Montag, 9. März 2026

Hals über Kopf

hat sich »Mr. Peacemaker«, trotz der Warnungen einiger Golfstaaten und seines eigenen
Militärs in einen Krieg gestürzt. Da er weder eine Strategie, noch einen Plan, geschweige
denn eine Zielsetzung hat, wächst ihm sein Krieg jetzt so allmählich über den Kopf.
Einerseits ließ »Mr. Peacemaker« verlauten, er wolle einen Regimewechsel herbeiführen,
dann ist ein Regimewechsel wieder nebensächlich. Dann heißt es, er wolle das iranische
Volk von diesem Terrorregime befreien, aber auch darum geht es ihm nicht wirklich. Ein
anderer Grund sei, das Regime daran zu hindern, Atomwaffen herzustellen, obwohl er
das ja bereits vor einiger Zeit mit einem gezielten Angriff auf den Iran verhindert haben
will. Ja, was denn nun, »Mr. Peacemaker«? Klar will er die bedingungslose Kapitulation
des Irans, doch der wird einen Teufel tun, dem frommen Wunsch des »Mr. Peacemakers«
nachzukommen. Die werden bis zum bitteren Ende kämpfen. Egal, wie das aussieht.


Einerseits lässt er die Welt wissen, dass er »ewig Krieg führen« könne. Andererseits
beklagt er einen Mangel an Waffen und muss jetzt sogar die Ukraine um Hilfe bitten.
Jetzt sollen auch die »Europäer« wieder ran. Spanien und Großbritannien, verweigerten
»Mr. Peacemaker« jedoch eine Genehmigung, US-Bomber aufgrund von Völkerrechts-
verletzung, von britischen Luftwaffenstützpunkten bzw. Militärbasen starten zu lassen.
Was »Mr. Peacemaker« selbstverständlich erzürnte, sodass er im Fall von Spanien mit
einem Handelsstopp reagierte und dem britischen Premier gegenüber abfällig bemerkt:
 »Wir brauchen Sie nicht. Aber wir werden uns erinnern.«
 Er gefällt sich ganz offensichtlich sehr in der Rolle eines mächtigen Herrschers, der
sich zu einer Art Weltherrscher aufspielt, dem sich alle anderen Länder zu unterwerfen
haben. Ein Jahr hat »Mr. Peacemaker« damit verbracht, europäische Regierungschefs
zu beleidigen, zu kritisieren, gar zu bedrohen. Jetzt scheint ihm offenbar bewusst zu
werden, dass es so ganz ohne die europäischen Partner eben doch nicht geht. Zumindest
dann, wenn sie über militärische Mittel verfügen, die der kriegslüsterne »Mr. Peace-
maker« benötigt.
 

Unser Kanzler steht selbstverständlich auf der Seite des »Peacemakers« und erlaubt ihm
selbstverständlich trotz des Völkerrechtsbruchs die Nutzung der Ramstein Air Base.
Unser Kanzler unterstützt die »Militäroperation«  des »Mr. Peacemakers« ausdrücklich,
obgleich der Iran alle Länder, die des »Peacemakers« Krieg unterstützen, als Kriegs-
beteiligung betrachten und Angriffe auf diese Länder nicht ausschließen. Ich werde das
Gefühl nicht los, dass »Mr. Peacemaker« Europa in seinen Krieg hineinziehen will,
zumal es eh seine Absicht ist, Europa zu spalten, und wie sein alter, kleiner Ex-Buddy,
die Europäische Union zu destabilisieren.

Dass China und das Zarenland diesen Angriff scharf kritisieren und verurteilen, ist jetzt
keine große Überraschung. So gab das Kremlregime dem Iran z.B. hilfreiche Daten und
Informationen zu US-Stützpunkten im Nahen Osten. Oh je, das muss den »Mr. Peace-
maker« sehr enttäuscht haben. Verrat von seinem besten, alten Buddy und Vorbild? Das
muss wehtun. Doch angeblich gibt er sich unbeeindruckt. Schließlich will er seinem ver-
flossenen, alten Buddy mal zeigen, wie man wirklich einen erfolgreichen Krieg führt.


Und China, dem größten Konkurrenten des »Mr. Peacemaker«, wischt er auch gleich
noch eins aus, indem er den Iran daran hindert, weiterhin große Mengen an Öl in das
»Reich der Mitte« zu liefern. Was wahrscheinlich der hauptsächliche Grund seines
Krieges ist. China wird sich daraufhin schon etwas einfallen lassen und das könnte
»Mr. Peacemaker« hart treffen.

Jedenfalls hat dieser Krieg das handfeste Potenzial, sich dramatisch auszuweiten. Man
stelle sich nur mal vor, der Iran würde Ramstein tatsächlich angreifen, so wie er es mit
den US-Militärbasen im Nahen Osten getan hat. Was dann? Dann träte der Bündnisfall
ein. Krieg in Deutschland! Und dann? Keine Bunker, kein Notfallplan der Regierung.
Die Sirenen funktionieren nicht. Ich habe hier auf dem Land noch nie eine Sirene ge-
hört - obwohl ein Problemalarm stattfand. In diesem Land gibt es sage und schreibe nur
579 Schutzräume für 478 000 Personen bei 83 Millionen Einwohnern! Es würde ein
Chaos ausbrechen. Strom- und Heizungsausfälle. Es würde Plünderungen geben. Kein
Handy- und Internetempfang, keine Nachrichten. Die Infrastruktur würde zusammen-
brechen. Kassen- Bankensysteme nicht mehr funktionieren, kein Benzin an den Tank-
stellen, kein Gas und Öl usw. 
Nein, man mag es sich gar nicht vorstellen – und doch ist in Zeiten wie diesen nichts
mehr unmöglich.

