Samstag, 18. April 2026

Die Menschheit als Zeitzeugen


Die Menschheit wird gerade Zeuge eines weltweiten geopolitischen Umbruchs; einer
Zeitenwende; einer neuen Ära in der Menschheitsgeschichte. Und während die Welt den
Atem anhält, gibt es tatsächlich Menschen, die das nicht interessiert. Sie weigern sich,
Nachrichten zu verfolgen, weil sie ihre Ruhe haben wollen. Sie wollen nicht mit Tod und
Leid anderer Menschen, mit der Zerstörung ganzer Länder, mit Kriegen und Konflikten,
 kurz gesagt: mit dem weltweiten Chaos konfrontiert werden. Ein Chaos, welches immer-
hin den III. Weltkrieg auslösen könnte. Erstaunlich eigentlich, denn ich höre oder lese
immer öfter, dass Menschen das ganze Geschehen verdrängen, um in ihrem Alltag nicht
gestört zu werden. Andere regen sich auf, dass deutsches Steuerfeld in der Ukraine ver-
schwendet wird. Sie meckern, weil wir der Ukraine bei der Verteidigung ihres Landes
helfen - eigentlich unglaublich, aber jeder Mensch sieht die Dinge eben anders.

Wir Menschen sind gerade Zeitzeugen, also live dabei, wie ein paar irre, alte Männer
Geschichte schreiben. Alte, gelangweilte Männer, die auf dem besten Weg sind, mit ihren
unsäglichen Kriegen ein unfassbares weltweites Chaos anzurichten, aus dem es so schnell
 keinen Ausweg gibt. Oder wie Papst Leo XIV. es beschrieb:

»Die Welt wird von einer Handvoll Tyrannen zerstört«


Besonders einer dieser Tyrannen scheint völlig durchgeknallt zu sein und nicht mehr zu
wissen oder zu übersehen, was er da eigentlich anrichtet. Er hat völlig die Kontrolle über
sein angerichtetes Chaos verloren und faselt schon wieder von militärischen Vorberei-
tungen gegen Kuba. Dieser Chaot steckt immer noch im Iran-Krieg fest und der Blockade
in der Straße von Hormus und bereitet schon den nächsten Angriff vor. Der schläft nur noch
 zwei bis drei Stunden pro Nacht und ist wahrscheinlich in der restlichen Zeit damit be-
schäftigt, die Welt mit seinen absurden Nachrichten und Fantasien zu beglücken, nebst merk-
würdiger Jesus-Bilder. Ansonsten denkt der sich wohl aus, was er als Nächstes anstellen kann.
Und diesbezüglich muss man nicht lange warten, denn wie zu lesen war, werden US-Industrie-
unternehmen von der Regierung angehalten, auf Waffenproduktion umzuschalten. Angeblich
würden bereits konkrete Gespräche geführt. Da scheint etwas Größeres im Busch zu sein.
Nun ja, er hat auch noch einiges vor, der großartige Peacemaker. (Kuba, Grönland, Panama,
und wer weiß was noch....)

Inzwischen wurde wegen des Krieges im Iran die Terrorgefahr in den Staaten erhöht. Das
war abzusehen. Und schon faselt er, der Iran-Krieg habe ein baldiges Ende, schickt aber
gleichzeitig einen weiteren Flugzeugträger samt 6000 Soldaten in den Nahen Osten. Er
hätte sein Leben, welches aus reinem Luxus besteht, einfach nur genießen und Golf spielen
können, stattdessen zog er es vor, die Welt in ein Chaos zu stürzen.
Alte Männer, die es der Welt noch einmal zeigen wollten und eine Bruchlandung hinlegen.
Jetzt geht er sogar gegen seinen alten Buddy vor, denn er scheint die Lieferung von Toma-
hawks für die Ukraine genehmigen zu wollen. Diese Raketen könnten immerhin 80 % der
Ölziele im Zarenland erreichen. Ob das auch so eine Art Rache am Buddy für die Unter-
stützung des Irans ist?


Der alte Möchtegernzar Zar, hat auch nix mehr zu lachen, denn die Rekrutierungen brechen
ein und seine Paranoia macht ihm wohl schwer zu schaffen. Er lässt seinen Hauptwohnsitz
mittlerweile bewachen, wie Fort Knox mit Verteidigungstürmen, Flugabwehrsystemen und
verdoppeltem Verteidigungsring um sein Luxusanwesen. Ja, das kommt davon. Er hätte den
Rest seines Lebens ebenfalls genießen können. Jetzt kann er vor Angst wahrscheinlich auch
kaum noch schlafen. Die Ukraine dagegen verzeichnet Fortschritte und setzt jetzt Roboter
ein, die nicht nur die Truppen des kleinen, alten Zaren am Vormarsch hindern, sie erobern
auch Gebiete zurück, so sagen Experten.

Was haben diese beiden alten Männer also erreicht? Beide haben ihre Gegner gestärkt. Der
alte, großartige Peacemaker hat dem Iran zu einer deutlich überlegeneren Position und Stärke
verholfen und der kleine, alte Zar hat die Ukraine ebenfalls gestärkt, während er irgendwo
feststeckt, und nicht vorwärtskommt. Stattdessen bricht die Wirtschaft nicht nur in deren
Ländern ein, sondern weltweit.

Und so dachte sich der große Führer aus dem Reich der Mitte: Was ihr könnt, können wir
auch, schreitet zur Tat und blockiert mal eben das Scarborough-Riff im Südchinesischen
Meer. Durch dieses Meer werden jährlich etwa ein Drittel des weltweiten Seehandels trans-
portiert mit einem Warenwert von ca. 3,3 Billionen US-Dollar.


