Dienstag, 7. April 2026

Das Vermächtnis

 welches der großartige Auserwählte hinterlassen wollte, lautete vor dem Irankrieg
nach eigenen Worten:
„Mein stolzestes Vermächtnis wird das eines Friedensstifters und Einigers sein.
Das ist es, was ich sein möchte – ein Friedensstifter und Einiger.“


Historiker werden das vollkommen anders sehen und die Geschichte anhand von
Tatsachen in entsprechenden Büchern niederschreiben. Es steht sogar die Frage im
Raum, ob er – wie sein alter Buddy – für seine mutmaßlichen Kriegsverbrechen
 strafrechtlich verfolgt werden könnte. Immerhin droht er, die Infrastruktur im Iran
zu zerstören, die für die Bevölkerung unerlässlich ist. Er hat vor, das Land sogar
in die »Steinzeit« zurückbomben.
Wenn er ein Friedenstifter und ein Einiger sein will, sollte er als Präsident der
Vereinigten Staaten von Amerika vielleicht zuallererst mal auf seine Ausdrucks-
weise achten. Er drohte dem Iran mit folgenden Worten:
„Am Dienstag wird es im Iran den »Tag der Kraftwerke« und den »Tag der Brücken«
in einem geben. So etwas hat es noch nie gegeben!!! Öffnet die F..ckin' Strait, ihr
verrückte Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben – JUST WATCH!“
Ist das die Rhetorik eines Staatsmannes?
Ich frage mich gerade, wie lange China und Russland sich das noch ansehen und
ob sie eventuell zu einem späteren Zeitpunkt eingreifen. Der Iran ist immerhin
einer ihrer Verbündeten. Wie zu lesen war, setzen die USA im Irankrieg neue
Waffen ein – und schießen sich warm gegen China.
Tja, dann hätten wir ihn, den III. Weltkrieg. Eigentlich war es ja nur eine Frage der
Zeit, denn alles deutete schon seit Längerem darauf hin. Wenn drei Atommächte
gegeneinander kämpfen sollten, was würde dann von der Welt übrig bleiben?

Offen gesagt, kann ich mir das nicht vorstellen, es sei denn, China würde von den
USA bezüglich Taiwan provoziert. China nutzt und unterstützt den Iran als Partner,
um seinen Einfluss im Nahen Osten zu sichern und die USA herauszufordern. China
zieht es jedoch vor, Zurückhaltung zu wahren und im Hintergrund zu agieren, anstatt
in einen kostspieligen Krieg einzutreten. Zudem steht es um deren Wirtschaft auch
nicht zum Besten. Aus dem gleichen Grund wird sich auch Russland zurückhalten.
Auch wenn der Peacemaker prahlt, den »gesamten Iran in einer Nacht auslöschen«
zu können, der Iran weist diese arrogante Rhetorik und haltlosen Drohungen zurück.


Wenn die Welt großes Glück hat, dreht sich das Rad der Geschichte noch eine Weile
weiter und die Menschheit schrammt gerade noch so an einem III. Weltkrieg vorbei.
Einen Wirtschaftskrieg um Öl, Gas usw. sowie Lebensmittel und andere Versorgs-
güter wird es dennoch geben. Und wer weiß, was dem großartigen Peacemaker noch
für eine Laus über die Leber läuft, wenn er sich Kuba vornimmt oder Grönland in
Angriff nimmt.
Ob das wohl auch »kleine Ausflüge nur so zum Spaß« werden, wie im Iran-Krieg?
Nachdem das AKW im Iran mehrfach angegriffen wurde, warnt die Internationale
Atombehörde vor einer ernsthaften Bedrohung. Eine vollständige Öffnung der Straße
von Hormus lehnt der Iran nach wie vor ab, genauso wie einen Waffenstillstand.
Auch das Ultimatum des Peacemakers, welches Dienstagabend abläuft, wird daran
nichts ändern.
Der »großartige Auserwählte« steckt wahrlich tief im Schlamassel, den er sich
selbst eingebrockt hat. Die Straße von Hormus war frei für alle, bevor er seinen
»kleinen Ausflug« in den Iran »nur so zum Spaß« unternahm.

Da der Peacemaker befürchtet, nicht in den Himmel zu kommen, versicherte ihm
der Prediger Franklin Graham, dass »seine Seele sicher« sei.
»Herzlichen Glückwunsch«, schrieb er dem Peacemaker. Die Waffenruhe zwischen
Israel und der Hamas und die Rückkehr der Geiseln nach Hause sind unglaubliche
Errungenschaften. Ihre Führung ist historisch. (Kann man wohl sagen!) Das ist eine
Antwort auf viele Gebete. Jesus sagte: »Selig sind die Friedensstifter« – und Mr.
Präsident, genau das sind Sie«, schrieb er.
Jetzt hat der großartige Friedenstifter und Einiger seit seinem völkerrechtswidrigen
Angriff auf den Iran ebenfalls Menschenleben auf dem Gewissen. Ob der Prediger
Franklin Graham wohl immer noch überzeugt ist, dass die Führung des Friedens-
stifters und dessen neuesten, unglaublichen Errungenschaften in seinem Irankrieg
historisch sind? ist die Seele des Einigers immer noch sicher? Oder würde er seine
Aussage jetzt noch einmal überdenken?


So ist das im Leben: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Wie halten die Amerikaner diesen Präsidenten nur aus, wenn es dem Rest der Welt
schon schwerfällt?

~*~

Wenn du lebst, hinterlasse ein Vermächtnis.
Beeinflusse die Welt so,
dass es niemals ausgelöscht werden kann.

Maya Angelou  (* 1928 ; † 2014)
war eine US-amerikanische Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin.

~*~

Teil des Vermächtnisses, das in die Geschichte eingehen wird, im Original:

"Tuesday will be Power Plant Day, and Bridge Day,
all wrapped up in one, in Iran.
There will be nothing like it!!!
Open the Fuckin' Strait, you crazy bastards,
or you'll be living in Hell - JUST WATCH!
Praise be to Allah".
President DONALD J. TRUMP" (*1946-)

The worst President of the USA

~*~
 
🙏 God bless the people of Ukraine and Israel 🙏
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Sonntag, 5. April 2026

Im Banne geistiger Armut


Ein düsteres Osterfest in Zeiten von Kriegen,
Bomben über die Köpfe der Menschen fliegen.
Ein Osterfest im Schatten von Tod und Ruinen.
Menschen, die vor dem Bombenhagel fliehen.