Ich wette, dass kaum ein Bürger, dem es gutgeht, über die eventuellen Folgen nachdenkt,
die sich aus dem »Peacemaker-Krieg« im Iran für dieses Land, für Europa und die Welt
ergeben könnten. Für diese Menschen sind sowohl der Krieg in der Ukraine als auch der
Krieg im Iran – weit weg.


Alte, narzisstische Männer, die in ihrer eigenen Parallelwelt im Überfluss ihres Reich-
tums leben, der keine Wünsche offenlässt, außer dem, über so viel Macht zu verfügen,
dass sich die Menschheit unterzuordnen hat, sind äußerst gefährlich. Alte Männer,
 die nichts Besseres mit ihrer kostbaren Lebenszeit anzufangen wissen, als Kriege zu
führen, bewusst Menschen zu töten und ganze Länder zu zerstören, sind tatsächlich
Monster und ein großes Übel.
„Der Iran werde in die Hölle geprügelt“, ließ der »Peacemaker« verlauten. Zudem ver-
kündete er die volle Zerstörung und den sicheren Tod für bestimmte Ziele und Gruppen
an. Über 1300 Menschen wurden bereits getötet. »Mr. Peacemaker« scheint Lust am
Krieg gefunden zu haben, aber ich denke, er wird sich noch wundern. Denn auch dieser
Krieg wird in einem Chaos enden und den USA mehr schaden, als »Mr. Peacemaker«
sich das in seiner grenzenlosen Naivität jemals ausdenken könnte.

Möge Gott die Menschheit vor diesem Übel bewahren, denn diese alten Männer sind
eine ernst zu nehmende Bedrohung und die Auslöser eines längst begonnenen dritten
Weltkrieges. Sie reißen die Welt in den Abgrund. Denn »Mr. Peacemaker« und Israel
ziehen immer mehr Länder in den Iran-Krieg hinein, und der rückt immer näher an
Europa heran.

~*~

„When somebody challenges you, fight back.
Be brutal, be tough“.

Donald Trump (* 1946-)
The worst President the USA ever had

~*~

Ein Haiku
Düstere Zukunft
Finsternis über der Welt
Zerstörung und Tod

~*~
 
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Freitag, 6. März 2026

Ein kleiner Vorgeschmack

 Here we go!


Da ist nun unser Osterhase!
Er stellt das Schwänzchen in die Höh
und schnuppert hastig mit der Nase
und tanzt sich einen Pah de döh!


Dann geht er wichtig in die Hecken
und tut, was sonst nur Hennen tun.
Er möchte sein Produkt verstecken.
um sich dann etwas auszuruhn.

Das gute Tier! Ein dicker Lümmel
nahm ihm die ganze Eierei
und trug beim Glockenbammelbimmel
sie zu der Liebsten nahebei.


Da sind sie nun. Bunt angemalen
sagt jedes Ei: „Ein frohes Fest!“
Doch unter ihren dünnen Schalen
liegt, was sich so nicht sagen lässt.


Iss du das Ei! Und lass dich küssen
zu Ostern und das ganze Jahr …
Iss nur das Ei! und du wirst wissen
was drinnen in den Eiern war!

Kurt Tucholsky  (* 1890 ; † 1935)
war ein deutscher Schriftsteller

~*~

Ein Haiku
Frühling naht schon bald.
Sonnenschein, blauer Himmel
Die Natur blüht auf.

~*~
Den Frühling genießen trotz einer Welt im Chaos. Jetzt fehlt nur noch,
dass China Taiwan angreift. Dort wird »Mr. Peacemaker« nicht eingreifen
können, solange er mit seinen Kriegen in der Ukraine und im Iran
beschäftigt ist. Das könnte China ausnutzen und in Taiwan zuschlagen.
China rüstet derzeit auf und  kündigt bereits an, die „Sache der nationalen
Wiedervereinigung voranzutreiben“. Jeder äußeren Einmischung werde
sich China widersetzen, heißt es aus dem »Reich der Mitte«.
Das glaube ich aufs Wort. Das sieht nach einer weiteren Eskalation aus.
Derweil scheint des »Peacemakers« Krieg im Nahen Osten außer Kontrolle
zu geraten. Er will übrigens bei der Auswahl von Irans neuem Führer ein
Wörtchen mitreden. Nach seinem Iran-Krieg plant er, Kuba in Angriff zu
nehmen. „Kuba wird fallen“, droht er. Ob das die letzte Regierung sein wird,
die er zu stürzen beabsichtigt? Wie wäre es z. B. mit Nordkorea? Das wäre
doch mal eine Herausforderung – oder?
Die NATO erhöht derzeit im Nahen Osten die Einsatzbereitschaft der
Raketenabwehr.
Aus dem »Peacemaker« ist ein »Warmaker« geworden. Er ist die größte
Bedrohung für die Welt und den Weltfrieden seit dem 2. Weltkrieg.

2026 wird definitiv kein gutes Jahr

Hoffnung auf bessere Zeiten?
Was bleibt einem anderes übrig.

»Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren:
Es ist die Zeit der Monster.«
 
Antonio Gramsci (*1891 ; † 1937)
war ein italienischer Schriftsteller,
Journalist, Politiker und Philosoph.
 
~*~
 
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Dienstag, 3. März 2026

Es war zu befürchten

dass der »Peacemaker« keine Strategie, keinen Plan hatte, wie es nach dem Angriff
weitergehen soll.  Jetzt steht er wieder da, wie ein begossener Pudel. Was hat der
denn gedacht, wie der Iran reagiert? Sich duckt und die Angriffe ohne Gegenwehr
hinnimmt? Einige Golfstaaten haben den »Peacemaker« eindringlich vor einem
Angriff  auf den Iran gewarnt. Aber der »King« wäre nicht der »King«, wenn er
nicht machen würde, was er will.


Ich frage mich wirklich, ob der »Peacemaker« die Folgen seines Handelns bis zum
Ende durchdacht hat. Hat er tatsächlich angenommen, es wäre so einfach wie in
Venezuela? Wir schalten die Spitze des Regimes aus und alles wird gut? Ich hatte
zwar zu wagen gehofft, es würde ein Ende mit Schrecken geben. Aber das Gegen-
teil ist der Fall. Jetzt gibt es ein Schrecken ohne Ende – oder zumindest für eine
ziemlich lange Zeit. Er hat die gesamte Situation komplett unterschätzt und es ist
fraglich, ob er einen Plan gegen einen Flächenbrand im Nahen Osten sowie für die
Zeit nach einem Kriegsende hat. Hat er eine Vorstellung davon, wie es im Iran
weitergehen soll. Ja, der Schah-Sohn steht in den Startlöchern, aber ist das eine
Lösung? Wird der Rest des Mullah-Regimes damit einverstanden sein? Der »Peace-
maker« setzt wohl eher auf Verhandlungen mit der restlichen Führungsspitze. Der
Iran will jedoch keine weiteren Verhandlungen mit den USA führen. Die Vereinigten
Staaten waren für das Mullah-Regime die größten Feinde und werden es auch nach
der Tötung des Ober-Mullahs bleiben.


Da der »Peacemaker« nicht so richtig zu wissen scheint, wie es jetzt weitergehen
soll, will er es wohl dem iranischen Volk überlassen, eine neue Regierung zu stellen.
Das sieht für mich nach einem Rückzieher aus diesem Dilemma aus, in welches er
sich hineinmanövriert hat. Lässt er die iranische Bevölkerung jetzt mit seinem ange-
richteten Chaos alleine?

Vor ein paar Tagen prahlte er noch mit einem großen Erfolg seines Angriffs und der
Tatsache, dass ein großer Teil der Führungsriege getötet wurde. Bald darauf ver-
kündete er, dass die „schweren Bombardements die ganze Woche oder so lange wie
nötig ununterbrochen fortgesetzt werden“. So soll im gesamten Nahen Osten „und
in der ganzen  Welt“ Frieden einkehren. Ohlala, Weltfrieden sozusagen?
Ja, es soll ja Menschen geben, die auch an den Weihnachtsmann und den Oster-
hasen glauben.


Ich erinnere mich, dass er im März des vergangenen Jahres während eines Treffens
mit dem »Held der Ukraine« im Weißen Haus, diesem vorwarf, den 3. Weltkrieg zu
riskieren. Jetzt scheint der »Peacemaker« selbst derjenige zu sein, der den 3. Weltkrieg
riskiert, denn einige Golfstaaten sind ja bereits in diesen Angriffskrieg involviert.

Jetzt haben der alte »Peacemaker« und sein kleiner, alter Buddy beide einen Krieg am
Hals und sind für den Tod nicht nur von Soldaten, sondern auch von Zivilisten ver-
anwortlich. Und beide scheinen nicht zu wissen, wie sie da wieder rauskommen.
Der »Peacemaker« hat sich jedenfalls ein dickes Problem auf die Schulter geladen.
Sechs US-Soldaten haben bereits ihr Leben verloren und der Krieg wird noch eine
ganze Weile andauern. Der »Peacemaker« hat zudem angekündigt, noch härter zuzu-
schlagen. Na dann!

Derweil verkündete Israels Opposition: „Das ist ein gerechter und notwendiger
Krieg gegen den Iran“ und der Oppositionsführer hofft dadurch auf langfristigen
Frieden für die Region.
Dieser Hoffnung schließe ich mich an, habe aber weiterhin so meine Befürchtungen.

Der US-Kriegsminister Pete Hegseth äußerte sich so:
„Wir kämpfen, um zu siegen.“

Klar doch! Nur in den vergangenen Jahrzehnten haben fast alle Kriege, die von den
USA geführt wurden, in einem Chaos geendet.

Na, dann kann ja nichts schiefgehen, sage ich mit einem etwas unguten Gefühl,
denn Terroranschläge sind auch in unserem Land jetzt nicht ausgeschlossen. Und
es könnte uns wieder eine neue Flüchtlingswelle aus dem Iran und anderen Ländern
ins Haus stehen.

Schließlich braucht es nur einen einzigen Fehler und die Katastrophe würde ihren
Lauf nehmen. Was dann passieren könnte, würde wahrscheinlich  unser aller Leben
innerhalb einer Woche komplett auf den Kopf stellen, denn es wäre der Beginn eines
neuen weltweiten Konflikts. Cyberangriffe und das Ausfallen von GPS-Signalen
könnten gigantische Computerausfälle verursachen, die Lieferketten, Finanzsys-
teme und die weltweiten Infrastrukturen funktionsunfähig machen. Ein Chaos,
welches in einem Albtraum enden würde.
Das wäre eine Möglichkeit für den Beginn eines dritten Weltkrieges.


