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Mittwoch, 29. Juli 2026

Einfach himmlisch

 auch wenn diese Wolkenformation Altocumulus Floccus, (diese Bezeichnung werde ich
nicht wieder vergessen;o))) schlechtes Wetter ankündigen, solange sie am Himmel zu
sehen sind und ganz gemächlich vorüberziehen, scheint jedenfalls immer noch die Sonne.
Der Himmel ist in all seinen Variationen immer wieder faszinierend. Ob bei Tag oder bei
Nacht. Er ist und bleibt ein Hingucker. Zumal der Blick ins Blaue oder Grüne immer
wieder für Entspannung sorgt. Wenn ich da so auf der Liege vor mich hinträume, gehen
meine Gedanken immer irgendwohin auf die Reise. Und ich lasse sie wandern. Das nennt
man wohl Tagträumen.
Als ich die Fotos zwischen 18:00 und  19:00 Uhr aufgenommen habe, war der Himmel
tiefblau und die Wattebällchenwolken schneeweiß. Ein seltener Anblick, der einfach nur
staunen lässt.


Es ist so schön und faszinierend zu beobachten, mit welch' spektakulärem Wolkenschauspiel
die Sonne hier hinter dem Wald untergeht. Immer wieder und bei jedem Wetter - besonders in
den Herbstmonaten. Das sind wirklich oft traumhafte Himmelsbilder – jedenfalls für meinen
Geschmack.

~*~*~*~

Ich glaube, dass einem mit der Zeit Flügel wachsen würden,
wenn man immer den Himmel betrachtet.

Gustave Flaubert (* 1821 ; † 1880)
war ein französischer Schriftsteller

~*~
 
Wenn dem so wäre, würde ich jetzt wahrscheinlich zwischen den kleinen weißen
Wattebällchenwolken da oben herumfliegen.

~*~
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
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🌟Fotos by Lauras Home and Garden🌟

Montag, 27. Juli 2026

Nicht täuschen lassen

 Die gute und wunderbare Neuigkeit zuerst: Es hat geregnet! Und zwar richtig viel!
Und es soll weiteren Regen geben! Wie schön ist das denn!!!!!

Also, wenn das Wetter gerade ein wenig wie Herbst anmutet und sich auch so anfühlt,
die nächste Hitzewelle befindet sich bereits auf dem Weg zu uns. In dieser Woche soll
sie eintreffen, und zwar in unserer Region mit Temperaturen bis zu 35 Grad. Diese
Fotos sind am vergangenen Wochenende entstanden. Am Samstag kündigten die Watte-
bällchenwolken oder Altocumulus-Floccus (habe ich nachgeschaut) und mein Brumm-
kopf bereits den Wetterwechsel an. Der traf dann auch am Sonntag ein. Mit grauem
Himmel. Der Wind kam recht stürmisch daher. Er rüttelte und schüttelte die Bäume
und Sträucher, als wollte er Frust loswerden. Die Vögelchen und Eichhörnchen sind
schnell in Deckung gegangen und haben sich in die Büsche und Bäume verschlagen.
Derzeit ist ziemlich viel Frust all überall in der Welt anzufinden. Hoffentlich beruhigt
sich das mal wieder. Anders wird die Welt keine Ruhe mehr finden.

Oben Wattebällchenwolken und Weißesommersonnenwölkchen

Oben: Kiss me Kate – Rose und darunter Constanze Mozart – Rose

Wetterwechsel, Angelikabaum vor Beginn der Blüten und Eberesche – auch
Vogelbeerbaum genannt.

Ankündigung des Wetterwechsels, Rosen - weiß nicht mehr, welche es sind.

Eberesche, Hortensien und Lebensbaum (auch Thuja genannt).

Sebastian Kneipp-Rose und die letzten blühenden Funkien – oder Hostas genannt.

Regenwolken, erste Anzeichen des Herbstes am Schneeballbaum, dessen Herbstfärbung
übrigens wunderschön ist. 

