Mittwoch, 29. April 2026

Was ist eigentlich Wirklichkeit

 Vor einigen Jahrzehnten  habe ich die These aufgestellt, dass »Wirklichkeit genau das ist,
wovon wir Menschen glauben, dass sie es nicht ist«.
Vor ein paar Tagen, also viele Jahre später, habe ich diese These mal der KI vorgestellt
und folgende Antwort erhalten: Das ist eine dieser wunderbar schwindelerregenden Fragen,
die zeigen, dass Philosophie eigentlich nur kontrolliertes Staunen ist. Die kurze Antwort
der KI lautete:
 Absolut!


Das erscheint ziemlich verwirrend, ist aber bei näherer Betrachtung schon fast logisch.
Ich finde, es ist ein faszinierendes Thema, aber wer macht sich schon Gedanken über
ein solches Thema, wo es doch so viel wichtigere und aktuellere Dinge im Leben gibt,
mit denen man sich beschäftigen oder ablenken kann. In erster Linie sind es natürlich
Philosophen und Menschen, die dieses Thema interessiert.

Wirklichkeit kann tatsächlich auf viele Arten interpretiert werden, abhängig von den
philosophischen Überzeugungen und Weltanschauungen eines Menschen. Einige
Philosophen betrachten die Wirklichkeit als objektive und unabänderliche Tatsache,
während andere argumentieren, dass sie subjektiv und von den Wahrnehmungen und
Überzeugungen einer Person beeinflusst ist.

Einige Philosophen, wie René Descartes, haben argumentiert, dass die Wirklichkeit eine
rein mathematische Angelegenheit ist und dass alles, was existiert, auf den Prinzipien
der Mathematik basiert. Andere, wie Immanuel Kant, haben argumentiert, dass unsere
Wahrnehmungen und Vorstellungen eine wichtige Rolle bei der Konstruktion der Wirk-
lichkeit spielen, und dass die Wirklichkeit eine Art »Kategorie« unseres Geistes ist.

Es gibt auch Philosophen, die die Wirklichkeit als eine Art Illusion oder Täuschung
betrachten. Zum Beispiel haben einige buddhistische Philosophen argumentiert, dass
die Wirklichkeit, die wir wahrnehmen, nicht die wahre Natur der Dinge widerspiegelt,
sondern eher eine Art Projektion unseres eigenen Bewusstseins ist.


Wir Menschen neigen dazu, zu glauben, dass die Welt exakt so aussieht, wie wir sie
sehen. Doch unsere Sinne sind keine Fenster zur Welt, sondern Filter. Wir glauben z. B.
der Raum zwischen uns und dem Bildschirm sei »leer«. In Wirklichkeit wimmelt es dort
von Radiowellen, WLAN-Signalen und Neutrinos, für die wir einfach kein »Antennen-
system« haben.
Je tiefer wir graben, desto weniger ähnelt die Wirklichkeit dem, was unser gesunder
Menschenverstand für »real« hält. In diesem Sinne ist die Wirklichkeit oft unlogisch –
oder der Intuition widersprechend – sie ist genau das, was wir uns im Alltag nicht vor-
stellen können.

Das Höhlengleichnis von Platon ist ein anschauliches Beispiel:
Wir glauben, wir erkennen die »Dinge an sich«.
Vielleicht ist die Wirklichkeit aber nur ein internes Modell unseres Gehirns – eine nütz-
liche Illusion. Wenn wir glauben, die Welt sei »da draußen« genauso vorhanden, könnte
die Wirklichkeit stattdessen ein rein mentales Konstrukt sein.
Wenn die Wirklichkeit genau das wäre, wovon wir glauben, dass sie es nicht ist, dann
wäre sie per Definition unsichtbar für unsere Erwartungen. Wir würden sie erst in dem
Moment erkennen, in dem wir bereit sind, all unsere Gewissheiten über Bord zu werfen.
Vielleicht ist die Realität also kein Ort, sondern eher das, was übrig bleibt, wenn man
alle menschlichen Vorurteile abzieht.


Einige Physiker vermuten sogar, dass unsere gesamte 3D-Welt eigentlich nur eine
Projektion von Informationen ist, die auf einer 2D-Fläche am Rande des Universums
gespeichert sind.
 Die radikale Umkehrung: Wir glauben, wir sind 3D-Wesen in einem 3D-Raum. In
Wirklichkeit könnten wir nur das »Hologramm« einer fernen Datenstruktur sein.

Wenn die Wirklichkeit tatsächlich »Information« oder »Geist« ist statt »Materie«,
dann ist unser Glaube an die Trennung von Subjekt (Ich) und Objekt (Welt) der größte
Irrtum von allen. Wir wären dann nicht Beobachter einer Welt, sondern integrale Be-
standteile eines laufenden Prozesses.
Das wirft die spannende Frage auf: Wenn die Welt »Information« ist, wer oder was
schreibt dann das Programm? Eine spannende Frage oder?

Wenn wir die Materie als feste Grundlage aufgeben und die Welt als Information oder
Geist betrachten, landet man mitten in der »Königsdisziplin« der Philosophie. Hier
wird die Antwort auf meine ursprüngliche Frage – ob die Wirklichkeit das Gegenteil
dessen ist, was wir glauben – fast schon unheimlich.