Frankreich hat eine gemeinsame Atomübung mit unserem Land angekündigt und
will außerdem die Anzahl an Atomsprengköpfen erhöhen.

Leute, Leute, man könnte meinen, ihr legt es wirklich auf einen Dritten Weltkrieg an.
Wir dürfen uns dank des »Peacemakers« Krieg und der vom Iran geschlossenen
Straße von Hormus schon mal auf steigende Preise freuen, z. B. werden Gas, Öl,
Benzin und bald auch Lebensmittel teurer werden. Zudem sind die Gasspeicher
im Land fast leer. Wir haben schon eine tolle Regierung. (Ihre Diätenerhöhung um
knapp 500 Euro haben sie dagegen nicht vergessen. Bei Bezügen von 12.330 Euro/
Monat ist das auch dringend erforderlich. Bei den leeren Kassen und Schulden im
Land jedoch einfach unfassbar!)

Well done, »Mr. Peacemaker« ! Er merkt einmal mehr nicht, dass er die gesamte
Lage vor seinem Angriff komplett unterschätzt hat.

Nun ja, was soll man dazu noch sagen!

~*~

Der Krieg ist in wachsendem Umfang kein Kampf mehr,
sondern ein Ausrotten durch Technik.

Karl Jaspers Karl Jaspers (* 1883 ; † 1969)
war ein deutscher Psychiater und Philosoph.

~*~
Ein Haiku
Sonne scheint im Garten
Frisches Grün an den Bäumen
Der Frühling zieht ein

~*~
 
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Sonntag, 1. März 2026

Frühlingsträume

 und die Erinnerung an die unbeschreibliche Leichtigkeit des Lebens in der Zeit
meiner Kindheit. Dieses sorglose und unbeschwerte Dasein in diesem Land. Das
Land, das zu der damaligen Zeit die schweren Kriegsjahre überstanden hatte und
sich im Wiederaufbau befand. Eigentlich konnte man bis zum Anfang der 2000er
Jahre recht gut in diesem Land leben. Das änderte sich, als Merkel die Herrschaft
übernahm. Mit ihrer fatalen Flüchtlingspolitik verschlechterten sich die Zustände
zusehends. Das hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich das Leben in diesem
Land vollkommen verändert und in vielerlei Hinsicht verschlechtert hat. Eine
Besserung der Lage ist auf lange Zeit nicht in Sicht.

 
Ich habe die damalige Zeit – vor Merkel – als eine friedliche und sorglose Zeit in
Erinnerung – auch wenn ich zwischenzeitlich knapp zehn Jahre im Ausland lebte.
Doch auch nach meiner Rückkehr Mitte der 1980er Jahre, war das Leben hier lebens-
wert, ohne irgendwelche großen Probleme. Auch der Mauerfall zwischen Ost und
West ging mehr oder weniger reibungslos über die Bühne. An einen neuen Krieg
in Europa hätte niemand auch nur einen Moment gedacht.

  
Inzwischen sind wir eines Besseren belehrt worden. Kriege sind jederzeit in allen
Ländern dieser Erde möglich. Auch wenn man nicht persönlich betroffen ist, ein
ungutes Gefühl und ein Mitgefühl für die Menschen in den betroffenen Ländern,
nimmt dem Leben die gewohnte Unbekümmertheit. Denn Kriege können sich
ausweiten, können auf andere Länder übergreifen.

 
So, wie seit gestern im Iran. Der »Peacemaker« hat es tatsächlich wahrgemacht und
den Iran angegriffen. Ein großes Risiko, da ein Flächenbrand im Nahen Osten nicht
auszuschließen ist. Wer würde den Menschen im Iran nicht wünschen, endlich von
diesem menschenverachtenden, mörderischen Regime befreit zu werden, damit sie
wieder ein Leben in Freiheit führen können. Der Iran wird jedoch zurückschlagen
und es besteht die Gefahr, dass der gesamte Nahe Osten in diesen Angriffskrieg ver-
wickelt wird.
Und trotzdem: besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Dennoch,
ob sich wirklich etwas in diesem Land ändert, wird die Zukunft zeigen. Bis heute ist
jedoch kaum zu glauben, dass unser Grüßonkel Steinmeier, Claudia Roth u. a. links-
grüne Woke mit den Mullahs gekuschelt haben. Das sagt so ziemlich alles über diese
linksgrünen Spezies aus.


Derweil fordert der kleine, alte Diktator aus dem »Zarenland« ein sofortiges Ende der
amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran. Die Situation müsse politisch
und diplomatisch gelöst werden, ließ er verlauten und warnte gleichzeitig vor einem
Dritten Weltkrieg. Zudem hat er den Angriff der USA und Israels als »zynischen Ver-
stoß gegen alle Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts« beklagt.
Der hat’s gerade nötig! Soll er doch vor seiner eigenen Türe kehren, dieser wider-
wärtige Fiesling. Im Iran sollen Menschen von einem der schlimmsten Regime
befreit werden, während in seinem sinnlosen, irrsinnigen Krieg, niemand befreit
werden will. Das begreift dieser kleine, alte Diktator nur nicht. Er führt diesen un-
säglichen Krieg auch im fünften Jahr unvermindert weiter, trotz des Zerfalls der Wirt-
schaft in »seinem Imperium«. Auch die großen Verluste an Soldaten und an Militär-
gerät ignoriert er weiterhin, als gingen ihn die vielen verstümmelten und toten
Soldaten nichts an - als habe er damit absolut nichts zu tun, dieser Kriegsverbrecher.
Als intelligent würde wohl kaum jemand dieses Vorgehen bezeichnen.

