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Montag, 18. Mai 2026

Eine Regenwoche

 steht uns bevor. Eigentlich ist es regelrechtes Aprilwetter. Und weil Regen so schön
ist, habe ich doch mal wieder zur Lumix gegriffen und ein paar Fotos geschossen.
Die Sonne nutzt zwar bisweilen ihre Ellenbogen und versucht, sich durch die Wolken
hindurchzuquetschen, aber so richtig gelingen will ihr das nicht. Warm werden will
es auch nicht. Den Garten freut es und ich freue mich schon deshalb, weil der Erd-
boden für den Sommer gut durchfeuchtet wird. Außerdem halten die Blüten alle länger,
sowohl an den Rhododendren und den Azaleen als auch am Schneeballbaum. Auch die Vergissmeinnicht blühen noch vor sich hin. Sie halten in diesem Jahr extrem lange.
Während der Flieder und die Weigelie so allmählich verblühen, stehen nun die Deutzien
und Rosen in den Startlöchern. Dieses Frühjahr ist wettermäßig so anders als all die
Jahre zuvor. Vielleicht ist das sogar das normale Frühlingswetter. Der Mai als Wonne-
monat fiel in den vergangenen Jahren ganz anders aus. Vielleicht täuscht mich meine
Erinnerung auch. Egal, Wetter ist Wetter!


Oben sind  die kleinen Waldveilchen zu sehen. Ich mag sie so gerne, weil sie jedes Jahr
wiederkommen und sehr robust sind. Zudem vermehren sie sich, indem sie über den Erd-
boden krabbeln und sich selbst an Baumstämmen hochschlängeln. Die Rhododendren
blühen immer noch. Das Blatt gehört zum Ableger eines Haselnussbaumes, den ich als
Ableger selbst gezogen habe. Diesen werde ich jedenfalls als Strauch halten. Die Eich-
hörnchen lieben Haselnüsse.


Wettermix und des Professors geliebte Mohnblumen. Die dicke Taube ist gerade dabei
mit ihrem Partner ein Nest in einer der Stechpalmen zu bauen. Nicht gerade zu meiner
Freude, aber irgendwo müssen sie ja wohnen. 


So üppig bewachsen und strotzend vor frischer, grüner, geballter Kraft erinnert der
Garten derzeit an ein tropisches Paradies. Das wiederum sehr zu meiner Freude😊
Ein bisschen alte Heimat.


Dieser etwas tropisch anmutende Teil des Gartens, war meine Absicht. Ich mag leicht
verwilderte Gärten, in denen vor allem viele Bäume wachsen. Es ist so schön zuzusehen,
wenn das Licht im Wind mit dem Schatten tanzt. Im hinteren Teil des Gartens, also zur
Nord- und Ostseite hin ist es daher im Sommer auch immer angenehm kühl.


Ich liebe (mein) kleines Paradies, in dem ich nun seit 22 Jahren lebe. Auch wenn es mir nur
zur Hälfte gehört, so habe ich es doch nur geliehen für die Zeit, in der ich auf dieser Welt ver-
weilen darf. Nach meinem Freund und mir, dem die andere Hälfte gehört, werden sicherlich
noch viele andere Menschen hier leben, die dieses kleine Paradies hoffentlich weiter hegen
und pflegen werden und sich hier genauso wohlfühlen, wie ich das zu Lebzeiten getan
habe und noch immer tue :o))


Immer aktiv. Am liebsten spielt der kleine Rüpel allerdings nicht mit seinen
Spielsachen, sondern mit allem, was so aussieht, als müsse es dringend
auf seine Nutzbarkeit untersucht werden – so wie das bei männlichen Wesen
halt so ist.
🐶
~*~*~*~

Alles geht, alles kommt zurück;
ewig rollt das Rad des Seins.
Alles stirbt, alles blüht wieder auf,
ewig läuft das Jahr des Seins.

