Posts mit dem Label Gefiederte Wintergäste werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gefiederte Wintergäste werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 8. Januar 2026

Winterfreude

mit einem spektakulären Sonnenaufgang. Nichts, absolut gar nichts deutete
auch nur ansatzweise daraufhin, dass nur eine Stunde später der Garten in ein
Winterwunderlandmärchen verwandelt würde. Ich hatte mich über die Nach-
richten gewundert, denn dort wurde von chaotischen Schneeverhältnissen in
den Niederlanden berichtet, also fast um die Ecke. Auch von England und
Frankreich wurde vor Schneemengen und Schneestürmen gewarnt. Ich dachte
noch, wie kann das sein, wo doch hier die Sonne gerade aufgeht und nichts auf
Schneefall hindeutete.
Nur wenig später zog sich eine graue Wolkendecke vor die Sonne und kurz
darauf fielen auch schon die ersten Schneeflocken. Zuerst zögerlich und dann
schneite es mit einem Mal richtig heftig. Und schon waren Wald und Garten
gepuderzuckert.
Morgen soll es weitergehen, dennoch denke ich, wird es nur ein kurzes Winter-
Intermezzo sein. Also hier bei uns. Es grenzt schon an ein Wunder, dass es hier
überhaupt mal schneit. Daher auch die große Freude :o)) !
Schaun wir mal, wie es weitergeht!

 

Lilly, also Paulinchen, liebt den Schnee genau wie ich, sie flitzt im Affenzahn durch
den Garten und animiert mich immer, sie einzuholen. Sie stellt sich vor mich, begibt
sich dann in Startposition, also halb zur Seite, und fordert mich schwanzwedelnd auf:
Komm’, los geht's! Keine Chance, ich habe tatsächlich keine Chance, sie einzuholen.
Sie wartet am Ende des Weges auf mich, also nachdem wir eine Runde durch den
Garten geflitzt sind, und ich werde das Gefühl nicht los, dass sie mich innerlich aus-
lacht.
Na ja, ich will es halt nicht riskieren, auszurutschen und mich der Länge nach in den
Schnee zu legen. Spaß macht es trotzdem ;o))). Fluffys Begeisterung für Schnee hält
sich in Grenzen. Sie schaut lieber zu. Sie ist aber auch noch ein wenig schwach, denn
sie hatte gerade Bäuchlein-Autsch und erholt sich noch. Sie futtert manchmal mehr,
als ihr kleines Bäuchlein verarbeiten kann.

Und jetzt macht sich »Elli« auf den Weg in unser Land. Sie soll Neuschnee, Glatteis,
Sturm und dadurch Schneeverwehungen im Gepäck haben. Es soll also morgen ziem-
lich turbulent zugehen. 
Dann machen wir es uns eben innerhäusig gemütlich. Vielleicht werde ich gleich
morgen früh einen der weltweit besten Apfelkuchen aller Zeiten backen :o))) und mir
das Schneetreiben bei heißem Tee und lecker Kuchen mit Sahne vom Ohrensessel aus
anschauen ;o)) - falls es hier überhaupt stattfindet.

~*~

Ein Haiku
Grau der Tag beginnt
Dem Morgen die Farbe nimmt.
Kalte Winterwelt.

~*~
 
🙏God bless Ukraine and Israel 🙏
~❄️☃️❄️☃️~🙏~☃️❄️☃️❄️~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Fotos by Lauras Home and Garden🌟

Dienstag, 24. Dezember 2024

Heiligabend in Wald und Garten

 Im Wald und im Garten herrscht heute reges Treiben, denn heute ist Heiligabend.
 
 

Das flüstern sich die Tiere heute im Wald und im Garten zu. Die Rotkehlchen
und die Meisen waren ganz aufgeregt, weil es so ein ungewöhnliches Treiben
im Haus und im Garten nicht jeden Tag gab. Das mussten sie unbedingt den
anderen erzählen. Sie flogen zu den Eichhörnchen in den Bäumen und er-
zählten ihnen, dass heute ein besonderer Abend war.
 
