Montag, 30. Juli 2018

Der Lounge-Tisch

Bei diesem "Lounge-Tisch", handelt es sich um einen Tisch, der zu den
Terrassen-Möbel gehört(e). Er war mit einer Glasplatte versehen und
verfügt zudem über ein Unterfach, in das man Zeitschriften oder
sonstigen Kram ablegen konnte.
Da ich diesen Tisch allerdings als viel zu niedrig empfand und es
gar nicht mochte, dass ich beim nachmittäglichen Tee immer mit den
Knien an die Tischkante stieß, wurde kurzerhand ein anderer Tisch in
"normaler" Tischhöhe bestellt und der "Lounge-Tisch" umfunktioniert.
Nachdem die Glasplatte nun nicht mehr gebraucht wurde, fand sie
einen eher "unwürdigen Abstell-Platz" neben dem Gartenhäuschen
und wartet dort auf einen evtl. neuen Einsatz bzw. Verwendungszeck.
 
Der Lounge-Tisch dagegen dient nun als "Ablage" für meine müden Beine,
wenn ich diese zur Entspannung mal hochlegen möchte. Dazu wird der
ehemalige Lounge-Tisch vor einen Sessel geschoben und mit einer Auflage
versehen.
Der Lounge-Tisch dient allerdings nicht nur als Ablage für meine müden Beine,
sondern auch als Sitz-, Liege- und Entspannungs-Gelegenheit für Paulinchen
 

 
 
und als eine Art Hundehütte mit Aussichtsplattform für Fluffy.
Die untere Ablage, die ja eigentlich für Zeitschriften oder sonstigen Kram
vorgesehen war, ist von Fluffy inzwischen als ihr ureigenes Refugium in
Beschlag genommen worden. Wenn sie sich dort aufhält, darf nichts und
niemand sich dieser 1. Etage nähern, ohne Androhung von Konsequenzen.

 
 
 
Wenn ich ganz großes Glück habe, wird mir sogar gestattet, den Sessel mit
diesem ehemaligen Lounge-Tisch für meine müden Beine, in der Mittags-
pause für ein kurzes Nickerchen zu nutzen.
Das darf ich jedoch nur, wenn alle drei - also einschließlich Tinka - ebenfalls
ganz "oben" liegen dürfen. Denn sobald ich mich dort ausgestreckt - und es
mir gemütlich gemacht habe, springen alle drei nach "oben", so dass ich
meine müden Beine nicht mehr bewegen kann.
 
Dass das mehr als unbequem ist und nicht der leiseste Hauch einer
Chance auf ein kurzes Nickerchen besteht - wer würde das bezweifeln ?
 
Hauptsache ist jedoch - wie immer - , den drei Knuddels geht's so richtig
gut, denn schließlich sollen sie ja nicht leben wie ein Hund ;o)
 
 
 
 
Was tut man nicht alles !
Geht's den Hunden gut, geht's auch dem Frauchen gut - selbst wenn ich
- statt ein Mittagsschläfchen halten zu können -, noch wach bin,
dafür aber die Knuddels und meine Beine eingeschlafen sind ;o) !
 
~*~

Übrigens der langersehnte Regen fiel am vergangenen Samstag leider
nicht so üppig aus, wie es anfangs aussah. Er ließ nämlich ziemlich schnell
wieder nach und die ansteigenden Temperaturen und der Wind sorgten
dafür, dass das gefallene Nass schnell wieder verdunstete.
Dadurch wurde auch meine Freude etwas getrübt.
Aber was soll's, ich habe mich gefreut, das ist doch was ! :o).

~*~
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Samstag, 28. Juli 2018

Der Tag an dem der Regen kam

Was für eine Freude, als ich heute morgen durch die weitgeöffneten Fenster
von einem ungewohnten Geräusch geweckt wurde !
Es war Regen. Starker Regen. Regentropfen, die wie aus dem Nichts
angerauscht kamen, lautstark auf das Dach trommelten und auf die Terrasse
plätscherten. Mit einem Sprung war ich aus dem Bett (ja, das klappt
noch ;o), und am Fenster. Ich hätte jubelnd können. Regen - endlich !
Was für eine Freude !
 
 
Dazu ein Gedicht von Charlotte von Ahlefeld, welches nicht zutreffender
ausdrücken könnte, was ich beim Anblick des langersehnten Regen empfand:
 
~SOMMERREGEN~
Wie mild säuselt Du, o kühler Regen,
Auf die verschmachtende, verbleichte Flur,
Dein längst so heiss, so bang erflehter Seegen,
Erfrischt die ganze seufzende Natur,
Und neu erstärkt erheben Gras und Bäume,
die matten Häupter in der Lüfte Räume.
 
 
Der Sonne Gluth schien alles zu verzehren;
es welkte still dahin der Blumen Glanz.
Die Pflanzen neigten sich - ein allgemein Verheeren,
Bedrohte selbst der Wälder dunklen Kranz.
Und brennend schien in ihrer dumpfen Schwüle,
Die schwere Luft dem lechzende Gefühle.