Er scheint sich sehr sicher zu fühlen, doch er wird seine Quittung dafür noch erhalten.
Früher oder später!
Mir tun die Menschen in der Ukraine leid. Was haben sie diesem widerwärtigen Diktator
getan, dass er sie bombardiert und tötet? Warum lässt er die Menschen, die nicht unter
seinem diktatorischen Regime leben wollen, nicht in Frieden und Freiheit leben?

Einmal mehr hält die Welt also den Atem an. Wie sich diese Angriffe und die Lage im
Nahen Osten entwickeln, bleibt abzuwarten. Ich habe so gar kein gutes Gefühl. Aber
wer hat bei Krieg und Terror schon ein gutes Gefühl?

~*~

Neben den Bildern von Frühlingsträumen, zu weiteren Erfreulichkeiten:

 

~*~ ❤️ ~*~

Dieses kleine Wesen, genannt Micky, weiß nichts von Kriegen und Terror.
Es lebt Tag für Tag, freut sich des Lebens, spielt, frisst sein Schüsselchen
brav leer und wenn es Durst hat, möchte es frisch gezapftes Wasser vom
Wasserhahn. So lange bleibt es neben dem Schüsselchen sitzen und wartet,
bis Frauchen ihm frisch gezapftes Wasser serviert.
Da soll mal einer sagen, Hunde haben keinen eigenen Willen.
Wie gut, dass es die kleinen Freuden und Glücksmomente noch gibt!
Jetzt werden auch so schrittweise die ersten Aufgaben im Garten in Angriff
genommen. Hoffentlich hält das sonnige Wetter noch ein Weilchen an, denn
es ist auch schon wieder von einer aufkommenden Kältewelle im März
die Rede. Wie gut, dass Meteorologen sich auch mal täuschen können ;o)).

~*~ ❤️ ~*~

Ein Haiku
Zaghaftes Blühen
Milde Frühlingsluft im Wald
Die Natur erwacht

~*~
 
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Freitag, 27. Februar 2026

Die Affäre

Thomas war ein Mann, der gewohnt war, dass die Dinge für ihn funktionierten. Mit Mitte vierzig hatte er das, was viele eine »perfekte Fassade« nannten, eine erfolgreiche Karriere, ein geschmackvolles Haus und eine Ehe mit Elena, die auf tiefem Vertrauen basierte. Doch in der Routine der Jahre war etwas in ihm verloren gegangen.


Auch seine Geschäftsreisen waren mittlerweile zur Routine geworden. Nach dem Abendessen im Hotelrestaurant war es zu seiner Gewohnheit geworden, sich noch einen Drink in der Hotelbar zu gönnen. In jener Nacht in einem Frankfurter Hotel war es nicht nur das Aussehen der attraktiven Frau namens Marina, das ihn faszinierte. Es war die Möglichkeit, jemand anderes zu sein, ein Mann ohne Geschichte, ohne Verpflichtungen. Was als ein Drink begann, wurde zu einer monatelangen Parallelwelt. Marina war der Spiegel, in dem er sich wieder jung und unbeschwert fühlte, während Elena der Anker war, den er als selbstverständlich erachtete.

Es war eine vergessene Hotelrechnung in der Innentasche eines Sakkos, das Elena zur Reinigung bringen wollte, die ihn zu einer Erklärung zwang. Es gab keine großen Szenen, kein Schreien. Da war nur eine eisige Stille, die Thomas mehr erschreckte als jeder Zorn. Als er am nächsten Abend nach Hause kam, standen zwei Koffer vor der Tür. Das Schloss war bereits ausgetauscht. Elena sagte nur einen Satz durch das Fenster im ersten Stock: „Du hast nicht nur mich betrogen, Thomas, du hast das Leben verraten, das wir gemeinsam gebaut haben.“

In den ersten Wochen suchte Thomas Zuflucht bei Marina. Er glaubte, nun endlich frei für diese neue Leidenschaft zu sein. Doch die Realität holte ihn schnell ein. Ohne das Fundament seines Zuhauses und die Struktur seines alten Lebens, verlor die Affäre ihren Reiz. Er stellte fest, dass die Anziehungskraft zu Marina zum großen Teil aus dem Nervenkitzel des Verbotenen bestanden hatte.

In der tristen Realität eines möblierten Apartments und zwischen Scheidungsanwälten wirkte die Leichtigkeit der Affäre plötzlich hohl. Marina spürte seinen Rückzug und beendete die Verbindung schließlich, da sie kein Interesse daran hatte, die Scherben seines Lebens aufzusammeln.

Thomas durchlief eine harte Phase der Isolation und Einsamkeit. Er verlor an Glanz. Die gute Optik, auf die er immer so stolz gewesen war, wirkte nun müde und gezeichnet. Er musste sich zum ersten Mal der Frage stellen: Wer bin ich, wenn mich niemand bewundert, wenn ich nicht weiß, wo ich hingehöre?