„Das haben wir schon bemerkt“, sagten die Eichhörnchen. „Wir haben gesehen,
wie Opa Jakob einen Tannenbaum ins Haus getragen hat und später haben wir
durch das Fenster gesehen, wie Oma Luise den Baum mit lauter bunten Kugel,
und Kerzen geschmückt hat. Opa Jakob hat ihr dabei geholfen.
 
 
Neugierig geworden, flogen die Rotkehlchen und Meisen zur Fensterbank und
sahen durch das Fenster, wie Oma Luise anschließend Geschenke in buntes
Papier wickelte und mit einer roten Schleife versah. Dann legte sie die Päck-
chen alle unter den Weihnachtsbaum.
 
„Das müssen wir den anderen erzählen“, sagte eins der Rotkehlchen und flog
hinüber zu den Rosen, die schon auf den Winterschlaf vorbereitet waren.
„Wie schön“, sagten die Rosen ein wenig verschlafen, denn Oma Luise hatte
all ihre Zweige längst zurückgeschnitten. „Der Tannenbaum hat es gut, er
steht jetzt in einem warmen Zimmer und wir müssen frieren“, klagten die
Rosen traurig. Jetzt meldete sich der Flieder zu Wort: „Ach, könnten wir doch
auch ein wenig Wärme bekommen. Es ist ganz schön kalt geworden. Außer-
dem ist es recht langweilig, ohne all die Schmetterlinge, die Hummeln und
die Bienen.
 
 

„Und stellt euch vor“, wussten die Rotkehlchen und die Meisen zu berichten,
„Klein Julie bekommt eine neue Wollmütze und einen Schal, den Oma Luise
selbst gestrickt hat und Robin bekommt eine warme Jacke.
„Ach“, klagten nun auch die Hortensien, „Wir hätten auch gerne eine warme
Mütze, die uns vor der Kälte schützt, damit wir im nächsten Sommer wieder
blühen können und nicht erfrieren müssen.“ Der Flieder fügte hinzu: „Und ein
warmer Schal würde uns auch guttun“.
Auch der Rasen mischte sich nun ein, „Was soll ich denn sagen? Ich würde mir
eine warme Decke wünschen, damit ich bei Frost nicht frieren muss.
Alle im Garten wünschten sich etwas, selbst die Mäuse wünschten sich für den
Winter einen Vorrat an Käse oder anderen Leckereien, mit denen die Vögel und
Eichhörnchen von Oma Luise versorgt wurden. „Wir Mäuse gehen immer leer
aus," fügte eine der Mäuse noch hinzu.
 
 
Inzwischen war es dunkel geworden und die Rotkehlchen flogen noch mal
rüber zur Fensterbank und staunten über den wunderschönen Tannenbaum,
an dem nun alle Lichter brannten. „Was für ein schöner Glanz“, meinte eins
der Rotkehlchen.
 Als sie wieder zurück zu den anderen kamen und vom weihnachtlichen Glanz
um den geschmückten Tannenbaum erzählten, geschah das Wunder. Ganz
leise, zuerst waren es nur wenige, dann wurden es immer mehr, bis es ganz
viele kleine, weiße Flocken waren, die vom Himmel rieselten und den Wald
und Garten in ein dichtes, weißes Winterkleid hüllten.
 
 
Alle schauten nach oben und freuten sich über diese unverhoffte weiße Pracht.
Und plötzlich wurde es ganz still und ruhig im Garten. Die Hortensien bekamen
ein weißes Mützchen, die Äste des Flieders und die Zweige der Rosen wurden in
ein weißes Mäntelchen gehüllt und der Rasen bekam seine weiße Decke. Alle
waren überrascht und die Freude über diese schönen Geschenke zum Heiligen
Abend war riesengroß. Jetzt konnten sie sich wohl gebettet unter der schützen-
den Schneedecke ihrem wohlverdienten Winterschlaf hingeben und vom neuen
Erblühen im nächsten Frühjahr träumen.
So ging auch der Weihnachtswunsch für alle Wesen im Garten und im Wald in
Erfüllung. Selbst die Eichhörnchen teilten ihre Nüsse mit den Mäuschen, so
dass keiner am Heiligabend leer ausging.

