Freitag, 1. März 2024

Bei einer Tasse Cappuccino

 also ausnahmsweise mal wieder kein Tee, habe ich mir die Märchenstunde
des Märchenerzählers Wladi angetan, um auf dem Laufenden zu bleiben.
 

Natürlich ist der Westen wieder einmal der Böse, vor dem der völlig unschuldige,
Diktator sein Land verteidigen muss. Der böse, imperialistische, kolonialistische
 Westen, habe es auf Russland abgesehen. Der Westen wisse eben nicht mehr, was
Krieg bedeute. In Russland habe man in der Ukraine dagegen erfahren, was ein
militärischer Konflikt mit sich bringt. Soso! Er warf dem Westen auch vor, Russland
in einen Rüstungswettbewerb zu treiben. Insbesondere seit Finnland und Schweden
der NATO beigetreten sind, sehe man sich nun gezwungen, die Streitkräfte an der
Westgrenze Russland zu verstärken. Daher werde in drei Schichten rund um die
Uhr gearbeitet, um für die Verteidigungsfähigkeit gerüstet zu sein.
 
Während seine herbeizitierten Zuhörer brav applaudierten, habe ich mich gefragt,
ob die das Märchen von einem bevorstehenden Angriff des Westens wirklich
glauben. Und natürlich hat er wieder damit gedroht, sollte der Westen es wagen,
Russland anzugreifen oder NATO-Soldaten in die Ukraine zu entsenden, verfüge
er über Waffen, die auch den Westen erreichen können. Und wieder einmal konnte
er es sich nicht verkneifen, mit seinem Atomwaffenarsenal zu drohen, welches
das Auslöschen der Zivilisation bedeuten könne.
 
Aber nicht nur Waffen werden rund um die Uhr produziert, er hat auch zur 
»Produktion« von mehr Kindern aufgerufen. Familien, die dazu beitragen will er
ebenfalls finanziell unterstützen. (Schließlich hat man der »Spezial-Operation«
 eine hohe Anzahl Soldaten geopfert, die es nun gilt, zu ersetzen).

Er hat es wirklich drauf, die Dinge so darzustellen, dass man den Eindruck gewinnt,
es sei der »Westen« gewesen, der diesen Krieg begonnen hat. Dass er die Ukraine
brutal überfallen hat, kommt in seinen Reden so gut wie nie vor. Dabei hat er doch
selbst zugegeben, dieses souveräne Land entnazifizieren und entmilitarisieren zu
wollen. Na ja, es scheint wohl bei einigen alten Männern des Öfteren vorzukommen,
dass sie sich an »unwesentliche« Einzelheiten nicht mehr erinnern. Sie leiden schlicht
unter Erinnerungslücken.
 
Wenn man diesem Märchenerzähler zuhört, kann man immer wieder feststellen, wie
einfach es für ihn ist, die Wahrheit und Tatsachen ins Gegenteil zu verkehren. Das ist
wahrlich erstaunlich, schon deshalb, weil doch die meisten, die zuhören und sein
Handeln beobachten, wissen, dass er lügt. Er scheint überhaupt kein Problem damit
zu haben, eine Lügengeschichte nach der anderen zu erzählen. Das mag vielleicht
daran liegen, dass er sich allen anderen Menschen überlegen fühlt.

Im Grunde ist er ein armer alter Mann, der sich in etwas hineinmanövriert hat und
jetzt nicht weiß, wie er da wieder rauskommen soll, ohne selbst Schaden zu nehmen.
Endlich ist er wieder jemand, auf den die Augen der Welt gerichtet sind. Aber was
wäre er ohne seine Atomwaffen, ohne die Unterstützung seiner Diktatorenkollegen
 in Nordkorea und dem Iran ? China verhält sich Russland gegenüber derzeit ja eher
relativ reserviert. Wahrscheinlich fürchtet der chinesische Führer, dass die Weltwirt-
schaft Schaden nehmen könnte, worunter sein Land extrem leiden würde.
 
 Hatte er zuletzt noch verkündet, dass der Einsatz von nuklearen Waffen die Mensch-
heit auslöschen könnte und das doch, wenn man seinen gesunden Menschenverstand
einsetzen würde, überhaupt keinen Sinn. ergäbe, so hat seiner »gesunder« Menschen-
verstand wohl mal wieder ausgesetzt.
 
