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Montag, 5. Oktober 2026

Eine Spätsommernacht

Die Dunkelheit über dem Hügel war nicht schwarz,
sondern von einem tiefen Samtblau,
durch das sich das matte Band der Milchstraße zog.
Ein milder Wind trug den Duft von trockenem Gras
und reifen Äpfeln herauf.


Auf einer ausgebreiteten Decke saßen Paul und Eva.
Zwischen ihnen lag ein altes Teleskop, ungenutzt.
Ihre Blicke waren nach oben gerichtet, dorthin, wo die Sterne
der Spätsommernacht wie vergessene Diamanten funkelten.
„Dort oben wirkt alles so geordnet“, brach Paul das Schweigen.
Seine Stimme war leise, fast so, als befürchtete er,
die Stille zu zerbrechen.
„Als hätte jeder Punkt seinen festen Platz,
an dem ihm nichts geschehen kann.“
Eva zog die Beine an den Körper und legte das Kinn auf die Knie.
Der abnehmende Mond warf ein silbernes Licht auf ihr Gesicht.
„Glaubst du, sie spüren, was hier unten passiert?
Der Lärm, die Unruhe, das ständige Suchen?“
„Ich hoffe nicht“, erwiderte Paul und lächelte matt.
„Es wäre schade um ihre Ruhe. Schau mal, dort drüben –
das ist das Sommerdreieck. Wega, Deneb und Altair.
Sie leuchten schon seit Jahrtausenden genau so.
Sie haben Imperien stürzen und neue Welten entstehen sehen.
Und trotzdem verändern sie ihr Licht nicht.“
Eva wandte den Kopf und sah ihn an.
„Manchmal frage ich mich, ob der Frieden, den wir suchen,
überhaupt eine greifbare Sache ist.
Oder ob er nur ein Traum bleibt,
den wir uns gegenseitig erzählen müssen,
damit wir nicht den Mut verlieren.“

~*~*~*~

Wir erahnen die Unermesslichkeit unserer Unwissenheit,
wenn wir die Unermesslichkeit des Sternenhimmels betrachten.

Karl Popper (* 1902 ; † 1994)
war ein österreichisch-britischer Philosoph. 

~*~
Please stand with Ukraine and help!
Hört endlich auf, Kriege zu führen und Menschen zu töten!
Wer gibt euch überhaupt das Recht dazu?
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
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🌟Bild mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟

Mittwoch, 26. August 2026

Der August in diesem Jahr


neigt sich seinem Ende zu. Es sind die letzten Fotos vom Garten in diesem Monat, denn
der September steht vor der Tür und klopft zaghaft an. Wie wird dieser Monat werden?
Wettermäßig und geopolitisch? Das Wetter ist wohl einfacher vorherzusagen – als das
geopolitische Geschehen. Glaubt man den Wetterfröschen, dann soll der September
trocken und warm werden. Wobei nach anfänglich schönem Wetter, Regen und Gewitter
folgen sollen. Es soll ein schöner Spätsommer werden. Andere Wetterfrösche sprechen
 allerdings auch von kalten, dunklen Herbsttagen. Egal, wie das Wetter auch wird, ich
freue mich auf die innerhäusigen, kuscheligen Tage, auf das Laubfegen im Garten und
die Spaziergänge am See, für die es im August oft viel zu heiß war. Und ich freue mich
auf die herbstliche Farbenpracht, die uns die Natur schenkt. Nur starke Stürme können
gerne wieder an uns vorbeiziehen. Die Wetteraussichten für den September scheinen
also nicht zu schlecht zu sein. Aber warten wir’s ab!


 
~*~*~*~

 Die Aussichten im geopolitischen Geschehen sind dagegen eher Anlass zur Besorgnis.
Und im Gegensatz zum Wetter scheint das weltweite Chaos extrem auszuarten.
Meine Lebensfreude kann es dennoch nicht trüben, obwohl man meinen könnte, das sei
ein Widerspruch insich. Einerseits tue ich überwiegend, was mir guttut und Freude bereitet,
und andererseits schreibe ich über das chaotische Weltgeschehen. Das stimmt zwar, aber
würde ich das nicht tun, ich würde platzen. Ich kann eben einfach nicht gegen meine Natur.
Unrecht und Ungerechtigkeit, Lügen und Verbrechen, Ignoranz und Arroganz sind mir
einfach zuwider. Und wenn das alles auf Kosten von unschuldigen Menschen stattfindet,
dann erst recht. Es ist doch kaum noch zu ertragen, zusehen zu müssen, wie dieser kleine,
alte, brutale Kriegstreiber, täglich über tausend Soldatenleben und das Leben unschuldiger
Zivilisten für sein Ego opfert. Das ist ein unmenschliches Verbrechen, dem endlich Einhalt
geboten werden muss! Wie kann dieser brutale Mensch einfach so weitermachen, ohne
dafür die Konsequenzen tragen zu müssen? Das ist das eigentlich Unfassbare! Wo sind
all die tollen Gutmenschen, denen das Schicksal von Krieg und Leid betroffener
Menschen angeblich so sehr am Herzen liegt?