 Frohe und besinnliche Weihnachten

Merry Christmas 

~*~*~*~
~🎄~❄️~🎄~ 🎄❄️ 🎄~🎄~❄️~🎄~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
© Ursula Evelyn
🌟Bilder mit Gedanken und Freude😊von KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟

Montag, 5. Dezember 2022

Meine kleinen Gartengäste

 

Am frühen Morgen war es noch nasskalt und sehr ungemütlich.
Ein Brrrrrr-Wetter, sodass selbst die Knuddels schnell wieder ins Haus wollten.
 
 
Sie waren wohl der Meinung, dass frau bei diesem miesen Wetter nicht einmal einen Hund
vor die Tür schickt.
 
 
 Dafür kamen dann später einige meiner kleinen Gartengäste und ließen es
sich schmecken. Das Eichhörnchen bedient sich einfach an der Futterstelle
für die Vögelchen. So süß, wie es sich festhält. Auch scheint es mich nicht
aus den Augen zu lassen. Gut, dass Paulinchen das nicht gesehen hat, sie
würde sofort in Angriffsstellung gehen.

 
Sobald es die Futterstelle wieder freigegeben hat, fanden sich auch gleich die Vögelchen ein.

 
 Auch der Buntspecht ließ sich nicht lange bitten und zog die Meisenknödel vor.


 Und dann, ich traute meinen Augen nicht und konnte es kaum glauben, begann es zu schneien.
Zuerst war es nur Schneeregen und später rieselten dicke Flocken von einem grauen Himmel,
der nach mehr Schnee aussah. Vielleicht sind diese Flocken nur die Vorboten und wir können
in diesem Jahr mit noch mehr Schnee rechnen. Vielleicht sogar zu Weihnachten ?
Dann ging mein Traum von einer weißen Weihnacht ja doch noch in Erfüllung, aber ich will
mich nicht zu früh freuen, denn daran glauben kann ich nicht so echt. Ich kann mir auch nicht
vorstellen, dass der Schnee liegenbleibt.
Und trotzdem, der Garten sieht so gepuderzuckert richtig nach Winter aus.
Schaun wir mal, ob die Meteorologen Recht behalten und es steht uns doch ein eher strenger
Winter bevor. Einerseits wäre das gerade zu Weihnachten ein Traum, andererseits aber eben
auch eine Herausforderung beim Heizen zu sparen,

Ich werde wohl gleich doch ein Feuerchen im Kaminofen anzünden ;o)).
Das ist inzwischen geschehen.


Eben habe ich im Radio gehört, dass die Düsseldorfer Weihnachtsmärkte wegen einer
"abstrakten Bedrohungslage" geräumt und geschlossen wurden.
Ja, das sind dann wieder die täglichen schlechten Nachrichten, die inzwischen bedauer-
licherweise zum Alltag in diesem Land gehören.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Sonntag, 14. Februar 2021

Körper, Geist und Seele

Es herrscht eine ungewöhnlich eisige Zeit hier am linken Niederrhein.
Seit über einer Woche hat uns der Winter fest im Griff. Schnee und Frost
bestimmen derzeit die Tage, von denen einige von einem inzwischen
recht warmen Sonnenschein begleitet werden.
Und die Vögelchen zwitschern immer lauter. Das hört sich schon ein bisschen wie
Vorfrühling an, zumal sich im Garten auch das erste „Grün“ aus der Erde unter dem
 Schnee hervorgewagt hat. Endlich wieder mehr Licht und hellere Tage und dazu die
Aussicht, dass der Frühling nicht mehr allzu fern ist. Schon kann man die
Wochen zählen und bald die Tage. Und die werden schnell genug vergehen.
Viel zu schnell !



