Donnerstag, 30. August 2018

Es gibt Städte in unserem Land

 deren (Ober)-Bürgermeister/innen geradezu darum betteln, noch mehr
"Schiffbrüchige" aufnehmen zu dürfen.
Dazu gehören Regensburg, Düsseldorf, Bonn und Köln.
Das ist wirklich sehr erstaunlich, denn gerade Köln hat ja nun nicht die besten
Erfahrungen mit Menschen aus den Maghreb-Staaten gemacht. Ich denke da
nur an Silvester 2015/16. Auch in Düsseldorf wird bereits ein ganzes Viertel,
"Klein Marokko" genannt.
In Rheinlandpfalz dagegen sind dreitausend Flüchtlinge spurlos verschwunden.
Wahrscheinlich irgendwo untergetaucht, da sie nicht wieder auszufinden sind.
Auf Chemnitz will ich hier gar nicht näher eingehen.



Kürzlich las ich, dass sich in Frankfurt am Main die deutsche Bevölkerung
bereits in der Minderheit befindet. Der Bevölkerungsanteil der Menschen mit
Migrationshintergrund und nicht deutschen Eltern, überwiegt inzwischen.
Dieser Anteil liegt bei 51,2 %. Stuttgart und Augsburg liegen knapp darunter,
werden die 50% Grenze aber bald knacken.
(Warum kommt mir gerade jetzt Thilo Sarrazin in den Sinn ?)
Es wird nicht mehr lange dauern und weitere größere Städte werden sich
anschließen. Der Trend des rasant wachsenden Anteils der "Migranten" ist
nicht mehr abzuwenden, aufzuhalten oder gar rückgängig zu machen. Im
Gegenteil - aufgrund der steigenden Geburtenrate unter den Migranten,
wird sich dieser Trend rasant fortsetzen. Dafür werden nicht zuletzt die
afrikanischen "Schiffbrüchigen" schon wegen des zu erwartenden Kinder-
geldes sorgen. Unsere Städte, unser Land wird bald nicht mehr wiederzu-
erkennen sein. Es wird zwar noch ein paar Jahre dauern, aber der Tag wird
kommen, an dem das einheimische, deutsche Volk in der Minderheit sein wird.

Denn es geht ja immer so weiter. Unsere werte Richtlinienexpertin reist ja
gerade in der EU herum, um diesbezüglich Abkommen mit anderen EU-Ländern
zu unterzeichnen. Oder besser gesagt, eine europäische Lösung zu finden -
immer noch ! - nach drei Jahren ! Es gab bisher keine Lösung und es wird auch
in Zukunft keine geben, weil die anderen EU-Ländern längst ihr eigenes Ding
machen - auch ohne Madams Einverständnis. Ich denke daher, dass ich nicht
falsch liege, wenn ich behaupte, dass unser Land den Kürzeren zieht und die
meisten der "Schiffbrüchigen" wieder bei uns landen.

Heimat - Foto: Pixabay

Katrin Göring-Eckard würde diese Flüchtlinge ja gerne als Klimaflüchtlinge
und nicht wie bisher als Wirtschaftsmigranten bezeichnen. Sie wird zukünftig
überhaupt viel Grund zur Freude haben, schreitet die Veränderung im Land
doch zügig voran.
Sollten sich allerdings zukünftig massive Probleme und Konflikte ergeben, (wie
z.B. in Chemnitz), das Land immer weiter verarmen, immer mehr Rentner und
Obdachlose auf das Sammeln von Pfandflaschen angewiesen sein, und das
Ganze irgendwann Aufmaße annehmen, die nicht mehr zu bewältigen sind,
dann bitte nicht behaupten, "von allem nichts gewusst zu haben", oder dass das
"keiner hätte ahnen können" - oder dass das absolut "nicht abzusehen war"
Und ebenfalls nicht meckern, wenn eines Tages das komplette Sozialsystem
kollabiert, weil immer mehr "Schiffbrüchige", deren Nachwuchs und Angehörige
im In- und Ausland Leistungen aus den Sozialkassen beziehen.

Ich staune immer wieder sowohl über das Desinteresse so mancher Bürger,
als auch über die Befürworter dieser unsäglichen Politik. Diesen Gutmenschen
scheint die Entwicklung und Zukunft im Land völlig gleichgültig zu sein.

Das chaotische Handeln bzw. Nichthandeln der Politiker-Elite in diesem Land
nimmt inzwischen Formen an, die sehr besorgniserregend sind. Es ist einfach
nur noch haarsträubend, was die Regierende(n) sich auf Kosten der
Steuerzahler erlaubt(en). Ob den Köpfen dieser unfähigen Politiker-Elite in
diesem Land jemals etwas Vernünftiges entspringt ? Ich wage es zu bezweifeln.
Der Scherbenhaufen, den diese Regierung hinterlassen wird, bleibt diesem
Land für immer erhalten, egal wer die nächste Regierung stellt.

Ach, wie sehr sehne ich mich in meine "alte" deutsche Heimat, mein Vaterland
zurück, in der man sich als Frau noch unbeschwert, frei und ohne Pfefferspray
auf die Straße wagen konnte. Männer sind inzwischen auch nicht mehr sicher !

Doch das war einmal ! In den vergangenen Tagen und Wochen sind wieder
mehrfach Frauen überfallen und belästigt worden. In Düsseldorf wurde an einem
der vergangenen Samstage eine junge Frau auf offener Straße erstochen.
Es wird nicht das letzte Opfer in diesem Land gewesen sein und solche
"Einzelfälle", wie der ebenfalls erstochene Arzt, werden in den ÖR natürlich
nicht erwähnt -  man möchte die Bürger schließlich nicht verunsichern.
Es geht also immer weiter.

