Dienstag, 9. August 2022

In diesem Sommer

 


In diesem Sommer brauche ich die Stille
der Natur mehr als in all den Jahren zuvor,
um mich vom Lärm der Menschen
zu erholen.
 
 
 
~*~
 
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Fotos: Pixabay

Mittwoch, 27. Juli 2022

Ach, man könnte wieder ......

Jeden Tag denke ich, eigentlich kann es nicht mehr viel schlimmer kommen,
auch wenn ich selbst nicht so recht daran glaube, denn die Erfahrung beweist,
dass es tatsächlich immer noch schlimmer geht.

Heimat
~*~

Nun gibt dieser Lügenbaron-Lawrow endlich Auskunft über das Ziel der russischen
"Spezial-Operation", also das Kriegsziel des russischen Despoten und das lautet:
Die Auslöschung der Ukraine und ein "Regimewechsel" in Kiew.
Dass dieses Ziel mit Waffen nicht gleich morgen, nächste Woche oder in einem
Monat zu erreichen ist, sondern Jahre dauern kann, scheint nun sehr wahrscheinlich
zu sein. Das wiederum bedeutet mehr westliche Waffenlieferungen an die Ukraine,
mehr getötete unschuldige Zivilisten, tausende getötete Soldaten auf beiden Seiten,
sehr viel mehr Leid und maßlose Zerstörung. Es bedeutet auch, weniger Gaslieferungen
über einen längeren Zeitraum und über allem schwebt die Gefahr eines Nuklearkrieges
oder eines 3. Weltkrieges.
Putin scheint auf der Suche nach weiteren Verbündeten zu sein, die ihm für sein
Vorhaben eventuell nützlich sein könnten. Er hat überhaupt nicht die Absicht, diesen
Krieg zu beenden, bevor er sein Ziel erreicht hat. Und die Ukraine muss sich wohl
auf ein längeres und brutaleres Kriegsgemetzel einstellen - es sei denn, die
beginnenden Proteste einer Minderheit in Russland breiten sich weiter aus und es
schließen sich hoffentlich immer mehr Menschen diesen Protesten an, sodass die
Soldaten dem Tyrannen nicht länger als Kanonenfutter herhalten wollen.

 Für unser Land kann man nur hoffen, dass eine Lösung für Gas-Alternativen gefunden
wird, um nicht länger von Putins Gnaden abhängig zu sein, denn derzeit hat er die EU
in der Hand und lacht sich wahrscheinlich ins Fäustchen. So überheblich waren schon
ganz andere hochmütige Menschen und denen ist das Lachen irgendwann vergangen.
 
 Und während Frau Dr. Angela Merkel ehemalige Bundeskanzlerin dieses Landes,
sich mit "Tristan und Isolde" bei den Bayreuther Wagner-Festspiele in einem Kermit-
grünen Outfit amüsiert, versucht die Nachfolgeregierung unter der Leitung des braven
Olaf Scholz, den Scherbenhaufen abzutragen, den sie diesem Land hinterlassen hat.
Durch ihr Nichthandeln, ihre Fehlentscheidungen und ihr Aussitzen von Problemen hat
sie dieses Land dank der Grünen, einem Großteil der Medien und Wirtschaftsbossen in
allen Bereichen zu einem Sanierungsfall verkommen lassen. Unser einstmals
prosperierendes Industrieland, ist durch Merkels konsequentes Ignorieren von dringend
notwendigen Maßnahmen, dem Niedergang geweiht. Ihr kann das egal sein, sie wird sich
im Winter trotzdem eine warme Wohnung leisten können und falls der Gashahn komplett
zugedreht wird, kann sie es sich immerhin leisten, die kalte Jahreszeit in wärmeren Gefilden
zu verbringen

Nun ist zu lesen, dass unser Land der größte Verlierer in einer drohenden Rezession
der Weltwirtschaft sein wird. Diese Nachricht hat die Wirtschaftsbosse wohl sehr
überrascht, denn mit dieser unverhofften Neuigkeit hat bei ihnen das gemeinsame
große Jammern begonnen. Tja, die Gier nach immer mehr Profit war eben zu
übermächtig. Das passiert schon mal, wenn man den Hals nicht voll kriegt und das
wird auch anderen noch so gehen - wie z.B. dem Machthaber im Kreml und einigen
anderen Diktatoren und Machthabern dieser Welt.