Ich habe schon ordentlich frische Luft getankt und mein Antlitz ;o) den warmen
Sonnenstrahlen entgegengehalten. Da tut sooooo gut !
Außerdem achte ich auch auf mein leibliches Wohl.
Aber nicht nur, denn es ist genauso wichtig, auf das Wohl von
Körper, Geist und Seele zu achten.
"Man sollte sich selbst nicht so wichtig nehmen" – heißt es oft so schön.
Würde ich dem folgen, wäre das genauso, als würde ich das Denken anderen
überlassen. Es wäre so, als würde ich andere bestimmen lassen, was für mich
wichtig ist. Aber natürlich muss ich mich selbst wichtig nehmen !
Wenn ich mich selbst nicht wichtig nehme, wer soll es dann tun?
Schließlich bin ich alles, was ich habe!



Ich selbst muss ja auch die Verantwortung für mein Leben übernehmen
und wie soll ich das, wenn ich mir selbst gleichgültig bin? Es gibt allerdings
auch Menschen, die die Verantwortung für ihr eigenes Leben ganz gerne mal
auf andere abwälzen. Das wäre dann wieder der einfache und bequeme Weg.
Auf jeden Fall ist es aber spannender, sein Leben selbst in die eigene Hand
zu nehmen und selbst zu bestimmen, wo der Weg lang geht.

Nur für andere ist es einfacher, wenn wir uns selbst nicht so wichtig nehmen,
weil sie uns dann umso leichter manipulieren könnten.
Und das lassen wir ja häufig genug auch mit uns geschehen.
Wir müssen uns um uns selbst kümmern, um unsere Gesundheit,
unser Wohlergehen, unsere Zufriedenheit, unser Glück.
Wer sonst, wenn nicht wir selbst, sollte das wohl für uns übernehmen ?



Das Leben selbst sollte man hingegen nicht so ernst nehmen – sondern
versuchen, es auf eine spielerische Art und Weise zu betrachten, mit mehr
Humor, mit mehr Heiterkeit und Gelassenheit – und nicht alles auf die
Waagschale oder Goldwaage legen. Das ist nicht immer einfach - gerade in
der heutigen Zeit, in der die Welt immer mehr zu einem Tollhaus zu
verkommen scheint. Umso wichtiger ist es, sich die Lebensfreude nicht
nehmen zu lassen und eine positive Einstellung zum Leben beizubehalten.



Auf die Gesundheit zu achten ist wichtig, aber nicht nur, denn es ist genauso
wichtig, auf das Wohl des Körpers zu achten. Viele achten zwar auf eine
gesunde Ernährung, vernachlässigen aber ihren Körper. Andere achten mehr
auf ihr Aussehen vernachlässigen aber ihre Seele. Und wieder andere achten
zwar auf ihre Gesundheit und ihren Körper vernachlässigen aber ihren Geist.
Doch erst, wenn alles im Einklang ist, Körper, Geist und Seele, erst dann
fühlen wir uns wohl und gesund.

Wie oft tun wir aber genau das Gegenteil:
Fastfood statt gesunde Ernährung, Chillen und Abhängen statt Fitness und
Spazierengehen, Unterhaltung, Fernsehen und Computer statt Denken und
Meditieren, Stress und Hektik statt Muße und Ruhe.

Einer Studie zufolge sitzen wir 7 Stunden am Tag!
Dass das nicht gesund ist, muss man wohl niemandem erklären.
Erst wer sich ZEIT für das WICHTIGSTE nimmt, nämlich für sich SELBST,
der wird sich auch in seiner Haut wohlfühlen. Und wer sich in seiner Haut
wohlfühlt, der strahlt das auch nach außen aus.
Wer aber frustriert ist und versucht, sich mit einer Tafel Schokolade oder ein
paar Gläschen Wein aufzuheitern, der wird schnell feststellen, dass der Frust
auch dann noch vorhanden ist, wenn die Wirkung der kleinen Ersatz-
Seelentröster verflogen ist. (Außerdem bergen diese kleinen "Seelentröster"
einen hohen Süchtigkeitsfaktor in sich). Erst wer wirklich zufrieden ist und
sich wohlfühlt in seiner Haut, der wird auch diese kleinen "Sünden" ohne ein
schlechtes Gewissen zu haben oder an seine Figur denken zu müssen, richtig
genießen können.
Um sich nicht nur in den grauen Wintermonaten wohl und zufrieden zu fühlen,
sondern das ganze Jahr über, bedarf es eben mehr, als nur diese kleinen,
scheinbaren Glücklich-Macher.