Friedrich Nietzsche
(* 1844 ; † 1900)
war ein deutscher Philosoph und Philologe

~*~
 
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
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🌟Fotos by Lauras Home and Garden🌟 

Freitag, 15. Mai 2026

Abwechslungsreich

 in vielerlei Hinsicht ist der Wonnemonat Mai bisher. Nicht nur das Wetter bietet von
allem etwas. Insbesondere während der Woche der Eisheiligen, in der es an jedem
einzelnen Tag einen Wettermix aus Sonne, dunkelgrauen und bis weißen Wolken, ent-
weder an einem stellenweise blauen oder trüben Himmel gab. Auch der wunderbare
Landregen gehörte zum Repertoire, genauso wie Graupelschauer, die gerne mal von
einem mäßigen bis stürmischen Wind begleiten wurden. Und es war frisch, will
heißen, es war kalt und ungemütlich da draußen.

Der Kernbeißer ist einer der regelmäßigen gefiederten Gartengäste. Azaleen und
Rhododendren blühen derzeit um die Wette. Ein Schlaraffenland für die Hummeln.

Die Schneewalzerrose ist die erste Rose, die ihre Knospen geöffnet hat und sich
dem Regen und Sturm tapfer entgegenstellt. Alle anderen ziehen es vor, sonniges
Wetter abzuwarten.

Auch wenn die Sonne sich in diesem Frühjahr bisher ziemlich rar macht, sehe ich das
positiv, denn dem Garten tut dieses kühle, regnerische Wetter gut. Musste ich in den
vergangenen Jahren den Rasen und die Rhododendren des Öfteren wässern, blieb mir
das in diesem Jahr erspart. Dafür war bereits im April Rasenmähen angesagt und das
bisher jede Woche einmal. Der grünt und wächst bei diesem Wetter nur so vor sich hin.
Alles in allem nicht wirklich ein Wonnemonat. Das Wetter macht halt, was es will.

Abwechslungsreich war auch das politische Geschehen im Land und in der Welt. Über
das Land zu schreiben, habe ich mehr oder weniger aufgegeben. Ich habe wenig bis
gar keine Hoffnung, dass sich da noch etwas zum Positiven wendet. Nicht nur, dass die
Regierung mit den dringend notwendigen Reformen nicht in die Puschen kommt, mein
Eindruck ist, sie scheinen nicht einmal zu wissen, wo sie anfangen sollen. Viel zu lange
haben sie die Zustände im Land schleifen lassen. Während andere Länder sich auf eine
veränderte Welt und die damit einhergehenden technischen und digitalen Veränderungen
eingestellt haben, drucksen unsere Regierenden seit Jahren herum und kommen nicht in
die Pötte. Sie haben die Anpassung und Modernisierung auf fast allen Gebieten glatt
verschlafen und reiben sich nun die Augen. Die Folgen erleben wir jeden Tag.