Etwas später, heute Morgen habe ich dann noch gelesen, dass Putin sich
jetzt auch militärisch gegen China absichert. Daraus kann man wohl
schließen, dass das Verhältnis der beiden Länder deutlich abgekühlt ist.

Nun kann man annehmen, dass es etwas respektlos von mir ist von Wladi zu schreiben,
aber wer kann einem solchen Tyrannen schon Respekt zollen, außer denen, die buckeln
müssen? Und selbst die haben wohl mehr Angst, als Respekt vor diesem Diktator.
Ich kann nun mal keine Menschen respektieren, die beliebig und kaltblütig Menschen-
leben zum eigenen Vorteil und Machterhalt auslöschen.
 
Dazu gehört auch Merkel, die aus reiner Machtgier zwar keine Menschenleben
ausgelöscht, sehr wohl aber Konkurrenten kaltgestellt hat. Außerdem verkündete
sie, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit sei. Das hat sie sogar bewiesen,
indem sie eine demokratisch stattgefundene Wahl in Thüringen wiederholen ließ,
weil ihr das Ergebnis nicht gefiel.
Sie hat, wie auch Putin, eine Politik gegen das eigene Volk betrieben und der
Demokratie sowie meiner Heimat massiv geschadet. Dafür werde ich diese Frau für
den Rest meines Lebens verachten und diesen Tyrannen, der so viel Leid über
Menschen bringt, ebenso.
Respekt zolle ich nur Menschen, die diesen Respekt auch es verdient haben.
 
Heute findet Alexej Nawalnys Beerdigung statt. Bleibt abzuwarten, ob die
Trauerfeier ohne das Eingreifen des brutalen Regimes stattfinden kann.
Wie traurig ist es, dass nicht einmal seine Ehefrau an diesem Begräbnis teil-
nehmen kann. Oh, wie ich diesen Tyrannen verachte !!!!



Wie gut, dass es immer noch genügend Gründe gibt, sich über jeden neuen Tag
zu freuen. Und so lange das so ist, kann man auch noch hoffen, dass sich alles
irgendwie noch zum Guten wendet - auch wenn es an manchen Tagen ganz
schön schwerfällt.
Heute jedenfalls überwiegt die Freude über die Sonne - endlich !
 
~*~

Am Baum des Ernstes ist die Heiterkeit die Blüte.
Ferruccio Busoni
(1866 - 1924)

~🌻~
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Bilder mit Freude 😊und KI erstellt by Lauras Home and Garden

Mittwoch, 28. Februar 2024

Die Vorbereitungen laufen

 bei Familie Lampe. Schließlich rückt das Osterfest immer näher und bis
dahin gibt es noch viel zu tun. Da heißt es fleißig sein und Eier bemalen.
 
 
 
 Meister Lampe ist daher schon sehr früh aufgestanden und hat sich auf den
Weg zum Bauern und dessen Hühner gemacht. Dort hatte er schon vor einiger
Zeit frisch gekochte Eier bestellt, die er nun abgeholt und Huckepack in einem
Korb nach Hause trägt. Einen Vorrat hat er bereits angelegt, damit die bunten
Eier an den Ostertagen für alle Kinder in der Umgebung reichen.
 
 
  
Die Frau von Meister Lampe ist schon fleißig und hat mit dem Bemalen der Eier
begonnen. Sie gibt sich viel Mühe und malt immer ganz besonders schöne Motive.
Nun wartet sie dringend auf die nächste Fuhre Eier, damit sie weiter malen kann.
 
 
 

Auch der Nachwuchs von Meister Lampe wird schon angelernt, damit alle
Eier bis Ostern fertig werden. Schließlich muss noch ein Plan erstellt und
auf der Karte eingezeichnet werden, wo die bemalten Eier versteckt werden
sollen. Das will ebenfalls gut vorbereitet sein.

 
Meister Lampe erklärt seinem Nachwuchs, wie man die weißen Eier richtig
bemalt. Die kleinen Hasen passen gut auf, denn bald werden sie die Eier
alleine bemalen und gut verstecken müssen.
 

 Wer also an den Ostertagen im Garten nach Eiern sucht und welche findet,
der weiß, sie sind von Meister Lampe und seiner Familie.

~*~
 
 Unterm Baum im grünen Gras
Sitzt ein kleiner Osterhas'!
Putzt den Bart und spitzt das Ohr,
Macht ein Männchen, guckt hervor.
Springt dann fort mit einem Satz
Und ein kleiner frecher Spatz
Schaut jetzt nach, was denn dort sei.
Und was ist's? Ein Osterei!