Es bedeutet, statt sich "gehen-zu-lassen", sich "nicht-wichtig-zu-nehmen",
(was wieder der einfache, bequeme Weg wäre), sich in Disziplin zu üben und
den eisernen Willen aufzubringen, den inneren Schweinehund zu bekämpfen
und ihn letztlich zu besiegen. Wer das schafft, für den gibt es keine grauen
Wintertage mehr, weil er selbst nach außen strahlt ;o))

Tja, dann werde ich mich jetzt mal um meinen inneren Schweinehund
kümmern.
Der zittert schon :o))

~*~

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Dienstag, 9. Februar 2021

Die Freuden des Winters

Dazu gehört u.a. das Beobachten meiner kleinen Federbällchen.



 
 

 

 

Und heute scheint sogar die Sonne von einem strahlend blauen Himmel.

Winter, wie er schöner nicht sein könnte.

In der Nacht sank die Temperatur bis auf minus 9 Grad.

Derzeit zeigt das Barometer minus 4 Grad.

Während anderswo das Land im Schnee und in Schneeverwehungen versinkt,
wie es in den Nachrichten zu hören war, dürfen wir uns hier am
linken Niederrhein über ein unerwartetes Schneevergnügen freuen.
Der Wald ist eingehüllt in ein weißes Winterkleid und der Garten liegt unter einer
dünnen, weißen Schneedecke, auf der unsere drei knuddeligen Schneehunde sich
nach Lust und Laune austoben können.

 

Schöne Wintertage. Der weiße (fiese) Riese Tristan, erwies sich hier als recht zahm und
stellte keinerlei Gefahr dar.

Im Gegenteil, wir erfreuen uns sehr an den winterlichen Schneetagen.

❆~*~❆

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Mittwoch, 27. November 2019

November Tristesse

 
 
Dunkle Wolken lassen ahnen,

Stürme nahen von Norden her,

Vorbei die hellen Sommertage,

Der Herbst rauscht übers Meer.
 

 
 
So wie der Sommer ist vergangen,

Die Jahre des Lebens vorübergehn,

In Zeit und Raum sind sie gefangen,

Wie Stürme, die vorüberzieh'n.
 

 
 
Die Zeit, sie bleibt nicht stehen,

schnell schreitet sie voran.

So wie im Herbst die Stürme ziehen,

leben wir in ihrem Bann.
 
© Ursula Evelyn
 
~*~
 
 Am kommenden Wochenende beginnt der meteorologische Winter.
Mit dem kalendarischen Winterbeginn am 22. Dezember steht uns der kürzeste
Tag und die längste Nacht bevor. An diesem Tag, der Wintersonnenwende,
steht die Sonne am Horizont auf der Nordhalbkugel am niedrigsten im ganzen
Jahr.
 

Danach geht es so langsam wieder aufwärts in die lichtvolle Zeit.
Das ist wieder etwas, worauf man sich freuen kann.

Mit Lebensfreude wird jeder triste Tag hell.

~*~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
  

Freitag, 8. Februar 2019

Beim Blick aus dem Fenster

überraschte mich ein Regenbogen.
Da habe ich wohl mal wieder zum richtigen Zeitpunkt aus dem Fenster
geschaut, und das während ich gerade damit beschäftigt war, den
Pizzateig mit einem Mix aus allerlei leckeren Zutaten zu belegen.
 
Im Vordergrund das ist die Pergola mit dem wilden Wein
in seinem Winterkleid.
 
