Endlich, endlich wieder Regen und noch dazu relativ stark und wenig Gewitter. Einige kurze,
zuckende Blitze und ein wenig Donnergrollen in der Ferne. Hach, schön. Habe gleich Tee
gekocht und mir ein letztes Schnittchen vom favorisierten Mandarinensahnekuchen gegönnt
und dem Schauspiel von meinem OmaOhrensessel aus zugesehen. Das habe ich schon seit
meiner Kindheit gerne getan - am Fenster gestanden und den Regentropfen zugeschaut, wie
sie an den Fensterscheiben in Zickzackkurven runterliefen. So manch kleine Episode vergisst
man selbst bis ins hohe Alter nicht.
Es soll auch an den kommenden Tagen immer wieder Regenschauer geben. Ich habe absolut
nichts dagegen. Es gibt zwar einige Bauern, die um ihre Erdbeerernte fürchten, weil durch
starken Regen die Erdbeerfelder unter Wasser stehen. Andere Bauern sind froh über den Regen.
Die letzten Erdbeeren, die der Professor von seinem Einkauf mitbrachte, waren noch gar nicht
richtig reif. Sie wurden wahrscheinlich – aus Angst vor dem Regen – zu früh geerntet. Auch
nicht gut. Das stelle ich übrigens immer wieder fest. Das meiste angebotene Obst, egal, woher
es kommt, ist entweder noch unreif oder überreif. Gute Qualität ist eher selten geworden. Auch
auffällig sind die zunehmenden Rückrufe von Lebensmitteln wegen schädlicher Inhaltsstoffe
oder irgendwelcher Inhalte, wie Plastikteile oder sonstiger Unrat, der nicht da reingehört.
Überhaupt werde ich den Eindruck nicht los, dass in diesem Land alles immer mehr nach-
lässt - alles in allen Richtungen und vielerlei Hinsicht. Besonders schlimm sind die Sozial-
kassen, also Rentenkassen, Pensionskassen, Pflege- und Krankenkassen. Das Arbeitsamt
weist ein Defizit von acht Milliarden Euro auf. Die Pflegeversicherung erwartet ein Defizit
von über vier Milliarden Euro. Daher soll Oma, falls sie die Pflege in einem Pflegeheim in
Anspruch nehmen muss, ihr Kleinhäuschen verkaufen, um damit die Unterbringung in
einem Pflegeheim zu finanzieren. Geht's eigentlich noch?
Sie wissen weder ein noch aus. Tja, wenn man alle Probleme zu lange vor sich her schleifen
lässt, überrollen sie diejenigen, die das bisher aus wahltechnischen Gründen nicht rechtzeitig
in Angriff genommen haben. Die derzeit Verantwortlichen sind jetzt nicht mehr in der Lage,
den Laden wieder in den Griff zu bekommen. Leiden müssen mal wieder die Bürger, denen
immer tiefer in die Tasche gegriffen wird, und zudem sollen sie auch noch länger arbeiten.
Während es sich die dafür Verantwortlichen, wie im Fall der allmächtigen Herrscherin Merkel,
mit einer dicken Pension von 15.000 Euro im Monat, in aller Ruhe bis an ihr Lebensende gut
gut leben lässt. Bürger, die jahrzehntelang hart gearbeitet und ihren Beitrag zum Wohlstand
dieses Landes geleistet haben, dürfen heute leere Pfandflaschen sammeln, weil die Rente
nicht reicht. Und das in einem ach so »reichen Land«!
Auffällig ist, dass immer mehr Deutsche das Land verlassen, weil sie hier keine Zukunft
mehr sehen. 2024 sind 270.000 Deutsche ausgewandert und für 2025 wird gar eine
steigende Anzahl prognostiziert. Die Rede ist von 288.000. Man kann es jungen und hoch-
qualifizierten Menschen sowie Facharbeitern nicht verübeln, wenn sie anderswo nach
besseren Lebensbedingungen suchen. Dramatisch wird die Lage, wenn in den komm-
enden Jahren die Boomer in Rente gehen und die Wirtschaft weiter stagniert oder gar
einbricht. Hinzukommt, dass immer mehr Menschen wenig motiviert sind, noch zu ar-
beiten, wenn sie »nur« 400 Euro mehr auf dem Konto haben als diejenigen, die bei
gleichem Familienstand Bürgergeld beziehen und zudem nicht fürchten müssen, die
Miete nicht mehr bezahlen zu können, weil die vom Amt übernommen wird.
Noch tragischer wird es in ferner Zukunft. Denn die Frage wird sein, wer soll den über-
haupt noch Steuern, Sozialbeiträge und Abgaben zahlen, wenn die heutige Generation,
insbesondere die der vielen »Neubürger«, die keinen Schulabschluss mehr haben, die
Schule früher verlassen, kaum die deutsche Sprache beherrschen und die Mehrzahl so-
mit keinen Beruf mehr ausüben muss, weil deren Lebensunterhalt bis ans Lebensende
komplett vom Amt finanziert wird.
Ich frage mich wirklich, woher die finanziellen Mittel kommen sollen, wenn kaum noch
jemand einzahlt, jedoch immer mehr ausgezahlt werden muss. Und das alles bei der
kriselnden Wirtschaftslage, die sich so schnell nicht wieder erholen wird, zumal auch
immer mehr Menschen erwerbslos werden und Facharbeiter fehlen. Mit Zuwanderung
von qualifizierten Menschen ist kaum zu rechnen, da anderswo wesentlich bessere Vor-
aussetzungen winken. Man denke nur an den Wohnungsmangel im Land, die kaputte In-
frastruktur, aber eben insbesondere an die hohen Steuern und Abgaben. Wer tut sich das
freiwillig an, wenn obendrein die Kriminalität in diesem Land ständig zunimmt.
Und diejenigen, die eines Tages erben und ein sorgenfreies Leben führen können, haben
immerhin die Wahl, entweder zu bleiben oder das Land zu verlassen. Daher hat diese
Regierung sich inzwischen eine Wegzugssteuer einfallen lassen, die fällig wird, wenn
jemand seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt und Deutschland dadurch das Besteuerungs-
recht an stillen Reserven verliert. Unglaublich, oder? Freiheit – ade!
Alles in allem bleibt es bei keinen guten Aussichten.
Meine Generation hat wirklich noch großes Glück gehabt, die guten Zeiten in diesem
Land erleben zu dürfen. Es war genau die Zeit nach dem II Weltkrieg bis jetzt.
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Das Eigenartige an Sozialisten ist doch,
dass sie ihre Lehren aus der Vergangenheit ziehen,
in der Gegenwart versagen
und für die Zukunft goldene Berge versprechen.
Franz-Josef Strauß (* 1915 ; † 1988)
war ein deutscher Politiker
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Ein Haiku
Wolken brechen auf,
Durst der Gräser wird gestillt,
Moos duftet im Wald.
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🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟




