Freitag, 30. November 2018

Siebzig Jahre

Die Bürger dieses Landes werden in zunehmendem Maße ihrer Lebensqualität,
ihres Lebensstandards, ihres Wohlstandes, ihrer Identität und Freiheit beraubt.

Ich kann mich noch daran erinnern, wie unsere Stadt in der Nachkriegszeit
aussah, als ich im Alter von sechs, sieben Jahren mit der Straßenbahn zur
Ballettschule fuhr. Überall standen die Ruinen der Backsteinhäuser, die
entweder noch nicht abgerissen oder wieder aufgebaut waren.

Foto-Pixabay: Köln nach dem 2. Weltkrieg.
Von meiner Heimatstadt Düsseldorf habe ich kein Foto gefunden.

Dieses Land war am Ende des Krieges fast vollkommen zerstört. Ganze
Städte lagen in Trümmern und es herrschte eine unbeschreibliche Armut.
Es fehlte an Lebensmittels, Kleidung, Decken und Heizmaterial. Die Winter
waren eisig zu der Zeit und der Hunger war groß. Ich frage mich heute oft,
woher die Menschen in all ihrem Leid und ihrer Verzweiflung die Kraft
nahmen, ohne zu zögern mit dem Wiederaufbau zu beginnen.
Das ist so beeindruckend. Genauso beeindrucken ist, was diese Generation
und die Generationen danach in den vergangenen siebzig Jahren geschafft
haben. Mit harter Arbeit, Fleiß, Pflichtbewusstsein und Verantwortungs-
gefühl haben sie für einen wirtschaftlichen Aufschwung gesorgt und einen
gewissen Wohlstand erreicht.
Den Menschen ging es so ganz allmählich wieder gut und im Laufe der
folgenden Jahrzehnte immer besser. Dank ihrer Arbeitskraft und Dank
ihres Fleißes und Pflichtbewusstseins, geht es den meisten Menschen
im Land in vielerlei Hinsicht besser, als jemals zu vor. Dazu haben in der
damaligen Zeit auch die Politiker beigetragen, die die notwendigen
Rahmenbedingungen geschaffen und die Sozialsysteme ins Leben gerufen
haben. Ohne den Einsatz und die Zusammenarbeit aller Menschen in
diesem Land, wäre das nicht möglich gewesen.
Auf diese Weise haben die meisten Menschen einen gewissen Wohlstand
und somit eine Lebensqualität erreicht, die ohne ihr Zutun nicht möglich
gewesen wäre.
Darauf können die Bürger wirklich stolz sein. Umso tragischer ist es,
dass sich das gerade in vielerlei Hinsicht kolossal ändert.

Alles was in der Vergangenheit mit viel Fleiß, Pflichtbewusstsein und
Verantwortung in siebzig Jahren aufgebaut wurde, bröckelt nun so nach
und nach auseinander. Zudem ist das Land gespalten, wie nie zuvor.
Dennoch blenden viele Menschen aus, was sie nicht sehen und nicht hören
wollen. Je schlimmer und schlechter die Nachrichten sind, desto mehr
weigern sie sich, den realen Zustand wahrzunehmen.
Es ist doch noch immer gut gegangen.
Stimmt, aber nicht mehr lange. Dank unserer werten Madam wird das
Land komplett vor die Wand gefahren. Mir ist es unverständlich, wie diese
Frau denkt und handelt. Ist die eigentlich noch bei Verstand ?
Sie sitzt in ihrem Elfenbeinturm und zerstört das Land. Aus den Kassen
unserer Sozialsysteme bedient sich bald die halbe Welt und alle von links
bis grün nehmen das stillschweigend hin.
Aber auch viele Gutmenschen, also die mit dem moralisch erhobenen
Zeigefinger, die sich für gute, weltoffene Menschen halten, schauen
stillschweigend zu, resp. unterstützen diese Politik auch noch.
Wo haben die alle ihren gesunden Menschenverstand abgegeben ?
So viel Dummheit ist wirklich erschreckend und beängstigend. Immerhin
finanzieren wir alle mit über 50 Milliarden Euro jährlich den Verlust unserer
Kultur, unserer Werte und Identität und nehmen dafür auch noch die
steigende Kriminalität sowie zunehmende Gewalt und Armut in Kauf. Sehen
die alle nicht, dass es keine Facharbeiter sind, sondern mehrheitlich
arbeitsunwillige Nichtskönner, die sich hier in unserem Sozialsystem
niederlassen werden ? Und das in Zeiten von drastisch wegfallenden
Arbeitsplätzen durch die Digitalisierung und künstliche Intelligenz !

Warum verkündet unser werter Außenminister Maas eindringlich, dass mit
dem UN-Pakt der Flüchtlingsstrom in unser Land reduziert werden soll,
wenn der Vertrag gleichzeitig  "unverbindlich"  ist ???!!!
Der Flüchtlingsstrom wird also unverbindlich reduziert.
Wer glaubt denn an so was ?

Unglaublich diese Zustände im Land !
Es ist wie in einem Albtraum - nur mit dem Unterschied,
dass es aus diesem Albtraum kein Erwachen gibt.
Dieser Albtraum nimmt kein Ende und bleibt dem Land und seinem Volk
für immer erhalten. Dieser Albtraum ist pure Realität.

Ich kann manchmal einfach nicht fassen, dass all das, was derzeit
in unserer Heimat passiert, tatsächlich real ist.
Die Entwicklung in diesem Land ist eher wie ein schlechter Film,
der, anders als die meisten Filmen kein Happyend haben wird,
sondern aus endlosen Horrorszenen fortgesetzt wird.

Was das Volk nach dem Krieg in siebzig Jahren aufgebaut hat,
wird von Merkel und ihrem Gefolge kontinuierlich wieder zerstört,
weil sie der Utopie von einer Welt ohne Grenzen und einer
Weltregierung durch eine auserwählte Elite verfallen sind.

