Montag, 31. Dezember 2018

Der heutige Tag ­čÄć

 ist morgen Vergangenheit.
 
 
Daher achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben -
das Leben allen Lebens.
 In seinem kurzen Ablauf liegt alle Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins.
 Die Wonne des Wachsens - die Gr├Â├če der Tat - die Herrlichkeit der Kraft.
 
 
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum und das Morgen nur eine Vision.

 
 
Das Heute jedoch - recht gelebt -
macht jedes Gestern zu einem Traum voller Gl├╝ck
und jedes Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.
Darum achte gut auf diesen Tag !
 
-Rumi-
(1207 - 1273)

~*~
 
Hoffnung und Zuversicht ben├Âtigen die Menschen heutzutage!
Wir leben in Zeiten, in denen man die Hoffnung ziemlich schnell
verlieren kann. Wir leben in Zeiten, in denen es nicht immer
leicht f├Ąllt, positiv und optimistisch in die Zukunft zu schauen.
 
Wieder steht ein neues Jahr vor der T├╝r und wieder fragen wir,
was uns das neue Jahr wohl bringen mag.
Wird es ein gutes oder ein schlechtes Jahr ?
Wird es besser als das alte oder wird es schlimmer ?
 
Wir Menschen gestalten diese Welt.
Wir tragen mit unserem Handeln, mit unseren Taten und Worten
 zu den Ver├Ąnderungen in der Welt bei. Dessen sollte sich jeder einzelne
Mensch bewusst sein und seinen ganz pers├Ânlichen Beitrag f├╝r
eine bessere Welt leisten. Jeder einzelne Mensch hat die Wahl sich
zu entscheiden, f├╝r das Gute oder das B├Âse.
F├╝r eine Welt, in der das Leben auch morgen noch lebenswert ist.
F├╝r eine Welt, in der jeder einzelne Mensch mehr R├╝cksicht auf die Natur,
die Umwelt und alle anderen Lebewesen nehmen sollte, damit unser
Lebensraum auch f├╝r zuk├╝nftige Generationen noch lange erhalten bleibt.
Manches mag gut gemeint sein, kann aber in der Realit├Ąt genau das
Gegenteil dessen bewirken, was eigentlich erreicht werden sollte.
 
Wenn wir so weitermachen wie bisher und nichts an unserem Verhalten
├Ąndern, wird es in ein paar Jahrzehnten kein
frohes, gesundes, lebenswertes neues Jahr mehr geben.
 Darum:
Achte gut auf diesen Tag !
Auf deine Worte und dein Handeln !

In diesem Sinne
ein
­čÄç Gutes und gesundes, neues Jahr ­čÄç

~*~

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
  

Samstag, 29. Dezember 2018

Die Entscheidung

zwischen dem schweren und dem leichten, bequemen Weg.
Wenn ich schon dar├╝ber gepostet habe, m├Âchte ich heute auch mal ein
Beispiel preisgeben und aus dem N├Ąhk├Ąstchen plaudern.
 
 
Der Versuchung zu erliegen, in diesem Fall den leichten und bequemen Weg zu
w├Ąhlen, war relativ gro├č und ich bin fast sicher, dass die meisten Frauen,
h├Ątten sie zwischen den beiden M├Âglichkeiten w├Ąhlen k├Ânnen, dieser
Versuchung nicht h├Ątten widerstehen k├Ânnen.
 
Aber ich will vorne anfangen. Ich war gerade von der Insel mit zwei Koffern und
zwei, drei Kisten in meine Heimatstadt zur├╝ckgekehrt und stand quasi vor dem
Nichts. Kein Geld, keine Wohnung, keinen Job. Mittellos und seelisch in einem
tiefen, schwarzen Loch, nahmen mich meine Eltern wieder bei sich auf. Ich war
knapp vierzig und v├Âllig ohne Hoffnung, jemals in meiner alten Heimat wieder
Fu├č fassen zu k├Ânnen. Von einer karibischen Trauminsel zur├╝ck in das dunkel-
graue, tr├╝be Novemberwetter einer Stadt aus Beton und Asphalt, erschien mir
das unm├Âglich. Noch dazu voller seelischem Kummer und Leid ├╝ber den Verlust
einer gro├čen Liebe. Meiner gro├čen Liebe, die ich auf der Insel zur├╝cklassen
musste. Der Grund hierf├╝r ist ein Kapitel f├╝r sich.
Das war also der Zustand in dem ich mich befand, als eine befreundete
Bekannte, die ebenfalls in dieser Stadt lebte und von meiner R├╝ckkehr erfuhr,
eine "Willkommensparty" f├╝r mich arrangierte und dazu eine Menge Leute aus
ihrem Bekanntenkreis einlud. Auf dieser Party wurde mir ein Mann vorgestellt,
mit dem ich mich eine Weile angeregt unterhielt. Er war einige Jahre ├Ąlter als
ich, verwitwet, gut aussehend, sehr charmant und zuvorkommend. Ich gebe
zu, dass er einen ziemlich guten Eindruck auf mich gemacht hat. Ein paar Tage
sp├Ąter rief mich diese Bekannte bei meinen Eltern an und erw├Ąhnte, dass
dieser Mann mich gerne zum Essen einladen w├╝rde. Lange Rede kurzer Sinn,
ich nahm die Einladung an und lie├č mich von ihm in eines der besten
Restaurants der Stadt f├╝hren. Es war ein netter Abend, f├╝r den ich mich
herzlich bedankte, als er mich wieder vor der Haust├╝re meiner Eltern absetze.
Wir blieben auch danach weiterhin in Kontakt und telefonierten ab und zu,
bis er mich einlud, ihn in sein Haus nach Spanien zu begleiten. Wie ich von
meiner Bekannten erfuhr, besa├č er dort an der K├╝ste nicht nur ein Haus,
sondern auch eine gro├če Jacht. Meine Bekannte war ├╝brigens auch eingeladen,
f├╝r den Fall, dass ich nicht mit ihm alleine reisen wollte.
Mir war nat├╝rlich nicht entgangen, dass er eine gewisse Sympathie f├╝r mich
hegte und sich von unseren Telefonaten wohl etwas mehr versprach, als
ein gelegentliches Abendessen. Mir war auch ziemlich schnell klar, dass er mir
ein recht angenehmes, ja sogar luxuri├Âses Leben bieten konnte, wenn ich mich
f├╝r ihn und ein Leben an seiner Seite entscheiden w├╝rde. Dies lie├č er immer
wieder mit kleinen Geschenken durchblicken.
Meine Gedanken aber waren ganz woanders. Sie waren immer noch bei meiner
gro├čen Liebe und auf der Insel. Auch der Trennungsschmerz sa├č noch viel zu
tief, als dass ich mich auf einen neuen Partner zu der Zeit h├Ątte einlassen
k├Ânnen. Er war wirklich sehr um mich bem├╝ht und half mir, den Schmerz ein
wenig zu lindern, doch die Einladung nach Spanien in sein Haus lehnte ich ab.
 