Sie wollten als große Helden in die Geschichte eingehen und werden stattdessen beide
als große Verlierer und Versager in den Geschichtsbüchern verewigt werden. Beide sind
gescheitert. Hochmut kommt eben vor dem Fall – immer noch.
Also nix, rein gar nix, worauf sie stolz sein könnten. Im Gegenteil, sie sollten sich für das,
was sie der Welt und Menschen angetan haben, in Grund und Boden schämen. Man könnte
meinen, der alte Peacemaker führt Kriege, weil er den Friedensnobelpreis nicht bekommen
hat und sich daher nicht mehr an Frieden gebunden fühlt.
Kein Friedensnobelpreis – kein Frieden!

Aber, es ist noch nicht ausgestanden, die Kriege sind noch nicht beendet. Und wer weiß,
was diese beiden genialen Köpfe noch in petto haben, welche üblen Vorhaben sie noch in
die Tat umsetzen wollen. Beide sind gefährlich, beide unberechenbar. Zwei alte Männer,
denen alles zuzutrauen ist.
Und schon meldet sich der beste Kumpel des alten Möchtegernzaren. Es war eine Weile
sehr still um ihn geworden. Jetzt hat er sich wieder gemeldet und wie könnte es anders sein,
natürlich mit einer neuen Drohung. Er warnt Europa vor möglichen Angriffszielen. Da-
runter selbstverständlich auch unser Land. Gemeint sind Unternehmen, die die Ukraine
unterstützen, indem sie entweder Waffen produzieren oder Produkte, die zur Herstellung
von Waffen benötigt werden.
Und so gehen die Tage ins Land. Die Welt dreht sich weiter und alles dreht sich um Krieg
und Frieden. Auch an der Kriegsschraube wird fleißig weitergedreht. So lange, bis es eines
Tages knallt und dann will es keiner gewesen sein.

Ach, übrigens, der eine oder die andere wird sich noch an des Peacemakers Zölle erinnern.
Jetzt wird eine Rückzahlung in Höhe von 166 Milliarden Dollar an US-Importeure fällig.
Das hat der Supreme Court in einem Urteil verkündet. Wieder eine Niederlage für den groß-
artigen Dealmaker.

~*~

Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.

Isaac Asimov (* 1920 ; † 1992)
 war ein russisch-amerikanischer Biochemiker und Autor

(Dieses Zitat bedeutet im Grunde, dass der Rückgriff auf Gewalt ein Zeichen für den Mangel
an Intelligenz, Argumenten und Kompetenz ist, Probleme auf friedliche Weise zu lösen.)

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Donnerstag, 16. April 2026

Der Tag des Triumphs

Mark Thorne besaß nicht nur Immobilien; er besaß das Licht über ihnen. In der Toskana gehörte ihm der Hügel, auf den die Sonne als Erstes fiel. In Tokio bewohnte er ein Penthouse, das so hoch lag, dass die Wolken wie Haustiere an seinen Fenstern vorbeizogen. Sein Reichtum war kein bloßer Kontostand – es war eine Schwerkraft, die Menschen und Märkte in seine Umlaufbahn zwang.


Doch für Mark war die Welt eine unvollständige Gleichung. Es gab einen Namen, der wie ein Splitter in seinem Geist saß: Julian Vane. Vane stand in jeder Liste, jedem Magazin und jedem Wirtschaftsbericht stand eine Zeile über ihn. Er war der »reichste Mensch der Welt«. Für Mark war diese eine Zeile kein Abstand, sondern ein Abgrund.

Mark begann, sein Leben in eine einzige, scharfe Waffe zu verwandeln. Er verkaufte Firmen, die er liebte, nur um Konkurrenten zu zerschlagen, die ihm im Weg standen. Er schlief in Privatjets, während er über Kontinente raste, und seine Enkelkinder wurden zu bloßen Gesichtern auf gerahmten Fotos, die er kaum noch ansah.

Sein Hunger war mathematisch. Er berechnete sein Glück in Dezimalstellen. Er kaufte Minen in Afrika, Tech-Giganten im Silicon Valley, Ölfelder im Nahen Osten und ganze Straßenzüge in London und New York. Jedes Mal, wenn sein Vermögen um eine Milliarde stieg, fühlte er einen kurzen Rausch – wie ein Taucher, der kurz nach Luft schnappt, bevor er wieder in die dunkle Tiefe hinabtaucht.

An einem regnerischen Dienstag im November geschah es. Die Märkte schlossen mit einem historischen Beben. Vanes Imperium war durch eine Fehlkalkulation ins Wanken geraten, während Thornes Anteile in den Himmel schossen.

Sein Sekretär trat zitternd in das riesige, marmorne Büro in New York. „Sir“, flüsterte er. „Es ist offiziell. Die Forbes-Echtzeit-Liste... Sie stehen an der Spitze. Mit einem Vorsprung von drei Milliarden.“
Mark Thorne saß völlig regungslos da. Er wartete auf den Paukenschlag. Er wartete darauf, dass sich der Himmel öffnete oder sein Herz in einer neuen Frequenz schlug. Doch das Einzige, was er hörte, war das leise Summen der Klimaanlage.
Mark verließ das Büro und ließ sich zu seinem Anwesen an der Küste fahren. Er ging in seinen Garten, der von den besten Landschaftsarchitekten der Welt entworfen worden war. Er blickte auf das Meer und stellte fest, dass die Wellen für den reichsten Mann der Welt genauso klangen wie für den ärmsten Fischer.
Er nahm sein Telefon und wollte jemanden anrufen. Er scrollte durch seine Kontakte: Seine Ex-Frau? Sie würde nur über Anwälte sprechen. Seine Kinder? Sie schickten ihm Dankeskarten für die monatlichen Überweisungen, aber sie kannten seine Stimme kaum noch. Seine Freunde? Er hatte sie alle auf dem Weg nach oben entweder gekauft, verkauft oder überholt. Er war nun der Mensch mit dem meisten Besitz auf diesem Planeten, doch er besaß nichts, was man nicht zählen konnte.
In jener Nacht begriff Mark die bittere Ironie seines Erfolgs: Reichtum ist eine Zahl, und Zahlen enden nie. Wenn man versucht, durch eine Zahl »ganz« zu werden, wird man immer nur ein Bruchstück bleiben.
Er ging zu seinem Tresor und holte ein altes, vergilbtes Foto heraus. Es zeigte ihn als jungen Mann in einer kleinen Küche, lachend, mit Mehl an den Händen und einer Frau im Arm, die er längst verloren hatte. Damals besaß er nichts – und doch hatte er das Gefühl gehabt, die Welt gehöre ihm.