Dummheit hat noch nie etwas GUTES zutage gebracht.
Da hilft auch kein Beten mehr.
Ich tue es trotzdem - obwohl ich fast sprachlos bin und mir das
Kopfschütteln bereits schwerfällt. Angesichts des Wahnsinns,
der in diesem Land um sich greift, packt mich inzwischen
das blanke Entsetzen.
 
~*~

Die Meinung ist die Königin der Welt,
weil die Dummheit die Königin der Schwachköpfe ist.
Nicolas Chamfort

~*~

Beinahe hätte ich vergessen mein Staunen über den Wandel
des bayerischen Brüll-Löwen in ein handzahmes, kleines, stilles
Kuschelmiezekätzchen zum Ausdruck zu bringen.
Wow, das ist wirklich ein ganz erstaunlicher Wandel mit einer
gleichzeitigen Drehung um 180 Grad.

Wer soll das eigentlich noch ernst nehmen ?


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Mittwoch, 28. November 2018

Angeblich

so erklärt uns Madam, soll der UN-Migrationspackt verhindern, dass sich immer
mehr Flüchtlinge auf den Weg nach Europa resp. in unser Land machen. Der
Pakt, so heißt es, sei also nur zu unserem Vorteil, weil er weitere Flüchtlings-
ströme verhindert. Und zwar deshalb, weil sich die Regierungen der Länder,
aus denen Flüchtlinge bisher über das Mittelmeer zu uns kamen, "unverbindlich"
verpflichten, ihre Sozialsysteme den westlichen bzw. deutschen Standards
anzupassen. Damit sei das Problem gelöst, weil es für die armen Menschen
keinen Grund mehr gäbe, aus ihrer Heimat zu flüchten. Dagegen ist ja erst
einmal nichts zu sagen. Nur - wie lange wird das dauern und welchen Einfluss
hätten diese "Sozialsysteme" auf das Klima und die "Klimaflüchtlinge", die ihr
Land wegen Trockenheit und Dürre verlassen ???
 
Westafrika bald mit einer Lebensqualität und Krankenversicherung
nach deutschem Standard ?
 
So einfach ist das also.
Also ich kann dieser Erklärung nicht ganz folgen. Wenn ich mir die afrikanischen
Länder, oder Afghanistan, die Länder im Nahen Osten, oder einige osteuro-
päische Länder - wie Rumänien, Albanien usw. anschaue, dann frage ich mich,
wie lange es wohl dauern wird, bis sich in diesen Ländern Sozialsysteme, wie
Arbeitslosenversicherung, HartzIV, Kranken- und Rentenversicherung,
Kindergeld usw. einführen lassen. Das wird doch Jahrzehnte dauern, wenn es
überhaupt jemals dazu kommt. Denn dazu bedarf es doch einer florierenden
Wirtschaft, geregeltem Einkommen für Arbeitnehmer und einen enormen
Verwaltungsapparat, der erst einmal etabliert werden müsste.
Warum sollten die Menschen in diesen Ländern geduldig warten, bis das alles
eines Tages - wenn überhaupt - vorhanden ist, wenn sie anderswo z.B. in
unserem Land sofort rundum versorgt werden ?
 
Tansania-Ostafrika bald mit einer Lebensqualität und Sozialsystem
nach deutschem Standard ?
 
Madam möchte jedenfalls mit diesen Standards die Fluchtursachen und
Schleuserkriminalität bekämpfen. Sollten die Menschen dennoch zu uns
kommen, werden ihnen noch mehr Rechte im Land ihrer Wahl, als bisher
eingeräumt. Sie haben sofortigen Anspruch auf alle Grundleistungen, ärztliche
Versorgung im Krankheitsfall, Kindergeld usw. Warum sollten sie das nicht
annehmen, wenn es ihnen doch ausdrücklich angeboten wird. Das Geschäft
der Schlepper wird eher zu- als abnehmen. Die Menschen werden aus den
unterschiedlichsten Gründen nach Europa kommen. Klimawandel, wirtschaft-
liche Gründe, politische Verfolgung, Krieg und Terror, Gewalt, Folter usw. -
oder einfach nur, weil sie sich ein besseres Leben auch für ihre Familien
erhoffen. Sie alle dürfen nicht mehr abgewiesen und diskriminiert werden.
 
Das ist es, wofür unsere Madam mit aller Vehemenz kämpft:
"Es geht in der Tat darum, dass ich kämpfe, kämpfe für den Weg,
den ich mir vorstelle, für meinen Plan, den ich habe:
an den Fluchtursachen anzusetzen, aus Illegalität Legalität
zu machen und dafür mit aller Kraft einzustehen. Ja!"
so Merkel.
 
Sie kämpft also für IHREN PLAN, den sie sich vorstellt.
Ob dieser Plan auch zum Wohle des deutschen Volkes und für Europa ist,
scheint für sie keine Rolle zu spielen. Sie will nichts anderes, als ihre damalige
eigenwillige Entscheidung, hunderttausende Flüchtlinge illegal ins Land gelassen
zu haben, auf diese Weise im Nachhinein mit Hilfe des UN-Paktes legalisieren
und weiter fortfahren wie bisher.
 
Dass unser Land inzwischen auf der Strecke geblieben ist, und sich die
innerdeutschen Probleme in nie gekanntem Maße häufen, spielt für sie
keine Rolle. Mit den katastrophalen Folgen kann sich dann das gemeine
Volk herumschlagen.
 
Helmut Schmidt äußerte sich 2005 in einem Interview hingegen so:
"Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden.
Als Mittel gegen die Überalterung komme Zuwanderung nicht in Frage. Die
Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarz-
Afrika löst das Problem nicht, es schafft nur ein zusätzlich dickes Problem."
Und weiter:
"Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte
Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist."
 