Stattdessen fand ich schon bald einen Job und fast gleichzeitig eine kleine
Wohnung  Der Job verlangte es allerdings, dass ich mich drei Monate zur
Einarbeitung in das europ├Ąische Headquarter des Konzerns nach Amsterdam
begeben musste.
 
(Amsterdam - eine wirklich sch├Âne und sehenswerte Stadt,
wenn man dort als Frau nicht alleine unterwegs ist.)
 
So wohnte ich also statt in einem Haus an Spaniens K├╝ste mit einem sehr
charmanten Mann, der mir wahrscheinlich ein absolut sorgenfreies Leben
geboten h├Ątte, alleine in einem Hotelzimmer in Amsterdam und f├╝hlte mich
so einsam und verlassen, wie noch nie zuvor in meinem ganzen Leben.
Hinzu kam, dass ich jeden Morgen in aller Herrgottsfr├╝he mit einer alten
Stra├čenbahn fast eine Stunde durch die Dunkelheit in diese Firma fahren
musste und das bei eisigen Temperaturen, denn es war erst Anfang Februar.
Abends die gleiche Tour zur├╝ck in das einsame Hotelzimmer. Statt unter
spanischer Sonne das Leben auf einer Jacht im Mittelmeer zu genie├čen,
lag ich nun alleine und einsam bis sp├Ąt in die Nacht wach in einem Hotelbett
und sehnte mich auf meine kleine Insel und in die Arme meiner gro├čen Liebe
zur├╝ck. Irgendwann schlief ich dann in dieser fremden Umgebung ein, bis
mich der Portier am n├Ąchsten Morgen wieder aus dem Schlaf klingelte.
Und das Ganze drei Monate lang. Drei lange Monate Einsamkeit und
Seelenschmerz pur.
 
Wieder in meiner Heimatstadt angekommen, konnte ich nun damit beginnen,
meine kleine Wohnung so nach und nach gem├╝tlich einzurichten - bis,  ja bis
das Telefon klingelte und sich pl├Âtzlich v├Âllig unerwartet die Stimme meiner
gro├čen Liebe von Insel meldete. Er teilte mir mit, dass er quasi schon im
Flugzeug sitzen w├╝rde und auf dem Weg zu mir sei. Und er war nicht
irgendwer, denn er reiste immer mit einer ganzen Delegation.
 
Ist jetzt irgendjemand etwa daran interessiert zu erfahren, wie es weiterging
und wie ich mich in dieser neuen Situation entschieden habe ????
 
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 


Freitag, 28. Dezember 2018

S├╝├čer Hirsebrei

Es war einmal ein armes frommes M├Ądchen, das mit seiner Mutter alleine lebte.
Sie hatten nichts mehr zu essen. So ging das Kind in den Wald hinaus, um nach
etwas Essbarem zu suchen. Dort begegnete ihm eine alte Frau, die schon von
seinem Hunger wusste. Sie schenkte dem M├Ądchen ein T├Âpfchen zu dem es
sagen sollte: "T├Âpfchen, koche!" So kochte das T├Âpfchen s├╝├čen Hirsebrei, und
wenn es sagte: "T├Âpfchen, steh!" So h├Ârte es wieder auf zu kochen.
 
 
 
Das M├Ądchen brachte den Topf seiner Mutter heim und von nun an waren sie
ihrer Armut und ihres Hungers entledigt. Sie a├čen von dem s├╝├čen Brei, wann
immer sie wollten und so viel sie wollten.
 
