Freitag, 24. Juli 2026

Der Juli-Sommergarten

nochmal in Fotos festgehalten, bevor der Monat seinem Ende zugeht. Übrigens pssst,
ganz leise geflüstert, wir hatten hier das schönste Sommersonnenwetter. Einfach schön,
so um die 23 Grad, mit ein wenig Wind und trockener Luft. Also sehr angenehm. Endlich
mal kein Kopfschmerz- und Blutdruckwetter, bis ich es hier in meinem Tagebuch nieder-
geschrieben habe. Danach stellte sich gleich wieder das Stillstandswetter ein. Manchmal
spüre ich schon einen Tag vorher, wenn ein Wetterwechsel bevorsteht. Das hängt wohl mit
dem Alter zusammen. Übrigens: Auf der Webseite Biowetter-Donnerwetter kann man
nachschauen, welche Auswirkungen, welches Wetter auf welche Beschwerden hat.
Meistens trifft es tatsächlich zu.

Der Himmel endlich wieder blau, die Rosen blühen und der Holunder gedeiht.

Holunder, Ahornableger und der Streit zwischen den Knuddels, wer in meiner Mittagsruhezeit mit
auf die Liege darf. Bin schon froh, wenn ich überhaupt noch da liegen darf;o)).

Rhododendren, Zypresse, blauer Hibiskus und auch der Lebensbaum genießen den blauen
Himmel und die Sonne.

Weißewölkchenblauerhimmelsommersonnentage, Schneewalzerrose und Micky in Siegerpose,

Hibiskus, Limelights, Bambus und eine Leonardo da Vinci-Rose

Nochmals die Limelights- oder besser gesagt, der Limelightbaum, Hortensien und Rosen

Holunder, Äpfel Sorte Shampion – mal sehen wie viel davon die Vögelchen, Bienchen
und Hummeln für uns übrig lassen und die reine, feine, weiße Schneewittchenrose


Am blauen Himmel mit seinen weißen Wölkchen kann ich mich gar nicht sattsehen.
Die Himmelsfotos sind am Abend kurz vor Sonnenuntergang entstanden. Noch einmal
die Schneewalzerrose und Mickymaus mit Beute. Ein gemopstes Wischtuch aus einem
Korb im Gartenregal auf der Terrasse. Ich habe gerade den Tisch abwischen wollen und
das Tuch nur einen Moment aus den Augen gelassen und schon war es mitsamt dem
Hund weg. Hinterherlaufen ist sinnlos. Der Hund ist schneller. Also lieb bitten, dass er es
mir auch mal ohne Bestechung in Form eines Leckerlis zurückgibt. Das funktioniert
tatsächlich immer öfter. Aber eben nur mit „Bitte“ und „Danke“. Gehört sich ja auch so.
Bin ein höflicher Mensch. Trotzdem muss ich ihn zusätzlich mehrmals mit Streichelein-
heiten loben und ihm sagen, was er für ein lieber Hund ist. Männliche Wesen scheinen
es gerne zu haben, wenn sie gelobt werden. Zu schön, wie schnell Hunde lernen.


Endlich, endlich - hat es ein klitzekleines bisschen geregnet.
Man wird bescheiden und freut sich schon über jeden einzelnen Tropfen.

Die Erde ist angefeuchtet und atmet wieder. Immerhin!