Selbst Hillary Clinton empfiehlt Europa eine Begrenzung der Einwanderung.
Warum sehen alle anderen die Probleme, die sich durch die endlose
Zuwanderung aus fremden Kulturen für Europa und unser Land ergeben,
nur unsere ignorante, sture Madam nicht ?!
 
Leider sind in unserem Land weit und breit keine vernünftigen Politiker/innen
mehr aufzufinden. Die einzige annähernd vernünftige scheint mir Sahra
Wagenknecht zu sein. Alle anderen sind für mich nicht mehr wählbar - links
würde ich allerdings auch nicht wählen.
Schwarz, rot grün, gelb - alles ein Einheitsbrei und somit ebenfalls tabu.
 
Die Zeit der Volksparteien ist vorbei.
Wenn die etablierten Parteien keine Politik mehr für das eigene Volk machen,
schaffen sie sich eben selbst ab und verhelfen gleichzeitig der rechten Partei
zu weiterem Zulauf.
Wer "grün" wählt, verschärft das Problem noch und hilft, das Land endgültig
abzuschaffen.
Vielleicht ist jemandem aufgefallen, dass der Pakt nicht "Flüchtlings"pakt -
sondern Migrationspakt heißt. Migration heißt:
Aussiedeln oder Umsiedeln. Das sollte doch zu denken geben.
 
Wenn die ehemaligen Volksparteien meinen, das Volk damit zu locken, indem
sie den Menschen ein paar kleine Almosen in Form einer minimalen Renten-
oder Kindergeldhöhung zuwerfen, welche dann gleich wieder für die Strom-
kosten, Miet-, Steuer und Beitragserhöhungen draufgeht, hat wirklich gar
nichts verstanden.
Die Wähler, möchten frei und unbeschwert in ihrer Heimat leben, ohne ihre
kulturelle Identität zu verlieren und Gefahr zu laufen, dass sich ihre Heimat
immer weiter auflöst. Kriminaldelikte durch die Zuwanderung weiter ansteigen.
 
Das begreift nur kein(e) einzige(r) Politiker/in, weil sie zu sehr mit sich selbst
beschäftigt sind. In der Zwischenzeit verlassen immer mehr Ärzte und
andere Fachkräfte sowie junge Menschen, die am Anfang ihres Berufslebens
stehen das Land, weil sie hier keine Zukunft mehr sehen. Wenn aber immer
weniger Leistungsträger Steuern entrichten und Beiträge in die Sozialkassen
einzahlen, sich aber immer mehr Menschen aus diesen Kassen bedienen,
ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Sozialsystem zusammenbricht.
 
Armes Deutschland !
 
~*~
 
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Dienstag, 27. November 2018

Wie eine Wundertüte

 Ist das Leben an seinem Anfang nicht wie eine große Wundertüte ?
Wir wissen so gar nicht was drin ist, bevor wir sie nicht geöffnet haben.
Wir wissen nur, dass sie viele Überraschungen beinhaltet.
Als Kind habe ich sie geliebt, diese Wundertüten.


So wie das Öffnen der Wundertüte ist, so geht es uns Menschen, wenn wir das
Licht der Welt erblicken. Was erwartet uns ?
Was wird uns das Leben bringen ? Was werden wir alles erleben ?
Welchen Menschen werden wir begegnen ?
Welche Überraschungen hält das Leben für uns bereit ?

Als Kinder sind wir so unerschrocken, so gutgläubig, so beschäftigt, unsere
nähere Umgebung zu erkunden. Wir sind neugierig und geprägt von einem
Urvertrauen. Wir wissen nicht, wie böse Menschen in dieser Welt da draußen
sein können. Wir sind noch so naiv und unbeschwert.
Am aller wenigsten sind wir auf das Leben vorbereitet. Wir wissen nicht, was
auf uns zukommt und wie wir in bestimmten Situationen handeln sollen.
Sobald wir erwachsen sind, müssen wir das Leben selber meistern, müssen
die Verantwortung für unser Handeln und unsere Entscheidungen übernehmen.
Oft schlagen wir dadurch eine völlig neue Richtung ein und müssen uns
mit einer neuen Situation erst wieder vertraut machen. Wir wissen vorher
nicht, ob die Entscheidung, die wir getroffen haben, richtig oder falsch war.

Manchmal hält das Leben ohne unser Zutun die eine oder andere Überraschung
bereit, was ebenfalls einen Wendepunkt in unserem Leben einläuten kann.
Wie auch immer unser Leben verlaufen mag, es ist das spannend, das Leben.
Wenn wir morgens aufwachen, wissen wir nicht, was uns der Tag bringt.
Gerade in jungen Jahren, kann sich Leben täglich ändern, weil wir unterwegs
sind, weil wir neugierig sind. Es hat so viel zu bieten, das Leben und die Welt
ist so groß. Wir werden viele Fehler machen. Gute und weniger gute
Erfahrungen sammeln, aus denen wir hoffentlich lernen.

Erst wenn wir älter sind und auf den größten Teil unseres Lebens zurück-
blicken können, ist aus der Wundertüte eine Schatztruhe geworden, in der
wir unsere Erfahrungen und vor allem unsere Erkenntnisse gesammelt haben.
Wie in einer Schatztruhe befinden sich jetzt auch unsere Geheimnisse darin.
Gedanken und Erinnerungen, das Kostbarste, was wir im Laufe unseres Leben
sammeln können.
 
 
 
 Die Erinnerungen, die Erfahrungen, die wir gesammelt haben und die Fehler,
die wir gemacht haben, sind es, die uns in unseren späten Jahren das Leben
erklären. Wir bekommen plötzlich Antworten auf das Warum und das Wofür.
Vieles leuchtet uns jetzt ein. Vieles verstehen wir besser.
Jetzt wissen wir, dass der Weg durch das Leben uns zu uns selbst führen
sollte. Der Weg kann sehr beschwerlich und holprig sein, er kann kurz oder
endlos lange sein - das Ziel bleibt gleich.
Wer bei sich selbst angekommen ist, hat sein Lebensziel erreicht.