Oben: der wilde Wein oder die Jungfernrebe, die sich bereits zu verfärben beginnt, darunter
Haselnüsse des gleichnamigen Baumes und Hortensien in ihrer ganzen Farbenpracht.


Es wird jedoch nicht mehr lange dauern und der Herbst klopft wirklich an. Er ist mittlerweile
zu meiner liebsten Jahreszeit geworden. Man passt sich wohl altersmäßig den Jahreszeiten an.
Nicht zu leugnen ist daher, dass der Winter ebenfalls bald vor der Türe stehen wird – aber das
verdränge ich einfach. Winter ist eh nicht mehr, was er einmal war. Eher so ein Mischmasch
aus allem Möglichen. Eis und Schnee kommen da eher selten vor.
Aber noch möchte ich gar nicht an Winter denken und »meine« Rosen genießen. Sie blühen,
obwohl das Wetter ihnen ziemlich viel zumutet. Mal Hitze und Trockenheit, mal Sturm, mal
3 Tropfen Regen und tagelang grauer Himmel. Und weil sie so schön sind noch zwei Fotos:


Schaun wir mal, wie die kommenden Tage werden und was sich an Neuigkeiten in der Welt
ereignet. Viel Gutes wird nicht dabei sein. Den Terroranschlag in Berlin sowie die Messer-
morde und Messerattacken der vergangenen Tage, übergehe ich, weil es mich nicht mehr
wundert oder gar aufregt. Ich staune nur über das große Schweigen der linksgrünen Gut-
menschen und deren Doppelmoral. Mit diesen Zuständen müssen die Bürger dieses Landes
jetzt leben, genau wie mit der zunehmenden Anzahl von Ratten. Wie gerade zu lesen war.
Nun ja, wir sind eben auf dem besten Weg zurück ins Mittelalter und niemand stellt ein
Stoppschild auf. Also immer fröhlich und heiter so weiter mit den Gefahren, die auf uns
Bürger hinter jeder Ecke lauern können! Wir schaffen das! Wäre doch gelacht!
Und immer schön an die Worte einiger Politiker denken: Eine hundertprozentige Sicher-
heit gibt es nicht. Es gab jedoch vor 2015 wesentlich mehr Sicherheit, bis man Hundert-
tausende – inzwischen sind es zig Millionen Menschen unkontrolliert ins Land gelassen
hat. Und die genießen hier Narrenfreiheit!
Dieser Terrorist war ein gefährlicher Mensch und polizeibekannt. Er wurde sogar verur-
teilt und verhaftet – jedoch auf Bewährung wieder freigelassen. Unglaublich – aber die
Linksgrünen breiten ja brav die Flügel über ihre Schützlinge aus. Die Sicherheit der
Bürger ist dagegen vollkommen unwichtig! Nun seid mal wieder schön in Gedanken bei
 den Angehörigen und wünscht den Überlebenden baldige Genesung – wie ihr das bei
»Einzelfällen« immer so gerne tut, und dann bitte gleich wieder zur Tagesordnung
übergehen – ihr Heuchler!

~*~*~*~

Ein Haiku
Herbstliches Wetter
Trüber Wolkenregentag
Ende des Sommers

Noch ist es nicht so weit – aber das Ende des Sommers rückt näher.

~*~*~

A few days ago, I tried out Google Translate here on the blog to see how the text would
read  in English. I had to laugh, because it was pure gibberish. Google really has trouble
translating my writing style. After all, I’m not writing a doctoral dissertation or an Essay
in perfect Standard German here; I write the way I speak. That’s quite a difference. This
is a diary, not a journalistic blog. So, those readers who try to read my ramblings in English,
please forgive me if my writing only makes you shake your head. It will never be possible
to translate it perfectly into English. The situation might be different with the short stories.
Those simply have to be right. Otherwise, you might not be able to understand the entire
story properly. But that’s just a brief aside.

~*~
 Stand with Ukraine
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🌟Fotos by Lauras Home and Garden🌟

Freitag, 24. Juli 2026

Der Juli-Sommergarten

nochmal in Fotos festgehalten, bevor der Monat seinem Ende zugeht. Übrigens pssst,
ganz leise geflüstert, wir hatten hier das schönste Sommersonnenwetter. Einfach schön,
so um die 23 Grad, mit ein wenig Wind und trockener Luft. Also sehr angenehm. Endlich
mal kein Kopfschmerz- und Blutdruckwetter, bis ich es hier in meinem Tagebuch nieder-
geschrieben habe. Danach stellte sich gleich wieder das Stillstandswetter ein. Manchmal
spüre ich schon einen Tag vorher, wenn ein Wetterwechsel bevorsteht. Das hängt wohl mit
dem Alter zusammen. Übrigens: Auf der Webseite Biowetter-Donnerwetter kann man
nachschauen, welche Auswirkungen, welches Wetter auf welche Beschwerden hat.
Meistens trifft es tatsächlich zu.

Der Himmel endlich wieder blau, die Rosen blühen und der Holunder gedeiht.

Holunder, Ahornableger und der Streit zwischen den Knuddels, wer in meiner Mittagsruhezeit mit
auf die Liege darf. Bin schon froh, wenn ich überhaupt noch da liegen darf;o)).

Rhododendren, Zypresse, blauer Hibiskus und auch der Lebensbaum genießen den blauen
Himmel und die Sonne.

Weißewölkchenblauerhimmelsommersonnentage, Schneewalzerrose und Micky in Siegerpose,

Hibiskus, Limelights, Bambus und eine Leonardo da Vinci-Rose

Nochmals die Limelights- oder besser gesagt, der Limelightbaum, Hortensien und Rosen

Holunder, Äpfel Sorte Shampion – mal sehen wie viel davon die Vögelchen, Bienchen
und Hummeln für uns übrig lassen und die reine, feine, weiße Schneewittchenrose


Am blauen Himmel mit seinen weißen Wölkchen kann ich mich gar nicht sattsehen.
Die Himmelsfotos sind am Abend kurz vor Sonnenuntergang entstanden. Noch einmal
die Schneewalzerrose und Mickymaus mit Beute. Ein gemopstes Wischtuch aus einem
Korb im Gartenregal auf der Terrasse. Ich habe gerade den Tisch abwischen wollen und
das Tuch nur einen Moment aus den Augen gelassen und schon war es mitsamt dem
Hund weg. Hinterherlaufen ist sinnlos. Der Hund ist schneller. Also lieb bitten, dass er es
mir auch mal ohne Bestechung in Form eines Leckerlis zurückgibt. Das funktioniert
tatsächlich immer öfter. Aber eben nur mit „Bitte“ und „Danke“. Gehört sich ja auch so.
Bin ein höflicher Mensch. Trotzdem muss ich ihn zusätzlich mehrmals mit Streichelein-
heiten loben und ihm sagen, was er für ein lieber Hund ist. Männliche Wesen scheinen
es gerne zu haben, wenn sie gelobt werden. Zu schön, wie schnell Hunde lernen.


Endlich, endlich - hat es ein klitzekleines bisschen geregnet.
Man wird bescheiden und freut sich schon über jeden einzelnen Tropfen.

Die Erde ist angefeuchtet und atmet wieder. Immerhin!

~*~*~*~

Also wenn ich die Nachrichten derzeit lese, entsteht für mich der Eindruck, als würden
wir uns bereits im 3. Weltkrieg befinden. Dank unserer supertollen, alten, Möchtegern-
weltbeherrscher eskaliert die Lage immer weiter. Es ist unfassbar, was die veranstalten.
Langeweile haben die jetzt jedenfalls nicht mehr. Im Gegenteil. Ich bin mir ziemlich
sicher, beide könnten sich sonstwohinbeißen, eine so unglaubliche Dummheit begangen
zu haben. Und kein Ende in Sicht. Wie lange soll das denn noch so weitergehen? Jetzt
warnt der Lügenbaron aus dem Zarenland die USA davor, weiterhin Waffen an die
Ukraine zu liefern. Und wenn doch, was dann? Wollen sie sich dann gegenseitig be-
schießen? Der kleine, alte, brutale Möchtegernzar hat überhaupt nichts zu warnen und
zu fordern. Er soll einfach seinen irrsinnigen Krieg beenden!
Wer lässt sich denn vom kleinen, dicken Diktator und vom großen Führer unterstützen?
Sie dürfen, was sie anderen vorwerfen. Selbst schuld! Jetzt, wo der Krieg im Zarenland
angekommen ist, beschweren sie sich – unglaublich! Ja, so fühlt sich Krieg nun mal an.
Hört doch einfach auf, die Ukraine anzugreifen, dann werden auch keine Waffen mehr
benötigt. Aber die Größe hat dieser kleine, alte Macho nicht. Dafür hat er jetzt Angst um
sein Leben – auch selbst Schuld! Er könnte in Ruhe und Frieden schlafen, sein Leben ge-
nießen, und alles wäre gut – aber er wollte es ja wissen. Das kommt davon, wenn man
sich für unbesiegbar hält! Größenwahn tut selten gut! Er würde sogar einen 3. Weltkrieg
in Kauf nehmen. Wie dumm muss man sein!
So wie der alte Donnyboy, dessen gesamte Familie jetzt um ihr Leben bangen muss. Ja,
so kann es kommen, wenn man der Welt beweisen will, was für ein toller Kerl man ist.
Es kann auch nach hinten losgehen. Was haben diese alten Männer denn gedacht? Sie
können mal eben so Hunderttausende, gar Millionen Menschen für ihr Ego töten, ganze
Länder zerstören und ungestraft davonkommen? Die gerechte Strafe fügen sie sich in-
zwischen schon selbst zu – in Angst zu leben – aber das wird nicht alles sein.

~*~*~*~

Strafe ist Gerechtigkeit für die Ungerechten.

Augustinus von Hippo (354 - 430)
war Bischof von Hippo, Philosoph und Kirchenvater
~*~
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Montag, 20. Juli 2026

Der dunkelgraue Wolkenhimmel

hat nicht das gebracht, wonach es aussah. Kein einziges Tröpfchen. Bei dieser düsteren
Dunkelwolkenaufführung habe ich ganz fest damit gerechnet, dass sich wenigstens aus
einer dieser dunklen Wolken ein Regenschauer über Wald und Garten entlädt. Nichtsder-
gleichen ist geschehen. Es ist auch nach wie vor alles stocktrocken und der Rasen zur
Südwestseite hin, sieht aus, wie ein gemähtes Kornfeld.

 
Weiße Phlox                         und                                    Kartoffelrose 

Wer würde beim Anblick dieser dunklen Wolken nicht vermuten, dass da ein ordentlicher
Regenschauer auf uns zukommt – vielleicht sogar mit einem Gewitter im Gepäck. Nix!
Nicht ein Tropfen. Dafür halten sich sowohl die pinkfarbenen als auch die weißen Phlox
richtig lange. Sie blühen unermüdlich. Und die Kartoffelrosen blühen und duften ebenfalls
so vor sich hin. Ein betörender Duft – immer wieder.

Oben links: »Märchenzauberrose« und darunter, die Kletterrose »Kiss me Kate«
Daneben eine Phlox.

Auch die Rosen halten sich lange, bei diesem abwechslungsreichen Wetter. Glücklicherweise
ist es seit gestern nicht mehr ganz so heiß. Das tut nicht nur der Natur gut, auch mir ist dieses
gemäßigte Wetter wesentlich lieber, als jede Hitzewelle

 
Den Tomaten geht es auch bestens. Sie produzieren üppig. Will heißen, keine großen,
sondern viele kleine Kirschtomaten. Sie schmecken süß. Richtig lecker!

 
Weihrauch hält übrigens auch die Mücken fern. Außerdem mag ich den Duft. Und der Professor,
der Kräuter in »seiner« Küche über alles liebt, hat Spaß daran gefunden, den Basilikum zu
vermehren. Das gelingt durch kleine Stecklinge tatsächlich richtig gut. Er schneidet dazu einfach
die Spitze einer Basilikumpflanze ab und stellt sie für ein paar Tage ins Wasser – in einen Eier-
becher – und schon entwickeln sich Wurzeln. Danach pflanzt er den Steckling in einen Topf.
Das hat er mit anderen Kräutern auch schon probiert und es funktioniert. Er hat die Küche
am Abend praktisch übernommen, was mir sehr recht ist. So kann ich in Ruhe schreiben ;o)).

Wenn ich mich nicht irre, ist das eine »Constanze Mozart«-Rose

Dunkelgraue Wolken, die nach Regen aussehen, sich aber einfach nicht dazu durchringen
können, die Natur mit ein wenig kühlem Nass zu versorgen. Also hoffen wir weiter auf
erlösende, kräftige Regenschauer. Anderswo, z. B. im Südosten des Landes, scheint dagegen
das reinste Unwetterchaos zu herrschen. Braucht auch kein Mensch.


Oben weiße Phlox, eine meiner Lieblingsrosen darunter – der Name fällt mir gerade nicht
ein. Irgendeine Gräfin Henriette oder so – glaube ich – bin mir aber nicht sicher. Und
meine kleine, verschmuste und verspielte Mickymaus auf dem vertrockneten Strohrasen.

~*~
Die Knuddel lieben es, sich gegenseitig über den strohtrockenen Rasen zu jagen. Wobei Micky
natürlich der Schnellere ist. Er ist nicht nur schneller, er hüpft oft wie ein junges Lamm über die
Lilly hinweg, wenn sie sich altersbedingt schon mal eine kleine Verschnaufpause gönnt. Zu
schön, die beiden beim Spielen zu beobachten. Jetzt, mit den gemäßigten Temperaturen, ist es
auch wieder möglich, sich das eine oder andere Sonnenbad zu gönnen. Schließlich muss für
die kalten Monate ein ausreichender Vitamin-D-Vorrat angelegt werden.

Und so geht auch der Monat Juli allmählich seinem Ende entgegen. Immer wieder schneller,
als es einem lieb ist. Der Lauf der Zeit nimmt keine Rücksicht darauf, was einem lieb ist oder
nicht. Die Zeit schreitet einfach voran – unaufhaltsam – immer weiter. Alles, was bleibt, sind
Erinnerungen an vergangene Zeiten. Und die mehren sich, je älter man wird. Schön, dass es
den Menschen gegeben ist, sich zu erinnern. Wie gerne schwelge ich gerade im etwas melan-
cholischen November in Erinnerungen. Es ist erstaunlich, was da nach all der Zeit auf einmal
wieder wie ein Film vor dem inneren Auge abläuft!
Aber nun bin ich etwas weit vom eigentlichen Thema abgekommen. Denn ich wollte ja noch
schreiben, dass sich ein großer Teil des Himmels ausgerissen hat, nachdem ich lange genug
über den dunkelgrauen Wolkenhimmel gemeckert habe. Im Laufe des Tages kam nicht nur
blauer Himmel zum Vorschein, sondern auch die Sonne und mit ihr einige weiße Wölkchen
neben den immer noch grau- bis dunkelgrauen Wolken.
Nur Regen fehlt noch zu meinem Glück.

Dafür habe ich an einer Garten-Kurzgeschichte gebastelt, nicht weil es an Regen mangelt,
sondern weil mir insbesondere abends oder nachts, wenn ich durch den Garten wandele,
blitzartig die eine oder andere Idee in den Sinn kommt. Und damit ich sie nicht wieder
vergesse, schreibe ich sie meist auch gleich noch auf, und feile dann am nächsten Tag noch
ein wenig daran herum.

~*~*~*~

Ein Haiku
Die Wolken wandern.
Mit der Zeit im Wind dahin.
Natur im Wandel.

~*~
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Donnerstag, 9. Juli 2026

Gelernt habe ich .....

dass ich den Sommer nicht vor seinem Ende loben sollte. 
 

Genau, wie man den Tag nicht vor dem Abend loben sollte, denn zu schnell kann sich alles
ändern. Hatte ich mich vor ein paar Tagen noch über die schönen Sommersonnenweiße-
wölkchentage gefreut und dies in meiner überschwänglichen Freude kundgetan, stellte sich
gleich darauf dieses Stillstandswetter ein. Das Wetter der vergangenen Tage ist so gar nicht
mein Ding. Kein Lüftchen, nichts bewegt sich. Nicht der leiseste Hauch einer Brise war zu
spüren. Der Himmel war von einem dicken grauen Vorhang zugezogen, der kein Licht durch
ließ – na ja, gerade so viel, dass ich im Haus kein Licht einschalten musste. Vor ein paar Tagen
 wehte hier noch ein recht strammer Wind mit einigen heftigen Böen durch den Garten, sodass
ich schon um die Sonnenschirme fürchtete, die vom Vortag noch aufgespannt waren. Gestern
Morgen fühlte es sich dagegen an, als hätte jemand die Zeit angehalten, weil alles wie erstarrt
vor sich hin verharrte.


Hinzukam, dass ich gestern nach dem Frühstück gelesen hatte, dass Kachelmann meint,
»Es wird ein Sch....sommer«! Auch das noch! Ich mag dieses Stillstandswetter überhaupt
nicht. Man kann es auch als Kreislaufwetter bezeichnen. Irgendwie kommt man bei diesem
erstarrten in sich selbst verharrenden Wetter kaum in die Gänge, ist dauermüde, eher lustlos
und die im hohen Alter noch mäßig vorhandene Energie, lässt auch zu wünschen übrig.
Außer den Garten ein wenig zu wässern, d. h. die Pflanzen, und die verwelkten Rosen zu-
rückzuschneiden, ist eh nicht viel zu tun. Der Rasen ist so trocken, dass es sich anhört, als
würde man über Pergamentpapier laufen. Dabei haben wir noch Glück, denn die Tempera-
turen halten sich (noch) im erträglichen Bereich. Nee, schönes Sommerwetter geht irgend-
wie anders. Aber es soll ja besser werden – wäre schön!


Also harre ich der Wetterkapriolen, die da noch auf uns zukommen, und nutze die Zeit halt
weiter zum Kurzgeschichten schreiben. Das macht mir nicht nur Spaß, sondern ist auch eine
Beschäftigung, die die kleinen, grauen Zellen ankurbeln. Gerade bei diesem Wetter oder in
den Herbst- und Wintermonaten freue ich mich regelrecht darauf. Und meine Fantasie kennt
eh keine Grenzen.


Fotografiert habe ich auch mal wieder, wie man unschwer sehen kann. In diesem Jahr lässt
der Juli bisher allerdings zu wünschen übrig. Erst die wenigen sehr heißen Tage im Juni,
dann der starke Regen und die Abkühlung. Jetzt Stillstandswetter. Dennoch ist alles, bis auf
den Rasen grün – so grün, wie schon lange  nicht mehr. Hoffentlich bleiben uns wenigstens
extrem heiße Tage im Rest des Sommers erspart. Doch ich fürchte, dass die Temperaturen
schon zum kommenden Wochenende hin wieder klettern könnten.