Wir waren einst wirklich ein Land, in dem man gut und gerne leben konnte. Ich habe
meine Heimat geliebt, dieses Land, das meine Großeltern und Eltern nach dem Krieg
wieder aufgebaut und zum Wohlstand beigetragen haben. Leider hatten wir 16 Jahre
eine Frau an der Spitze unserer Regierung, die uns mit einer bunten Gesellschaft
bereichert hat, in der es, wie in einem gefundenen Internetkommentar formuliert,
so wichtige Themen abzuarbeiten gilt, wie z.B.
 
" - Gendern
- Legalisierung von Cannabis
- Jährliche Anpassung des Geschlechts
- Einwanderung in unser Sozialsystem
- Regenbogenfahne am Reichstag".
 
 Die Legalisierung von Cannabis ist vielleicht gar keine schlechte Idee, dann ist das
"dumme Volk" so fern der Realität, dass es den ganzen Mist in diesem Land nur noch
im Rausch erlebt und nicht mehr so ernst nimmt, sondern sich köstlich amüsiert.
Da wir ja eine Spaßgesellschaft sind, tun das viele wahrscheinlich bereits und
konsumieren nicht nur Cannabis, sondern gleich das ganze Sortiment - wie man so
hört, sieht und liest.
 
Ja, Frau Dr. Angela Merkel hat wirklich ganze Arbeit geleistet. Das scheint jetzt
immer mehr Bürgern, den Wirtschaftsbossen und einigen Medien bewusst zu werden.
Zugeben können sie das natürlich nicht, denn schließlich haben sie die desaströse Politik
dieser Dame, die nicht wusste, was sie hätte anders machen können, 16 Jahre lang
unterstützt. Und diese Dame tat immer nur das, was sie am besten konnte, nämlich
nichts und alles einfach aussitzen.

Diese Raute, die das Volk in einen entspannten Dämmerzustand versetzte und
unser Land komplett vor die Wand knallen ließ, kannten wir schließlich nur als
unsere fürsorgliche Mutti.

~*~

Frau Dr. Angela Merkel nebst ihren Konsorten haben dem Despot im Kreml wunderbar
zugespielt, wohl wissend, dass er lügt. In dieser Hinsicht hat sie gute Vorarbeit geleistet.
Das Resultat dürfen wir Bürger jeden Tag erleben und jeden Tag wird das Ausmaß
ihres hinterlassenen Scherbenhaufens größer. Und während sich die Eliten und der Geldadel
im Winter ein warmes Stübchen leisten können und kaum gewillt sein werden für den Frieden
zu frieren, sind die Leidtragenden mal wieder die Bürger dieses Landes, die das Versagen
der Vorgängerregierung unter der Führung der Frau Dr. Angela Merkel ausbaden müssen.
Sie werden es sein, die im kommenden Winter in ihren Wohnungen frieren, weil sie sich
weder die Heiz- und Stromkosten noch die steigenden Lebensmittelpreise leisten können.
Das werden die meisten, die sich jetzt noch in ihren wohlverdienten Ferien befinden und
nicht ahnen, was da auf sie zukommt, allerdings erst im Winter am eigenen Leib zu spüren
bekommen. Manche wachen eben erst auf, wenn......
wie war das noch gleich "mit dem Ar.... und dem Grundeis" ?
 
Ach, man könnte wieder .......
 
~*~

"Und sie sägten an den Ästen, auf denen sie saßen und
schrien sich ihre Erfahrungen zu, wie man besser sägen könne.
Und fuhren mit Krachen in die Tiefe. Und die ihnen zusahen
beim Sägen schüttelten die Köpfe und sägten kräftig weiter“.
Bertolt Brecht

~*~

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Fotos: Pixabay

Montag, 25. Juli 2022

Langeweile ?

 Wie kommt Langeweile zustande?

 