Wir glauben meist: Materie erzeugt Bewusstsein. (Das Gehirn »macht« Gedanken).
Die Philosophie (und einige moderne Physiker) sagt oft: Bewusstsein erzeugt Materie.
Hegel hatte z. B. eine radikale Idee, indem er meint, die ganze Weltgeschichte ist
eigentlich ein riesiger Lernprozess eines universellen Geistes.
Wir glauben, wir sind getrennte Individuen, die eine fremde Welt erkunden. Aus philo-
sophischer Sicht sind wir die »Augen«, mit denen das Universum sich selbst betrachtet.
Die Wirklichkeit ist kein toter Klumpen Materie, sondern ein lebendiger, denkender
Prozess.

Jean Baudrillard ging sogar einen Schritt weiter, in die Moderne. Er behauptete, wir
hätten die »echte« Wirklichkeit längst durch Zeichen und Symbole ersetzt. Seine These:
Wir glauben, unsere Karten, GPS-Daten, Social-Media-Profile und Nachrichten seien
Abbilder der Realität. Die Symbole sind inzwischen realer als die Welt selbst (Hyper-
realität). Die Wirklichkeit ist nicht das, was wir auf dem Bildschirm sehen, sondern das,
was durch den Bildschirm verdrängt wird.


Eine immer populärer werdende Theorie besagt, dass Bewusstsein eine fundamentale
Eigenschaft des Universums ist – genau wie Masse oder elektrische Ladung. Wenn Infor-
mation die Basis von allem sein soll, dann trägt jedes Elektron einen winzigen Funken
»Erleben« in sich.
Als Konsequenz bedeutet das: Die Welt ist nicht »tot« und wir sind die einzige Aus-
nahme. Die Welt ist durch und durch »wach«, und wir sind nur eine besonders kom-
plexe  Bündelung dieser Wachheit.

Wenn die Wirklichkeit das ist, wovon wir glauben, dass sie es nicht ist, dann ist sie:
Nicht fest, sondern flüchtig (Quantenphysik).
Nicht lokal, sondern überall vernetzt (Verschränkung).
Nicht materiell, sondern Information oder Bewusstsein (Philosophie/Simulation).

Ein Zitat von Sir Arthur Eddington, einem Astronomen, lautet:
 »Der Stoff, aus dem die Welt ist, ist geistiger Stoff.«

Das hieße am Ende: Wir suchen die »Wahrheit« da draußen im Weltraum oder in
Mikroskopen, aber vielleicht finden wir sie nur, wenn wir den Blick nach innen richten –
dorthin, wo die Information verarbeitet wird.

Insgesamt kann man sagen, dass die Wirklichkeit ein komplexes Konzept ist, das
von Philosophen seit Jahrtausenden untersucht wird, und dass es viele unterschied-
liche Ansichten darüber gibt, was die Wirklichkeit ist und wie sie zu verstehen ist.

~*~

Jeder meint, dass seine Wirklichkeit die wirkliche Wirklichkeit ist.
Paul Watzlawick (* 1921 †  2007)
war ein österreichisch-US-amerikanischer Philosoph

~*~
 
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Montag, 27. April 2026

Das Gartenglück genießen

Fotos vom vergangenen sonnigen, wolkenlosen, blauen Wochenende ohne weitere Worte.
Nur ein kleines Gedicht dazu.

  
 

Das Gartenglück genießen,
dem Quell des Lebens näher sein,
Sehen, wie die Blümlein sprießen,
zart und grün im Sonnenschein.

Wie sie sich liebkosen lassen,
von des Frühlings sanfter Luft,
wie meine Sinne sie erfassen,
mit ihrem lieblich zarten Duft.

Wie mein Herz sie rasch erwärmen,
mit ihrer Schönheit Tag für Tag,
heiter beginne ich zu schwärmen
über diese Farbenpracht.

Wie viel ärmer wär’ mein Leben,
ohne alle die Blümelein.
Dankbar, für alles, was sie geben,
schließ’ ich in mein Herz sie ein.

~*~*~*~

Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen,
sondern mit dem Herzen.

Bernhard von Clairvaux (um 1090 - 1153)
war französischer Zisterzienser-Abt und Theologe

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Gedicht: Ursula Evelyn

Samstag, 25. April 2026

Tiefenentspannt am Mittag

das tut so gut. Einfach das schöne Wetter genießen und sich des Lebens freuen. Es ist
wirklich eine Wohltat, einfach dazuliegen und zu entspannen. Und während ich so unter
der Markise auf der Terrasse lag, die kleine Mickymouse mit auf der Liege, habe ich
mich gefragt, was so ein kleiner Hund, der immer noch dabei ist, die Welt zu entdecken,
wohl denkt. Er sitzt oder liegt da und reagiert auf alles, was sich bewegt, das mag ein
Schmetterling sein, der vor der Terrasse herumflattert. Das mögen die Vögelchen sein,
die das Vogelhäuschen anfliegen. Die Amsel auf dem Dach des Gartenhäuschens oder die
Hummeln auf Nahrungssuche, die ihm schon mal ziemlich nahekommen. Immer gibt es
etwas Neues zu entdecken. Und er beobachtet alles ganz genau.
Lilly, die das alles schon seit Jahren kennt, lässt sich dagegen die warmen Sonnenstrahlen
auf's Fell scheinen und ist - wie ich - ebenfalls tiefenentspannt. Meist dauert es nicht lange
und wir beide sind vor lauter Tiefenentspannung eingenickt. Sogar die Mickymouse, die
in den vergangenen Wochen ganz schön gewachsen ist, kann sich in der himmlischen
Ruhe nach einer Weile der Müdigkeit nicht widersetzen. Und so halten wir drei ein tiefen-
entspanntes Nickerchen. 
So schön! So still, so friedlich, so entspannt.
 