Das Rad der Geschichte, welches unsere Richtlinienexpertin und all diejenigen,
die sie unterstützen und gewählt haben, mit Schwung in die falsche Richtung
gedreht haben und weiter drehen, lässt sich nicht mehr aufhalten - geschweige
denn zurückdrehen.
Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Der Grad meiner Verachtung für diese Richtlinienexpertin und deren
Anhänger wächst mittlerweile ins Unermessliche. Was denkt die sich eigentlich
dabei, unser Land und unsere Kultur aufs Spiel zu setzen und dermaßen zu
zerstören, uns Bürger solchen Gefahren auszusetzen !?
Ein Land in dem wir gut und gerne leben ?

*

Dunkle Wolken am Horizont und nicht nur dort


Manchmal erscheint mir das, was seit drei Jahren in Europa und unserem Land
geschieht, wie ein schlechter Traum; ein Albtraum, von dem man sich wünscht,
ganz schnell wieder daraus aufzuwachen.

Doch leider, leider - es ist die pure Realität.
Madam wird ihre Vorstellung von den Vereinigten Staaten von Europa
konsequent verfolgen - koste es was es wolle - und wenn es unser eigenes
Land ist, welches sie dafür opfert. Die Grenze bleibt auch weiterhin für
jedermann, der das Zauberwort ausspricht, egal woher
- ob mit oder ohne Papiere - geöffnet.
Madam diktiert, das Volk wird nicht gefragt.

*

Und während ich am Computer sitze, um meinem Unmut wieder einmal
Luft zu machen, schüttete es vor dem Fenster wie aus Kübeln.

Ich danke dem Himmel dafür.

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Dienstag, 28. August 2018

Heimat vor über 100 Jahren

Jeder Mensch liebt seine Heimat.
Heimat, das ist das Land, der Ort, wo man geboren wurde und aufgewachsen
ist. Wo man seine Kindheit verbracht hat, die Zeit, die jeden Mensch fürs
ganze Leben prägt. Auch ich liebe meine Heimat, dennoch wollte ich schon in
meinen frühen Jahren weg vom Ort meines Elternhauses, wollte hinaus in die
Welt. Die Welt, das war für mich erst einmal Berlin, damals noch umgeben
von einer Mauer und Stacheldraht.
 
Foto: Heimatverein Benrath
Das alte Benrath am Rhein 1909 - in dem Jahr wurde mein Vater
geboren - allerdings nicht in Benrath, sondern in Laugwitz im
Landkreis Brieg in Schlesien
 

Dort, wo das Park-Hotel links im Foto zu sehen ist, befindet sich heute ein
moderner Neubau mit einer Bankfiliale im Erdgeschoss und das Restaurant
rechts im Bild, gibt es auch schon lange nicht mehr.
Heimat bedeutet mir sehr viel, auch wenn ich fast dreißig Jahre meines
Lebens nicht in meinem Heimatort gelebt habe, da ich es wahrgemacht
habe und in die Welt hinaus gezogen bin. Mit meiner Heimat fühlte
ich mich jedoch immer verbunden, auch wenn ich nie unter Heimweh litt.
 
Eine Zeitungswerbung datiert 27.4.1923
Foto: Heimatverein Benrath
 
Vielleicht wurde meine Mutter in einem solch "teuren"  Kinderwagen,
der damals zwischen 50 und 300 Tausend Mark kostete, spaziergefahren,
denn sie war 1923 gerade mal drei Jahre alt.
Ich kann mich noch daran erinnern, dass meine Großmutter Geldscheine von
mehreren Millionen Mark in einer Zigarrenschachtel aufbewahrte. Wir Kinder
haben sogar mit diesen "Millionengeldscheinen" gespielt, nachdem sie
wertlos geworden waren.
 
 Werbung 1933 Foto: Heimatverein Benrath
 
Lebensmittel waren so preiswert, dass man sich das heute gar nicht mehr
vorstellen kann. 1 Pfund Margarine kostete gerade mal 25 Pfennig.
1 Pfund Holländer Käse 68 Pfennig, 1 Pfund gekochter Schinken 1,00 Mark.
1 Pfund Cervelatwurst 1,28 Mark ! 1 Pfund Sauerkraut 8 Pfennig.
Das waren noch Preise !
Leider sind die Preise von 1933 nicht so gut lesbar, da ich das Foto
aus einem kleinen historischen Büchlein der Heimatgemeinschaft
Groß-Benrath e.V. fotografiert habe, welches 1993 erschienen ist.
Es handelt sich um Archiv Material, das mit freundlicher Genehmigung
des Heimatvereins verwendet werdet darf.
 
Die Kirche auf dem Foto oben, steht auch heute noch dort sowie die
meisten Häuser. Sie sind vom 2. Weltkrieg verschont geblieben,
andere wurden renoviert und saniert. Einige Straßenzüge würde man heute
nicht wiedererkennen, weil viele der kleinen Häuser abgerissen und an ihrer
Stelle Neubauten errichtet wurden.
Als ich dort aufgewachsen bin, gab es im Ort noch drei kleine Kinos und viele,
kleine Tante Emma-Läden, die den heutigen Supermärkten weichen mussten.
 
Meine Eltern mit mir - könnte 1948/49 gewesen sein
Foto: ©Lauras Home and Garden
 
Das bekannteste Gebäude ist jedoch das Rokoko-Schloss Benrath mit seinem
wunderschönen, weitläufigen Park, das viele Besucher von fern und nah an-
lockt. Ein Schloss, wie aus einem Märchen, aus einer Zeit, die heutzutage so
unwirklich erscheint, einer Zeit, wie aus einem Traum, von dem man sich
in der heutigen Zeit nicht vorstellen kann, dass er einmal Realität war.
Es war eine Zeit der Langsamkeit.
Das Schloss wurde zwischen 1755 und 1773 erbaut. Die Kosten betrugen
700.000 Taler. Ein Taler entsprach vor 100 Jahren 1,53 Euro.
Spottbillig also, wenn man das Gesamtkunstwerk betrachtet und die
lange Bauzeit bedenkt.
 