Ich kann gar nicht anders, als darüber zu schreiben und das unfassbare Geschehen in
meinem Tagebuch festhalten. Und sobald ich mir alles von der Seele geschrieben habe,
geht es mir auch wieder besser, weil das Schreiben mir das Gefühl gibt, wenigstens auf
diese Weise gegen das Böse und Unmenschliche etwas getan zu haben. Ansonsten würde
ich wirklich platzen.
Ich staune nur, wo all die Gutmenschen sind, die doch so vehement auf Menschlichkeit
pochen und Wert darauf legen, »gut« zu sein. Wo ist ihr Protest gegen den Krieg und
die Unmenschlichkeit? Wo ist der Ruf nach Frieden? Es gibt sogar einige, die sich daran
stören, dass unser Land die Ukraine unterstützt, und regen sich über die Kosten auf.
Geld ist diesen Menschen wichtiger als das Leben und der Tod der Menschen in der
Ukraine.
Unglaublich! So nach dem Motto: »Hauptsache, mir geht’s gut.« Sorry, aber dafür habe
ich so gar kein Verständnis. Allerdings muss das jeder mit sich selbst und seinem
Gewissen ausmachen.

~*~*~*~*~*~
Wie die Blätter leuchten,
in des Herbstes blassem Schein.
Fröhlich segeln sie hernieder
vom bunt gefärbten, wilden Wein.
 
Still geht nun der Tag zur Neige,
bis rot der Abendhimmel glüht.
Kahler werden nun die Zweige.
Die letzte Rose ist verblüht.
 
Das Jahr ist bald vorüber.
Viel zu schnell ging es vorbei.
Schon werden die Tage trüber.
Friedliche Stille kehrt nun ein.
 
 
Ich sehne ihn geradezu herbei, den Herbst mit seiner Farbenpracht.

~*~
 Stand with Ukraine
Hört endlich auf, Kriege zu führen und Menschen zu töten,
damit die Menschen endlich wieder in Frieden leben können!
Wer gibt euch überhaupt das Recht dazu, Kriege zu  führen?
 
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
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Gedicht © Ursula Evelyn 

Sonntag, 26. Juli 2026

Die lauen Sommernächte

 Habe ich in den vergangenen Wochen das eine oder andere Mal von den schönen
Sommersonnentagen mit weißen Wölkchen hier in meinem Tagebuch geschrieben, so
sind die lauen Sommernächte bei Weitem viel zu kurzgekommen. Okay, ich gebe zu,
einige waren weniger angenehm, zu heiß und der Schlaf zu schlecht. Aber dazwischen
gab es auch Sommernächte, die waren angenehm kühl.


Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die klaren Mondnächte, in denen die
Mondsichel am Himmel zu sehen war. Wenn ich abends im OmaOhrensessel saß
konnte ich beobachten, wie die Sichel gaaaaaanz langsam, aber immerhin mit einer
Geschwindigkeit von rund 3.700 km/h, von links nach rechts über die Wipfel der
Bäume hinwegwanderte. Dafür benötigt er, also der Mond, exakt 27,3 Tage. Also bis
er die Erde vollständig umrundet hat. 
Die dunkle Nacht, die Wipfel der schwarzen Bäume und darüber der Mond, das ist
ein so schöner, verträumter Anblick, bei dem ich oft tatsächlich ins Träumen gerate –
oder mir die eine oder andere Geschichte in den Sinn kommt.


Ich habe keine Ahnung, warum der Mond eine solche Faszination auf mich ausübt.
Denn, wenn man es recht bedenkt, ist es doch »nur« ein großer Gesteinsbrocken.
Gut, er enthält auch noch einige Mineralien und wahrscheinlich einen flüssigen
Kern aus Eisen und Nickel und trotzdem hat dieser Gesteinsbrocken etwas, das die
Menschheit seit über Jahrtausende hinweg immer wieder fasziniert und ihre
Fantasie anregt.


Besonders romantisch ist er natürlich, wenn er als Vollmond über dem Wald am Himmel
hängt und sein mattes Licht diesen mystischen Zauber verbreitet. Wenn dann noch ein
Käuzchen ruft, ist eine Vollmondnacht, zu jeder Jahreszeit, eigentlich perfekt. Ich hoffe
allerdings, dass dann nicht jedes Mal jemand stirbt. Doch ich denke, dieser Aberglaube
ist längst überholt – auch wenn es immer noch heißt: Wenn ein Käuzchen ruft, ist Gefahr
im Verzug. Nun ja, sei’s drum! Ich mag diese stillen Nächte hier im Wald zu jeder Jahres-
zeit, wenn kein Laut zu hören ist. Außer dem des Käuzchens. Der Wald steht hier in der
Stille wirklich schwarz und schweigend und aus den Wiesen steigen - besonders in den
kalten Jahreszeiten, manchmal die weißen Nebel empor.
Bis auf die Nächte, in denen ein Unwetter über uns hinwegzieht, dann ist das Heulen
des Sturms natürlich nicht zu überhören. Auch der Regen, der aufs Dach plätschert, oder
von der Regenrinne vor meinen Schlafzimmerfenstern tropft. Das sind  Geräusche, die
ich jedoch sehr mag. Ich mag es wirklich sehr, das Trommeln des Regens, auf das Dach,
oder das Sturmheulen, wenn der Wind ums Haus und durch die Bäume fegt. Auch das
Donnergrollen, hui, das hat so etwas Unheimliches in der Nacht. Wenn die Blitze
zucken und es sekundenlang taghell wird. Solange es nicht zu schlimm wird und zu
heftig zur Sache geht, löst das innerhäusig so ein richtig schönes, wohliges Gefühl
 der Geborgenheit in mir aus.
Aber das Leben besteht nicht nur aus Wohlfühlmomenten. Da sind ja noch diese beiden
alten Kriegstreiber, die uns Menschen seit geraumer Zeit das Gruseln lehren.