Mark Thorne, der reichste Mann der Welt, saß in seiner goldenen Villa, umgeben von Schätzen aus drei Jahrtausenden, und spürte zum ersten Mal die wahre Bedeutung von Armut:
Er hatte alles gekauft, was einen Preis hatte, und dabei alles verloren, was einen Wert besaß.

~*~
Nach Golde drängt,
Am Golde hängt
Doch alles. Ach, wir Armen!

Aus Faust
von Johann Wolfgang von Goethe (* 1749 i; † 1832)
war ein deutscher Dichter, Politiker und Naturforscher

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Vielleicht sollte ich dazuschreiben, dass die Namen frei erfunden sind und
nichts mit lebenden oder verstorbenen Personen zu tun haben.

Montag, 13. April 2026

Die Welt am Abgrund

oder die Rache des kleinen Mannes, sorry, des Auserwählten.
Ich brauche euch nicht. Er meint die EU. Daher sei es ihm auch egal, was sein Buddy mit
Europa macht. Er könne mit Europa machen, was er wolle. Klar, für den großartigen Deal-
und Peacemaker gibt es hier auch nichts zu holen. Wir haben kein Öl, keine seltenen Erden
oder sonstige Rohstoffe, welche er sich unter den Nagel reißen könnte, um es mal ganz
salopp zu formulieren. Sein alter Buddy jedoch könnte sein Zarenreich um etliche Quadrat-
kilometer ausweiten. Also, wenn ich der Bundeskanzler wäre, ich würde sämtliches Gold
aus den USA zurück nach Deutschland holen, sonst kommen die noch auf die Idee, das
alles zu konfiszieren – aus welchem absurden Grund auch immer. In den USA lagern immer-
hin über 1000 Tonnen deutsches Gold!


Dafür erhöht der großartige Peacemaker den Druck auf die NATO-Mitglieder Europas. Weil
die ihn in seinem Wahnsinnskrieg bei der Straße von Hormus nicht unterstützen wollten, will
er sie nun abstrafen, indem er droht, Soldaten aus Europa abzuziehen und Standorte zu
schließen. Aus Rache sozusagen. Darunter auch den Standort in Deutschland. Dann könnte
er allerdings auch Ramstein nicht mehr nutzen. Für mich sieht das so aus, als suche er nach
seiner blamablen Niederlage im Iran, Schuldige, auf die er sein angerichtetes Chaos abwälzen
 kann. Dass er eventuell eines schönen Tages auf die NATO angewiesen sein könnte, scheint
ihm nicht in den Sinn zu kommen. Er erwarte jetzt konkrete Zusagen aus Europa für die Ent-
sendung von Kriegsschiffen oder anderweitige militärische Unterstützung. Diese Aufforderung
könnte auch als Ultimatum gedeutet werden.

Am vergangenen Mittwoch ließ er verlauten, dass er und der Iran die Straße von Hormus ge-
meinsam kontrollieren und eine Durchfahrtmaut erheben könnten. Man würde über ein Joint
Venture nachdenken, um auf diese Weise die Straße von Hormus zu sichern. Das sei ein »wun-
derschönes Ding«. Wenige Tage zuvor wollte er das Land noch auslöschen und 90 Millionen
Menschen in den Tod schicken. Aber der Dealmaker wäre nicht der Dealmaker, wenn er nicht
aus allem, was er veranstaltet, die Möglichkeit nutzen würde, Dollars zu scheffeln. Inzwischen
will er allerdings verhindern, dass der Iran eine Mautgebühr für die Durchfahrt verlangt.
Ohmanoman, was in dessen Kopf so vor sich geht, ist wirklich beängstigend. Der Mann ist
offensichtlich nicht bei Sinnen.

Genauso sieht es aus, wenn es jemand öffentlich wagt, seinen Krieg zu kritisieren. So ge-
schehen im Vatikan. Papst Leo XIV. hat sich doch tatsächlich erlaubt, den großartigen Peace-
maker samt seiner US-Regierung wegen deren Militärpolitik und Mr. Peacemaker wegen
dessen Drohungen gegen den Iran scharf zu kritisieren. Daraufhin wurde ein Botschafter des
Heiligen Stuhls in Washington einbestellt. Man habe dem Botschafter wohl zu verstehen ge-
geben, die Kirche solle sich besser auf die Seite der Regierung stellen, denn die USA könnten
tun, was immer sie wollten. Das ist wohl als eine Drohung an den Vatikan zu verstehen.
Unglaublich, was sich die US-Administration dem Papst gegenüber erlaubt. Der hat darauf
hin seinen geplanten USA-Besuch abgesagt. Ob das den Katholiken in den Staaten gefällt,
bleibt abzuwarten. Der großartige Peacemaker reitet im Schweinsgalopp auf seinem Trampel-
pfad dem Abgrund entgegen und reißt die gesamte Welt gleich mit hinunter. Wer wird die
Welt vor dem Absturz retten?