 
Da strömtest Du, aus höhern Regionen
Zur Labung freundlich uns herab gesandt,
Die kühlen Perlen, die in Millionen,
Voll heissen Durstes trank das dürre Land.
Wie gute Geister wehen durch die Fluren
Der neuen Lust und Erquickung Spuren.

 
So mildert gern den heissen Brand der Schmerzen,
Der uns im Lauf des Lebens oft versenkt,
Der Thränen Thau, der sanft aus unsern Herzen,
Das bittre Gift verschlossnen Grames drängt,
Und Lindrung bringen uns der Wehmuth Gaben,
in dem sie still den bangen Busen laben.
 
 
O netzt auch mir das Auge, das so dunkel
Nur öde Wüsten steinigt vor sich sieht,
Und dem der Hoffnung goldnes Sterngefunkel,
in unerreichbar weite Ferne flieht.
Ach, wie der matten Flur ein frischer Regen,
Sind Thränen meinem kranken Herzen Seegen.

 
Ein wunderbares Gedicht von dieser Charlotte von Ahlefeld, einer
deutschen Schriftstellerin und Lyrikerin, die im Dezember 1781 geboren
wurde und Juli 1849 starb.
 
 
Im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert schienen die Menschen noch
in hohem Maße Zeit und Muße für solch wunderschöne Gedichte zu haben.
Unter dem Pseudonym "Natalie" schrieb sie weitere schöne Gedichte wie:
 
Vergänglichkeit ~ Glück der Liebe ~ Geduld,
Was ist wahre Einsamkeit ~ Der Frühlingstag,
Beim Abschied u.a.
 
Es sind Gedichte, die mich beim Lesen in eine andere Welt und Zeit versetzen.
Einfach zum Träumen schön !
 
~*~
 
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Donnerstag, 26. Juli 2018

Ganz ohne

;o)-  ohne Politik geht es auch an diesen heißen Sommertagen nicht.
Oder besser gesagt, nicht ohne mir Gedanken darüber zu machen.


Hier sitze ich nun unter einem schattenspendenden Sonnenschirm im kühleren
Teil des Gartens auf der Terrasse und kann nicht anders, als mir wieder einmal
Gedanken um die Zukunft dieses Landes, meiner Heimat zu machen.
Der Gedanke, dass meine Heimat mehr und mehr zu einem Sammelbecken
von illegalen Flüchtlingen verkommt, treibt mich einfach um. Inzwischen sind
es in der Mehrzahl Menschen aus afrikanischen Ländern, die hier auf ein
besseres Leben hoffen. Sie kommen nicht nur in Italien, Spanien, auf
Malta, Mallorca und anderen Mittelmeerinseln an, sondern weiterhin auch in
unserem Land.

Immer noch werden sie aus Schlauchbooten gerettet und an Bord von
Seenotrettungsschiffen gebracht. Viele von dieses Geflüchteten weigern
sich nach Libyen oder Tunesien zurück gebracht zu werden, weil sie den
Schleppern hohe Summen für ihre Überfahrt nach Europa gezahlt haben.
Länder, von denen Grüne und Linke behaupten sie seien nicht sicher.
Sie sind ja überhaupt diejenigen, die als Gutmenschen die bunte Richt-
linien-Politik unserer Richtlinienexpertin konsequent unterstützen.

Dabei kann das Leid und die Not dieser Flüchtenden gar nicht so groß sein,
wenn sie es sich leisten können, hohe Summen für eine Überfahrt nach
Europa zu bezahlen und sich somit ganz bewusst der Gefahr möglicher-
weise zu ertrinken, aussetzen. Doch sie wissen genau, dass sie damit
rechnen können, aus ihrer "Seenot" gerettet zu werden.

>Menschen aus einer Seenot zu retten ist eine völkerrechtliche
Verpflichtung für jeden Seemann.<

Aus diesem Grund stach auch das deutsche Bundeswehrschiff "Mosel" jetzt
wieder in See. Inzwischen ist aus dem 2015 gestarteten EU-Marineeinsatz
vor der Küste Libyens Routine geworden. Die Schlepper setzen die Menschen
dort in Schlauchbooten aus und die diversen Rettungsschiffe nehmen die
"Schiffbrüchigen" dann in Empfang und bringen sie nach Europa.
Reine Routinesache also und ein Ende ist nicht abzusehen.

Vor ein paar Tagen las ich in der FAZ, dass viele Migranten und Flüchtlinge,
die es bis in unser Land geschafft haben, jedes Jahr knapp 18 Milliarden Euro
zurück in ihre Heimatländer schicken, um ihre Familien dort finanziell zu
unterstützen. Vermuten könnte man allerdings auch, dass dieses Geld
ebenso für Schlepper genutzt wird, um weitere Freunde oder Angehörige
nach Europa zu holen.
Die Bundesregierung - also die Frau, die dem Volk die Richtlinie ihrer Politik
diktiert, unterstützt diese Art der "Entwicklungshilfe" ausdrücklich. Sie
bezeichnet diese Geldtransfers als entwicklungsfördernd, da es den Familien
in den Heimatländern der Flüchtlinge die Möglichkeit bietet, sich mit
Lebensmitteln zu versorgen, einen Arzt aufzusuchen oder vielleicht sogar
ein kleines Geschäft zu gründen. Dass es sich bei diesen außer Landes
gebrachten Geldern, - immerhin jährlich 18 Milliarden Euro -, in den
meisten Fällen um Gelder aus den deutschen Sozialkassen handelt, also
um Beitragsgelder der arbeitenden Bevölkerung dieses Landes, scheint
absolut keine Rolle zu spielen. Auf diese Weise profitieren eben auch
viele Menschen anderswo in der Welt von den deutschen Sozialkassen.
Die meisten Flüchtlinge - es sollen 80% sein -, leben hier in diesem Land
nämlich von Hartz IV - haben jedoch nie einen Cent in die Sozialkassen
eingezahlt.