 Der gestrigen Tag hatte etwas von einem Aprilwettertag. Und es war ein ganz
leiser Hauch von Frühling zu spüren. Die Vögelchen zwitscherten, wie sie es
eigentlich nur im Frühling tun, um denselben anzukündigen.
 
 
Und es war hell, den ganzen Tag über, bis diese dunkle Wolke auftauchte und
es anfing zu regnen. Es war das plötzliche abgedunkelte Licht, welches mich
aufmerksam machte und einen Blick aus dem Küchenfenster werfen ließ.
 
 
Und da war er, der Regenbogen in seiner ganzen Schönheit direkt vor dem
Küchenfenster. Und was macht frau ? Sie freut sich, schwelgt sofort in
Erinnerungen, weil ihr der Song " Somewhere over the Rainbow" in den
Sinn kommt. Außerdem denkt sie, das ist ein so wunderschöner Anblick,
den muss ich einfach im Foto festhalten. 

 
Gedacht, getan - und kurz darauf war er auch schon wieder verschwunden.
Mit ihm verschwand auch die dicke graue Wolke und die Sonne kam wieder
zwischen kleinen Wölkchen an einem sonst klaren Himmel zum Vorschein.
 
Es ist so schön, denn irgendwie scheint es tatsächlich auf den Frühling
zuzugehen. Zumal die Temperaturen sich gestern so um die 10 Grad
bewegten und ja, man glaubt es kaum, die Zaubernuss dabei ist, ihre
ersten gelben Blüten zu produzieren. Auch Krokusse zeigten sich in den
ersten wärmeren Sonnenstrahlen nicht abgeneigt, mir einen ersten kurzen
Blick auf ihre lilafarbenen Blüten zu gewähren. So schön, ich ahne den
Frühling schon - weit kann er - sehr zu meiner Freude - nicht mehr sein.
Gegen Abend war der Himmel dann so klar, dass eine ganz schmale
Mondsichel schon sehr früh zu sehen war.
Ach, der Himmel ist immer wieder ein magisches Erlebnis.


Und das Beobachten meiner Federbällchen auch. Das sind Erlebnisse
der ganz besonderen Art.
 
Der Winter neigt sich wohl so ganz allmählich seinem Ende zu. In dieser
Saison kam er mir irgendwie kürzer vor, als in den vergangenen Jahren.
Auch die Tage sind bereits sehr viel länger hell.
Das heißt es geht aufwärts - jedenfalls mit der Jahreszeit.



Auch wenn es nächste Woche wieder kälter werden soll, so ganz zaghaft
kann man den Frühling fühlen, sehen und sogar hören.
Da kommt ganz einfach Freude auf.

~*~

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
  

Samstag, 26. Januar 2019

Sie rauschen durch die Nacht

bzw. durch den frühen Morgen oder frühen Abend, die vielen Wildgänse.
Leider sind sie nur sehr schwer mit der Kamera einzufangen. Ich bin
einfach nicht schnell genug. Höre ich sie draußen laut trompetend durch
die Lüfte fliegen, muss ich erst die Kamera suchen und einstellen.
Bis ich dann von Kopf bis Fuß warm angezogen bin, sind sie natürlich
schon längst weitergeflogen und ich kann ihnen nur noch enttäuscht
nachschauen.
 
 
Wer genau hinschaut, kann die letzten fünf aus dem V-förmigen Zug auf dem
Foto erkennen, bevor sie im morgendlichen Dunstnebel wieder entschwunden
sind. Es ist quasi ein Suchbild.
 