Die Kriege in der Ukraine und im Iran, zeigen doch ganz deutlich, dass Kriege die eigene Wirt-
schaft im Land der Aggressoren sowie die Weltwirtschaft ins Wanken bringen. Von Tod, Leid
und Zerstörung mal ganz abgesehen. Es ist doch pure Unvernunft, und birgt zudem das Risiko,
am Ende nicht als Sieger, sondern als Verlierer, Versager und Blamierter in die Weltgeschichte einzugehen. Hinzukommt die Tatsache, hunderttausende Menschenleben auf dem Gewissen zu
haben. Ein halbwegs vernünftiger Mensch muss sich doch fragen: Wozu das Ganze? Keine
Langeweile kann so tödlich sein, dass ein Machthaber einen Krieg vom Zaun bricht, ohne vorher
alle negativen Aspekte und Risiken einzukalkulieren.

Der großartige Peacemaker übermittelte dem Mullah-Regime vor den Verhandlungen in Isla-
mabad folgende Nachricht: „Der einzige Grund, warum ihr heute noch am Leben seid, ist, um
zu verhandeln“. Er attackierte sie weiter mit den Worten, »keine Karten zu haben«, außer Er-
pressung. An diesen Äußerungen erkennt man, welch' Geistes Kind er ist, denn genau das trifft
auf ihn zu. Er tut nichts anderes, als drohen und erpressen, merkt es aber selbst nicht. Warum
wird dieser alte Mann, der sich Präsident nennen darf und eine ganze Zivilisation für immer aus-
löschen wollte, nicht aus dem Amt entfernt? Er ist doch offensichtlich eine enorme Gefahr für
die gesamte Welt.
Derzeit steht die Welt vor einem wirtschaftlichen Abgrund und der schwersten Belastungs-
probe der Weltwirtschaft seit Jahrzehnten. Die neuerlichen Fakten verdeutlichen bereits die
Schwere der Krise. Die Blockade der Straße von Hormus betrifft ja nicht nur Öl, sondern auch
den allgemeinen Warenverkehr in der Golfregion. In den Golfstaaten selbst ist bereits eine
»Lebensmittel-Notlage« entstanden, da über 80 % über den Seeweg importiert werden. Und
in Asien herrschen an den Tankstellen bereits Chaos und Gewalt, sodass die öffentliche Ord-
nung in Gefahr ist. Die können sich alle beim großartigen Peacemaker bedanken.

Menschen auf dem Weg ins Licht

~*~

Währenddessen sind die Friedensverhandlungen in Islamabad gescheitert. Eine weitere Nieder-
lage des alten Peacemakers. Das jedoch mache für die USA »keinen Unterschied«, tönte er,
gesiegt habe er trotzdem. Ich frage mich immer noch, welchen Sieg genau er errungen hat.

Der nächste Schritt des Peacemakers scheint eine Seeblockade im Persischen Golf zu sein.
Militärisch sei alles vorbereitet. Der Flugzeugträger USS Gerald Ford befindet sich nach der
Reparatur wieder im Persischen Golf und verstärkt dort die USS Abraham Lincoln sowie
 weitere Marineeinheiten. Wie es heißt, sei es sehr einfach, für die US-Marine, den Schiffsver-
kehr, also die Ein- und Ausfahrt durch die Straße von Hormus, zu kontrollieren. Für den Iran
entstünde dadurch ein erheblicher Schaden, weil kein Öl mehr an China und Indien geliefert
werden könnte. Bleiben die Öllieferungen aus, könnte das China in eine ernsthafte Energie-
krise stürzen. Gleichzeitig würde sich damit der diplomatische Druck auf China und Indien
erhöhen. Es bleibt abzuwarten, wie China und Indien auf diese Maßnahme reagieren. Auch
eine Rache des kleinen Mannes, sorry des Auserwählten, denn China und das Zarenland unter-
stützen den Iran mit elektronischen Komponenten und anderen Materialien, die zur Herstellung
von Drohnen und Raketen notwendig sind. Und zwar für den Einsatz gegen die USA.
Wie enttäuschend für den Peacemaker. Der hatte doch gehofft, seinen Buddy von China weg
und hin auf seine Seite zu ziehen. Außerdem lockten doch lukrative Deals mit dem Buddy.
Scheint wohl nix mehr zu werden.


Zusammengefasst ist das eine ziemlich brenzlige und hochgefährliche Lage, die zu einem
Konflikt der Großmächte eskalieren könnte. Die Frage ist, ob China sich den Boykott der Öl-
lieferungen durch den alten Peacemaker bieten lässt. Bisher hat sich der große Führer aus
dem Reich der Mitte sehr zurückgehalten, ob das so bleibt, werden die kommenden Tage und
Wochen zeigen. Für die Welt sieht das Ganze gar nicht gut aus, im Gegenteil! Zumal der Aus-
erwählte jetzt sogar droht, Iran-Schiffe zu versenken, die sich der Blockade nähern.
Wenn diesem Auserwählten nicht allmählich Einhalt geboten wird, steht die Welt in Null-
Komma-Nix in Flammen.

Falls der Iran-Konflikt eines Tages ausgestanden sein sollte, und die Welt dieses unheilvolle
Desaster übersteht, könnten sich die USA in Zukunft nur noch auf Nord-  und Südamerika zurückziehen. (Evtl. inklusive Kanada, Grönland und dem Panamakanal?) 
Dann könnte sich der alte Buddy des Peacemakers vollends auf Europa konzentrieren, falls
er dann noch gesund, munter und vor Angst nicht gestorben ist.

Ich sage dann schon mal, nicht nur gute Nacht Deutschland,
sondern auch gute Nacht, Europa!
Wie ich schon vor Monaten schrieb: Sie werden die Welt unter sich aufteilen.
Eine neue Weltordnung eben, in der China die einzige Großmacht sein wird.

