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Montag, 20. Juli 2026

Der dunkelgraue Wolkenhimmel

hat nicht das gebracht, wonach es aussah. Kein einziges Tröpfchen. Bei dieser düsteren
Dunkelwolkenaufführung habe ich ganz fest damit gerechnet, dass sich wenigstens aus
einer dieser dunklen Wolken ein Regenschauer über Wald und Garten entlädt. Nichtsder-
gleichen ist geschehen. Es ist auch nach wie vor alles stocktrocken und der Rasen zur
Südwestseite hin, sieht aus, wie ein gemähtes Kornfeld.

 
Weiße Phlox                         und                                    Kartoffelrose 

Wer würde beim Anblick dieser dunklen Wolken nicht vermuten, dass da ein ordentlicher
Regenschauer auf uns zukommt – vielleicht sogar mit einem Gewitter im Gepäck. Nix!
Nicht ein Tropfen. Dafür halten sich sowohl die pinkfarbenen als auch die weißen Phlox
richtig lange. Sie blühen unermüdlich. Und die Kartoffelrosen blühen und duften ebenfalls
so vor sich hin. Ein betörender Duft – immer wieder.

Oben links: »Märchenzauberrose« und darunter, die Kletterrose »Kiss me Kate«
Daneben eine Phlox.

Auch die Rosen halten sich lange, bei diesem abwechslungsreichen Wetter. Glücklicherweise
ist es seit gestern nicht mehr ganz so heiß. Das tut nicht nur der Natur gut, auch mir ist dieses
gemäßigte Wetter wesentlich lieber, als jede Hitzewelle

 
Den Tomaten geht es auch bestens. Sie produzieren üppig. Will heißen, keine großen,
sondern viele kleine Kirschtomaten. Sie schmecken süß. Richtig lecker!

 
Weihrauch hält übrigens auch die Mücken fern. Außerdem mag ich den Duft. Und der Professor,
der Kräuter in »seiner« Küche über alles liebt, hat Spaß daran gefunden, den Basilikum zu
vermehren. Das gelingt durch kleine Stecklinge tatsächlich richtig gut. Er schneidet dazu einfach
die Spitze einer Basilikumpflanze ab und stellt sie für ein paar Tage ins Wasser – in einen Eier-
becher – und schon entwickeln sich Wurzeln. Danach pflanzt er den Steckling in einen Topf.
Das hat er mit anderen Kräutern auch schon probiert und es funktioniert. Er hat die Küche
am Abend praktisch übernommen, was mir sehr recht ist. So kann ich in Ruhe schreiben ;o)).

Wenn ich mich nicht irre, ist das eine »Constanze Mozart«-Rose

Dunkelgraue Wolken, die nach Regen aussehen, sich aber einfach nicht dazu durchringen
können, die Natur mit ein wenig kühlem Nass zu versorgen. Also hoffen wir weiter auf
erlösende, kräftige Regenschauer. Anderswo, z. B. im Südosten des Landes, scheint dagegen
das reinste Unwetterchaos zu herrschen. Braucht auch kein Mensch.


Oben weiße Phlox, eine meiner Lieblingsrosen darunter – der Name fällt mir gerade nicht
ein. Irgendeine Gräfin Henriette oder so – glaube ich – bin mir aber nicht sicher. Und
meine kleine, verschmuste und verspielte Mickymaus auf dem vertrockneten Strohrasen.

~*~
Die Knuddel lieben es, sich gegenseitig über den strohtrockenen Rasen zu jagen. Wobei Micky
natürlich der Schnellere ist. Er ist nicht nur schneller, er hüpft oft wie ein junges Lamm über die
Lilly hinweg, wenn sie sich altersbedingt schon mal eine kleine Verschnaufpause gönnt. Zu
schön, die beiden beim Spielen zu beobachten. Jetzt, mit den gemäßigten Temperaturen, ist es
auch wieder möglich, sich das eine oder andere Sonnenbad zu gönnen. Schließlich muss für
die kalten Monate ein ausreichender Vitamin-D-Vorrat angelegt werden.