Auszug aus Emanuel Geibels Gedicht
»Unterm Baum im grünen Gras"
 
~* Für Julie *~
~🌷~
 
Beim Malen mit Gedanken und der KI habe ich das Kind mal wieder
in mir entdeckt, wie so oft, wenn ich meiner Fantasie freien Lauf lasse.
Fühle mich jedes Mal in die Kindheit zurückversetzt.
Was für ein Vergnügen !
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Bilder mit Freude 😊  und KI erstellt by Lauras Home and Garden

Dienstag, 27. Februar 2024

Mit KI erträumter Frühlingsstrauß

in seiner ganzen Fülle.
 Na ja, wenigstens das, was ich mir unter Fülle in Gedanken erträumt habe.

 
Auch am Tag kann man sich in Gedanken so einiges zusammenträumen. Und weil
meine Fantasie da keine Grenzen kennt, und ich mir den Frühling in allerlei Facetten
vorstellen kann, habe ich mir eben einen schönen Frühlingsstrauß zusammengeträumt.
 Im Garten würden die Narzissen wohl gerne ihre Knospen öffnen, aber die Sonne fehlt.
Ich staune überhaupt, dass das erste Grün an den Hortensien und manchen Sträuchern
schon zum Vorschein kommt. Sie scheinen auch ohne den wärmenden, hellen Sonnen-
schein zu wissen, dass es an der Zeit ist, aus den Puschen zu kommen.

 
In diesem Jahr ist es allerdings auch besonders schlimm mit den grauen Tagen.
Regen und bewölkter Himmel für eine so lange Zeit, ist doch eher ungewöhnlich.
Wahrscheinlich hat sich der Jetstream festgesetzt oder ist auf seinem Weg um
die Erde irgendwo eingeschlafen. Vielleicht traut er sich auch nicht über das
Kriegsgebiet. Nee, damit sollte man nicht scherzen, aber es zeigt, wie sehr sich
dieser Krieg in die Gedanken und das tägliche Leben geschlichen hat.

Ich denke, je länger dieser Krieg dauert, desto frustrierter wird Putin, weil er sich
im Traum nicht vorgestellt hat, dass sich seine »Spezial-Operation« so lange hin-
ziehen würde. Aber gerade deshalb wird er wahrscheinlich immer brutaler vor-
gehen. Es dauert ihm zu lange, wird außerdem richtig teuer und es fehlt mittler-
weile der Nachschub an Ausrüstung und Soldaten, wobei der Verlust an Soldaten
für ihn das geringste Problem darstellt. Ein Menschenleben ist ihm völlig egal.
Vielleicht sollte er, da er sich ja so gerne als starker Macho darstellt, mal so wie
Napoleon auf ein Pferd schwingen und sich vorneweg mit an die Frontlinie
bewegen. Aber dazu gehört Mut und da überwiegt bei ihm wohl doch die
Feigheit. Er lässt lieber kämpfen und töten, zieht es vor, vom Schreibtisch aus mit
seinen nuklearen Waffen zu drohen oder er lässt seinen besten Kumpel drohen.
 

Er ist jemand, der nicht verlieren kann und je mehr Widerstand er erfährt, desto
aggressiver wird er vorgehen. Auf jeden Fall wird er den Krieg bis zu den Wahlen
in den USA hinziehen und vielleicht darauf hoffen, mit oder durch Trump eine
politische Lösung zu finden. Falls nicht, wird er den Krieg so lange fortsetzen, bis
er die Ukraine komplett erobert hat - koste es, was es wolle.
 
Die armen Soldaten, die in der Ukraine ihr Leben für diesen Diktator verlieren,
können einem wirklich leid tun, aber nicht nur die, auch die Bevölkerung in der
Ukraine, die dieses Leid und die Zerstörung nun schon seit zwei Jahren ertragen
müssen, ohne die Aussicht auf ein baldiges Ende des Krieges. Und wer weiß,
wozu dieser Tyrann noch fähig ist. Der macht weiter, bis zum bitteren Ende,
zumal ihn der NATO Beitritt Schwedens zusätzlich verärgert haben muss.
So oder so. Ich traue ihm sogar zu, falls er aus welchem Grund auch immer keinen
anderen Ausweg mehr sieht oder sich in die Enge getrieben fühlt, nicht wie Hitler
Selbstmord begehen würde, sondern die ganze Welt mit in den Abgrund reißt. Bei
diesem Tyrannen muss man mit allem rechnen. Eigentlich kann man nur hoffen,
dass irgendetwas geschieht, was diesem ganzen Geschehen ein Ende bereitet.

