wie unser zerstreutes Professorchen, früh morgens mit dem Auto unterwegs
sind.

 
 Der morgendliche Himmel in seinen schönen Farben und das Gegenteil dessen,
wenn er seinen grauen Wolkenvorhang vor die Sonne zieht.
 
 
Und das hier ist sie, die Sonne, wie sie versucht, den dicken, grauen
Wolkenvorhang beiseitezuschieben. Manchmal sah es so aus, als würde
ihr dieses Vorhaben gelingen, aber die Wolkendecke war ihr überlegen
und ließ ihren Auftritt nicht zu.
 

So blieb es gestern eher trüb und grau und natürlich kalt, aber es soll ja wieder
etwas wärmer werden, bevor der Winter nächste Woche nochmals einen neuen
Anlauf nehmen soll.
Wir sind gerüstet und wenn dann noch frischer Schnee vom Himmel rieselt,
soll es uns recht sein. Die Knuddels wird es ganz besonders freuen.
 
~🐾~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 


Dienstag, 20. November 2018

Spaß und Spiel

mit den Knuddels im herbstlichen Garten.
Ja, das gibt es auch noch - neben all der Schreiberei: Spaß und Spiel !
Die Schreiberei findet nämlich in der Regel abends oder aber nachmittags statt,
wenn die Knuddels nach dem Spaziergang schlafen und ich mir eine Tasse
Kanne Tee gönne.
 
 
Beim Spiel und Spaß oder unserem Spaziergang habe ich selten die Kamera
dabei, weil die Knuddels eh ständig in Bewegung sind und mir dadurch nur
ganz selten "gute" will heißen "scharfe" Fotos gelingen.
Nun könnte ich die Kamera entsprechend einstellen, aber bis ich so weit bin,
sind die Knuddels meist schon wieder von der Bildfläche hinter dem einen
oder anderen Busch verschwunden.
 
 
An diesem Tag hatte ich mal Glück, weil ich sie mit Leckerlis in meiner Nähe
halten konnte. Leider gelingt das nicht immer. Ebenfalls Glück hatten wir mit
dem Wetter, denn das zeigte sich von seiner besten Seite, so dass sich die
Knuddels richtig austoben konnten.
 
 
 
 
An regnerischen Tagen wollen sie oft gar nicht raus.
Wenn sie in der geöffneten Türe stehen und sehen, dass draußen alles nass ist,
hält sich ihre Begeisterung für Spaß und Spiel oder einen Spaziergang sehr in
Grenzen. Dann ziehen sie ihre kuschlig warmen Körbchen vor und dösen lieber
vor sich.



Bei Sonne und trocknem Wetter macht das Versteck- und Hasch-mich-Spiel
natürlich viel mehr Spaß.


Die immer lieben, haben nicht die Muße,
sich zu beklagen und sich unglücklich zu finden.
Joseph Joubert

Und ich liiiiiiebe meine Knuddels - mehr als so manche Menschen.

~*~

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 


Donnerstag, 8. November 2018

Vorgestern wurde gefeiert

Nein, nicht wie man anhand des Fotos vielleicht annehmen könnte,
der Welthundeknabberknochentag, nein, es war Tinkababys 12. Geburtstag.
Zu diesem feierlichen Anlass sind wir zu einem gemächlichen Spaziergang
bei herrlichem Sonnenschein aufgebrochen und haben das bunte, milde
 Herbstwetter genossen. Gemächlich deshalb, weil Tinka nicht mehr ganz
so schnell kann. Anschließend gab es für Tinka und die beiden anderen
Knuddels jeweils einen Knabber-Knochen und für ihr Frauchen ein
Apfeltäschchen zum Tee.
 
 
Aus dem Babyalter ist Tinka natürlich längst raus, aber sie bleibt halt mein
Baby, auch wenn sie jetzt -umgerechnet ins Menschenalter - bereits 84 Jahre
und somit eine alte Hundelady ist.

Tinkababy am 6.Nov.2018
 
Ein wenig unscharf, das Foto, da sie sich im Gegensatz zu früher, nicht mehr
so gerne fotografieren lässt. Sie ist wohl mit zunehmendem Alter ein wenig
eitel geworden und hält ganz selten mal still.