Und so geht auch der Monat Juli allmählich seinem Ende entgegen. Immer wieder schneller,
als es einem lieb ist. Der Lauf der Zeit nimmt keine Rücksicht darauf, was einem lieb ist oder
nicht. Die Zeit schreitet einfach voran – unaufhaltsam – immer weiter. Alles, was bleibt, sind
Erinnerungen an vergangene Zeiten. Und die mehren sich, je älter man wird. Schön, dass es
den Menschen gegeben ist, sich zu erinnern. Wie gerne schwelge ich gerade im etwas melan-
cholischen November in Erinnerungen. Es ist erstaunlich, was da nach all der Zeit auf einmal
wieder wie ein Film vor dem inneren Auge abläuft!
Aber nun bin ich etwas weit vom eigentlichen Thema abgekommen. Denn ich wollte ja noch
schreiben, dass sich ein großer Teil des Himmels ausgerissen hat, nachdem ich lange genug
über den dunkelgrauen Wolkenhimmel gemeckert habe. Im Laufe des Tages kam nicht nur
blauer Himmel zum Vorschein, sondern auch die Sonne und mit ihr einige weiße Wölkchen
neben den immer noch grau- bis dunkelgrauen Wolken.
Nur Regen fehlt noch zu meinem Glück.

Dafür habe ich an einer Garten-Kurzgeschichte gebastelt, nicht weil es an Regen mangelt,
sondern weil mir insbesondere abends oder nachts, wenn ich durch den Garten wandele,
blitzartig die eine oder andere Idee in den Sinn kommt. Und damit ich sie nicht wieder
vergesse, schreibe ich sie meist auch gleich noch auf, und feile dann am nächsten Tag noch
ein wenig daran herum.

~*~*~*~

Ein Haiku
Die Wolken wandern.
Mit der Zeit im Wind dahin.
Natur im Wandel.

~*~
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🌟Fotos by Lauras Home and Garden🌟

Montag, 15. Juni 2026

Der kleiner Rüpel

ist ein Kuscheltier im wahrsten Sinne des Wortes, das selbst immerzu kuscheln will.
Er ist so anhänglich, verschmust und verspielt, was ich sonst von männlichen Wesen
nicht gerade behaupten kann.

Gleichzeitig ist er aber auch ein Rüpel, der seinen Unmut deutlich hörbar zu artikulieren
versteht, wenn ich nicht sofort springe und tue, was er will. Verwöhnt, könnte man auch
sagen. Aber, wer in diese Augen schaut, der kann einfach nicht widerstehen. Und das hat
dieser kleine Puppy schnell gelernt.


Das kannte ich bisher eigentlich nur von Lilly, die sehr eigenwillig ist. Aber Rüpel
Micky hat mittlerweile das Sagen im Haus und ist von vorbildlichem Benehmen noch
weit entfernt. Da habe ich noch zu tun. Und trotzdem ist er zum Knuddeln und will
selbst immerzu schmusen.


Wie schnell man etwas falsch machen kann, musste ich lernen. Immer wenn er etwas
gemopst hat, sei es ein Schuh, ein T-Shirt, ein Wischtuch oder sonst etwas, wenn ich es
zurückhaben möchte, muss ich ihn bestechen, und zwar mit einem kleinen Leckerli.
Man glaubt gar nicht, was dieser kleine Puppy so alles findet und sich als Beute für ein
kleines Leckerli schnappt.


Er sitzt  dann mit der Beute im Maul vor mir und sobald ich danach greifen will, haut
er ab. Dann beginnt eine Jagd um den Tisch herum oder durch die Zimmer. Er mit der
Beute vornweg und ich hinterher. Erst wenn ich ihn mit einem Leckerli besteche,
bekomme ich die Beute zurück. Das hat er rasch gelernt und ich werde nun immer
wieder erpresst.

Helfen will er dagegen immer. Dazu muss er nicht aufgefordert werden. Egal, was ich
gerade tue, ob ich die Betten mache, staubsauge oder staubwische, die Spülmaschine
einräume, egal was, er ist immer zur Stelle und bietet seine Hilfe an. Eher selten bei
männlichen Wesen – oder? Na ja, oder man muss schon nett darum bitten. Bei Micky ist
das nicht der Fall, er ist sofort zur Stelle.


Wenn es nichts zu helfen gibt, ist er trotzdem aktiv. Spielt, vorzugsweise nicht mit
seinen Spielsachen, sondern eher mit allem, was er meint, genauestens untersuchen
zu müssen. Das kann alles Mögliche sein, und wenn es nur ein Schwamm aus dem
Badezimmer ist. Lilly schaut dem nur gelassen zu. Sie ist natürlich längst aus diesem
wilden Alter raus und inzwischen viel ruhiger. Dennoch lässt sie sich manchmal
animieren mitzuspielen. Es kann ihr jedenfalls nicht schaden, sich ausreichend zu
bewegen, denn sie muss wieder abnehmen. Obwohl ich ihre Tagesration an Futter
schon reduziert habe, sie nimmt einfach nicht ab. Es ist wie beim Menschen: Ist das
Gewicht erst einmal drauf ........ Na ja, muss ich nicht weiter erläutern.