Es ist eine total surreale Zeit, weil dieser bedrohlicher Schatten über der Welt
schwebt, so, als würde irgendetwas Schreckliches passieren. So eine Art Unheil,
das sich gar nicht richtig beschreiben lässt. Das trübe Wetter tut sein Übriges.

Zu allem Übel entwickelt sich unser Land zunehmend zu einem Überwachungs-
staat, mit Vorschriften und Bevormundungen, was mich alles andere, als zuver-
sichtlich in die Zukunft blicken lassen.

Und weil dem so ist, lasse ich mir von der KI doch gleich noch ein aufheiterndes
Bild von einem fröhlichen Frühlingsstrauß basteln
 

und dazu auch gleich noch eine stimmungsaufhellende Tasse Schokolade.
Hm, lecker, man gönnt sich ja sonst nichts.

~🌷~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Bilder mit Freude 😊  und KI erstellt by Lauras Home and Garden
 

Montag, 26. Februar 2024

Frühlingstraum 🌷

 Derzeit kann man tatsächlich nur vom Frühling träumen, jedenfalls hier
bei uns im äußersten Westen. Aber er soll auf dem Weg sein und zu spüren
ist er auch schon. Die ersten Frühlingsboten zeigen sich schon seit einiger
Zeit im Garten. Die ersten Krokusse öffnen ihre Blüten, sobald sich die
Sonne blicken lässt und die Zeit meiner kleinen Schneeglöckchen ist schon
wieder vorbei.

 
Das erste zaghafte Grün zeigt sich an den Rosen und verschiedenen Sträuchern.
Aber es regnet und regnet. Dennoch habe ich zwischendurch einiges im Garten
getan. Ich habe mich tatsächlich auf die Meteorologen verlassen und vertraue
ihnen, wenn sie kundtun, dass der Frühling quasi vor der Türe steht. Also habe
ich die Hortensien sowie einen Teil der Rosen zurückgeschnitten. Man sollte
damit warten, bis die Forsythien blühen, aber da diese geneigt sind, ihre Blüten
gaaaanz zögerlich zu öffnen, habe ich es also gewagt und zur Schere gegriffen.


Und so träume ich vom Frühling, von einem Park - eben wie aus einem Traum,
so schön anzuschaun. Auch wenn die Welt drumherum zerbricht, die Natur stört
das nicht. Sie nimmt wie immer ihren Lauf, jahrein jahraus.
 
Wer möchte nicht auf einer dieser Bänke sitzen und sich an diesem Anblick erfreun ?
Das Gesicht in die warmen Sonnenstrahlen halten, statt Vitamin D zu schlucken,
und die Seele baumeln lassen ? All die Blüten ringsherum betrachten, sich an
ihnen erfreuen und sich ganz der Schönheit der Natur hingeben. Den unwidersteh-
lichen Frühlingsduft genießen, entspannen und vom schrecklichen Chaos in der
Welt abschalten. Die Gedanken reisen lassen, wohin sie wollen - ganz hoch, bis
über die Wolken weit fort in eine Welt voller Frieden und sich darin verlieren.
Einswerden mit der Natur, ihr lauschen, zuhören, was sie zu sagen hat und den
lauen Wind auf der Haut spüren. Den Hauch von Frühling.
 
~*~

Ein Hauch von Frühling

Ein milder Hauch, ein zartes Ahnen,
fühle ich den Frühling sich anbahnen.
Es ist als würde eine Melodie erklingen,
höre ich die Vöglein im Garten singen.

Schon sehe ich die ersten Frühlingsboten,
sich strecken aus kaltem Winterboden.
Gelockt von der Sonne warmen Strahlen,
sich nach der Kälte ins helle Licht wagen.

Der Garten verwandelt in ein Blütenmeer,
wie meine Seele sie liebt diese Wiederkehr!
All dieses neue Leben, diese Heiterkeit,
erwacht so voller Farbe und Leichtigkeit!

© Ursula Evelyn

~*~

Sie spüren ihn auch, diesen Hauch von Frühling, meine kleinen Knuddels.