Der Wahnsinn läuft, dank unser Richtlinienexpertin, den linksgrünen und
bunten Gutmenschen also wie geschmiert ! Ist doch schön !
Denn je mehr Flüchtlinge über das Meer oder sonst woher in unser Land
strömen und Hartz IV empfangen, desto mehr Menschen profitieren auch
in Afrika oder sonst wo auf der Welt davon. Oder aber sie haben durch das
an sie überwiesene Geld nun selbst die Möglichkeit, sich ebenfalls auf den
Weg übers Meer in unser Land zu machen und können dann wiederum
Geld nach Afrika oder sonst wohin überweisen.
So läuft alles - dank der bunten Gutmenschen - wie am Schnürchen.
Ein Kreislauf, der einmal Gang gekommen,
wohl kaum noch zu stoppen ist.

So einfach ist das also, wenn Menschen zu dumm sind,
die Folgen ihres Handelns zu bedenken !
Aber vielleicht können sie auch gar nicht denken.
Diese Möglichkeit besteht ja immerhin.
Die Linken fordern jetzt "Frankfurt zu einem sicheren Hafen" für aus Seenot
gerettete Flüchtlinge zu machen. Der Magistrat der Stadt müsse nun alle
notwendigen Vorkehrungen für die Aufnahme, die Unterbringung und den
Aufenthalt der "Schiffbrüchigen" treffen.
Ja, ja, die Linken und die Grünen !
Sind die eigentlich noch zu retten ?


Diesen Tee, ein guter Assam, habe ich sechs Minuten ziehen lassen,
weil er dann nicht anregend, sondern beruhigend wirkt.
Und das brauche ich jetzt !
 Sonst, ..... ich weiß nicht was sonst, aber vielleicht würde
ich mir sonst die Haare raufen.
 
Dumme Menschen finden immer wieder zusammen, irgendwie -
irgendwo, sie bilden eine Gruppe, gleich einer Herde Schafe und
trotteln blökend hinter einem Leithammel her - egal wohin und
ohne zu wissen warum und wofür.
 
~*~
 

Droht das auch unserem Land?
Wir sind wohl schon auf dem besten Weg !

~*~
 
"Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert"
Angela Merkel 2004
 
~*~

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Mittwoch, 25. Juli 2018

So sieht er aus

 der Rasen auf der Südwestseite des Hauses.
Hier brennt die Sonne den ganzen Tag, während es im hinteren Teil des
Gartens wesentlich schattiger und der Rasen somit noch grün ist.
Es ist traurig mit anzusehen, wie der Rasen auf der Südseite
in der heißen Sonne nach Wasser dürstet.
Inzwischen habe ich es jedoch aufgegeben ihn zu wässern bzw. den Sprinkler
anzustellen, denn bei der momentanen Trockenheit und der geringen
Luftfeuchtigkeit, macht es einfach keinen Sinn, weil das Wasser zu schnell
verdunsten würde.
  

Ein einsames Blümchen harrte in den heißen Sonnenstrahlen aus, hielt sich
tapfer in der trockenen Luft, doch nach ein paar Tagen hat es aufgegeben.
Es wurde ihm wohl zu heiß, dem armen Pflänzchen.
So geht es derzeit vielen Pflanzen im Garten.
  

Die Hortensien und auch die Rhododendren leiden sehr. Sie lassen die Blätter
hängen und müssen wirklich täglich mit Wasser versorgt werden. Alle anderen
halten tapfer durch, auch wenn ihnen ein kräftiger Regenschauer jetzt gut tun
würde.

Es wird heiß auf der Welt. Heiß und trocken, nicht nur in Afrika. Hitze-
wellen in Europa, Amerika, Kanada und Asien. Die Waldbrände in
Schweden breiten sich immer weiter aus, auch in Griechenland und Kreta
brennen Wälder. In Kalifornien bedrohen verheerende Waldbrände einen
Nationalpark. Selbst in Sibirien und nördlich des Polarkreises ist es 20°
bzw. 25° Grad zu heiß. Im Nahen Osten herrschen Temperaturen von
bis zu über 50 Grad.
Anderswo auf der Welt und auch in unserem Land gab es schwere Unwetter,
mit Gewitter, Starkregen und Hagel.
Der Klimawandel hat den Planeten voll im Griff.
 