Jedenfalls ist hier immer etwas los. Dafür sorgt der kleine Rüpel schon. Schön ist,
wenn er nach seinem Herumtoben, urplötzlich von Müdigkeit übermannt wird und
sich einfach da fallen lässt, wo er zuletzt aktiv war. In Nullkommanix entschwindet
er dann sofort ins Land der Träume. Und er träumt ziemlich lautstark, sodass ich zu
gerne wüsste, was da gerade im Land der Träume passiert.

Die Zweifel, es in meinem hohen Alter noch mal mit einem kleinen Welpen aufzu-
nehmen, haben sich bisher als unbegründet erwiesen. Er trägt nicht nur zu täglichen
Freuden bei, er hält Lilly und mich zudem auf Trab. Und das kann uns beiden nicht,
schaden, zumal ich aus wettertechnischen Gründen im Garten momentan nicht viel
tun kann. Zudem trägt der zerstreute Professor sich mit dem Gedanken, demnächst
den Ruhestand einzuläuten, sodass er sich um die Hunde kümmern könnte, sollte
ich aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr dazu in der Lage sein.


Es ist übrigens immer noch trübe und regnet auch noch viel. Mal sehr stark, mal
weniger stark. Dazwischen gibt sich die Sonne sogar mal die Ehre. Sie wagt sich
noch ein wenig schüchtern hinter einer Wolke hervor und blinzelt uns verstohlen zu.
Die Rosen wird es freuen und mich auch.
Regen ist gut und notwendig. Sonne allerdings auch. Auch sie würde dem Garten
jetzt guttun. Noch halten sich die Temperaturen, im angenehmen Bereich. Die
nächste Hitzewelle steht jedoch schon in den Startlöchern.
Schaun wir mal!

~*~*~*~

Ein Haiku
Sonne im Garten
Blühende Blumen im Beet.
Wind in den Bäumen.

~*~
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Haiku: Ursula Evelyn

Samstag, 13. Juni 2026

Die Sonne hat sich rar gemcht

Die Sonne hat sich rar gemacht,
was hat sie sich nur dabei gedacht?


Da braucht es wieder dicke Socken.
Nichts kann uns jetzt ins Grüne locken.
Die Wolken ziehen dunkel und kalt,
jeden Tag lustlos über den Wald.
Die Blumen sehnen die Sonne herbei,
und nicht das trübe, kalte Einerlei.
Statt T-Shirts sind Pullover angesagt.
Seit einer Woche regnet es Tag für Tag.

Wind weht durch der Bäume Blätter.
Was ist das bloß für ein trübes Wetter?
Dunkle Wolken ziehen tagein und tagaus
ohne Unterlass über das Haus.
Als hätten sie nichts anderes zu tun,
Sie könnten doch einfach auch mal ruhn.
Platz machen für den Sonnenschein,
sich nicht nur freu’n, die kleinen Blümlein.


Der Regenschauer sind es nun genug.
Zuviel tut dem Garten auch nicht gut.
Ein wenig Sonne wäre jetzt schön,
wir könnten mal wieder spaziergehn.
Wärme wäre auch nicht zu verachten.
Wir könnten mal wieder in den Garten,
gärtnern und ein wenig entspannen,
endlich die Sonnenschirme  aufspannen.

Dem lieblichen Konzert der Vögel lauschen
Zuhören dem Bächlein leises Rauschen.
Zuhören, wie die Bienchen summen,
die Hummeln durch die Lüfte brummen.
Wie Schmetterlinge schweigend fliegen.
Die Rosen sich im lauen Winde wiegen.
Sommer, so wie wir ihn gerne wollen,
ohne Regen, Sturm und Donnergrollen.


Ein bisschen Regen darf schon sein,
wenn ich schlafe in meinem Kämmerlein.
Der trüben Tage sind es nun genug.
Ich weiß, Petrus meint es doch  nur gut
Aber jetzt ist wieder Zeit für Sonne,
für Heiterkeit und des Sommers Wonne.
Wir wollen jetzt nicht länger warten,
endlich wieder raus in den Garten.

Den Sommer mit Freude endlich genießen.
Sehen, wie all die Blumen sprießen.
Wie Mond und Sterne den Himmel zieren.
Wir wollen nicht mehr länger frieren.
Lass Daseinsfreude uns durchströmen,
die Sonne uns endlich wieder verwöhnen..
Drum, lieber Sommer, ziere dich nicht,
und zeig uns dein schönstes Sonnenlicht!