Doch leider, leider ist es grau, grau, grau und es regnet beinahe täglich. Den
kleinen, zarten Krokussen drohen nicht nur nasse Füße, sie könnten auch, wenn
es weiterhin so doll regnet, bis zum Blütenköpfchen im Wasser stehen.
Zumindest an manchen Stellen im Garten.
Aber der viele Regen hat auch sein Gutes. Der Erdboden wird endlich mal
richtig durchfeuchtet, sodass die Bäume und insbesondere die Rhododendren
mit reichlich Wasser versorgt werden. Sie brauchen den Regen ganz besonders
für eine üppige Blüte. Ich freue mich darauf und kann es wie in jedem Jahr
nicht erwarten, endlich zur Tat zu schreiten und den Garten auf Vordermann
zu bringen.


Und die Teestunde endlich wieder in den Garten zu verlegen,
doch das erfordert wohl noch ein wenig Geduld.
Freuen darf ich mich dennoch darauf.
 
~🌷~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Bilder mit Freude 😊  und KI erstellt by Lauras Home and Garden

Samstag, 24. Februar 2024

Zurück ins Mittelalter

 Habe ich vor ein paar Tagen noch geschrieben, dass uns die Regierung, und nicht
nur die, sondern das derzeitigen Geschehen in Europa ins Mittelalter zurückführen
könnte, so teilt der bekannte Historiker Dan Jones sogar meine düstere Aussicht.
Er ist der Meinung, dass wir bisher in einer historischen Anomalie lebten.
Da ist tatsächlich was dran, denn seit dem 2. Weltkrieg leben wir in Europa tatsäch-
lich in Frieden und Wohlstand. Wer dachte seitdem an die Möglichkeit eines neuen
Krieges in Europa ? Wohl niemand. Aber diese Zeit ist nun endgültig vorbei.
 
 
 Heute, am 24. Februar 2024, dauert der Krieg in der Ukraine bereits zwei Jahre und es
ist immer noch kein Ende abzusehen. Dieser Angriffskrieg gegen die Ukraine hat diese
Zeitenwende eingeläutet. Dan Jones sieht sogar Parallelen zwischen Putins Krieg gegen
die Ukraine und dem Mittelalter. Er meint damit, dass die russischen Soldaten plündernd,
mordend und vergewaltigend durchs Land ziehen und eine massive Zerstörung hinter-
lassen. So wie es andere Krieger in der Vergangenheit seit Jahrhunderten taten. In Europa
hat man Kriege lange Zeit völlig ausgeschlossen, was tatsächlich sehr unbedacht war.
Der russische Diktator hat mit seinem Angriffskrieg dem jetzt ein jähes Ende gesetzt.
 
Mein Gedanke ist immer wieder, dass Putin einfach Langeweile hatte und nichts Sinn-
volles mit seiner Zeit anzufangen wusste. Außerdem fühlte er sich von der Welt ausge-
schlossen und wollte die Aufmerksamkeit mal wieder auf sich lenken und am Welt-
geschehen teilhaben. In seinem hohen Alter konnte er sich eben nicht mehr als
starker Mann mit nacktem Oberkörper beim Angeln oder Reiten auf einem Pferd oder
Bär präsentieren oder sich bei diversen Sportarten zur Schau stellen. Also musste er
seine Stärke und Macht anderweitig präsentieren. Und so entschloss er sich, mal wieder
einen Krieg anzuzetteln und seine Soldaten mal eben die Ukraine erobern zu lassen.
Oder wie er es nennt, die Ukraine von den Nazis befreien. Dumm nur, dass es dort gar
keine Nazis gibt und die Ukrainer auch nicht befreit werden wollen.

 
Dan Jones als Mittelalter-Experte ist sogar der Ansicht, dass Putin Europa wieder
ins Mittelalter zurückführt und seine Krieger sich im Ukraine Krieg wie mittelalter-
liche Krieger verhalten nur mit anderen Waffen. Statt Schwert ist es heute das
Maschinengewehr und im äußersten Fall, die Atombombe.

 
 Ja, wir haben in Europa nach dem 2. Weltkrieg bisher wahrlich in guten Zeiten gelebt,
aber wie ich schon des Öfteren schrieb, diese Zeiten sind endgültig vorbei. Stattdessen
gehen wir - wie auch Dan Jones es beschreibt, auf düstere, brutale und aggressive
Zeiten zu, von denen niemand sagen kann, wohin das führt.

Zurück ins Mittelalter ?