Langeweile scheint für viele Menschen ein Zustand zu sein, in dem sich nichts ereignet,
in dem einfach nichts geschieht. Ein Zustand, in dem Stillstand herrscht. In diesem Zustand
scheint man nur darauf zu warten, dass die Zeit vergeht oder dieser Zustand ein Ende hat,
wodurch auch immer.
Langeweile kommt zustande, wenn man nichts mit sich selbst anzufangen weiß; wenn man
es nicht mit sich selbst aushält; wenn man selbst leer ist. Aus diesem selbst-leer-sein, entsteht
genau diese Leere, die als Langeweile empfunden wird und vor der man fliehen möchte.
Der Stillstand, dieses nichts mit sich anzufangen wissen, scheint für viele Menschen ein
unerträglicher Zustand zu sein, aus dem heraus sie sich in eine Betriebsamkeit oder
Ablenkung flüchten, nur um sich nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen. So, als hätten
sie Angst, sich selbst zu begegnen oder sich gar selbst kennenzulernen. Anstatt diese Stille,
diesen Stillstand zu genießen, suchen sie nach einer Tätigkeit, einer Beschäftigung, um sich
von sich selbst abzulenken.
Erst wenn man sich selbst genügt, es mit sich selbst aushält und nicht mehr vor sich selbst
wegläuft, sondern in sich ruht und diese innere Ruhe zu schätzen weiß, gibt es den Zustand
der Langweile nicht mehr. Man würde ihn jedenfalls nicht als solchen bezeichnen, sondern
als Meditation empfinden, weil er uns gerade in Zeiten der Schnelllebigkeit zur
Entschleunigung und inneren Ruhe - zurück in unsere Mitte führt.

 Nichtstun scheint für viele Menschen heute reine Zeitverschwendung zu sein. Dabei ist
gerade das Nichtstun, Langeweile zu haben, einfach mal still zu sitzen, in-sich-zu-kehren,
innezuhalten, zu entspannen, abzuschalten, damit Körper, Geist und Seele zur Ruhe
kommen, so wichtig und wohltuend.
Wer immer nur herum hastet und jede Minuten seines Lebens verplant, dem wird irgend-
wann die Puste ausgehen. Es tut gut, ab und zu eine Leere auszuhalten, den Kopf wieder
freizubekommen, innezuhalten, nichts zu tun und einfach mal in sich selbst hineinzuhören,
statt sich von außen mit allen möglichen Informationen von sich selbst ablenken zu lassen.

Es ist unmöglich, all diese Informationen, mit denen wir täglich konfrontiert werden,
zu verarbeiten, ohne auch mal abzuschalten, innezuhalten und die Stille auf sich wirken
zu lassen, um wieder zu sich selbst zu finden.
 
Vielleicht sollten wir uns öfter einmal fragen, lebe ich eigentlich noch, nehme ich das
Wesentliche eigentlich noch wahr, oder existiere und funktioniere ich nur noch.

Ein Tag ist ein Tag,
eine Stunde, eine Stunde.
Wie schnell eine Stunde vergeht,
erleben wir jeden Tag.
Und keiner dieser Tage
ist wiederholbar.
Jeder dieser Tage
ist unwiederbringlich vorbei !

~*~
 

 Darum lehrte Buddha:
Lass deinen Geist still werden wie einen Teich im Wald.
Er soll klar werden, wie Wasser, das von den Bergen fließt.
Lass trübes Wasser zur Ruhe kommen, dann wird es klar werden,
und lass deine schweifenden Gedanken und
Wünsche, zur Ruhe kommen.

~*~
 
 Ich kann zwar nicht über Langeweile klagen, dennoch muss ich mir immer wieder bewusst
machen, wie wichtig es ist, zur Ruhe zu kommen, um in diesen Zeiten nicht völlig zu
verzweifeln. Allerdings schreibe ich auch oft, um den Kopf freizubekommen, aber auch, um
den Wandel in die "neue Zeit", die Transformation, die Zeitenwende, die jeden von uns
betreffen wird, zu verstehen und aus meiner ureigenen Sicht wie in einem Tagebuch
festzuhalten - eben nur öffentlich.
 
Wer Langeweile empfindet und nichts mit sich anzufangen weiß,
sollte diese Zeit vielleicht einfach nutzen, in sich selbst einzukehren.
 
~*~
 
Lerne dich selber verstehen
 
Dalai Lama
 
~*~

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Donnerstag, 21. Juli 2022

Was für ein himmlischer Segen

 im wahrsten Sinne des Wortes.
Es regnet !  Wahrlich ein großer Segen !

Was für eine Freude ! Schon in der Nacht fielen die ersten Tropfen.
Eigentlich hatte ich auf das ungekündigte Gewitter gewartet und 
vorsichtshalber alle Fenster geschlossen.
Und dann, mitten in der Nacht, wurde ich geweckt, aber nicht etwa vom
Gewitter, sondern vom Regen, dieses Geräusch, das ich so sehr liebe.
Sofort war ich hellwach und öffnete die Fenster. Was für ein wunderbarer
Regen, der da vom Himmel fiel. Die Natur lechzte geradezu nach diesem
köstlichen Nass. Wie ich mich mit ihr freute !