Abwechslungsreich war auch das geopolitische Geschehen. Insbesondere der Besuch
des großen Peacemakers im Reich der Mitte. Da, wo der großartige Peacemaker sonst
austeilt, Politiker einiger Länder nach seiner Manier beleidigt, runtermacht und bestraft,
war beim großen Führer Respekt und Einschmeicheln angesagt. Und so lobte er ihn über-
schwänglich gar als großartige Führungspersönlichkeit und dass es eine große Ehre sei,
der Freund des großen Führers zu sein«. Ob der große Führer das auch so sieht, darf
wieder bezweifelt werden. Ja, vor diesem großen Mann, hat der Peacemaker Respekt,
weil er als Bittsteller zur Abwechslung selbst mal buckeln muss. Da knallt er die
Hacken zusammen und steht stramm. Da, wo der großartige Peacemaker sonst droht,
wurde ihm zur Abwechslung selbst mal gedroht, sich aus der Taiwan-Frage herauszu-
halten, da ansonsten die Beziehungen zwischen China und den USA in eine gefährliche
Lage geraten könnten.
Tja, da steht er nun, der Mr. Peacemaker, was wird er jetzt tun? Taiwan in den Rücken
fallen und sich der Warnung des großen Führers beugen – oder steht er hinter Taiwan?
Man darf gespannt sein. Also mit dem großen Führer würde ich mich an seiner Stelle
nicht anlegen. Dann könnte es ganz gewaltig krachen. Und während er noch von der
Übernahme Grönlands, Venezuelas, Kubas und Kanadas träumt, boykottieren die Kana-
dier konsequent US-amerikanische Produkte. Recht so – zeigt es ihm! Er lernt halt nur
auf die harte Tour. Genauso, wie der kleine Zar, der übrigens den gesamten Donbass bis
zum Herbst einnehmen will. Er weigert sich eben, die Realität wahrzunehmen.
Oder er weiß nicht, wie es um seine Armee und den Kriegsverlauf steht. Mittlerweile
wurden Gefangene aus Gefängnissen entlassen, weil ihm die Soldaten ausgehen. Allein
während des 48-stündigen Waffenstillstands hat er einen Verlust von 1.800 Soldaten
zu verzeichnen. Aber das ist ihm ziemlich wurscht. Menschenleben zählen für diesen
Tyrannen nicht.

Apropos, hatte ich schon geschrieben, wie egal auch dem Mr. Peacemaker die eigenen
Bürger sind? Vor seiner Abreise ins Reich der Mitte wurde er von einer Reporterin ge-
fragt, ob ihn die finanziellen Sorgen der Bürger, die unter den hohen Preisen leiden,
nicht interessieren. Seine Antwort: „Not even a little bit.“ Also nicht mal ein kleines
bisschen! So viel zur Fürsorge und zum Wohl seiner Wähler.

Abwechslungsreich war noch einiges mehr, aber das alles aufzuschreiben, würde
den Rahmen sprengen. Also belassen wir es für heute dabei.

~*~

„Harte Zeiten formen starke Männer,
starke Männer schaffen gute Zeiten,
gute Zeiten formen schwache Männer
 und schwache Männer schaffen harte Zeiten“

Dieses Zitat stammt aus einem postapokalyptischen Roman
des US-amerikanischen Autors G. Michael Hopf

~*~
 
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Dienstag, 6. Mai 2025

Mehr Frühlingsgartenfotos

Weiter geht's - mit dem 2. Teil der Frühlingsgartenfotos ohne viele Worte.


Hier ist der weißblühenden große Zierkirschbaum zu sehen, der natürlich längst
verblüht ist. Ein Kernbeißer am Futterspender. Unten das Gartenhäuschen mit dem
kleinen weißblühenden Zierkirschbäumchen.


Die Blüten der Zierquitte, darunter das Gartenhäuschen und daneben einer der
Wege durch den Garten.


Der abendliche Himmel mit seinen spektakulären Sonnenuntergängen über dem
Wald. Der Blick in einen Teil des Nordostgartens mit einer Bank der Sitzgruppe
auf der Terrasse und blauen Hasenglöcken, die sich gerne selbst vermehren.


Wege durch den Garten mit Rhododendren, Ahornbaum, Brautspiere, Skimmies,
Hostas, Bambus und Clematis am Rosenbogen. Die Rosen zeigen bereits die
ersten Knospen.


Ein Teil des Gartens zur Nordseite mit Blauregen, Birken und dem rosafarbenen
japanischen Zierkirschbaum im Hintergrund. Und vor der Südwest-Terrasse blüht
der echte, gefüllte Schneeballbaum. Die kleinen weißen Bällchen leuchten richtig,
wenn die Sonne scheint.


Der Blauregen mit Rhododendren, Azaleen und dem gemeinen Schneeballbaum in
der Mitte des Rasens im Nordost Teil des Gartens mit Hostas und Hasenglöckchen
blau und weiß.