Er blieb zwar erfolgreich, doch der Ehrgeiz fühlte sich nun leer an. Die Abende, die er alleine in Restaurants oder Bars verbrachte, fühlten sich auf einmal hohl an. Gelegenheiten, eine Frau kennenzulernen, gab es viele. Doch jedes Mal, wenn eine Frau ihn anlächelte und versuchte, mit ihm zu flirten, wurde ihm bewusst, wie sehr er Elena vermisste. Mehrmals hatte er versucht, Elena um Vergebung zu bitten, doch sie blieb konsequent. Sie hatte sich längst ein neues Leben aufgebaut, was Thomas schmerzlich vor Augen führte, dass er ersetzbar war.

Erst nach zwei Jahren der Einsamkeit wurde ihm bewusst, dass seine Affäre kein Zeichen von Stärke oder Attraktivität war, sondern die Flucht vor der eigenen Leere. Thomas war kein gebrochener Mann, aber er hatte sich verändert. Er war nicht mehr der strahlende Mittelpunkt jeder Hotelbar. Heute lebte er zurückgezogener, er ist nachdenklicher geworden und hat gelernt, dass wahre Tiefe nicht im schnellen Abenteuer liegt, sondern in der Beständigkeit, die er leichtfertig weggeworfen hatte. Er hat begriffen, dass man manche Türen im Leben nur einmal zuschlagen kann.

~*~

Menschen wachsen durch Erfahrung,
wenn sie dem Leben ehrlich und mutig begegnen.
So wird Charakter aufgebaut

Eleanor Roosevelt (* 1884 † 1962)
war eine US-amerikanische Menschenrechtsaktivistin und Diplomatin
sowie die Ehefrau des 32. US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt

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Mittwoch, 25. Februar 2026

Frühlingserwachen

Endlich Sonne und blauer Himmel, da kommen doch gleich Gedanken
wie »Frühlingserwachen« auf. Zumal einige Meteorologen sogar einen
baldigen Frühlingseinzug ankündigen.


Der Frühling bahnt sich seinen Weg
durch des Winters kalte Zeit,
Frisch der laue Wind schon weht,
zu neuem Leben, die Natur bereit.


Erstes Grün schon zaghaft sprießt
an der kahlen Sträucher Zweige,
wo der klare Bach plätschernd fließt
entlang der alten Weidenbäume.


Kaum eine Wolke heut vorüberzieht,
hoch am Himmel im strahlenden Blau
letzter Raureif die Wiese ziert,
im Licht des Morgens glänzender Tau.


Bald wird auch die Natur erstrahlen
In des Frühlings schönstem Kleid
Sie wird blühen in prachtvollen Farben
Und vergessen machen, alles Leid.
 
~*~
 
Hoffentlich!

~*~

Ein Haiku
Morgentau am Bach
Weiße Wolken am Himmel
Frühlingserwachen

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© Ursula Evelyn

Dienstag, 24. Februar 2026

Lust auf Frühling

und auf Sonne – große Lust!
Die kommt in jedem Jahr auf, wenn sich die ersten vorwitzigen Frühlingsboten aus dem
Erdboden wagen. Wenn die Vögelchen schon frühmorgens fröhlich zwitschern und die
Tage merklich heller werden. Hach, schön, aber leider ist es noch lange nicht so weit,
auch wenn Krokusse und Schneeglöckchen bereits blühen. Die Sonne fehlt! Noch sind
die Tage grau, trübe und nass. Vor ein paar Tagen hat es sogar noch einmal kurz geschneit.
Liegen geblieben ist davon allerdings nichts.


Wenn ich das Bild betrachte, und Lilly ohne Fluffy sehe, tut es weh. Ich vermisse Fluffy
sehr. Aber nicht nur, wenn ich die Bilder und Fotos betrachte. Es gibt so vieles, das mich
an sie erinnert. Morgens hüpfte sie vergnügt durch den Garten, und wenn wir wieder ins
Haus gingen, wartete sie brav auf ihr Leckerli. Sie konnte vor Freude regelrecht in die Luft
hüpfen. Sie war ein richtig lieber Hund, so wie Tinka auch. Beide waren Mischlingshunde.
Tessie war dagegen zwar auch sehr lebhaft und aktiv, konnte aber auch sehr eigensinnig
und stur sein. Genau wie Lilly. West Highlander haben ihren eigenen Kopf und den setzen
sie auch gerne mal durch. Sowohl bei Frauchen als auch bei den anderen vierbeinigen
Mitbewohnern.


Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich die Charaktere der einzelnen Hunderassen
sind. Sammy, der inzwischen auf den Namen »Micky« hört, ist eine Mischung aus einer
schwarzen Pudelmama und einem weißen Malteserpapa. Daher die Farbe aprikot.
Sammy ist also jetzt »Micky«. Ich habe mich immer öfter dabei erwischt, dass ich zu
ihm sagte: Was bist du nur für eine kleine Mickymaus! Komischerweise reagiert er auf
 »Micky« wesentlich besser, als auf Sammy. Der neue Name scheint ihm wohl auch
besser zu gefallen. Ich staune auch, wie intelligent dieser kleine Hund schon ist und wie
aufmerksam er zuhört, wenn ich mit ihm spreche. Er scheint sich jedes Wort zu merken.
Ein verspielter, quirliger kleiner Hund, der immer helfen will. Beim Spülmaschinenaus-
 und einräumen, beim Wäscheaufhängen, beim Staubwischen und Staubsaugen und
natürlich beim Aufräumen. Da hat er allerdings etwas gehörig missverstanden. Wie dem
auch sei, er weiß sich zu beschäftigen, auch wenn es nur meine Hausschuhe sind, die er
meint, »reparieren« zu müssen, oder ob es  die T-Papierrolle im Badezimmer ist, die er
gerne mal durchs Haus hinter sich herzieht. Er ist aktiv bis zu dem Moment, wo ihm
von  jetzt auf gleich die Augen zufallen.