 
Das war in ihren frühen Welpen-Baby-Jahren noch ganz anders.

 
Beim Anblick dieser Fotos werden Erinnerungen wach.

 
Wie schnell doch die Zeit vergangen ist !
 
Hoffentlich bleibt sie uns noch recht lange erhalten.
Happy Birthday kleines Schnauzbäckchen.
Du hast uns im Laufe deines Lebens so viel Freude bereitet
und unser Leben so sehr bereichert.
Dafür danke ich dir heute an deinem Geburtstag von
ganzem Herzen.
 
 
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 


Mittwoch, 7. November 2018

Der Sonne entgegen

führte uns unser Spaziergang an Tinkas gestrigem Geburtstag.
Was war das für ein herrlicher, milder Herbsttag. Fast hatte ich den
Eindruck, der Frühling ist im Anmarsch. Die Vögelchen zwitscherten und
ein paar eifrige Wespen waren neben Fliegen auch noch unterwegs.
Doch die Bäume waren bunt gefärbt. Hier und da lag ein wenig Laub
auf den Wegen. In der Nacht zuvor hatte es einen heftigen Regenschauer
gegeben, so dass die Luft würzig und nach feuchter Erde roch.
 
 
Ich habe mir während meiner Spaziergänge - wenn Tinka dabei ist,
wenn es also langsamer und nicht so zügig voran geht, angewöhnt,
auf meinen Atem zu achten. Also bewusst ganz tief ein und aus
atmen. D.h. tief durch die Nase einatmen und durch den Mund wieder
aus. Auf diese Weise wird das Blut mit ausreichend Sauerstoff versorgt.
Zu Hause vergesse ich diese Atemübungen oft, weil ich auf andere
Dinge konzentriert bin. Und dabei ist richtiges Atmen so wichtig.

 
Doch selbst während meiner Spaziergänge durch diese herbstliche Natur,
werde ich immer wieder abgelenkt, weil ich dieses Farbenspiel, diese
herrlich warme Farbenpracht so sehr mag. Verbunden mit dem würzigen
Geruch in der Luft ist das ein wahres Fest für die Sinne.
 
 
Hoffentlich  bleibt das Wetter noch eine Weile so schön - es kann ja ruhig kälter
werden, wie es um diese Jahreszeit eigentlich üblich ist, wenn es nur nicht
so nasskalt wird. Das nasskalte Wetter geht so durch und durch bis auf die
Knochen und das ist nicht so mein Ding. Meine Atemübungen muss ich dann
zwangsläufig auch einstellen. Doch es ist wirklich interessant, welchen Einfluss
das Wetter auf unser Wohlbefinden hat.
 
 
Nach dem letzten drastischen Wetterumschwung, als mein Blutdruck
dermaßen in die Höhe schoss, musste mich mein Freund doch tatsächlich
abends noch ins Krankenhaus fahren. Dort hörte ich dann von den
Pflegekräften, dass genau an diesem Tag viele Herz-, Kreislauf und
Bluthochdruckfälle eingeliefert wurden. Gott-sei-dank konnte ich nachdem
man mich vier Stunden auf den Kopf gestellt hatte, wieder nach Hause.
Zur Erinnerung an diesen Abend befinden sich noch heute blaugelbgrüne
bis schwarzrote Flecken auf der Hand, am Handgelenk und an beiden Innen-
armbeugen. Es waren wohl Experten am Werk, denn diese Hämatome,
die sich von der herbstlichen Farbenpracht nicht wesentlich unterscheiden,
werden ihre Zeit brauchen, bis sie ganz verschwinden.
 
Aber ich will nicht meckern - im Gegenteil, denn dieser Abend im Kranken-
haus, der bis in die Nacht dauerte, hatte dann doch noch etwas Positives.
Anhand der Blutabnahme und des anschließenden Labor Ergebnisses,
kann ich völlig beruhigt sein, denn alle Werte waren okay.
(Ich gehe nämlich eigentlich gar nicht gerne zum Arzt - schon gar nicht
zur Blutabnahme oder sonstigen Pieksereien).
Die ärztliche Diagnose - alles in Ordnung ! Es konnte also nur am plötzlichen
Wetterumschwung, einem extremem Luftmassenwechsel gelegen haben.
Seither ist alles wieder im Normal- bzw. Niedrigbereich.
Ein Grund sich zu freuen, dankbar und zufrieden zu sein.
 