F├╝r eine Zeit war das M├Ądchen ausgegangen, da sprach die Mutter:
"T├Âpfchen, koche! " Da kochte es und die Mutter a├č sich satt. Nun will sie,
 dass das T├Âpfchen wieder aufh├Âren soll zu kochen. Doch sie wei├č das Wort
nicht. Also kocht es fort und der Brei steigt ├╝ber den Rand hinaus. Es kocht
immerzu, die K├╝che und das ganze Haus voll. Und das zweite Haus und
dann die Stra├če, als wollte es die ganze Welt satt machen und die gr├Â├čte
Not und kein Mensch wei├č sich zu helfen. Endlich, wie nur noch ein Haus
├╝brig ist, da kommt das Kind heim und spricht nur: "T├Âpfchen, steh!"
da steht es und h├Ârt auf zu kochen; und wer wieder in Stadt wollte, der
musste sich durchessen.
 
Ein M├Ąrchen von den Gebr├╝der Grimm
 
~*~

Warum mir gerade jetzt die Schlagzeile:
"Mehr Koks, mehr Gewalt, mehr Geldw├Ąsche" in den Sinn kommt, die ich
gerade vor ein paar Stunden las, ist mir im Zusammenhang mit diesem
M├Ąrchen selbst ein R├Ątsel. Da war n├Ąmlich zu lesen, dass der Drogenhandel
in unserem Land stetig w├Ąchst. Im Jahr 2013 wurden 328 t Kokain
sichergestellt. Im Jahr 2017 waren es bereits 639 t. Die Menge hat sich in
nur 4 Jahren fast verdoppelt. Nicht mitgerechnet ist die Menge, mit der
gehandelt, also an den Mann gebracht wurde.

Ach ├╝brigens, die Anzahl derjenigen Menschen, die "Schutz suchen", bzw.
in unser Land "migrieren" betr├Ągt monatlich immer noch zwischen 12.000
und 15.000. Auf das Jahr hochgerechnet ist das in etwa die Einwohnerzahl
einer Stadt wie Ingolstadt oder W├╝rzburg !

Hat da irgendjemand auch das Wort vergessen ?
Ein Schelm wer jetzt B├Âses dabei denkt ;o)
Aber das nur so am Rande.

Eigentlich ist es nicht nur sehr tragisch, sondern auch sehr gef├Ąhrlich  f├╝r
dieses Land ist, wenn immer mehr Menschen das Leben hier nur noch im
Drogen- oder Alkoholrausch ertragen und andere auf diese Weise das schnelle
Geld machen. Dass immer mehr Menschen Koks konsumieren, zeigt sich auch
im Abwasser. Das wurde jedenfalls inzwischen auch in anderen europ├Ąischen
Gro├čst├Ądten festgestellt.

Wenn das alles so weitergeht und niemand etwas dagegen unternimmt,
tja, dann sehe ich ziemlich schwarz f├╝r das neue Jahr und die Jahre,
die da noch kommen.

~*~

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Foto: Pixabay


Donnerstag, 27. Dezember 2018

Zwei Wege

Wenn es zwei Wege gibt,
 
 
w├Ąhle den schweren !

 
Auf dem leichten herrscht zu viel Gedr├Ąnge.
 
(Tibetanisches Sprichwort)
 
~*~
 
Diese Empfehlung k├Ânnte ein guter Vorsatz f├╝r das
neue Jahr sein !
 
R├╝ckblickend kann ich heute sagen, dass der Weg durch
mein Leben immer der schwerere Weg war.
Ich habe diesen Weg zwar unbewusst, und keineswegs
absichtlich so gew├Ąhlt, sondern eher instinktiv. Ich habe
eigentlich immer auf meine innere Stimme geh├Ârt,
die mir allerdings nicht immer vern├╝nftig erschien.
Jetzt, im Nachhinein kann ich jedoch sagen,
es war genau der richtige Weg.
Denn nur auf dem schweren Weg wird man herausgefordert
und das wiederum bedeutet,
dass man viel mehr ├╝ber das Leben, die Menschen
und sich selbst lernt, als auf dem leichten Weg.
Und jetzt in meinem "hohen Alter" habe ich das Gef├╝hl,
als w├╝rde ich daf├╝r belohnt.
Folgt man dagegen der Masse auf dem leichten, bequemen Weg,
sieht man nichts anderes, als Hinterteile.
Und was lernt man daraus ?
 
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Fotos: Pixabay

Dienstag, 25. Dezember 2018

Ein Weihnachtslied ♬

Weht im Schnee ein Weihnachtslied
Leise ├╝ber Stadt und Felder.
Sternenhimmel niedersieht
Und der Winternebel zieht
Um die dunklen Tannenw├Ąlder
 
 
Weht im Schnee ein Weihnachtsduft
Tr├Ąumerisch durch dicke Flocken,
F├╝llt die schwere Winterluft
und aus weichen Wolken ruft
Sanft der Klang der Kirchenglocken.
 
Geht durch Schnee ein Weihnachtskind
Liebend ├╝ber kalte Erde.
Geht dahin und l├Ąchelt lind,
Hoffend, dass wir g├╝tig sind
und die Menschheit besser werde.
 