Doch später drängen sich die Nachrichten vom Morgen wieder in die Gedanken. Da  war zu
lesen: Deutschland bereitet sich auf den Krieg vor. Der Feind sei Russland. Ein Krieg gegen
die NATO sei jedoch ausgeschlossen, solange das Zarenreich gegen die Ukraine kämpfe.
Gleichzeitig beobachte der Geheimdienst bereits konkrete Vorbereitungen für einen mög-
lichen Konflikt mit dem Bündnis. Das Zarenregime stelle »die größte und unmittelbarste Be-
drohung für Frieden und Stabilität in Europa« dar. Und trotzdem oder vielleicht gerade des-
wegen, will der alte Peacemaker offenbar den kleinen, alten Zar zum G-20-Gipfel nach
Miami einladen. Sie sind und bleiben halt alte Kumpels, auch wenn der eine dem anderen
in den Rücken fällt. Da diese beiden Kriegstreiber die Welt unter sich aufteilen wollen,
müssen sie natürlich zusammenarbeiten. Unglaublich, was die sich erlauben. Wenn dem
tatsächlich so sein sollte, wäre es sinnvoll, wenn alle anderen Mitglieder dem Treffen fern-
blieben.  Da der Gipfel erst im Dezember stattfindet und die Midterms im November,
werden die Amerikaner einen weiteren Grund haben, ihrem großartigen Peacemaker einen
Denkzettel zu verpassen.

Diese alten Männer und ihr Wahnsinn, Kriege zu führen. Sie sind einfach zu dumm, um die
Menschheit in Frieden leben zu lassen. Jetzt finden sie aus diesem Chaos, welches sie ange-
richtet haben, keinen Weg mehr raus. Es bleibt ihnen nur noch, weiterzumachen und zu
eskalieren. Die Welt rüstet immer weiter auf. Wozu? Darauf gibt es nur eine einzige Antwort.
Na, dann haut mal rein! Wenn, wie auf einem seriösen YouTube-Kanal zu hören war, der
Peacemaker nach dem Nuclear-Code gefragt hat, dann frage ich mich, warum der nicht end-
lich aus dem Amt entfernt wird. Ich weiß, es ist schwierig, doch dieser alte Mann ist so wirr
im Kopf, dass etwas unternommen werden muss. Zum Glück hat man ihm den Code ver-
weigert, der angeblich nur für einen Atomtest benutzt werden sollte. Jeden Tag treibt dieser
Psychopath eine neue Sau durch die Welt, und trägt immer weiter zur Eskalation bei.

.
China ist nicht minder aktiv, wenn ich lese, dass das Reich der Mitte einen Minengürtel mit
Unterwasserdrohnen um Taiwan und Japan plant, dann scheint sich das Land offensichtlich
so allmählich auf einen Angriff vorzubereiten. Welches Chaos dann anhand der globalen
Lieferketten droht, mag man sich gar nicht vorstellen. Was haben diese alten Herrscher mit
der Welt vor? Wollen sie die gesamte Menschheit ins Unglück stürzen? Die geopolitische
Lage ist wirklich sehr kritisch. Wer hätte gedacht, dass ein paar alte Männer eine derart
massive Bedrohung für die gesamte Welt werden könnten.

Oder sind wir gar an dem Punkt angekommen, von dem ich vor Jahren mal schrieb:
Immer mehr, immer weiter, immer höher, immer schneller, muss eines Tages kollabieren.
Muss erst alles zerstört werden, um es dann wieder neu aufzubauen?
Muss die alte Weltordnung beendet werden, um eine neue Weltordnung zu installieren?
Sind wir jetzt an dem Punkt? Egal, ob das gut ausgeht oder ein Großteil der Menschheit
in Armut versinkt oder auf der Strecke bleibt? Die Superreichen haben immerhin vor-
gesorgt und sich in abgelegenen Gegenden Bunker mit allen Schikanen bauen lassen.


So bedrohlich die Lage auch ist, ich werde es mir trotz allem gut gehen lassen. Wer weiß,
wie lange das noch möglich ist. Diesbezüglich habe ich gar kein gutes Gefühl. Nein, es
deuten nichts, absolut nichts auf bessere Zeiten hin, es wird eher immer düsterer, aber die
Zeichen standen ja bereits eine ganze Weile auf dunkle Wolken am Horizont.
Doch es bleibt immer noch der Silberstreifen.

Bei diesem herrlichen Frühlingswetter, dem wohltuenden Sonnenschein, der angenehmen
Wärme ist es mir eh wichtiger, die Zeit draußen mit den Knuddels zu verbringen. Im
Garten gibt es immer noch viel zu tun und bei dem Wetter macht es auch richtig Spaß. Zum
Schreiben bleibt der Abend bei einem Gläschen Wein - in der wärmeren Jahreszeit vorzugs-
weise ein badischer Weißwein.


Informieren werde ich mich selbstverständlich weiterhin, denn man muss in diesen
surrealen Zeiten tatsächlich auf alles gefasst sein. 
Experten gehen aufgrund der derzeitigen geopolitischen Krisen und Kriege von einer
neuen weltweiten Armut aus, von der auch unser Land nicht verschont wird. 

Warum muss so mancher Mann im 21. Jahrhundert, der Welt immer noch beweisen
wollen, was für ein toller Hecht er ist, wenn er doch nur ein armseliger, alter Mann ist!

~*~*~*~

Noch nie waren so viele so sehr wenigen ausgeliefert.