So schön dieses anhaltende, trockene Wetter mit dem herrlichen Sonnenschein
auch ist, ein paar Regentage wären jetzt mehr als willkommen - doch die
Temperaturen sollen weiter steigen.
Am Mittwoch sogar bis auf 36°-37°. Es soll die erste richtige Hitzewelle in
diesem Jahr werden. Die Hundstage und sie sind superpünktlich, denn ihre
Zeit - uns so richtig einzuheizen - ist vom 23. Juli bis zum 23. August.
Es ist also erst der Anfang !
 
Bei dieser Trockenheit besteht auch hier eine extrem hohe Waldbrandgefahr.
Auch das bereitet mir große Sorgen. Wie sehr wünsche ich mir einen der
kräftigen Regenschauern, die gerade erst aus Südwesten einmal quer über
das Land bis nach Nordosten gezogen sind. Leider ist davon hier im Westen
nicht ein Tropfen angekommen.
 
Und so hoffe ich bei jeder dunkleren Wolke, die über dem Wald auftaucht,
auf Regen. Doch bisher leider vergebens und die Aussichten lassen die
Hoffnung auf eine baldige Änderung des Wetters schwinden, denn das
sommerliche Hochdruckwetter soll weiter anhalten.



Wie gut tut es an heißen Tagen, hin und wieder kaltes Wasser über Arme
und Hände fließen zu lassen !
Wie gut täte es der Natur, wenn es hier im Westen jetzt endlich mal
kräftig regnen würde !
Doch vorerst heißt es auch heute wieder - Sprinkler ran an die Arbeit !
 
You never miss the water until the well runs dry.
 
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Foto unten: Pixabay

Montag, 23. Juli 2018

Sie wollen es bunt


Es ist ihnen scheinbar noch nicht bunt genug, denn sie gehen auf die Straße
und wollen es noch bunter - je bunter desto besser.

Bunt ist schön - bunte Farben machen fröhlich

Zehntausende Bayern und nicht nur die Bayern stimmen damit der Flüchtlings-
politik ihrer Richtlinien-Regierungsexpertin zu. Alle, die unsere Regierungs-
experten gewählt haben und wieder wählen würden, unterstützen diese Politik.
Tja, dann kann man nur sagen - macht einfach weiter so - in Afrika leben über
eine Milliarde Menschen, die kommen bestimmt alle gerne nach Europa und
in unser Land. Auf diese Weise wird auch das Geschäft der Schlepper weiter
florieren und immer mehr Menschen werden im Mittelmeer ertrinken.

Was ich jedoch gar nicht so recht verstehe an der Politik dieser Richtlinien
Regierungsexpertin, ist einerseits ihre Forderung nach dem Schutz der
Außengrenzen, dem Italien jetzt gerecht wird, sie andererseits aber kundtut,
dass man vor dem Leid und der Not dieser Menschen die Augen nicht
verschließen dürfe. Was genau will diese Frau eigentlich? Warum fühlt
ausgerechnet sie sich für das Leid und die Not der Menschen in Afrika
verantwortlich, derweil sie das Wohl des eigenen Volkes im eigenen Land,
überhaupt nicht interessiert.
Die Schotten in Italien sind jetzt zwar dicht, aber ihr könnt euch trotzdem auf
den Weg machen, liebe Afrikaner. Und solltet ihr es über das Meer bis an die
Grenze ins gelobte Land schaffen und das berühmte Zauberwort kennen,
dann wird unsere Richtlinien-Expertin die Augen nicht verschließen und euch
selbstverständlich alle mit einem freundlichen Gesicht Einlass gewähren.
Wer fordert hier eigentlich das Leid und die Not dieser Menschen heraus ?
Menschen, die in diesem Land oder in Europa aufgrund ihrer mangelnden
Sprachkenntnisse und Ausbildung, keine Perspektive und kaum eine Chance
auf dem Arbeitsmarkt haben werden ?

Wenn es also denen, die schon länger hier leben, noch nicht bunt genug ist,
und denen die sich nicht zu Wort melden und somit die Politik der Richtlinien-
Regierungsexpertin stillschweigend unterstützen, dann dürfen wir uns alle in
Zukunft über die veränderten Zustände im Land, nicht wundern.

Zitat unser Richtlinien-Expertin im diesjährigen Sommerinterview:
"Wir leben in spannenden Zeiten, das finde ich faszinierend."

Also spannend finde ich allenfalls Horror- oder Kriminalfilme, auf deren
Ausgang man regelrecht hin fiebert. Die heutige Zeit finde ich persönlich
eher sehr besorgniserregend. Auch kann ich den diversen Kriegen, der
Terrorgefahr, dem Klimawandel, der Umwelt- und Meeresverschmutzung,
den Unwetterkatastrophen und vielen anderen Problemen in diesem Land
und der Welt, nichts faszinierendes abgewinnen.
Vielleicht ist es für sie spannend, zu beobachten, wie sich halb Afrika über
das Meer zu uns auf den Weg macht und zugleich faszinierend, wie viele
Menschen es letztendlich tatsächlich schaffen, unser Land zu erreichen.
Vielleicht sind Terror und Kriege für sie spannend - für mich ist es Horror !
Vielleicht ist es für sie spannend zu beobachten, wie die Meere zugemüllt
werden, die Unwetter - aufgrund des Klimawandels - immer größere Aus-
maße annehmen und verheerende Schäden anrichten.
Für mich sind das Katastrophen, an denen ich nichts faszinierendes
erkennen kann.
Für sie sind es spannend Zeiten, die sie faszinieren.
Spannend zu beobachten, wohin das alles mal führen wird ?
Und faszinierend wie das alles mal endet ?
Sie ist eben eine wahre Richtlinien-Expertin !