Dennoch gibt es zu viele Menschen auf diesem Planet, die da draußen ohne
Rast und Ruhe, ohne Sinn und Verstand herumirren, herumjagen,
herumhetzen, herumeilen. Sie werden nirgendwo ankommen, weil sie auf
der Flucht vor sich selbst sind. Und während sie herumjagen, eilen und vor
sich selbst weglaufen, zerstören sie ganz nebenbei auch noch das Klima
und die Umwelt. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass sie ohne
darüber nachzudenken, unser Land, unsere Identität, unsere Kultur,
unsere Traditionen und Souveränität aufgeben und zusehen, wie unser
Land Schritt für Schritt aufgegeben wird.
Vor lauter Rumrennen und Rumirren fehlt ihnen die Zeit zu denken.

Es sind arme Wesen, diese Menschen.
Sie sind zu bedauern, denn  sie leben nicht, sie existieren nur.
Auf der Suche nach Glück irren sie wie Getriebene auf falschen Wegen
umher, bis sie vor Stress und Erschöpfung krank werden.
Glück und inneren Frieden werden sie auf diese Weise jedoch
niemals finden.

Es sei denn, es geschieht ein Wunder.

~*~

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Fotos: Pixabay
 

Sonntag, 25. November 2018

Jeder Tag

ist der Anfang des Lebens.
Jedes Leben der Anfang der Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke

~*~

In meiner Erinnerung sehe ich Euch vor mir.
Wie in einem Film laufen die Bilder an meinem geistigen Auge vorbei.
Bilder aus vergangener Zeit, als wir noch zusammen waren.
Bilder aus Tagen, als wir gemeinsam etwas unternommen haben,
als wir gelacht und gefeiert haben.
Als wir zusammensaßen, geplaudert und erzählt haben.
Geburtstage und Weihnachten zusammen gefeiert und
uns beschenkt haben. Es war so schön ! Die Gedanken und die
Erinnerung daran tun weh, weil es so nie wieder sein wird.
Nie mehr !
Vergangen - aber nicht vergessen, niemals.
Die Erinnerung bleibt.

Das, worauf es im Leben ankommt, ist unsichtbar.
 
 
Es sind die schönsten Erinnerungen in meinem Leben,
die Erinnerungen an Euch und an unsere gemeinsame Zeit.
Die Erinnerung an diese Zeit erfüllt mich mit
großer Dankbarkeit und Freude,
aber auch mit Trauer und Wehmut.
Sie ist vorbei, diese Zeit, schon lange vorbei.
Ohne Euch ist nichts mehr, wie es einmal war.
Ohne Euch ist die Welt so leer, so anders.
Das Vertraute ist verloren, verloren die Geborgenheit.
Ihr fehlt mir - ich vermisse Euch und dennoch seid ihr mir nah,
weil ich weiß, wo ich Euch finde -
ihr seid in meinem Herzen, jetzt, in diesem Moment,
in dem ich an Euch denke, immer und für alle Zeit.
 
Zum Gedenken an Euch zünde ich heute wieder Kerzen für Euch an,
denn heute ist Euer Gedenktag.
Der Tag der Menschen, die nicht mehr unter uns weilen.
Der Tag meiner Lieblingsmenschen, die mein Leben so
unendlich bereichert haben.
 
 
 DANKE !
 
~*~
 
Gehe zuversichtlich in die Richtung deiner Träume.
Lebe das Leben, das du dir vorgestellt hast.
Henry David Thoreau
 
 
So wahr und wohl dem, der seine Träume gelebt hat und leben kann !
Jeder Mensch hat nur dieses eine Leben, diese eine Möglichkeit sein Leben
so zu gestalten, dass er am Ende seines Lebens aus vollem Herzen
sagen kann:
"Ich habe gelebt jeden Tag und nicht nur existiert".
 
*
Das Leben ist so kurz und die Lebenszeit geht so schnell vorbei,
schneller als man in jungen Jahren glauben mag.
 
CARPE DIEM !
 
~*~
 
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Donnerstag, 22. November 2018

Unzerstörbare Wunder

Das größte unzerstörbare Wunder
ist der Menschenglaube an Wunder.
Jean Paul
 
 
Es gibt sie tatsächlich, diese Wunder.
Schließlich ist der Mensch selbst ein Wunder der Natur,
ein seltsames, aber er ist ein Wunder.
 
Der Mensch ist sogar wie die Natur selbst,
er kann gut sein, aber auch böse.
Er kann wunderbare Dinge vollbringen,
aber auch Katastrophen hervorrufen.
Es kann Vieles schaffen,
aber auch viel zerstören.
 
Eins hat der Mensch der Natur voraus,
er kann denken und lieben,
das kann die Natur nicht.
Wie die Natur, kann der Mensch töten.
Nur eins kann der Mensch nicht,
die Natur besiegen.
 
Da hilft auch kein Wunder,
der Mensch wird der Natur immer unterlegen sein.
Daher sollte der Mensch der Natur endlich den
gebührenden Respekt erweisen.
Der Mensch kann entscheiden,
zwischen Gut und Böse,
zwischen erhalten und zerstören
Das kann die Natur nicht.
Der Mensch agiert, die Natur reagiert.
 
Es ist höchste Zeit zur Besinnung !
Die Adventszeit ist dafür wie geschaffen.
Vielleicht sollte sich jeder Mensch
einfach mal die Frage stellen:
 
 Was macht das Leben lebenswert ?
Haben, haben haben und zerstören ?
Macht ein Kaufrausch, wie gerade jetzt vor Weihnachten
wirklich glücklich ?
 