~*~
 „Die innere Leerheit ist die wahre Quelle der Langeweile,
die stets nach äußerer Erregung lechzt, um Geist und Gemüt
durch irgendetwas in Bewegung zu bringen.
Hauptsächlich aus dieser inneren Leerheit entspringt die Sucht
nach Gesellschaft, Zerstreuung, Vergnügen und Luxus jeder Art,
welche viele zur Verschwendung und dann zum Elend führen.“

(Arthur Schopenhauer)

Ach, wie recht er doch wieder einmal hat, der Herr Schopenhauer!
Es gibt und gab sie eben doch, die weisen, alten Männer. Im Gegensatz zu den alten
Männern, die zu ihrer Zerstreuung und zum Spaß aus rein persönlicher Langeweile
Kriege führen. So mancher hatte sogar vor, eine ganze Zivilisation auszulöschen.
Dafür lässt er jetzt zu seinen Ehren, ein großes Denkmal mitten in Washington
errichten:
Den »Arc de Trump« – Bogen. Ein Flughafen wurde oder wird in Florida schon
nach ihm benannt. Auch seine Unterschrift soll auf  Dollarscheinen verewigt werden.
Der lebt seinen Größenwahn wahrlich bis zum bitteren Ende aus,
the worst president, number 47 of the USA.
Sie werden eine Zwangsjacke benötigen!

 
Noch Fragen?
~*~
 
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Sonntag, 12. April 2026

Der Frühlingsgarten in Bildern

im März und April
 

Knospen eines der weißen Zierkirschbäume, roselachsfarbene Kamelien und Narzissen.


Weiße Zierkirschbäume und Micky-Mouse beim Sonnenbaden auf der Terrasse


Eine der Birken, Magnolien und weiße Kirschblüten


Das kleinere weiße Zierkirschbäumchen und Magnolienblüten


Birke mit Pollen, Forthythien und Knospen des Magnolienbaumes


Der größere weiße Zierkirschbaum und das erste Grün des gefüllten Schneeballbaumes "Virbunum".


Vergissmeinnicht und Micky-Mouse und einer der Frühlingsspiere (Spiraea thunbergii)


Der rosafarbene Traum des Japanischen Nelken-Zierkirschbaumes, den ich so liebe!


Apfelblüten und die Blüten der Zierquitte


Die traumhaften japanischen Nelken-Zierkirschblüten und Apfelblüten


Die ersten zaghaften Rhododendronblüten, sie blühen jedes Jahr vor den rosefarbenen.
Die Kirschlorbeerhecken stehen ebenfalls in voller Blüte. Deren Duft ist einfach umwerfend.


Noch sind wir dabei, alles nach den Wintermonaten herzurichten, und sind schon richtig weit
gekommen. Es bereitet viel Freude, zu sehen, wie der Garten nach und nach wieder seine
gewohnte Struktur annimmt. Die beiden Terrassen und die Wege sind auch schon gekärchert
und sehen – nach dem Winter und dem Grünbelag – wieder wie neu aus. Und so haben die
Knuddels und ich auch schon ein paar Sonnenbäder genießen dürfen.
Hach, ich freu' mich so auf die kommenden warmen Monate.


Die Fotos sind mit der Lumix gemacht, an die ich mich nicht so recht gewöhnen kann. Die kleine
Olympus war mir wesentlich lieber. Beide sind allerdings nicht mit der Nikon zu vergleichen. Nur
die ist eben sehr unhandlich.

~*~~*~~*~
 
Der Frühling Einzug hält im Land.
Vögel singen außer Rand und Band.
Es duftet und es grünt so grün.
Vergissmeinnicht überall  blühn.
Der Wind weht lau über Wald und Flur
Und Frau Sonne lächelt mild dazu.
Lebenslust und Daseinsfreude,
wie im Gestern, so im Heute.

~*~

Trotz allem Kriegsgerassel und den düsteren Tagen in der Menschheitsgeschichte,
die Freude über den Frühlingsgarten ist ungetrübt. Auch die Natur ringsherum mit
all ihren blühenden Bäumen und Sträuchern, den bestellten Feldern, dem Gesang
der vielen Vögel und der milden Wärme im Sonnenschein, ist Grund genug, sich
jeden Tag zu freuen. Gerade wegen des ununterbrochenen Kriegsgerassels und all
dem damit verbundenen Leid, weiß ich das Glück zu schätzen, nicht betroffen zu
sein und dafür bin ich dankbar. Gerade weil dieses Glück keine Selbstverständ-
lichkeit ist und sich jeden Tag alles ändern kann, genieße ich die Natur umso inten-
siver. Keiner weiß, was auf das Land und die Welt noch zukommt, die Kriege sind
noch lange nicht ausgestanden und können jederzeit eskalieren. Solange sich selbst-
überschätzende, größenwahnsinnige Diktatoren und Autokraten meinen, die Welt
zu ihren Gunsten verändern und die Menschheit ins Verderben stürzen zu müssen,
wird es keinen Frieden auf der Welt geben.
Diese alten Männer sind wahrlich nicht mit Weisheit gesegnet. Ihr Größenwahn ge-
fährdet die gesamte Menschheit. Solange sich solche Kriegstreiber für den Nabel
der Welt halten, wird es keinen Frieden geben.
Wann lernen solche alten Männer, dass es in einem Krieg nur Verlierer gibt?

Stoppt die Kriege und lasst die Menschheit endlich in Frieden leben!
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Gedicht: Ursula Evelyn

Freitag, 10. April 2026

Die versteckte Weisheit

Es war einmal die Weisheit selbst, die sich in einer kleinen, staubigen Kammer am Rande der Zeit zur Ruhe gesetzt hatte. Jahrhundertelang war sie unermüdlich umhergewandert, hatte versucht, in die Träume von Herrschern zu fließen, sich in die Lieder der Dichter zu weben und den Suchenden in der Stille der Wüste zu begegnen.