*

 Hinzukommt, dass die gesellschaftliche Stabilität im Land verloren geht und unser
Land, aber auch Europa immer weiter gespalten wird. Der Wohlstand steht spürbar
auf der Kippe, die Armut nimmt zu und das wird sich weiter verschlimmern. Je mehr
Firmen Insolvenz anmelden und Einzelhandelsgeschäfte schließen, desto schlechter
wird die Lage im Land. Mit dem Zuzug von immer mehr illegaler Migranten wird
sich das Zusammenleben in immer komplexer werdenden sozialen Gefügen, als
zunehmend schwieriger gestalten, bis hin zu massiven Unruhen. Immer mehr Bürger
wehren sich gegen die Aufnahme weiterer Flüchtlinge in ihren Dörfern, was durchaus
verständlich ist. Wenn ein Dorf, mit neunzig Einwohnern, sechzig Flüchtlinge, also
junge Männer aufnehmen soll, dann stimmt das Verhältnis einfach nicht mehr.
Irgendwann ist auch mal gut und das Ganze muss ein Ende haben. Es kann doch nicht
endlos so weitergehen ! Das muss doch jeder einigermaßen vernünftige Mensch mit
einem gesunden Menschenverstand endlich einsehen!
Wollen oder können die Grünen das nicht erkennen ? Das wird dieses Land Milliarden
 und Abermilliarden kosten und die werden dringend für die Bundeswehr und für deren
Verteidigungsfähigkeit unseres Landes benötigt. Und dieses Land ist bereits abgewirt-
schaftet und in akuter Geldnot.

Denn wer weiß schon, was dieser Diktator sich noch alles ausdenkt. Der Tag ist lang
und da könnten noch ganz andere abstruse Ideen in seinem Hirn herumschwirren. Je
mehr er weltweit gemieden und verachtet wird, umso kaltblütiger und brutaler scheint
er vorzugehen. Selbst im eigenen Land gegen die eigenen Bürger geht er immer
brutaler vor. Bei diesem gewissenlosen Diktator kann man nichts, rein gar nichts
ausschließen.
 
Übrigens:
 
In Rostock soll bereits eine Straße nach Alexej Nawalny 
benannt werden. Auch Berlin und Hamburg wollen,
Nawalny ehren.
 
Das freut mich ganz besonders ! Dieser Mann darf einfach nicht in Vergessenheit
geraten ! Julia Nawalnaja, seine Witwe, will jetzt den Kampf ihres Mannes Alexej
Nawalny, der am 16. Februar im Straflager starb, gegen das Putin Regime als
inoffizielle Oppositionsführerin fortführen. Ich wünsche ihr von Herzen viel Glück
und Erfolg und hoffe, dass die Russen sie in ihrem Vorhaben unterstützen.
 
Putin darf den Ukraine-Krieg unter keinen Umständen gewinnen, denn es ist nicht
auszudenken, welche Folgen es haben würde, sollte er die gesamte Ukraine ein-
nehmen. Unser Land und andere europäische Länder würden mit weiteren
Millionen Flüchtlingen konfrontiert und der Krieg könnte sich auf andere europäische
Länder - bis in unser Land ausweiten. Und genau das kann sich wohl kaum jemand
überhaupt vorstellen, geschweige denn, wollen.
Also muss die Ukraine, müssen die tapferen Soldaten dort, die um ihr Land kämpfen
dringend weiterhin unterstützt werden.

~*~

„Wenn Sie ein Bild von der Zukunft haben wollen,
so stellen Sie sich einen Stiefel vor, der auf ein Gesicht tritt. Unaufhörlich.“
George Orwell aus seinem dystopischen Roman »1984«.
Sowohl das Buch als auch der Film absolut empfehlenswert.

~👮~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 Bilder mit Freude 😊und KI erstellt by Lauras Home and Garden

Donnerstag, 22. Februar 2024

Der innere Frieden

Wenn der äußere Frieden verloren geht, ist es spätestens dann an der Zeit,
inneren Frieden zu finden. Daher heute einige buddhistische Weisheiten
zum Innehalten und Nachdenken, für diejenigen, denen der innere Frieden
in diesen düsteren Zeiten vielleicht verloren ging.

 
 
„Die Erleuchtung ist wie ein Berg, den man erklimmt. Wenn man den Gipfel
erreicht hat, sieht man eine neue Welt.“

«Gelassenheit ist nicht das Fehlen von Schwierigkeiten, sondern die Fähigkeit,
inmitten von Schwierigkeiten Ruhe und Klarheit zu bewahren.»