Hilde F├╝rstenberg
 
 
 Dass die Menschheit jemals besser wird,
daran habe ich sehr gro├če Zweifel.
Aber dass die Weihnachtszeit die besinnlichste Zeit des Jahres ist,
eine Zeit voller Magie und Wunder,
daran besteht absolut kein Zweifel.
 
~~
 
✸ 
Fotos: Pixabay


Sonntag, 23. Dezember 2018

Das Weihnachtswunder ­čîč

Wieder ist es Weihnachtszeit,
die Kerzen leuchten weit und breit
und wieder k├╝ndet Glockenklang
das Wunder des Heil'gen Abends an.
 
 
Klirrend kalter Sternenschein
leuchtet in unsre Herzen rein,
k├╝ndet von der Heil'gen Nacht,
die uns bringt die herrliche Pracht.

 
 
Ein Kind ward uns geboren heut'
verk├╝nden die Engel den lieben Leut',
auf dass die Herzen w├Ąrmer werden
von allen Menschen hier auf Erden.
 
© Ursula Evelyn
 
 
Allen Besuchern und Besucherinnen
w├╝nsche ich von Herzen einen besinnlichen 4. Adventsonntag
sowie ein frohes und friedliches Weihnachtsfest.
Genie├čt die Stille an den Feiertagen und lasst euch vom
Wunder der Weihnacht verzaubern.
 
Alles Liebe und Gute sowie Gottes Segen.
 
­čîč~*~­čîč
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Fotos Jesuskind: Pixabay


Samstag, 22. Dezember 2018

In der Weihnachtsb├Ąckerei ☕

ist derzeit viel los und es ist sehr warm in der K├╝che. Kein Wunder, nicht nur
der Backofen l├Ąuft auf Hochtouren und verstr├Âmt seine W├Ąrme, auch die
Au├čentemperatur ist eher ungew├Âhnlich mild und somit ist das Heizen im
Haus tags├╝ber gar nicht erforderlich. Und das, obwohl sich vor dem Fenster
die B├Ąume im Sturm biegen. Gestern und heute Morgen w├╝tete ein ziemlich
heftiges Sturmtief ├╝ber dem Wald.
 
 
W├Ąhrend sich im Haus ein wunderbarer Duft von Weihnachtspl├Ątzchen aus-
breitet, habe ich im Garten einige vorwitzige Spitzen von Schneegl├Âckchen?
entdeckt ! Momentan f├╝hlt es sich eher wie Fr├╝hlingsanfang, als Winteranfang
an. Gestern zur Wintersonnenwende war es viel zu mild - fast 14 Grad !


Gem├╝tlich war es im Haus aber dennoch. Schlie├člich hat es sehr stark geregnet.
Ein ungew├Âhnliches und selten gewordenes Ger├Ąusch, das mich auch heute
Nacht wieder aus dem Schlaf gerissen hat. Heftiger Regen, der auf das Dach
niederging. Aber er ist immer noch sehr willkommen. Die B├Ąume werden sich
freuen. Ich freue mich auch, obwohl mir dicke, wei├če Schneeflocken viel, viel
lieber w├Ąren.
 
  
Aber der Winter f├Ąngt ja gerade erst an und so bleibt die Hoffnung, dass es im
Januar/ Februar noch schneien kann und mein Traum von einem verschneiten
Winterwunderwald immer noch in Erf├╝llung gehen k├Ânnte.
Wie hei├čt es so sch├Ân ?
Man muss nur ganz fest daran glauben, dann werden Wunschtr├Ąume wahr.
Schaun wir mal, ob glauben wirklich hilft.
 
 
 
Inzwischen lassen wir uns die leckeren Pl├Ątzchen schmecken und
freuen uns auf das Weihnachtsfest.
 
~☕~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 




Freitag, 21. Dezember 2018

Weihnachtskarten ­čôŽ

Jedes Jahr bestaune ich die vielen wundersch├Ânen Weihnachtskarten.
So viele sch├Âne und einfallsreiche Motive.
Sie verf├╝hren mich immer wieder zum Kauf besonders ausgefallener Karten.



Es ist so ein wunderbarer Brauch, Verwandten und Freunden in der Ferne
zu Weihnachten liebe Gr├╝├če zu senden. Jedes Jahr habe ich unz├Ąhlige Karten
geschrieben. Bei Tee, brennenden Kerzen und weihnachtlicher Musik, war es
f├╝r mich immer wieder eine Freude, allen Weihnachtsgr├╝├če zukommen zu
lassen.
 
 
Es ist ein Brauch, der leider in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung
verliert, weil die meisten der lieben Menschen, denen ich jedes Jahr eine Karte
schrieb, nicht mehr unter uns weilen. Im Laufe der Jahre habe auch ich daher
immer weniger Karten erhalten.