~*~*~*~


Wer sonst keine Probleme hat, schreibt übers Wetter ;o). Ich stimme den obigen Zeilen
zwar zu, aber eher zurückhaltend. Sommer und Sonne wären natürlich wünschenswert,
wenn die Sommermonate auch mal entsprechend ausfielen. Das ist seit einigen Jahren
eben nicht mehr der Fall. Es ist entweder für ein paar Tage viel zu heiß und zu schwül,
sodass sie in der Regel von schweren Unwettern beendet werden. Und die braucht nun
wirklich niemand.
Wie vor jedem Sommer, wird auch in diesem Jahr ab Freitag kommender Woche mal
wieder vor »Wüstentagen« mit bis zu 37 Grad Hitze gewarnt. Manche Wetterprognosen
kündigen sogar 40 Grad an. Glaubt man der Berliner Zeitung, dann drohen uns sogar
43 Grad. Da scheint ein Wettermodell das andere überbieten zu wollen. Hinzukommt,
dass die Wetterumstellungen immer extremer ausfallen. Ist die Schafskälte gerade mit
kühlen und nassen Tagen an uns vorübergezogen, droht jetzt wieder eine Hitzewelle.
Und genau das, war früher, also in der »guten, alten Zeit« ;o ))  z. B. meiner Kindheit
und Jugendzeit anders. Zu der Zeit waren die Sommermonate, wie sie sein sollten.
Schönes, sonniges Wetter, bei angenehmen Temperaturen mit vereinzelten Regentagen
und Sommergewittern. Immer in Erinnerung bleiben werden mir die Kornfelder mit
Mohnblumen, Margeriten und Kornblumen, auf denen wir Kinder uns nach der Ernte
mit Strohhalmen für das Seifenblasenpusten versorgt haben. Nach der Schule haben
wir Kinder oft einen Strauß dieser Feldblumen gepflückt und der Mutter mitgebracht.


 Hach, das waren wirklich so richtige schöne Sommermonate,
Jahr für Jahr, an die ich mich gerne erinnere – immer wieder!

~*~*~*~

Ein Haiku
Sommersonnenlicht
Kornfeld mit reifen Ähren
Laue Winde wehen.

~*~
 
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Verse und Haiku: Ursula Evelyn

Mittwoch, 3. Juni 2026

Rainy Days Are Here Again

 
Endlich, endlich wieder Regen und noch dazu relativ stark und wenig Gewitter. Einige kurze,
zuckende Blitze und ein wenig Donnergrollen in der Ferne. Hach, schön. Habe gleich Tee
gekocht und mir ein letztes Schnittchen vom  favorisierten Mandarinensahnekuchen gegönnt
und dem Schauspiel von meinem OmaOhrensessel aus zugesehen. Das habe ich schon seit
meiner Kindheit gerne getan - am Fenster gestanden und den Regentropfen zugeschaut, wie
sie an den Fensterscheiben in Zickzackkurven runterliefen. So manch kleine Episode vergisst
man selbst bis ins hohe Alter nicht.


Es soll auch an den kommenden Tagen immer wieder Regenschauer geben. Ich habe absolut
nichts dagegen. Es gibt zwar einige Bauern, die um ihre Erdbeerernte fürchten, weil durch
starken Regen die Erdbeerfelder unter Wasser stehen. Andere Bauern sind froh über den Regen.
Die letzten Erdbeeren, die der Professor von seinem Einkauf mitbrachte, waren noch gar nicht
richtig reif. Sie wurden wahrscheinlich – aus Angst vor dem Regen – zu früh geerntet. Auch
nicht gut. Das stelle ich übrigens immer wieder fest. Das meiste angebotene Obst, egal, woher
es kommt, ist entweder noch unreif oder überreif. Gute Qualität ist eher selten geworden. Auch
auffällig sind die zunehmenden Rückrufe von Lebensmitteln wegen schädlicher Inhaltsstoffe
oder irgendwelcher Inhalte, wie Plastikteile oder sonstiger Unrat, der nicht da reingehören. 


Überhaupt werde ich den Eindruck nicht los, dass in diesem Land alles immer mehr nach-
lässt - alles in allen Richtungen und vielerlei Hinsicht. Besonders schlimm sind die Sozial-
kassen, also Rentenkassen, Pensionskassen, Pflege- und Krankenkassen. Das Arbeitsamt
weist ein Defizit von acht Milliarden Euro auf. Die Pflegeversicherung erwartet ein Defizit
von über vier Milliarden Euro. Daher soll Oma, falls sie die Pflege in einem Pflegeheim in
Anspruch nehmen muss, ihr Kleinhäuschen verkaufen, um damit die Unterbringung in
einem Pflegeheim zu finanzieren. Geht's eigentlich noch?
Sie wissen weder ein noch aus. Tja, wenn man alle Probleme zu lange vor sich her schleifen
lässt, überrollen sie diejenigen, die das bisher aus wahltechnischen Gründen nicht rechtzeitig
in Angriff genommen haben. Die derzeit Verantwortlichen sind jetzt nicht mehr in der Lage,
den Laden wieder in den Griff zu bekommen. Leiden müssen mal wieder die Bürger, denen
immer tiefer in die Tasche gegriffen wird, und zudem sollen sie auch noch länger arbeiten.
Während es sich die dafür Verantwortlichen, wie im Fall der allmächtigen Herrscherin Merkel,
mit einer dicken Pension von 15.000 Euro im Monat, in aller Ruhe bis an ihr Lebensende gut
gut leben lässt. Bürger, die jahrzehntelang hart gearbeitet und ihren Beitrag zum Wohlstand
dieses Landes geleistet haben, dürfen heute leere Pfandflaschen sammeln, weil die Rente
nicht reicht. Und das in einem ach so »reichen Land«!