 
Die Heiterkeit des Sinnes belohnt der Augenblick selbst.
Arthur Schopenhauer
 
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 


Montag, 30. Juli 2018

Der Lounge-Tisch

Bei diesem "Lounge-Tisch", handelt es sich um einen Tisch, der zu den
Terrassen-Möbel gehört(e). Er war mit einer Glasplatte versehen und
verfügt zudem über ein Unterfach, in das man Zeitschriften oder
sonstigen Kram ablegen konnte.
Da ich diesen Tisch allerdings als viel zu niedrig empfand und es
gar nicht mochte, dass ich beim nachmittäglichen Tee immer mit den
Knien an die Tischkante stieß, wurde kurzerhand ein anderer Tisch in
"normaler" Tischhöhe bestellt und der "Lounge-Tisch" umfunktioniert.
Nachdem die Glasplatte nun nicht mehr gebraucht wurde, fand sie
einen eher "unwürdigen Abstell-Platz" neben dem Gartenhäuschen
und wartet dort auf einen evtl. neuen Einsatz bzw. Verwendungszeck.
 
Der Lounge-Tisch dagegen dient nun als "Ablage" für meine müden Beine,
wenn ich diese zur Entspannung mal hochlegen möchte. Dazu wird der
ehemalige Lounge-Tisch vor einen Sessel geschoben und mit einer Auflage
versehen.
Der Lounge-Tisch dient allerdings nicht nur als Ablage für meine müden Beine,
sondern auch als Sitz-, Liege- und Entspannungs-Gelegenheit für Paulinchen
 

 
 
und als eine Art Hundehütte mit Aussichtsplattform für Fluffy.
Die untere Ablage, die ja eigentlich für Zeitschriften oder sonstigen Kram
vorgesehen war, ist von Fluffy inzwischen als ihr ureigenes Refugium in
Beschlag genommen worden. Wenn sie sich dort aufhält, darf nichts und
niemand sich dieser 1. Etage nähern, ohne Androhung von Konsequenzen.

 
 
 
Wenn ich ganz großes Glück habe, wird mir sogar gestattet, den Sessel mit
diesem ehemaligen Lounge-Tisch für meine müden Beine, in der Mittags-
pause für ein kurzes Nickerchen zu nutzen.
Das darf ich jedoch nur, wenn alle drei - also einschließlich Tinka - ebenfalls
ganz "oben" liegen dürfen. Denn sobald ich mich dort ausgestreckt - und es
mir gemütlich gemacht habe, springen alle drei nach "oben", so dass ich
meine müden Beine nicht mehr bewegen kann.
 
Dass das mehr als unbequem ist und nicht der leiseste Hauch einer
Chance auf ein kurzes Nickerchen besteht - wer würde das bezweifeln ?
 
Hauptsache ist jedoch - wie immer - , den drei Knuddels geht's so richtig
gut, denn schließlich sollen sie ja nicht leben wie ein Hund ;o)
 
 
 
 
Was tut man nicht alles !
Geht's den Hunden gut, geht's auch dem Frauchen gut - selbst wenn ich
- statt ein Mittagsschläfchen halten zu können -, noch wach bin,
dafür aber die Knuddels und meine Beine eingeschlafen sind ;o) !
 
~*~

Übrigens der langersehnte Regen fiel am vergangenen Samstag leider
nicht so üppig aus, wie es anfangs aussah. Er ließ nämlich ziemlich schnell
wieder nach und die ansteigenden Temperaturen und der Wind sorgten
dafür, dass das gefallene Nass schnell wieder verdunstete.
Dadurch wurde auch meine Freude etwas getrübt.
Aber was soll's, ich habe mich gefreut, das ist doch was ! :o).

~*~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Sonntag, 18. Februar 2018

Hallo Welt !

Ja, ich bin es, das liebe Paulinchen.
Frauchens Zuckerschnute.
Muss mich doch mal wieder melden, schließlich ist es
schon ein paar Tage her, seit ich mich das letzte Mal
der Welt gezeigt habe.
 
