Sonntag, 27. November 2022

Ein wenig einstimmen 🎄

 

 auf die besinnliche Zeit in einer Zeit, in der niemand mehr Zeit hat.
Man muss sich also Zeit nehmen, um zur Ruhe zu kommen.
Einfach öfter mal eine Pause einlegen und abschalten.
Zeit zum Atemholen; zum tiefen Durchatmen.
Abschalten von der Wirklichkeit.
Die ist, wie sie ist, man kann sie nicht Àndern.
Ändern kann man nur sich selbst.
Aber man kann von einer besseren Welt trÀumen.
Man kann sich vorstellen, wie sie sein könnte,
wie die Menschen sein könnten.
Wie sie friedlich in Harmonie zusammenleben.
Wie sie höflich und respektvoll miteinander umgehen.
Wir sollten einfach mal innehalten und uns Gedanken darĂŒber
machen, ob das, was wir machen, eigentlich sinnvoll ist.
Verbringen wir unsere Zeit wirklich sinnvoll ?
Viele Menschen fragen nach dem Sinn des Lebens.
Was könnte der Sinn des Lebens anderes sein,
als dem Leben selbst einen Sinn zu geben !
Unser Leben ist das, was wir daraus machen
und Zeit ist kostbar !
Wir sollten sie nicht sinnlos vergeuden!


Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Wunder.
Warum nicht einfach mal auf Wunder hoffen?

Graphics: www.lauras-home.de
 

Samstag, 26. November 2022

An einem Punkt angekommen

 
 
Ja, das bin ich, an einem Punkt angekommen, an dem mir das Geschehen in diesem Land und in
der Welt so ziemlich egal geworden ist. Was ist das fĂŒr ein Land, in dem Menschen leben, die
Gullydeckel klauen, um sie dann spĂ€ter höchstwahrscheinlich von irgendwelchen AutobahnbrĂŒcken
auf unschuldige Verkehrsteilnehmer fallen zu lassen ? Es wÀre nicht das erste Mal. Was ist
das fĂŒr ein Land, in dem sich verrĂŒckte Aktivisten in Museen an berĂŒhmte GemĂ€lde kleben oder
die Rollbahn eines Flughafens blockieren und damit den Flugverkehr fĂŒr mehrere Stunden lahm-
legen? Was ist das fĂŒr ein Land, in dem Kriminelle wertvolle GoldschĂ€tze aus Museen klauen
können, ohne dass diese GebÀude - genau wie der BER-Flughafen in der Hauptstadt - nicht aus-
reichend gesichert sind ? Was ist das fĂŒr ein Land, in dem diverse Hersteller von Markenbutter
der Butter Mineralöl beifĂŒgen und zudem Keime gefunden werden? Was ist das fĂŒr ein Land, wo
 massenweise Illegale einreisen können und dann hier bis an ihr Lebensende alimentiert werden?
Was ist das fĂŒr ein Land, in dem Schulen verrotten, Rentner, die jahrelang gearbeitet haben, auf
Tafeln und Almosen angewiesen sind? Was ist das fĂŒr ein Land in dem der deutsche Pass mit dem
neuen Einwanderungsgesetz zur Ramschware verkommt und Menschen aus aller Welt anlockt, um
sie dann hier mit den Steuergeldern der hier arbeitenden Bevölkerung zu finanzieren? Was ist das
fĂŒr ein Land, in dem die Sorgen und Nöte der eigenen Bevölkerung ignoriert werden und Politiker,
die oft noch nie produktiv gearbeitet - oder irgendeinen Abschluss haben, stattdessen unsere Steuer-
gelder in der ganzen Welt verteilen, wÀhrend hier bei uns die Armut zunimmt?

Dass das einmal RealitĂ€t in diesem Land sein wĂŒrde, hĂ€tte ich mir niemals trĂ€umen lassen. Nicht
einmal in meinen schlimmsten AlbtrÀumen. (die ich eh nicht habe) Die ZustÀnde in diesem Land
nehmen mittlerweile AuswĂŒchse von Sodom und Gomorra an. Nur noch schlechte Nachrichten,
nichts funktioniert mehr. Das Gemeinwesen, die Behörden, und sonstige Ämter sind maßlos ĂŒber-
fordert und ĂŒberlastet. Politikversagen auf der ganzen Linie. Der Scherbenhaufen, den Frau Dr.
Angela Merkel, die nichts bereut, auch ihre Russland- und Migrationspolitik nicht,
hinterlassen hat, ist wirklich nur noch fĂŒr den MĂŒll, denn etwas Gescheites kann daraus nicht mehr
entstehen. Mir ist das mittlerweile alles ziemlich egal oder anderes gesagt, es interessiert mich
schlicht nicht mehr. Sollen sie so weitermachen - es geht jetzt eh nur noch abwÀrts !

Wirklich leid, tun mir die armen Menschen in der Ukraine. Dieses Leid und diese Zerstörung sind
wirklich unfassbar und unertrĂ€glich. Und jetzt steht auch noch der Winter bevor. Was sind das fĂŒr
bewundernswerte, tapfere, kÀmpferische und geduldige Menschen !
Sie haben wirklich jede Hilfe verdient !
 