Blick durch den zweiten Torbogen in den Ostgarten mit Rhododendren und
Azaleen sowie vielen Farnen.


Noch einmal die Zierquitte und der echte gefüllte Schneeballbaum.


Oben der Schneeballbaum vor der Blüte im Regen und unten eine der vielen
Skimmies, die im Frühling so wunderbar duften.


Blüten des traumhaft blühenden japanischen Nelkenzierkirschbaumes.
Und der Kernbeißer, der, wenn er einmal am Futterspender Platz genommen
hat, diesen vehement verteidigt, sollte sich ein anderes Vögelchen nähern.

So, das war der heutige Einblick in »mein kleines Paradies«, in welchem
heute wieder die Sonne von einem strahlend blauem Himmel scheint und
wieder einlädt, sich dem Gärtnern zu widmet. Ja, es gibt immer noch etwas
zu tun. Muss den Weihrauch noch in größere Töpfe umpflanzen und ein
wenig Kaffeesatz an den Rosen und Hortensien verteilen. Es soll ihnen
beim Blütenbilden helfen und zudem Schnecken fernhalten. Der Duft des
Weihrauches vertreibt übrigens Mücken.

Also auf geht's !

~*~

Ein Stück Land zu besitzen, es mit der Hacke zu bearbeiten,
Samen auszusäen und deren Erneuerung des Lebens zu beobachten –
dies ist die befriedigendste Sache, die ein Mensch tun kann.
Charles Dudley Warner  (* 1829 ; † 1900)
war ein amerikanischer Jurist, Journalist und Schriftsteller.

~*~
 God bless Ukraine
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Sonntag, 4. Mai 2025

Dieses Mal sind sie echt !

Es gibt mal wieder echte Fotos, die ich höchstpersönlich im Frühlingswaldgarten
aufgenommen habe. Ich konnte bei all der Farben- und Blütenpracht in »meinem«
kleinen Paradies einfach nicht widerstehen und habe zur Abwechslung mal wieder
ein paar Fotos aufgenommen. Eigentlich sind es jede Menge, zu viele, um sie hier
alle zu posten. Also habe ich Collagen angefertigt und davon ebenfalls eine ganze
Menge. Frau hat ja sonst nicht zu tun. Aber der Regensamstag bot sich dafür ge-
radezu an.
 Also los geht's - morgen oder übermorgen oder in den nächsten Tagen gibt es noch
mehr davon. Aufgenommen habe ich sie mit der alten Nikon D90, die kleine kom-
pakte Olympus Pen Lite Digital-Kamera ist schon hinüber. Das Objektiv ließ sich
nicht mehr einstellen, also wurde ein neues bestellt, aber das ist auch nicht besser.
Ich würde ja eine neue Kamera bestellen, aber es gibt sie nicht mehr. Schade, denn
sie hat gute Fotos gemacht. Sie ist zwar gebraucht noch zu erwerben, aber das Risiko
gehe ich nicht ein.
Also gibt's es ab und zu nur noch Nikon-Fotos. Leider können einige doppelt dabei
sein. Aber das sollte kein Problem darstellen. Außerdem doppeltgemoppelt hält
besser.