Auffällig ist, dass immer mehr Deutsche das Land verlassen, weil sie hier keine Zukunft
mehr sehen. 2024 sind 270.000 Deutsche ausgewandert und für 2025 wird gar eine
steigende Anzahl prognostiziert. Die Rede ist von 288.000. Man kann es jungen und hoch-
qualifizierten Menschen sowie Facharbeitern nicht verübeln, wenn sie anderswo nach
besseren Lebensbedingungen suchen. Dramatisch wird die Lage, wenn in den komm-
enden Jahren die Boomer in Rente gehen und die Wirtschaft weiter stagniert oder gar
einbricht. Hinzukommt, dass immer mehr Menschen wenig motiviert sind, noch zu ar-
beiten, wenn sie »nur« 400 Euro mehr auf dem Konto haben als diejenigen, die bei
gleichem Familienstand Bürgergeld beziehen und zudem nicht fürchten müssen, die
Miete nicht mehr bezahlen zu können, weil die vom Amt übernommen wird.


Noch tragischer wird es in ferner Zukunft. Denn die Frage wird sein, wer soll den über-
haupt noch Steuern, Sozialbeiträge und Abgaben zahlen, wenn die heutige Generation,
insbesondere die der vielen »Neubürger«, die keinen Schulabschluss mehr haben, die
Schule früher verlassen, kaum die deutsche Sprache beherrschen und die Mehrzahl so-
mit keinen Beruf mehr ausüben muss, weil deren Lebensunterhalt bis ans Lebensende
komplett vom Amt finanziert wird.
Ich frage mich wirklich, woher die finanziellen Mittel kommen sollen, wenn kaum noch
jemand einzahlt, jedoch immer mehr ausgezahlt werden muss. Und das alles bei der
kriselnden Wirtschaftslage, die sich so schnell nicht wieder erholen wird, zumal auch
immer mehr Menschen erwerbslos werden und Facharbeiter fehlen. Mit Zuwanderung
von qualifizierten Menschen ist kaum zu rechnen, da anderswo wesentlich bessere Vor-
aussetzungen winken. Man denke nur an den Wohnungsmangel im Land, die kaputte In-
frastruktur, aber eben insbesondere an die hohen Steuern und Abgaben. Wer tut sich das
freiwillig an, wenn obendrein die Kriminalität in diesem Land ständig zunimmt.
Und diejenigen, die eines Tages erben und ein sorgenfreies Leben führen können, haben
immerhin die Wahl, entweder zu bleiben oder das Land zu verlassen. Daher hat diese
Regierung sich inzwischen eine Wegzugssteuer einfallen lassen, die fällig wird, wenn
jemand seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt und Deutschland dadurch das Besteuerungs-
recht an stillen Reserven verliert. Unglaublich, oder? Freiheit – ade!
Alles in allem bleibt es bei keinen guten Aussichten.

Meine Generation hat wirklich noch großes Glück gehabt, die guten Zeiten in diesem
Land erleben zu dürfen. Es war genau die Zeit nach dem II Weltkrieg bis jetzt.

~*~*~*~

Das Eigenartige an Sozialisten ist doch,
dass sie ihre Lehren aus der Vergangenheit ziehen,
in der Gegenwart versagen
und für die Zukunft goldene Berge versprechen.

Franz-Josef Strauß (* 1915 ; † 1988)
war ein deutscher Politiker 

~*~*~
Ein Haiku
Wolken brechen auf,
Durst der Gräser wird gestillt,
Moos duftet im Wald.