~*~*~*~

Weltgeschehen ist, was es ist, und wird bleiben, was es ist – ein Chaos. Dafür sorgt der gute,
alte Donnyboy-Peacemaker schon – wie auch auf dem NATO-Gipfel. Oh, ich mag Menschen
nicht, die vor anderen Menschen buckeln und zu Kreuze kriechen, nur weil sie Nachteile
fürchten. »Männer«, die schleimen müssen, um den Narzissten bei Laune zu halten, sind  mir
hochgradig unsympathisch. Sie sollten sich endlich auf eigene Beine stellen und von nieman-
dem mehr abhängig machen. Erst recht nicht von einem selbstverliebten, egomanischen,
Gaga-Herrscher, der sich für den Mittelpunkt des Universums hält.
Der Rest der Welt sollte sich von diesem alten Mann, der sich – ohne mit der Wimper zu zucken,
als Jesus darstellt, endlich distanzieren und ihn komplett isolieren. Dann wird er merken, dass
es ohne die Kooperation zusammen mit anderen Ländern eben auch nicht geht. Diesen Typ
kann man doch nicht ernstnehmen. Was mich allerdings sehr freut, ist die Tatsache, dass er sich
mit dem Helden der Ukraine trifft und hoffentlich endlich dazu bereit ist, diesem geschundenen
Land und seinen Bürgern hilfreich beizustehen. Aaaaaber ich habe da mal wieder so meine
Zweifel - zumal der alte Donnyboy gerne auch mal stündlich seine Meinung ändert. Ein absolut unzuverlässlicher, arroganter, alter Mann, der immer wieder von allen gebauchpinselt werden
muss, um ihn bei Laune zu halten. Schlimm ist das! Warum lassen die sich so erniedrigen?
Nachdem Donnyboy das Ende der Waffenruhe im Iran verkündet hat, sind die Börsen mal
wieder in den Keller gepurzelt. Damit hat er die Börsen ein weiteres Mal manipuliert. Auf
diese Weise vermehrt sich sein Vermögen von allein.


 Der kleine Möchtegernzar ist ein anschauliches Beispiel dafür, was passieren kann, wenn
man sich für den Größten auf diesem Planeten hält. Der, da es für ihn bergab geht, seinen
Lautsprecher »vom größten Fehler der Europäer und vom Dritten Weltkrieg« schwafeln
lässt. Den größten Fehler hat er ja wohl selbst gemacht, indem er diesen sinnlosen Krieg
gegen die Ukraine begonnen hat. Ja, ihm schwimmen tatsächlich die Fälle davon. Das
merkt man an solchen Drohungen. Es wird sogar mit einem wirtschaftlichen Kollaps im
Zarenland gerechnet. Ja, wie dumm muss man denn sein, das Land vorzugsweise vor die
Wand zu fahren, sprich: zu ruinieren, anstatt diesen irrsinnigen Krieg zu beenden? Aber
da sein Charakter es nicht zulässt, als Verlierer und Versager dazustehen, muss man bei
diesem aggressiven Macho mit allem rechnen. Nur, was hätte er davon, wenn das Land
danach komplett in Schutt und Asche liegt? Immerhin hat er dann die NATO gegen sich.
Ich könnte mir vorstellen, dass er zu gerne bei diesem Treffen in Ankara im Kreis dieser
Persönlichkeiten dabei gewesen wäre, statt sich mit seinem kleinen, dicken Diktator und
dem großen Führer sowie einigen anderen seiner Verbündeten zu umgeben und von ihnen
abhängig zu sein. Aber mittlerweile hasst er den Westen, schon aufgrund der Tatsache,
dass der gesamte Westen hinter der Ukraine steht. Was der sich selbst eingebrockt hat, ist
wirklich erstaunlich – und er macht weiter und das ist unfassbar.
Na ja, ist seine Sache. Er muss mit diesem Krieg und den Folgen leben. Die Zarenländer
wenden sich jedenfalls in Massen ab und sollten endlich auf die Straße gehen und ihren
Möchtegernzar zur Hölle schicken. Schließlich sind sie in der Mehrzahl.
Und er sollte die Kampfhandlungen endlich einstellen! Die Menschen wollen in Frieden
leben.

Ich liebe meine Rosen

So, genug für heute! Ich schicke mich jetzt in die Küche, um das Frühstück zuzubereiten
und später am Nachmittag wieder dorthin zum Teekochen. Danach begebe ich mich mit
der Teekanne wieder zurück an den Schreibtisch, um mich auf die nächste Sommer-Kurz-
geschichte zu konzentrieren. Sollte das Wetter wider Erwarten doch schön werden,
schreibe ich eventuell draußen in der frischen Waldluft weiter. Vorher muss ich jedoch den
Laptop noch auf den neuesten Stand updaten, weil ich derzeit am großen Rechner schreibe.
Und ich liebe es zu schreiben :o)).
Die Happy-Sommer-Sonnen-Pause mit Kurzgeschichten geht also weiter.