Ich kann gar nicht mit Worten beschreiben, wie sehr ich meinen Garten liebe.
Er ist wirklich wie ein Paradies auf Erden, zumal hier eine wunderbar wohl-
tuende Ruhe herrscht. Außer dem Singsang der vielen Vögelchen und ab und
zu das Bellen eines Hundes in der Nähe herrscht hier gewöhnlich absolute
Ruhe. Natürlich wird auch mal der Rasen in der Nachbarschaft gemäht oder
die Müllabfuhr ist auf der entfernten Straße zu hören. Ansonsten gibt es hier
keinen Verkehr, weil nur eine einzige Straße hierherführt und die ist auch noch
abseits gelegen. Das Schöne an diesem Waldgarten ist, das Grundstück ist dank
der immergrünen Kirschlorbeer- und Rhododendren-Hecken uneinsehbar. Ich 
bummel also morgens mit den Hunden quasi noch im Pyjama durch den Garten,
ohne das Gefühl zu haben, eventuell beobachtet zu werden.
Jedes Mal, wenn ich mich in der Mittagszeit auf der Terrasse auf der Liege aus-
strecke, ins Blaue und Grüne schaue, die Stille genieße, den Vögelchen und
dem Wind lausche, beobachte, wie das Sonnenlicht im Wind mit dem Schatten
tanzt, denke ich, hach, was geht es mir doch gut. Dann spüre ich eine tiefe
Dankbarkeit, Freude und Zufriedenheit.


Ein Garten ist wirklich ein solches Glück, welches man einfach wertschätzen muss.
Denn nicht jeder Mensch hat das Glück, einen Garten sein Eigen nennen zu können.
Ich weiß dieses Glück sehr zu schätzen.

~*~
Gärten sind wie Träume, mit ein wenig Pflege werden sie wahr.

Übrigens:
Der King of the USA erlaubt den US-Rüstungsfirmen direkte Waffenlieferungen
an die Ukraine und zudem bereiten die USA zusammen mit der EU weitere
Sanktionen gegen Russland vor.
Derweil stimmt der Möchtegernzar seine Landleute auf Krisenzeiten ein. Dass
er den Krieg auch beenden könnte, scheint ihm überhaupt nicht in den Sinn zu
kommen. Er verheizt lieber weiter seine eigenen Soldaten und tötet unaufhör-
lich unschuldige Zivilisten und Kinder in der Ukraine. Der Möchtegernzar hat für
die Zeit vom 8. bis 10. Mai eine einseitige Waffenruhe angekündigt, weil er wohl
während der Militär-Parade seine Ruhe haben möchte. Anders sieht das mit der
Ukraine aus. Die sieht in der Zurschaustellung von Waffen, die gegen die Ukraine
gerichtet werden können, ein legitimes militärisches Ziel. Mit diesem Gerücht
provoziert die Ukraine einen eventuellen Angriff auf die Parade des Möchtegern-
zaren. Woraufhin der jetzt mit Vernichtung droht. Seitens des Zaren mal wieder
ein: Wie du mir, so ich dir - was eigentlich ein sehr albernes Verhalten ist. Aber
so ist er nun mal, der kann gar nicht anders - zu mehr reicht es nicht.
Auf jeden Fall scheinen die USA den Kurs gegen Moskau zu verschärfen. Tja,
wenn der alte »Möchtegernzar« keinen Frieden will, dann muss er halt die Konse-
quenzen ertragen.

Auch das noch: 
Ukraine hat des Zaren 45-Millionen-Kampfjet mit einer Seedrohne zerstört.
Eine Blamage für den großen Zaren. Wann kommt der endlich zur Vernunft!

Dieses ewige Hin und Her führt zu absolut nichts, außer, dass immer mehr
Menschen sterben.
WOFÜR ?
~*~
 God bless Ukraine
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Dienstag, 28. Mai 2019

Green Green Grass of Home

Damit meine ich nicht das Ergebnis der Europa-Wahl,
sondern das grüne, grüne Gras in meinem kleinen Paradies.
(Zum Ausgang der Europa-Wahl schreibe ich evtl. später).

Wie gut ich es doch habe und wie gut es mir doch geht !
Wirklich ! Und dafür bin ich auch unendlich dankbar.
Ich genieße jeden Tag in meinem kleinen Paradies, in meinem Zuhause, in
meiner Heimat. Das mag sich in meinen Blog-Beiträgen manchmal nicht mehr
so anhören, aber es ist wirklich so. Ich bin zwar eigentlich von meinem Wesen
her eine Träumerin und Romantikerin, was aber nicht heißt, dass ich die reale
Welt da draußen völlig ausblende und so tun kann, als wäre alles Friede,
Freude, Eierkuchen. Das ist es nicht ! Ganz und gar nicht ! Nicht mehr !
Hier in meinem kleinen Paradies ist die Welt noch heil und das weiß ich
wirklich sehr zu schätzen.
 