~*~*~*~

Nach meinen lauen Sommernächten, in denen von Romantik, Zauber und Mystik, Stille
und klaren Mondnächten die Rede war, kommen also wieder diese zwei alten, durchge-
knallten Männer, die die Welt in Atem halten, an die Reihe! Wie lange eigentlich noch?
Also von meinen Träumen aus dem Wald mal wieder zurück in die Realität und zu den
neuesten Ereignissen. Zuerst zum alten Donnyboy, der sich tatsächlich auf einer Presse-
konferenz, war es glaube ich, mit einer neuen roten Basecap und der Aufschrift »Trump
2028« präsentiert hat. Was könnte das anderes bedeuten, als dass er wirklich vorhat
Präsident zu bleiben und das Weiße Haus nicht zu räumen. Daher auch der Ballsaal mit
dem geplanten Bunker darunter. Es scheint wohl darauf hinauszulaufen, dass er keine
Wahlen mehr zulassen will oder vorhat, sie zu manipulieren. Außerdem war zu lesen,
dass er seinen Sohn Donald Jr. als nächsten und seinen jüngsten Sohn Barron, als über-
nächsten Präsidenten installieren will. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber es wäre ihm
zuzutrauen. Das Amt wird wie bei Königs und dafür hält er sich ja, für einen King, ein-
fach vererbt. Er macht es also so wie der kleine, alte Zar – sich auf Biegen und Brechen
an der Macht festklammern. Außerdem konnte man vor einiger Zeit lesen, dass er die
Rockefellers und Rothschilds nachahmen und reichste Familie Amerikas werden will.
Ehrgeizige Ziele hat er, das muss man ihm lassen. Schlimm nur für die armen Bürger
des  Landes, die diesen Chaoten so schnell wohl nicht mehr loswerden. Man kann nur
hoffen, dass sie sowohl bei den Midterms in diesem Jahr als auch 2028 richtig wählen.

Sein Ex-Buddie, also der zweite Chaot, der als Verlierer, Versager und Kriegsverbrecher
in die Geschichte eingehen wird, gerät immer tiefer in seinen Schlamassel. Mich würde
es nicht wundern, wenn der eines Tages tatsächlich ein NATO-Land angreift. Der muss
sich doch derzeit in die Enge getrieben fühlen. Und gerade das macht ihn so gefährlich.
Dem traue ich ohne Weiteres zu, keine Hemmungen zu haben den 3. Weltkrieg auszu-
lösen. Noch hält der große Führer vom Reich der Mitte den Daumen drauf – aber wie
lange noch? Mittlerweile schlagen Zaren-Behörden Alarm, weil der Wirtschaft ein
Stillstand droht. Das wird den kleinen, alten Zaren jedoch nicht interessieren. Der
Krieg wird bis zur letzten Patrone oder Drohne und bis zum letzten Mann fortgeführt.
Und wenn es sein muss, mit einer Zwangsmobilisierung.
Eins haben diese alten Möchtegerngroß auch noch gemein. Beide lügen wie gedruckt
und verdrehen Tatsachen, wie es ihnen gerade in den Kram passt. Der Kleine der beiden
ist trotz Botox (so konnte man lesen) um Jahre gealtert, sein Gesicht aufgedunsen und
der andere hat extrem an Gewicht zugenommen, wahrscheinlich aufgrund des ver-
mehrten Verzehrs von Hamburgern.

Womit hat die Welt solche alten, irren Kriegstreiber und machtbesessene Egomanen
verdient. Als gäbe es auf der Welt nicht genug Probleme, stellen diese beiden alten
Männer nun die größte Gefahr für die Menschheit dar. Hinzukommt, dass beide die
Kontrolle über ihr Handeln verloren haben und ihre Kriege immer weiter eskalieren.
 Manchmal fühlt es sich an, als  befände man sich im falschen Film. Sorry, nicht nur
manchmal – eigentlich die ganze Zeit, seit diese Chaoten mit ihrer Kriegstreiberei
begonnen haben.

~*~*~*~

Ich habe es zu früh erkannt, dass der Schlachteneifer
nichts Übermenschliches, sondern – Untermenschliches ist;
keine mystische Offenbarung aus dem Reiche Luzifers,
sondern eine Reminiszenz aus dem Reiche der Tierheit -
ein Wiedererwachen der Bestialität.

Bertha von Suttner (* 1843 † 1914)
war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin
und Schriftstellerin. 

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Dienstag, 21. Juli 2026

Das seltsame Flüstern Im Garten

Die Dorfbewohner mieden das undurchdringliche Waldgebiet hinter dem See schon seit Jahrzehnten. Doch für Nicklas, der die Stille am Abend und in der Nacht liebte, hatte der verlassene, völlig verwilderte Waldgarten hinter den rostigen Gitterstäben eine fast unwiderstehliche Anziehungskraft. Jeden Abend, wenn die Sonne hinter dem Wald unterging oder oftmals auch spät in der Nacht, machte er sich mit Stella, seiner Labradorhündin, auf den Weg hierher.


