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Montag, 27. Juli 2026

Nicht täuschen lassen

 Die gute und wunderbare Neuigkeit zuerst: Es hat geregnet! Und zwar richtig viel!
Und es soll weiteren Regen geben! Wie schön ist das denn!!!!!

Also, wenn das Wetter gerade ein wenig wie Herbst anmutet und sich auch so anfühlt,
die nächste Hitzewelle befindet sich bereits auf dem Weg zu uns. In dieser Woche soll
sie eintreffen, und zwar in unserer Region mit Temperaturen bis zu 35 Grad. Diese
Fotos sind am vergangenen Wochenende entstanden. Am Samstag kündigten die Watte-
bällchenwolken oder Altocumulus-Floccus (habe ich nachgeschaut) und mein Brumm-
kopf bereits den Wetterwechsel an. Der traf dann auch am Sonntag ein. Mit grauem
Himmel. Der Wind kam recht stürmisch daher. Er rüttelte und schüttelte die Bäume
und Sträucher, als wollte er Frust loswerden. Die Vögelchen und Eichhörnchen sind
schnell in Deckung gegangen und haben sich in die Büsche und Bäume verschlagen.
Derzeit ist ziemlich viel Frust all überall in der Welt anzufinden. Hoffentlich beruhigt
sich das mal wieder. Anders wird die Welt keine Ruhe mehr finden.

Oben Wattebällchenwolken und Weißesommersonnenwölkchen

Oben: Kiss me Kate – Rose und darunter Constanze Mozart – Rose

Wetterwechsel, Angelikabaum vor Beginn der Blüten und Eberesche – auch
Vogelbeerbaum genannt.

Ankündigung des Wetterwechsels, Rosen - weiß nicht mehr, welche es sind.

Eberesche, Hortensien und Lebensbaum (auch Thuja genannt).

Sebastian Kneipp-Rose und die letzten blühenden Funkien – oder Hostas genannt.

Regenwolken, erste Anzeichen des Herbstes am Schneeballbaum, dessen Herbstfärbung
übrigens wunderschön ist. 

Oben: der wilde Wein oder die Jungfernrebe, die sich bereits zu verfärben beginnt, darunter
Haselnüsse des gleichnamigen Baumes und Hortensien in ihrer ganzen Farbenpracht.


Es wird jedoch nicht mehr lange dauern und der Herbst klopft wirklich an. Er ist mittlerweile
zu meiner liebsten Jahreszeit geworden. Man passt sich wohl altersmäßig den Jahreszeiten an.
Nicht zu leugnen ist daher, dass der Winter ebenfalls bald vor der Türe stehen wird – aber das
verdränge ich einfach. Winter ist eh nicht mehr, was er einmal war. Eher so ein Mischmasch
aus allem Möglichen. Eis und Schnee kommen da eher selten vor.
Aber noch möchte ich gar nicht an Winter denken und »meine« Rosen genießen. Sie blühen,
obwohl das Wetter ihnen ziemlich viel zumutet. Mal Hitze und Trockenheit, mal Sturm, mal
3 Tropfen Regen und tagelang grauer Himmel. Und weil sie so schön sind noch zwei Fotos:


Schaun wir mal, wie die kommenden Tage werden und was sich an Neuigkeiten in der Welt
ereignet. Viel Gutes wird nicht dabei sein. Den Terroranschlag in Berlin sowie die Messer-
morde und Messerattacken der vergangenen Tage, übergehe ich, weil es mich nicht mehr
wundert oder gar aufregt. Ich staune nur über das große Schweigen der linksgrünen Gut-
menschen und deren Doppelmoral. Mit diesen Zuständen müssen die Bürger dieses Landes
jetzt leben, genau wie mit der zunehmenden Anzahl von Ratten. Wie gerade zu lesen war.
Nun ja, wir sind eben auf dem besten Weg zurück ins Mittelalter und niemand stellt ein
Stoppschild auf. Also immer fröhlich und heiter so weiter mit den Gefahren, die auf uns
Bürger hinter jeder Ecke lauern können! Wir schaffen das! Wäre doch gelacht!
Und immer schön an die Worte einiger Politiker denken: Eine hundertprozentige Sicher-
heit gibt es nicht. Es gab jedoch vor 2015 wesentlich mehr Sicherheit, bis man Hundert-
tausende – inzwischen sind es zig Millionen Menschen unkontrolliert ins Land gelassen
hat. Und die genießen hier Narrenfreiheit!
Dieser Terrorist war ein gefährlicher Mensch und polizeibekannt. Er wurde sogar verur-
teilt und verhaftet – jedoch auf Bewährung wieder freigelassen. Unglaublich – aber die
Linksgrünen breiten ja brav die Flügel über ihre Schützlinge aus. Die Sicherheit der
Bürger ist dagegen vollkommen unwichtig! Nun seid mal wieder schön in Gedanken bei
 den Angehörigen und wünscht den Überlebenden baldige Genesung – wie ihr das bei
»Einzelfällen« immer so gerne tut, und dann bitte gleich wieder zur Tagesordnung
übergehen – ihr Heuchler!

~*~*~*~

Ein Haiku
Herbstliches Wetter
Trüber Wolkenregentag
Ende des Sommers

Noch ist es nicht so weit – aber das Ende des Sommers rückt näher.

