Montag, 2. November 2026

Das war der Monat Oktober

 Sonnig war er. Warm war er. Klare Mond- und Sternennächte hat er uns beschert.
Der Oktober hat sich angestrengt. Er hat sein Bestes gegeben, die an ihn gestellten
Erwartungen zu erfüllen. Mit dem Goldfärben der Blätter hat er jedoch ziemlich lange
gewartet. Die Herbststürme waren bisher relativ zahm. Die meisten Bäume dürfen
ihr Blätterkleid noch ein wenig länger tragen.
Dafür gab es an einigen Tagen Morgennebel, der den Wald und den Garten eingehüllt
und ringsherum alles in diese mystische Atmosphäre verwandelt hat, die ich so gerne
mag. An anderen Tagen, als der Vollmond in der frühen Morgendämmerung noch am
Himmel stand, und ein Käuzchen in diese Stille hineinrief, fühlte ich mich jedes Mal,
wie auf einem anderen Planeten. Diese Stille inmitten der Natur ist einfach traumhaft,
 ja fast unwirklich und magisch, wie aus einer anderen Welt.
Der Blick zum Mond und zu den Sternen, die in dieser Stille am nächtlichen Himmel
funkeln, lassen mich immer wieder den Rest der Welt vergessen. Zumindest für ein
paar Stunden. Wenn ich da draußen bin, in der Stille, ob morgens, mittags, abends
oder zu nächtlicher Stunde, bin ich zu jeder Jahreszeit immer wieder dankbar für das
Glück hier inmitten der Natur leben zu dürfen. In dieser Stille fühle ich mich einfach
rundum wohl.

Und während der Nebel den Garten noch einhüllt, wartet im Haus das Frühstück.

Das sind solche Glücksmomente, in denen ich die Zeit am liebsten anhalten würde.
Aber sie verrinnt unaufhaltsam. Stunde um Stunde, Tag für Tag, Jahr für Jahr. So vergeht
ein Jahr nach dem anderen und ehe man sich versieht, steht man plötzlich kurz vor dem
Achtzigsten und fragt sich, wo ist nur die Zeit geblieben?
Der Oktober war ein ruhiger Monat, wie so viele andere auch. Ruhige, stille Tage, ohne
große Ereignisse, ohne Probleme und Sorgen. Alles ging seinen gewohnten Gang. Da
waren meine täglichen kleinen Rituale und die tägliche Freude mit den Knuddels. Die
Freude in der Natur, im Garten, im Wald und am See. Das alles ist zu jeder Jahreszeit
Erholung pur und lädt ein, vom Chaos der Welt abzuschalten.
Der November hat mit seinem für diesen Monat typischen Wetter Einzug gehalten. Es ist
grau, trüb, diesig mit leichtem Nieselregen. Da ist der Schneeballbaum vor dem Fenster,
den ich vor Augen habe, wenn ich schreibe. Eine willkommene Farbenpracht.

Vor ein paar Jahren lebte hier noch eine Zaubernuss. Sie ist leider vor Altersschwäche
eingegangen und wurde durch dieses Prachtexemplar ersetzt.

Das sind seine Blätter aus der Nähe. Sie verfärben sich ganz langsam, bis zu dieser
wunderschönen roten Farbe.

~*~

Und so geht auch dieses Jahr seinem Ende zu. Ein weiteres Jahr, das für die unschuldigen
Menschen in der Ukraine mit viel Trauer, Zerstörung, Leid und Kummer verbunden war.
Für andere ist der Krieg weit weg. Sie gehen ihrem alltäglichen Leben nach, ohne viel an
das Leid  der Menschen in der Ukraine zu denken. Sie denken zuerst an sich. Manchmal
jedoch ist das Unheil näher, als man denkt.
So droht der Iran jetzt nicht nur den USA und deren Verbündeten, sondern auch unserem
Land. Wie zu lesen war, sind die Mullahs über eine Äußerung von Merzens Friedrich sehr
verärgert und drohen nach dessen  Aussage mit einem vernichtenden Schlag. Es gäbe keine
geografischen Einschränkungen. Im vergangenen Jahr während des G-7-Gipfels in Kanada
hatte Merz die Luftangriffe der USA und Israels auf den Iran begrüßt und gesagt: „Israel
erledige die »Drecksarbeit« für Europa. Wir sind von diesem Regime auch betroffen.“
Damals sagte er in diesem Interview, er zolle der israelischen Armee und der Staatsführung
»größten Respekt« für deren Mut. „Ohne den Angriff hätte man seiner Einschätzung nach
möglicherweise Monate und Jahre weiter diesen Terror dieses Regimes gesehen – und dann
möglicherweise noch mit einer Atomwaffe.“ Es war diese Wortwahl, die viel Kritik auslöste.