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Donnerstag, 26. März 2026

Wie geht's?

fragte sie und fuhr – ohne meine Antwort abzuwarten – fort: „Also wissen Sie, bei
mir ist wieder so allerhand passiert. Ich war vorgestern beim Arzt und was soll ich
ihnen sagen? Er hat eine Ultraschalluntersuchung gemacht und festgestellt,....usw.
usw.......
Ich hörte geduldig zu, denn anscheinend hatte sie auf die Frage, wie es mir geht,
nicht wirklich eine Antwort erwartet. Diese Frage war also wieder einmal nur eine
Floskel. Wirkliches Interesse war jedenfalls nicht vorhanden. Das ist bestimmt vielen
Menschen schon so ergangen. Es ist eine beiläufige Frage, die man jemandem stellt,
um ein belangloses Gespräch anzufangen, über Dinge, die man unbedingt loswerden
will. Oder man redet Belangloses oder über Banalitäten, vielleicht nur so zum Zeit-
vertreib, oder weil man sonst niemanden hat, mit dem man reden kann. Wobei die
Fragestellerin dann die Wortführerin ist und bleibt, und dem Gegenüber kaum eine
Gelegenheit gibt, ein paar Worte zu sagen.
Überhaupt ist es mit Menschen oft so, dass die meisten gerne endlos über sich selbst
reden oder von sich erzählen, ohne großes Interesse am Gegenüber. Meistens sind
das Menschen, die tatsächlich zu viel Zeit haben oder nichts mit ihrer kostbaren
Lebenszeit anzufangen wissen.


Aufgefallen ist mir schon vor einiger Zeit, dass die Menschen im Netz aggressiver
geworden sind. Manche bezeichnen diejenigen, die kontroverser Meinung sind, sogar
gerne mal als »eine Horde verblödeter Erwachsener«. Das hätte es vor Jahren in dieser
Art und Weise nicht gegeben. Der Respekt der Menschen voreinander hat nachgelassen
und die Hemmschwelle des guten Tons und Benehmens ist längst überschritten. Das ist
nicht nur ein Zeichen dafür, wie gespalten dieses Land inzwischen ist, es zeigt auch, wie
sehr die Verrohung in diesem Land fortschreitet. Wenn in Blogs und anderen Social-
Media-Plattformen nur noch nach Bestätigung der eigenen Meinung oder nach Aner-
kennung und Likes getrachtet wird, man andere Meinungen nicht mehr gelten lässt oder
eine ehrliche Meinung unerwünscht ist, dann halte ich mich lieber von den Menschen
fern.
Außerdem muss ich nicht überall meinen Senf dazugeben, zumal der nicht nur aus Zu-
stimmung und Bestätigung bestehen würde, sondern meine ehrliche Meinung wäre.
Und die ist, sobald sie kontrovers ausfällt, eben nicht erwünscht. Das ist wahrlich eine
traurige Entwicklung. Und dennoch tummeln sich tagtäglich Millionen Menschen im
Netz, um einander zuzustimmen oder zu schreiben, was der andere lesen will. Ob es
sich dabei immer um eine ehrliche Meinung handelt, darf bezweifelt werden.


Sporadisch, an kalten, regnerischen Tagen, wenn das Wetter trüb und man selbst so
gar nicht richtig in Fahrt kommt, begebe ich mich auch mal auf eine kurze Reise durch
das Bloggerland. Leider ist nicht sehr viel dabei, das wirklich interessant, sehens- oder
lesenswert wäre. Schon gar nicht inspiriert das Geschriebene zum Nachdenken. Das
ist eigentlich schade, weil es doch interessant wäre, was Menschen so zu bestimmten
Themen denken. Nur ganz selten finde ich mal einen Blog, von dem ich sagen könnte,
das zu lesen oder diese Fotos anzuschauen, hat sich gelohnt.

Ich komme noch mal auf Schopenhauer zurück, der ja als Pessimist galt und ein ziem-
licher Eigenbrödler gewesen zu sein scheint. Er war nie verheiratet, lebte alleine mit
einem Pudel und verbrachte viel Zeit mit Denken, Lesen und Spaziergängen. Er liebte
die Musik und spielte selbst Flöte. Da er geerbt hatte, konnte er sich ein relativ komfor-
tables Leben leisten. Er war jedenfalls nicht auf Geldverdienen angewiesen.
Schopenhauer ist überzeugt, dass das Leben, Leiden bedeutet, und er sieht die Welt als
Wille. Kein bewusster, vernünftiger Wille, sondern als einen blinden, rastlosen und
unersättlichen Drang. Als ein Begehren, das niemals endgültig befriedigt werden kann.
Denn kaum habe sich ein Wunsch erfüllt und den Menschen für kurze Zeit ein Glücks-
gefühl beschert, folgt auch schon die Langeweile und ein neuer Wunsch.
Dadurch entstünde zwangsläufig Leiden. Er sieht den Menschen wie Hamster in einem
Rad, das von einem blinden Trieb angetrieben wird.