~*~*~

A few days ago, I tried out Google Translate here on the blog to see how the text would
read  in English. I had to laugh, because it was pure gibberish. Google really has trouble
translating my writing style. After all, I’m not writing a doctoral dissertation or an Essay
in perfect Standard German here; I write the way I speak. That’s quite a difference. This
is a diary, not a journalistic blog. So, those readers who try to read my ramblings in English,
please forgive me if my writing only makes you shake your head. It will never be possible
to translate it perfectly into English. The situation might be different with the short stories.
Those simply have to be right. Otherwise, you might not be able to understand the entire
story properly. But that’s just a brief aside.

~*~
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
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🌟Fotos by Lauras Home and Garden🌟

Sonntag, 26. Juli 2026

Die lauen Sommernächte

 Habe ich in den vergangenen Wochen das eine oder andere Mal von den schönen
Sommersonnentagen mit weißen Wölkchen hier in meinem Tagebuch geschrieben, so
sind die lauen Sommernächte bei Weitem viel zu kurzgekommen. Okay, ich gebe zu,
einige waren weniger angenehm, zu heiß und der Schlaf zu schlecht. Aber dazwischen
gab es auch Sommernächte, die waren angenehm kühl.


Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die klaren Mondnächte, in denen die
Mondsichel am Himmel zu sehen war. Wenn ich abends im OmaOhrensessel saß
konnte ich beobachten, wie die Sichel gaaaaaanz langsam, aber immerhin mit einer
Geschwindigkeit von rund 3.700 km/h, von links nach rechts über die Wipfel der
Bäume hinwegwanderte. Dafür benötigt er, also der Mond, exakt 27,3 Tage. Also bis
er die Erde vollständig umrundet hat. 
Die dunkle Nacht, die Wipfel der schwarzen Bäume und darüber der Mond, das ist
ein so schöner, verträumter Anblick, bei dem ich oft tatsächlich ins Träumen gerate –
oder mir die eine oder andere Geschichte in den Sinn kommt.


Ich habe keine Ahnung, warum der Mond eine solche Faszination auf mich ausübt.
Denn, wenn man es recht bedenkt, ist es doch »nur« ein großer Gesteinsbrocken.
Gut, er enthält auch noch einige Mineralien und wahrscheinlich einen flüssigen
Kern aus Eisen und Nickel und trotzdem hat dieser Gesteinsbrocken etwas, das die
Menschheit seit über Jahrtausende hinweg immer wieder fasziniert und ihre
Fantasie anregt.


Besonders romantisch ist er natürlich, wenn er als Vollmond über dem Wald am Himmel
hängt und sein mattes Licht diesen mystischen Zauber verbreitet. Wenn dann noch ein
Käuzchen ruft, ist eine Vollmondnacht, zu jeder Jahreszeit, eigentlich perfekt. Ich hoffe
allerdings, dass dann nicht jedes Mal jemand stirbt. Doch ich denke, dieser Aberglaube
ist längst überholt – auch wenn es immer noch heißt: Wenn ein Käuzchen ruft, ist Gefahr
im Verzug. Nun ja, sei’s drum! Ich mag diese stillen Nächte hier im Wald zu jeder Jahres-
zeit, wenn kein Laut zu hören ist. Außer dem des Käuzchens. Der Wald steht hier in der
Stille wirklich schwarz und schweigend und aus den Wiesen steigen - besonders in den
kalten Jahreszeiten, manchmal die weißen Nebel empor.
Bis auf die Nächte, in denen ein Unwetter über uns hinwegzieht, dann ist das Heulen
des Sturms natürlich nicht zu überhören. Auch der Regen, der aufs Dach plätschert, oder
von der Regenrinne vor meinen Schlafzimmerfenstern tropft. Das sind  Geräusche, die
ich jedoch sehr mag. Ich mag es wirklich sehr, das Trommeln des Regens, auf das Dach,
oder das Sturmheulen, wenn der Wind ums Haus und durch die Bäume fegt. Auch das
Donnergrollen, hui, das hat so etwas Unheimliches in der Nacht. Wenn die Blitze
zucken und es sekundenlang taghell wird. Solange es nicht zu schlimm wird und zu
heftig zur Sache geht, löst das innerhäusig so ein richtig schönes, wohliges Gefühl
 der Geborgenheit in mir aus.
Aber das Leben besteht nicht nur aus Wohlfühlmomenten. Da sind ja noch diese beiden
alten Kriegstreiber, die uns Menschen seit geraumer Zeit das Gruseln lehren.


~*~*~*~

Nach meinen lauen Sommernächten, in denen von Romantik, Zauber und Mystik, Stille
und klaren Mondnächten die Rede war, kommen also wieder diese zwei alten, durchge-
knallten Männer, die die Welt in Atem halten, an die Reihe! Wie lange eigentlich noch?
Also von meinen Träumen aus dem Wald mal wieder zurück in die Realität und zu den
neuesten Ereignissen. Zuerst zum alten Donnyboy, der sich tatsächlich auf einer Presse-
konferenz, war es glaube ich, mit einer neuen roten Basecap und der Aufschrift »Trump
2028« präsentiert hat. Was könnte das anderes bedeuten, als dass er wirklich vorhat
Präsident zu bleiben und das Weiße Haus nicht zu räumen. Daher auch der Ballsaal mit
dem geplanten Bunker darunter. Es scheint wohl darauf hinauszulaufen, dass er keine
Wahlen mehr zulassen will oder vorhat, sie zu manipulieren. Außerdem war zu lesen,
dass er seinen Sohn Donald Jr. als nächsten und seinen jüngsten Sohn Barron, als über-
nächsten Präsidenten installieren will. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber es wäre ihm
zuzutrauen. Das Amt wird wie bei Königs und dafür hält er sich ja, für einen King, ein-
fach vererbt. Er macht es also so wie der kleine, alte Zar – sich auf Biegen und Brechen
an der Macht festklammern. Außerdem konnte man vor einiger Zeit lesen, dass er die
Rockefellers und Rothschilds nachahmen und reichste Familie Amerikas werden will.
Ehrgeizige Ziele hat er, das muss man ihm lassen. Schlimm nur für die armen Bürger
des  Landes, die diesen Chaoten so schnell wohl nicht mehr loswerden. Man kann nur
hoffen, dass sie sowohl bei den Midterms in diesem Jahr als auch 2028 richtig wählen.