Doch eines Morgens legte sie ihren Mantel ab. Sie hatte beschlossen, die Menschen nicht mehr auszustatten. Die Weisheit war nicht zornig. Zorn ist eine Leidenschaft der Unwissenden, und die Weisheit kannte nur die kühle Klarheit des Verstehens. Sie war einfach müde geworden.

Sie erinnerte sich an den Gelehrten, dem sie die Einsicht geschenkt hatte, dass Macht vergänglich sei. Was hatte er getan? Er nutzte dieses Wissen, um seine Herrschaft noch effizienter und grausamer zu festigen, bevor der »unausweichliche Herbst« kam. Sie erinnerte sich an die Liebenden, denen sie gezeigt hatte, dass das Ego die Wurzel des Schmerzes ist. Sie hatten genickt, weise Worte darüber in den Sand geschrieben – und sich beim nächsten Streit gegenseitig mit ihrer vermeintlichen »spirituellen Überlegenheit« gegeißelt.


Die Weisheit erkannte ein Muster: Die Menschen nahmen ihre Gaben nicht an, um sich zu wandeln, sondern um sie wie Schmuckstücke zu tragen. Sie machten aus der Wahrheit eine Waffe oder eine Dekoration.

„Warum hörst du auf?“, fragte die Stille, die einzige Gefährtin, die in der Kammer der Weisheit verblieben war. „Ohne dich werden sie in die Dunkelheit stolpern.“

Die Weisheit lächelte, und es klang wie das Knistern von altem Pergament. „Sie stolpern bereits, während ich ihre Wege beleuchte. Wenn ich ihnen das Licht direkt in die Hände gebe, verbrennen sie sich die Finger oder zünden die Häuser ihrer Nachbarn an. Sie halten die Fackel für das Feuer selbst.“

 „Und was wirst du stattdessen tun?“, fragte die Stille.

„Ich werde nicht mehr lehren“, antwortete die Weisheit. „Ich werde nur noch existieren. Ich ziehe mich aus ihren Worten, ihren Büchern und ihren klugen Ratschlägen zurück. Ich werde mich in den Dingen verstecken, die sie ignorieren.“

Seit diesem Tag gibt die Weisheit keine Antworten mehr. Sie stattet niemanden mehr mit »Einsicht« aus, die man als Visitenkarte vor sich hertragen kann. 

Wer heute nach ihr sucht, findet sie nicht mehr in großen Reden oder philosophischen Abhandlungen. Die Weisheit hat sich in die unbequemen Orte zurückgezogen:

Sie steckt im Zögern, kurz vor einer verletzenden Antwort. Sie wohnt im Eingeständnis, absolut nichts zu wissen. Sie verbirgt sich in der Stille, die entsteht, wenn ein Argument gerade verloren wurde. 

Die Menschen merkten es zuerst nicht. Sie redeten weiter über Weisheit, schrieben Bücher darüber und hielten Vorträge. Aber es war nur noch das Echo einer alten Erinnerung. Die echte Weisheit wurde zu etwas, das man nicht mehr besitzen konnte. Man konnte ihr nur noch begegnen – flüchtig, im Moment der absoluten Aufrichtigkeit gegenüber sich selbst. 

Die Weisheit hatte aufgegeben, die Menschen weise zu machen. Stattdessen wartet sie nun darauf, dass die Menschen so erschöpft von ihrer eigenen Klugheit sind, dass sie bereit sind, einfach nur wahrhaftig zu sein.

~*~

Die Weisheit eines Menschen misst man nicht nach seinen Erfahrungen,
sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.

George Bernard Shaw (* 1856 ; † 1950)
war ein irischer Dramatiker, Politiker, und Pazifist

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Donnerstag, 9. April 2026

Aufatmen und Erleichterung

 jedenfalls für ein paar Stunden. Denn eine Waffenruhe ist noch kein Frieden.
Der Peacemaker wäre nicht der Peacemaker, wenn er jetzt nicht so richtig
auf die Pauke hauen und sich selbst auf die Schulter klopfen würde. Und so
jubelte er, nach einem „totalen und vollständigen Sieg“ für die USA, folge
nun auch ein »goldenes Zeitalter im Nahen Osten«, wie in den USA. Ein
Träumer und Komiker mit Unterhaltungswert, wäre die Lage nicht so ernst!


Jetzt werde viel Geld verdient, tat er kund. Aha, also geht es doch nicht um die
Bereiung des iranischen Volkes, sondern mal wieder nur um's Geld verdienen.
Und tatsächlich wird der Iran sehr viel Geld einnehmen, denn er wird die
wieder geöffnete Straße von Hormus weiter kontrollieren und für die freie
Durchfahrt der Schiffe abkassieren.
Allerdings stellt der Iran weitere Bedingungen für einen Frieden. Es soll einen
10-Punkte-Plan geben, dem die USA zugestimmt haben.
Das erinnert irgendwie an die Verhandlungen zwischen dem Zarenland und den
USA. Das war und ist immer noch eine reine Hinhaltetaktik vonseiten des
kleinen, alten Möchtegernzaren und alten Buddys des Peacemakers.
Angeblich habe China an den Verhandlungen zwischen Iran und den USA teil-
genommen und ganz sicher einen wesentlichen Einfluss auf den Iran gehabt.
Der Klügere gibt nach. In dem Fall handelt China zwar auch zum eigenen Vor-
teil, aber eben auf eine diplomatische Art und nicht auf eine ungehobelte Hau-
ruckmethode eines randalierenden, pöbelnden Straßenjungen.
Dennoch scheint der Peacemaker selbst so seine Zweifel zu haben, denn er meinte
außerdem: »Wir werden sehen, was passiert und ob es dazu kommt.«
Das mag daran liegen, dass er keinen totalen, vollständigen Sieg errungen, sondern
kalte Füße bekommen und kapituliert hat.

