Was soll man da noch schreiben und worüber? Der Peacemaker will das Problem Iran
loswerden. Er verliert die Geduld und will sich um andere »wichtige« Dinge kümmern,
wie den angekündigten »Goldenen Zeiten« für Amerika. Nichts als heiße Luft.
Der Iran-Konflikt offenbart die ganze Schwäche einer Supermacht, die mit der größten
Armee auf diesem Planeten, eine grandiose Niederlage hingelegt hat. Ein eindeutiger
Fall von Selbstüberschätzung, unüberlegtem Handeln und Größenwahn.
Obwohl es wünschenswert gewesen wäre, wenn der Iran keine Atombombe bauen und
besitzen würde. Diesbezüglich hat der großartige Deal- und Peacemaker rein gar nichts
erreicht. Im Gegenteil! Er selbst bezeichnet die dritte Reihe des Regimes als smarter als
die beiden vorherigen beiden Reihen, von denen wohl niemand mehr lebt.
Mein persönlicher Eindruck ist eher, dass diese dritte Reihe zu smart für den großartigen,
alten Peacemaker sein könnte und ihn – wie schon der kleine, alte Zar – am Nasenring
durch die Manege führt. Mr. Dealmaker ist jedoch stolz darauf, die Öffnung der Straße
von Hormus genehmigen zu können. Die ja bereits vor seinem sinnlosen Angriff geöffnet
war. Jetzt, wie es scheint, kann das Regime für die Durchfahrt eine Gebühr verlangen.
Waren Donnyboy und Bibi vor ihrem gemeinsamen Krieg noch gute Kumpels, so scheint
sich auch das geändert zu haben. Zudem haben sie andere Länder im Nahen und Mittleren
Osten mit in diesen Krieg hineingezogen. Es wurden Menschen getötet, US-Basen zerstört
und eine große Menge an Dollar in den Sand gesetzt. Zudem geht der Iran gestärkt aus
diesem Konflikt hervor, während der Dealmaker diesen Krieg verloren hat. Der Konflikt
zwischen dem Libanon und Israel besteht immer noch und könnte jederzeit weiter eskalie-
ren. Noch ist nichts in trockenen Tüchern. Es handelt sich bisher ja lediglich um eine vor-
läufige Vereinbarung (eine Verschnaufpause), einem Ausgangspunkt für weitere Verhand-
lungen, die zu einem Friedensabkommen führen sollen. Davon jedoch ist man noch weit
entfernt. Als die Anwesenden ihm nach der Unterzeichnung der Vereinbarung im Schloss
Versailles applaudierten, konnte man an seinem Gesichtsausdruck ablesen, wie sehr er das
genoss. Wahrscheinlich fühlte er sich in diesem Moment wie der Sonnenkönig höchstper-
sönlich. Ich dagegen wüsste gerne, welchen Grund es für diesen Applaus gab. Die USA und Partnerländer müssen dem Regime 300 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau zahlen.
Sämtliche Sanktionen gegen den Iran sollen aufgehoben werden. Die Frage des hochan-
gereicherten Urans soll in einer endgültigen Vereinbarung »angemessen« beantwortet
werden. Zudem soll das neue Regime noch brutaler und radikaler gegen Kritiker im Land
vorgehen. Und wer kann schon garantieren, dass sie eines Tages nicht doch eine A-bombe
bauen und ihr Ziel, die Auslöschung Israels, weiter verfolgen. Die vorläufige Vereinbarung
schließt auch einen Waffenstillstand mit dem Libanon ein, womit Israel so gar nicht einver-
standen ist. Mittlerweile wird auch massive Kritik am MOU in den USA laut, selbst aus
den eigenen Reihen der Republikaner.
Noch weiß niemand, ob es nicht doch zu weiteren Kämpfen kommt. Das Regime hat die
USA schon insofern in der Hand, als sie die Sperrung der Straße von Hormus jederzeit
als Druckmittel verwenden können. Das ist zudem effektiver, als einen Krieg zu führen,
da sie der Weltwirtschaft auf diese Weise massiven Schaden zufügen können. Der groß-
artige Dealmaker wollte die absolute Niederlage und Kapitulation des Irans und hat dem
Regime durch sein unüberlegtes und überstürztes Handeln einen grandiosen Sieg beschert
und außerdem deren Ansehen in der Welt gestärkt. Nicht der Iran hat kapituliert, sondern
der großartige Dealmaker. Eine Online-Zeitung bezeichnet den Iran-Deal des großartigen
Mr. Dealmaker als eine »historische Demütigung für Amerika«. Dem kann man tatsächlich
nur zustimmen. Er sieht das natürlich anders, was denn sonst!
Was ist denn aus den angekündigten »Goldenen Zeiten« für den Nahen Osten geworden?
Bisher sehe ich nur Versagen und eine Verschlechterung zu dem von Obama ausgehandelten
Abkommen aus 2015.