Wirre Geister, die Lust an Kriegen hegen.
Ganze Länder in Schutt und Asche legen.
Wahnsinn das Leben der Menschen zerfetzt,
der Zerstörungswut hilflos ausgesetzt.

Rache und Zorn die kranken Geister antreiben,
Möge Gott Erbarmen haben mit den Leidenden! 
Irre Geister im sinnlosen Wahn der Kriege,
in Gewissheit ihrer triumphalen Siege.

Ein Osterfest im Banne geistiger Armut,
die lüsterne Rache ihrer Selbstsucht guttut.
Blindwütiger Wahn sie unbedacht antreibt,
zum Auslöschen der gesamten Menschheit?

~*~*~*~

Frohe Ostern, wünsche ich allen Menschen,
die das Osterfest feiern.
Diejenigen, die das Osterfest (noch) in Frieden verbringen und sich
vielleicht (noch) ein paar Urlaubstage leisten können, sollten das zu
schätzen wissen, denn die meisten ahnen nicht, was da noch auf das
Land und Europa zukommt.


Die hohen Benzin- und Dieselpreise sowie die verteuerten Lebensmittel, werden aufgrund
des Angriffskrieges der Herren Peacemaker und seines Freundes Bibi, weiter steigen.
Doch das ist erst der Anfang und ein kleiner Vorgeschmack auf das, was auf dieses Land und
Europa sowie dem Rest der Welt zukommt. Der Iran, der massiv von den USA bombardiert
wurde, wobei auch das AKW und diverse Universitäten sowie Öl und Industrieanlagen
getroffen wurden, droht nun damit, eine weitere Meerenge, welche das Rote Meer mit dem
Golf von Aden und dem Indischen Ozean verbindet, durch die Huthie-Miliz schließen zu
lassen. Diese Meerenge ist einer der verkehrsreichsten Seewege für den globalen Handel.
Wenn diese Meerenge dicht ist, droht  eine sehr ernsthafte weltweite Versorgungskrise.

Der großartige Peacemaker hat dem Iran mal wieder ein 48-stündiges Ultimatum
gestellt, die Straße von Hormus freizugeben. Sollte das nicht geschehen, droht er:
»Bricht die Hölle los«.
Der großartige Peacemaker hat nicht einmal gemerkt, dass die Hölle schon lange
losgebrochen ist. Das, was er mit seinem "Endschlag" veranstaltet, war für ihn nur
»eine kleine Reise« in den Iran. Jetzt folgt die Rache. Schon deshalb, weil der Iran
nicht nach seiner Pfeife tanzt. Das sind er und sein alter Buddy nicht gewohnt. Da-
her sind diese beiden alten Männer auch nur von Ja-Sagern umgeben. Man könnte
auch sagen - von Verlierern, weil sie sich dann besser fühlen. Widerspruch macht
sie rasend. Zudem werden sie rachsüchtig, wenn auch nur der Anschein erweckt
wird, sie könnten versagen.
Rache ist es auch, die die beiden alten Männer in ihren Kriegen antreibt, weil sie
nicht verlieren können. Und je mehr es danach aussieht, desto härter schlagen sie zu.
Auch wenn dabei die eigene Wirtschaft zusammenbricht. Schließlich kann es nicht
sein, von einem kleineren Land oder einem Land »aus der Steinzeit« besiegt zu
werden.
Über vier Jahre versucht des Peacemakers Buddy nun schon, die Ukraine zu unter-
werfen, und kommt nur schrittchenweise voran. Dass ihn, der über eine große Armee
verfügt, das wütend und rachsüchtig macht, ist offensichtlich. Er ist so wütend, dass
er jetzt den EU-Staaten mit Vergeltung für »feindliche terroristische Handlungen
gegen die Russische Föderation« droht. Dass er den Westen seit Jahren provoziert,
mit dem Einsatz von Atomwaffen droht und einen hybriden Krieg gegen den Westen
führt, hat er wohl verdrängt.
Der großartige Peacemaker eifert ihm eifrig nach. Zwei alte, gelangweilte Männer,
die nicht davor zurückschrecken, mit ihren Großmachtfantasien und ihrer feindseligen
Gesinnung die gesamte Welt zu zerstören. Zwei alte Männer, die trotz ihres enormen
Reichtums, nichts Sinnvolleres mit ihrem Leben anzufangen wissen, als das Leben
anderer Menschen aufs Spiel zu setzen; die keine Skrupel haben, die gesamte Welt in
Brand zu setzen und die Menschheit auszulöschen.
Zwei armselige, alte Männer, die die Welt nicht braucht.
Shame on you!
Stoppt die Kriege!

~*~

Kühn ist menschlicher Wahn,
stolz dünkt er sich wichtig im Weltall! 
Eintagsfliege vermeint,
ähnlich den Göttern zu sein.

Siegfried August Mahlmann (1771 - 1826)
war deutscher Schriftsteller

~*~
 
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Gedicht © Ursula Evelyn 

Freitag, 3. April 2026

Die Osterfeiertage

leider ohne passendes Osterfrühlingswetter, sondern mit typischem Aprilwetter.
Also, was bleibt uns anderes übrig, als das Beste daraus zu machen? Und das ist uns
bisher immer noch gelungen. In diesem Jahr fällt es allerdings nicht ganz so leicht.
Dazu sind die Zeiten zu besorgniserregend. Wäre es ein Problem, welches sich kurz-
fristig lösen ließe, würde man dem Chaos wahrscheinlich keine große Beachtung
schenken. Aber das ist eben nicht der Fall – es schaukelt sich immer weiter hoch und
bedroht mittlerweile die gesamte Welt.