Foto Pixabay
 
Als Kinder haben wir viel Zeit im Park verbracht. Es war ein idealer Spielplatz.
Damals konnten wie dort noch unbeschwert und bedenkenlos spielen.
Auch meine Mutter konnte damals noch sorglos durch den Park spazieren.
 
Foto: ©Lauras Home and Garden
 
Heute sieht das leider ganz anders aus. Auch hier sind schon Besucher
überfallen und ausgeraubt worden.
 
Mir tut es in der Seele weh, mit ansehen und erleben zu müssen,
was in den letzten Jahren aus meiner Heimat geworden ist.
Sie ist zu einem Tummelplatz für Menschen aus aller Welt geworden,
von denen viele nichts Gutes für dieses Land, meine Heimat, bedeuten.
 
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Donnerstag, 23. August 2018

Wenn die Schatten länger werden

und der Tag, der im Morgenlicht so wunderbar begann, sich zur Ruhe neigt,


 nur hier und da noch ein paar Tauben gurren und die Amsel in ihr Abend-
ständchen vertieft ist, dann lasse auch ich die letzten Stunden eines schönen
Sommertages in aller Ruhe ausklingen.



Mit einem Glas Wein in der Hand, die Beine hochgelegt, die letzten
wärmenden Sonnenstrahlen des Tages, auf der Terrasse genießen.
Den Blick in den Himmel mit seinen eindrucksvollen Wolkenspielen, seinen
faszinierenden Farb- und Lichtspielen gerichtet, driften meine Gedanken
dann oft vom weltlichen Geschehen ab, hinüber in eine Welt der Träume.



Oder aber es sind Gedanken über die Zukunft, über das Älterwerden, das Alter.
Manchmal stellt sich mir die Frage, wie viel Zeit mir wohl noch geschenkt wird,
diese wundervolle Natur, meinen geliebten Garten und solche wundervollen
Sommertage - wie sie uns derzeit noch beschert werden, zu genießen.
Wie viel Zeit mir wohl noch mit meinen Lieblingsmenschen, meinen Freunden
und meinen Knuddels bleibt.

Niemand weiß, wann sein letztes Stündchen geschlagen hat, niemand weiß,
wann der letzte Tag, die letzte Nacht, die letzte Stunde im Leben anbricht.
Doch dieser Tag, diese Nacht, diese Stunde wird unweigerlich kommen,
auch wenn ich mir das im Moment so gar nicht vorstellen kann.
Ich weiß nur, dass es mir unsagbar schwerfallen wird, meine kleine Welt,
alles, was mir lieb und teuer ist, verlassen zu müssen.
Ich weiß, dass es mir ganz sicher schwerfallen wird, loszulassen vom Leben,
von meinem Leben mit all den Höhen und Tiefen, mit all den schönen und
weniger schönen Erinnerungen, mit all der Freude, der Liebe und dem Leid
sowie all den gesammelten Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnissen, die
mich zu dem gemacht haben, was ich heute bin und bis zuletzt sein werde.
Ich liebe das Leben, habe es immer geliebt, mit allem was dazu gehört.
 
 Andererseits, je nachdem wie alt, wie gebrechlich, wie abhängig und
schwerkrank ich vielleicht werde, kann dieser Abschied auch eine große
Befreiung und Erlösung sein.

 Ich denke jeder Mensch, der die Siebzig überschritten hat, wird sich hin und
wieder solche Gedanken machen, denn in diesem Alter wird uns so bewusst,
dass die vor uns liegende Wegstrecke immer kürzer wird.
Wann, wo und wie wird diese Wegstrecke enden ?
Wann wird dieser Tag anbrechen ? Wie wird er sein, dieser letzte Tag -
oder die letzte Nacht, wie die letzte Stunde ?
Mit welchen Gefühlen werden wir diese Welt und alles, was wir so lieben,
verlassen ? Wird uns jemand beistehen und uns diesen Abschied erleichtern ?
Wie gut, dass niemand weiß, wann und wie es sein wird, wie gut, wenn man
ein wenig auf diesen Tag vorbereitet ist und nicht plötzlich aus dem Leben
gerissen wird.
 
Welche Gedanken mögen Menschen durch den Kopf gehen, die bereits das
achtzigste oder gar das neunzigste Lebensjahr überschritten haben ?
Einhundert Jahre und älter zu werden ist heutzutage durchaus möglich.
 

Welche Gedanken an einem wunderschönen, warmen Sommersonnentag,
so wie der gestrige, der mich schon früh morgens einen ganz leisen Hauch
von Herbst spüren ließ !
Doch es sind gerade diese schönen Sommer- und Spätsommertage, die
hoffentlich noch folgen werden, an denen mir bewusst wird, wie schwer
es mir fallen wird, all das eines Tages loslassen zu müssen. Abschied zu
nehmen von "meinem Garten", den ich mit so viel Liebe angelegt habe.
Loszulassen von den erlebten und gelebten Jahreszeiten. Mich von
geliebten Menschen verabschieden zu müssen und Lebewohl zu sagen.
 
Der Tod gehört zum Leben dazu, obwohl wir die Gedanken daran gerne
verdrängen. Doch mir gehen solche Gedanken immer mal wieder durch den
Kopf, weil sie mir bewusst machen, wie wichtig es ist, das Leben jetzt,
jeden Tag, jede Stunde, mit allen Sinnen zu genießen - wie kostbar unsere
Lebenszeit ist.
Mein einziger Trost ist, dass ich nichts vermissen kann, dass mit dem
Lebensende alles, auch die Erinnerungen ausgelöscht werden. Das ist
wahrlich ein Segen.

Aber wer weiß, vielleicht wartet dafür ein ganz anderes Dasein auf jeden
von uns, etwas Unbekanntes - vielleicht ein geistiges, wie auch immer
geartetes Dasein in einer anderen Dimension.