~*~

Es gibt Bücher, durch die man alles erfährt und
doch zuletzt von der Sache nichts begreift.

Johann Wolfgang von Goethe (* 1749 ; † 1832)
war ein deutscher Dichter

~*~

PS: Was ich als ärgerlich empfinde, sind die hohen »Fake-Besucherzahlen« aus aller
Herrenländer – deren Anzahl zeitweise bis über 3000 pro Tag steigt. Das sind Web-
Crawler, oder sonstige Softwareprogramme hauptsächlich aus asiatischen Ländern, die
Webinhalte und E-Mail-Adressen abgreifen – zu welchem Zweck auch immer. Sie
verfälschen also die eigentliche Besucher-Statistik.

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📖📷 Fotos by Lauras Home and Garden 📷 📖

Sonntag, 31. Mai 2026

Rosenträume

 fotografiert im hinteren, kühleren Teil des Gartens, vor dem dann doch nicht eingetroffenen
Unwetter. Das schwere Gewitter ist tatsächlich oberhalb und unterhalb an uns vorbeigezogen.
So auch das schwere Gewitter, das für heute am frühen Morgen angekündigt wurde. Außer
einem fernen Donnergrollen und drei bis fünfeinhalb Regentropfen blieb es still. Was für ein
Glück! Denn weiter ostwärts muss es ziemlich heftig ausgefallen sein und einigen Schaden
angerichtet haben. Ich danke dem Himmel jedes Mal, wenn wir verschont wurden, auch wenn
ich mich über längeren, kräftigen Regen gefreut hätte. Der ist allerdings erst für  Dienstag
zusammen mit weiteren Gewittern angekündigt. Die Temperaturen sind wieder auf ein erträg-
liches Maß zurückgegangen – also zum tief Durchatmen und Fenster weit aufreißen.

Und hier sind nun meine geliebten Rosenkinder:


Jetzt sind immer mehr mutig genug, sich aus ihren Knospen hervorzuwagen. Vorher war es
vielen noch zu heiß, doch jetzt können sie der Sonne nicht länger widerstehen.

Hach, ich liebe sie so sehr und kann mich gar nicht an ihnen sattsehen. Sie sind wirklich die
Königinnen unter den Blumen – auch wenn ich die kleinen Blümchen, wie die Schneeglöck-
chen, die Maiglöckchen, die winzigen Waldveilchen, Vergissmeinnicht und die Gänseblüm-
chen und was sich sonst noch so an kleinen Wesen im Garten aufhält, genauso liebe. Sie alle
bereiten viel Freude und bereichern jeden neuen Tag. Manchmal kann ich das Glück, in
diesem kleinen Paradies leben zu dürfen, gar nicht fassen. Nicht eine Minute hätte ich nach
meiner Rückkehr von »meiner« geliebten Insel mit nur einem Koffer im Traum daran gedacht,
jemals wieder in einem eigenen Garten leben zu dürfen. Solche Gedanken waren so weit weg
wie die Venus von der Erde. Auch wenn ich eigentlich immer von einem Garten geträumt habe,
so war die Aussicht darauf, gleich null. Schließlich ging es nach meiner Rückkehr um einen
kompletten Neuanfang, bei  dem die Erfüllung eines solchen Traums absolut utopisch gewesen
wäre. Das Schicksal hatte jedoch anderes mit mir vor, und hat es zudem auch noch gut mit mir
gemeint. Wie könnte man ein solches Glück, welches ja keineswegs selbstverständlich ist, nicht
wertschätzen und dafür Dankbarkeit sowie Demut empfinden?

Dennoch denke ich, vielleicht ist es auch die innere Stimme, die uns unbewusst in die
Richtung der Erfüllung unserer Träume führt – wenn man geduldig ist und warten kann.

~*~*~*~

„Die Möglichkeit, dass ein Traum in Erfüllung geht,
ist, was das Leben interessant macht.“

Paulo Coelho (* 1947)
ist ein brasilianischer Schriftsteller und Bestsellerautor.

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