Mich würde interessieren, woraus der totale und vollständige Sieg der USA
besteht? Was haben sie gewonnen? Was haben sie erreicht?
Soweit ich das beurteilen kann, war es ein kompletter Verlust und ein totales
Versagen. Es fand kein Regimewechsel statt, das Uran wurde, so weit ich weiß
nicht beschlagnahmt und die Bevölkerung nicht befreit.
Stattdessen, hat dieser unsinnige, völkerrechtswidrige Krieg des Peacemakers
tausende Menschenleben gefordert, enorme Kosten verursacht, sowie maßlose
Zerstörung und Verluste, die Gas-und Ölpreise in die Höhe getrieben und für
Versorgungsengpässe gesorgt.

Das hört sich so gar nicht nach einem totalen und vollkommenen Sieg an. Es
sieht eher danach aus, als würden sich die Verhandlungen, genau wie im Zaren-
land, endlos hinziehen. Der Peacemaker sprach seine Drohungen aus und die
Verhandlungen stecken seit Jahren dennoch fest, weil sein Buddy auf seinen
Maximalforderungen besteht. Der Krieg in der Ukraine geht also unvermindert
weiter, hat einen Verlust von 1,3 Millionen Soldaten verursacht. 350.000 Soldaten
haben ihr Leben verloren. Möge Gott den Tyrannen dafür in die Hölle schicken.


Wenn überhaupt jemand im Irankrieg einen Sieg errungen hat, dann ist es der Iran, denn
der großartige Peacemaker hat im Grunde kapituliert und dem 10-Punkte-Plan des Iran
zugestimmt. Und der beinhaltet laut der Nachrichtenagentur Tasnim folgende Punkte:

Die USA sollen sich gegenüber dem Iran verpflichten, »Aggressionen«
einzustellen.
Der Iran verlangt die dauerhafte Kontrolle über die Straße von Hormus.
Der Iran verlangt, dass ein Recht auf Urananreicherung akzeptiert wird.
Alle Primärsanktionen gegen den Iran sollen enden.
Alle Sekundärsanktionen gegen den Iran sollen enden.
Alle Resolutionen des UN-Sicherheitsrats, die den Iran betreffen, sollen 
aufgehoben werden.
Alle Resolutionen des Führungsgremiums der Internationalen Atomenergiebehörde
gegen den Iran sollen enden.
Der Iran verlangt Kompensationszahlungen für dem Land entstandene 
Schäden.
US-Truppen sollen sich aus »der Region« zurückziehen.
Der Krieg soll an allen Fronten enden, auch für den »heroischen
islamischen Widerstand im Libanon«.


Da der Peacemaker diesen Punkten zugestimmt hat, worin liegt dann sein totaler und
vollständiger Sieg? Er hat von allem, was er erreichen wollte, nichts, absolut gar nichts
erreicht, sondern auf ganzer Linie verloren. Es ist alles beim Alten, geblieben. Statt-
dessen hat er nur massiven Schaden angerichtet und Menschen getötet.
Das als Sieg zu verkaufen, ist ein großer Witz und mal wieder eine Verdrehung von
Tatsachen. Ob der Krieg beendet ist, wird sich zeigen. Es sieht eher nach einem Spiel
auf Zeit aus. Er behauptet jedoch, den Regimewechsel im Iran vollzogen zu haben
und kündigt eine enge Zusammenarbeit mit den Mullahs an. Vielleicht haben sie ihm
genau wie sein Buddy vom Zarenregime: Profitable Deals angeboten. Er jubelte
doch schon vom »vielen Geldverdienen« und von »goldenen Zeiten im Nahen Osten«
Die Forderungen des Mr. Peacemakers lehnte der Iran dagegen ab.

Von Waffenruhe und Frieden kann keine Rede mehr sein, denn nur wenige Stunden
nach dem angeblichen »totalen Sieg der USA« und der engen Zusammenarbeit mit dem
Iran, ist die Straße von Hormus wieder geschlossen und der Iran droht mit Ausstieg aus
Waffenruhe.
Und da steht er wieder, der großartige Mr. Peacemaker. Er hat gedroht, die gesamte
Zivilisation des Irans auszulöschen, stattdessen hat er kapituliert und ist den Forde-
rungen des Iran nachgekommen. Er hat dem 10-Punkte-Plan zugestimmt und steht
mal wieder als großer Versager und Verlierer da und will der Welt sein Versagen als
»totalen und vollkommenen Sieg der USA« verkaufen. Daran bestünde zu 100 %
kein Zweifel. Er lügt sich also selbst in die Tasche.
Sogar Republikaner bezeichnen ihn als Superschurken und fordern die Amtsent-
hebung des Superduperpräsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Die größte Fehlbesetzung in der Geschichte der USA.

~*~

Lieber mit der Wahrheit fallen als mit der Lüge siegen. 

Augustinus von Hippo (354 - 430 n.Chr.)
auch Aurelius Augustinus,
war ein nordafrikanischer christlicher Theologe und Philosoph. 