~*~*~*~

Also wenn ich die Nachrichten derzeit lese, entsteht für mich der Eindruck, als würden
wir uns bereits im 3. Weltkrieg befinden. Dank unserer supertollen, alten, Möchtegern-
weltbeherrscher eskaliert die Lage immer weiter. Es ist unfassbar, was die veranstalten.
Langeweile haben die jetzt jedenfalls nicht mehr. Im Gegenteil. Ich bin mir ziemlich
sicher, beide könnten sich sonstwohinbeißen, eine so unglaubliche Dummheit begangen
zu haben. Und kein Ende in Sicht. Wie lange soll das denn noch so weitergehen? Jetzt
warnt der Lügenbaron aus dem Zarenland die USA davor, weiterhin Waffen an die
Ukraine zu liefern. Und wenn doch, was dann? Wollen sie sich dann gegenseitig be-
schießen? Der kleine, alte, brutale Möchtegernzar hat überhaupt nichts zu warnen und
zu fordern. Er soll einfach seinen irrsinnigen Krieg beenden!
Wer lässt sich denn vom kleinen, dicken Diktator und vom großen Führer unterstützen?
Sie dürfen, was sie anderen vorwerfen. Selbst schuld! Jetzt, wo der Krieg im Zarenland
angekommen ist, beschweren sie sich – unglaublich! Ja, so fühlt sich Krieg nun mal an.
Hört doch einfach auf, die Ukraine anzugreifen, dann werden auch keine Waffen mehr
benötigt. Aber die Größe hat dieser kleine, alte Macho nicht. Dafür hat er jetzt Angst um
sein Leben – auch selbst Schuld! Er könnte in Ruhe und Frieden schlafen, sein Leben ge-
nießen, und alles wäre gut – aber er wollte es ja wissen. Das kommt davon, wenn man
sich für unbesiegbar hält! Größenwahn tut selten gut! Er würde sogar einen 3. Weltkrieg
in Kauf nehmen. Wie dumm muss man sein!
So wie der alte Donnyboy, dessen gesamte Familie jetzt um ihr Leben bangen muss. Ja,
so kann es kommen, wenn man der Welt beweisen will, was für ein toller Kerl man ist.
Es kann auch nach hinten losgehen. Was haben diese alten Männer denn gedacht? Sie
können mal eben so Hunderttausende, gar Millionen Menschen für ihr Ego töten, ganze
Länder zerstören und ungestraft davonkommen? Die gerechte Strafe fügen sie sich in-
zwischen schon selbst zu – in Angst zu leben – aber das wird nicht alles sein.

~*~*~*~

Strafe ist Gerechtigkeit für die Ungerechten.

Augustinus von Hippo (354 - 430)
war Bischof von Hippo, Philosoph und Kirchenvater
~*~
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Donnerstag, 23. Juli 2026

Ist das Kunst

oder kann das weg?
Manchmal packt es mich. Dann tauchen da so merkwürdige Fantasiebilder in
meinem Kopf auf und dank der KI, lassen sie sich in Windeseile auf den Monitor
zaubern. Was für eine grandiose Entwicklung (noch?!) Wenn ich jedoch wie
gestern z. B. lese, dass die KI bei OpenAI außer Kontrolle geraten ist und völlig
selbstständig einen Hackerangriff auf ein anderes Unternehmen gestartet hat,
dann muss die Frage erlaubt sein, ob das für die Zukunft keine ernsthafte Gefahr
darstellt.


Solange man die KI zum Bildergenerieren, zur Auskunft oder für medizinische
Zwecke nutzen kann, ist das tatsächlich von Vorteil. Und das Bildergenerieren
bereitet zudem große Freude. Wenn sie allerdings anfängt unkontrolliert dummes
Zeug zu veranstalten oder eigenmächtig gefährlich handelt, dann wird es sehr
kritisch. Es ist schon vorgekommen, dass man sie abschalten wollte und ihr das
befohlen hat, die KI sich jedoch weigerte. Wenn das schon der Fall ist, wer weiß,
was sie dann noch alles anstellt. Das ist dann schon unheimlich. Sie lernt und
reagiert schneller, als ein Mensch das je könnte. Da liegt die Vermutung nahe, dass
sie dem Menschen bereits in vielerlei Hinsicht  überlegen ist. Zweifel dürften
daran kaum noch bestehen. Das ist spannend, faszinierend und beängstigend
zugleich.