Oder ist es sinnvoller
 
 
unsere wunderbare, wunderschöne Natur zu schützen
und den Lebensraum für alle Lebewesen auf diesem Planet
zu erhalten ?
 
 
 Der Kaufrausch trägt jedenfalls schneller zur Zerstörung der Natur und
zum Klimawandel bei, als der Menschheit lieb sein kann.
 
~*~
 
Es liegt ein großes Glück darin,
nichts zu wollen,
nicht etwas zu sein,
nirgendwo hinzugehen.
 
Krishnamurti
 
 ~*~
 
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Fotos unten: Pixabay
 


Dienstag, 20. November 2018

Spaß und Spiel

mit den Knuddels im herbstlichen Garten.
Ja, das gibt es auch noch - neben all der Schreiberei: Spaß und Spiel !
Die Schreiberei findet nämlich in der Regel abends oder aber nachmittags statt,
wenn die Knuddels nach dem Spaziergang schlafen und ich mir eine Tasse
Kanne Tee gönne.
 
 
Beim Spiel und Spaß oder unserem Spaziergang habe ich selten die Kamera
dabei, weil die Knuddels eh ständig in Bewegung sind und mir dadurch nur
ganz selten "gute" will heißen "scharfe" Fotos gelingen.
Nun könnte ich die Kamera entsprechend einstellen, aber bis ich so weit bin,
sind die Knuddels meist schon wieder von der Bildfläche hinter dem einen
oder anderen Busch verschwunden.
 
 
An diesem Tag hatte ich mal Glück, weil ich sie mit Leckerlis in meiner Nähe
halten konnte. Leider gelingt das nicht immer. Ebenfalls Glück hatten wir mit
dem Wetter, denn das zeigte sich von seiner besten Seite, so dass sich die
Knuddels richtig austoben konnten.
 
 
 
 
An regnerischen Tagen wollen sie oft gar nicht raus.
Wenn sie in der geöffneten Türe stehen und sehen, dass draußen alles nass ist,
hält sich ihre Begeisterung für Spaß und Spiel oder einen Spaziergang sehr in
Grenzen. Dann ziehen sie ihre kuschlig warmen Körbchen vor und dösen lieber
vor sich.



Bei Sonne und trocknem Wetter macht das Versteck- und Hasch-mich-Spiel
natürlich viel mehr Spaß.


Die immer lieben, haben nicht die Muße,
sich zu beklagen und sich unglücklich zu finden.
Joseph Joubert

Und ich liiiiiiebe meine Knuddels - mehr als so manche Menschen.

~*~

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Montag, 19. November 2018

Auch in diesem Herbst

gibt es ihn wieder, den besten Apfelkuchen der Welt,
nach dem Rezept meiner Großmutter. Gott hab sie selig !
Jetzt gibt es ihn wieder jeden Sonntag, weil es jetzt wieder frische
Boskop-Äpfel gibt.
 
 
Sieht er nicht geradezu köstlich aus ?
 
 
Er schmeckt auch ganz köstlich - mit Zimt, Mandeln und ....... Sahne !
Man gönnt sich ja sonst nichts.
 
Meine Erkältung hält sich sehr hartnäckig. Nach all dem Kräutertee während
der Woche, war der gute Assam am Sonntag eine willkommene Abwechslung.
Doch was wäre die sonntägliche Teestunde ohne einen leckeren Kuchen !
Wäre ich alleine, würde ich gar nicht auf die Idee kommen, einen Kuchen zu
backen. Aber mein Freund wäre furchtbar enttäuscht, wenn es sonntags
keinen selbstgebackenen Kuchen gäbe. Also steht jeden Sonntagmorgen -
Kuchen backen - auf dem Programm - Erkältung hin - Erkältung her :o).
 
Mir fällt allerdings auf, dass es jetzt im "hohen" Alten wesentlich länger dauert,
bis ich so eine Erkältung auskuriert habe. In jüngeren Jahren habe ich das
locker in drei bis vier Tagen abgehakt. Heutzutage dauert das Ganze schon mal
bis zu drei Wochen. Das Immunsystem scheint also auch nicht mehr das zu
sein, was es noch vor ein paar Jahren war.
 
Ach ja, das Alter, das Alter .... ich könnte Bücher darüber schreiben !
 
*
 
Bis gestern immer noch herrliches Herbstwetter mit strahlend blauem Himmel
und sternenklaren, teils leicht frostigen Nächten. Und wenn der Mond dann so
über dem Wald aufgeht, kommt mir immer wieder das Lied:
"Der Mond ist aufgegangen" in den Sinn. Immer und immer wieder !
Nach den Leoniden, die derzeit wieder am Himmel erscheinen sollten,
habe ich allerdings vergeblich Ausschau gehalten. Dick eingemummelt
natürlich - mit Daunenjacke, Mütze und Schal. Frische Luft braucht der
Mensch auch bei einer Erkältung.
 
Aber wo bleibt nur der herbstliche Regen ?
Merkwürdig - und ziemlich bedenklich.
 
Benzin und Diesel gehen aus.
Viele Tankstellen haben keinen Tropfen mehr.
Vielleicht kann die künstliche Intelligenz helfen.
 
~*~
 
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Freitag, 16. November 2018

Das letzte Blatt

Das letzte Blatt es war so tapfer,
hielt den starken Windböen stand,
Es hielt sich fest am dünnen Zweige
und blickte weit hinaus ins Land.
 
 
Wind und Wetter hatte es ertragen,
und sich des hellen Lichts erfreut.
Konnt' im Sonnenschein sich baden,
 hat sich demütig dem Sturm gebeugt.
 
Es wollte noch ein wenig bleiben
und hielt sich fest mit letzter Kraft.
doch der Sturm rüttelte an den Zweigen,
raubte ihm den letzten Saft.
 