 
  
 Seit gut einer Woche interessieren mich Nachrichten nicht mehr. Sollen alle machen, was sie
wollen. Ich werde hier meine kleine, heile Welt genießen, mich am herbstlichen Garten
erfreuen und auf die kommende Advents- und Vorweihnachtszeit einstimmen. Die Kerzen
und Lichterketten vermitteln schon einen kleinen Vorgeschmack auf die heimelige, besinnliche
Zeit. Heute werden wieder PlÀtzchen gebacken und am Sonntag, wenn das Wetter mitspielt,
ein lÀngerer Waldspaziergang zusammen mit dem Professor und den Knuddels unternommen.
Das ist gesĂŒnder, als dieser ganze unnĂŒtze Nachrichtenkonsum, zumal keine Aussicht auf
Besserung besteht und sich alles in jeder Hinsicht tagtÀglich noch verschlimmert. So wie jetzt
dieses Theater um die "One Love"- Initiative bei der Fußball-WM in Qatar. Was ist eigentlich
ĂŒberhaupt noch normal in dieser Welt ? Die Menschheit lebt am eigentlich Wesentlichen völlig
vorbei und steuert blind in eine fatale, zunehmend unkontrollierbare Richtung, ohne sich der
Folgen und Konsequenzen bewusst zu sein. Nur weiter so ! Das dicke Ende kommt schon noch.

 

Einzig und alleine der Aufenthalt in der Natur bereitet noch Freude. Nun ja, und natĂŒrlich meine
Freunde sowie die knuddeligen kleinen Mitbewohner. Mir fallen da noch ein paar andere Dinge ein,
wie z.B. ein leckeres Pastagericht, mein abendliches GlÀschen Rotwein, in aller Ruhe ein Buch zu
lesen oder einen guten Film anzuschauen, zu fotografieren und so einiges mehr. Aber Nachrichten
werden von nun an konsequent boykottiert. Es sei denn, ich höre oder sehe sie zufÀllig. Dann kann
ich immer noch um- oder ausschalten. Spart außerdem Strom 😊 !

 
Der Herbst macht immer noch Freude, insbesondere, wenn die Tage sonnig und hell sind. Es hat
viel geregnet. Auf dem Rasen, der im Sommer völlig vertrocknet war, tummeln sich mittlerweile
kleine Pilze. Ein Zeichen, dass der Erdboden gut durchnÀsst ist.

Nun steht schon der 1. Adventssonntag vor der TĂŒr und nĂ€chste Woche Donnerstag beginnt der
meteorologische Winter. Ich bin sehr gespannt, ob es in diesem Jahr endlich mal wieder Schnee
geben wird. Bisher war es fĂŒr diese Jahreszeit viel zu mild, aber wie jedes Jahr, auch in diesem
Jahr:
 



SOOOOOOOOO  WEISS !!!

 

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Foto ganz unten: Pixaby
 

Dienstag, 22. November 2022

All ĂŒberall

 


... auf den Birkenspitzen sah ich dicke Tauben sitzen
Und droben in den WolkenlĂŒcken tat die Sonne matt hervorblitzen.
Und wie ich so strolchte durch den herbstlichen Garten,
Da sah ich dort den alten Waldschrat warten.
O Gartenfee, du holdes Wesen, wo bist du denn so lange gewesen?
Nun hebe die Beine und spute dich schnell,
Die BlÀtter fallen von den BÀumen, sind trocken und welk.
Nur ran an die Arbeit, du musst sie alle fegen,
Nicht nur vom Rasen, auch von den Wegen.
Der Waldschrat sprach: „So ist es recht;
Du bist sehr fleißig, das ist nicht schlecht.
So darfst du nach der Arbeit auch ruhn
Und dir mit Kaffee und Kuchen etwas Gutes tun,
Das hast du verdient, du holdes Gartenwesen,
Bist immer gut zu den Vögeln und Tauben gewesen.
Du weißt von drauß‘ vom Walde komm’ ich her
Und muss dir sagen, es weihnachtet sehr.
Du fragst, wie ich es hier im Garten find?
Sehr herbstlich, das muss ich sagen, mein Gartenkind.
Und weil du immer brav und gut warst in all der Zeit,
Wird sie sich bald öffnen, die Himmelspforte ganz weit
Und hernieder kommt das Christkind in weißem Kleid.
Es wird dir die allerschönsten Geschenke bringen
Und viele besinnliche Weihnachtslieder mit dir singen.
So freu dich darauf, denn bald ist es so weit,
Dann beginnt die fröhliche und selige Weihnachtszeit".



© Ursula Evelyn

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Donnerstag, 17. November 2022

Vom Fluch der interessanten Zeiten


Der Wortlaut dieses chinesischen Sprichworts lautet eigentlich:
Mögest du in interessanten Zeiten leben !
 