Sein Ex-Buddie, also der zweite Chaot, der als Verlierer, Versager und Kriegsverbrecher
in die Geschichte eingehen wird, gerät immer tiefer in seinen Schlamassel. Mich würde
es nicht wundern, wenn der eines Tages tatsächlich ein NATO-Land angreift. Der muss
sich doch derzeit in die Enge getrieben fühlen. Und gerade das macht ihn so gefährlich.
Dem traue ich ohne Weiteres zu, keine Hemmungen zu haben den 3. Weltkrieg auszu-
lösen. Noch hält der große Führer vom Reich der Mitte den Daumen drauf – aber wie
lange noch? Mittlerweile schlagen Zaren-Behörden Alarm, weil der Wirtschaft ein
Stillstand droht. Das wird den kleinen, alten Zaren jedoch nicht interessieren. Der
Krieg wird bis zur letzten Patrone oder Drohne und bis zum letzten Mann fortgeführt.
Und wenn es sein muss, mit einer Zwangsmobilisierung.
Eins haben diese alten Möchtegerngroß auch noch gemein. Beide lügen wie gedruckt
und verdrehen Tatsachen, wie es ihnen gerade in den Kram passt. Der Kleine der beiden
ist trotz Botox (so konnte man lesen) um Jahre gealtert, sein Gesicht aufgedunsen und
der andere hat extrem an Gewicht zugenommen, wahrscheinlich aufgrund des ver-
mehrten Verzehrs von Hamburgern.

Womit hat die Welt solche alten, irren Kriegstreiber und machtbesessene Egomanen
verdient. Als gäbe es auf der Welt nicht genug Probleme, stellen diese beiden alten
Männer nun die größte Gefahr für die Menschheit dar. Hinzukommt, dass beide die
Kontrolle über ihr Handeln verloren haben und ihre Kriege immer weiter eskalieren.
 Manchmal fühlt es sich an, als  befände man sich im falschen Film. Sorry, nicht nur
manchmal – eigentlich die ganze Zeit, seit diese Chaoten mit ihrer Kriegstreiberei
begonnen haben.

~*~*~*~

Ich habe es zu früh erkannt, dass der Schlachteneifer
nichts Übermenschliches, sondern – Untermenschliches ist;
keine mystische Offenbarung aus dem Reiche Luzifers,
sondern eine Reminiszenz aus dem Reiche der Tierheit -
ein Wiedererwachen der Bestialität.

Bertha von Suttner (* 1843 † 1914)
war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin
und Schriftstellerin. 

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🌟KI-Bilder by Lauras Home and Garden🌟

Freitag, 24. Juli 2026

Der Juli-Sommergarten

nochmal in Fotos festgehalten, bevor der Monat seinem Ende zugeht. Übrigens pssst,
ganz leise geflüstert, wir hatten hier das schönste Sommersonnenwetter. Einfach schön,
so um die 23 Grad, mit ein wenig Wind und trockener Luft. Also sehr angenehm. Endlich
mal kein Kopfschmerz- und Blutdruckwetter, bis ich es hier in meinem Tagebuch nieder-
geschrieben habe. Danach stellte sich gleich wieder das Stillstandswetter ein. Manchmal
spüre ich schon einen Tag vorher, wenn ein Wetterwechsel bevorsteht. Das hängt wohl mit
dem Alter zusammen. Übrigens: Auf der Webseite Biowetter-Donnerwetter kann man
nachschauen, welche Auswirkungen, welches Wetter auf welche Beschwerden hat.
Meistens trifft es tatsächlich zu.

Der Himmel endlich wieder blau, die Rosen blühen und der Holunder gedeiht.

Holunder, Ahornableger und der Streit zwischen den Knuddels, wer in meiner Mittagsruhezeit mit
auf die Liege darf. Bin schon froh, wenn ich überhaupt noch da liegen darf;o)).

Rhododendren, Zypresse, blauer Hibiskus und auch der Lebensbaum genießen den blauen
Himmel und die Sonne.