 
Inzwischen kann ich die Karten, die mir liebe Menschen zu Weihnachten
schreiben, an einer Hand abz├Ąhlen. Es wurden von Jahr zu Jahr weniger.
Einigen Freunden f├Ąllt das Schreiben bereits schwer. Sie ziehen es vor,
anzurufen und ein wenig zu plaudern. Dar├╝ber freue ich mich nat├╝rlich auch.
Andere nutzen digitale Weihnachtskarten. Sie versenden ihre Gr├╝├če nur noch
├╝ber das Internet. Das ist eigentlich schade, denn es ist ein gro├čer Unterschied,
ob ich eine Karte mit der Hand schreibe und pers├Ânlich unterschreibe oder ob
ich die Gr├╝├če in den Computer oder das Handy tippe.
Aber wer schreibt heute ├╝berhaupt noch mit der Hand ? Heutzutage, wo doch
alles schnell gehen muss ? Wer macht sich in unserer schnelllebigen Zeit
denn noch die M├╝he in einem Gesch├Ąft h├╝bsche Weihnachtskarten
auszusuchen ? Wer hat noch die Mu├če und wer nimmt sich noch die Zeit,
diese Karten in aller Ruhe mit der Hand zu schreiben und sie dann zum
Briefkasten zu bringen ? Heutzutage ist es doch so viel einfacher und
bequemer, die Tastatur zu bem├╝hen. Und doch ist es etwas ganz anderes,
eine handgeschriebene Karte in der Hand zu halten, als sie am Bildschirm
zu betrachten und zu lesen.
 
 
Ja, so scheint in Zeiten der Digitalisierung ein sch├Âner, alter und liebge-
wonnener Brauch allm├Ąhlich in Vergessenheit zu geraten.
Junge Leute versenden ihre Weihnachtsgr├╝├če - wenn ├╝berhaupt - wohl eher
├╝ber Twitter, Facebook, Whatsapp usw., als sie per Post zu verschicken.
 
Ich freue mich immer noch sehr ├╝ber jede einzelne Weihnachtskarte, die
per Post kommt. Es ist so sch├Ân, den Briefumschlag zu ├Âffnen und die
handgeschriebenen Weihnachtsgr├╝├če auf einer dieser zauberhaften
Weihnachtskarten zu lesen.
 
Genauso geht es mir mit B├╝chern.
Ich halte B├╝cher viel lieber in den H├Ąnden, als den Text am Bildschirm zu lesen.
Wie viel gem├╝tlicher und wie viel kuscheliger ist es doch, B├╝cher oder eben
Gru├čkarten im Sessel oder auf der Couch zu lesen, als aufrecht sitzend vor
dem Bildschirm !
Aber jedem das Seine, jeder wie er mag.
 
Wie sch├Ân ist es und welch' gro├če Freude, ├╝berhaupt noch Weihnachtsgr├╝├če
zu erhalten und wie traurig muss es f├╝r Menschen sein, die gar keine Karten
oder Gr├╝├če erhalten. Wie schlimm, wenn niemand an sie gedacht hat - oder
sie ganz alleine sind und niemanden haben, mit dem sie die Weihnachtstage
verbringen k├Ânnen.
Das ist wirklich so traurig !
Weihnachten ist eine gute Zeit, einem Menschen, der alleine ist, eine Freude
zu machen, ihm ein wenig Zeit zu schenken oder Weihnachtsgr├╝├če zu schicken.
 
Ich stelle auch in diesem Jahr wieder eine Kerze f├╝r die Menschen ins Fenster,
die Weihnachten alleine, im Krankenhaus oder nicht mehr bei uns sind.
Sie sind alle nicht vergessen.
 
Und Weihnachtskarten an meine Lieblingsmenschen sind nat├╝rlich schon
unterwegs und inzwischen auch angekommen.
 
­čÄä
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



Donnerstag, 20. Dezember 2018

Es ist Advent ! ­čîá

 Im Tal sind nun die Blumen verbl├╝ht
und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
Des Sommers Licht und W├Ąrme sind vergl├╝ht,
in Eis verwandelt ist der blaue See.
 
 
Wie w├╝rde mir mein Herz in Einsamkeit
und in des Winters K├Ąlte angstvoll gehen,
k├Ânnt ich in aller tiefen Dunkelheit
nicht doch ein Licht in diesen Tagen sehn.

 
Es leuchtet fern und sanft aus einem Land,
das einstens voll von solchen Lichtern war,
da ging ich fr├Âhlich an der Mutter Hand
und trug in Z├Âpfen noch mein braunes Haar.

 
Ver├Ąndert hat die Welt sich hundertmal
in Auf und Ab - doch sieh, mein Lichtlein brennt !
Durch aller Jahre M├╝hen, Freud und Qual
leuchtet es hell und sch├Ân:
Es ist Advent !
 
~Hilde F├╝rstenberg~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 


Mittwoch, 19. Dezember 2018

O Tannenbaum ­čÄä

Weihnachten ohne Tannenbaum ist eigentlich kein richtiges Weihnachten.
Das Aufstellen eines geschm├╝ckten Tannenbaumes ist ein alter Brauch,
der bis ins Mittelalter zur├╝ckreicht. Schon im Mittelalter stellten die Menschen
zu feierlichen Anl├Ąssen geschm├╝ckte B├Ąume auf ├Âffentlichen Pl├Ątzen auf.
Den Maibaum zum Beispiel oder den Richtbaum. Weihnachten wurde in den
Kirchen das Paradiesspiel aufgef├╝hrt und zum Gedenken an Adam und Eva
am 24. Dezember der "Paradiesbaum" aufgestellt und mit ├äpfel behangen.
Als Baum der Erkenntnis sollte dieser Baum, der durchaus auch ein ganz
normaler Laubbaum sein konnte, an den S├╝ndenfall erinnern. Er sollte die
Menschen von der Erbs├╝nde durch Jesus Christus befreien.
 