Das war in der Tat nicht sehr geschickt und schon gar nicht diplomatisch. Die Mullahs haben
das nicht vergessen. Statt einer Zusammenarbeit oder eines Miteinanders der Staatslenker,
auf diplomatischem Weg, bekämpfen sie einander. So wird das nichts! Auf diese Weise geht
die Welt zugrunde.

Zudem scheint der großartige Peacemaker, das stabile Genie mit dem weltweit höchsten IQ,
nach den Midterms einen Intensiv-Angriff auf den Iran zu planen. Und der wird Folgen für
die gesamte Welt haben! Hatte er den Bürgern des Iran Anfang des Jahres nicht versprochen,
Hilfe sei auf dem Weg? Jetzt plant er einen Intensiv-Angriff auf das Land? Wozu? Er wird
die Lage damit nur noch verschlimmern.
Gewalt, Chaos, Kriege, Konflikte, Terror, wohin man schaut. Im Land, in Europa, in der
Welt. Gibt es irgendwo noch Politiker-Vorbilder, nach denen junge Menschen sich richten
können? Mir kommt auf Anhieb der sympathische kanadische Premierminister Mark Carney,
in den Sinn. Mit seinen Ideen, seinem bedachten Handeln, seiner Ausstrahlung und ruhigen
Art, könnte er zusammen mit anderen klugen und vernünftigen Leadern der Welt einen
positiven Einfluss ausüben. Warum ducken sich so viele Politiker vor dem mürrischen Greis
im Oval Office, statt ihm Paroli zu bieten?!
Morgen steht 3. November auf dem Kalenderblatt. Dem wohl vorerst spannendsten Tag in
der Geschichte der USA und für den Rest der Welt. Viel, sehr viel hängt vom Ausgang der
Midterms in den USA ab. Wie geht es weiter mit dem alten, mürrischen Mann im Weißen
 Haus? Wie geht es weiter mit der Welt?

Wohin steuert die Welt?

~*~*~*~

Putin spielt auf Präsident Trump wie auf einer Geige.
Putin is playing President Trump "like a fiddle"
Thom Tillis (*1960)
Republikaner und US-Senator aus dem Bundesstaat North Carolina

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We're going to pop open a bottle of champagne here when that awful, unbearably
grumpy old man in the White House loses his majority in both chambers.
I'll be jumping up and down with joy when that happens.

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Samstag, 31. Oktober 2026

Wer einmal lügt

 ....., dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.
Wer kennt ihn nicht, diesen uralten Spruch?

Es ist etwas Wahres dran, an diesem Spruch. Denn Lügen werden gerade von einigen Politikern
der Wahrheit immer wieder gerne vorgezogen. Insbesondere von denen, die dafür bekannt sind,
dass sie lügen, sobald sie den Mund öffnen.
Sie verdrehen Tatsachen zu ihren Gunsten und meinen, die gemeinen Bürger seien zu dumm,
das zu durchschauen. Sie überschätzen sich selbst immer wieder und erheben sich über die-
jenigen, von denen sie gewählt wurden. Nun ja, im Zarenland ist es egal, was gewählt wird.
Das Ergebnis bleibt immer das altbekannte.

Alice Weidel (AfD) hat die Ukraine aufgegeben. Das tat sie vor ein paar Tagen kund.
Tage zuvor stellte sie bereits die Frage, ob Selenskyj wirklich Frieden wolle. Dass sie eine
solche Frage stellt, überrascht nicht wirklich. Als Putin-Unterstützerin steht sie natürlich
auf dessen Seite. Wie auch auf Trumps Seite. Diktatoren und Autokraten. Sollte die AfD
eines Tages die Regierung stellen, werden diese beiden Länder ihre Vorbilder sein.
Außerdem geht es ihr darum, den Wählern ihrer Partei im Osten unseres Landes entgegen-
zukommen. Die Bürger im Osten unseres Landes, fühlen sich mehrheitlich ebenfalls zum
Diktator im Zarenland, einem Kriegsverbrecher, hingezogen. Warum, weiß der Geier!