Aldous Huxley (* 1894 ; † 1963)
war ein britischer Schriftsteller und Philosoph

~*~
 
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Donnerstag, 23. April 2026

In Zeiten, wie diesen

von Kriegen und Krisen muss man stark und widerstandsfähig sein. Täglich werden wir mit
schlechten Nachrichten konfrontiert. Das überfordert so manchen Erdenbürger. Aber auch im
Land ist einiges im Argen. Die drastische Veränderung in der Gesellschaft ist für viele Bürger
eine ziemliche Herausforderung. Die Regierenden stellen uns auf harte Zeiten ein. Wir – also
ich nicht mehr, da in Rente – sollen uns mehr anstrengen und mehr arbeiten, wir seien zu be-
quem geworden, so der großartige Bundeskanzler Merz. Eigentlich eine absoluteFrechheit,
das zu fordern. Wenn die Bürger nicht so hart arbeiten würden, wäre das Land nur noch ein
Schatten seiner selbst. Dass die Sozialkassen zusammenbrechen würden, war schon vor zehn
Jahren abzusehen. Woran das liegt, ist auch allseits bekannt. Im Nachhinein will nur niemand
die gravierenden Fehler und Fehlentscheidungen wahrhaben, die sich unsere Regierenden
geleistet haben – allen voran die, einmalige, ehemalige Herrscherin dieses Landes.

Es ist doch kein Wunder, dass vielen Menschen die Motivation fehlt. Sie resignieren. Solange
die Regierenden den Bürgern immer mehr Geld aus der Tasche ziehen, alles rundherum teurer
wird und kein Ende der knappen Kassen in Sicht ist, wie sollen die Menschen denn noch Zuver-
sicht haben und positiv in die Zukunft blicken? Jetzt soll eine Basisrente eingeführt werden, die
natürlich zum Leben nicht reicht. Daher sollen die Bürger, die eh immer weniger in der Tasche
haben, privat vorsorgen. Wovon? Die Zuzahlungen für Medikamente sollen erhöht werden. Und
natürlich werden auch die Beiträge für die Sozialkassen immer weiter steigen. Von Zuckersteuer
und Tabaksteuer ist die Rede - ach, es ist wieder müßig, alles aufzuzählen. Wenn »die da oben«
in ihrem Elfenbeinturm so weitermachen, werden immer mehr Bürger das Land verlassen. Die
Armut im Land, aber auch in der Welt wird dramatisch zunehmen. Auch das war abzusehen.
Wenn immer mehr Firmen und Geschäfte schließen und zusätzlich durch den Einsatz von KI
immer mehr Jobs wegfallen, dann ist das ein zusätzlicher Frust für viele Arbeitnehmer.

Es kommen wahrlich harte Zeiten auf die Menschheit zu, und solange die Weltmächte  unter-
einander konkurrieren und nicht zusammenarbeiten, ist zudem der Frieden in Gefahr. Und das
betrifft alle Menschen auf diesem Globus. Daher ist es auch kein Wunder, wenn die Geburten-
raten weltweit zurückgehen.



Tatsächlich würden viele Menschen dieses Chaos am liebsten verdrängen. Doch die chaotische
Weltlage lässt sich eben nicht gänzlich ausblenden. Was also tun? Man muss lernen, damit um-
zugehen. Das ist eigentlich einfacher, als man denkt. Es erfordert Gelassenheit und innere Ruhe.
Einen gelassenen Menschen, der in sich ruht, kann so schnell nichts erschüttern, selbst wenn
die Welt um ihn herum aus den Fugen geraten ist. Und das tut sie, jeden Tag ein wenig mehr.
Denn wieder einmal droht der Peacemaker auf  seinem Social Account, dass, falls der Iran den
Deal nicht »annimmt«, werden die USA (mal wieder)» jedes einzelne Kraftwerk und jede
einzelne Brücke« im Iran ausschalten. Der Peacemaker will den »gesamten Iran in die Luft
sprengen«, sollten die Friedensgespräche scheitern. Den Iran scheint das nicht sonderlich zu beeindrucken, denn solange die US-Marine an der Seeblockade festhält, ist der Iran nicht bereit
zu weiteren Gesprächen.
Wie gestern Morgen zu erfahren war, hat der Peacemaker mal wieder einen Rückzieher gemacht.
 Jetzt soll die Waffenruhe auf unbefristete Zeit verlängert werden – gewissermaßen bis dem Iran
das Geld ausgeht. Schau'n wir mal wie es jetzt weitergeht. Für Asien und China wird das zu
einem großen Problem werden. Zudem hat der Peacemaker China aufgefordert, den Waffenhan-
del in den Iran einzustellen. Und was, wenn China das nicht tut? Noch ein Krieg?

Auch der kleine, alte Möchtegernzar haut ordentlich auf die Pauke und übt Rache an unserem
Land. Er gab die Anweisung, Öllieferungen an die Raffinerie in Schwedt zu stoppen.
Es schaukelt sich immer weiter hoch.