Bunt ist die Welt, aber noch bunter sei unser Land !
Am vergangenen Wochenende demonstrierten Zehntausende in München
für ein buntes Bayern !
Auf geht's ! Holladiho !



Aber bitte nicht meckern, wenn es dann zu bunt wird !


Nachtrag 24.07.2018:
Lt. Spiegel-online nimmt Italien nun doch wieder Flüchtlinge der
EU-Marinemission "Sophia" auf.
Das gab der italienische Außenminister Milanesi nach einem Treffen
mit Heiko Maas bekannt.
Das fragt man sich, in wessen Auftrag Maas da wohl gehandelt hat.
Wer mag da wohl Druck ausgeübt haben ?
Also mir fällt da tatsächlich auf Anhieb jemand ein !
 
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Foto/Grafik: Pixabay

Freitag, 20. Juli 2018

Die Sanduhr

So, wie die kleinen Sandkörnchen durch die Sanduhr rinnen,
so vergeht im Leben eine Sekunde nach der anderen. Die Sekunden werden
zu Minuten und diese zu Stunden. So vergeht ein Tag, eine Woche, ein Monat,
ein Jahr. Jahr für Jahr. So zerrinnt die Zeit - die Lebenszeit eines Menschen.


 


Je älter ich werde, desto schneller scheint die Zeit zu vergehen.
Ich kann noch so früh aufstehen - was ich im Sommer besonders gerne tue -
der Tag vergeht trotzdem wie im Flug.
Woran liegt es nur, dass man im Alter meint, die Zeit verginge schneller ?

Vielleicht weil die Zeit im Alter immer kostbarer wird ?
Weil uns erst im Alter so richtig bewusst wird, dass die Zeit für uns
Menschen nicht unbegrenzt zur Verfügung steht, dass sie endlich ist -
unsere Lebenszeit ?

Wie gut es dann tut, wenn man auf sein Leben zurückblicken und
sagen kann, ich habe und hatte bisher ein schönes und gutes Leben.
Ein Leben mit vielen Höhen und Tiefen, ein Leben voller Freude, aber
auch voller Leid und trauriger Momente.
Wie bedauerlich ist es dagegen, wenn Menschen nichts aus ihrem Leben
machen, wenn sie ihr Leben gleichgültig vor sich hindümpeln lassen oder
es nur noch im Drogen- oder Alkoholrausch ertragen. Wenn Menschen sich
immer wieder der Ausrede bedienen, das mache ich alles, wenn ich mal
Zeit dazu habe.
Zeit zu leben ?
Das Leben ist jetzt !
Hier und Jetzt !
Leben kann man nicht auf später verschieben !
Die Lebenszeit ist jetzt - und sie läuft schneller ab,
als so manchem überhaupt bewusst ist.




  Wie schade um die kostbare Lebenszeit, wenn Menschen am Ende ihres
Lebens feststellen müssen, dass sie nicht gelebt, sondern nur existiert
haben. Nun ist es zu spät ! Eine zweite Gelegenheit gibt es nicht.
Ein versäumtes Leben, lässt sich nun mal nicht nachholen.
Eine ganz bittere Erkenntnis am Lebensende dieser Menschen,
diese einmalige Gelegenheit, das Leben bewusst - mit allen Sinnen
zu leben - nicht genutzt zu haben.

 Was für ein trauriges Lebensende muss das sein !




Die Sanduhr rinnt, die Zeit verrinnt,
Es rinnt der Sand, es rinnt der Sand.
Vor vielen Jahren war ich Kind:
Wo ist denn nun mein Vaterland?

Ich habe viel gedacht, gefühlt;
Das ist mir fern, so weit, so weit.
Ich habe lange wohl gespielt,
Und unaufhörlich rinnt die Zeit.

Ich sehe alles nun so klein,
Im Kleinen ist wohl Leid und Streit.
Das alles war ja früher mein,
Nun aber kommt die Ewigkeit.
Paul Ernst

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CARPE DIEM

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Fotos: Pixabay



Donnerstag, 19. Juli 2018

Ein Bilderbuch-Sommer

Unglaublich dieses Wetter - so ungewohnt beständig !
 
 
Ein Sommersonnentag folgt auf den anderen - bis auf den spärlichen Regen,
der auf meinen imaginären Regentanz folgte. Wunderbares Hochdruckwetter,
bei dem man sich einfach wohlfühlen muss. Sonne von morgens früh bis abends
spät. Schade, um jeden Tag, den man im Hause verbringen würde. Und genau
deshalb bin ich auch den ganzen Tag draußen - alles, was nicht dringend im
Haus erledigt werden muss, m u s s  jetzt einfach warten.
 
