Was für ein Wetter! Hochsommer pur und so plötzlich!
Unglaublich, denn ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass die Temperaturen
so plötzlich, so drastisch steigen. Selbst hier im Wald konnten wir an einigen Tagen
knapp über 30° messen. Das ist wirklich erstaunlich, denn der Sommer beginnt ja
erst in drei Wochen.
Und so haben wir uns nur im Garten aufgehalten und einen auf superfaul gemacht.
Auch für die Knuddels war die plötzliche Hitze eine drastische Umstellung. Schnell die
Lilly noch getrimmt, damit es ihr nicht zu heiß wird und sie sich wohler fühlt. Seit
ihrer Operation hat sie wohl eine Hormonumstellung durchlaufen, denn sie ganz schön
an Gewicht zugelegt. Das ist bei der plötzlichen Hitze eine zusätzliche Belastung.
Micky kennt dieses extrem heiße Wetter noch nicht, da er kurz vor dem Winter das Licht
der Welt erblickt hat und das jetzt sein erstes Frühjahr bzw. der erste Sommer ist. Im Juni
wird er schon sechs Monate. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Jetzt ist er wohl im
»Teenageralter« und so führt er sich auch auf. Er weiß, was er will und wehe, er bekommt
es nicht gleich ;o)). Die Hitze ist ihm aber wohl doch zu extrem. Er hält sich über-
wiegend im Schatten auf und streckt sich der Länge nach entweder auf der Auflage oder
gleich auf dem kühlen Terrassenboden aus. Gegen kurze Fußbäder in kühlem Wasser
hatte er nichts einzuwenden. Im Gegenteil, es hat ihm gefallen.
Lilly hält sich derzeit mehr im Haus auf. Da ist es im Vergleich zu draußen noch relativ
kühl. Mindestens 6–7 Grad weniger und gut auszuhalten.
Jetzt vertrocknen auch so nach und nach alle Blüten der Rhododendren und Azaleen.
Auch die ersten Rosen und die Blüten der Kletterhortensien sind bereits vertrocknet.
Die Vergissmeinnicht und Maiglöckchen sind derweil verblüht. Das kühlere, feuchte
Wetter ist dem Garten wesentlich besser bekommen, als die plötzliche Hitze. Selbst
die Vögelchen ziehen den Schatten vor. Nur die Amsel sitzt manchmal mitten auf der
Wiese in der grellen Sonne und nimmt ein Sonnenbad.
Wie nicht anders zu erwarten stehen uns nun schwere Gewitter bevor. Eine Vorabwar-
nung des Deutschen Wetterdienstes traf bereits per E-Mail ein. Und es ist das volle Pro-
gramm angekündigt. Sturmböen, Starkregen und Hagel. Und damit ist nicht nur das
schöne Urlaubsfaulenzwetter vorbei, sondern auch die Freude darüber. Denn schwere
Gewitter, noch dazu mit Hagel von 3-4 cm und orkanartigen Böen bis zu 110 km/h,
sind so gar nicht mein Ding. Nur der Regen mit 30 l/qm ist willkommen, denn es ist
schon wieder sehr trocken.
Gerade jetzt blühen einige Rosen im hinteren Teil des Gartens noch so schön und die
Königinnen des Waldes: Die Fingerhüte stehen ebenfalls in voller Blüte. Und nun der
Starkregen und Hagel :o(((, das wird ihnen gar nicht guttun. Aber vielleicht haben wir
ja auch wieder Glück und das Unwetter zieht oberhalb oder unterhalb an uns vorbei.
~*~*~*~
Trotz Urlaub, traumhaftem Sommerwetter und Entspannung pur, sind da ja noch diese
beiden alten Kriegstreiber, die von Entspannung weit entfernt sind und es vorziehen,
Menschen töten zu lassen, ganze Länder zu zerstören und zu vernichten und sich dabei
die Finger selbst nicht schmutzig zu machen.
Aus dem Zarenland war zu lesen, dass die Paranoia des kleinen, alten Mannes ausufert
und er jetzt eine Flugverbotszone über Moskau verhängen will. Sein Lügenbaron meint
gar, Europa bereite einen Angriff auf das Zarenland vor. Von der Armee ist zu hören, dass
immer mehr Krüppel und alte Männer an die Front geschickt werden, weil sich keine
Männer mehr freiwillig melden. Wen würde das wundern!