Dieser Spruch ist aber nicht etwa nett und freundlich gemeint. Ganz im Gegenteil, es handelt
sich nÀmlich um einen Fluch. Nun könnte man meinen, das gesamte chinesische Volk hat dem
Rest der Welt eine "interessante" Zeit gewĂŒnscht, denn die heutige Zeit scheint tatsĂ€chlich irgend-
wie verflucht zu sein. Doch die Herkunft dieses Sprichworts ist bisher nicht eindeutig belegt und
dennoch leben wir derzeit in wahrlich "interessanten" Zeiten,
"Interessant" ist eigentlich nicht der richtige Begriff, um die jetzige Zeit zu beschreiben. Die
heutige Zeit ist eher besorgniserregend, beÀngstigend, befremdlich, sie erscheint bedrohlich
und voller neuer Gefahren, die bisher so gar nicht zu unserem Alltag gehörten. Krisen
beherrschen seit ein paar Jahren unseren Alltag und rauben uns die Unbeschwertheit, die
Gelassenheit, die Fröhlichkeit und Heiterkeit, ja sogar den Humor. WorĂŒber soll man noch
lachen, wenn man sich plötzlich mit Dingen und Themen beschÀftigen muss, die alles andere
als lustig oder zum Lachen sind.
 
NatĂŒrlich kann man auch in einer krisengeschĂŒttelten, dĂŒsteren, ja dystopisch anmutenden
Zeit, ein gutes Leben fĂŒhren. Es wĂ€re tragisch, wenn wir jetzt alle in TrĂŒbsinn verfallen, aber
die Zeiten haben sich nun mal geĂ€ndert und jetzt heißt es, damit umzugehen lernen. Da wĂ€ren
die tĂ€glichen schlechten Nachrichten ĂŒber den Ukraine-Krieg, die allgegenwĂ€rtigen Unwetter
ĂŒberall auf der Welt, die Hurrikans, FeuersbrĂŒnsten, Überflutungen, Erdbeben. Da ist die
Klimakrise, die wÀrmer werdenden Meere, die schmelzenden Gletscher und Pole. Der Hunger
in manchen Teilen der Welt, die FlĂŒchtlingskrise, die Energiekrise, die Inflation, Wohlstands-
verlust sowie ein schleichender Demokratieverlust und ĂŒber allem schwebt das zunehmende
weltweite politische Versagen. All das hat negative Auswirkungen auf den eigenen Alltag. Auch
die Pandemie, dieses nervige Corona-Virus ist immer noch - wenn auch in abgeschwÀchter
 Form - unter uns und wird uns wohl weiterhin erhalten bleiben.
Es ist eine Zeit, in der die bisher gekannte Lebensfreude und LebensqualitÀt auf der Strecke
bleibt. Das Unvorhersehbare ĂŒberfordert viele Menschen. Sie sorgen sich und so mancher leidet
unter ExistenzÀngsten. Und das in einem einstmals reichen Land, in dem man gut und gerne
lebte. Diese Zeit ist vorbei, sowohl in diesem Land als auch im Rest der Welt.


Das gesamte Weltgeschehen ist mit voller Wucht in unseren Alltag eingedrungen und ob wir
wollen oder nicht, wir mĂŒssen uns damit beschĂ€ftigen, wenn wir einigermaßen gut ĂŒber die
Runden kommen wollen. Alles ist teurer geworden. Sparen ist angesagt, sowohl beim Gas-
und Stromverbrauch, als auch bei den Dingen und Lebensmitteln fĂŒr den tĂ€glichen Bedarf.
Sonderangebote sind gefragt und Bevorratung fĂŒr EventualitĂ€ten, fĂŒr Lebensmittel-Knappheit,
fĂŒr einen möglichen Blackout. Woran muss ich noch denken ? Alles hat sich so schnell, so
drastisch verĂ€ndert. Was könnte da noch auf uns zukommen ? Ich fĂŒhle mich fast wie ein
Krisenmanager, denn ich möchte auf alle möglichen Szenarien vorbereitet sein. Das ist fĂŒr
den Fall der FÀlle immerhin besser, als spÀter dumm dazustehen und blöd aus der WÀsche zu
gucken. Wer weiß denn schon, ob die Lieferketten aus welchen GrĂŒnden auch immer nicht
plötzlich versagen, immer mehr Firmen und GeschÀfte aufgrund der hohen Energiepreise
schließen mĂŒssen. Die Zeiten sind unsicher und chaotisch geworden und das wird sich so
schnell nicht wieder Àndern, denn die "guten, alten, relativ sorglosen Zeiten" sind nun mal
vorbei und werden nicht wiederkommen.
Je schneller man sich damit abfindet und an diese neue "interessante Zeit" gewöhnt, desto
besser wird man damit zurechtkommen.
 
GemÀlde von John Constable - Salisbury Cathedral
 Das waren noch Zeiten ! Leben in ruhigeren, romantischen, gemĂ€chlichen Zeiten
ohne Stress und Hektik

*

Es tut gut, sich in diesen "interessanten" Zeiten,
ĂŒber denen tatsĂ€chlich wo etwas wie ein Fluch zu schweben scheint,
ein wenig Gelassenheit zu bewahren.

~*~
 
In allen Dingen ist hoffen besser,
als verzweifeln.
Goethe

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Bild oben: Pixabay
Bild unten: wikipedia - gemeinfrei