Diese Bürger regen sich über die finanzielle Unterstützung für die Ukraine auf, welche sie
vorzugsweise in ihren eigenen Geldbörsen sehen würden. Ich frage mich wirklich ernsthaft,
ob diese Bürger schon mal darüber nachgedacht haben, was passiert, sollte die Ukraine keine
weitere Unterstützung mehr erhalten. Das Land wäre dem kleinen, alten, brutalen Tyrannen
ausgeliefert. Die Menschen in der Ukraine würden das Land verlassen. Das wäre sogar im
Interesse dieses Tyrannen. Ein menschenleeres Land ist wesentlich einfacher einzunehmen.
Gleichzeitig würden Millionen Geflüchtete die westlichen Länder weiter destabilisieren.
Die Bundesländer im Osten wären die ersten, die von dieser Flüchtlingswelle betroffen
wären. Sie müssten dann halt enger zusammenrücken und zudem noch mehr Finanzen
aufbringen, um diese Menschen unterzubringen und zu versorgen.

Weidel, die ja lauthals von einer Remigration faselt, die sich übrigens gar nicht so leicht
durchführen ließe, müsste also im schlimmsten Fall akzeptieren, dass bis zu zwanzig
Millionen Menschen vor diesem brutalen Tyrannen-Diktator bis in unser Land flüchten.


Weidel scheint also fest davon überzeugt zu sein, dass der alte Diktator im Kreml Frieden will.
Gleichzeitig unterstellt sie dem ukrainischen Präsidenten, den Frieden zu verhindern. Sie glaubt
einem Lügner und verdreht Tatsachen, um ihre Wähler zufriedenzustellen. Bisher hielt ich Frau
Weidel für eine intelligente Person. Dass sie jedoch nicht erkennt, dass der Präsident der Ukraine
nichts anderes als Frieden will, und der alte Tyrann, das Gegenteil, lässt mich an ihrer Intelligenz
und ihrem Verstand zweifeln. Der Kreml-Diktator denkt überhaupt nicht daran, seinen Krieg zu
beenden. Er rüstet weiter auf und sucht verzweifelt nach Soldaten als Kanonenfutter, die für sein
Leben kämpfen und ihr eigenes Leben dafür wegwerfen.
Frau Weidel ist ja auch ein Fan von Elon Musk, der dem Peacemaker im Weißen Haus angeblich
vorgeschlagen haben soll, der Ukraine Starlink und Starshield nur eingeschränkt  zur Verfügung
zu stellen, um den ukrainischen Präsidenten zur Aufgabe zu zwingen. Durch die Einschränkung
sind an diesen Tagen viele Menschen, darunter kleine Kinder, zu Tode gekommen. Natürlich
bestreiten der reichste Mann der Welt und der »hochintelligente« Donald, etwas damit zu tun zu
haben. Ja, was denn sonst? Lügen! Ausreden! Empathielos!


Der hochintelligente Donald, faselt ebenfalls schon seit Jahren, dass der alte Tyrannen-Zar, der
»Humanist«, Frieden wolle und der Präsident der Ukraine, sich dagegen sträube. Der Präsident 
der Ukraine erscheint mir intelligenter zu sein, als diese drei Personen zusammen. Er hat längst
durchschaut, dass der alte Tyrann im Zarenland auf Zeit spielt. Der wird seinen brutalen Krieg
erst beenden, wenn seine Forderungen erfüllt werden. Das hat er des Öfteren öffentlich geäußert.
Dass sich immer wieder Länderchefs, ob in Europa oder in den USA, finden, die mit ihm reden,
kann ihm nur recht sein. Zeigt es den Bürgern im Zarenland doch, dass ihr Zaren-Diktator auf
der Weltbühne noch mitspielen darf.


Tatsache aber ist, dass ihm das Wasser bis zum Hals steht. Zudem steigt der Druck auf ihn auch
im eigenen Land. Wann immer also jemand mit ihm redet, ist das für ihn das Greifen nach dem
Strohhalm. Er hofft darauf, dass ihm jemand aus der Patsche hilft, also ihn bei der Durchsetzung
seiner Forderungen unterstützt. Zudem hofft er, dass mehr Druck auf den Präsidenten der Ukraine
ausgeübt wird, damit dieser einlenkt. Er hofft ebenfalls, dass die EU und andere Länder die Unter-
stützung für die Ukraine einstellen. Darauf wird er allerdings lange warten müssen.