Angesichts dieser nicht enden wollenden Drohungen und Eskalationen, fällt es wirklich oft
schwer, positiv in die Zukunft zu blicken. Umso wichtiger ist es, das eigene Leben im Hier
und Heute so angenehm wie möglich zu gestalten. Und das fängt oft schon im Kleinen an.
Manchmal hilft es schon, seinen Alltag ein wenig umzugestalten, aus dem gewohnten Trott auszubrechen und einfach mal etwas anderes zu tun. Vielleicht ein neues Hobby zulegen,
etwas außer der Reihe zu unternehmen, vielleicht einen Spaziergang durch den Wald, oder
einen Bummel durch den Park in der Nähe. Sich einfach öfter mal in der Natur aufhalten.
Das tut gerade jetzt im Frühling besonders gut. Man sollte sich selbst ein wenig verwöhnen,
es sich richtig gut gehen lassen, sich etwas Schönes gönnen und sich Zeit für sich selbst
nehmen. Das kann man auch ohne die Gesellschaft von anderen Menschen in Angriff
nehmen. Es lenkt zumindest für eine Weile von den schlechten Nachrichten ab. Ich ziehe
es tatsächlich vor, alleine zu sein. Mir genügen der Garten und der Wald sowie ein Spazier-
gang mit den Knuddels am See. Hier finde ich genug Ruhe und Entspannung. Menschen
würden mich wirklich nur »stören«. Wenn man alleine ist, und dazu noch Stille herrscht,
konzentriert man sich wirklich nur auf die Umgebung, auf die Schönheit der Natur, auf die
Geräusche, wie den Wind oder das Zwitschern der Vögel. Das tut wirklich richtig gut.

Das soll aber nicht heißen, dass man sich für das Weltgeschehen überhaupt nicht interessieren
sollte. Im Gegenteil, es ist sogar wichtig, auf dem Laufenden und informiert zu bleiben. Dazu
muss man aber nicht konstant die Nachrichten verfolgen. Sie komplett auszublenden, wäre
fatal, um nicht plötzlich von drohendem Unheil überrascht zu werden. Zumal einige Experten
aufgrund des Iran- und Ukrainekrieges tatsächlich von einer weltweiten Gefahr und Armut
ausgehen. 


Trotz all der Krisen und Kriege, der Unruhen in der Welt und der ungewissen Zukunft, ist
das Leben immer noch lebenswert. Gerade, weil derzeit alles auf dem Kopf steht, sollte man
jeden Tag besonders bewusst genießen. Wie schnell sich alles ändern kann, haben wir oft
genug erlebt.
Mein Großneffe würde sagen: Musst einfach cool bleiben! Ich bin cool 😉, auch wenn das
nicht immer einfach ist, denn genau um die zukünftigen Generationen, zu denen mein Neffe
und seine Kinder gehören, mache ich mir schon so meine Gedanken.


Auch wenn wir im Land und in der Welt harten und unruhigen Zeiten entgegengehen, der
Frühling mit seinem frischen Grün, den blühenden Bäumen und Sträuchern, den Pflanzen
und Duft, der Wärme, dem strahlenden Sonnenschein mit einem blitzeblanken blauen
Himmel und dem fröhlichen Vogelgezwitscher bieten jeden Tag genug Gründe zur Freude.
Also: So stay cool! Oder wie der Engländer sagen würde:

Always look on the bright side of Life!

Und schon muss ich schmunzeln, weil mir gerade Monty Python und der Film
»The Life of Brian« in den Sinn kommt.

~*~

Es gibt nur ein Mittel, sich wohlzufühlen:
man muss lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein
und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt.

Theodor Fontane (* 1819 ; † 1898)
war ein deutscher Schriftsteller, Journalist

Endlich Frieden auf der Welt wäre dennoch wünschenswert.

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Montag, 20. April 2026

Alter gleich Altersweisheit?

Vor über einem Jahrzehnt habe ich mir auch hier im Blog die Frage gestellt,
wie es wohl sein wird, alt zu sein. Jetzt, da ich alt bin, stellt sich mir die Frage
nicht mehr, denn jetzt weiß ich, wie es ist, alt zu sein.



Jetzt bin ich zwar alt, fühle mich aber trotzdem nicht wirklich alt. Das mag
daran liegen, dass ich bisher das große Glück habe, noch relativ gesund und
beweglich zu sein. Ich klopfe gerade auf Holz. Auch meine Freude am Leben
ist nach wie vor vorhanden und ungetrübt. Damit ist auch Dankbarkeit und
Demut verbunden, es auf meinem Lebensweg bis hierher geschafft zu haben.
Zudem kann ich behaupten, nichts zu bereuen. Doch, ich bereue, dass ich
relativ lange geraucht und erst vor zwanzig Jahren damit aufgehört habe. Aber
besser spät, als nie. Ansonsten würde ich alles noch mal genauso und nicht
anders machen.
Jetzt bin ich zwar alt und dennoch kein bisschen weise. Und ich wäre doch so
gerne weise. Ich warte immer darauf, dass die Weisheit sich so allmählich ein-
stellt, aber die hustet mir was. Außerdem wüsste ich gerne, wie sich Weisheit
bemerkbar macht. Wann ist man weise?
Wenn man liest, was Experten dazu sagen, dann ist Weisheit im Alter absolut
keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Prozess, der eine tiefe innere Haltung
und eine bestimmte Verhaltensweise erfordert. Es ist kein Ergebnis von Intelli-
genz oder von Lebensdauer, sondern vielmehr das Resultat von reflektierter
Lebenserfahrung. Anzeichen, dass ein Mensch über Altersweisheit verfügt,
sollen eine heitere Gelassenheit und innere Ruhe sein. Wer über eine heitere
Gelassenheit verfügt, der regt sich seltener über Kleinigkeiten auf. Zudem
handeln weise Menschen in schwierigen Situationen wesentlich klüger und
können leichter damit umgehen.