Ostern fällt also auch in diesem Jahr in unruhige und besorgniserregende Zeiten,
ausgelöst von purer Dummheit, Ignoranz, Arroganz, Größenwahn und Selbstver-
liebtheit. Der Peacemaker-King, der vor seiner beleidigten Rede an die Nation
ankündigte, er wolle allen erzählen, wie großartig er ist, benötigte wohl mal
wieder dringende Aufmerksamkeit und dröhnenden Applaus seiner Anhänger.
Anschließend wurde er jedoch im Netz als Dummschwätzer verspottet – recht so!
 Man weiß einfach nicht, was man von diesem Komiker halten soll. Ist der krank?
Er redet dummes Zeug und lügt sich die Lage so zusammen, dass er sich selbst
ganz toll fühlt. Weiß der eigentlich noch, was er tut und wovon er redet? Wo sind
seine Berater, die ihm mal die Meinung sagen? Sind das alles nur Ja-Sager?
Dieser Mann ist supergefährlich und nicht mehr Herr seiner Sinne! Der weiß doch
nicht mehr, wie es in seinem Irankrieg weitergehen soll. Es ist nicht so gelaufen,
wie er wollte, und nun steht er wieder einmal wie ein begossener Pudel da und
das wird ihn – in seiner Eitelkeit – erst recht wütend machen. Und dabei wollte
er seinem Buddy doch mal vormachen, wie man einen erfolgreichen Krieg führt.


Wie sagte er vor ein paar Tagen? Er umgibt sich lieber mit Verlierern, weil er sich
dann besser fühle. Smarte Menschen würden ihn nicht mögen. Ja, warum wohl?
Vielleicht, weil smarte Menschen sich lieber mit Gleichgesinnten umgeben?
Jetzt droht er, den Iran in die Steinzeit zurückzubomben, wo er hingehört. Und was
genau hat das jetzt mit der Befreiung des iranischen Volkes zu tun, wenn man deren
Land in die Steinzeit zurückbombt?
Man könnte wirklich meinen, er hätte Machiavelli gelesen. Aber ich bin mir nicht
sicher, ob er überhaupt jemals ein Buch gelesen hat.


Weil die NATO-Verbündeten ihm in seinem Irankrieg nicht zu Hilfe kamen, überdenkt
er nun aus der NATO auszutreten. Sie habe ihn nie überzeugt. Er habe immer gewusst,
dass sie ein Papiertiger sei und sein Buddy im Zarenland wisse das auch. Diese Aussage
könnte man auch als Drohung an die Europäer interpretieren, die er eh nicht leiden kann.
Also mit anderen Worten: Wenn er aus der NATO austritt, hat sein Buddy leichtes Spiel
im Baltikum einzumarschieren. Experten halten es für möglich, dass der Buddy sich zuerst
Deutschland vornimmt. Den Öltanker seines Buddys hat er auf dem Weg nach Kuba, trotz
Verbot, nicht gestoppt, obwohl der treue Buddy zusammen mit China den Iran unterstützt.
Gleichgesinnte müssen eben zusammenhalten, auch wenn der eine dem anderen hinten-
herum Schaden zufügt. Der Peacemaker will Europa unbedingt spalten, das ist offensicht-
lich und sein Buddy im Zarenland soll ihm als Gegenleistung dabei helfen.

Ironie des Schicksals:
Ausgerechnet sein Außenminister Rubio verfasste 2023 aus seiner Zeit als Senator ein
Gesetz, welches es einem US-Präsidenten verbietet, aus der NATO auszutreten, ohne die
Zustimmung des Kongresses. Über diese Hürde kann auch der großartige Peacemaker
nicht springen.

Er, der Auserwählte, großartige, göttliche Peacemaker, der angetreten ist, Frieden in die
Welt zu bringen, hat stattdessen ein unfassbares Chaos angerichtet. Vielleicht hätte er
doch lieber Papst werden sollen. Er hat alles getan, um sich weltweit unbeliebt zu machen.
Die Golfstaaten sind wütend, so wie der Rest der Welt. Er stürzt den Nahen Osten in ein
maßloses Chaos, hinterlässt der Weltwirtschaft einen Scherbenhaufen, und sagt an-
schließend, er habe nichts damit zu tun. Er erwartet einfach, dass andere die Scherben weg-
räumen. Wer Öl über die Straße von Hormus will, soll es sich selbst besorgen oder bei
ihm in den USA kaufen, denn die habe jede Menge davon, faselt er.
Fast täglich fabuliert der großartige Peacemaker bereits von einem Sieg oder davon, dass
der Iran um eine Waffenruhe bittet. Der weiß jedoch nichts davon. Stattdessen scheint das
Mullah-Regime die Absicht zu hegen, US-Firmen, wie Microsoft, Google und Apple u.a.
in der Golfregion ins Visier zu nehmen. Der Amazon Standort in Bahrain wurde gerade
angegriffen. Die anderen werden sich ob dieser Ankündigung schon mal darauf freuen!
Laut des großartigen Mr. Peacemaker, laufe bisher alles nach Plan. Selbstverständlich!
Das hat bestimmt niemand bezweifelt. Dieser Plan sei Teil eines großen Masterplans.
Oh, wow, da stellt sich zwangsläufig die Frage, was die Welt angesichts dieses großen
Masterplans noch erwarten darf. Was will er der Menschheit noch alles antun?
In Europa geht derweil bereits das Kerosin aus. Einige Flüge wurden bereits gestrichen.
Ein Schiff sei noch unterwegs, doch danach sei kein Nachschub in Sicht, war zu lesen.
Dem Markt drohe also der Kollaps.
Hallo Mr. Dealmaker, wenn der Irankrieg Teil des großen Masterplans ist, gehört dann
vielleicht die Zerstörung der Weltwirtschaft auch dazu? Eventuell um persönlich davon
zu profitieren?

Bisher hörte man von China, außer der Tatsache, dass sie die USA und Israel wegen der
Blockade der Straße von Hormus kritisieren, nicht viel. Jetzt ließ China wissen, dass es
mit allen Parteien des Konflikts in Gesprächen sei. Aus Österreich, Italien, Spanien und
der Schweiz war zu hören, dass alle US-militärischen Überflüge für den Irankrieg ver-
boten wurden. Gut so!