Amselgesang am Abend hoch auf der Spitze einer Tanne


Nein, für mich sind das keine traurigen oder bedrückenden Gedanken -
im Gegenteil -
ich freue mich und bin dankbar, dass es mir gut geht und
ich noch lebe :o)

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Dienstag, 21. August 2018

Ein bärenstarker Sommer

 
 
Es lebte einst ein Teddybär,
weit weg an einem blauen Meer.
Dort wurde es ihm bald zu heiß,
so zog er in ein Land aus Eis.
Dort wurde es ihm bald zu kalt,
drum zog er in den grünen Wald.
So hat es ihn zu uns verschlagen,
hier lebt er nun seit vielen Jahren.
Hier möchte er für immer bleiben,
und nicht mehr in der Kälte leiden.
Hier bringt ihn einfach nichts mehr fort,
er war noch nie an einem schön'ren Ort.
Sein Leben möchte er hier verbringen.
Hier, wo die Vöglein fröhlich singen.
Hier kann er täglich Urlaub machen
Im Winter schlafen, im Sommer lachen.
Das Leben könnt für ihn nicht schöner sein,
Denn hier im Wald ist es richtig fein.
 
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 Urlaub im grünen Wald - ein bärenstarkes Teddybärleben
 
© Lauras Home and Garden
 
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Montag, 20. August 2018

Das Ach und Weh eines Gärtnerinnen Herz

Der gemeine Zünsler, dieser Fiesling, ich mag ihn absolut nicht.
Eingeschleppt aus China frisst er sich in diesem Land durch sämtliche
Buchsbäume, bis diese kahlgefressen sind und zum Heulen aussehen.
Nun hat er sich auch in unserem Garten vermehrt und ist still und
heimlich über sämtliche Buchsbäume hergefallen. Anfangs haben wir
noch versucht, dieser unersättlichen Raupe Herr zu werden, aber unsere
Bemühungen waren bisher ohne Erfolg.
 
 
Hat er sich erst einmal im Buchs niedergelassen und Eier abgelegt, ist ihm
kaum noch beizukommen. Wir haben es mit Einsammeln versucht, mit
Algenkalk u.a. natürlichen Mittel, doch er ist hartnäckig - auch Frost kann
ihm nichts anhaben. Feinde, die ihm gefährlich werden könnten hat er in
Europa nicht und Vögel rühren ihn auch nicht an.
Es gibt Gartengäste, die kann ich so gar nicht leiden. Der Zünsler gehört -
genau wie die Zecken dazu. Auch eine neue, größere Zeckenart aus den
Tropen wurde eingeschleppt. Sie wurde in Niedersachsen entdeckt :o(.
 
 
Nun überlegen wir noch, ob wir, sobald die Hitze vorbei ist, alle Buchsbäume
entfernen und eine Alternative pflanzen, oder nach weiteren Möglichkeiten
suchen, dieser gemeinen Raupe Herr zu werden. Wenn man allerdings davon
ausgeht, dass sie und ihre Eier selbst Frost überleben, scheint das wenig Sinn
zu machen. Ich könnte wirklich heulen, denn ich liebe meine Buchsbäume,
zumal ich die meisten selbst vermehrt und großgezogen habe.
 
 
Glücklicherweise gibt es da noch meine Rosen, die mir Freude bereiten.
Doch auch diese Freude ist in diesem Sommer eher getrübt.
Die Compassion-Rose hat sich noch wacker gehalten und verwöhnt mich
geradezu mit ihrem Duft. Auch die Kiss me Kate - Rose machte gut Ansätze,
aber die Hitze und die trockene Luft setzt ihnen sehr zu - obwohl sie es ja
eigentlich sonnig und luftig mögen. Es war einfach zu heiß und zu trocken !
 An manchen Tagen betrug die Luftfeuchtigkeit nur 25 % - und das im Wald !
 
 
Dieser Sommer ist das Gegenteil all dessen was uns die Sommer der
vergangenen Jahre geboten haben. Viele Sommer waren viel zu nass,
in anderen Sommermonaten wüteten zu viele Unwetter und nun ist es
viel zu heiß für die arme, leidende Natur.

 
Es wäre ja nicht so schlimm, wenn nicht in einem Jahr alles unter Wasser
stünde und in einem anderen Jahr alles vertrocknet.
Der Klimawandel scheint nur noch Wetterextreme zuzulassen.
 
Die Märchenzauber-Rose auch sie duftet wunderbar.
 
Bisher warte ich auf eine zweite Blüte. Sie scheinen sich auch zu bemühen,
neue Knospen zu bilden, aber irgendwie will das nicht so richtig gelingen.
 
Sebastian Kneipp Rose
 
Als Mensch merkte man ja selbst, dass bei dieser Hitze jede Bewegung
zu anstrengend war und man viel mehr trinken musste, als an "normal" -
temperierten Wettertagen.
 
Marie Curie Rose
 
Die Monate Mai und Juni waren bisher die schönsten Monate für den Garten.
Im Frühling blühte alles so üppig. Das war schon ungewöhnlich. Im Juli und
August ist das Gegenteil der Fall - der Garten sieht einfach nur erbarmungs-
würdig aus - weil es viel zu heiß und zu trocken war und immer noch zu trocken
ist. Bin schon froh, dass es derzeit etwas bewölkt ist und es zwischendurch
auch mal einen Regenschauer gab - aber das war wieder nur ein Tropfen auf
den heißen Stein.
 
Irgendwie leidet alles in diesem Sommer - Natur, Feldernte, Mensch und
Tier. Ich habe mich noch nie in meinem Leben so nach Regen gesehnt.
Ein Woche nonstop Landregen bitte !!!
 
Und die fiesen Buchsbaumzünsler sollen wieder dahin zurückgehen, wo sie
hergekommen sind. Alle anderen Schädlinge aus dem fernen Osten können
sich gleich anschließen. Die braucht kein Mensch und unsere Pflanzen und
Bäume schon gar nicht !
Sie sollen uns hier in Ruhe lassen !
 