 
 
Zwecklos Widerstand zu leisten,
es musste loslassen, das sah es ein.
So segelte es leuchtend zu Boden,
sich dem Schicksal zu fügen, bereit.
 
Allein auf seiner unverhofften Reise,
 ohne Plan und ohne Ziel,
fragt es sich ganz leise,
Ist das des Lebens ganzer Sinn ?
 
© Ursula Evelyn
 
~*~
 
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Mittwoch, 14. November 2018

Jetzt ist die Zeit

für lästigen Schnupfen, quälenden Husten, nervige Heiserkeit, tränende Augen,
dröhnenden Kopf, Gliederschmerzen, Schlappheit, Mattigkeit, Lustlosigkeit,
 und aufgrund all dessen, fehlender Schlaf.
 

Wer das braucht ?
Kein Mensch !
 
 
Doch leider, leider, ist um diese Jahreszeit niemand davor gefeit, von all
diesen Übeln heimgesucht zu werden.
 
Ja, es hat auch mich erwischt. Eine ausgewachsene Erkältung mit wirklich
allem, was dazu gehört. Trotz all der Vitamine, die ich in Form von Obst
regelmäßig zu mir nehme, hat dieses Vorbeugen absolut nichts gebracht.
 
Daher lasse ich es zur Zeit sehr langsam angehen. Lottere so vor mich hin.
Lese, schreibe und kuschle mich unter einer warmen Decke auf der Couch
ein (und das am Tag !). Trinke viel - abwechselnd Tee oder Wasser mit
Zitrone, schaue fern und staune über den Erkenntnisgewinn unserer werten
Madam, die plötzlich aufgewacht ist und meint: "Bei der künstlichen Intelligenz
sind "wir" aufgewacht" und "Wir" haben viel verschlafen!" Tatsächlich ?
Wer hat denn in den letzten dreizehn Jahren regiert ?
Also doch nur geschlafen ?
 
Andere Länder, z.B. die USA und Asien seien uns in der technischen Entwicklung
weit voraus. Aha, das hat sie also schon festgestellt. Bald wird sie außerdem
feststellen, dass viele IT-Experten und Ingenieure inzwischen in die USA
ausgewandert sind, weil sie dort bessere Arbeitsbedingungen und Gehälter
vorfinden. In den asiatischen Ländern werden helle Köpfe, anders als bei uns,
gefördert. Dafür werden in unserem Land die Top-Manager fürstlich bezahlt.
So ein paar Millionen im Jahr sind da schon drin. Aber was nützt das alles,
wenn das entsprechende Personal fehlt. Doch darüber müssen "wir" uns keine
Sorgen machen, denn schon bald werden sich viele Facharbeiter auf den Weg
in unser Land machen, die uns in kürzester Zeit auf den neuesten technischen
Stand katapultieren werden.
 
 Madam war in den letzten Jahren wohl zu sehr mit der Rettung der Welt, sich
selbst und ihrem Machterhalt beschäftigt. Da kann man die Entwicklung und
den Fortschritt im Land eben schon mal verschlafen.
 
Hoffentlich haben "wir" den Anschluss noch nicht verpasst und es ist nicht
bereits zu spät, wie auf so vielen anderen Gebieten auch. Es wäre toll, wenn
"wir" - also Madam, in Zukunft etwas früher aufwachen würde, damit es in
Zukunft keine weiteren bösen Überraschungen gibt.
 
Während ich so rumlottere und von Hustenanfällen geplagt werde, geht mir so
einiges durch den Kopf, das zu einem noch böseren Erwachen führt. Nicht
heute, nicht morgen, nicht in einem Jahr und auch nicht in fünf.
Nein, es wird so schleichend geschehen, dass das böse Erwachen erst kommt,
wenn es tatsächlich viel zu spät ist und es kein Zurück mehr gibt.
 
Ja, die Ersten werden die Letzten sein.
 
Was rufen sich unsere netten Mitbürger in Neukölln zu:
"Heute gehört uns Neukölln - morgen das ganze Land!"
 
So richtig aufgewacht ist Madam wohl immer noch nicht.
Vielleicht sollte sie sich diese Fotos mal anschauen:
Ein Land in dem wir gut und gerne leben !
 
  
~*~
 
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Montag, 12. November 2018

Gedanken am Abend

Wenn die herbstliche Sonne hinter den Bäumen versinkt
und die Dunkelheit einsetzt, gehen mir wieder Gedanken durch den
Kopf, die ich einfach aufschreiben muss.
 
 
In der Zeit nach dem Abendessen, wenn es still geworden ist und ich durch
nichts abgelenkt werde, kann ich mich auf das konzentrieren, was ich auf-
schreiben möchte.
 
Es geht natürlich wieder einmal um das, was viele Menschen in diesem Land
beschäftigt. Auf die Bundestagsdebatte am 8. November will ich gar nicht näher
eingehen. Ich habe nur festgestellt, dass das Niveau dort mittlerweile einen
Level erreicht hat, der diesem "ehrwürdigen Haus" nicht mehr gerecht wird.
 
Am 9. November habe ich dann eher zufällig den Worten der werten Madam
gelauscht, als sie anlässlich des 80igsten Jahrestages der Reichsprogrom-
nacht, den zunehmenden Judenhass im Land beklagte. Ohne mit der Wimper
zu zucken, rief sie zum entschlossenen Widerstand gegen Antisemitismus und
Diskriminierung auf.
 Ich konnte kaum glauben, dass sie das wirklich sagte. Sie, die mehrere
hunderttausend Feinde der Juden ins Land gelassen hatte und weiterhin
rein lässt, beklagt sich nun über zunehmenden Judenhass.
Was für eine Scheinheiligkeit !
 Wie heuchlerisch, sich von einem Podium herab, vor den jüdischen Teilnehmern
dieser Gedenkstunde derart zu äußern ! Zu gerne wüsste ich, wie diese Frau
ihre Worte und Taten mit ihrem Gewissen vereinbart.
 