Wahrlich großartig ist das Auftreten der Schauspielerin Jane Fonda und des Schauspielers
Robert De Niro, sowie des Sängers Bruce Springsteen, die keine Gelegenheit auslassen,
ihren Unmut über das Benehmen des Mr. Peacemakers, dessen autokratischen Führungs-
stil und Irankrieg, lautstark zu äußern. Der großartige Peacemaker beleidigt daraufhin De
Niro, bezeichnet Springsteen als »vertrocknete Pflaume« und ruft zum Boykott von Spring-
steen-Konzerten auf. Wobei Springsteen tatsächlich GROßARTIG ist. Ich liebe seine Musik.
(z. B. die Songs »Tougher Than the Rest« oder »Dancing in the Dark«)

Der Auserwählte sagte der Welt ja bereits, dass nur sein »Sinn für Moral« und sein
»Verstand«  das Einzige sei, was ihn in seiner Machtausübung als US-Präsident stoppen
könne. Er brauche kein internationales Recht und sähe sich primär seinem eigenen Ge-
wissen verpflichtet. Und dieses Gewissen ist nun mal, wie es ist. Oder hat er vielleicht
gar keins? So wie sein Buddy im Zarenland?


Ostern, Weihnachten und alle anderen Feiertage im Jahr, verliefen, bis auf das ver-
gangene Jahrzehnt immer relativ friedlich. Das Leben im Land hat massiv an Lebens-
qualität verloren. Natürlich tragen dazu auch die derzeitigen Kriege und Konflikte bei.
Je nachdem, wie lange der Irankrieg dauert und je nachdem, wie das Ende des Krieges
aussieht, wie zerbombt und zerstört der Iran sein wird, werden sich wohl wieder viele
Flüchtlinge auf den Weg in Richtung Europa machen.

Zum Abschluss noch ein schönes Kurzmärchen vom Onkel Peacemaker:

Seine Regierung, also er, der großartige
Auserwählte, habe die »stärkste Wirtschaft«
in der Geschichte der USA aufgebaut.
Außerdem sei das Land
»das angesagteste« auf der gesamten Welt.

Das glaubt der wahrscheinlich tatsächlich selbst.
Touristen meiden die USA bereits und die Wirtschaft wackelt.
Nach seiner selbstverliebten Eigenlob-Rede, stürzte die Börse ab.
Übrigens:
Der Irankrieg kostet die USA 900 Millionen Dollar pro Tag.

Da ist wahrlich ein großartiger Experte am Werk,
ein noch nie dagewesener Deal- und Peacemaker,
eben der »Auserwählte«.

  ~*~ 
 
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Dienstag, 31. März 2026

Nun muss sich alles wenden


Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muss sich alles, alles wenden.


Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiss der Qual!
Nun muss sich alles, alles wenden.


Ludwig Uhland (* 1787 ; † 1862)
war ein deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler,
Jurist und Politiker

~*~
Ach, wenn die Welt doch nur mit jedem Tag schöner würde und sich alles zum Besseren
wenden würde! Und zwar hoffentlich bald. Stattdessen wird sie durch Kriegstreiber in
einigen Ländern in Schutt und Asche gelegt und Menschen sterben. Derzeit sieht es über-
haupt nicht danach aus, als würde sich alles zum Besseren wenden. Weder in der Welt
noch in Europa oder in unserem Land. 

Wie es scheint, hat der Peace-War-Maker die Kontrolle über seinen Krieg verloren und
holt jetzt zum "Endschlag" aus. Die Reaktion des Iran, mag man sich gar nicht vorstellen.
Jetzt plant er sogar, eine wochenlange Bodenoffensive, um das Uran sicherzustellen.
Auch das Öl würde er sich gerne nehmen. Wen wundert das? Gleichzeitig droht er alle
Kraftwerke und Ölquellen zu zerstören. Er geht also wieder ein großes Risiko ein, weil
US-Soldaten ihr Leben verlieren können. Der Iran hat bereits angekündigt, diese Truppen
in Brand zu setzen. Man muss sich nur mal in die Lage der Soldaten versetzen, die sich
auf dem Weg in den Iran befinden. Seinen Sohn will der Peacemaker nicht in der Armee
sehen, obwohl das von vielen US-Bürgern gefordert wird. Wen wundert das?

Die EU-Mitgliedsstaaten und die NATO bezeichnet er als Feiglinge, weil sie nicht willig
sind, sich an seinem Krieg zu beteiligen. Also wütet er: „Holt euch euer Öl alleine!“
Hatte der Mr. Peacemaker seinen Friedensrat nicht vorrangig gegründet, um dauerhaften
Frieden in von Krisen und Konflikten geschüttelten Gebieten zu schaffen? Stattdessen
war zu lesen, dass die WHO sich auf den Einsatz von Atomwaffen vorbereitet. Aufgrund
der zunehmenden Eskalation im Iran-Krieg, müsse mit einem nuklearen Zwischenfall
 gerechnet werden. Das allerdings sei das »Worst-Case-Szenario«, heißt es.

Jetzt steigt auch die Huthi-Miliz in den Krieg ein und feuert eine Rakete auf Israel ab.
Der Peacemaker verkündete, Gespräche mit dem Iran  zu führen, was der Iran jedoch
nicht bestätigt und auch kein großes Interesse daran hat, es sei denn, seine Bedingungen
werden erfüllt. Und das wird nicht geschehen.

Das Mullah-Regime scheint vom Möchtegernzar gelernt zu haben, wie man den Peace-
maker an der langen Leine zappeln lässt. Und das machen sie richtig gut, auch wenn es
zum Schaden für die gesamte Weltwirtschaft ist und ein zusätzliches Problem für den
Peacemaker darstellt.