 
Ließen doch gerade die Rhododendren bereits ihre Blätter hängen und
sahen völlig verdurstet aus. Viele - allen voran der Rasen, schienen in den
heißen Sonnenstrahlen bereits zu verbrennen oder zu vertrocknen.
Die Rosen litten ganz besonders unter dieser Hitze und wiesen Brand-
flecken auf. Auch die vielen Farne, die den Sonnenstrahlen ausgesetzt
waren, drohten zu vertrocknen, obwohl ich sie zwischendurch immer wieder
mit Wasser versorgte. Nur den Tomaten ist die Sonne gut bekommen.

 
Nun aber regnet es, und zwar schon den ganzen Tag. Es ist dieser wunderbare
Landregen, der so gleichmäßig vor sich hin plätschert. Es ist ganz still draußen,
die Natur, die Vögelchen und alle anderen Garten- und Waldwesen scheinen
diesen Regen schweigend zu genießen. Nur das Plätschern ist zu hören. Ich freue
mich so über diesen Regen, zumal in den letzten Tagen durch die andauernde
Trockenheit und Hitze, die Waldbrandgefahr extrem hoch war. Die Bäume verloren
bereits Blätter, die ausgetrocknet auf die Wege segelten. Dazu wehte ein heißer,
relativ starker Wind, wie ich ihn hier noch nicht erlebt hatte.
 
Die angekündigten 40 Grad wurden hier zwar nicht erreicht, aber immerhin
doch 33,2 Grad. Und so hatte ich kein schlechtes Gewissen, einfach nur zu
faulenzen und das habe ich ausgiebig getan. Will heißen, ich habe mich
ausschließlich im Schatten aufgehalten und viel gelesen. Auch das war eine
wahre Freude und hat unglaublich gut getan. Heute dagegen bei nur 20 Grad ist
es fast wieder richtig kühl - aber sehr angenehm.
 
 
So gibt es also auch in diesen unwirklichen Zeiten immer wieder einen Grund
zur Freude. Ja, diese Zeit kommt mir manchmal wirklich so surreal vor, so, als
fände das alles ringsherum gar nicht statt. Noch sind die Auswirkungen, bis auf
die steigenden Lebenshaltungskosten und die Inflation handelbar, aber der
Winter und der Gasverbrauch stehen uns ja noch bevor. Noch immer scheinen
viele Bürger das Ausmaß dessen, was da auf uns zukommt, nicht zu realisieren.
 
Wenn man ein wenig weiter in die Zukunft schaut, dann wird uns China noch
ziemliche Sorgen bereiten, denn dort scheint man keinen Halt zu kennen und
die Absicht zu hegen, den Westen überrollen zu wollen. Sowohl wirtschaftlich
als auch in Teilen geopolitisch. Dieser Diktator scheint es auf die Weltherrschaft
abgesehen zu haben, um eine neue Weltordnung zu etablieren. Autokratie statt
Demokratie. Der Westen und die liberalen Demokratien tun daher gut daran,
gerade jetzt unseren Frieden, unsere Freiheit und unsere Menschenrechte zu
verteidigen. Das alles könnten wir unter der Tyrannei von Autokraten schneller
verlieren, als uns lieb sein kann.
Und da ist er dann wieder, dieser dunkle Schatten, der über der Zukunft
hängt und einen positiven und optimistischen Blick in eine helle, freudvolle
Zeit trübt.

Man kann sich eigentlich nur noch selbst motivieren, indem man versucht,
die Hoffnung, nicht zu verlieren und sich entsprechend auf diese Zeiten
einzustellen. Ja, und auch darauf, im Winter auf die gewohnte Wohlfühl-
Temperatur in Innenräumen zu verzichten.
Das schaffen wir !

~*
Die Welt gehört nicht den Führern.
Die Welt gehört der gesamten Menschheit.
Dalai Lama

~*~

Und das müssen wir den autokratischen Führern dieser Welt verdeutlichen.
Es kann nicht sein, dass ein paar Egomanen, Despoten, Tyrannen und Diktatoren
eine Bevölkerung von 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten
beherrschen, deren Rechte ignorieren und mit Füßen treten sowie andere Länder
überfallen, mal eben so zerstören und unschuldige Menschen töten.
Was bildet sich dieser kleine Macho im Kreml eigentlich ein !?

~*~

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Montag, 18. Juli 2022

Stundenzeiger des Lebens

 Das Leben besteht aus seltenen einzelnen Momenten
von höchster Bedeutsamkeit und unzähligen vielen Intervallen,
in denen uns bestenfalls die Schattenbilder
jener Momente umschweben.