 
Die Eberesche - oder auch Vogelbeere genannt, hat in diesem Jahr ganz
besonders viele Beeren produziert. Da werden sich die Vögelchen freuen.
Ich freue mich über all die leckeren Sommerfrüchte und kann gar nicht
genug davon bekommen.
 
 
Nektarinen, Heidelbeeren, Himbeeren, Kirschen, Pflaumen - dazu all die
Südfrüchte, Bananen, Orangen, Ananas, Papaya, Melonen, und so viele mehr.
Jedes Mal, wenn ich einen Obstsalat aus diesen süßen Früchten mit Beeren
zubereite, überkommt mich ein Gefühl der Dankbarkeit. In solchen Momenten
wird mir wieder einmal bewusst, welch unglaubliche Vielfalt an Früchten uns
Mutter Natur schenkt und wie dankbar wir dafür sein müssen.
Wir kaufen sie wie selbstverständlich im Supermarkt ein, ohne darüber
nachzudenken, dass wir andererseits die Natur massiv zerstören und damit
irgendwann auch all diese wundervollen Geschenke.
Man stelle sich nur mal vor, es gäbe sie plötzlich nicht mehr !
 
 
 Stachelbeeren - bereits eine Seltenheit !
Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal Stachelbeeren in
einem Supermarkt gesehen habe. Sie sind zwar nicht ganz preiswert, aber
die Freude darüber, dass sie überhaupt wieder angeboten werden, war so
groß, dass ich einfach nicht widerstehen konnte. Dieser unvergleichliche,
altbekannte Geschmack und die damit verbundenen Erinnerungen an die
Kindheit, an Großmutters Garten, wo wir sie frisch vom Strauch gepflückt
und gleich genascht haben. Wie schön, dass es in diesem Jahr so viele
Beeren gibt.
Ein köstlicher Sommer-Genuss - genau wie eine erfrischende Apfelschorle
aus naturtrübem Apfelsaft und Mineralwasser :o) !

 
Noch mehr wunderbare Wunder der Natur - eine Bauernhortensie
 
 
Welche Freude Blumen bereiten können ! All diese verschiedenen Sorten und
Farben - wunderschön. So schön, dass ich mich oft gar nicht sattsehen kann.
Was wäre das Leben ohne all diese wundervollen Geschenke um uns herum ?!

 
Gäbe es sie plötzlich nicht mehr, wir würden so viel weniger staunen und so viel
weniger Freude empfinden !
 
Wenn ich durch den Garten gehe, den blauen, wolkenlosen Himmel über mir
und sehe, wie die Sonnenstrahlen sich ihren Weg durch die Wipfel der Bäume
bahnen - wenn ich beobachte, wie das Licht mit dem Schatten tanzt, höre, wie
die Vögelchen dazu singen, dann hüpft mein Herz vor Freude und Dankbarkeit.
Traumhaft sind derzeit auch die Nächte - sternenklar und angenehm kühl,
so dass man ganz wunderbar schlafen kann.
Wahrlich ein Ausnahmesommer - dieser Sommer 2018 !
 
Doch dieser wundervolle Bilderbuch-Sommer hat auch einen Wermutstropfen.
Es ist die anhaltende Trockenheit - seit Wochen schon kein Regen mehr -
bis auf den, der am Tag nach meinem Regentanz fiel, aber das war nur ein
Tropfen auf den heißen Stein.
Die Natur braucht den Regen sehr dringend, sehr, sehr dringend - aber .....
es ist weit und breit kein Regen in Sicht - im Gegenteil - es soll noch heißer -
und somit noch trockener werden - jedenfalls hier in unserer Region.
Wie lange wird die Natur das noch durchhalten ?
Im Garten kann mir der Sprinkler noch helfen - der läuft beinahe jeden Tag -
aber wer hilft dem Wald, den Feldern und Wiesen, den Äckern und den
Bäumen in den Parks und am Straßenrand ?
 
 
 
Der fehlende Regen, die anhaltende Trockenheit trübt die Sommerfreude ein
wenig. Dieser Sommer ist heiß und viel zu trocken - nicht nur in unserem
Land - denn selbst im hohen Norden Europas herrschen ungewöhnlich hohe
Temperaturen. Das ist keineswegs normal !
 
Zum Glück hat es im Osten und Süden des Landes vereinzelte Gewitterregen
gegeben.
 
 
Auch Paulinchen ist es viel zu heiß. Sie und die beiden anderen Knuddels
halten sich am liebsten an einem schattigen Plätzchen auf - genau wie ich.

Bleibt zu hoffen, dass sich auch bei uns endlich mal ein längerer und
ergiebiger Landregen einstellt - aber bitte nicht gleich wieder ein Unwetter
mit Starkregen oder gar mit Hagel, Sturm und Gewitter.
Nein, bitte nicht !
Gemach, gemach !
 
~*~
 
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Dienstag, 17. Juli 2018

Die ewigen Gedanken des Himmels

An die Wolken
 
  
 
Und immer wieder,
wenn ich mich müde gesehn
an der Menschen Gesichtern,
so vielen Spiegeln
unendlicher Torheit,
hob ich das Aug
über die Häuser und Bäume
empor zu euch,
ihr ewigen Gedanken des Himmels.
Christian Morgenstern
 
 
 
 
~*~
 
 
 
 
Wie gut ich das nachvollziehen und verstehen kann,
denn:
 
Wie vielen Menschen begegnet man im Leben,
die viel reden, aber nicht wirklich etwas zu sagen haben.
 