Die Ironie des Schicksals:
Das Mullah-Regime könnte ganz einfach sagen:
You don't have the cards, and you are
playing with World War III.
.
Ein US-Experte entlarvt den US-Peacemaker. Er meint, dessen Dummheit sei sein Erfolgs-
geheimnis. Es sei genau diese Dummheit, die ihn politisch attraktiv mache. Hallo, was ist
denn das für ein Experte? Dummheit attraktiv? Oh Mann, das ist alles so irre, dass es mir
schwerfällt, zu glauben, dass das alles wirklich geschieht und ich nicht nur schlecht träume.
Wenn ich es recht überlege: Muss man allerdings tatsächlich dumm sein, um einen Krieg
vom Zaun zu brechen, noch dazu im Nahen Osten. Andere kluge Köpfe sind davon über-
zeugt, dass der »King« geisteskrank sei. Wenn man sich einige seiner Auftritte anschaut,
und  hört, was der so von sich gibt, könnte man das wahrlich für möglich halten.
Ich frage mich, ob der Peacemaker, der bereits von einem Sieg fabuliert, seine eigenen Ge-
schichten glaubt. Er hat jedenfalls eine ausgeprägte Begabung, sich die Dinge schönzu-
reden und zusammenzulügen. Gleichzeitig hat er etwas von einem Komiker, den man nicht
ganz ernst nehmen kann. Trotzdem glauben viele Amerikaner seine Märchen. Über 21
Millionen US-Dollar wurden bisher auf einen Waffenstillstand vor dem 31. März gewettet -
und der ist heute! Da wird mit Krieg und Tod Profit gemacht. Wer mag wohl hinter diesen
Wett-Deals stecken?! Fällt nicht schwer, das zu erraten – oder? Tatsächlich scheint dem Peace-
maker die Lust an seinem Krieg vergangen zu sein, denn er »denkt« darüber nach, den Krieg
zu beenden – auch wenn die Straße von Hormus blockiert bleibt. Na, das hat der ja wieder toll
hinbekommen, denn sollte er das wirklich so meinen, was man ja nie genau weiß, dann ist
eine Weltwirtschaftskrise sehr wahrscheinlich.
Ein Krieg der Amis, der – wie vorhergesagt – mal wieder im Chaos endet.

Mittlerweile zeigen viele US-Bürger ihm zwar die »Rote Karte«, und demonstrieren in allen
US-Staaten gegen den »King«, und seinen autokratischen Regierungsstil, seine Anhänger
stehen jedoch treu zu ihm. Hatte er den Bürgern nicht vor der Wahl ein »Goldenes Zeitalter«
versprochen? Daraus wird wohl nichts werden. Das Gegenteil wird der Fall sein. Es sieht
eher nach einem »finsteren Zeitalter« aus.

Jetzt bereiten sich Grönland und Kuba auf einen US-Angriff vor. Dänemark verlegt bereits Spezialeinheiten nach Grönland.

Der Möchtegernzar und der Peacemaker, zwei Genies, die sich für die Größten auf diesem
Planeten halten, auf die dennoch ein böses Ende wartet. Während einige Historiker den
Peacemaker für die größte Bedrohung halten, sind andere kluge Köpfe der Meinung, der
feige Möchtegernzar, der sich aus Angst versteckt, sei noch gefährlicher. Beide spielen ge-
wissermaßen ein apokalyptisches Spiel mit sich selbst, während bei dem einen die Dumm-
heit überwiegt, ist es bei dem anderen die deutlich zunehmende Paranoia. Zwei von Groß-
machtfantasien besessene Genies, die mit Dummheit und Paranoia, den Dritten Weltkrieg
riskieren. Denn sie wissen nicht, was sie tun! Daher wundert es nicht, dass jetzt auch die
Golfstaaten wütend auf den Peacemaker sind. Sollte die Huthie-Miliz jetzt noch die Meeres-
enge im Roten Meer blockieren, wären die Folgen auch für Europa enorm. Allein durch die
Blockierung der Straße von Hormus, soll der Ölpreis in Europa um bis zu 50 % steigen.
Für den asiatischen Raum wird sogar eine Mega-Versorgungskrise befürchtet.

Die Welt befindet sich mehr oder weniger am Abgrund. Wie sie da wieder heil rauskommen
soll, dazu fehlt mir die Fantasie. Der kanadische Premierminister Mark Carney, ein kluger
Kopf, schmiedet derweil an einer Anti-Trump-Allianz mit über vierzig Staaten. Das ist doch
mal eine gute Nachricht und ein Silberstreifen am Horizont.

Die aktuelle Situation verdeutlicht, wie fragil die globalen Handelsstrukturen sind. Die Ver-
netzung, die über Jahrzehnte hinweg Wohlstand und günstige Waren ermöglichte, erweist
sich in Kriegs- und Krisenzeiten als Achillesferse, da Störungen der Lieferkette weltweite Auswirkungen haben. Die Globalisierung hat zu enormen Abhängigkeiten geführt, die den
Welthandel belasten und das Wachstum deutlich abbremsen.

Falls die Welt die Kriegslust der beiden Mega-Genies übersteht, werden beide, einschließ-
lich Netanjahu, als Kriegsverbrecher, politische Versager und Zerstörer der Weltwirtschaft
in die Geschichte eingehen.
Well done, gentlemen!


Über unser Land zu schreiben, lohnt sich nicht mehr. Das habe ich aufgegeben.
Wie heißt es so schön? Da ist Hopfen und Malz verloren, oder der Letzte macht
das Licht aus.

Loswerden möchte ich allenfalls ein paar Worte zu dem Fall Fernandez/Ulmen, über den
seit Tagen im ÖRR und auch in Online-Zeitungen ausführlich rauf und runter berichtet
wird. Das Thema wurde außerdem von vielen Plattformen aufgegriffen und kommentiert.
Es soll sich angeblich um sexuelle Verbrechen handeln. Bewiesen ist noch nichts
Konkretes, aber das scheint bei der derzeitigen Berichterstattung keine Rolle zu spielen.
Es findet bereits eine Vorverurteilung statt, obwohl die Unschuldsvermutung nach wie
vor gilt. Es wurde sogar sofort zu Demonstrationen gegen Gewalt an Frauen aufgerufen.

Kaum Beachtung und öffentliches Interesse finden dagegen - geschweige denn gehen
Menschen auf die Straße, wenn in diesem Land beinahe täglich Frauen und Mädchen
Opfer von Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen werden, wobei es sich bei
den Tätern in der Regel um arabische Migranten handelt.
Wo bleibt hier der Aufschrei?
Wo bleibt hier das öffentliche Interesse?
Warum wird darüber nicht in sämtlichen Medien sowie den ÖRR
tagelang rauf und runter berichtet? Weil es zu viele Fälle sind?
Wo bleiben hier die Demonstrationen gegen die Täter?
Warum geht niemand für diese Opfer auf die Straße?
Waren diese Frauen und Mädchen einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort?
Unerträglich, die Heuchelei in diesem Land!