 
Inzwischen bin ich fein gewachsen und habe sogar 2 kg zugenommen.
Nun muss ich auf mein Gewicht achten,
denn ich möchte doch schlank und rank bleiben.

 
Deshalb mache ich morgens zusammen mit Fluffy immer Frühsport.
Jetzt, da es so frostig ist, sind wir im Garten um die Wette gelaufen
und diejenige, die zuerst wieder bei Frauchen ist, hat gewonnen
und bekommt ein Leckerli.
 
 
 
Tinka hat zugeschaut. Sie ist ja nicht mehr die Jüngste und
kann nicht mehr so schnell. Sie schaut uns - wie Frauchen, die ja
auch nicht mehr die Jüngste ist und auch nicht mehr so schnell kann,
lieber zu. Wenn es matschig ist, dürfen wir nicht durch die Beete flitzen,
weil Frauchen sonst die Krise kriegt.
Sie sagte immer, wir würden dann aussehen, wie durch den
Schlamm gezogen.
Übrigens heute, ja heute bin ich seit genau fünf Monate auf der Welt,
von der Frauchen immer sagt, sie sei total irre und verrückt.
Also die Welt, nicht das Frauchen,......... obwohl, wenn ich jetzt so
darüber nachdenke ,........also ...wie dem auch sei, 
jetzt freue ich mich - wie mein Frauchen auf den Frühling.
Da es mein erster Frühling ist und ich ja noch so jung bin,
weiß nicht so genau,
was mich im Frühling erwartet.
Also schaun wir mal !
Vor ein paar Tagen hat es mal wieder geschneit.
Frauchen war so gar nicht begeistert.
Ich fand die Schneeflocken lustig !
 
Tschüss irre Welt und bis bald wieder !
 
 
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 


Montag, 20. November 2017

Überraschung

Und was für eine !
In diesem Jahr wurde um mein Geburtstagsgeschenk ein besonderes
Geheimnis gemacht. Ich wusste nur, dass es ein vorgezogenes Geschenk
sein würde - weil es sich nicht anders einrichten ließ.
Ich wurde gebeten, mir an diesem besagten Samstag nichts vorzunehmen,
sondern mich auf eine etwas längere Fahrt auf der Autobahn einzustellen.
 
 
Voller Erwartung stieg ich also an diesem besagten Samstagmorgen
in das Auto von Prof. Dr. von und zu Herrchen - also auf den Beifahrersitz,
was für mich pure Folter bedeutet, da ich eine wahnsinnig schlechte
Beifahrerin bin - insbesondere auf der Autobahn.
Dazu regnet es auch noch und es herrschte ein reger Verkehr, was meine
Nerven ganz erheblich strapazierte. Wenn ich das Lenkrad nicht selbst in der
Hand halten und die Geschwindigkeit nicht selbst bestimmen kann,
bin ich ein wahres Nervenbündel - und wenn es dann auch noch trüb und
regnerisch ist, ist das auch für den Fahrer eine Tortur und Folter.
 
Zuerst ging es also immer in Richtung Koblenz. In Bonn hatte die Höllenfahrt
dann erst einmal ein Ende für mich. Eine Weile ging es noch kreuz und quer
durch die Stadt und ich fragte mich natürlich immer wieder, um welche
Überraschung es sich handeln könnte, denn ich bin ja wunschlos glücklich
und zufrieden. Außerdem hatten wir schon vor Jahren vereinbart, uns keine
Geschenke - weder zu Weihnachten noch zu den Geburtstagen - zu machen,
halten uns aber fast nie daran. Außerdem brauche ich nichts mehr und
habe das auch immer wieder deutlich zum Ausdruck gebracht.
Nun ja - es kommt eben meisten immer wieder anders als man denkt.
Wir fuhren also durch die Stadt, bis das Navi meinte, dass wir unser Ziel
erreicht hätten.
Ich schaute mich verdutzt um, denn ich sah weder Geschäfte, noch gab
es irgendeinen Hinweis darauf, welche Art von Überraschung mich in
dieser Wohngegend erwarten könnte.
Also folgte ich meinem Freund, der geradewegs auf ein Haus zusteuerte,
davor stehenblieb und kurzerhand den Klingelknopf betätigte.
Der Türöffner summte und kurz darauf stand ich einer mir völlig unbekannten
Frau gegenüber, die mir freundlich die Hand entgegenstreckte.
"Kommen sie doch bitte rein", lud sie uns mit einer Handbewegung ein.
Ich sah meinen Freund an, der mich ebenfalls mit einer Handbewegung
anwies, zu tun, was diese Dame von mir verlangte. Diese ging dann voraus
und öffnete eine weitere Türe. "Und hier ist Ihr Geburtstagsgeschenk",
verkündete sie und deutete auf ein kleines, weißen Etwas !
 