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
 
 
Erst im 19. Jahrhundert begannen die Menschen einen Tannenbaum mit Glas-
Kugeln, Kerzen, Lametta und Lichterketten zu schm├╝cken. Dieser Brauch ver-
breitete sich sp├Ąter von Deutschland aus ├╝ber die ganze Welt.
 
Weihnachtsbaum um 1850
Illustration Ludwig Richter 1850
 
 
Heutzutage werden Tannenb├Ąume speziell f├╝r das Weihnachtsfest angebaut.
Leider mit weniger erfreulichen Zutaten. Denn immer wieder sind Tannenb├Ąume
mit vielen Pestiziden belastet, darunter auch Glyphosat und Prosulfocarb.
An manchen B├Ąumen befindet sich ein regelrechter Giftcocktail. Eine
beunruhigende Tatsache, wie ich finde und keineswegs zu untersch├Ątzen.
Denn schlie├člich atmen wir diesen Pestizidcocktail ├╝ber einen l├Ąngeren Zeit-
raum t├Ąglich ein. Durch die W├Ąrme im Raum wird der Giftcocktail, der sich im
ganzen Raum ausbreitet, noch intensiviert. Die Gesundheitsgefahr durch diese
B├Ąume sei gering, so ein Toxikologe, doch die Gefahr besteht immerhin.
Warum werden vergiftete Tannenb├Ąume nicht verboten ?! Schlie├člich halten
sich auch kleine Kinder und/oder Haustiere in dessen N├Ąhe auf.
Inzwischen werden Bio-Tannenb├Ąume angeboten - allerdings zu einem
wesentlich h├Âheren Preis. Es geht also auch ohne Gift und wieder einmal
nur um reines "Profitmachen" !
 
Die Menschen sollten wirklich alle mal ein Jahr auf den Kauf von vergifteten
Tannenb├Ąumen verzichten, aber auch auf Bio-B├Ąume, damit endlich Schluss
ist mit der Verwendung von Pestiziden und zwar ├╝berall.
 
Die Gesundheit sollte jedem wichtiger sein !
 
O Tannebaum, wie vergiftet sind deine Nadeln !
 
­čÄä
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 

Dienstag, 18. Dezember 2018

Der Weihnachtsstern ­čîá

Der Weihnachtsstern ist jetzt zu sehen.
Ein Schweifstern, wie er schon ├╝ber der Weihnachtskrippe am Himmel erschien,
ist wieder am Himmel zu sehen. Vorausgesetzt, der Himmel ist wolkenlos.
 
 
 
Der Komet rauscht in 11 Millionen km auf die Sonne zu und wird dabei
von Tag zu Tag heller. Der Komet "46P Wirtanen", so sein Name, soll mit
blo├čem Auge am s├╝dlichen Himmel zu sehen sein.
 Am 16. Dezember, dem 3. Advent, als er sich im Anflug auf die Sonne
befand, war sein Schweif bereits am hellsten.
 
Begleitet wird der Weihnachtsstern von den Geminiden- einem wahren
Sternschnuppenschauer, der jetzt seinen H├Âhepunkt erreicht. Im Dezember
ist also auch in diesem Jahr wieder allerhand los am Himmel. Denn am
Vorabend des Heiligen Abends, also am 23. Dezember, kommt es zu einem
weiteren Highlight am n├Ąchtlichen Himmel. Die Ursiden, aus dem Sternbild
des "kleinen B├Ąr", werden am Himmel erscheinen. Zehn Bruchst├╝cke des
Kometen 8P/Tuttle pro Stunde, werden als Sternschnuppen auf die Erde
niedergehen. Hoffentlich wird es eine sternenklare Nacht, damit ich dieses
Ereignis auch beobachten kann.
 
Ich freue mich immer auf solche Spektakel am Himmel und liebe es,
das Geschehen zu beobachten. Zu meiner gro├čen Freude war der Himmel
noch vor ein paar Tagen sternenklar und es war stockdunkel.
Der Mond war nur als schmale Sichel zu sehen und st├Ârte somit nicht
mit seinem hellen Licht.
 Deshalb war es auch schon leicht frostig.
Gesehen habe ich allerdings weder den Kometen, noch die Geminiden.
Inzwischen h├Ąngt auch wieder eine dicke Wolkendecke vor dem
Sternenhimmel, so dass gar nichts mehr zu sehen ist, vom himmlischen
Spektakel.
 
Erfreulich sind solche Wunder immer wieder und auch ein kleiner,
funkelnder Lichtblick - im wahrsten Sinne des Wortes - in Zeiten allzu
schlechter Nachrichten.
In den letzten Tagen habe ich es standhaft vermieden mir Nachrichten
anzuh├Âren oder anzusehen. Das tut zur Abwechslung mal ganz gut, auch
wenn mir dann doch so einiges zu Ohren gekommen ist.
So ganz vermeiden l├Ąsst es sich dann wohl doch nicht.
 