~*~
 
Heuchelei ist die Tugend des Feiglings
 
Voltaire (1694 - 1778)
war französischer Philosoph der Aufklärung,
Historiker und Geschichts-Schriftsteller

~*~
 
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Sonntag, 29. März 2026

Jede Wolke hat einen Silberstreifen

 und dieser Silberstreifen kommt gerade bei dem derzeitigen aprilschaurigen Wetter
besonders gut zur Geltung, denn er macht Hoffnung. Und die verschwindet nicht so
einfach. Sie bleibt, als wolle sie sagen: Hey, ich bin auch noch da! Es wär schlimm,
wenn das nicht so wäre. Es ist wie mit der Sonne: Selbst wenn man sie nicht sieht,
ist die da, und meistens dauert es auch nicht lange, und sie taucht am Horizont auf
oder sie krabbelt hinter den Wolken hervor und blinzelt der Welt freundlich zu. Und
im hellen Sonnenlicht sieht die Welt gleich viel freundlicher aus, insbesondere nach
dem kurzen Winterintermezzo mit Graupel- und Regenschauern sowie  Temperaturen
im Minusbereich. Brrrrr. Die Magnolien haben den leichten Frost nicht überstanden.
Hoffentlich war das der Abschied des Winters. Jetzt brauchen wir mehr Wärme und
helles Frühlingswetter, damit sich die restlichen Knospen an den Zierkirschbäumen
und am Apfelbaum entfalten können und wir mit den Aufgaben im Garten weiter-
machen können.


Jetzt geht es wettermäßig stetig aufwärts – so Gott will. Frühling und die Freude über
das Erwachen der Natur, entschädigt für das Chaos, in welchem die Welt derzeit steckt.
Trotzdem bleiben Befürchtungen, dass sich das Chaos ausweitet und weiter eskaliert.
Manchmal muss man es wenigstens für ein paar Stunden am Tag einfach ausblenden.
Und bald ist Ostern, da gilt es, Eier im Garten zu verstecken, damit die Kinder, wenn
sie zu Besuch kommen, sie suchen können. Das ist jedes Jahr zu Ostern ein Spaß, da
die Knuddels bei der Suche helfen.

Die Knuddels genießen das Outdoorleben, weil es da immer allerhand zu bestaunen
gibt. Vor allem die kleine Micky Maus, der Wildfang, der gerade dabei ist, die Welt zu
entdecken, ist immer ganz aus dem Häuschen vor Aufregung. Da gibt es so viel Neues
zu sehen, zu beschnuppern, so viele Dinge, mit denen man allerhand anstellen kann.


Mit allem, was es so zu entdecken gibt, kann ein kleiner Puppy einiges anfangen. Er kann
Sachen auseinandernehmen, zerreißen, anknabbern, verstecken, herumtragen, und über-
all liegen lassen. Er kann sich Frauchens Hausschuh schnappen, wenn der im Badezimmer
so rumliegt, und damit durch das ganze Haus flitzen. Darüber freut sich Frauchen ganz
besonders, weil sie dann barfuß hinterherlaufen muss. Es findet sich immer etwas, womit
man spielen kann. Ein Stofftier lässt sich so wunderbar zerpflücken und so lange bear-
beiten, bis der gesamte, flauschige Inhalt im ganzen Zimmer verteilt ist.


Da kommt die Bewegung für Frauchen nicht zu kurz. Aber auch außer Haus wartet
so manches Abenteuer. Da sind Eichhörnchen, die sich an den Walnüssen und am
Vogelfutter bedienen, da fliegen die Vögel, Schmetterlinge und Hummeln. Nachbars
Katze huscht mal eben über die Terrasse und in der Ferne bellt ein Hund.


Auch auf Spaziergängen am Bach oder am See gibt es allerhand zu beobachten.


Überall summt und brummt es und es duftet, wenn man an blühenden Sträuchern
vorbeikommt.


Und weil das Entdecken der Welt mit all den Abenteuern so anstrengend ist,
muss ein kleiner Puppy ab und zu ein Nickerchen machen und von weiteren
aufregenden Abenteuern träumen.

Das Leben in der kleinen, heilen Welt eines Puppies ist so unbeschwert, weil er
von den Übeln, den Problemen, den Krisen, Kriegen, dem Chaos, den Konflikten
und Katastrophen nichts ahnt. Er ist einfach nur er selbst. Er spielt unbekümmert,
frisst sein Schüsselchen leer, trinkt frisch gezapftes Wasser. Die vielen neuen
Eindrücke und Abenteuer machen natürlich müde. Also kuschelt er sich in sein
Körbchen und schläft ein Weilchen.
Gleich nach dem Aufwachen geht es wieder auf Abenteuer- und Entdeckungsreise.
~*~

Der Horizont kann noch so düster erscheinen,
die Wolken noch so dunkel,
es wird immer einen Silberstreifen
der Hoffnung geben.

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Freitag, 27. März 2026

Hinter dem Lärm


Im lichten Morgengrau auf neuen Pfaden wandeln,
sich hingeben dem Frieden der Natur im Zeitenwandel.
Dem Lärm der Menschen, den Konflikten entfliehen,
in Gedanken durch die Weiten des Weltalls ziehen.


Dort, wo die Sterne schweigen und die Zeit verblasst,
verliert die Erdennot an Schwere und an Last.
Kein Wort, das trennt, kein Zorn, der noch besteht,
wenn sich das Rad des Lebens sanft im Kreise dreht.


Federleicht kehrt der Geist aus fernen Sphären heim,
schließt diese friedliche Stille tief in seiner Seele ein.
Wer das Große sah, erkennt im Kleinsten Licht,
dass selbst im Wandel die Stille des Friedens nicht bricht.
 

Ein Haiku
Das Rad des Lebens
Im Kreis des Wandels der Zeit
Frieden der Seele.

~*~

Der Lärm der Welt wird immer lauter. Frieden und friedvolle Zeiten sind nach wie vor nicht
in Sicht. Das Feuer und der Zorn des Krieges, von Menschen entfacht, nehmen immer größere
Ausmaße an und sind außer Kontrolle geraten. Immer mehr Menschen sind inzwischen von
den Auswirkungen der Kriege in der Welt betroffen.
Die Machthaber und Herrscher befeuern einander. Wenn du nicht machst, was ich will, trete
ich die Hölle los, so tönt der lauteste dieser üblen Peace-Kriegstreiber. Sie wüten, sie drohen,
sie beschimpfen sich, schlagen um sich, Auge um Auge, ohne sich der Folgen ihres Wahnsinns
bewusst zu sein. Sie sind gefangen in ihrem Chaos, aus dem sie keinen Ausweg sehen.