Der großartigste und erfolgreichste Dealmaker der USA, wie er sich selbst bezeichnet, verkündete
mal wieder, der Frieden sei sehr nahe. Er stellte sogar ein Dreiertreffen zwischen dem Tyrannen-
Diktator, dem Präsidenten der Ukraine, und ihm als Peacemaker, in Aussicht. Eigentlich wollte er
diesen Krieg bereits 24 Stunden nach seinem Amtsantritt 2024 beenden. Heute ist der 1.711. Tag
des Krieges in der Ukraine! Er redet ja auch seit Monaten davon, der Iran wolle einen »Deal«. Sie
würden geradezu darum betteln. Umgekehrt wird ein Schuh daraus! Übrigens kostet dieser Krieg
die US‑Bürger mittlerweile die stolze Summe von 47 Milliarden Dollar.


Der alte Kreml-Tyrann will keinen Frieden. Solange seinen Forderungen nicht nachgekommen
wird, zieht er es vor, weiterhin Menschen, darunter immer öfter auch kleine Kinder, zu töten,
dieser »Menschenfreund«.

Vor ein paar Tagen habe ich eine interessante Doku bei Arte gesehen, aus der hervorging, was der
alte Tyrann wirklich vorhat. Frieden gehört nicht dazu. In dieser Doku wurde ein ehemaliger
Berater des Tyrannen interviewt, der zwar im Ausland lebt, aber auch heute noch einen großen
Einfluss auf den Kreml hat. Ein äußerst unsympathischer, jedoch hochintelligenter, älterer Mann,
den man umgangssprachlich als »Schlitzohr« bezeichnen würde. Er hat behauptet, der Westen
habe vor, das Zarenland anzugreifen, und man verliere allmählich die Geduld. Wenn die Europäer
so weitermachen, sei die Geduld des Kremls in ein, zwei Jahren endgültig vorbei. Dann könne
ein Angriff auf europäische Länder nicht mehr ausgeschlossen werden. Wenn es sein muss, auch
ein nuklearer Angriff. Aus Strafe sozusagen – oder wie ich sagen würde: aus Rache –, weil der
»Westen« es gewagt hat, die Ukraine zu unterstützen.
Dieser gewiefte Berater bezeichnete die NATO als Krebsgeschwür, welches bekämpft werden
müsse. Der Doku konnte man entnehmen, dass die Mehrheit der Bürger des Zarenlandes den
Krieg unterstützt. Das liegt an der Propaganda, mit der sie jeden Abend im Staatsfernsehen
bearbeitet werden. Da heißt es, der Westen wolle das Zarenland vernichten. Es müsse alles für
die Verteidigung des Vaterlandes unternommen werden. Soldaten des Zarenlandes, die befragt
wurden, glauben das ebenfalls. Sie scheinen nicht zu wissen, dass die NATO ausschließlich ein
Verteidigungsbündnis ist. Das Bündnis wurde gegründet, um Mitgliedsländern, falls ein Angriff
erfolgt, bei ihrer Verteidigung zu unterstützen. Es ist wirklich schade, dass die Bürger im Zaren-
land glauben, der Westen habe den Krieg begonnen und das Zarenland müsse sich verteidigen.
Das sind diese berühmten Lügen und das Verdrehen von Tatsachen.


Wenn das Zaren-Regime Frieden wollte, warum hat der alte Tyrannen-Diktator dann den Krieg
vom Zaun gebrochen? Es herrschte Frieden bis zu dem Tag, an dem er seine imperialistischen
Großmachtfantasien in die Tat umsetzte, und die Ukraine völkerrechtswidrig angriff. Die Bürger
des Zarenlandes glauben einem Lügner, der Tatsachen verdreht und sie für dumm verkauft.
Einem Lügner, der sie im schlimmsten Fall hungern und frieren lässt und das Land wirtschaftlich
auf Jahrzehnte hinaus ruiniert. Für diesen Lügner müssen Soldaten als Kanonenfutter herhalten,
damit er überlebt und an der Macht bleiben kann. Aber es gibt auch Bürger, die das mittlerweile
durchschauen, die nicht für diesen Lügner und Kriegstreiber sterben wollen. Es sind oft jüngere
Menschen, von denen viele das Land verlassen oder bereits verlassen haben.

Der alte Tyrann im Kreml war ein KGB‑Agent. Der weiß, wie man Menschen manipuliert. Der
»hochintelligente« Peacemaker fällt noch immer darauf rein. Er verkündete knapp eine Woche
vor den Midterms, der Tyrann sei zu einem Dreiergespräch auch mit Selenykyj bereit. Angeblich
habe der Tyrann den ukrainischen Präsidenten nach Moskau eingeladen – wohlwissend, dass
Selenskyj das ablehnen würde. Also wieder nur eine Finte. Eine Hinhaltetaktik und ein Argument
dafür, dass die Ukraine keinen Frieden wolle.

Happy Halloween! Schreckgespenster, wo man derzeit hinschaut!

Laut Trumps Gesandtem Witzkopf – sorry Witkoff, zuständig fürs Deale machen mit Putin –
ist Putin ein »Menschenfreund«. Und laut Gas-Gerd    sorry, Gerhard Schröder, ehemaliger
Bundeskanzler unseres Landes und Freund von Putin, ist Putin ein »lupenreiner Demokrat«.
  😂  
Ja, selbstverständlich, wer würde denn etwas anderes behaupten? 
Witzkoff, sorry Witkoff und Gas-Gerd-, sorry Gerhard Schröder,
sind zwei hervorragende Menschenkenner und Diplomaten.
Wer etwas anderes behauptet, ist ein Lügner!
😂
  Trump: Ich bin der Präsident, ich kann machen, was ich will!
Aber vielleicht nicht mehr lange, denn Umfragen in den USA zufolge scheint
die Trump-Ära vorbei zu sein. Und dann wird er erst so richtig gefährlich.
Vielleicht sollte man schon mal die Zwangsjacke bereitlegen!

Frage einer Reporterin an Trump: 
Sollte Russland Europa angreifen, werden Sie Europa dann schützen?
Nein, ich werde Europa nicht schützen. Putin kann mit Europa machen,
was er will.
In dem Fall hat er garantiert nicht gelogen. Gut zu wissen - oder ?

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Donnerstag, 29. Oktober 2026

Keine Zeit, alt zu werden

Das Problem mit dem Altwerden war, dass Martha schlicht keine Zeile mehr im Terminkalender dafür freihatte.
Es war Dienstagmorgen, Punkt sieben Uhr. Martha, achtzig Jahre jung, saß in ihrer lichtdurchfluteten Küche. Neben ihr dampfte eine Tasse Earl Grey, vor ihr duftete ein frisches Brötchen und daneben leuchteten zwei Bildschirme. Wie jeden Morgen war es die Zeit, sich über das Weltgeschehen zu informieren, während zu ihren Füßen Pauline und Clementine – zwei betagte Hündinnen – leise im Takt ihrer Träume schnarchten.


„Martha“, hatte ihre Nachbarin Frau Lübbens neulich über den Gartenzaun gerufen, während Martha gerade auf eine Stehleiter stieg, um die Kletterrose am Rosenbogen festzubinden, „solltest du in deinem Alter nicht etwas kürzertreten? Mal die Beine hochlegen? Ein Rätselheft lösen?“
Martha hatte damals kurz innegehalten, die Rosenschere in der Hand balanciert und geantwortet: „Hildchen, mein Kind, fürs Beine-Hochlegen habe ich frühestens 2046 Zeit. Da feiere ich meinen Hundersten, und da muss ich nachmittags vielleicht mal zwei Stunden schlafen, bevor die Feier steigt.“
Frau Lübbens hatte nur verständnislos mit dem Kopf geschüttelt. Aber Frau Lübbens verstand eben auch nicht, was es bedeutete, ein »digitales Imperium« und einen Naturgarten gleichzeitig zu führen.

Marthas Tag folgte einer strengen, aber hochgradig vergnüglichen Logik:

07:30 Uhr: zehn Minuten Gymnastik. Danach eine Hunde-Runde durch den Taunebel. Pauline brauchte zwanzig Minuten, um ihren Lieblingsbaumstamm zu beschnuppern, was Martha die perfekte Gelegenheit bot, auf dem Smartphone den Entwurf für ihren neuesten Blogbeitrag einzusprechen. Titel: »Warum KI-Bilder die neue Aquarellmalerei sind – und warum mein Komposthaufen schöner ist als euer Algorithmus.«
09:00 Uhr: Die digitale Kunststunde. Martha fütterte eine künstliche Intelligenz mit Prompts. »Ein barocker Pavillon aus Farnen, beleuchtet von Glühwürmchen, im Stil von Monet, hochauflösend.« Wenn das Ergebnis erschien, korrigierte sie schmunzelnd: »Ach, du dummes Kistchen, Farn hat doch keine Blüten!«, passte den Prompt an und lud das meisterhafte Bild direkt auf ihren Blog hoch.
10:00 Uhr: Eine weitere Stunde, um die neuesten Nachrichten aus aller Welt zu lesen und ihre Meinung dazu in ihrem Tagebuch festzuhalten.
11:00 Uhr: Gartenzeit. Unkraut zupfen, Laub fegen, Tomaten ausgeizen, mit den Amseln debattieren und eine Weile die Vögel am Futterhäuschen beobachten.
14:00 Uhr: Einem kleinen Imbiss folgt bei gedämpfter Hintergrundmusik eine zeitlang intensives, tiefes Denken. 
Nachmittags: Schreiben an ihrem ersten Kriminalroman: »Der Mörder war immer der Gärtner – außer wenn die KI den Hinweis fand.« Und das Essay über Kant lesen, dessen Aufruf:  «Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen», sie ganz besonders beeindruckt hat.