Weißewölkchenblauerhimmelsommersonnentage, Schneewalzerrose und Micky in Siegerpose,

Hibiskus, Limelights, Bambus und eine Leonardo da Vinci-Rose

Nochmals die Limelights- oder besser gesagt, der Limelightbaum, Hortensien und Rosen

Holunder, Äpfel Sorte Shampion – mal sehen wie viel davon die Vögelchen, Bienchen
und Hummeln für uns übrig lassen und die reine, feine, weiße Schneewittchenrose


Am blauen Himmel mit seinen weißen Wölkchen kann ich mich gar nicht sattsehen.
Die Himmelsfotos sind am Abend kurz vor Sonnenuntergang entstanden. Noch einmal
die Schneewalzerrose und Mickymaus mit Beute. Ein gemopstes Wischtuch aus einem
Korb im Gartenregal auf der Terrasse. Ich habe gerade den Tisch abwischen wollen und
das Tuch nur einen Moment aus den Augen gelassen und schon war es mitsamt dem
Hund weg. Hinterherlaufen ist sinnlos. Der Hund ist schneller. Also lieb bitten, dass er es
mir auch mal ohne Bestechung in Form eines Leckerlis zurückgibt. Das funktioniert
tatsächlich immer öfter. Aber eben nur mit „Bitte“ und „Danke“. Gehört sich ja auch so.
Bin ein höflicher Mensch. Trotzdem muss ich ihn zusätzlich mehrmals mit Streichelein-
heiten loben und ihm sagen, was er für ein lieber Hund ist. Männliche Wesen scheinen
es gerne zu haben, wenn sie gelobt werden. Zu schön, wie schnell Hunde lernen.


Endlich, endlich - hat es ein klitzekleines bisschen geregnet.
Man wird bescheiden und freut sich schon über jeden einzelnen Tropfen.

Die Erde ist angefeuchtet und atmet wieder. Immerhin!

~*~*~*~

Also wenn ich die Nachrichten derzeit lese, entsteht für mich der Eindruck, als würden
wir uns bereits im 3. Weltkrieg befinden. Dank unserer supertollen, alten, Möchtegern-
weltbeherrscher eskaliert die Lage immer weiter. Es ist unfassbar, was die veranstalten.
Langeweile haben die jetzt jedenfalls nicht mehr. Im Gegenteil. Ich bin mir ziemlich
sicher, beide könnten sich sonstwohinbeißen, eine so unglaubliche Dummheit begangen
zu haben. Und kein Ende in Sicht. Wie lange soll das denn noch so weitergehen? Jetzt
warnt der Lügenbaron aus dem Zarenland die USA davor, weiterhin Waffen an die
Ukraine zu liefern. Und wenn doch, was dann? Wollen sie sich dann gegenseitig be-
schießen? Der kleine, alte, brutale Möchtegernzar hat überhaupt nichts zu warnen und
zu fordern. Er soll einfach seinen irrsinnigen Krieg beenden!
Wer lässt sich denn vom kleinen, dicken Diktator und vom großen Führer unterstützen?
Sie dürfen, was sie anderen vorwerfen. Selbst schuld! Jetzt, wo der Krieg im Zarenland
angekommen ist, beschweren sie sich – unglaublich! Ja, so fühlt sich Krieg nun mal an.
Hört doch einfach auf, die Ukraine anzugreifen, dann werden auch keine Waffen mehr
benötigt. Aber die Größe hat dieser kleine, alte Macho nicht. Dafür hat er jetzt Angst um
sein Leben – auch selbst Schuld! Er könnte in Ruhe und Frieden schlafen, sein Leben ge-
nießen, und alles wäre gut – aber er wollte es ja wissen. Das kommt davon, wenn man
sich für unbesiegbar hält! Größenwahn tut selten gut! Er würde sogar einen 3. Weltkrieg
in Kauf nehmen. Wie dumm muss man sein!
So wie der alte Donnyboy, dessen gesamte Familie jetzt um ihr Leben bangen muss. Ja,
so kann es kommen, wenn man der Welt beweisen will, was für ein toller Kerl man ist.
Es kann auch nach hinten losgehen. Was haben diese alten Männer denn gedacht? Sie
können mal eben so Hunderttausende, gar Millionen Menschen für ihr Ego töten, ganze
Länder zerstören und ungestraft davonkommen? Die gerechte Strafe fügen sie sich in-
zwischen schon selbst zu – in Angst zu leben – aber das wird nicht alles sein.

~*~*~*~

Strafe ist Gerechtigkeit für die Ungerechten.

Augustinus von Hippo (354 - 430)
war Bischof von Hippo, Philosoph und Kirchenvater
~*~
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Montag, 20. Juli 2026

Der dunkelgraue Wolkenhimmel

hat nicht das gebracht, wonach es aussah. Kein einziges Tröpfchen. Bei dieser düsteren
Dunkelwolkenaufführung habe ich ganz fest damit gerechnet, dass sich wenigstens aus
einer dieser dunklen Wolken ein Regenschauer über Wald und Garten entlädt. Nichtsder-
gleichen ist geschehen. Es ist auch nach wie vor alles stocktrocken und der Rasen zur
Südwestseite hin, sieht aus, wie ein gemähtes Kornfeld.

 
Weiße Phlox                         und                                    Kartoffelrose 

Wer würde beim Anblick dieser dunklen Wolken nicht vermuten, dass da ein ordentlicher
Regenschauer auf uns zukommt – vielleicht sogar mit einem Gewitter im Gepäck. Nix!
Nicht ein Tropfen. Dafür halten sich sowohl die pinkfarbenen als auch die weißen Phlox
richtig lange. Sie blühen unermüdlich. Und die Kartoffelrosen blühen und duften ebenfalls
so vor sich hin. Ein betörender Duft – immer wieder.

Oben links: »Märchenzauberrose« und darunter, die Kletterrose »Kiss me Kate«
Daneben eine Phlox.