In der Ukraine wie auch im Iran, wollen die Angreifer, die Kriegstreiber, sich nicht zurück-
ziehen, bevor sie ihr Kriegsziel erreicht haben. Keiner beabsichtigt nachzugeben, jeder will der
Größte, der Mächtigste, der Stärkste sein. Auf keinen Fall wollen sie zu den Versagern und Ver-
lierern gehören. Natürlich geht es in Kriegen darum, den Gegner auszuschalten, zu vernichten,
zu zerstören, er soll am Boden liegen und um Gnade winseln, klein beigeben. Der Angegriffene
soll kapitulieren, sich ergeben, damit der Angreifer als Sieger aus seinem Krieg hervorgehen
kann. Er will zu den Gewinnern gehören, sich brüsten und auf die Schulter klopfen. Auch
wenn er für diesen Sieg hunderttausende Menschenleben geopfert und zig Milliarden Steuer-
gelder, in den Sand gesetzt hat. Egal, Hauptsache, er kann über seinen Feind triumphieren und
sich der Welt als Sieger präsentieren. Wie armselig! Wie schrecklich armselig! Wie schwach-
sinnig! Und der, der am lautesten lärmt, also der Peacemaker, beschwert sich jetzt lauthals
über fehlende Unterstützung anderer Länder. Gut, dass die ihm was husten. Er hat diese Länder
nicht einmal in sein Kriegsvorhaben eingeweiht, weil er von einer Blitzaktion ausging. Er hat
sogar großspurig getönt: Wir brauchen euch nicht. Jetzt, nachdem seine Aktion in einem Chaos
ohne Ausweg steckt, schreit er um Hilfe und ist beleidigt, dass die Verbündeten, die er bei jeder
Gelegenheit »runtermacht«, nicht springen, sobald er pfeift. Warum bittet er seinen Buddy im
Zarenland nicht um Hilfe und Unterstützung? Ach, ich vergaß, der unterstützt ja schon den Iran.
Wie sagte Wilhelm Busch so schön: Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.

Jeder einzelne Kriegstreiber, ob im Zarenland, in den USA oder in Israel, der ein anderes
Land und dessen Bevölkerung völlig unnötig und sinnlos angegriffen hat, wird diese Grau-
samkeiten für den Rest seines Lebens mit seinem Gewissen ausmachen müssen. Genugtuung
wird nicht helfen, denn die Schuld am Tod so vieler Menschen und die angerichteten Zer-
störungen, die enormen Kriegskosten und die Folgen, wiegen schwerer. Sehr schwer!

Noch fühlen sich diese Tyrannen, die ein Kriegsverbrechen begangen haben, sicher, aber die
 Zeit wird kommen, in der sie nicht mehr ruhig schlafen können. Eine Zeit, in der sie fest-
stellen werden, dass sie sich selbst vernichtet und ihren eigenen Untergang herbeigeführt
haben. Dann werden sie alleine, isoliert dastehen und genug Zeit haben, über ihre Sünden
nachzudenken. Der Lärm in ihren Köpfen wird unerträglich sein. Denn die Hölle wird sich
für die Kriegstreiber auftun!

~*~

Wenn wir zum Krieg rüsten, werden wir Krieg haben

Bertold Brecht (*1898 ; † 1956)
war ein einflussreicher deutscher Dramatiker

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Gedicht und Haiku: Ursula Evelyn

Donnerstag, 26. März 2026

Wie geht's?

fragte sie und fuhr – ohne meine Antwort abzuwarten – fort: „Also wissen Sie, bei
mir ist wieder so allerhand passiert. Ich war vorgestern beim Arzt und was soll ich
ihnen sagen? Er hat eine Ultraschalluntersuchung gemacht und festgestellt,....usw.
usw.......
Ich hörte geduldig zu, denn anscheinend hatte sie auf die Frage, wie es mir geht,
nicht wirklich eine Antwort erwartet. Diese Frage war also wieder einmal nur eine
Floskel. Wirkliches Interesse war jedenfalls nicht vorhanden. Das ist bestimmt vielen
Menschen schon so ergangen. Es ist eine beiläufige Frage, die man jemandem stellt,
um ein belangloses Gespräch anzufangen, über Dinge, die man unbedingt loswerden
will. Oder man redet Belangloses oder über Banalitäten, vielleicht nur so zum Zeit-
vertreib, oder weil man sonst niemanden hat, mit dem man reden kann. Wobei die
Fragestellerin dann die Wortführerin ist und bleibt, und dem Gegenüber kaum eine
Gelegenheit gibt, ein paar Worte zu sagen.
Überhaupt ist es mit Menschen oft so, dass die meisten gerne endlos über sich selbst
reden oder von sich erzählen, ohne großes Interesse am Gegenüber. Meistens sind
das Menschen, die tatsächlich zu viel Zeit haben oder nichts mit ihrer kostbaren
Lebenszeit anzufangen wissen.


Aufgefallen ist mir schon vor einiger Zeit, dass die Menschen im Netz aggressiver
geworden sind. Manche bezeichnen diejenigen, die kontroverser Meinung sind, sogar
gerne mal als »eine Horde verblödeter Erwachsener«. Das hätte es vor Jahren in dieser
Art und Weise nicht gegeben. Der Respekt der Menschen voreinander hat nachgelassen
und die Hemmschwelle des guten Tons und Benehmens ist längst überschritten. Das ist
nicht nur ein Zeichen dafür, wie gespalten dieses Land inzwischen ist, es zeigt auch, wie
sehr die Verrohung in diesem Land fortschreitet. Wenn in Blogs und anderen Social-
Media-Plattformen nur noch nach Bestätigung der eigenen Meinung oder nach Aner-
kennung und Likes getrachtet wird, man andere Meinungen nicht mehr gelten lässt oder
eine ehrliche Meinung unerwünscht ist, dann halte ich mich lieber von den Menschen
fern.
Außerdem muss ich nicht überall meinen Senf dazugeben, zumal der nicht nur aus Zu-
stimmung und Bestätigung bestehen würde, sondern meine ehrliche Meinung wäre.
Und die ist, sobald sie kontrovers ausfällt, eben nicht erwünscht. Das ist wahrlich eine
traurige Entwicklung. Und dennoch tummeln sich tagtäglich Millionen Menschen im
Netz, um einander zuzustimmen oder zu schreiben, was der andere lesen will. Ob es
sich dabei immer um eine ehrliche Meinung handelt, darf bezweifelt werden.