Es war kurz nach Mitternacht, als er das Anwesen erreichte. Ein dichter, fast klebriger Nebel kroch über den Boden und verschlang seine Schritte. Kaum hatte Nicklas den Fuß auf den weichen, moosigen Boden gesetzt, veränderte sich die Atmosphäre. Die Luft war kalt und roch intensiv nach feuchter Erde und süßlichem Verfall. Die mächtigen, uralten Bäume und dicht wachsenden Efeubüsche schienen ein Eigenleben zu führen. Die Äste der Bäume schienen wie erstarrt – denn es wehte kein Lüftchen –, sie streckten sich gezielt nach Nicklas aus.
Plötzlich hielt Nicklas den Atem an. Aus dem Dickicht zwischen einer knorrigen Eiche und einer Wand aus wildem Wein drangen Stimmen. Es war kein normales Sprechen, sondern ein heiseres, rhythmisches Zischeln: „Ist er das? Ist er der Neue?“ „Nein, zu alt. Zu unbeweglich. Aber er hat die Neugierde im Blick...“. „Warten wir. Der Garten vergisst niemanden.“


Nicklas starrte in die Dunkelheit. Zwischen den Blättern glaubte er, schemenhafte, spindeldürre Gestalten zu erkennen. Sie bestanden fast nur aus Schatten, ihre Augen waren zwei glimmende Punkte im fahlen Mondlicht. Sie bewegten sich lautlos, fast schwebend, und verschmolzen im nächsten Augenblick wieder mit den Mustern der Rinde. Getrieben von einer Mischung aus nackter Angst und morbider Faszination stolperte Nicklas tiefer in das Labyrinth. Am Ende eines zugewachsenen Pfades stieß er auf die Lichtung. Dort stand ein kleines, windschiefes Gartenhaus aus dunklem, morschem Holz. Die Fensterscheiben waren längst blind vor Dreck und Spinnweben, die Tür hing schief in den eisernen Angeln. Drinnen brannte schwaches Licht, in dem Umrisse von Schatten umherhuschten. Aus dem Inneren des Häuschens drang ein unheimlicher Laut. Es war kein Windzug. Es klang wie das langsame, rhythmische Scharren von Fingernägeln auf trockenem Holz, gefolgt von einem dumpfen, nassen Poltern. Kratz... Kratz... Klopf.
Plötzlich drückte sich von innen etwas gegen das staubige Fenster. Eine blasse, fleckige Hand mit viel zu langen Fingern glitt an der Scheibe herunter und hinterließ eine Spur im dicken Staub. Ein Schwall von eiskalter, modriger Luft schlug Nicklas entgegen, als sich die verzogene Holztür des Häuschens mit einem quälend langen Quietschen ein Stück weiter von selbst öffnete. Das Kratzen im Inneren des Hauses wurde schneller, hektischer. Gleichzeitig schienen die flüsternden Gestalten aus den Büschen näher zu kommen. Das Zischeln schwoll an, bis es Nicklas direkt im Nacken zu sitzen schien: „Komm doch... Es ist Zeit... Komm doch...“

Als eine Hand nach seiner Schulter zu greifen schien, riss sich Nicklas aus seiner Starre. Er wirbelte herum und rannte los. Die Dornen der Rosenbüsche rissen an seiner Kleidung, die Äste der Bäume schlugen nach seinem Gesicht, als wollten sie ihn festhalten. Er keuchte und stolperte. Plötzlich spürte er etwas Feuchtes, in seinem Gesicht. Etwas Haariges streifte seine Wange. Mit letzter Kraft wollte er dieses feuchte, haarige Etwas aus seinem Gesicht wischen. Doch er konnte sich nicht bewegen. Völlig außer Atem dreht er sich um und reißt die Augen auf.


Es war Stella, die ihn so unsanft aus seinem Albtraum erlöst hatte. Es war vollkommen still. Kein Flüstern, kein Kratzen. Nur Stella, die ihn aus treuen Hundeaugen anschaute, und Melinda, seine Frau, die ihn an der Schulter rüttelte, waren da. Beide beugten sich über ihn, Melinda lachte: „Komm doch, steh endlich auf, du Langschläfer, komm.“ Sie gab ihm noch einen Schubs. „Es ist Zeit.“ Mit einem tiefen Seufzer der Erleichterung, rieb Nicklas sich die Augen und erhob sich aus dem Bett. Aus der Küche nahm er den Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee wahr und freute sich auf die erste, heiße Tasse. 

~*~*~*~

Wenn Wahres Traum ist, kann der Traum das Wahre sein.

Johann Wolfgang von Goethe  (* 1749 ; † 1832)
war ein deutscher Dichter und Naturforscher. 