Auch die Rosen halten sich lange, bei diesem abwechslungsreichen Wetter. Glücklicherweise
ist es seit gestern nicht mehr ganz so heiß. Das tut nicht nur der Natur gut, auch mir ist dieses
gemäßigte Wetter wesentlich lieber, als jede Hitzewelle

 
Den Tomaten geht es auch bestens. Sie produzieren üppig. Will heißen, keine großen,
sondern viele kleine Kirschtomaten. Sie schmecken süß. Richtig lecker!

 
Weihrauch hält übrigens auch die Mücken fern. Außerdem mag ich den Duft. Und der Professor,
der Kräuter in »seiner« Küche über alles liebt, hat Spaß daran gefunden, den Basilikum zu
vermehren. Das gelingt durch kleine Stecklinge tatsächlich richtig gut. Er schneidet dazu einfach
die Spitze einer Basilikumpflanze ab und stellt sie für ein paar Tage ins Wasser – in einen Eier-
becher – und schon entwickeln sich Wurzeln. Danach pflanzt er den Steckling in einen Topf.
Das hat er mit anderen Kräutern auch schon probiert und es funktioniert. Er hat die Küche
am Abend praktisch übernommen, was mir sehr recht ist. So kann ich in Ruhe schreiben ;o)).

Wenn ich mich nicht irre, ist das eine »Constanze Mozart«-Rose

Dunkelgraue Wolken, die nach Regen aussehen, sich aber einfach nicht dazu durchringen
können, die Natur mit ein wenig kühlem Nass zu versorgen. Also hoffen wir weiter auf
erlösende, kräftige Regenschauer. Anderswo, z. B. im Südosten des Landes, scheint dagegen
das reinste Unwetterchaos zu herrschen. Braucht auch kein Mensch.


Oben weiße Phlox, eine meiner Lieblingsrosen darunter – der Name fällt mir gerade nicht
ein. Irgendeine Gräfin Henriette oder so – glaube ich – bin mir aber nicht sicher. Und
meine kleine, verschmuste und verspielte Mickymaus auf dem vertrockneten Strohrasen.

~*~
Die Knuddel lieben es, sich gegenseitig über den strohtrockenen Rasen zu jagen. Wobei Micky
natürlich der Schnellere ist. Er ist nicht nur schneller, er hüpft oft wie ein junges Lamm über die
Lilly hinweg, wenn sie sich altersbedingt schon mal eine kleine Verschnaufpause gönnt. Zu
schön, die beiden beim Spielen zu beobachten. Jetzt, mit den gemäßigten Temperaturen, ist es
auch wieder möglich, sich das eine oder andere Sonnenbad zu gönnen. Schließlich muss für
die kalten Monate ein ausreichender Vitamin-D-Vorrat angelegt werden.

Und so geht auch der Monat Juli allmählich seinem Ende entgegen. Immer wieder schneller,
als es einem lieb ist. Der Lauf der Zeit nimmt keine Rücksicht darauf, was einem lieb ist oder
nicht. Die Zeit schreitet einfach voran – unaufhaltsam – immer weiter. Alles, was bleibt, sind
Erinnerungen an vergangene Zeiten. Und die mehren sich, je älter man wird. Schön, dass es
den Menschen gegeben ist, sich zu erinnern. Wie gerne schwelge ich gerade im etwas melan-
cholischen November in Erinnerungen. Es ist erstaunlich, was da nach all der Zeit auf einmal
wieder wie ein Film vor dem inneren Auge abläuft!
Aber nun bin ich etwas weit vom eigentlichen Thema abgekommen. Denn ich wollte ja noch
schreiben, dass sich ein großer Teil des Himmels ausgerissen hat, nachdem ich lange genug
über den dunkelgrauen Wolkenhimmel gemeckert habe. Im Laufe des Tages kam nicht nur
blauer Himmel zum Vorschein, sondern auch die Sonne und mit ihr einige weiße Wölkchen
neben den immer noch grau- bis dunkelgrauen Wolken.
Nur Regen fehlt noch zu meinem Glück.

Dafür habe ich an einer Garten-Kurzgeschichte gebastelt, nicht weil es an Regen mangelt,
sondern weil mir insbesondere abends oder nachts, wenn ich durch den Garten wandele,
blitzartig die eine oder andere Idee in den Sinn kommt. Und damit ich sie nicht wieder
vergesse, schreibe ich sie meist auch gleich noch auf, und feile dann am nächsten Tag noch
ein wenig daran herum.

~*~*~*~

Ein Haiku
Die Wolken wandern.
Mit der Zeit im Wind dahin.
Natur im Wandel.

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Freitag, 29. Mai 2026

Urlaubsfaulenzwetter

Was für ein Wetter! Hochsommer pur und so plötzlich!
Unglaublich, denn ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass die Temperaturen
so plötzlich, so drastisch steigen. Selbst hier im Wald konnten wir an einigen Tagen
knapp über 30° messen. Das ist wirklich erstaunlich, denn der Sommer beginnt ja
erst in drei Wochen.


Und so haben wir uns nur im Garten aufgehalten und einen auf superfaul gemacht.
Auch für die Knuddels war die plötzliche Hitze eine drastische Umstellung. Schnell die
Lilly noch getrimmt, damit es ihr nicht zu heiß wird und sie sich wohler fühlt. Seit
ihrer Operation hat sie wohl eine Hormonumstellung durchlaufen, denn hat ganz schön
an Gewicht zugelegt. Das ist bei der plötzlichen Hitze eine zusätzliche Belastung.