Ich hatte auch schon mehrfach darüber geschrieben, dass wir uns selbst zu Sklaven
immer neuer Wünsche und zu Sklaven der Zeit machen. In diesem Punkte stimme ich
mit Schopenhauer überein. Auch in puncto Hamsterrad bin ich seiner Ansicht. Anders
sehe ich allerdings das Leben als Leiden. Selbst wenn ich mir einen Wunsch nicht er-
füllen kann, muss ich ja nicht zwangsläufig leiden. Das hat doch etwas mit zu hohen
Ansprüchen, Erwartungen und der Einsicht zu tun, sich gewisse Dinge einfach nicht
leisten zu können sowie der Tatsache, dass zu hohe Erwartungen zu Enttäuschungen
führen können. Das Leben besteht ja nicht nur aus Konsum. Natürlich gehört Leiden im
Leben eines Menschen dazu, aber eben nicht nur. Es gibt die vielen kleinen Freuden
und Glücksmomente im Leben: eine Blume, der Sonnenaufgang am Morgen, die Vögel,
der Blick aufs Meer, der duftende Kaffee usw. Das lässt er ganz außer Acht. Ein  Spazier-
gang im Wald oder am Strand, das sind doch wunderbare Glücksmomente.
Es gibt so vieles, das Freude bereitet und Glücksmomente beschert.

Wenn er jedoch sagt, dass fast alle Leiden der Gesellschaft entspringen, dann stimme
ich ihm wieder zu, denn das sehe ich genauso. Dazu muss aber gesagt werden, dass es
sich dabei nicht um körperliche, sondern eher um mentale oder emotionale Leiden
handelt. Das hat heutzutage wahrlich ein immenses Ausmaß angenommen. Daher kann
ich schon verstehen, dass er sich von den Menschen zurückgezogen hat und die Einsam-
keit vorzog. Geht mir genauso. Wobei Einsamkeit und Alleinsein unterschiedlich zu be-
trachten sind. Das Alleinsein kann man selbst wählen, während Einsamkeit unfreiwillig
ist und einem inneren, schmerzhaften Gefühl entspringt.


Lebensfreude strahlte Schopenhauer wahrlich nicht aus und einen lebensbejahenden
Eindruck macht er auch nicht. Er scheint eher ein etwas seltsamer Zeitgenosse gewesen
zu sein, der die letzten sechzehn Jahre seines Lebens alleine mit seinen Pudeln in Frank-
furt a. M. lebte. Vielleicht hat er auch zu viel Zeit mit Denken und zu wenig Zeit in
Gesellschaft anderer Menschen oder in der Natur verbracht. Trotzdem verstehe ich sein
Bedürfnis nach dem Alleinesein.
Manche Menschen würden Einsamkeit sogar als Luxus bezeichnen. Ich kann das nicht
beurteilen. Denn einsam war ich eigentlich noch nie. Alleinsein hat auf jeden Fall mehr
Vorteile als Nachteile, das kann ich aus Erfahrung bestätigen.

Arthur Schopenhauer jedoch sieht den Menschen als ein primär triebgesteuertes, ego-
istisches und durch einen blinden »Willen zum Leben« bestimmtes Wesen. Da dieser
Wille unendlich ist, das Leben aber begrenzt und leidvoll, ist das menschliche
Dasein laut Schopenhauer wesentlich unglücklich.
Nee, also das empfinde ich so überhaupt nicht, ganz und gar nicht.

~*~
Dieses Zitat drückt Schopenhauers Philosophie über den Menschen fast perfekt aus:

„Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung,
Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen,
wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man
ohne Misstrauen schauen kann?“

Das wiederum hat was!


Was waren das noch für gemächliche Zeiten! Ich stelle mir diese Zeiten ohne Stress,
Hektik und Eile vor, dafür mit viel mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens.
Sorgen und Probleme wird es auch zu dieser Zeit gegeben haben. Das Leben ist
immer eine Herausforderung und gleichzeitig ein Risiko, denn es ist nie vorher-
sehbar und man konnte und kann nie wissen, was als Nächstes passieren wird.

So wie heutzutage!

~*~

Ein Haiku
 Naturverbunden
Innere Seelenruhe
Freude am Dasein

~*~
 
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Freitag, 20. März 2026

Heute ist Frühlingsanfang

 Der Frühling ist die schönste Zeit
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im goldnen Sonnenschein.


Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.


Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.


Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Autor leider unbekannt

~*~

Frühling ist nicht nur die schönste Zeit, wenn die Natur wieder zu neuem Leben
erwacht, alles grünt und blüht, es ist auch der Beginn der Gartenzeit. Denn jetzt
gibt es unendlich viel zu tun. Wenn dann noch die Sonne scheint, die Vögelchen
schon frühmorgens fröhlich zwitschern und das Leben ringsherum voller neuem
Leben ist, dann kommt auch so richtig Freude auf. Freude über die vielen Blüten.
Die Magnolien, die Forsythien, die Kameliensträucher, das weiße Zierkirschbäum-
chen, die Narzissen. Die beiden anderen Zierkirschbäume sind voller Knospen,
die sich, wenn die Sonne uns weiterhin beehrt, sicher bald entfalten und in einen
rosafarbenen Blütentraum verwandeln. Dazu strahlend blauer Himmel.
Sogar die ersten Hummeln, Bienchen und Schmetterlinge sind schon unterwegs.
Alles ist lebendig und voller Tatendrang. Auch das frische Grün an Sträuchern
und Bäumen kann es nicht erwarten, sich ins Licht zu drängen.

Alles ist so friedlich, voller Ruhe und Wärme. Es ist beinahe unvorstellbar, dass
es anderswo in der Welt düster und chaotisch ist. Dass Menschen auf Menschen
schießen, sich bekämpfen, wo es am Ende doch nur Verlierer gibt. Es ist unfass-
bar, dass es selbst in der heutigen Zeit nicht möglich ist, in Frieden auf der Welt
zu leben.

Gestern habe ich lange auf der Terrasse gesessen, die Wärme genossen und den
Vögelchen bei ihrem fröhlichen Konzert zugehört. Hach, der Frühling lässt durch
sein helles Licht, ein wenig Hoffnung aufkeimen, auch wenn es derzeit sehr düster
aussieht im Nahen und Mittleren Osten. Auch in der Ukraine geht der Krieg unver-
mindert weiter. Im Zarenland wächst derweil der Unmut über den Krieg und die
teilweise Abschaltung des Internets. Viele Bürger sind den Krieg leid und manche
kritisieren den kleinen, alten Zaren mittlerweile öffentlich. Einer ist daraufhin in
 der Psychiatrie gelandet. Weil er Frieden will! Sind Menschen, die Frieden in der
Welt wollen jetzt ein Fall für die Psychiatrie? Dann müsste man wohl den Groß-
teil der Menschheit einsperren. Ich frage mich, wer hier in die Psychiatrie gehört.
Der kleine, alte Zar versteckt sich. Er hat Angst und fürchtet um sein Leben. Im
Zarenpalast lässt er sich nicht mehr blicken. Ja, das kommt davon. Der wird genau
wie der Peacemaker in seinem Leben nicht mehr froh. Alte Männer, die sich selbst
überschätzen und übernehmen, bekommen halt eines Tages die Quittung für ihr
Töten von unschuldigen Menschen und das Zerstören anderer Länder.
Recht so!
Der Peacemaker hat indessen mit Kampfjets und Helis die Schlacht um Hormus
eröffnet, während einige Golfstaaten Raketenangriffe des Irans über sich ergehen
lassen mussten.
Außer China und Russland gibt es bisher nur Verlierer, und sie machen weiter und
weiter.
Wie soll das enden?
~*~


Das Licht im Frühling vertreibt nicht nur den Winter,
es ist auch ein kleiner Hoffnungsschimmer,
dass es immer wieder einen neuen Anfang gibt.

~*~

Ein Haiku
Milde Frühlingsluft
Blühend und grün die Natur
Lichthell der Morgen

~*~
 
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Gedicht: Autor leider unbekannt
Es soll angeblich nicht Annette von Droste-Hülshoff stammen,
obwohl ihr das obige Gedicht oft zugeschrieben wird.


Freitag, 13. März 2026

Glück muss man erkennen

  
 
denn es hat manchmal die Angewohnheit, sich zu tarnen,
wenn es uns auf unserem Weg begegnet.

 
Suchen kann man das Glück jedoch nicht – man muss es schon erkennen,
denn so mancher läuft achtlos am Glück vorüber.

 
Und wer das Glück nicht im rechten Moment erkennt,
dem entschwindet es.


Glück ist ein Geheimnis.
Es beinhaltet alles, was das Leben lebenswert macht.
Wer das Geheimnis lüftet, und erkennt, was Glück bedeutet,
dessen Seele wird augenblicklich glücklich sein.

Glück kann ein kleiner, niedlicher Maltipoo-Welpe sein,
der auf seine spielerische Weise, jeden Tag mit vielen
kleinen Glücksmomenten bereichert.

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Ein Haiku
Lauer Wind im Wald.
Vogelgezwitscher überall
Freude im Frühling

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🙏 God bless the people of Ukraine and Israel🙏
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🌟 Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