 
Wie traurig ist es dagegen, wenn Rentner-Ehepaare ihr Zuhause gezwungener-
maßen verlassen müssen, weil ihre kleine Rente nach 45 Arbeitsjahren zum
Leben in diesem Land, nicht ausreicht. Sie müssen auswandern z.B. in ein
osteuropäisches "Billig-Land", wie Bulgarien und es werden immer mehr, die
sich dorthin aufmachen. Andere alte Menschen können sich die Unterbringung
in einem Pflegeheim nicht leisten und wandern ebenfalls aus. Bis nach Thailand!
Konzern-Manager hingegen, können ihre Rente gar nicht so schnell ausgeben
wie sie ihnen überwiesen wird. Ich denke da z.B. an einen ganz bestimmten
Manager in der Autoindustrie, der eine Rente von über 4.250,oo Euro bezieht -
aber nicht etwa im Monat, nein, jeden Tag. Der Linde Vorstandschef verdient
z.B. jährlich alles in allem - man lese und staune: 55,8 Millionen Euro !!!
Ist das noch normal ??? Unfassbar ist das !!!
Das ist nur eine der vielen Schieflagen im Land. Die Schere zwischen arm und
reich und die Liste ist lang !
 


Das ist für ein Land, wie das unsere, von dem es immer heißt, es sei ein
"reiches" Land, in dem wir gut und gerne leben, ein Skandal. Unsere Regierung,
also Madam Merkel, holt endlos Menschen ins Land, die jetzt nicht mehr als
"Flüchtlinge", sondern seit der Unterzeichnung des Migrationspaktes als
Migranten, also als Umsiedler bezeichnet werden, um sie hier vollumfänglich
zu versorgen, während unsere alten Menschen aus Geldnot auswandern
müssen. Das ist eine der vielen Ungerechtigkeiten, die unsere Regierung zu
verantworten hat.
Inzwischen leben 1,5 Millionen Rentner im Ausland. Natürlich nicht alle,
weil die Rente hier zum Leben nicht reicht, aber die Anzahl der Rentner, die
dieses Land verlassen, steigt kontinuierlich. Allein im Jahr 2016 sind knapp
300.000 Menschen ausgewandert. Bis dahin waren es jährlich ca. 140.000
Auswanderer.
 

 
Auch immer mehr junge, gut ausgebildete, hoch qualifizierte Menschen kehren
Deutschland den Rücken zu, weil sie hier keine Zukunft mehr für sich sehen.
Sie versprechen sich im Ausland - insbesondere in den USA, der Schweiz und
in Österreich einen besseren Lebensstandard, als in unserem Land. Das heißt,
immer mehr Menschen verlassen unser Land, während immer mehr
Migranten aus Asien, Osteuropa und Afrika einwandern. Inzwischen fliegen sie
sogar ein, denn sie dürfen sich inzwischen, nach Inkrafttreten des Migrations-
paktes, das Land ihrer Träume aussuchen und nicht mehr abgewiesen werden.
Geht es nach den Grünen, dann könnten Klimaflüchtlinge zukünftig einen
Klimapass erhalten, mit dem z.B. Bewohnern von bedrohten Inselstaaten eine
würdevolle und selbstbestimmte Migration nach Europa ermöglicht werden soll.
Eine weit höhere Anzahl von Klimaflüchtlingen dürfte allerdings aufgrund der
Dürre aus Afrika zu erwarten sein. Bin schon sehr gespannt darauf, wie die
Grünen, falls es 2021 zu einer Koalition mit anderen Parteien kommt, all ihre
Wahl-Versprechen,  u.a. auch die CO2-Reduktion, in die Tat umsetzen wollen.
 