«Der Sinn des Lebens ist es, einfach nur zu leben. Es ist so klar und deutlich
und so einfach. Und doch rennen alle in großer Panik herum, als ob es
notwendig wäre, etwas Außergewöhnliches zu erreichen.»
  
 


«Wenn der Sturm des Lebens tobt, sei wie ein Fels inmitten der Wellen –
standhaft und gelassen.»

«Gelassenheit entsteht, wenn wir unsere Erwartungen loslassen und uns dem
Fluss des Lebens hingeben.»

«Der Schlüssel zur Gelassenheit liegt in der Annahme des Unbekannten und
der Bereitschaft, sich dem Wandel hinzugeben.»
 
„Das Glück ist wie ein Schmetterling. Wenn du es jagen willst,
wird es dir entkommen. Wenn du aber ruhig bleibst, wird es zu dir kommen.“

«Gelassenheit ist die Kunst, das Leben so anzunehmen, wie es ist,
ohne Widerstand und ohne Anhaftung.»

«In der Stille deines Geistes findest du die Gelassenheit, die du suchst.»
 
 
 

„Wenn du nicht in der Lage bist, die Wahrheit genau dort zu finden, wo du bist,
wo willst du sie sonst finden?“ 
 
«Inmitten von Chaos und Unordnung liegt die Möglichkeit, Gelassenheit
und inneren Frieden zu finden.»

«Gelassenheit ist das Ergebnis der Akzeptanz dessen, was ist, und der Bereitschaft,
sich dem Wandel zu öffnen.»

«Je mehr wir uns an das Unveränderliche klammern, desto weniger
Gelassenheit finden wir. Lerne loszulassen, um inneren Frieden zu erlangen.»
 

 
 
 
 Damit es Frieden in der Welt gibt, müssen die Völker in Frieden leben.
Damit es Frieden zwischen den Völkern gibt,
dürfen sich die Städte nicht gegeneinander erheben.
Damit es Frieden in den Städten gibt, müssen sich die Nachbarn verstehen.
Damit es Frieden zwischen Nachbarn gibt,
muss im eigenen Haus Frieden herrschen.
Damit im Haus Frieden herrscht, muss man ihn im eigenen Herzen finden.
 
»Wenn du aufgeregt bist, bist du nicht friedlich.
Wahres Glück basiert auf Frieden.
 
🌸

Jeden Tag eine Viertelstunde meditieren, hilft inneren Frieden und 
Gelassenheit zu finden.

~🌸~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Bilder mit Freude 😊  und KI erstellt by Lauras Home and Garden
 

Mittwoch, 21. Februar 2024

Leute nehmt euch in Acht

Die Näncy droht jeden, als rechtsextrem einzustufen, der es wagen sollte,
den Staat zu verhöhnen. Und ihre Kollegin Paus, ihres Zeichens Familien-
ministerin will gegen Hassrede, also auch gegen Hass im Netz vorgehen.
 
 
Und so wollen die beiden Damen auch unterhalb der Strafrechtsgrenze handeln.
Was Hass ist, liegt dann wahrscheinlich im Ermessen dieser beiden Damen,
genauso, was als Beleidigung angesehen werden kann. Die beiden Damen, die
sich wie keine anderen für Demokratie einsetzen, (kleiner Scherz meinerseits ;o))
haben anhand einer Studie des „Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz“,
ermitteln lassen, dass bereits jeder Zweite im Netz schon mal beleidigt wurde.
(Also wir, der zerstreute Professor und ich gehören nicht dazu und wir sind ja
schon zwei. Ich kenne auch niemanden sonst, der sich beleidigt gefühlt hätte.)
Trotzdem muss das unbedingt verhindert werden, insbesondere, wenn es sich um
Verhöhnung oder Beleidigungen von Regierungsmitgliedern handelt. In einem
solchen Fall müssen die Demokraten selbstverständlich sofort einschreiten und
das unterbinden.
Kein Problem scheinen sie damit zu haben, dass der Genosse Olaf Bürger gerne
mal als unanständig bezeichnet, die nicht seiner Meinung sind. Und Steinmeier
erst, der Bürger als Ratten bezeichnete. Ist das nicht unerhört ?
Wer beleidigt denn hier wen? Sollten sie nicht mit gutem Beispiel vorangehen ?