Und wie wenig Menschen begegnet man,
die wenig reden, aber viel zu sagen haben.
 
 
 
 
Menschen, die gerne viel reden,
können die Stille nicht hören.
 
~*~
 
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Dienstag, 10. Juli 2018

Die Teestunde am Nachmittag

habe ich an den heißen Sommersonnentagen von der südwestlich
gelegenen Terrasse des Hauses auf die nordöstliche Morgensonnenseiten-
Terrasse verlegt, weil es auf der Nachtmittagssonnenseite viel zu heiß
wurde. Außerdem ist der Garten hinten raus, also nach Osten,
sehr viel schattiger und eigentlich auch viel gemütlicher.
 
 
Am gestrigen Montag habe ich mir dort den restlichen Sonntagskuchen -
eine Stachelbeertorte - mit der restlichen Sahne schmecken lassen und
dabei in dem Buch "Der Garten von Hermann Hesse" geblättert.
Das Buch ist ein Geschenk von liebem Besuch, über den wir uns an
den Pfingsttagen freuen durften.
Dass ich mich - als Hesse Verehrerin - ganz besonders über dieses schöne
Buchgeschenk gefreut habe, muss ich eigentlich gar nicht extra erwähnen :o).
Nochmals vielen Dank ihr Lieben !

 
Der Montag war ein eher bedeckter, aber dennoch warmer Tag. Die etwas
gemäßigte Temperatur - so um 25° - eine willkommene und angenehme
Abwechslung. Der teilweise bewölkte Himmel weckt die Hoffnung auf Regen,
der wirklich dringend notwendig wäre. Hoffen wir das Beste.

 
Während die Hortensien wunderbar gedeihen, tun sich die Rosen in diesem Jahr
etwas schwerer. Die Blütenblätter vertrocknen in der tagelang heiß brennenden
Sonne sehr schnell, obwohl ich sie regelmäßig wässere. Sie fallen jedoch nicht
ab. Sie vertrocknen regelrecht am Stil. Das habe ich so auch noch nicht erlebt.
Die grünen Blätter an den Limelights, eine Hortensienart, sind durch die heißen
Sonnenstrahlen sogar zum Teil verbrannt. Dieser Sommer ist so anders, als all
die Sommermonate der vergangenen Jahre. Wettermäßig scheint es nur noch
das eine oder andere Extrem zu geben.
 

 
Die Phlox schlagen sich im Halbschatten so durch. Sind aber auch sehr
durstig. Die geringe Luftfeuchtigkeit und der leichte Wind tragen ebenfalls
dazu bei, dass alles noch sehr viel schneller austrocknet.
Selbst ich spüre das an der Gesichtshaut. Ständig habe ich das Gefühl,
meiner Haut mehr Feuchtigkeitscreme zuführen zu müssen - was allerdings
auch am Alter liegen kann ;o). Muss wohl noch mehr Wasser trinken.
 
 
Die Vögelchen, deren Nachwuchs zurzeit in manchen Hecken und
Rhododendren fröhlich rumzwitschert, nehmen jeden Tag ein Bad
und nippen an den diversen Tränken, die täglich mit frischem Wasser
aufgefüllt werden. Ich könnte stundenlang zusehen, wie sie diesen
Badespaß zu genießen scheinen. Leider ist es mir bisher nicht geglückt,
diesen Badespaß im Foto festzuhalten.
 

Die Rosen, die sich an einem halbschattigen Plätzchen befinden, scheinen
sich wohler zu fühlen. Sie stehen etwas geschützter und zeigen keinerlei
Sonnen-oder Hitzeschäden.
 
 
Dafür sind Teile der Blütendolden des Schmetterlingsflieders ebenfalls
vertrocknet, so als wäre ihnen die Feuchtigkeit entzogen worden. Die
Kohlweißlinge scheinen dennoch genug Nektar zu finden. Die Anzahl der
Schmetterlinge, Bienen und Hummeln ist auch in diesem Jahr wieder
zurückgegangen. Das ist so bedauerlich und scheint von Jahr zu Jahr
schlimmer zu werden.
 
 
Nur hier und da entdecke ich mal ein Pfauenauge oder einen Admiral.
Noch vor ein paar Jahren waren es wesentlich mehr - nur die Kohlweißlinge
sehe ich öfter mal. Auch Libellen schwirren lange nicht mehr so viele herum,
wie noch vor ein paar Jahren.
Wo sind sie nur alle hin ? Was ist geschehen ?
 