Wir sind also auf dem besten Weg zur Migrationsgesellschaft, zumal die
Geburtenrate der Bio-Deutschen immer weiter zurückgeht und die, der
Migranten um ein 4faches rasant zunimmt.
Wir schaffen uns also tatsächlich selbst ab !
 
 
Es will mir einfach nicht gelingen, meinen Nachrichtenkonsum zu reduzieren,
obwohl ich immer wieder feststelle, wie sehr das Geschehen im Land seit dem
September 2015 mein Leben negativ beeinflusst. Ja, wie sehr Merkel mit ihrer
Flüchtlingspolitik meine Lebensqualität eingeschränkt hat. Das liegt daran, dass
die Unsicherheit im Land - jedenfalls in meiner Wahrnehmung - extrem zu
genommen hat. Das liegt nicht zuletzt an der Anzahl der zugewanderten jungen
Männer, die keine Hemmungen haben, hier Gewalttaten und Verbrechen zu
verüben, weil das ein Teil ihres Glaubens, ihrer Kultur resp. ihrer Erziehung
ausmacht. Ein Großteil der Menschen aus diesen Kulturkreisen gibt offen zu,
dass sie ihre Religion über unsere Gesetze stellen. Dazu scheint zu gehören,
dass Christen und Juden in ihren Augen Ungläubige sind, die es zu töten galt.
Inzwischen werden Juden davor gewarnt, in den Städten eine Kippa zu tragen.
Das ist unfassbar !
 
Ja, dieses Land hat sich extrem verändert und wird sich auch weiterhin
verändern, je mehr Menschen ins Land kommen.
Das einst so unbeschwerte Leben in diesem Land ist für alle Zeiten vorbei.
Was ich nicht verstehen kann und auch in Zukunft nicht verstehen werde,
ist die Tatsache, dass es Bürgerinnen in diesem Land gibt, die unbedingt
dafür sind, alle "Flüchtlinge", sorry Migranten aufzunehmen, und zwar einzig
und allein aus einer nicht abgetragenen Kriegsschuld heraus.
Also quasi bis hin zur Selbstaufgabe. Denn würden wir alle Flüchtlinge dieser
Welt retten und hier aufnehmen wollen, kommt mir Peter Scholl-Latour, ein
sehr bekannter Nahost-Experte, in den Sinn, der sagte:
 
"Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta,
sondern wird selbst Kalkutta."
 
 Wie recht er damit hat, zeigt sich in den Anfängen bereits in unserem Land.
Uns Land verroht und verkommt in vielerlei Hinsicht. In so mancher Großstadt
herrschen Zustände, denen selbst die Polizei nicht mehr Herr wird.
 
Das kann und will ich nicht schönreden, weil ich mich sonst selbst belügen
würde. Es ist mehr als traurig, ja tragisch, was aus diesem einst so schönen
Heimatland geworden ist. Diese Tatsachen und die Gedanken daran sind es,
die meine Lebensqualität einschränken, weil das Leben im Land nicht mehr
so unbeschwert ist, wie noch vor dem September 2015.
Es vergeht in diesem Land kein Tag ohne einen Angriff oder eine Messer-
Stecherei oder sonstige Straftaten. (Nachzulesen unter dem Link unten).
Wie gut, dass der Regierung unter der Führung von Frau Dr. Angela Merkel,
wenigstens bei der Europa-Wahl 2019 eine Klatsche erteilt wurde !
Merkels Unfähigkeit und die ihrer Anhänger, dieses Land zu regieren, setzt
sich allerdings mit AKK, als Parteivorsitzende fort. Die Grünen werden sich
noch wundern, und nicht nur die Grünen, sondern auch die, die grün gewählt
haben. Das steht fest !
Das politische Drama nimmt kein Ende - jedenfalls kein gutes,
auch das steht fest.
 