Micky kennt dieses extrem heiße Wetter noch nicht, da er kurz vor dem Winter das Licht
der Welt erblickt hat und das jetzt sein erstes Frühjahr bzw. der erste Sommer ist. Im Juni
wird er schon sechs Monate. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Jetzt ist er wohl im
»Teenageralter« und so führt er sich auch auf. Er weiß, was er will und wehe, er bekommt
es nicht gleich ;o)). Die Hitze ist ihm aber wohl doch zu extrem. Er hält sich über-
wiegend im Schatten auf und streckt sich der Länge nach entweder auf der Auflage oder
gleich auf dem kühlen Terrassenboden aus. Gegen kurze Fußbäder in kühlem Wasser
hatte er nichts einzuwenden. Im Gegenteil, es hat ihm gefallen.


Lilly hält sich derzeit mehr im Haus auf. Da ist es im Vergleich zu draußen noch relativ
kühl. Mindestens 6–7 Grad weniger und gut auszuhalten.

Jetzt vertrocknen auch so nach und nach alle Blüten der Rhododendren und Azaleen.
Auch die ersten Rosen und die Blüten der Kletterhortensien sind bereits vertrocknet.
Die Vergissmeinnicht und Maiglöckchen sind derweil verblüht. Das kühlere, feuchte
Wetter ist dem Garten wesentlich besser bekommen, als die plötzliche Hitze. Selbst
die Vögelchen ziehen den Schatten vor. Nur die Amsel sitzt manchmal mitten auf der
Wiese in der grellen Sonne und nimmt ein Sonnenbad.

Wie nicht anders zu erwarten stehen uns nun schwere Gewitter bevor. Eine Vorabwar-
nung des Deutschen Wetterdienstes traf bereits per E-Mail ein. Und es ist das volle Pro-
gramm angekündigt. Sturmböen, Starkregen und Hagel. Und damit ist nicht nur das
schöne Urlaubsfaulenzwetter vorbei, sondern auch die Freude darüber. Denn schwere
Gewitter, noch dazu mit Hagel von 3-4 cm und orkanartigen Böen bis zu 110 km/h,
sind so gar nicht mein Ding. Nur der Regen mit 30 l/qm ist willkommen, denn es ist
schon wieder sehr trocken.
Gerade jetzt blühen einige Rosen im hinteren Teil des Gartens noch so schön und die
Königinnen des Waldes: Die Fingerhüte stehen ebenfalls in voller Blüte. Und nun der
Starkregen und Hagel :o(((, das wird ihnen gar nicht guttun. Aber vielleicht haben wir
ja auch wieder Glück und das Unwetter zieht oberhalb oder unterhalb an uns vorbei.


~*~*~*~

Trotz Urlaub, traumhaftem Sommerwetter und Entspannung pur, sind da ja noch diese
beiden alten Kriegstreiber, die von Entspannung weit entfernt sind und es vorziehen,
Menschen töten zu lassen, ganze Länder zu zerstören und zu vernichten und sich dabei
die Finger selbst nicht schmutzig zu machen.

Aus dem Zarenland war zu lesen, dass die Paranoia des kleinen, alten Mannes ausufert
und er jetzt eine Flugverbotszone über Moskau verhängen will. Sein Lügenbaron meint
gar, Europa bereite einen Angriff auf das Zarenland vor. Von der Armee ist zu hören, dass
immer mehr Krüppel und alte Männer an die Front geschickt werden, weil sich keine
Männer mehr freiwillig melden. Wen würde das wundern!
Dem kleinen, alten Zaren steht mittlerweile das Wasser bis zum Hals, daher schlägt er aus
Verzweiflung immer wilder um sich. Zudem nimmt der Unmut in der Bevölkerung zu,
weil der Krieg inzwischen Moskau erreicht hat, was zusätzlichen Druck auf ihn ausübt.
 Bei diesem alten, aggressiven Mann ist zu befürchten, dass er zum Äußersten greift,
wenn er zu sehr in die Enge getrieben wird. Bleibt zu hoffen, dass der große Führer im
Reich der Mitte ihn davon abhalten kann. Jedenfalls ist der kleine, alte Zar wesentlich ge-
fährlicher als der alte Peacemaker, der immer wieder Muffensausen hat. So, wie jetzt im
Fall Taiwan. Seitdem der große Führer ihm gedroht hat, will er keine Waffen mehr an
Taiwan liefern. Dafür droht er jetzt sogar dem Oman. Mit Drohungen und Erpressungen
ist er schnell dabei und wenn es darauf ankommt, bekommt er kalte Füße. Man könnte
es auch platt formulieren: Große Klappe, nix dahinter!
Anders als der kleine, alte Zar, der tatsächlich machen kann, was er will - jedenfalls
noch, weil alle Angst vor ihm haben, kann der alte Peacemaker das nicht, weil die
US-Bürger ihm auf die Pelle rücken würden. Zudem sind ihm kritische Medienberichte
ein Dorn im Auge. So war zu lesen, dass er seinen Mitarbeitern einen Maulkorb ver-
passen will, damit nichts nach draußen durchgestochen werden kann. Sein Gesundheits-
check dagegen sei einfach perfekt. Na bitte, er ist topfit, auch wenn andere das Gegen-
teil behaupten und gar versuchen, ihn seines Amtes zu entheben, weil er gesundheitlich
dazu nicht in der Lage sei.
Das wäre natürlich die allergrößte Schmach für ihn. Gerade für einen selbstverliebten
Narzissten, könnte es nichts Schlimmeres geben, als vor der gesamten Welt dermaßen
gedemütigt zu werden. Er, der nach außen arrogant, selbstverliebt und überlegen wirkt,
ist innerlich eigentlich sehr fragil. Meist leiden solche Menschen unter einem verletz-
lichen Selbstwertgefühl. Solche Menschen streben oft nach Macht, weil es für sie fast
immer eine unbewusste Kompensation für einen tief sitzenden Minderwertigkeitskom-
plex ist. Dieses arrogante Gebaren, diese Überheblichkeit, dient ihnen nur zum Schutz.
Das gilt auch für den kleinen, alten Zaren.