Eines Nachmittags jedoch geschah es. Martha saß am Schreibtisch, als sie plötzlich ein Zwicken in der Hüfte spürte. Ein dumpfer, ziehender Schmerz, der leise flüsterte: »Erinnerst du dich? Du bist achtzig. Zeit für den Schaukelstuhl. Zeit für das Alter.«
Martha hielt inne. Sie blickte auf ihre Hände. Die Haut war faltig, gezeichnet von Jahrzehnten in der Sonne, bedeckt mit feinen Pigmentflecken. Einen Moment lang war es ganz still im Raum. Das Alter stand wie ein ungebetener Gast in der Tür, zog den Hut und wollte sich auf das Sofa setzen.
Martha sah auf die Uhr. Es war 15:42 Uhr. „Ach, verdammt“, murmelte Martha leise. „Ausgerechnet jetzt.“ Sie sah das Alter direkt an – gedanklich natürlich. „Hör mal“, sagte sie laut zu der leeren Zimmerecke. „Ich verstehe dein Anliegen. Wirklich. Achtzig ist ein schönes, würdevolles Alter für ein bisschen Rheuma und eine Tasse Fencheltee. Aber du kommst denkbar ungelegen.“ Sie tippte auf die Tastatur. „Ich habe gerade fünfzig Kommentare auf meinem Blog, die beantwortet werden wollen. Die KI generiert mir seit zehn Minuten keinen gescheiten Drachen für das Cover von Kapitel vier. Pauline hat gleich ihre Physiotherapie, und wenn ich die Kürbisse im Garten nicht gieße, trocknen sie aus.“ Sie stand auf. Die Hüfte knackte vernehmlich – wie ein trockener Ast im Wind. Martha lächelte. Es war kein Ignorieren des Körpers, es war eine liebevolle Vereinbarung. Sie griff nach der Hundeleine, woraufhin Pauline und Clementine sofort die Ohren spitzten und freudig mit den Schwänzen auf den Dielenboden klopften.


„Weißt du“, sagte Martha, als sie die Haustür öffnete und die frische Nachmittagsluft einatmete, „alt zu werden ist keine Frage der Jahre. Es ist eine Frage der freien Zeit. Und solange ich noch wissen will, wie die Geschichte ausgeht, wie das nächste Bild aussieht und ob die Pfingstrosen im Frühjahr wieder blühen, bin ich einfach viel zu beschäftigt und habe keine Zeit, alt zu werden.“
Sie ging los. Die Schritte waren vielleicht etwas langsamer als vor zwanzig Jahren, aber sie führten genau dorthin, wo das Leben gerade am spannendsten war: mitten ins Nächste.
Das Alter wartete noch eine Weile auf dem Sofa, trank aber mangels Gesellschaft seinen Tee allein aus und beschloss schlussendlich, später noch einmal vorbeizuschauen. Martha hatte schließlich Besseres zu tun und keine Zeit, sich um das Alter zu kümmern.

~*~
  Alter ist nur eine Zahl, die Leidenschaft kennt kein Verfallsdatum
Sprichwort

~*~*~*~*~*~*~*🗽*~*~*~*~*~*~*~
To our American friends!
What could be more important than to fight for peace,
freedom, and democracy, and to stand up against
oppression and autocratic governments?


Who wants to live under an autocratic government -
or even in a dictatorship? 

I wish you all the best on Midterm Election Day and
I hope that you succeed in
preserving your country as a democratic nation.
I hope so much you can prevent your country from becoming an autocracy.
It is the most important election in the history of the United States of America.

I'm keeping my fingers crossed!

GO VOTE! VOTE!  VOTE!
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 ~*~

Democracy, the practice of self-government,
is a covenant among free men to respect the Rights
and liberties of their fellows.