 
Es ist "mein" Garten, der für mich zu einem Ruhepol, einer Oase,
in dieser lauten, hektischen, kaputten, ungerechten Welt geworden ist,
die mir inzwischen wie ein großes Irrenhaus erscheint.
 
~*~
 
Gut ist Gelassenheit und
weise die Vorsicht.
Heradot
 
~*~
 
 
~*~
 
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Donnerstag, 10. Mai 2018

Von der Knospe zur Blüte

 
So lange freue ich mich auf das Blühen der Rhododendren, die durch ihre
immer praller werdenden Knospen ankündigen, dass es mit dem Erblühen
bald so weit sein wird.
 
 
Mit dem Sonnenschein von früh bis spät und der Wärme in den vergangenen
Tagen, war es dann endlich so weit.
 
 
Jetzt zeigen sie sich endlich in ihrer vollen Blütenpracht und in verschiedenen
Rosetönen. In dieser Blütenpracht brummen und summen Bienen und Hummeln
nun auch um die Wette. Leider sind es nicht mehr so viele wie in den
Jahren zuvor. Da die Anzahl der Bienen mit jedem Jahr zurückgegangen ist,
werde ich es mal mit einem Insekten-Hotel versuchen, welches sich derzeit
im Bau befindet ;o). Nach Fertigstellung wird es selbstverständlich ein
Foto geben. Vorausgesetzt das Bauvorhaben gelingt.
 
 
Der Garten hat sich wieder in ein wahres Paradies verwandelt und
verströmt immer noch seinen für den Frühling so typischen Duft.

 
Die schönste Zeit durch den Garten zu wandeln, ist der frühe Morgen,
wenn sich die Sonne ihren Weg durch die Tannen und Bäume bahnt und
die Vögelchen laut zwitschern.
 
 
Auch die Azaleen können mithalten. Sie blühen mit den Rhododendren
um die Wette.

 
Nun ist die Zeit, in der ich den Garten in vollen Zügen genieße und mehr
draußen, als im Haus bin. Die Hausarbeit wird auf kühle oder regnerische
Tage verschoben - soweit das möglich ist - und alles andere kann ebenfalls
warten.
 
 
Jetzt lockt es mich einfach hinaus und darauf freue ich mich schon, sobald ich
morgens aufwache und die Sonne scheint.

 
Was gibt es Schöneres, als das Frühstück in der freien und friedlichen Natur in
aller Ruhe - nur begleitet von einem fröhlichen Vogelkonzert - einzunehmen ?
Mir fällt jetzt gerade nichts anderes ein - obwohl, wenn ich jetzt länger
nachdenke, da gibt es noch das den-Wolken-nachschauen, einen Schmetterling
beobachten, die Augen schließen und sich seinen Tagträumen hingeben, die
Teestunde unter dem Sonnenschirm am Nachmittag, an liebe Menschen und
meine Lieblingsmenschen denken, in Erinnerungen schwelgen, in der Stille
mit dem Buddha meditieren, auf der Liege entspannen und ein Buch lesen,
den Vögelchen beim Plantschen im Vogelswimmingpool zuschauen,
den Flieder, die Maiglöckchen und Rosen bewundern ....... einfach dankbar
sein, dass ich mein Leben auf diesem kleinen Fleckchen Erde -
meinem Paradies - verbringen darf.
Das Leben ist schön !
CARPE DIEM !
 
*
 
Wären die Menschen in ihrem kleinen Garten geblieben,
so hätten wir eine andere Vorstellung von Glück und Unglück als die,
die wir jetzt haben.
Montesquieu
 
*
 
Wahrscheinlich lieben wir die Gärten und unsere wunderschöne Natur,
weil wir uns insgeheim in unser verlorenes Paradies zurücksehnen.
Mit welch' großem Glück bin ich gesegnet, das Paradies in meinem kleinen
Garten gefunden zu haben !
 
~*~
 
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