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Montag, 13. Juli 2026

Die Fahrt in die Freiheit

Das Wetter ist tatsächlich wider Erwarten schön geworden. So schön, dass ich es mit Worten kaum beschreiben kann. Ich werde mich natürlich hüten, das herrliche Sommersonnenweißewölkchenwetter auch nur mit einer Silbe zu erwähnen. Der Kreislauf befindet sich auch wieder im Wohlfühl-Modus, worüber ich ganz besonders froh bin. Und so habe ich nach meinen obligatorischen Mittagsruhezeiten auf der Terrasse den Laptop eingeschaltet, um an weiteren neuen Kurzgeschichten zu basteln. Gerne kann dieses schöne Sommerwetter noch eine Weile anhalten. Die Temperatur so um die 30 Grad ist gut zu ertragen. Dazu weht ein angenehmer, lauer Sommerwind. Also ein traumhaftes Sommerwetter,  aber darüber schweige ich natürlich, sonst stellt sich dieses unerträgliche Stillstandswetter wieder ein, und darauf kann ich gerne verzichten. Also los geht’s mit der Fahrt in die Freiheit:

An einem stillen, mondbeschienenen See sitzt die zwanzigjährige Julia nachdenklich auf einem Steg. Sie fühlt sich von den Erwartungen ihrer Familie und der Gesellschaft, ihrem Studium und den Zwängen des Lebens erdrückt. Sie sehnt sich nach Freiheit und glaubt, diese bedeute vor allem die Abwesenheit aller Grenzen. „Ich will einfach nur frei sein“, sagt sie in die Dunkelheit hinein.


Ein alter Philosophieprofessor, der von einem Spaziergang auf dem Weg nach Hause war, hörte diese Worte und trat auf den Steg neben die junge Frau: „Ein schöner Wunsch. Und wovon möchtest du frei sein? Von diesem Steg? Von der Nacht? Von dem Gewicht in deinem Kopf? Von den Menschen um dich herum oder von der Angst in dir?“, fragte er ruhig.
„Von allem! Von den Plänen, die meine Eltern für mich haben. Von der Uni. Von dieser ständigen Pflicht, irgendwer sein zu müssen. Ich will einfach rennen, ohne dass mich jemand aufhält. Gehen Sie weg, lassen Sie mich alleine. Ich will einfach nur frei sein. Nur für fünf Minuten.“ Sie war überzeugt, Freiheit bedeute, alle Grenzen hinter sich zu lassen.
Doch der alte Philosophieprofessor, der sich als Daniel vorgestellt hatte, widerspricht. „Ein Leben ohne jede Grenze ist wie ein See ohne Ufer“, erklärt er. „Er verliert seine Form. Du sprichst von der negativen Freiheit. Die Freiheit von etwas. Ein leerer Käfig ist auch frei von Gittern. Aber er bleibt leer. Wenn du alle Stricke durchschneidest, fliegen sie nicht. Sie treiben im Vakuum.“
„Besser im Vakuum zu treiben, als eingesperrt zu sein!“, erwiderte Julia.
„Das ist ein Irrtum. Jean-Paul Sartre sagte einmal, wir sind zur Freiheit verdammt. Nehmen wir an, du schmeißt morgen alles hin. Keine Familie mehr, keine Uni, keine Regeln. Was tust du am nächsten Morgen um acht Uhr?
Julia schaute auf das dunkle Wasser: „Ich... ich weiß es nicht. Das, was ich will.“
„Und genau da beginnt die echte, die positive Freiheit. Die Freiheit zu etwas. Sie ist kein Zustand des Ausbruchs. Sie ist eine schwere Aufgabe. Wenn dir niemand mehr sagt, was du tun sollst, musst du die Leere selbst füllen. Du bist dann plötzlich radikal verantwortlich für jeden einzelnen Schritt. Viele Menschen halten diese Freiheit gar nicht aus. Sie flüchten lieber zurück in die Zwänge, weil Zwänge so schön bequem die Schuld übernehmen, wenn das Leben scheitert. Sie wälzen die Verantwortung für ihr Leben auf andere Menschen oder die Gesellschaft ab.“
„Das klingt deprimierend. Freiheit soll sich doch leicht anfühlen, nicht wie eine Last. Dann ist Freiheit also gar nicht grenzenlos?“


 „Nein“, sagte Daniel lächelnd und ging ein paar Schritte auf die junge Frau zu. „Freiheit bedeutet, selbst zu wählen, welche Verantwortung man tragen will. Freiheit ist das schwerste Gut der Welt, weil sie untrennbar mit Verantwortung verknüpft ist. Schau auf diesen See. Er ist frei, sich auszubreiten. Aber erst das Ufer gibt ihm seine Form, macht ihn zum See und verhindert, dass er im Boden versickert und verschwindet.
„Also muss ich meine Grenzen akzeptieren? Das ist doch das Gegenteil von Freiheit!“ Sie wandte sich Daniel zu.
Er lächelte milde: „Nein. Freiheit bedeutet nicht, keine Grenzen zu haben. Freiheit bedeutet, die Grenzen zu wählen, für die man bereit ist, die Verantwortung zu tragen. Du kannst die Erwartungen deiner Eltern erfüllen – oder du wählst das Risiko, deinen eigenen Weg zu gehen und mit den Konsequenzen zu leben. Beides sind freie Entscheidungen. Gefangen bist du nur, wenn du so tust, als hättest du keine Wahl.“
„Ich habe also immer eine Wahl. Selbst wenn sie wehtut.“
„Genau das ist das Geheimnis. Du bist bereits frei. Du musst nicht weglaufen, um es zu werden. Du musst nur anfangen, mutig zu wählen.“