Jetzt suchen die beiden Kriegstreiber nach einem Ausweg. Und das wird gar nicht so ein
fach werden, denn der Iran spielt auf Zeit, so wie sie das vom kleinen, alten Zaren im
Umgang mit dem Peacemaker bei Verhandlungen gelernt haben. Und der kleine Zar sucht
nach passenden Gesprächspartnern in der EU, die es aus Neutralitätsgründen nicht gibt.

Und er großartige Mr. Peacemaker, kann sich nicht leisten, mit einem schlechteren Deal
aus den Verhandlungen herauszugehen, als dem von Obama mit dem Iran ausgehandelten.
Ein Verlierer ist er dennoch auf ganzer Linie. Genauso wie der  kleine, alte Zar, der ob der
Gewissheit, seinen Angriffskrieg kaum noch gewinnen zu können, in einen Wutausbruch
nach dem anderen verfällt und nur noch wild um sich schlägt.
So war gerade zu lesen, dass er den Vormarsch der »Kampfgruppe West« beschleunigt
und somit das Baltikum ins Visier gerät.

Tja, wenn alte Männer sich überschätzen und nichts Gescheites mit ihrem Leben anfangen
können, gerät der gesamte Weltfrieden in Gefahr.

~*~*~*~

Der Weltfrieden ist keine Frage der Möglichkeit,
sondern der Notwendigkeit. Es ist nicht das Ziel,
sondern der normale Zustand der menschlichen Zivilisation.
Wir dürfen nicht denken, dass wir diesen Zustand erreicht haben,
solange wir noch von den Grausamkeiten der Kriege belastet sind.
Die Höherentwicklung der Welt muss auf dem Weltfrieden basieren.

Bertha von Suttner Bertha von Suttner (* 1843 ; † 1914)
war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin.
Sie wurde 1905 als erste Frau mit dem seit 1901
vergebenen Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Red Roses for blue Ladies

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Sonntag, 21. September 2025

Ferien auf dem Land

Ich komme immer wieder gerne darauf zurück, weil es einfach eine schöne, friedliche Zeit
war, damals, als die Welt noch in Ordnung war! Ja, es gab sie einmal, eine friedliche, heile
Welt, ganz besonders in meiner Kindheit, und auch später noch, als man nichts von dem
ahnte, was im Rest der Welt so alles geschieht. Eine unbeschwerte Kindheit ist so wichtig
und das Beste, was man einem Kind fürs weitere Leben mitgeben kann. Wie haben wir
Kinder uns auf die Schulferien gefreut! Ganz besonders die Ferien in der Sommerzeit,
wenn es mit den Eltern und der Großmutter in diesem altmodischen Steyr-Automobil mit
geöffnetem Cabrio-Verdeck auf der Landstraße, entlang des Rheins ins Hessische auf
den Bauernhof des Großonkels ging.


Wir Kinder, mein Bruder und ich konnten das immer kaum erwarten, endlich dort anzu-
kommen. Der letzte Abschnitt der Fahrt war besonders spannend, weil es einen steilen
Hügel hinauf ging und wir alle immer fieberten und die Daumen drückten, dass das Auto
diesen Hügel auch schafft. Vater hat immer Vollgas geben müssen. Jedes Mal waren wir
total erleichtert, wenn wir es mit einem ohrenbetäubenden Motorengeräusch bis oben
geschafft, ohne dass das Automobil wieder zurückrollte. Ich werde das nie vergessen.

 
Und da waren dann diese wunderbaren Kornfelder und die weiten Wiesen mit einem
plätschernden Bach, durch den wir an »heißen« Tagen gewatet sind. Es hat so viel
Spaß gemacht, in dem kristallklaren Wasser herumzuplantschen. Dann war da noch
der Wald direkt hinter der großen Wiese, in dem es immer etwas zu entdecken gab.
Auf einem Weg durch den Wald fanden wir einmal eine Blindschleiche. Nicht, dass
wir Kinder etwa Angst gehabt hätten. Nein, wir waren sehr neugierig und haben
sogar riesige Ameisenhaufen inspiziert. Alles, was sich im Wald bewegte, erweckte
 unsere Neugier und musste unter die Lupe genommen werden.