Ach ja, da tut das Herz schon weh !
 
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Dienstag, 14. August 2018

Es ist lange her

sehr lange, als jene Briefe geschrieben wurden, die eine Freundin in Berlin jetzt
nach vierzig Jahren auf dem Dachboden fand. Es sind Briefe, die ich ihr damals
von der Insel schrieb, auf der ich fast ein ganzes Jahrzehnt lebte.
Nun sind diese Briefe nach vierzig Jahren also wieder aufgetaucht.
Sie hat sie alle - ohne Ausnahme - aufbewahrt und schickt sie mir nun -
immer wenn sie einige selbst noch mal gelesen hat, wieder an mich zurück.
 
 
 
Für mich ist es, wie das Lesen in einem Tagebuch, in meinem Tagebuch.
Es werden Erinnerungen geweckt, von denen ein Teil bereits in Vergessenheit
geraten war. Es ist so schön, auf diese Weise noch einmal in alte Zeiten
und zurück auf die Insel versetzt zu werden. Es tauchen plötzlich Gesichter
vor meinem geistigen Auge auf und es laufen kurze Episoden - ähnlich wie in
einem Film ab, an die ich mich ohne diese Briefe wohl nicht mehr erinnern
würde. Wie gut, dass Menschen über ein Erinnerungsvermögen verfügen,
welches sie auf Anhieb in vergangene Zeiten versetzen kann.
 
 
 Ich habe immer gerne Briefe geschrieben. Ganz besonders gerne mit
Füllfederhalter und Tinte auf ausgesuchtem Briefpapier. Und wenn es sich
um sogenannte "Liebesbriefe" handelte, dann wurden diese Briefe sogar mit
einem Tropfen Parfum versehen. Darüber kann die heutigen Generation - in
Zeiten von What's-App, Twitter, SMS, E-Mails usw. nur noch müde lächeln.

 
 Auch heute ziehe ich das Briefeschreiben per Hand den E-Mails vor,
insbesondere wenn es sich um Glückwünsche, Weihnachts- oder sonstige
Grüße sowie um Trauerbekundungen handelt.
Heute nennt man das wohl "altmodisch".
Ja, in vielen Dingen bin ich sehr altmodisch und möchte das auch gar nicht
ändern. Als Romantikerin hänge ich einfach zu sehr an gewissen Dingen und
Ritualen und diese zu ändern, käme mir gar nicht in den Sinn.
 
Die handschriftlich adressierten Briefe bzw. Grußkarten haben allerdings auch
einen gravierenden Nachteil, denn sie scheinen so manchem Postboten oder
mancher Postbotin zu verlockend, als dass sie diese Briefe dem eigentlichen
Empfänger auch zustellen. Sie werden nämlich oftmals unterschlagen, weil
solche handschriftlich adressierten Grußkarten-Umschläge den Anschein
erwecken, als könnten sie evtl. einen Geldschein beinhalten.
 Auf diese Weise sind schon einige meiner Briefkarten spurlos verschwunden.
Gerade erst ist es mir wieder passiert, dass ein solcher Umschlag die
Empfängerin nicht erreichte.
Eine Beschwerde bei der Postdirektion bringt gar nichts, weil man "normale"
Briefe nicht nachverfolgen kann. Die Postboten haben daher ein leichtes Spiel,
einfach mal eben einen Brief zu unterschlagen, weil es außer dem Absender
und dem Empfänger niemandem sonst auffällt.
Mit diesem Problem stehe ich nicht alleine da. In meinem Freundeskreis
hat bereits jeder diese Erfahrung mehrfach gemacht.
 
Ich wage zu behaupten, dass es das in früheren Zeiten - wenn überhaupt,
in dieser Häufigkeit nicht gab. Dazu war meine Generation viel zu pflicht-
bewusst und verantwortungsvoll.
 
In der heutigen Zeit scheint das schlechte Gewissen keine so große Rolle mehr
zu spielen. Wenn sich die Möglichkeit bietet und man der Verlockung nicht
widerstehen kann, lassen die Hemmungen nach und es überwiegt -
wie so oft - die Gier.
 
In vielerlei Hinsicht keine guten Zeiten - die heutigen Zeiten !
 
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 Fotos Pixabay
 

Freitag, 10. August 2018

Das Unwetter

Was soll ich sagen ?
Es war ein Segen für die Natur und den Garten.
 
Rosenknospen die sich nicht öffnen wollen
 
 
Nach den diversen Wettervorhersagen gestern im Internet oder TV,
wurde mir ob der Dramatik, mit der die jeweiligen Meteorologen/innen
ihre Berichte präsentierten, ganz mulmig. Die beiden Emails, mit denen
der DWD vor schweren Gewittern, 3cm Hagelkörnern, Starkregen mit
bis zu 40 Liter pro qm und Sturm mit Böen bis zu 100 Km/h, vorwarnte,
beunruhigten mich sehr. In den TV-Wettervorhersagen wurde ausdrücklich
vor der Gefährlichkeit dieser Unwetter, die aus Frankreich angerauscht
kamen, gewarnt. Da ich nun mal ein Angsthase bin, was Gewitter betrifft,
stellte ich mich auf das Schlimmste ein. Ich machte im Garten alles niet-
und nagelfest, band die Sonnenschirme zusammen und fuhr die Markise ein.
Seit dem frühen Morgen verfolgte ich die diversen Wetterkarten und Radar-
filme der verschiedensten "Wetter-Vorhersage-Anbietern" - als wenn ich
sonst nichts zu tun hätte ;o).
 
Blühende Rosen lassen die Köpfe hängen
 
 
Gegen Mittag sollte es losgehen. Das tat es auch und es war ein Segen,
denn ein heftiger Regenschauer zog über den Wald und Garten hinweg.
Nun ja, dachte, das wird der Vorbote des drohenden, schweren Gewitters
sein. Also wartete ich gespannt, was da auf mich zukommen würde und
war ziemlich überrascht, als nach gut zehn Minuten die Sonne wieder schien.
Dennoch, es hatte geregnet und zwar ziemlich stark - das war ein Grund
zur Freude.
 