 ~*~
 
PS: Als Nachtrag zu meinem Post:
"Auch das geh├Ârt in diesem Jahr wieder zum Advent"
wollte ich noch erw├Ąhnen, dass der bekannte Konflikt- und Gewaltforscher
Prof. Andreas Zick, dazu r├Ąt, die Angst z.B. vor Terroranschl├Ągen oder Angriffen
durch Messerstecher und Konsorten, zu verdr├Ąngen. Wir sollten uns nicht von
dem Gef├╝hl der Angst auf Weihnachtsm├Ąrkten ├╝berw├Ąltigen lassen.
Einfach so ! So, als best├╝nden diesen Gefahren und Verbrechen gar nicht,
so, als geh├Ârten sie mittlerweile gar nicht zu unserem Alltag.
 
Das ist genau so, als w├╝rde man einem Mensch, der unter H├Âhenangst leidet,
oder Angst vor Spinnen hat, raten, seine Angst einfach zu verdr├Ąngen !
 
Mir kann dieser Professor viel erz├Ąhlen. Ich empfinde die Lage in diesem Land
mittlerweile als sehr be├Ąngstigend - alleine der vielen Gef├Ąhrder wegen, die
sich in diesem Land aufhalten und da drau├čen frei rumlaufen.
 
Vorsicht ist jedenfalls immer noch besser, als Nachsicht.
 
~­čîč~~­čîč~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 


Montag, 17. Dezember 2018

Der Traum ⛄

von wei├če Weihnachten wird wohl ein Traum bleiben.
Also hei├čt es auch in diesem Jahr wieder:
I'm dreaming of a white Christmas !
 
 
Er rieselte am 3. Advent ganz leise, so leise, dass der Schnee,
kaum dass er gefallen war, auch ganz leise wieder verschwand.
 
Es w├Ąre so sch├Ân gewesen, aber die Aussichten, dass es in unserer Region
zu Weihnachten schneit, sind sehr gering und liegen derzeit bei nur 20%.
Da mache ich mir wenig Hoffnung, dass sich das noch ├Ąndern k├Ânnte.
 
 
Ein Spaziergang durch unseren verschneiten Winterwald, w├Ąre so sch├Ân
gewesen und damit auch mein Wunschtraum in Erf├╝llung gegangen.
Doch leider, leider sieht es auch in diesem Jahr gar nicht nach
einer wei├čen Weihnacht aus.
Aber tr├Ąumen darf ich von einer wei├čen Weihnacht, von einem wei├čen
Winterwunderland, von einem verschneiten Winterwald.
Und genau das tue ich auch. Ich tr├Ąume !
 
Am sp├Ąten Nachmittag war auch das bisschen Schnee wieder weg.
 
~*~
 
Sich Zeit zum Tr├Ąumen zu nehmen ist so wichtig. Gerade in der heutigen Zeit,
in der die Realit├Ąt so unheilvoll, so wenig erfreulich, so unsagbar chaotisch ist,
sollte TR├äUMEN zu unserem t├Ąglichen Ritual geh├Âren.
 
Immer, wenn der Tag hektisch und laut war, sollte man die Stille und die
Ruhe des Abends um so mehr genie├čen. Wie sch├Ân ist es dann, sich ├╝ber
das Abendrot oder die funkelnden Sterne am Himmel und die Sichel des
leuchtenden Mondes zu erfreuen. (Sofern es wolkenlos ist).
Das sind so traumhaft sch├Âne Augenblicke, wahre Gl├╝cksmomente !
Solche Augenblicke sind so entspannend. Sie helfen abzuschalten und
zur Ruhe zu kommen.
Solche Augenblicke tragen dazu bei, das richtige Ma├č
zwischen Alltag und Ruhe zu finden.
 
Mein Traum vom
 
~Weihnachtswinterwunderlandtraum~
 
Wann mag er wohl in Erf├╝llung gehen ?
Geht er ├╝berhaupt mal in Erf├╝llung ?
Winter ade - f├╝r immer ?

 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Winterfotos unten: Pixabay


Samstag, 15. Dezember 2018

Auch das geh├Ârt in diesem Jahr wieder zum Advent ­čîč

seit ein paar Jahren geht die Angst auf Weihnachtsm├Ąrkten um.
Das ist traurig - aber wahr und in h├Âchstem Ma├če verst├Ąndlich.
Die Zeiten, in denen die B├╝rger dieses Landes unbek├╝mmert und unbeschwert
├╝ber einen Weihnachts- oder Christkindlmarkt bummeln konnten, sind ein f├╝r
alle Mal vorbei.
 
 
Die Weihnachtsm├Ąrkte werden mittlerweile zwar abgesichert, wie ein Hoch-
sicherheitstrakt, dennoch werden viele Menschen von einem unbehaglichen,
mulmigen Gef├╝hl begleitet.
Zu Recht, wie sich jetzt erst wieder in Stra├čburg gezeigt hat. Dort wurden in
der N├Ąhe des Weihnachtsmarktes Menschen erschossen und andere schwer
verletzt. Der T├Ąter wurde zwei Tage sp├Ąter gestellt und von Polizisten
"neutralisiert", als er seine Waffe zog und auf die Polizisten schoss.
Weihnachtsm├Ąrkte sind besonders beliebte Anschlagsziele, weil sich an
einem solchen Ort besonders viele Ungl├Ąubige aufhalten.
 