Franklin D. Roosevelt  (* 1882 ; † 1945),
32nd President of the United States
He was a member of the Democratic Party
~*~*~*~*~*🗽*~*~*~*~*~
 
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Dienstag, 27. Oktober 2026

Luise und Manja waren da

Nein, Luise und Manja sind keine Katzen, auch keine niedlichen Kitten. Das hier
sind Susi und Milo, die vor Luise und Manja ins warme Innere des Hauses der
Nachbarin geflüchtet sind.


Luise und Manja waren die ersten Herbststürme, die mit Saus und Braus ums Haus
gerauscht kamen. Jedoch  glimpflicher, als sie angekündigt wurden. Anderswo,
insbesondere im hohen Norden – an der Küste – haben die beiden stürmischen
Damen wohl erheblichen Schaden angerichtet. Luise, die Vorbotin der beiden, hat am
Samstagnachmittag im Wald und im Garten schon mal ihre Lunge getestet. Dabei
ging ihr ziemlich schnell die Luft aus. Außer eine Ladung welker Blätter durch die
Luft wirbeln zu lassen, war sie nicht sehr erfolgreich. Dem Himmel sei Dank. Denn
der Herr des Hauses, der etwas zerstreute Professor, hat alles, was hätte herumfliegen
können, vorsorglich in Sicherheit gebracht. Und so zog Luise unverrichteter Dinge
wieder von dannen.


Nach Luise beehrte uns Manja, die noch stürmischer sein sollte, als Luise. Also waren
wir wieder auf alles gefasst. Sie muss nachts reingeschaut und an den Fenstern gerüttelt
haben. Davon bin ich wach geworden, aber bald auch wieder eingeschlafen. Sie hat
allerdings dafür gesorgt, dass der Rasen vor dem Haus und auch hinten im Garten mit
welken Blättern übersät waren. Die Knuddels hat das sehr gefreut. Sie waren außer
Rand und Band. Micky, sprang mit jeder Windböe, mit der sich Manja aus dem Wald
verabschiedete, in die Luft und versuchte, eins der tanzenden Blätter im Wind zu fangen.


Lilly versuchte mitzuhalten, aber da sie ihr zusätzliches Gewicht nicht wieder loswird,
blieb es meistens bei den Versuchen. So manches Kätzchen zog es vor, im sicheren
Haus zu verharren, bis die beiden stürmischen Gesellinnen sich wieder auf und davon
gemacht haben.


Nun scheint er endgültig in unseren Breiten angekommen zu sein, der Herbst. Obwohl
die Temperaturen wieder ansteigen sollen. Die Natur hat sich mittlerweile auf  Herbst
eingestellt.


Was wurde vorher um diese beiden Sturmgesellinnen wieder für ein Aufhebens
gemacht! Unsere Wetterexperten warnten sogar vor einem »Bombenzyklon«, der auf
unser Land zurasen würde. Ich frage mich, ob Menschen immer noch auf solche
Übertreibungen reinfallen. Sollte es mal richtig ernst werden und tatsächlich eine Art
Orkan drohen, wird das irgendwann nicht mehr ernst genommen.
Außerdem empfand ich die Bezeichnung »Bombe« in Zeiten von Kriegen nicht gerade
angebracht.
Luise und Manja, hatten jedoch einiges an Regen im Gepäck. Sodass ich nicht einmal
einen Gedanken daran verschwendet habe, eine Runde mit den Knuddels am See zu
drehen. Dazu war es im Haus viel zu gemütlich. Also hieß es: eine Kanne Tee und ein
paar Kekschen auf dem Schreibtisch und in die Tasten hauen, was die kleinen, grauen
Gehirnzellen hergaben. Viel Erfreuliches ist derzeit nicht wirklich dabei. Dazu ist
das weltweite Geschehen viel zu bedrohlich.
Auch die Knuddels haben es sich gemütlich gemacht und sich bei dem miesen Wetter
 freiwillig in ihre Körbchen verkrümelt. Stille im Haus. In Ruhe, die Gedanken sortieren.


~*~

Es flogen nicht nur Blätter durch die Luft. Auch Kampfflugzeuge. Sie jagten in geringer
Höhe übers Haus in Richtung Norden. Diese Flieger sind schon von weitem an ihrem
unverkennbaren Geräusch zu hören. Auch der Awacs-Flieger, der eher gemütlich über
uns hinwegbrummt, ist gut zu erkennen. Dieser Flieger ist nicht weit von hier stationiert.