 
 

Da ich nicht glauben konnte, dass das schon alles gewesen sein sollte, schaltete
ich die TV- Nachrichten ein und wartete gespannt auf die aktuelle Wettervor-
hersage.
Das, was diese nette, junge Frau vor einer fast überwiegend in roter Farbe
(Gefahr) markierten Wetterkarte präsentierte - sie noch dazu rot gekleidet -
ließ mich nochmals aufhorchen. Mein Blick fiel natürlich sofort auf die hervor-
gehobenen Warndreiecke, welche die Dramatik ihrer Worte noch unterstrichen.
Ein sehr schweres Unwetter wurde über unserem Land erwartet mit extremen
Gewittern, Hagel in Tennisballgröße - (ich habe gerade mal einen dieser Bälle
nachgemessen, es sind immerhin 7cm - das muss man sich mal vorstellen)
und dazu schwere Orkanböen. Auch Tornados seien möglich !
Mir wurde wirklich angst und bange.

Doch nichts dergleichen geschah. Wir hatten also wieder einmal Glück -
außer sehr starkem Regen, der ein großer Segen für den Wald und Garten
ist, zog das Unwetter wieder einmal oberhalb und unterhalb an uns vorbei.
 
Die Temperatur ist auf angenehme 22° gesunken und die Luftfeuchtigkeit
von min. 24% auf heute 90 % gestiegen.
Eine Wohltat für alle Wald und Gartenbewohner.

 Schon ein wenig herbstlich, bald sind sie reif,
die Brombeeren im Garten

 
Fest steht, die extremen Wetterlagen nehmen zu und werden noch schlimmer
werden. Wundern sollte uns Menschen das nicht, denn es wurde lange genug
davor gewarnt. So lange es auf diesem Erdball weiterhin nur um
Wachstum, Wachstum, Wachstum und Konsum, Konsum, Konsum geht,
wird uns noch viel Schlimmes bevorstehen !
Es müsste dringend ein radikales Umdenken stattfinden,
um größeren Schaden von der Menschheit abzuwenden -
doch was das Umdenken der Menschen betrifft,
hält sich meine Hoffnung sehr in Grenzen.

*

Nicht vergessen, in den kommenden drei Nächten sind die Perseiden
- bei guter Sicht - am Himmel zu beobachten !
Sie sollen ja bekanntlich Wünsche erfüllen :o).
 
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Mittwoch, 8. August 2018

Ein lauter Knall

 
hat mich vergangenen Nacht unsanft aus dem Schlaf gerissen.
Es war überhaupt eine ungewöhnlich unruhige Nacht, da es trotz
der geöffneten Fenster, bis spät in die Nacht immer noch sehr heiß war.
Die Luft draußen und somit auch die in meinem Schlafzimmer
wollte einfach nicht abkühlen.
Dadurch war schon nicht an Schlaf zu denken. Hinzu kam, dass mir
die Fernsehbilder aus den Nachrichten vom Feuer an den Bahngleisen,
welches auf Häuser in der angrenzenden Siedlung übergriff, nicht aus
dem Kopf gingen. Welcher Horror für die betroffenen Menschen !
 
In Gedanken malte ich mir aus, es würde hier im Wald ein Feuer ausbrechen,
das durch eine unachtsam entsorgte Zigarette oder eine Glasscherbe
ausgelöst werden könnte. Bei dieser Trockenheit stünde sofort alles in
Flammen und je nach dem von wo sich das Feuer ausbreiten würde,
wären wir hier eingeschlossen, denn es gibt nur eine Straße, die aus dem
Wald herausführt.
Die Gedanken an ein solches Szenario wollten mich nicht mehr loslassen,
so dass an Einschlafen kein Denken mehr war.
Ich lag also wach und die nicht weichen wollende Hitze im Zimmer tat ihr
übriges. Ich betete regelrecht, dass es bitte bald regnen möge.
 
Und nun kommt die große Überraschung - es dauert nicht lange und ich
traute meinen Ohren nicht. Ich setze mich auf und lauschte diesem
Geräusch, welches durch die geöffneten Fenster an meine Ohren drang.
Es waren tatsächlich Regentropfen. Es regnete !
 
Ich war so erleichtert, dass ich mich sogleich entspannte und in die Kissen
zurücklegte. Es regnete ! Das gleichbleibenden Geräusch des Regens und
die Erleichterung darüber, ließen mich - es war mittlerweile gegen drei Uhr -,
endlich in einen leichten Schlaf hinübergleiten.
 
Bis zu dem Zeitpunkt, als mich ein ohrenbetäubender Knall aus dem
Schlaf schreckte. Sofort saß ich kerzengerade im Bett und bevor ich
so richtig begriff, was geschehen war, war es auch schon wieder vorbei.
Es regnete immer noch.
 
 
Ich stand auf, um nachzusehen, was passiert war und traf auf dem Flur auf
meinen Freund, den dieser Knall ebenfalls aus dem Schlaf gerissen hatte.
Da wir weder Donnergrollen hörten und es auch sonst ringsherum still
war, konnten wir uns diesen Knall nicht so recht erklären, gingen aber
schließlich davon aus, dass es sich nur um einen einzelnen Blitz gehandelt
haben konnte, der hier in der Nähe irgendwo eingeschlagen war.
 
 
Das war so gegen fünf Uhr morgens. An Schlafen war auch jetzt nicht mehr
zu denken, denn es war bereits hell und die Vögelchen zwitscherten, als sei
es eine ganz normale Nacht - ohne besondere Vorkommnisse gewesen :o).
 