Die Worte begleiten Julia noch lange. Einige Wochen später steht sie mit einem Koffer auf dem verregneten Bahnhof. Sie hat sich gegen das von ihren Eltern gewünschte Medizinstudium entschieden und wagt einen Neuanfang in London, um ihren eigenen Weg zu gehen. Doch statt Befreiung spürt sie Angst, Einsamkeit und Zweifel. Ihre Eltern haben ihr die Unterstützung entzogen, und die Zukunft erscheint unsicher. Kurz vor der Abfahrt überkommen sie Zweifel.
Zu ihrer großen Überraschung trifft sie Daniel zufällig auf dem Bahnsteig wieder. Er ist über das unverhoffte Treffen ebenfalls erstaunt. Daniel schaut auf den Koffer. Ein Koffer, der Abschied atmet.
Julia erzählte ihm von ihrem Vorhaben, den plötzlichen Zweifeln und der Angst vor der Einsamkeit, und dass sie statt Befreiung eine zunehmende Unsicherheit spürte.
„Du hast also die Stricke durchschnitten“, stellte Daniel fest und deutete auf den Koffer.
„Es sieht so aus“, antwortete sie ein wenig verlegen. „Jetzt stehe ich hier. Dieses Ticket bringt mich in eine WG nach London. Ich kenne dort niemanden. Ich habe kaum Ersparnisse. Auf dem Steg klang das alles so romantisch. Jetzt fühle ich mich einfach nur verloren. Und verdammt einsam.“
»Willkommen in der Wirklichkeit der Freiheit. Was du jetzt spürst, ist genau das, was Sartre meinte. Die Angst vor der totalen Offenheit des Lebens. Wenn das Sicherheitsnetz weg ist, spürt man erst den Wind.«
„Was, wenn ich scheitere?“, fragt sie.
„Das kann passieren“, antwortet er. „Aber zum ersten Mal wird es dein eigener Weg sein.“
„Ich habe Angst.“
„Das gehört dazu. Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, trotz der Angst einzusteigen. Freiheit bietet niemals eine Garantie für Erfolg. Wer sein Leben selbst gestaltet, übernimmt auch die Verantwortung für mögliche Fehler und Rückschläge. Dennoch ist es wertvoller, das eigene Leben zu schreiben, als nach den Vorstellungen anderer zu leben. Mut bedeutet, trotz der Angst einzusteigen. Vor einem Monat warst du unglücklich, weil andere dein Buch geschrieben haben. Jetzt hältst du die Feder selbst in der Hand. Die erste Seite ist tintenverschmiert und voller Angst – aber es ist deine Tinte. Ist dir bewusst, wie viele Menschen sterben, ohne jemals eine einzige eigene Zeile  geschrieben zu haben?“

Als der Zug einfährt, steht Julia vor ihrer ersten großen Bewährungsprobe. Zwischen der Sicherheit des Bekannten und der Unsicherheit der Zukunft entscheidet sie sich für den Aufbruch und beginnt ihre Reise in ein selbstbestimmtes Leben. Julia blickt auf die offene Waggontüre, atmet tief durch und greift nach ihrem Koffer. Mit neuem Mut steigt sie ein und beginnt ihre Reise in eine selbstbestimmte Zukunft.
„Danke, Daniel.“
Der alte Professor nickte: „Verrätst du mir noch deinen Namen?“
„Julia.“
„Geh nicht fort, um etwas zu verlassen, Julia. Geh los, um etwas zu finden.“ 
Mit einem letzten Lächeln steigt Julia in den Zug. Während der Zug in der Ferne verschwindet, bleibt Daniel auf dem Bahnsteig zurück. Er weiß, dass Freiheit nicht mit einem einzigen Schritt erreicht wird, sondern mit dem Mut, jeden Tag aufs Neue Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu übernehmen.
Während der Zug sich in Bewegung setzt und die Landschaft langsam am Fenster vorbeizieht, begreift Julia, dass Freiheit kein Ziel ist, sondern eine Entscheidung, die jeden Tag neu getroffen werden muss.


Am selben Abend sitzt Daniel entspannt auf der Veranda, und während er seinen Blick über den See schweifen lässt, kommen ihm  Rousseau's Worte in den Sinn:

„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,
dass er tun kann, was er will,
sondern dass er nicht tun muss,
was er nicht will.“

Unweigerlich muss er an Julia denken, die sich gerade auf der Fahrt in die Freiheit befindet.

~*~*~*~

Obiges Zitat zur Freiheit von:
Jean-Jacques Rousseau (* 1712 ; † 1778)
war ein Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge

~*~

 „Wer seinen Träumen nicht entgegengeht,
dem kommt nur Alltägliches entgegen.“

Ernst Ferstl (*1955)
ist ein österreichischer  Lehrer und Schriftsteller

~*~

PS: Vorgestern habe ich mir den Film »Maudie« noch einmal angesehen, weil er nur noch
wenige Tage in der ARD-Mediathek zur Verfügung steht. Was für ein berührendesSchicksal !
Unglaublich, wie das Leben so spielt, denn der Film beruht auf einer wahren Begebenheit.