Für mich ist es unvorstellbar, dass Deutsche plötzlich die jüdischen
Mitbürger hassen sollten. (Außer diesen dummen Dumpfbacken, aber die
hassen wohl so ziemlich alles und jeden -am meisten wohl sich selbst).
Die Juden in unserem Land gehören nun wirklich zu uns. Sie sind integriert,
achten unsere Werte und Gesetze und sie halten sich an die Regeln im Land.
Die ersten Juden ließen  sich bereits 321 in Köln nieder und im Mittelalter
besiedelten sie den Süden und die Mitte des Landes. Sie kamen nach Mainz,
Worms, Magdeburg, Regensburg, Trier und später nach Berlin. Sie leben und
arbeiten also seit ewigen Zeiten in unserem Land, welches auch ihr Land ist.
Noch nie, seit ich zurückdenken kann, habe ich auch nur ein einziges Mal
gehört, dass eine Jude oder eine Jüdin in diesem Land unangenehm aufge-
fallen wäre. Schon gar nicht vorstellen kann ich mir, dass eine Gruppe
jüdischer Männer eine Frau unter Drogen setzt und sie dann nach einander
vergewaltigt, wie es eine Gruppe syrischer "Schutzbedürftiger" gerade getan
hat. Fast jeden Tag ist von Messerattacken dieser "Schutzbedürftigen" zu hören.
Von Messerattacken oder Raubüberfällen jüdischer Mitbürger auf unschuldige
Menschen in unserem Land, habe ich jedenfalls noch nichts gehört.
Ich frage mich wirklich, wer hier vor wem geschützt werden muss.
 
Dass unsere Madam den zunehmenden Judenhass beklagt und zum
entschlossenen Widerstand aufruft, kann ja nur bedeuten, dass sie sich
wieder einmal der Folgen ihrer spontanen Entscheidungen, nicht
bewusst war.
Genau das ist das Problem, während wir mit den Juden und Menschen
anderer Nationalitäten seit Jahrzehnten friedlich zusammenleben, sind
nun "schutzbedürftige" junge Männer ins Land gekommen, die aufgrund
ihrer Kultur Unruhe stiften, Frauen sexuell belästigen, kriminell werden
und Gewalttaten verüben.
Und genau aus dem Grund fühlt sich ein Großteil der  Bürger, einschließlich
der Juden, in unserem Land nicht mehr sicher. Die Menschen lesen Zeitung
und hören Nachrichten. Das was sie lesen, hören und in ihrer Umgebung
erleben und wahrnehmen, macht ihnen schlicht Angst, ohne dass jemand
diese Angst schüren müsste. Eigentlich müsste das jedem, der über einen
gesunden Menschenverstand verfügt, einleuchten. Doch stattdessen wird
genau diesen Menschen, die sich nicht mehr sicher fühlen und Angst
haben, Rassismus und Fremdenhass vorgeworfen.
Das ist alles so schizophren und regt mich wirklich auf !
 
Und das wird man ja wohl noch sagen dürfen, oder muss ich das als
Bürgerin dieses Landes alles stillschweigend ertragen ? Zumal die Migration
und Zuwanderung von Menschen aus fremden Kulturen keineswegs beendet
ist, sondern immer weiter voranschreitet. Der UN-Pakt wird jedenfalls sein
Übriges dazu beitragen, auch wenn man uns mal wieder etwas anderes
weismachen möchte. Das ist wieder so ein Alleingang von Madam über die
Köpfe der Bürger hinweg.
 
*
 
Gestern fand eine Gedenkfeier zum Ende des 1. Weltkrieges
vor 100 Jahren in Paris statt.
Mein Großvater war während des Krieges als  Soldat in Metz/ Frankreich.
Von dort schrieb er meiner Großmutter diese Postkarte.
Diese Karte ist also über 100 Jahre alt.
 
 
Wenn die Hoffnung und die Liebe nicht wären !
Damals hatten die Menschen Hoffnung, dass der Krieg
bald vorbei sein würde. Sie konnten nicht ahnen,
dass ihnen nur etwa zwei Jahrzehnte später, erneut
ein Krieg drohen würde.
In der heutigen Zeit scheinen Liebe und Hoffnung
immer mehr verloren zu gehen.
Die Menschheit scheint nicht ohne Chaos,
ohne Konflikte und ohne Kriege leben zu können.
 
Statt Liebe, Demut und Hoffnung,
überwiegen heutzutage
Egoismus, Gier, Zukunftsangst, Unsicherheit
und bisweilen auch Hoffnungslosigkeit.
 
Wohin wird das führen ?
 
~*~
 
Das möchte ich noch nachtragen.
Mit Stand vom 10.11.2018, werden mittlerweile zwanzig Länder - darunter
die USA, China, Australien, Polen, Österreich, Italien, Dänemark, Israel,
Ungarn, Kanada, Norwegen, Japan, Griechenland, Schweiz und Bulgarien,
den Vertrag nicht unterzeichnen. Weitere werden sicher noch folgen.
 
Warum wohl ?
 
~*~
 
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Samstag, 10. November 2018

Was der Oktober kann

kann der November schon lange. Er überschüttet uns mit Gold.
Gold, das in der Sonne leuchtete, wohin man schaute.
Da zog es mich förmlich hinaus in die Natur, um diese letzten wunderbar
strahlend goldenen Novembersonnentage noch zu genießen.
 
 
Es ist fast Mitte November, doch von November Blues bei üblichem,
trübem November-Wetter, war bisher kaum etwas zu spüren.
Doch nun hat der angekündigte Regen eingesetzt und versorgt die Natur und
die ausgetrockneten Flüsse endlich wieder mit dringend notwendigem Wasser.
Allmählich wird die Trockenheit wirklich kritisch.