Insgesamt ist nicht viel Regen gefallen, dafür aber die Temperatur so
auf 26 Grad und es weht ein angenehmer Wind, so dass ich alle Zimmer
richtig durchlüften konnte.
Heute ist es bewölkt, was die Natur ganz sicher zu schätzen weiß und
morgen sollen uns Unwetter mit viel Regen bevorstehen.
Der Regen ist mehr als willkommen - nur die Unwetter mit Blitz und
Donner dürfen gerne wieder einen Bogen um uns herum machen.
 
Statt einer Teestunde werde ich gleich mein müdes Haupt für ein Stündchen
auf ein Kissen betten und versuchen ein wenig Schlaf nachzuholen.
Auch den Knuddels fehlt Schlaf - waren sie doch heute Nacht auch von
diesem lauten Knall aus dem Schlaf gerissen worden.
 
Dieser Sommer ist ein außergewöhnlicher Extrem-Sommer :o).
 
Schaun wir mal, was er sonst noch so für uns bereithält.
 
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 Fotos: Pixabay
 


Dienstag, 7. August 2018

Was gäbe ich jetzt für einen

P O O L  !
38° heiß soll es heute werden !!!
 Damals, vor langer, langer Zeit hatte ich einen Pool -
nur ein Butler, der mir mit einem der Palmenwedel kühle Luft
zu wedelt, der fehlte ;o)).

  
Die Fotos sind ebenfalls im August entstanden, allerdings vor etwa fünf-
unddreißig Jahren. Meine Güte, wie die Zeit vergangen ist ! Ich kann mich
noch genau an diesen Tag erinnern - wie an so vieles andere auch.
Es war eine schöne Zeit, eine sehr schöne Zeit, in der das Leben so
abwechslungsreich und kein Tag wie der andere war.
Ich erinnere mich so oft und gerne an diese Zeit, weil ich diese Zeit so
intensiv erlebt habe.
 

  
Wenn sich jeder Tag bis spät in die Nacht draußen abspielt -
in dieser wundervollen, unvergleichlichen Natur, dann ist es
wirklich, als würde man im Paradies leben.
 
Ein Freund aus Berlin hat es in einem seiner Briefe
so wunderbar beschrieben:
 
"Wir alle gehen unseren Weg.
Wir in Berlin über Asphalt durch eine Steinlandschaft.
Du über weißen Sand am türkisfarbenen Meer
auf einer Insel, wo Gott seine schönsten Einfälle hatte".
 
Ja, dass ich dort leben durfte, betrachte ich noch heute als ein Geschenk.
Ein großes Geschenk, für das ich unendlich dankbar bin.
 
Leben möchte ich dort heute allerdings nicht mehr, denn es ist wie
überall auf der Welt, wo Touristen einfallen - sie zerstören
die Natur in höchstem Maße und hinterlassen einen Schaden,
der nicht wieder gut zu machen ist.
Mal ganz abgesehen davon, dass sich durch die Touristen
auch die Einheimischen verändert haben und es auch auf
diesen kleinen karibischen Inseln inzwischen nur noch um
Geld und Profit geht. Alle wollen ihren Anteil !
Das hat diese Inseln und das Leben auf diesen kleinen Eilands
drastisch verändert - und zwar sehr zum Nachteil.
Das ist so schade !!!
 
 
Mit den Füßen über weißen Sand - ab und zu in die Wellen
eintauchen - hach, das wäre bei der jetzigen Hitze auch
nicht zu verachten ;o)))
 
Was bleibt ?
Träumen - und die Hoffnung auf eine baldige Abkühlung von oben ;o).
Aber bitte, bitte ohne die bereits angedrohten Unwetter :o(.
Ein schöner, gleichbleibender, ergiebiger Landregen reicht völlig aus.
Und - inzwischen ein kühles Fußbad nehmen :o)).
 
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Montag, 6. August 2018

Nach dem Baden

und einem kurzen Schleudergang, haben sich die Freunde der Knuddels
zum Trocknen unter dem Sonnenschirm aufgereiht.
      
 
Abhängen - chillen - ist jetzt angesagt, nicht nur für die Freunde der Knuddels.
 

  
Auch die Knuddels selbst hängen derzeit gerne an einem schattigen Plätzchen
zum Chillen ab und ich schließe mich ihnen bedingungslos an.
 
Ist das ein Sommer ! WOW !
An einen solchen Sommer kann ich mich wirklich nicht erinnern.
Jedenfalls nicht in diesem Land - auf der Insel schien die Sonne jeden
Tag. Dort war es immer heiß. Es wehte jedoch ein stetiger Wind vom
Meer her über die Insel. Das Klima war und ist - wie auf allen karibischen
Inseln - tropisch, aber gut zu ertragen. Ich habe mich dort ausnahmslos
wohlgefühlt.
 
Auch jetzt fühle ich mich ausnahmslos wohl. Jeden Tag Sonne, von früh bis
spät, ohne Unterbrechung und kaum Wolken am Himmel. Wann stellt sich
in unserem Land schon mal ein solch beständiges Sommerwetter ein !?
Ein Traum ! Hochdruckwetter - nonstop !
 
Ein fliegender Fisch - auf der Insel gibt es sie tatsächlich
die fliegenden Fische - kein Witz ! :o).
 
 
Gut, bei dieser Hitze ist schwitzen und nach Möglichkeit wenig Bewegung
angesagt, dafür viel trinken und die Sonne in der Mittagszeit möglichst meiden.
Wenn man sich daran hält und sich ab und zu ein wenig erfrischt, ist dieses
Wetter einfach nur traumhaft schön.
 
Und in der Nacht sind jetzt die Perseiden wieder am Himmel unterwegs.
Gesehen habe ich zwar noch keine, aber ihr Höhepunkt ist am 12. Aug.
Also schaun wir mal, ob ich welche entdecke !
Außerdem sind diese wolkenlosen Nächte so angenehm kühl - jedenfalls hier
im Wald, so dass man bei geöffneten Fenstern wunderbar schlafen kann.
Ich genieße diese herrlichen Sommertage. Lasse Hausarbeit - Hausarbeit sein
- dafür sind die Schlechtwettertage da und die kommen ganz sicher ;o) -,
mache nur das absolut Nötigste und bin einfach mal nur so richtig faul.
Wie gut das zur Abwechslung mal tut !
 