Die Liebe, der Frühling, das Meer,

das Gebirge, der Mond, jede schöne Melodie -
alles redet nur einmal ganz zum Herzen:
Wenn es überhaupt je ganz zu Worte kommt.
Denn viele Menschen haben jene Momente gar nicht
und sind selber Intervalle und Pausen
in der Symphonie des wirklichen Lebens.
 
Friedrich Nietzsche
 
~*~
 
Gerade in schwierigen Zeiten, wie wir sie derzeit erleben, in Zeiten eines
Krieges in Europa und den schrecklichen Folgen, die dieser Krieg mit sich
bringt, sollte man einen ruhigen Geist bewahren und gelassen bleiben.
 
Von allen Seiten prasseln Bedrohung auf die Menschheit nieder. Sei es die
nicht enden wollenden Pandemie, mit immer neuen Mutationen, die Energie-
krise, die Gasknappheit, der Klimawandel mit einer extremen Hitzewelle über
Europa und unzähligen Waldbränden, die Gefahr eines 3. Welt- oder Nuklear-
krieges, die Möglichkeit einer Wirtschaftskrise mit der Folge von Arbeits-
losigkeit und weltweiten Hungersnöten, weiter steigende Lebenshaltungs-
kosten, einer massiven Inflationsrate, dem Euro unter starkem Druck und
jeden Tag neue Horrormeldungen.
Europa, ja die gesamte Welt scheint aus den Fugen zu geraten und wenn
jetzt der russische Despot den Gashahn nicht wieder aufdreht, dann steht uns
in Europa eine Krise bevor, die es in sich hat und deren Folgen derzeit niemand
vorhersagen kann. Nur, dass es katastrophal sein wird, das ist absehbar.
 
So wie die Pandemie über die Menschheit gekommen ist, um zu bleiben, so
werden uns auch die Wetterextreme und die Umweltverschmutzung erhalten
bleiben, der Meeresspiegel wird weiter ansteigen, die Gletscher weiter dahin-
schmelzen so wie Dürre und Trockenheit zunehmen.

Es sieht nicht gut aus für die Menschheit, aber so lange wir keine anderen
Probleme haben und so wichtige Dinge wie das Gendern auf der Tagesordnung
stehen und über Gender-Toiletten diskutiert wird, kann es uns so schlecht 
gar nicht gehen.

Hier ist die Hitzewelle angekommen. Das Außenthermometer zeigt 31Grad im Schatten
und die innerhäusige Wetterstation 28,6 Grad. Noch ist es gut auszuhalten. Schaun wir
mal wie es morgen bei den angekündigten 40 Grad wird. Auf jeden Fall ziehe ich hohe
(allerdings nicht zu heiß) Temperaturen innen, wie außen einer kalten Wohnung,
in der man frieren muss, vor. Sollte die Gasheizung tatsächlich ausfallen, dann bleibt zwar
noch der Kamin - und ein kleines elektrisches Heizöfchen für das Badezimmer, den
Heizungsrohren würde das bei Frost allerdings gar nicht gut bekommen.
 
Wir werden sehen, was der Macho im Kreml mit den Europäern im Schilde führt.
Meiner Verachtung kann er sich so oder so sicher sein.
Im Grunde tun mir solche Menschen eigentlich leid. Sie leiden in den meisten
Fällen unter einem massiven Minderwertigkeitskomplex. Daher auch das Machogehabe.
Nun ja, sei's drum - diesem Mensch wird eh schon viel zu viel Beachtung geschenkt,
aber das war ja seine Absicht. Endlich kennt ihn und seinen Namen die ganze Welt -,
wenn auch im negativen Sinn:
Wladimir Wladimirowitsch Putin, der Tyrann !
 
Inzwischen ist zu lesen, dass sich in Russland, erheblicher Widerstand gegen Putins
Krieg in der Ukraine formiert. Untergrundaktivisten mit großer Gefolgschaft sollen dem
Kreml-Chef das Leben schon jetzt schwer machen. Wehrdienstverweigerer sowie Feuer
in Fabriken und Brandanschläge auf das Bahnnetz sind keine Seltenheit mehr.
Gut so - zeigt es ihm!

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Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein.
Wenn es auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und
die Muppets längst im Senat.
Orson Welles
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Und wir hätten endlich was zu lachen.
Nun ja, ein bisschen Spaß muss sein !
 
Wohl an denn - genießen wir das Leben - es ist zu kurz,
um Trübsal zu blasen - auch in diesen turbulenten Zeiten. 

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Fotos: Pixabay