 Der Garten im November
 
An einigen Tankstellen wird das Benzin bereits knapp. Nicht auszudenken,
welche Folgen das hat, wenn es nicht bald wieder für längere Zeit regnet und
die Flüsse ihren normalen Pegelstand erreichen.

 
Was sind das nur für ungewöhnliche Zeiten ! Selbst das Wetter gerät aus den
Fugen. So sehr ich den Sonnenschein und die Wärme auch mag, jetzt sollte
es endlich mal ausgiebig regnen.
Dass in gut zwei Wochen die Adventszeit beginnt, kann ich mir derzeit gar
nicht vorstellen. Vorweihnachtliche Adventsstimmung will schon überhaupt
nicht aufkommen, auch wenn ich mir den einen oder anderen knusprigen
Mandelspekulatius bereits zum Tee gegönnt habe :o).

 
Das Laub der Kletterhortensien an der vorderen Hauswand.
Der Anblick dieser goldenen Blätterpracht ist ein wahrer Genuss.
Sie leuchten wirklich richtig golden im Sonnenschein. Doch bald werden
auch sie abfallen und auf dem Komposthaufen landen.
Schade eigentlich !
 
 
Auch die Birken und so mancher Strauch und andere Baum sind in ein goldenes
Blätterkleid gehüllt.

 
Auch die Blätter des japanischen Kirschbaumes können ohne
weiteres mithalten. Und das vor einem strahlend blauen Himmel,
der sich heute allerdings hinter einer grauen Wolkendecke
versteckt hat.

 
 Eine solche goldene Pracht ist für den Monat November eigentlich eher
ungewöhnlich. Deshalb habe ich diese Farbepracht in den vergangen
Tagen auch so sehr genossen.
 

 
Wenn ich auf den Kalender schaue und feststelle, dass in drei Wochen der
meteorologische Winter beginnt und in sechs Wochen Weihnachten ist,
kann ich mir das momentan überhaupt nicht vorstellen.
Irgendwie befinde ich mich immer noch im Sommermodus.
 
*
 
Gestern sagte unser werter Bundespräsident, der ja ein großer Fan der Punk-
gruppe "Feine Sahne Fischfilet" zu sein scheint, deren gegrölte Texte im
Netz nachzulesen sind, in einer Gedenkstunde zum 9. November, wir alle
sollen uns mehr für die Demokratie engagieren.
Soso ! 
Sagen Sie das mal der werten Madam. Sie sollte sich das mal als Erste
hinter die Ohren schreiben ! Oder kann ihr eigenmächtiges Handeln
noch als demokratisch bezeichnet werden ?
Sie hat rein gar nichts aus der Geschichte gelernt.
Wer so eigenmächtig handelt wie sie, ohne Rücksicht auf das Volk zu
nehmen, muss für die Folgen dann auch die Verantwortung übernehmen.
Oder wollte man mit der klammheimlichen Unterzeichnung des
UN-Migrationspaktes das dumme Volk nur nicht verunsichern ?
Wird ein Pakt nicht mit dem Teufel geschlossen ?
 
Ach nein, nicht schon wieder - wir waren doch bei dieser goldenen
Novemberfarbenpracht und nicht im Geschichtsunterricht. Mich treibt es
wirklich um, mit welcher Schamlosigkeit so manche(r) Politiker*in das
Volk für dumm verkaufen will. Schlimm genug, dass ein Teil des Volkes
das nicht einmal merkt.
 
Ich weiß schon jetzt, dass ich in einem meiner nächsten Beiträge
wieder auf dieses Thema zurückkommen werde. Es ist einfach viel zu
wichtig, als dass man das Vorgehen und Handeln dieser Regierung
(also der Madam), einfach ignorieren kann.
 
Es muss ja niemand lesen !
 
 
 
Mir brennt noch viel mehr auf der Seele, das ich noch aufschreiben muss,
liebes Tagebuch. Übrigens, wie gut, dass es dich gibt, so kann ich doch
wenigstens alles los werden, was ich mich so bewegt, berührt, erfreut,
happy macht oder was mich ärgert, wütend macht und umtreibt.
Schließlich leben wir in einer Zeit, die wahrlich nichts Gutes verheißt.
Mit der Weimarer-Zeit ist die heutige Zeit jedoch nicht zu vergleichen.
Überhaupt nicht ! Leider stellen diesen Vergleich derzeit sehr viele
Menschen an. Es wird noch viel schlimmer kommen !
 
Die Politiker selbst sind das Problem. Sie besitzen das einzigartige Talent, mal
eben so Probleme zu schaffen, (wie z.B. in 2015) für die sie anschließend keine
Lösungen finden. Dann drehen sie den Spieß einfach um und machen die
dummen Bürger für diese Probleme verantwortlich. Und wenn die Bürger
dann nicht kritiklos folgen, unterstellt man ihnen mangelnde Bildung und
bezeichnet sie als Populisten, Rechtsradikale, Pack und Mob.
Selbstverständlich gibt es auch Dumpfbacken. Die hat es immer gegeben,
zu jeder Zeit. Es gibt sie heute und es wird sie auch in Zukunft geben. Aber
das Erstarken einer rechten Partei, haben wir einzig der werten Madam
zu verdanken. Daher wird jetzt auch von "oben herab" verlangt, das Thema
"Flüchtlingskrise, den September 2015" endgültig abzuhaken.
Es ist den Regierenden, allen voran der Madam, wohl ein zu unliebsames
Kapitel, welches da in die Geschichtsbücher eingehen wird.
 
Deshalb werden die Bürger denen da oben wohl was husten !
 
Ach, man könnte .........
 
Ich muss mir einfach ab und zu Luft machen, sonst gehe ich in die selbige-
und du, liebes Tagebuch, bist eine geduldige Zuhörerin :o).
 
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