 
Vor dem Bauernhaus gab es einen selbstgebauten Steinbackofen, in dem noch Brot ge-
backen wurde. Das roch so gut. Es war knusprig und schmeckte frisch ganz besonders
lecker. Ich kann mich noch erinnern, als wir alle zusammen, also der Großonkel am
Steuer des alten Traktors, die Großtante, unsere Großmutter, die Eltern sowie Cousins
und Cousinen auf dem Anhänger des Heuwagens über die holprige Straße durch das
kleine Dorf zur Wiese am Waldrand fuhren, um dort an der Heuernte teilzunehmen. Es
war immer ein richtig schöner Sommertag, wie man sie heute kaum noch kennt. Der
Großonkel hat die Wiese noch mit der Sense gemäht und alle anderen haben das ge-
mäht Heu, mit großen Heugabeln auf den Anhängerwagen befördert.


Zwischendurch in einer Pause saßen wir alle auf Decken, mitten auf der gemähten Wiese.
Für uns Kinder gab es einen Apfelsaft und eine Scheibe Brot mit fein püriertem Apfelmus.
Das werde ich nie vergessen, weil ich das vorher nicht kannte. Und das hat so gut ge-
schmeckt. Ich weiß sogar noch, dass wir Mädchen Kopftücher aus rosa-weiß-kartiertem
Stoff trugen, die wir nach hinten im Nacken zusammengebunden haben. Dieses Muster
kenne ich als Vichy-Muster. Es ist schon bemerkenswert, woran man sich aus der Kind-
heit alles erinnert. Selbst an den Geruch des gemähten Heus kann ich mich noch erinnern.
Ich weiß sogar noch, dass der Großonkel beim Frühstück immer das frische Brot stück-
chenweise in das Eigelb des frisch gekochten Eis getunkt hat. Die Eier stammten selbst-
verständlich von den Hühnern im Stall. Ach, was war das für eine schöne Zeit!
 

Oma Luise und Opa Jakob fragen sich oft, ob es das alles auf dem Land heute wohl noch so
gibt. Hier sieht man manchmal Bauern mit Traktoren und Anhänger, die mit Strohballen be-
laden sind, gemächlich über die Straße tuckern. Wenn man im Auto dahinter fährt, muss man
viel Geduld aufbringen. Wie oft sitzen Oma Luise und Opa Jakob unter dem Sonnenschirm,
Oma Luise beim Stricken und Opa Jakob beim Zeitung lesen und schwärmen von der dama-
ligen, schönen, friedlichen Zeit. Und immer fängt es mit den Worten an: „Erinnerst du dich
noch, als wir.........“

Und ob sie sich erinnern! Wie könnte man eine so schöne Zeit, in der die Welt noch in
Ordnung war, vergessen? Niemals! Sie werden sich auch weiterhin noch an andere schöne
Zeiten und Erlebnisse sowie Anekdoten mit lieben Menschen erinnern - solange Gott will.

~*~
Leider gibt es dieses Land nicht mehr, in dem ich meine Kindheit erlebte.
Meine Erinnerung an dieses einst beschauliche Land, das einmal meine
Heimat war, kann mir jedoch niemand nehmen.
Ja, im hohen Alter erinnert man sich immer wieder gerne an vergangene
Zeiten. Ganz besonders, weil es so schöne und friedliche Zeiten waren.

~*~
Übrigens:
Das »Zarenland« macht die EU und Kiew dafür verantwortlich, dass der Krieg so lange
andauert. Das Sprachrohr des »kleine, alten, brutalen Zaren« wirft dem Westen eine
offene Militarisierung vor. Allein das Anstiften von nichtatomaren Staaten zu feindlichen
Handlungen gegen das »Zarenland«  gelte bereits als Aggression. Gleichzeitig wird mal
wieder mit einem Atomwaffenangriff gedroht, sollte das »Zarenland« sich feindlichen Hand-
lungen ausgesetzt sehen. Ich frage mich, um welche Handlungen es sich seitens des »Zaren-
landes« gegenüber der Ukraine handelt? Ist das keine militärische Aggression? Warum
beendet dieser »kleine Zar« seinen irrsinnigen Krieg nicht einfach selbst? Dann ist Ruhe
und es herrscht wieder Frieden! Sie eskalieren dagegen jeden Tag weiter und beschweren
sich, wenn andere Länder sich dagegen wehren.
Der »brutale, kleine, alte Mann« scheint ein wenig verzweifelt zu sein. Aber solange er China
im Rücken weiß, kann ihm ja nichts passieren, dem kleinen Wicht. Was aus seinen Soldaten
wird, interessiert diesen alten Mann überhaupt nicht. Dass aus seiner Drei-Tage-Spezial-
Operation ein solches Desaster wird, damit er allerdings wohl selbst am wenigstens gerech-
net. Nun hat er den Salat! Immer mehr seiner Soldaten desertieren und junge qualifizierte
Menschen verlassen Russland in Scharen.

Auch das noch:
Es herrscht so viel Unruhe in der Welt, dass einem gruselig werden kann. In Den Haag
kam es zu verheerenden Ausschreitungen wegen Migranten. In Großbritannien ebenfalls. Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis es auch hier zu solchen extremen Aus-
schreitungen kommt. Das Land, Europa, die gesamte Welt befinden sich wahrlich
irgendwie in Aufruhr. Schlimm, schlimm ist das!

Das Wetter:
Bietet zurzeit von allem etwas. Es ist sehr abwechslungsreich. Ein bisschen Sonne,
ein bisschen Regen, ein bisschen Gewitter, ein bisschen Wärme und ein bisschen kühles
Wetter. Also alles ziemlich herbstlich.


Bietet das Wetter mal Sonne und mal Regen, ist das für die Natur ein großer Segen!

~*~
 God bless Ukraine and Israel
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🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟 
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