Dem kleinen, alten Zaren steht mittlerweile das Wasser bis zum Hals, daher schlägt er aus
Verzweiflung immer wilder um sich. Zudem nimmt der Unmut in der Bevölkerung zu,
weil der Krieg inzwischen Moskau erreicht hat, was zusätzlichen Druck auf ihn ausübt.
Bei diesem alten, aggressiven Mann ist zu befürchten, dass er zum Äußersten greift,
wenn er zu sehr in die Enge getrieben wird. Bleibt zu hoffen, dass der große Führer im
Reich der Mitte ihn davon abhalten kann. Jedenfalls ist der kleine, alte Zar wesentlich ge-
fährlicher als der alte Peacemaker, der immer wieder Muffensausen hat. So, wie jetzt im
Fall Taiwan. Seitdem der große Führer ihm gedroht hat, will er keine Waffen mehr an
Taiwan liefern. Dafür droht er jetzt sogar dem Oman. Mit Drohungen und Erpressungen
ist er schnell dabei und wenn es darauf ankommt, bekommt er kalte Füße. Man könnte
es auch platt formulieren: Große Klappe, nix dahinter!
Anders als der kleine, alte Zar, der tatsächlich machen kann, was er will - jedenfalls
noch, weil alle Angst vor ihm haben, kann der alte Peacemaker das nicht, weil die
US-Bürger ihm auf die Pelle rücken würden. Zudem sind ihm kritische Medienberichte
ein Dorn im Auge. So war zu lesen, dass er seinen Mitarbeitern einen Maulkorb ver-
hängen will, damit nichts nach außen gestochen werden kann. Sein Gesundheitscheck
dagegen sei einfach perfekt. Na bitte, er ist topfit, auch wenn andere das Gegenteil be-
haupten und gar versuchen, ihn seines Amtes zu entheben, weil er gesundheitlich dazu
nicht in der Lage sei.
Das wäre natürlich die allergrößte Schmach für ihn. Gerade für einen selbstverliebten
Narzissten, könnte es nichts Schlimmeres geben, als vor der gesamten Welt dermaßen
gedemütigt zu werden. Er, der nach außen arrogant, selbstverliebt und überlegen wirkt,
ist innerlich eigentlich sehr fragil. Meist leiden solche Menschen unter einem verletz-
lichen Selbstwertgefühl. Solche Menschen streben oft nach Macht, weil es für sie fast
immer eine unbewusste Kompensation für einen tief sitzenden Minderwertigkeitskom-
plex ist. Dieses arrogante Gebaren, diese Überheblichkeit, dient ihnen nur zum Schutz.
Das gilt auch für den kleinen, alten Zaren.
Jetzt suchen die beiden Kriegstreiber nach einem Ausweg. Und das wird gar nicht so ein
fach werden, denn der Iran spielt auf Zeit, so wie sie das vom kleinen, alten Zaren im
Umgang mit dem Peacemaker bei Verhandlungen gelernt haben. Und der kleine Zar sucht
nach passenden Gesprächspartnern in der EU, die es aus Neutralitätsgründen nicht gibt.
Und er großartige Mr. Peacemaker, kann sich nicht leisten, mit einem schlechteren Deal
aus den Verhandlungen herauszugehen, als dem von Obama mit dem Iran ausgehandelten.
Ein Verlierer ist er dennoch auf ganzer Linie. Genauso wie der kleine, alte Zar, der ob der
Gewissheit, seinen Angriffskrieg kaum noch gewinnen zu können, in einen Wutausbruch
nach dem anderen verfällt und nur noch wild um sich schlägt.
So war gerade zu lesen, dass er den Vormarsch der »Kampfgruppe West« beschleunigt
und somit das Baltikum ins Visier gerät.
Tja, wenn alte Männer sich überschätzen und nichts Gescheites mit ihrem Leben anfangen
können, gerät der gesamte Weltfrieden in Gefahr.
~*~*~*~
Der Weltfrieden ist keine Frage der Möglichkeit,
sondern der Notwendigkeit. Es ist nicht das Ziel,
sondern der normale Zustand der menschlichen Zivilisation.
Wir dürfen nicht denken, dass wir diesen Zustand erreicht haben,
solange wir noch von den Grausamkeiten der Kriege belastet sind.
Die Höherentwicklung der Welt muss auf dem Weltfrieden basieren.
Bertha von Suttner Bertha von Suttner (* 1843 ; † 1914)
war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin.
Sie wurde 1905 als erste Frau mit dem seit 1901
vergebenen Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
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🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟







