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Sonntag, 31. Mai 2026

Rosenträume

 fotografiert im hinteren, kühleren Teil des Gartens, vor dem dann doch nicht eingetroffenen
Unwetter. Das schwere Gewitter ist tatsächlich oberhalb und unterhalb an uns vorbeigezogen.
So auch das schwere Gewitter, das für heute am frühen Morgen angekündigt wurde. Außer
einem fernen Donnergrollen und drei bis fünfeinhalb Regentropfen blieb es still. Was für ein
Glück! Denn weiter ostwärts muss es ziemlich heftig ausgefallen sein und einigen Schaden
angerichtet haben. Ich danke dem Himmel jedes Mal, wenn wir verschont wurden, auch wenn
ich mich über längeren, kräftigen Regen gefreut hätte. Der ist allerdings erst für  Dienstag
zusammen mit weiteren Gewittern angekündigt. Die Temperaturen sind wieder auf ein erträg-
liches Maß zurückgegangen – also zum tief Durchatmen und Fenster weit aufreißen.

Und hier sind nun meine geliebten Rosenkinder:


Jetzt sind immer mehr mutig genug, sich aus ihren Knospen hervorzuwagen. Vorher war es
vielen noch zu heiß, doch jetzt können sie der Sonne nicht länger widerstehen.

Hach, ich liebe sie so sehr und kann mich gar nicht an ihnen sattsehen. Sie sind wirklich die
Königinnen unter den Blumen – auch wenn ich die kleinen Blümchen, wie die Schneeglöck-
chen, die Maiglöckchen, die winzigen Waldveilchen, Vergissmeinnicht und die Gänseblüm-
chen und was sich sonst noch so an kleinen Wesen im Garten aufhält, genauso liebe. Sie alle
bereiten viel Freude und bereichern jeden neuen Tag. Manchmal kann ich das Glück, in
diesem kleinen Paradies leben zu dürfen, gar nicht fassen. Nicht eine Minute hätte ich nach
meiner Rückkehr von »meiner« geliebten Insel mit nur einem Koffer im Traum daran gedacht,
jemals wieder in einem eigenen Garten leben zu dürfen. Solche Gedanken waren so weit weg
wie die Venus von der Erde. Auch wenn ich eigentlich immer von einem Garten geträumt habe,
so war die Aussicht darauf, gleich null. Schließlich ging es nach meiner Rückkehr um einen
kompletten Neuanfang, bei  dem die Erfüllung eines solchen Traums absolut utopisch gewesen
wäre. Das Schicksal hatte jedoch anderes mit mir vor, und hat es zudem auch noch gut mit mir
gemeint. Wie könnte man ein solches Glück, welches ja keineswegs selbstverständlich ist, nicht
wertschätzen und dafür Dankbarkeit sowie Demut empfinden?

Dennoch denke ich, vielleicht ist es auch die innere Stimme, die uns unbewusst in die
Richtung der Erfüllung unserer Träume führt – wenn man geduldig ist und warten kann.

~*~*~*~

„Die Möglichkeit, dass ein Traum in Erfüllung geht,
ist, was das Leben interessant macht.“

Paulo Coelho (* 1947)
ist ein brasilianischer Schriftsteller und Bestsellerautor.

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Sonntag, 14. Dezember 2025

Nicht nur zum 3. Advent

ein Weihnachtstraum



Leise im silbernen Mondenschein,
bricht ringsherum die Nacht herein.
Unterm funkelnden Himmelszelt
schlummert ruhig und friedlich diese Welt.

Schneeflocken sanft hernieder fallen,
von fern die Engelschöre erschallen.
Weihnachtlich die Lieder klingen,
die Menschen heut’ auf Erden singen.

Von Frieden singen sie und von Freude,
von Hoffnung und Glauben für morgen und heute.
Von Wärme und Menschlichkeit für alle Zeit,
für ein Miteinander, ohne Zorn und Streit.

Sie singen von Liebe, Güte und Erbarmen,
für alle Menschen, die reichen und armen.
Sie singen und beten vom Geben und Nehmen,
dass keiner mehr in Armut muss leben.

Sie danken denen, die von Herzen schenken,
die nicht nur an sich, auch an andere denken.
Sie beten für eine Welt in beständigem Frieden,
in der Liebe und das Gute mögen überwiegen.

Das ist mein Weihnachtstraum für dieses Jahr.
Mit Hoffen und Glauben wird er vielleicht wahr.
Wenn alle Menschen mit Liebe an andere denken,
dann kann Weihnachten uns
allzeit Frieden schenken.

~*~
🌟🔔🌟
 

~*~

»Vom Himmel in die tiefsten Klüfte ein milder Stern hernieder lacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.«
Theodor Storm

~*~
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~🌟🎄🌟🎄~🙏~🎄🌟🎄🌟~
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Gedicht Ursula Evelyn

Mittwoch, 8. Oktober 2025

Im Garten der Träume

Im Garten der Träume

Den Mond möchte ich für dich vom Himmel holen,
und ganz allein mit dir dort wohnen.
Ein Schloss möcht' ich dort bauen aus Mondgestein,
und mit dir darin leben für immer, ganz allein.


Umgeben von einem Garten, in dem Träume wachsen,
die nie verloren gehen, weil Engel sie bewachen.
Sternmuscheln möcht' ich suchen am Mondseestrand,
wandeln mit dir durch das Paradies, Hand in Hand.


Dort wo Träume, wie magische Zauberblumen blühen,
die wahr werden, wie Wünsche, die in Erfüllung gehen.
Eintauchen möcht' ich mit dir in die Tiefen des Meeres,
in das kristallklare Wasser, in die Leichtigkeit des Lebens.