Jetzt soll schon ein Tief angerauscht kommen, welches uns im Laufe dieser
Woche kühlere Luft bescheren soll. Ich bin mal gespannt.
 
Aber wie alles im Leben, hat auch dieses herrliche Sommerwetter seine
Schattenseiten. Denn es herrscht eine extreme Dürre und Trockenheit im Land.
Nicht nur in unserem Land, sondern in ganz Europa, ja, sogar weltweit.
Der Planet heizt sich richtig auf und Regen - so scheint es - ist wohl bei uns
immer noch nicht in Sicht. Das ist einfach schlimm. Die Natur leidet so sehr
unter dieser Trockenheit und es wird ganz sicher viele Ernteausfälle geben.
 
 
Die Hortensien haben durch die Trockenheit bereits
herbstliche Farben angenommen.
 
 
Im Garten muss ich ständig - beinahe jeden Tag wässern. Noch ist kein
Schaden zu beklagen, aber diese Trockenheit setzt nicht nur der Natur,
sondern auch den wildlebenden Tieren zu.
Selbst wenn es regnet, wird es eine Zeitlang dauern, bis sich die Natur
von diesen trockenen Sommermonaten erholt. Durch die Trockenheit und
die vielen Waldbrände weltweit, sind bereits große Schäden entstanden.
 
Die Menschheit sollte schleunigst umdenken, denn solche extremen Wetter-
lagen werden sich in Zukunft noch verschärfen, wenn nicht bald dagegen
gesteuert wird. Seit Jahrzehnten wird vor dem drohenden Klimawandel
gewarnt, doch alle Warnungen werden in den Wind geschlagen.
 
Ist die Menschheit wirklich bereit, den Preis für ihre Ignoranz zu bezahlen ?
Wissen wir Menschen wirklich, was da in Zukunft auf uns alle zukommt ?
Lassen wir es wirklich darauf ankommen und machen einfach weiter wie bisher?
Das alles ist erst der Anfang - es wird noch schlimmer kommen !

*

Der Klimawandel ist eine Bedrohung für das Leben und unsere Existenz.
Ban Ki Moon

*
 
Mal ehrlich !
Waren wir Menschen eigentlich jemals vernünftig ?
 
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Mittwoch, 1. August 2018

Warum ist es am Rhein so schön

Ganz einfach, weil es meine Heimat ist.
Ich bin am Rhein aufgewachsen. Was liegt da näher, als es am Rhein schön
zu finden, sich an dessen Ufern, umgeben von einer idyllischen Landschaft,
wohl - und zuhause zu fühlen.

Viele Dichter und Romantiker haben wunderbare Gedichte und Verse über den
Rhein verfasst. Heinrich Heine zum Beispiel, der ebenfalls am Rhein zuhause
war. Oder die Gedichte von  Clemens von Brentano, die ich als Romantikerin
ebenfalls sehr mag. In wie vielen Liedern wurde der Rhein besungen !
Wie viel Wein in den kleinen, urigen Weinstuben beim geselligen Zusammensein
getrunken ! Wie oft mit einem Glas Wein in der Hand gelacht und gefeiert !
Wie viele Touristen aus aller Welt sind den Rhein rauf und runter geschippert
und haben unzählige Fotos von der Loreley, den Burgen und dem Drachenfels
gemacht ! Wie viele Maler haben mit ihren Staffeleien am Ufer des Rheins
diese malerisch schöne Landschaft auf einer Leinwand verewigt !

Der  Drachenfels - von dort hat man einen herrlichen Ausblick

Am Rhein ist es einfach wunderschön - ganz besonders idyllisch wird es ab
dem Siebengebirge Rhein abwärts, vorbei an den Weinbergen und Burgen.
Wie sehr habe ich in jungen Jahren die Fahrten mit dem Zug, damals noch
mit einer alten Dampflokomotive, vorbei an den vielen kleinen Weinorten,
genossen !
Darum ist es am Rhein so schön !
Wie lange ist das schon her !
Es war so herrlich romantisch damals !
Auch herrschte damals noch kein so reger Schiffsverkehr auf dem Rhein - und
Container-Schiffe, wie man sie heute oft sieht, gab es schon gar nicht.

 
 Den Rhein entlang zu fahren, all die Burgen zu bestaunen, ist ein Erlebnis der
ganz besonderen Art.
  

Vom Rheinfall in Schaffhausen war ich jedes Mal fasziniert.
Der Rhein ist Heimat, bleibt Heimat !

Abenddämmerung am Rhein


Aber ist es am Rhein auch heute noch so schön ?
Hat nicht auch der gute, alte Vater Rhein mit seiner Geschichte, mit all
den Mythen, die um ihn ranken, mit all den Sagen und Legenden, viel von
seiner einstigen Romantik und seinem Zauber verloren ?


Sommernacht am Rhein
Gemälde Öl auf Leinwand von Christian Eduard Böttcher 1862 - Quelle-Wikimedia

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Berg und Burgen schaun herunter
in den spiegelhellen Rhein,
Und mein Schiffchen segelt munter,
Rings umglänzt von Sonnenschein.

Ruhig seh ich zu dem Spiele
Goldner Wellen, kraus bewegt;
Still erwachen die Gefühle,
Die ich tief im Busen hegt.

Freundlich grüßend und verheißend
Lockt hinab des Stromes Pracht;
Doch ich kenn ihn, oben gleißend,
Birgt sein Innres Tod und Nacht.

Oben Lust, im Busen Tücken,
Strom, du bist der Liebsten Bild !
Die kann auch so freundlichen nicken,
Lächelt auch so fromm und mild.
Heinrich Heine

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Ersten drei  Fotos Pixabay