In was für irren Zeiten wir doch mittlerweile in diesem Land leben ! Ist hier der
Wahnsinn ausgebrochen ? Ich frage mich schon, wie lange es wohl noch dauern
wird, bis auch hier ein Social Scoring eingeführt wird. Die Meinungsfreiheit
scheint jedenfalls in Gefahr zu sein.
Orwells 1984 lässt grüßen ! Eine grüne Polizei gibt es ja bereits. Kann man im
Netz googeln.

Eskens konnte sich ja schon vor Jahren, als das Social Scoring in China eingeführt
wurde, so etwas Ähnliches auch bei uns vorstellen. Quasi so als Erziehungsmaß-
nahme. Wer nicht gehorchen und sich nicht bevormunden lassen will und es wagt,
eigenständig zu denken, kommt auf die Liste der Ungehorsamen und Unanständigen.
Diesem bösen Bürger werden von seinem Sozial-Konto Punkte abgezogen. Die
guten, anständigen und gehorsamen Bürger, die sich als treue, linksgrüne Wähler
erweisen, können dagegen Pluspunkte sammeln und viele Vorteile genießen.
Wer immer schön brav gendert, auf moralisch und politisch korrekte Sprech- und
Schreibweise achtet und tadelloses Handeln an den Tag legt und zu allem, was die
Regierung tut, brav nickt, der kann sich rühmen zu den guten und vorbildlichen
Bürgern zu gehören und fleißig Punkte sammeln.

Es sollte mich nicht wundern, wenn schon daran gebastelt wird und die Bürger
dieses einstmals friedlichen Landes, eines Tages als Marionetten aufwachen.
 
 
 
Es ist dermaßen traurig, was aus diesem Land geworden ist, seit diese
Ideologen-Regierung das Sagen hat. Merkel war schon ein Albtraum,
aber diese Regierung gibt diesem Land den Rest. Merkel hat dieses
Land zu einem Schrotthaufen verkommen lassen und war obendrein -
ob bewusst oder unbewusst, Putins Helfershelferin, in dem sie die
Grenzen öffnete und die Bundeswehr ebenfalls zu einem Schrotthaufen
verkommen ließ. Ich stelle mir diese Frage immer wieder und denke dabei
an ihre auffälligen Zitter-Attacken, die ja eigentlich Panik-Attacken waren.
Wovor hatte sie solch eine panische Angst? Stand sie unter Druck ? Wurde
sie bedroht ? Und wenn ja, warum und von wem ? Warum hat sie dieses
Land so verkommen lassen? War es Unfähigkeit oder gar Absicht ? 
Und trotzdem wurde sie mit Orden behangen und gefeiert - das passt alles
nicht zusammen - oder ? Oh, meine Fantasie kennt da keine Grenzen.
Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, alles zu hinterfragen und den
Dingen auf den Grund zu gehen. Irgendwann, es mag Jahre dauern, kommt
jede Wahrheit ans Licht.
 

Und während mich das Geschehen im Land und in der Welt immer wieder
fassungslos zurück lässt, weil das alles so unbegreiflich ist, bietet mir "mein"
Wald immer wieder Erholung pur. Diese Wohlfühloase ist einfach wie ein
Paradies, in das man sich zurückziehen und Zuflucht suchen kann. Weg von
dem ganzen Wahnsinn und Irrsinn, der da draußen wütet. Nur die Sonne
fehlt mir so allmählich, denn es war jetzt wirklich lange genug trüb und grau
und geregnet hat es auch genug.
 
In einer Stadt, dieses Chaos jeden Tag vor Augen haben zu müssen, ich würde
verzweifeln. Es sollte mich nicht wundern, wenn in diesem Land irgendwann
in naher Zukunft ein Bürgerkrieg ausbricht. Nein, es würde mich nicht mehr
wundern, weil sich in Berlin eine Art Migrantinfa, bestehend aus jungen
Männern mit Migrationshintergrund gebildet hat, für die unser Land ein
rassistischer Mörderstaat ist. Warum sind sie dann eigentlich noch hier und
warum geht die Näncy nicht gegen diese Art von Hass vor ?

~*~
 
Im Walde boten sich mir zwei Wege dar, und ich ging den,
der weniger betreten war - und das veränderte mein Leben.
Walt Whitman
US-amerikanische Dichter
 
Wie gut ich das nachvollziehen kann !
~🌳~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 Bilder mit Freude 😊und KI erstellt by Lauras Home and Garden