Sporadisch, an kalten, regnerischen Tagen, wenn das Wetter trüb und man selbst so
gar nicht richtig in Fahrt kommt, begebe ich mich auch mal auf eine kurze Reise durch
das Bloggerland. Leider ist nicht sehr viel dabei, das wirklich interessant, sehens- oder
lesenswert wäre. Schon gar nicht inspiriert das Geschriebene zum Nachdenken. Das
ist eigentlich schade, weil es doch interessant wäre, was Menschen so zu bestimmten
Themen denken. Nur ganz selten finde ich mal einen Blog, von dem ich sagen könnte,
das zu lesen oder diese Fotos anzuschauen, hat sich gelohnt.

Ich komme noch mal auf Schopenhauer zurück, der ja als Pessimist galt und ein ziem-
licher Eigenbrödler gewesen zu sein scheint. Er war nie verheiratet, lebte alleine mit
einem Pudel und verbrachte viel Zeit mit Denken, Lesen und Spaziergängen. Er liebte
die Musik und spielte selbst Flöte. Da er geerbt hatte, konnte er sich ein relativ komfor-
tables Leben leisten. Er war jedenfalls nicht auf Geldverdienen angewiesen.
Schopenhauer ist überzeugt, dass das Leben, Leiden bedeutet, und er sieht die Welt als
Wille. Kein bewusster, vernünftiger Wille, sondern als einen blinden, rastlosen und
unersättlichen Drang. Als ein Begehren, das niemals endgültig befriedigt werden kann.
Denn kaum habe sich ein Wunsch erfüllt und den Menschen für kurze Zeit ein Glücks-
gefühl beschert, folgt auch schon die Langeweile und ein neuer Wunsch.
Dadurch entstünde zwangsläufig Leiden. Er sieht den Menschen wie Hamster in einem
Rad, das von einem blinden Trieb angetrieben wird.


Ich hatte auch schon mehrfach darüber geschrieben, dass wir uns selbst zu Sklaven
immer neuer Wünsche und zu Sklaven der Zeit machen. In diesem Punkte stimme ich
mit Schopenhauer überein. Auch in puncto Hamsterrad bin ich seiner Ansicht. Anders
sehe ich allerdings das Leben als Leiden. Selbst wenn ich mir einen Wunsch nicht er-
füllen kann, muss ich ja nicht zwangsläufig leiden. Das hat doch etwas mit zu hohen
Ansprüchen, Erwartungen und der Einsicht zu tun, sich gewisse Dinge einfach nicht
leisten zu können sowie der Tatsache, dass zu hohe Erwartungen zu Enttäuschungen
führen können. Das Leben besteht ja nicht nur aus Konsum. Natürlich gehört Leiden im
Leben eines Menschen dazu, aber eben nicht nur. Es gibt die vielen kleinen Freuden
und Glücksmomente im Leben: eine Blume, der Sonnenaufgang am Morgen, die Vögel,
der Blick aufs Meer, der duftende Kaffee usw. Das lässt er ganz außer Acht. Ein  Spazier-
gang im Wald oder am Strand, das sind doch wunderbare Glücksmomente.
Es gibt so vieles, das Freude bereitet und Glücksmomente beschert.

Wenn er jedoch sagt, dass fast alle Leiden der Gesellschaft entspringen, dann stimme
ich ihm wieder zu, denn das sehe ich genauso. Dazu muss aber gesagt werden, dass es
sich dabei nicht um körperliche, sondern eher um mentale oder emotionale Leiden
handelt. Das hat heutzutage wahrlich ein immenses Ausmaß angenommen. Daher kann
ich schon verstehen, dass er sich von den Menschen zurückgezogen hat und die Einsam-
keit vorzog. Geht mir genauso. Wobei Einsamkeit und Alleinsein unterschiedlich zu be-
trachten sind. Das Alleinsein kann man selbst wählen, während Einsamkeit unfreiwillig
ist und einem inneren, schmerzhaften Gefühl entspringt.


Lebensfreude strahlte Schopenhauer wahrlich nicht aus und einen lebensbejahenden
Eindruck macht er auch nicht. Er scheint eher ein etwas seltsamer Zeitgenosse gewesen
zu sein, der die letzten sechzehn Jahre seines Lebens alleine mit seinen Pudeln in Frank-
furt a. M. lebte. Vielleicht hat er auch zu viel Zeit mit Denken und zu wenig Zeit in
Gesellschaft anderer Menschen oder in der Natur verbracht. Trotzdem verstehe ich sein
Bedürfnis nach dem Alleinesein.
Manche Menschen würden Einsamkeit sogar als Luxus bezeichnen. Ich kann das nicht
beurteilen. Denn einsam war ich eigentlich noch nie. Alleinsein hat auf jeden Fall mehr
Vorteile als Nachteile, das kann ich aus Erfahrung bestätigen.

Arthur Schopenhauer jedoch sieht den Menschen als ein primär triebgesteuertes, ego-
istisches und durch einen blinden »Willen zum Leben« bestimmtes Wesen. Da dieser
Wille unendlich ist, das Leben aber begrenzt und leidvoll, ist das menschliche
Dasein laut Schopenhauer wesentlich unglücklich.
Nee, also das empfinde ich so überhaupt nicht, ganz und gar nicht.

~*~
Dieses Zitat drückt Schopenhauers Philosophie über den Menschen fast perfekt aus:

„Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung,
Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen,
wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man
ohne Misstrauen schauen kann?“

Das wiederum hat was!


Was waren das noch für gemächliche Zeiten! Ich stelle mir diese Zeiten ohne Stress,
Hektik und Eile vor, dafür mit viel mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens.
Sorgen und Probleme wird es auch zu dieser Zeit gegeben haben. Das Leben ist
immer eine Herausforderung und gleichzeitig ein Risiko, denn es ist nie vorher-
sehbar und man konnte und kann nie wissen, was als Nächstes passieren wird.

So wie heutzutage!

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Ein Haiku
 Naturverbunden
Innere Seelenruhe
Freude am Dasein

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