Es ist nur logisch, dass Mr. Peacemaker das Gegenteil behauptet und Fakten ins Gegenteil
verkehrt. Das hat er mit seinem Buddy gemeinsam. Diese beiden alten Männer ähneln ein-
ander wirklich sehr. Nur mit einem Unterschied. Der eine war schon reich, als er das Licht
der Welt erblickte, und der andere wuchs in Armut zwischen Müll und Ratten auf der Straße
auf. Niederlagen können beide nicht verkraften, weil beide unter Minderwertigkeitskom-
plexen leiden. Für sie ist die Macht eine Art Kompensation ihrer eigentlichen Schwäche.
Beide stellen sich in der Öffentlichkeit als Sieger dar und sind doch nur arme, kleine, erbar-
mungswürdige, alte Männer. Sie haben sich beide in eine Lage gebracht, aus der sie als das
hervorgehen, was sie sind: Verlierer und Versager, die ohne Macht, die sie den Bürgern
ihrer Länder zu verdanken haben, vollkommen unbedeutend und ein Niemand wären. Und
das fürchten sie am meisten.
Die Gefahr für die Welt ist durch diese alten Männer noch größer geworden, als sie es durch
den Krieg des kleinen, alten Zaren in der Ukraine ohnehin schon war. Es scheint wieder voll-
kommen normal zu sein, mit Atomwaffen aufzurüsten. Eigentlich sollte das durch die Verein-
ten Nationen und deren Charta verhindert werden, um die Menschheit vor Massenvernicht-
ungswaffen zu schützen. Nagasaki und Hiroshima scheinen in Vergessenheit geraten zu sein.
Und das alles wegen zwei alten Männern, die sich langweilten und die Welt mal eben auf den
auf den Kopf stellen. Beide sind komplett gescheitert, sowohl der große Peacemaker als auch
der kleine, alte Zar. Der zieht es immer noch vor, weiterhin Menschen zu töten und das eigene
Land zu ruinieren, statt seinen sinnlosen und überflüssigen Krieg zu beenden. Jeden Tag ver-
liert er 1000 verletzte oder tote Soldaten. Das scheint für ihn kein Problem zu sein, weil beide
alte Männer nicht in der Lage sind, Empathie zu empfinden. Dafür fürchten beide mittlerweile
einem Attentat zum Opfer zu fallen. Daher hält der kleine, alte, paranoide Möchtegernzar sich
größtenteils in Bunkern auf und meidet Großveranstaltungen. Paranoia kann der Beginn einer
Psychose sein, weil paranoide Gedanken durch Misstrauen oder Verfolgungswahn ausgelöst
werden, und oft erste Anzeichen dafür sind, dass der Betroffene den Bezug zur Realität ver-
loren hat. Zudem ist Paranoia das häufigste Symptom bei psychotischen Erkrankungen wie
der paranoiden Schizophrenie. Im Zarenland darf, anders als in den USA, nur nicht offen da-
rüber diskutiert werden.
So richtig gesund scheinen beide alten Männer jedenfalls nicht mehr zu sein. Was bei dem
einen die Paranoia ist, scheint bei dem anderen eine beginnende Demenz zu sein. Wobei es
eigentlich immer krank ist, einen Krieg vom Zaun zu brechen!
Das zeigt sich auch dieses Mal wieder am völligen Scheitern der Kriegstreiber.
Was ist aus den angekündigten »Goldenen Zeiten« für das »Land of the Free« geworden?

Derweil stellt sich der große Führer des Reichs der Mitte als eine Alternative zum Westen
dar. Mit seinem Plan wirbt er für eine neue Weltordnung und eine Reform der internationalen
Ordnung. Zudem fordert er mehr Einfluss für Entwicklungsländer.
Wie wird eine neue Welt aussehen, wenn nach dem Chaos endlich die Ordnung folgt?
Besser oder noch schlechter?
Nun habe ich doch eine Menge geschrieben, aber das lässt jetzt nach, zumal es jetzt
nur noch so vor sich hinplätschert – jedenfalls in den nächsten Monaten. Ob es dann
tatsächlich zum Frieden mit dem Iran kommt, oder inzwischen etwas Unerwartetes
geschieht, wird sich zeigen. So richtig an Frieden glauben kann ich nicht.
Schaun wir mal - auch wie es mit dem kleinen, alten Zaren weitergeht. Moskau wurde
in den vergangenen Tagen ziemlich hart getroffen. Das Benzin wird knapp und keine
Aussicht auf ein Ende des Krieges, obwohl der kleine, alte Zar diesen kaum noch ge-
winnen kann.
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Die Lüge wird zur Weltordnung gemacht
Franz Kafka (* 1883 ; † 1924)
war ein österreichisch-tschechoslowakischer Schriftsteller
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In Zeiten der universellen Täuschung
wird das Aussprechen der Wahrheit
zur revolutionären Tat
George Orwell (* 1903 ; † 1950)
war ein englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
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Stand with Ukraine
Hopefully the Ukraine one day will be a member of the EU.
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
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🐭 Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden 🐭