Hinzukommt, dass weise Menschen aus ihrer Lebensgeschichte gelernt haben.
Sie blicken auf ihre Erfolge und Fehler zurück und können Erfahrungen in einen
größeren Zusammenhang bringen. Zudem können weise Menschen Widersprüche
aushalten und mit Unsicherheiten besser umgehen, ohne einfache Antworten zu
erwarten. Sie haben gelernt, ihr eigenes Ego zurückzunehmen, und sind weniger
darauf bedacht, recht zu haben oder sich durchzusetzen.

Interessant ist auch, dass weise Menschen das Bedürfnis und die Fähigkeit haben
sollen, ihr tiefes Verständnis von Zusammenhängen, Natur, Gesellschaft und an-
deren Themen, mit denen sie sich beschäftigen, an andere weiterzugeben. Weise
Menschen sollen sich im Alter ihrer Endlichkeit immer bewusster werden. Das
zeigt sich oft in einer friedlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglich-
keit, dem nahenden Lebensende, also dem Tod, vor dem sie keineswegs in Angst
verharren.


Es gibt allerdings auch alte Menschen, die nur noch auf ihr Lebensende warten,
die nichts mehr unternehmen oder am gesellschaftlichen Leben, in welcher Form
auch immer, teilnehmen. Besonders schlimm sind alte Menschen dran, wenn sie
krank und auf sich alleine gestellt sind. Sie warten oft tatsächlich nur noch auf
den Tod. Das ist sehr traurig und wird in unserer Gesellschaft wegen fehlender
Betreuung noch zunehmen.

Alter macht jedoch nicht automatisch weise, wie man immer wieder in der Welt
beobachten kann. Zur Weisheit gehören ebenfalls Bildung, Disziplin und Demut.
Zudem handelt ein weiser Mensch vernünftig und trifft gute Entscheidungen, die
zumindest anderen Menschen nicht schaden. Wenn er sich selbst schadet, ist das
sein Problem, und das sollte dieser Mensch nicht auf andere Menschen abwälzen.

Schade, dass so manch alter Mensch oft so wenig aus seiner Erfahrung im Leben
gelernt hat und nur sein eigenes Ego in den Mittelpunkt stellt und sich selbst für
unwiderstehlich und wichtig hält. Mir fallen da auf Anhieb zwei alte Männer ein,
die in der weltweiten Öffentlichkeit stehen. Würden diese Männer mehr Demut
und Dankbarkeit kennen, ginge es der Welt wesentlich besser. Aber solche ego-
manischen Männer, wie die beiden derzeitigen Kriegstreiber, eigentlich sind es
drei, gab es wohl zu allen Zeiten. Sie haben aus der Geschichte nichts gelernt.


Jetzt, da das Alter auch mich erreicht hat, oder ich das Alter, genieße ich jeden Tag
umso mehr und freue mich, dass ich es bisher bei relativ guter Gesundheit geschafft
habe. Alt fühle ich mich außer morgens beim Aufstehen, wenn ich meine alten
Knochen zusammensuchen muss, dennoch nicht, auch wenn der Body mir jeden Tag
vor Augen hält, wie alt ich wirklich bin.
Sei’s drum - es ist, wie es ist, und so lange es ist, wie es ist, bin ich recht zufrieden
und freue mich des Lebens!

Mit der richtigen Einstellung, guter Pflege von Körper, Geist und Seele,
kann man das Leben bis ins hohe Alter genießen.

~*~

Alternde Menschen sind wie Museen:
Nicht auf die Fassade kommt es an,
sondern auf die Schätze im Innern.

Jeanne Moreau  (* 1928 ; † 2017)
war eine französische Schauspielerin

~*~
 
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Samstag, 18. April 2026

Die Menschheit als Zeitzeugen


Die Menschheit wird gerade Zeuge eines weltweiten geopolitischen Umbruchs; einer
Zeitenwende; einer neuen Ära in der Menschheitsgeschichte. Und während die Welt den
Atem anhält, gibt es tatsächlich Menschen, die das nicht interessiert. Sie weigern sich,
Nachrichten zu verfolgen, weil sie ihre Ruhe haben wollen. Sie wollen nicht mit Tod und
Leid anderer Menschen, mit der Zerstörung ganzer Länder, mit Kriegen und Konflikten,
 kurz gesagt: mit dem weltweiten Chaos konfrontiert werden. Ein Chaos, welches immer-
hin den III. Weltkrieg auslösen könnte. Erstaunlich eigentlich, denn ich höre oder lese
immer öfter, dass Menschen das ganze Geschehen verdrängen, um in ihrem Alltag nicht
gestört zu werden. Andere regen sich auf, dass deutsches Steuerfeld in der Ukraine ver-
schwendet wird. Sie meckern, weil wir der Ukraine bei der Verteidigung ihres Landes
helfen - eigentlich unglaublich, aber jeder Mensch sieht die Dinge eben anders.