Tanzen möcht‘ ich mit dir, dort wo Melodien erklingen,
die uns dahingleiten lassen, bis unsere Seelen schwingen.
Träumen möcht' ich mich hin zu den hellen Sternen,
mich begleiten lassen von dir, in die unendlichen Fernen.


Schweben möcht' ich dahin, wo unsere Seelen sich finden,
wo sie eins werden und sich für immer verbinden.
Tragen lassen möcht' ich mich von dir durch Raum und Zeit,
dort, wo wir in Liebe verbunden sind in alle Ewigkeit.

© Ursula Evelyn

Am Ende des Gedichtes ist man geneigt, »Amen« zu sagen - oder?
~*~
 
Von der Gartenträumerei zurück in die brutale Realität!

Übrigens:
Der Wodka liebende, beste Kumpel des kleinen, alten, brutalen »Zaren« bezeichnet die
europäischen Bürger als »dumme Tiere«, die ruhig mal die Kriegsangst zu spüren be-
kommen sollen. So war mal wieder zu lesen. Er bezieht sich mit dieser Aussage auf die
Drohnen, die in letzter Zeit vermehrt über europäischen Ländern aufgetaucht sind. »Die
engstirnigen Europäer sollen spüren, was Krieg bedeutet und sich aus Angst vor ihrem
qualvollen Ende, einnässen«, fabuliert er weiter. »Wie dumme Tiere, die zur Schlacht-
bank getrieben werden, sollen sie zittern«.
Wer einen solchen Schwachsinn in die Welt hinausposaunt, zeigt einmal mehr, welch'
Geistes Kind er ist. Wie der »King« schon meinte, er ist eine dumme Person! Interessant
ist, dass er gar nicht auf die Idee kommt, dass die Menschen in der Ukraine das ebenso
vom »Zarenregime« denken könnten. Sollen das »Zarenregime« und dessen Anhänger,
die seit über drei Jahren die brutalen Angriffe auf die Ukraine unterstützen, doch mal
spüren, wie sich Krieg im eigenen Land anfühlt!
Nun wollen diese Chaoten, also das »Zarenregime«, 5.000 Männer aus der Karibik für
ihren irrsinnigen Krieg anwerben. Um genauer zu sein, aus Kuba. 2.000 US-Dollar
sollen sie pro Monat dafür bekommen. Das ist für diese Männer viel Geld. Wer aber
würde dafür sein Leben riskieren? Wer die Mentalität der karibischen Insulaner ein
wenig kennt, aber na ja, lassen wir das. Es ist für mich jedenfalls sehr schwer vor-
stellbar, dass sie sich für einen Fronteinsatz eignen.
2.000 kolumbianische Söldner kämpfen dagegen freiwillig für 3.000 US-Dollar für die
Ukraine.
Angeblich hat China sich von der Lieferungen technologischer Produkte, die für die
Waffenherstellung im »Zarenland« benötigt werden, zurückgezogen. Andererseits war
gerade zu lesen, dass China Angriffsziele in der Ukraine für das »Zarenland« ausspioniert.
Es ist alles etwas verwirrend.

Auch das noch:
Wie jetzt bei den NIUS-Nachrichten zu sehen und anderen Online-Zeitschriften zu lesen
war, will die EU-Kommission unter der Leitung der überaus kompetenten Kommissarin,
die von keinem europäischen Bürger gewählt wurde, also U v d L., ein neues Gesetz
verabschieden. Demnach sollen sämtliche Chats von allen Europäern überwacht werden.
Seien es Bilder, Filme, Fotos, einfach alles. Selbst verschlüsselte Chats sind davon nicht
befreit. Die Bundesregierung muss dem zwar noch zustimmen, man kann jedoch davon
ausgehen, dass sie genau das auch tun wird. Am 14. Oktober wird im EU-Parlament
über dieses Gesetz abgestimmt, obwohl dieses Vorhaben gegen das Grundgesetz ver-
stößt. Ein weiterer Schritt in den Überwachungsstaat, hin zum gläsernen Bürger und zu
Orwells 1984 »Big Brother is watching you«.
Diverse Chat-Anbieter, wie WhatsApp, Signal und Threema sind strikt gegen diese
Chat-Kontrolle. Der Anbieter Signal droht sogar mit Rückzug aus der EU.
Tja, wenn man es recht bedenkt, ist das eigentlich unfassbar. Die Meinungsfreiheit steht
bereits auf der Kippe und jetzt auch noch die europaweite Überwachung unserer privaten
und vielleicht sogar intimsten Online-Chats sollen ausspioniert werden. Wo leben wir
eigentlich mittlerweile? Irgendwie kommt einem das alles so bekannt vor.

Erfreulich:
Die Demonstration der »Israel-Hasser« in Berlin wurde verboten! Endlich! Dennoch
gab es eine propalästinensische Menschenansammlung, die Israel feindliche Parolen
grölten. Die Demo in Frankfurt wurde dagegen nicht verboten. Eine Schande für unser
Land!

Das Wetter:
Nimmt der Nebel Tante Hedwig die Sicht, hilft ihr auch die Brille nicht.

~*~

Je mehr sich ein Volk dem Vergnügen widmet,
desto leichter ist es zu überwachen.

~*~
 God bless Ukraine and Israel
~🍁🍂💛🌳~🍀~🌳💛🍂🍁~
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🌟Bilder und Video-Clip mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟
Zitat: Ursula Evelyn