Wenn der kleine, müde Hund wieder wach wird, ist er sofort wieder bereit, bei den
Aufräumarbeiten zu helfen.


Im Garten und Umgebung gibt es natürlich auch allerhand zu entdecken. Ein weiteres
Abenteuer war die Fahrt zum Dogdoc, der dem ahnungslosen Hund zwei Spritzen
verpasst hat. Geschrien wie am Spieß hat er, jedoch erst nachdem die Aktion schon
vorüber war. Er wollte sich wohl beim Dogdoc über die gemeinen Piekser beschweren.

 
 
Aufgewacht und noch ein wenig strubbelig, scheint er schon wieder auszuhecken, welche
Aufräumarbeiten er als Erste in Angriff nimmt. Dazu gehört dann auch schon mal die Badezimmermatten anzuknabbern, oder Dinge zu verstecken, die ich dann suchen  muss.
Zu tun gibt es für diesen kleinen Helferhund hier genug. Und für mich natürlich auch ;o)).


Always ready for more action.


Lilly schaut dem Ganzen gelassen zu. Sie ist längst aus dem Alter raus, als es noch
galt, alles auf den Kopf zu stellen und aus- und aufzuräumen, zu helfen und das
Frauchen auf Trab zu halten. Frauchen hat gar keine Zeit, alt zu werden, bei der
 Bewegung. (Sorry, ich vergaß, ich bin ja schon alt;o)))
Und schon geht's wieder los. Micky ist aufgewacht – jetzt ist Action angesagt ;o)))

~*~
Andere gehen zum Therapeuten,
ich gehe GASSI ;o))

~*~
 
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Sonntag, 22. Februar 2026

Das Böse in der Welt

Seit diesem widerlichen und eckelhaften Epstein-Skandal, der die Welt zurzeit
erschüttert, fällt mir auf, wie oft ich schon darüber nachgedacht habe, was wohl
hinter den Kulissen, im Hintergrund des Weltgeschehens alles passiert und wer
da alles seine Hände im Spiel hat. Doch es fängt schon im Kleinen an. In den
dunklen Spelunken, in der Unterwelt. Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben
soll, was da so im Geheimen, im Verborgenen geschieht, von dem kein »normaler«
Mensch überhaupt eine Vorstellung hat. Man kann nur vermuten, wie unergründ-
lich tief die Abgründe einer bösen menschlichen Seele sein können. Ich komme
immer öfter zu dem Schluss, dass das Böse in der Welt seit einiger Zeit überwiegt.
Dass die menschlichen Abgründe viel tiefer sind, als man sich das als halbwegs
»normaler und vernünftiger« Mensch überhaupt vorstellen kann. Und gut, dass
man es nicht kann und nicht weiß, was in einer solch bösen, dunklen Seele vor
sich geht, und zu welchen Verbrechen sie fähig ist.


Momentan lebt die Menschheit in einer so chaotischen und komplexen Welt, in der jeden
Tag genug Anlass besteht, sich Gedanken und teilweise ernsthafte Sorgen zu machen. Es
widerstrebt mir, dieses Chaos einfach zu ignorieren und nur über den Frieden in meiner
eigenen kleinen Welt zu schreiben. Es gibt so viele politische Verstrickungen, Krisenherde,
neu entflammte Konflikte, geopolitische Auseinandersetzungen, Katastrophen, Länder in
denen Krieg und Terror toben, dass eigentlich jeder Mensch, der davon Kenntnis hat, sich
zwangsläufig Gedanken machen müsste. Aber viele scheint das nicht wirklich zu tangieren,
solange es ihnen selbst gutgeht. Oder aber es handelt sich bei diesen Menschen um wahre
Verdrängungskünstler. Dabei müsste jeder, der die Nachrichten regelmäßig verfolgt und
kritische sowie diverse »nicht linientreue« Artikel im Netz liest, oder Nachrichten hört,
wenigstens den Hauch einer Ahnung haben, dass die Welt und dieses Land gerade ganz
gewaltig auf den Abgrund  zusteuern. Wer heute noch die Tagesschau oder die ZDF-
Nachrichten anschaut, der könnte in der Tat wirklich keine Ahnung haben, vom chao-
tischen Ausmaß, welches die Welt in eine Katastrophe stürzen könnte. Diese Sender
schaffen es immer wieder, Nachrichten vernebelt darzustellen.


Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Ansichten zum Ukraine-Krieg sind. Die
einen sind auf der Seite der Ukraine, andere auf der Seite des brutalen Tyrannen. Das
ist für mich ein Rätsel, wo es doch eigentlich um Recht, Unrecht, Gerechtigkeit und
Hilfe gehen sollte. Ich kann nicht einmal ansatzweise Verständnis für diesen widerwär-
tigen Tyrannen, diesem Kriegsverbrecher aufbringen. Im Gegenteil, dieser alte Mann
ist für mich ein Abbild Satans. Dunkel, grausam, böse, skrupellos, brutal, zynisch, be-
rechnend, voller Hass und Rachegelüste. Er ist jemand, der Tod, Zerstörung, Leid und
Verderben über unschuldige Menschen bringt, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen
zu werden. Er lässt, ohne mit der Wimper zu zucken, eigene Soldaten foltern. Wie
Hunde werden sie teilweise an Ketten auf dem Boden liegend, gehalten. Ihre »Mahl-
zeiten« werden in einem Fressnapf, wie bei einem Hund, auf dem Boden vors Gesicht
geschoben, die sie wie ein Hund zu sich nehmen müssen, weil ihre Hände hinter dem
Rücken gefesselt sind. Was sind das für Menschen, Politiker und Clowns, die diesen
unmenschlichen Terror, diesen grausamen Krieg noch gutheißen und unterstützen?
Im vergangenen Jahr hat dieser Tyrann den Tod von 2248 unschuldigen ukrainischen
Zivilisten, einschließlich Kinder, und 12493 verletzten Menschen in Kauf genommen.
Möge er dafür in der Hölle schmoren! Da gehört dieser kleine Widerling hin, der sich
doch nur »stark« fühlt, weil er seine Minderwertigkeitskomplexe mit Macht kom-
pensieren kann.

Was hat er denn mit seiner sogenannten Spezialoperation erreicht? Er hat die Wirt-
schaft im »Zarenland« ruiniert, über eine Million eigene Soldaten geopfert, die Nato
um zwei Beitrittsländer erweitert. Er ist für eine weltweite Aufrüstung verantwort-
lich, er hat sich viele Feinde – auch im eigenen Land – gemacht. Und jetzt bettelt er
den »King« um Hilfe an, damit der den Helden der Ukraine unter Druck setzt, weil
er anders seine Ziele kaum erreichen kann. Natürlich ist wieder ein Lockangebot im
Spiel, ein Sieben-Punkte-Plan, der seitens des Tyrannen u.a. eine Rückkehr zum Dollar-Abwicklungssystem beinhaltet sowie attraktive 12-Billionen-Dollar-Deals. Der kleine
Zar hat wohl eingesehen, dass es nach vier Jahren Krieg höchste Zeit ist, den Krieg zu
beenden, bevor »sein Imperium« komplett zerfällt. Ob er sich jedoch so ohne Weiteres
von China ablösen kann, wo er doch selbst großen Wert auf Loyalität legt, bleibt ab-
zuwarten. China hat Zeit, der große Führer wartet einfach ab, bis das Zarenland zer-
fallen ist und annektiert dann sein Ex-Territorium – also Sibirien – und zwar ohne
Gewalt.
Zumindest benötigt der kleine Zar eine Atempause, bevor er weitermachen kann und
er wird weitermachen. Der »King« hätte diesen unsäglichen Krieg längst beenden
können, wenn er ordentlich Druck auf den kleinen Zar ausgeübt und die Ukraine
mit den notwendigen Waffen unterstützt hätte. Aber die verlockenden Dollars, die am
Horizont winken, interessieren ihn natürlich mehr, als die Menschen in der Ukraine,
die ihre Heimat nicht verlieren wollen. Genauso wenig interessieren ihn die vielen
toten Soldaten und Zivilisten. Für ihn und den widerwärtigen Tyrannen haben
Menschenleben keinen Wert, Billionen Dollar dagegen schon.
Der »King« durchschaut dieses manipulative Spiel des abgebrühten, kleinen Tyrannen
 eben weiterhin nicht. Er ist geblendet von dessen Macht und der kommt aus dieser
Kriegsnummer so schnell nicht wieder raus, weil er den Krieg von sich aus nicht be-
enden kann. Denn das wäre sein Ende!

Die unergründlichen Abgründe der menschlichen Seele – das Böse!

~*~

Was die Zukunft in diesem Land, in Europa und der Welt betrifft, so habe ich
überhaupt kein gutes Gefühl mehr. Es sei denn, Politiker und Herrscher ent-
scheiden sich endlich, das Richtige zu tun. Derweil droht der Ober-Mullah den
USA mit einem Angriff auf deren Militärbasen im Nahen Osten, sollten sie es
wagen, den Iran anzugreifen. Und um dieser Drohung Nachdruck zu verleihen,
feuerten sie vorsichtshalber schon mal ein paar Raketen während eines Manövers
in der Straße von Hurmus ab. Droht hier ein gewaltiger neuer Krieg, der den kom-
pletten Nahen Osten in einen Brandherd stürzt? Trump wird sich genau überlegen
müssen, ob er dieses Risiko eingeht. Ich denke, er könnte es bei Drohungen be-
lassen, denn der Iran wird auch nicht fackeln,

Hoffnung auf Frieden in der Welt?
In zwei Tagen, am 24. Februar, dauert der Ukrainekrieg
nun bereits 1459 Tage !


Führt noch ein Weg durch den dunklen Tunnel hinaus ins Licht?
Wäre es nicht besser, schon für Licht im Tunnel zu sorgen?
 
~*~

»Gipfel und Abgrund sind eins«
 
Friedrich Nietzsche (*1844 ; † 1900)
deutscher Philosoph und klassischer Philologe

~*~
 
🙏 God bless Ukraine and Israel 🙏
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🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