Wenn ich dann wie gestern Schlagzeilen lese:
Donald Trump:
Pentagon schmiedet »Weltuntergangsplan« –
USA wappnen sich für den Dritten Weltkrieg.
oder
»Steht der Dritte Weltkrieg bevor?«,

dann frage ich mich, ob die, die solche Pläne schmieden, noch bei Sinnen sind. Es ist
durchaus möglich, dass der Demolition-Man, nicht mehr bei gesundem Verstand ist.
Der poltert durch die Welt, hinterlässt überall ein Chaos. Seine Sprache wird immer
vulgärer. Er bezeichnet Länder als »Drecksloch-Länder«. Er will keine Norweger mehr
in die USA lassen, weil ihm das Land den Friedensnobelpreis verweigert hat. Obwohl
das Land mit der Auswahl der Preisträger gar nichts zu tun hat. Er hat kein Benehmen.
Er hat keinen Anstand. Er beleidigt, wen er will. Er hat keine Manieren, ist überheblich,
rücksichtslos und ungehobelt. Er schreit Reporter und Journalisten an und lässt sie nicht
ausreden. Er will sie gar aus dem Oval Office verbannen, weil ihm Fragen nicht gefallen.
Sein favorisierter US‑TV‑Sender, Fox News, führt des Öfteren ein LIVE-Telefonat mit
ihm. Vor ein paar Tagen haben die Journalisten im Studio das Gespräch einfach  beendet
und den Hörer aufgelegt, weil er nicht aufhören wollte zu reden. Dieser Mann ist einfach
nur noch peinlich. Umso erstaunlicher ist, dass mancher US-Bürger dieses Schreckgespenst
immer noch zum Präsidenten wählen könnte. Wie ebenfalls zu lesen war, wird reichlich
Geld verteilt, um Wähler zu überzeugen, die »richtige« Partei zu wählen.

Während einer Kundgebung auf dem Sioux Gateway Airport in Iowa überreichte der
Republikanische Kandidat für das Repräsentantenhaus, Joe Mitchell, dem Präsident
D J Trump den „Mann des Jahrhunderts“-Preis, wie der »Irish Star« berichtete.
Noch Fragen? Was sind das für Menschen? Man möchte sie wachrütteln!

Inzwischen nimmt das Chaos in der Welt Ausmaße an, die ich mir vor ein paar Jahren
nicht hätte vorstellen können. Weltweit wird aufgerüstet. Sogar der Iran könnte in den
kommenden Stunden oder Tagen von den USA angegriffen werden. An die Folgen mag
man gar nicht denken. Inzwischen ist offensichtlich, warum sämtliche Tech-Milliardäre
Bunker in abgelegenen Gegenden mit allem Komfort gebaut haben. Sie wissen wohl
mehr, als der gemeine, kleine Bürger, über den sich diese Elite nur noch lustig macht.

Ich überlege gerade, Tante Hedwig mal ins Weiße Haus zu schicken.

~*~

Alte, dumme Männer, die den Verstand verloren haben und es auf den Dritten
Weltkrieg anlegen, können nicht bei Verstand sein! Sie sollten dringend einen
Psychiater aufsuchen!
Wenn ihr schon die Welt in Schutt und Asche legen wollt, dann haut rein! Nur zu!
Dann ist es schneller vorbei! Ihr seid eh nicht mehr zu retten! Ihr wollt 150 Jahre
alt werden? In einer verseuchten Welt? Den Rest eures Lebens in einem Bunker
verbringen? Wie dumm muss man sein?
Warum müssen manche Männer immer wieder beweisen, dass sie die größten Kerle
unter Gottes Sonne sind? Wie erbärmlich!
Beide Chaoten, also der alte Mann im Weißen Haus und der alte Tyrannen-Diktator
im Kreml, weisen extreme Verhaltensstörungen auf, die in ihrer Kindheit begründet
liegen. Tragisch ist, dass beide gewaltbereiten Chaoten, Kriegstreiber und
Kriegsverbrecher bis ins hohe Alter im Leben nichts dazugelernt haben.

~*~*~*~

Papst Julius III. erkannte bereits im 16. Jahrhundert, und daran hat sich bis
zum heutigen Tage nichts geändert:

„Weißt du nicht, mein Sohn, mit wie wenig Verstand die Welt regiert wird?“

Julius III. (* 1487 ; † 1555)
war von 1550 bis 1555 Papst der katholischen Kirche

~*~
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