Aber nicht nur auf Weihnachtsm├Ąrkten ist man nicht mehr sicher.
In N├╝rnberg sind drei Frauen auf offener Stra├če niedergestochen worden.
Der T├Ąter ist noch auf der Flucht. Die drei Frauen sind schwerverletzt,
aber sie leben noch.
Solche Verbrechen geh├Âren mittlerweile zum Alltag. Wir nehmen sie zur
Kenntnis, sind w├╝tend und lassen unseren Unmut raus, indem wir uns
├╝ber die Unf├Ąhigkeit unserer Politiker aufregen.
Doch das ├Ąndert gar nichts, denn die beinahe t├Ąglich begangenen
Verbrechen von Messerstechern und Konsorten, die Christen und Juden
hassen, sind jetzt Bestandteil unseres Lebens in diesem Land. Wir nehmen
es hin, dass unschuldige Menschen zu Opfern dieser Verbrecher werden,
und machen einfach weiter wie bisher. Wir haben uns an solche Nachrichten
gew├Âhnt.
Im Grunde ist man nirgendwo mehr sicher, denn die Verr├╝ckten k├Ânnen
├╝berall auftauchen. Sie laufen ja frei rum.
 
Das Schlimme nach solchen Verbrechen sind immer die Worte unserer
fabelhaften Politiker bzw. so mancher B├╝rger:
 
"Unsere Gedanken sind bei den Angeh├Ârigen der Opfer.
Das Leben muss weitergehen. Wir lassen uns unser Leben nicht
von solchen T├Ątern vergraulen. Jetzt erst recht "!
 
Klar geht das Leben weiter. Es h├Ârt ja nicht pl├Âtzlich auf.
Es fragt sich nur, wie unser Leben weitergeht, denn diese "Einzelf├Ąlle"
bleiben uns erhalten und werden sich h├Ąufen. Niemand wei├č wann und
wo und wer die N├Ąchsten sein werden !
Diese Verbrechen geh├Âren bereits zur Normalit├Ąt, sie sind zur Gewohnheit
geworden. Bis zum n├Ąchsten Mal - wenn es wieder hei├čt:
Unsere Gedanken sind bei den Angeh├Ârigen der Opfer, aber das normale
Leben muss weitergehen. Wir lassen uns unser Leben nicht von solchen
Anschl├Ągen verderben.
Jetzt erst recht !
 
Lustig, lustig trallarallala - bald ist Weihnachtsabend da !
Nicht nur Weihnachten - auch Silvester steht wieder vor der T├╝r !
Das Leben ist dank unserer Madam zu einem erh├Âhten Risiko geworden.
Heimat ist nicht mehr Heimat, sondern Gastgeberland f├╝r Schutzbed├╝rftige,
die ihren Gastgebern die Kehle durchschneiden, wie dem armen 85j├Ąhrigen
Rentner in seinem eigenen Haus, oder Schutzbed├╝rftige, die wehrlose
Frauen ├╝berfallen, vergewaltigen und t├Âten.
Und die Engel singen in der Weihnachtsgeschichte:
"Ehre sei Gott in der H├Âhe und Friede auf Erden
und den Menschen ein Wohlgefallen."
 
Wo ist die Gerechtigkeit, lieber Gott ?
 
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 


Freitag, 14. Dezember 2018

Eine Lebkucheneisenbahn ­čÄä­čÜâ

Als mich mein lieber Freund, der gesch├Ąftlich in Wien unterwegs war,
anrief und mir erz├Ąhlte, er st├╝nde im Wiener Hauptbahnhof vor einer
Lebkucheneisenbahn, musste ich lachen, weil ich annahm, es sei ein
Scherz.
 
Du glaubst mir nicht ? Ich werde es dir beweisen.
Ich musste wieder lachen: Ja, ja, hat dieser Lebkuchenzug auch
automatische T├╝ren, fragte ich ihn.
Warte, antwortet er, ich mache ein Foto.
Geh' und schau auf dein Telefon.
Ich nahm das Telefon zur Hand und staunte nicht schlecht.
Es waren tats├Ąchlich Fotos von einer Lebkucheneisenbahn.
 
­čîčZum Vergr├Â├čern auf die Fotos klicken !­čîč
 
So etwas hatte ich wahrlich noch nie zuvor gesehen.
Was f├╝r eine Arbeit - und mit so viel Liebe zum Detail !

 
Diese Eisenbahn wurde bestimmt von vielen Menschen bestaunt.


Was f├╝r eine wunderbare Idee !
 
Und Fotos von geschm├╝ckten Tannenb├Ąumen gab es auch noch.
Wie diese hier vom D├╝sseldorfer und Wiener Flughafen.
 
 
Hach, sch├Ân, die Adventszeit mit all den sch├Ân geschm├╝ckten
und leuchtenden Weihnachtsb├Ąumen.
 
Eigentlich wollte ich jetzt gar nicht mehr so viel bloggen, aber zu erz├Ąhlen
bzw. zu schreiben gibt es ja eigentlich immer etwas. Au├čerdem macht es
mir immer noch viel Spa├č und Freude.
Und deshalb nehme ich mir auch gerne Zeit daf├╝r ;o).
 
­čÜâ­čîč­čÄä­čîč­čÜâ
 
~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~