Und dieses kleine, winzige, weiße Etwas mit schwarzes Kulleraugen
tapste geradewegs auf mich zu.
Und schon war es um mich geschehen !
PAULINCHEN
♥
 
Was für eine Überraschung !
Was für ein Geschenk !
Was für eine Freude, noch einmal eine kleine Westiehündin
in der Family aufnehmen zu dürfen !
Ich kann es immer noch nicht fassen !
Es ist, als hätte jemand die Zeit zurückgedreht.
Ein Hund macht schon glücklich,
zwei Hunde noch ein bisschen glücklicher
und wenn dann noch so ein kleines, weißes Wollknäul
den ganzen Laden hier aufwirbelt,
dann ist das Glück einfach grenzenlos.
Ja, so ein kleiner Welpe macht momentan natürlich
auch mehr Arbeit, aber Fluffy ist schon fast aus dem Gröbsten
raus und außerdem ist frau schließlich Multitasking ;o) !
Wahrscheinlich hatte mein lieber Freund außer der Tatsache, mir
eine große Freude bereiten zu wollen, in erster Linie auch meine
Gesundheit im Sinn, sprich auch dafür zu sorgen, dass ich nur
ja genügend Bewegung habe ;o).
 
 
 
 
Abends sind wir allerdings platt, geschafft und so was von hundemüde,
dass uns quasi schon nach dem Abendessen die Augen zufallen.
 
 
 
Bis auf das Prof. Herrchen.
Der noch putzmunter ist und das so gar nicht verstehen kann.
Das bisschen Haus- und Gartenarbeit.
Männer ! - sag ich da nur ;o).
 
~*~
 
Alles hat sich geändert, nichts ist mehr gleich.
Du liebst deine Hunde und Deine Seele ist reich.
(von einem unbekannten Hundeliebhaber)
 
*
 
 Wie wahr, wie wahr !
Hunde sind wirklich eine absolute Bereicherung !
Ein Leben ohne Hunde kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.
 
 
Sie liebt es schon jetzt fotografiert zu werden, das kleine Paulinchen -
- genau wir Tessie, unsere Zuckerschnute,
die wir immer noch schmerzlich vermissen.
 
Einmal Westie-vernarrt, immer Westie-vernarrt.
 We are Family !
 
~*~
 
Foto oben: Pixabay
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
  

Donnerstag, 9. November 2017

Im Garten ist immer was los

 
 
Fluffy unternimmt einen Bummel durch den herbstlichen Garten.
 
 
Frauchen, was macht der Mann da ?
Das ist nicht irgendein Mann, Fluffy, das ist Buddha.
Und was macht der da ?
Er meditiert.
Was ist meditieren ?
Zur Ruhe kommen.
Und was ist zur Ruhe kommen ?
Entspannen.
Und was ist entspannen ?
In sich gehen.
Und was ist in sich gehen ?
Ganz bei sich sein.
Und was ist ganz bei sich sein ?
Eins mit sich sein.
Und was ist eins mit sich sein ?
An nichts anderes denken.
Und was ist an nichts anderes denken ?
Meditieren.
 
 
Und was macht der da ?
 
 
Das ist ein Rotkehlchen.
 
 
Es trinkt,
 
 

und badet und

 
planscht ein bisschen im Wasser.
Willst du auch im Wasser planschen ?


 Nö, ich will nicht planschen.
Ich mache lieber einen Spaziergang mit Tinka.
 
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~