~*~
 
🙏 God bless the people of the world, except the Warmonger🙏
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Dienstag, 7. April 2026

Das Vermächtnis

 welches der großartige Auserwählte hinterlassen wollte, lautete vor dem Irankrieg
nach eigenen Worten:
„Mein stolzestes Vermächtnis wird das eines Friedensstifters und Einigers sein.
Das ist es, was ich sein möchte – ein Friedensstifter und Einiger.“


Historiker werden das vollkommen anders sehen und die Geschichte anhand von
Tatsachen in entsprechenden Büchern niederschreiben. Es steht sogar die Frage im
Raum, ob er – wie sein alter Buddy – für seine mutmaßlichen Kriegsverbrechen
 strafrechtlich verfolgt werden könnte. Immerhin droht er, die Infrastruktur im Iran
zu zerstören, die für die Bevölkerung unerlässlich ist. Er hat vor, das Land sogar
in die »Steinzeit« zurückbomben.
Wenn er ein Friedenstifter und ein Einiger sein will, sollte er als Präsident der
Vereinigten Staaten von Amerika vielleicht zuallererst mal auf seine Ausdrucks-
weise achten. Er drohte dem Iran mit folgenden Worten:
„Am Dienstag wird es im Iran den »Tag der Kraftwerke« und den »Tag der Brücken«
in einem geben. So etwas hat es noch nie gegeben!!! Öffnet die F..ckin' Strait, ihr
verrückte Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben – JUST WATCH!“
Ist das die Rhetorik eines Staatsmannes?
Ich frage mich gerade, wie lange China und Russland sich das noch ansehen und
ob sie eventuell zu einem späteren Zeitpunkt eingreifen. Der Iran ist immerhin
einer ihrer Verbündeten. Wie zu lesen war, setzen die USA im Irankrieg neue
Waffen ein – und schießen sich warm gegen China.
Tja, dann hätten wir ihn, den III. Weltkrieg. Eigentlich war es ja nur eine Frage der
Zeit, denn alles deutete schon seit Längerem darauf hin. Wenn drei Atommächte
gegeneinander kämpfen sollten, was würde dann von der Welt übrig bleiben?

Offen gesagt, kann ich mir das nicht vorstellen, es sei denn, China würde von den
USA bezüglich Taiwan provoziert. China nutzt und unterstützt den Iran als Partner,
um seinen Einfluss im Nahen Osten zu sichern und die USA herauszufordern. China
zieht es jedoch vor, Zurückhaltung zu wahren und im Hintergrund zu agieren, anstatt
in einen kostspieligen Krieg einzutreten. Zudem steht es um deren Wirtschaft auch
nicht zum Besten. Aus dem gleichen Grund wird sich auch Russland zurückhalten.
Auch wenn der Peacemaker prahlt, den »gesamten Iran in einer Nacht auslöschen«
zu können, der Iran weist diese arrogante Rhetorik und haltlosen Drohungen zurück.


Wenn die Welt großes Glück hat, dreht sich das Rad der Geschichte noch eine Weile
weiter und die Menschheit schrammt gerade noch so an einem III. Weltkrieg vorbei.
Einen Wirtschaftskrieg um Öl, Gas usw. sowie Lebensmittel und andere Versorgs-
güter wird es dennoch geben. Und wer weiß, was dem großartigen Peacemaker noch
für eine Laus über die Leber läuft, wenn er sich Kuba vornimmt oder Grönland in
Angriff nimmt.
Ob das wohl auch »kleine Ausflüge nur so zum Spaß« werden, wie im Iran-Krieg?
Nachdem das AKW im Iran mehrfach angegriffen wurde, warnt die Internationale
Atombehörde vor einer ernsthaften Bedrohung. Eine vollständige Öffnung der Straße
von Hormus lehnt der Iran nach wie vor ab, genauso wie einen Waffenstillstand.
Auch das Ultimatum des Peacemakers, welches Dienstagabend abläuft, wird daran
nichts ändern.
Der »großartige Auserwählte« steckt wahrlich tief im Schlamassel, den er sich
selbst eingebrockt hat. Die Straße von Hormus war frei für alle, bevor er seinen
»kleinen Ausflug« in den Iran »nur so zum Spaß« unternahm.

Da der Peacemaker befürchtet, nicht in den Himmel zu kommen, versicherte ihm
der Prediger Franklin Graham, dass »seine Seele sicher« sei.
»Herzlichen Glückwunsch«, schrieb er dem Peacemaker. Die Waffenruhe zwischen
Israel und der Hamas und die Rückkehr der Geiseln nach Hause sind unglaubliche
Errungenschaften. Ihre Führung ist historisch. (Kann man wohl sagen!) Das ist eine
Antwort auf viele Gebete. Jesus sagte: »Selig sind die Friedensstifter« – und Mr.
Präsident, genau das sind Sie«, schrieb er.
Jetzt hat der großartige Friedenstifter und Einiger seit seinem völkerrechtswidrigen
Angriff auf den Iran ebenfalls Menschenleben auf dem Gewissen. Ob der Prediger
Franklin Graham wohl immer noch überzeugt ist, dass die Führung des Friedens-
stifters und dessen neuesten, unglaublichen Errungenschaften in seinem Irankrieg
historisch sind? ist die Seele des Einigers immer noch sicher? Oder würde er seine
Aussage jetzt noch einmal überdenken?


So ist das im Leben: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Wie halten die Amerikaner diesen Präsidenten nur aus, wenn es dem Rest der Welt
schon schwerfällt?

~*~

Wenn du lebst, hinterlasse ein Vermächtnis.
Beeinflusse die Welt so,
dass es niemals ausgelöscht werden kann.

Maya Angelou  (* 1928 ; † 2014)
war eine US-amerikanische Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin.

~*~

Teil des Vermächtnisses, das in die Geschichte eingehen wird, im Original:

"Tuesday will be Power Plant Day, and Bridge Day,
all wrapped up in one, in Iran.
There will be nothing like it!!!
Open the Fuckin' Strait, you crazy bastards,
or you'll be living in Hell - JUST WATCH!
Praise be to Allah".
President DONALD J. TRUMP" (*1946-)

The worst President of the USA

~*~
 
🙏 God bless the people of Ukraine and Israel 🙏
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