Es sind unglaublich viele, die in den Herbst- und Wintermonaten über
unsere Köpfe hinwegrauschen. 180.000 arktische Wildgänse fliegen alleine
aus dem eiskalten Sibirien in unsere Gefilde. Mit ihrem lauten Geschnatter
während des Fluges hört man sie schon von weitem anrauschen.
 Sie lassen sich allesamt hier am unteren Niederrhein nieder, um bei uns zu
überwintern. Es ist das größte Rastgebiet in Westeuropa. Oft sitzen bis zu
8.000 Gänse auf einer Wiese zusammen. Dort können sie sich genug Fett
anfressen, um nach drei Monaten die Rückreise wieder anzutreten. Es sind
wahre Langstreckenflieger. Die russischen Fluggäste legen 6.000 km zurück
und schaffen an einem Tag bis zu 1.000 km. Wieder Zuhause in Sibirien
angekommen, wird gleich für Nachwuchs gesorgt, der dann vier Wochen
später das Licht der Welt erblickt.
 
Andere Zugvögel machen sich dagegen auf den Weg in die entgegengesetzte
 Richtung, denn sie fliegen mit lautem Gekreische in Richtung Süden.
Allerdings schon Ende Oktober oder Anfang November.
 
Foto: Pixabay
 
 Es sind die Kraniche, die mit viel Lärm auf ihrer Reise in den sonnigen Süden
Frankreichs unterwegs sind. Dieses Naturschauspiel wiederholt sich jedes Jahr
und es ist immer wieder faszinierend, die enorme Anzahl der Zugvögel zu
beobachten. Ein Foto ist mir allerdings noch nie gelungen.
 
Vielleicht sollte ich mich bei den nächsten Flugreisen einfach mal besser
vorbereiten. So mit Stativ auf die Lauer legen und warten, bis sie nahe
genug sind. Sie fliegen wirklich immer über den Wald und Garten hinweg.
 
Vielleicht habe ich beim nächsten Mal mehr Glück.
 
~🐧~
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 


Freitag, 18. Januar 2019

Ein winziger Hauch

 von Winter, aber wirklich nur ein winziger, war heute in den Morgenstunden
zu spüren. Es hatte gestern Abend etwas geschneit. In der einen Stunde
vielleicht so achtzehneinhalb Flocken, die dann über Nacht gefroren sind
und heute Morgen diesen Hauch von Winter im Garten hinterließen.
WOW, wie aufregend dieser Hauch von Winter, wenn man nicht mehr
damit gerechnet hat und sich innerlich schon auf den Frühling freut !
 
 
Diese kleinen Federbällchen freuen sich über das Futter, das überall im
Garten für sie bereithängt. Die Tropfen, die man an den Zweigen erkennen
kann, sind kleine gefrorene Wasserperlen. Die knuddeligen Blaumeisen
warten in den Zweigen darauf, dass das Vogelhäuschen frei wird. Es wird
regelrecht belagert. Daher herrscht ein ziemlich reger Flugverkehr rund
um das Häuschen mit Warteschleifen im Anflug auf das Futter.
 
 
Da heißt es geduldig sein und warten, bis man an der Reihe ist.
 
 
Raureif all überall
 
 
Ein schöner, aber kurzer Anblick.
 
 
Als gegen Mittag die Plusgrade einsetzten, war es auch schon wieder vorbei
mit dem winzigen Hauch von Winter. Denn schon setzte sich das für diese
Region normale Wetter wieder durch. Zuerst waberten dünne Nebelschwaden
lust- und ziellos über dem Wald und Garten herum und später beherrschte
eine graue Wolkendecke den Himmel.
Aber, da ist dieser kleine Funken Hoffnung, dass sich die Sonne noch durch-
setzen könnte, denn es wird immer heller. Es ist, als überlegte Frau Sonne
noch, ob sie es wagen sollte, sich vor die Wolkendecke zu drängen und somit
den winzigen Hauch von Winter endgültig zu vertreiben.
Ich bin gespannt, wie sie sich entscheiden wird.
 
Wer in unserer Region im Winter auf Sonne wartet,
der muss ebenfalls viel Geduld aufbringen.
☀
Deshalb ist es immer gut,
Sonne im Herzen zu haben.
😉
~💝~
Heb zon in het hart en een fijn Weekend !
 
Ja, ich lerne gerade Niederländisch.
Bietet sich an, wenn man gleich nebenan lebt.
 
~*~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~