Wir Menschen sind gerade Zeitzeugen, also live dabei, wie ein paar irre, alte Männer
Geschichte schreiben. Alte, gelangweilte Männer, die auf dem besten Weg sind, mit ihren
unsäglichen Kriegen ein unfassbares weltweites Chaos anzurichten, aus dem es so schnell
 keinen Ausweg gibt. Oder wie Papst Leo XIV. es beschrieb:

»Die Welt wird von einer Handvoll Tyrannen zerstört«


Besonders einer dieser Tyrannen scheint völlig durchgeknallt zu sein und nicht mehr zu
wissen oder zu übersehen, was er da eigentlich anrichtet. Er hat völlig die Kontrolle über
sein angerichtetes Chaos verloren und faselt schon wieder von militärischen Vorberei-
tungen gegen Kuba. Dieser Chaot steckt immer noch im Iran-Krieg fest und der Blockade
in der Straße von Hormus und bereitet schon den nächsten Angriff vor. Der schläft nur noch
 zwei bis drei Stunden pro Nacht und ist wahrscheinlich in der restlichen Zeit damit be-
schäftigt, die Welt mit seinen absurden Nachrichten und Fantasien zu beglücken, nebst merk-
würdiger Jesus-Bilder. Ansonsten denkt der sich wohl aus, was er als Nächstes anstellen kann.
Und diesbezüglich muss man nicht lange warten, denn wie zu lesen war, werden US-Industrie-
unternehmen von der Regierung angehalten, auf Waffenproduktion umzuschalten. Angeblich
würden bereits konkrete Gespräche geführt. Da scheint etwas Größeres im Busch zu sein.
Nun ja, er hat auch noch einiges vor, der großartige Peacemaker. (Kuba, Grönland, Panama,
und wer weiß was noch....)

Inzwischen wurde wegen des Krieges im Iran die Terrorgefahr in den Staaten erhöht. Das
war abzusehen. Und schon faselt er, der Iran-Krieg habe ein baldiges Ende, schickt aber
gleichzeitig einen weiteren Flugzeugträger samt 6000 Soldaten in den Nahen Osten. Er
hätte sein Leben, welches aus reinem Luxus besteht, einfach nur genießen und Golf spielen
können, stattdessen zog er es vor, die Welt in ein Chaos zu stürzen.
Alte Männer, die es der Welt noch einmal zeigen wollten und eine Bruchlandung hinlegen.
Jetzt geht er sogar gegen seinen alten Buddy vor, denn er scheint die Lieferung von Toma-
hawks für die Ukraine genehmigen zu wollen. Diese Raketen könnten immerhin 80 % der
Ölziele im Zarenland erreichen. Ob das auch so eine Art Rache am Buddy für die Unter-
stützung des Irans ist?


Der alte Möchtegernzar Zar, hat auch nix mehr zu lachen, denn die Rekrutierungen brechen
ein und seine Paranoia macht ihm wohl schwer zu schaffen. Er lässt seinen Hauptwohnsitz
mittlerweile bewachen, wie Fort Knox mit Verteidigungstürmen, Flugabwehrsystemen und
verdoppeltem Verteidigungsring um sein Luxusanwesen. Ja, das kommt davon. Er hätte den
Rest seines Lebens ebenfalls genießen können. Jetzt kann er vor Angst wahrscheinlich auch
kaum noch schlafen. Die Ukraine dagegen verzeichnet Fortschritte und setzt jetzt Roboter
ein, die nicht nur die Truppen des kleinen, alten Zaren am Vormarsch hindern, sie erobern
auch Gebiete zurück, so sagen Experten.

Was haben diese beiden alten Männer also erreicht? Beide haben ihre Gegner gestärkt. Der
alte, großartige Peacemaker hat dem Iran zu einer deutlich überlegeneren Position und Stärke
verholfen und der kleine, alte Zar hat die Ukraine ebenfalls gestärkt, während er irgendwo
feststeckt, und nicht vorwärtskommt. Stattdessen bricht die Wirtschaft nicht nur in deren
Ländern ein, sondern weltweit.

Und so dachte sich der große Führer aus dem Reich der Mitte: Was ihr könnt, können wir
auch, schreitet zur Tat und blockiert mal eben das Scarborough-Riff im Südchinesischen
Meer. Durch dieses Meer werden jährlich etwa ein Drittel des weltweiten Seehandels trans-
portiert mit einem Warenwert von ca. 3,3 Billionen US-Dollar.


Sie wollten als große Helden in die Geschichte eingehen und werden stattdessen beide
als große Verlierer und Versager in den Geschichtsbüchern verewigt werden. Beide sind
gescheitert. Hochmut kommt eben vor dem Fall – immer noch.
Also nix, rein gar nix, worauf sie stolz sein könnten. Im Gegenteil, sie sollten sich für das,
was sie der Welt und Menschen angetan haben, in Grund und Boden schämen. Man könnte
meinen, der alte Peacemaker führt Kriege, weil er den Friedensnobelpreis nicht bekommen
hat und sich daher nicht mehr an Frieden gebunden fühlt.
Kein Friedensnobelpreis – kein Frieden!

Aber, es ist noch nicht ausgestanden, die Kriege sind noch nicht beendet. Und wer weiß,
was diese beiden genialen Köpfe noch in petto haben, welche üblen Vorhaben sie noch in
die Tat umsetzen wollen. Beide sind gefährlich, beide unberechenbar. Zwei alte Männer,
denen alles zuzutrauen ist.
Und schon meldet sich der beste Kumpel des alten Möchtegernzaren. Es war eine Weile
still um ihn geworden. Jetzt hat er sich wieder gemeldet und wie könnte es anders sein,
natürlich mit einer neuen Drohung. Er warnt Europa vor möglichen Angriffszielen. Da-
runter selbstverständlich auch unser Land. Gemeint sind Unternehmen, die die Ukraine
unterstützen, indem sie entweder Waffen produzieren oder Produkte, die zur Herstellung
von Waffen benötigt werden.
Und so gehen die Tage ins Land. Die Welt dreht sich weiter und alles dreht sich um Krieg
und Frieden. Auch an der Kriegsschraube wird fleißig weitergedreht. So lange, bis es eines
Tages knallt und dann will es keiner gewesen sein.