 
Sommer, Sonne, Garten, Wald - es ist so schön - wenn auch wettermäßig
eher ungewöhnlich. Der Garten und der Wald tun einfach gut. In vielerlei
Hinsicht. Der Aufenthalt im Wald ist gut für die Gesundheit, weil die Luft
durch die Bäume gereinigt wird und die Stille tut der Seele gut, weil sie zur
inneren Ruhe führt.
So, wie uns Menschen der Wald gut tut, so würde dem Wald und Garten
jetzt ein ausgiebiger Landregen gut tun. Ich kann mich gar nicht erinnern,
wann es das letzte Mal geregnet hat.
Scheint die Sonne zu lange und ist es zu trocknen, sehnen auch wir uns
nach Regen. Regnet es zu lange und zu viel, sehnen wir uns nach
Sonnenschein. Daran wird sich wohl nichts ändern.
Fest steht, um Leben zu erhalten, wird beides benötigt.
Wasser noch dringender, als Sonnenschein,
denn ohne Wasser ist kein Leben möglich.
 
Hm, vielleicht sollte ich mal einen Regentanz aufführen.....?!
Wenn es also in den nächsten Tagen regnen sollte,
dann war ich nicht ganz unwesentlich daran beteiligt.
Und wenn nicht, dann........, ja dann........haben
meine alten Knochen und Gelenke nicht mehr mitgemacht ;o).
 
 Schaun wir mal !
 
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Montag, 9. Juli 2018

Geliebte Cinderella

 Sie haben die anhaltende Trockenheit bisher gut überstanden
 
 
und erfreuen mich mit ihren wunderschönen und duftenden Blüten.
 

 
Diese hier sind erst vor zwei Jahren in unseren Garten gezogen
 

 
und haben sich prächtig entwickelt.
 
 

Ein Zeichen, dass sie sich hier eingelebt haben und wohlfühlen.
Es scheint sich bei den Cinderellas um sehr gesunde und robuste
Rosen zu handeln, denn sie leiden weder unter Rostflecken
noch unter Mehltau.
 
Leider ist es aber immer noch viel zu trocken.
Viele Pflanzen, Stauden, Sträucher und auch die Bäume leiden unter
der diesjährigen, schon seit Wochen anhaltenden Trockenheit.
So trocken war es, seitdem wir hier im Wald leben, noch nie - im Gegenteil
in den vergangenen Sommerzeiten war es eher zu feucht oder
aufgrund heftiger Unwetter mit Starkregen viel zu nass,
so dass viele Rosen gar nicht blühten, sondern bereits als Knospen
verfaulten.
 
Ich mag diese wunderschönen Sommertage mit blauem Himmel
und weißen Wölkchen, mit einem lauen Lüftchen und milden Nächten
zwar sehr gerne, aber die Natur leidet sehr.
Und wenn die Natur und mein geliebter Garten unter der Hitze leidet,
dann leide auch ich.
 
Der Sprinkler hilft mir in den Abend- oder frühen Morgenstunden dabei,
das Leid der dürstenden Gartenbewohner, einschließlich der armen Vögelchen,
die das kühle Nass ebenfalls dankbar annehmen, ein wenig zu lindern.
 
Alle sehnen nun einen ergiebigen Landregentag herbei.
Hoffen wir also, dass der Wettergott ein wenig Erbarmen zeigt
und uns recht bald einen solchen Landregentag beschert.
 
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Sonntag, 1. Juli 2018

Keine Wolke am Himmel

 
Was für ein Tag !
Was für ein Sommersonnensonntag !
Nicht eine Wolke ist am Himmel zu sehen.
Strahlendes Blau, soweit das Auge reicht und die Sonne brennt
ohne Unterlass vom frühen Morgen bis weit in den Abend hinein.
 
 
Ein Traumwetter und es soll noch ein paar Tage so bleiben,
dieses herrliche Sommerwetter.
Die Luftfeuchtigkeit liegt bei nur 33 %, was zur Folge hat,
dass alles sehr, sehr trocken ist und die ersten vertrockneten
Blätter bereits von den Bäumen segeln.
Und es weht ein recht böiger Wind, der außerdem dazu beiträgt,
dass die Natur nach erfrischendem Nass dürstet.
 
 
Insbesondere die Hortensien sehnen sich nach einer erfrischenden Abkühlung.

 
Ich komme also nicht umhin, meine geliebten Hortensien abends, nachdem
die Sonne sich hinter dem Wald zurückgezogen hat, derzeit täglich mit
Wasser zu versorgen.

 
Auch der Schmetterlingsflieder, an dessen Blüten die ersten Schmetterlinge
naschen, machen bei dieser Hitze schnell schlapp.
 
 
Nur die Funkien scheinen sich an ihren schattigen Plätzchen unter den
Bäumen recht wohl zu fühlen. Wohl auch deshalb, weil sich an diesen
trockenen, heißen Tagen, kaum Schnecken aus ihren Wohlfühlorten
hervorwagen.
 

Wenn sich der Tag zur Ruhe neigt, der Mond über dem Wald und Garten
aufgeht und sich eine abendlich angenehme Kühle ausbreitet, kehrt auch
eine abendliche Stille in Wald und Garten ein.
 
Alles scheint sich jetzt auf die Nachtruhe vorzubereiten - außer natürlich
den Nachtschwärmern, die erst munter werden, wenn alle anderen bereits
selig schlafen und bestimmt ein wenig von diesem traumhaften
Sommersonnensonntag träumen.
 
Ein Sommersonntag zum Faulenzen und Seele baumeln lassen.
Einfach nur zum Genießen schön !
 
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