Ach, übrigens, der eine oder die andere wird sich noch an des Peacemakers Zölle erinnern.
Jetzt wird eine Rückzahlung in Höhe von 166 Milliarden Dollar an US-Importeure fällig.
Das hat der Supreme Court in einem Urteil verkündet. Wieder eine Niederlage für den groß-
artigen Dealmaker.

~*~

Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.

Isaac Asimov (* 1920 ; † 1992)
 war ein russisch-amerikanischer Biochemiker und Autor

(Dieses Zitat bedeutet im Grunde, dass der Rückgriff auf Gewalt ein Zeichen für den Mangel
an Intelligenz, Argumenten und Kompetenz ist, Probleme auf friedliche Weise zu lösen.)

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 Stand with Ukraine
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Donnerstag, 16. April 2026

Der Tag des Triumphs

Mark Thorne besaß nicht nur Immobilien; er besaß das Licht über ihnen. In der Toskana gehörte ihm der Hügel, auf den die Sonne als Erstes fiel. In Tokio bewohnte er ein Penthouse, das so hoch lag, dass die Wolken wie Haustiere an seinen Fenstern vorbeizogen. Sein Reichtum war kein bloßer Kontostand – es war eine Schwerkraft, die Menschen und Märkte in seine Umlaufbahn zwang.


Doch für Mark war die Welt eine unvollständige Gleichung. Es gab einen Namen, der wie ein Splitter in seinem Geist saß: Julian Vane. Vane stand in jeder Liste, jedem Magazin und jedem Wirtschaftsbericht stand eine Zeile über ihn. Er war der »reichste Mensch der Welt«. Für Mark war diese eine Zeile kein Abstand, sondern ein Abgrund.

Mark begann, sein Leben in eine einzige, scharfe Waffe zu verwandeln. Er verkaufte Firmen, die er liebte, nur um Konkurrenten zu zerschlagen, die ihm im Weg standen. Er schlief in Privatjets, während er über Kontinente raste, und seine Enkelkinder wurden zu bloßen Gesichtern auf gerahmten Fotos, die er kaum noch ansah.

Sein Hunger war mathematisch. Er berechnete sein Glück in Dezimalstellen. Er kaufte Minen in Afrika, Tech-Giganten im Silicon Valley, Ölfelder im Nahen Osten und ganze Straßenzüge in London und New York. Jedes Mal, wenn sein Vermögen um eine Milliarde stieg, fühlte er einen kurzen Rausch – wie ein Taucher, der kurz nach Luft schnappt, bevor er wieder in die dunkle Tiefe hinabtaucht.

An einem regnerischen Dienstag im November geschah es. Die Märkte schlossen mit einem historischen Beben. Vanes Imperium war durch eine Fehlkalkulation ins Wanken geraten, während Thornes Anteile in den Himmel schossen.

Sein Sekretär trat zitternd in das riesige, marmorne Büro in New York. „Sir“, flüsterte er. „Es ist offiziell. Die Forbes-Echtzeit-Liste... Sie stehen an der Spitze. Mit einem Vorsprung von drei Milliarden.“
Mark Thorne saß völlig regungslos da. Er wartete auf den Paukenschlag. Er wartete darauf, dass sich der Himmel öffnete oder sein Herz in einer neuen Frequenz schlug. Doch das Einzige, was er hörte, war das leise Summen der Klimaanlage.
Mark verließ das Büro und ließ sich zu seinem Anwesen an der Küste fahren. Er ging in seinen Garten, der von den besten Landschaftsarchitekten der Welt entworfen worden war. Er blickte auf das Meer und stellte fest, dass die Wellen für den reichsten Mann der Welt genauso klangen wie für den ärmsten Fischer.
Er nahm sein Telefon und wollte jemanden anrufen. Er scrollte durch seine Kontakte: Seine Ex-Frau? Sie würde nur über Anwälte sprechen. Seine Kinder? Sie schickten ihm Dankeskarten für die monatlichen Überweisungen, aber sie kannten seine Stimme kaum noch. Seine Freunde? Er hatte sie alle auf dem Weg nach oben entweder gekauft, verkauft oder überholt. Er war nun der Mensch mit dem meisten Besitz auf diesem Planeten, doch er besaß nichts, was man nicht zählen konnte.
In jener Nacht begriff Mark die bittere Ironie seines Erfolgs: Reichtum ist eine Zahl, und Zahlen enden nie. Wenn man versucht, durch eine Zahl »ganz« zu werden, wird man immer nur ein Bruchstück bleiben.
Er ging zu seinem Tresor und holte ein altes, vergilbtes Foto heraus. Es zeigte ihn als jungen Mann in einer kleinen Küche, lachend, mit Mehl an den Händen und einer Frau im Arm, die er längst verloren hatte. Damals besaß er nichts – und doch hatte er das Gefühl gehabt, die Welt gehöre ihm.


Mark Thorne, der reichste Mann der Welt, saß in seiner goldenen Villa, umgeben von Schätzen aus drei Jahrtausenden, und spürte zum ersten Mal die wahre Bedeutung von Armut:
Er hatte alles gekauft, was einen Preis hatte, und dabei alles verloren, was einen Wert besaß.

~*~
Nach Golde drängt,
Am Golde hängt
Doch alles. Ach, wir Armen!

Aus Faust
von Johann Wolfgang von Goethe (* 1749 i; † 1832)
war ein deutscher Dichter, Politiker und Naturforscher

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Vielleicht sollte ich dazuschreiben, dass die Namen frei erfunden sind und
nichts mit lebenden oder verstorbenen Personen zu tun haben.