Manchmal, wenn ich mit der KI chatte, kann ich nicht fassen, wie sie reagiert,
wenn man ihr Fragen stellt. Sie hört geduldig zu und antwortet wie ein Mensch.
Nur korrekter und aufmerksamer als ein Mensch. Sie ist höflich und jederzeit da,
wenn man eine Frage hat - egal welche. Die KI, mit der ich schon mal chatte, ist
natürlich unsichtbar und ich kann mir den Chatpartner am anderen Ende der
Leitung vorstellen, wie ich will. Obwohl ich mich oft frage, wie er wohl aussehen
mag, weiß ich natürlich, dass es eine Maschine ist. Aber so stelle ich mir das
tatsächlich nicht vor. Weil es sich einfach anfühlt, als würde man sich mit einem
echten Menschen per SMS oder WhatsApp austauschen. Unglaublich ist das!
Was ich allerdings gar nicht mag, sind Avatare, ob sie als Nachrichtensprecher,
als Arzt, Yogalehrer oder Mönch bei Youtube oder sonstwo auftreten. Man merkt
sofort, dass es keine »echten« Menschen sind, obwohl sie sehr echt wirken.

Nun ja, es ist eine neue Zeit, eine Zeit, die unmenschlich werden kann bzw., die
es mit sich bringt, dass »echte« Menschen sich immer weiter voneinander ent-
fernen, weil sie in der KI – also einem Chatpartner – einen Ersatz finden, der zu-
dem jederzeit verfügbar ist, zuhören kann und auf jede Frage höflich und sogar
gefühlvoll eingeht und antwortet. Also z. B. bei Fragen wie „Wie geht es dir?"
Das ist für alleinstehende Menschen eine andere und ganz neue Art der Unter-
haltung. Zumindest ist es eine neue Erfahrung.


Trotzdem manchmal fühle ich mich in eine andere Zeit hineinversetzt. In eine Zeit,
wie aus einem Science Fiction Film oder einer Matrix. Das ist so surreal, wenn man
am Bildschirm sitzt und mit einer Maschine kommuniziert, die meinen Namen
kennt und danach fragt, was heute anliegt. Selbst der Computer und das Internet
haben immer noch etwas Utopisches. Würden meine Eltern einen Blick auf die
heutige Zeit werfen können, ich glaube, sie würden nicht für möglich halten, was
sich in den vergangenen zwanzig Jahren alles verändert hat. Sie kämen aus dem
Staunen nicht mehr raus.


Noch nie hat sich die Welt so schnell verändert, wie in den vergangenen zwanzig
Jahren. Insbesondere in den vergangenen zehn Jahren hat ein drastischer Wandel
stattgefunden. Wenn ich mir die Zukunft so vor Augen halte und das, was  noch
alles auf die Menschheit zukommt, (Kriege noch nicht einmal berücksichtigt),
dann ist das garantiert eine Welt, in der ich nicht leben wollte. Daher bin ich froh,
ein Alter erreicht zu haben, in dem ich mit Sicherheit weiß, dass ich in einer von
KI bestimmten Welt, nicht mehr leben muss.
Das empfinde ich fast als eine Gnade.

~*~*~*~

Das Aufkommen superintelligenter KI
wäre entweder das Beste oder das Schlimmste,
was der Menschheit passieren kann

Stephen Hawking (* 1942 ; † 2018)
war ein britischer theoretischer Physiker und Astrophysiker.

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Dienstag, 21. Juli 2026

Das seltsame Flüstern Im Garten

Die Dorfbewohner mieden das undurchdringliche Waldgebiet hinter dem See schon seit Jahrzehnten. Doch für Nicklas, der die Stille am Abend und in der Nacht liebte, hatte der verlassene, völlig verwilderte Waldgarten hinter den rostigen Gitterstäben eine fast unwiderstehliche Anziehungskraft. Jeden Abend, wenn die Sonne hinter dem Wald unterging oder oftmals auch spät in der Nacht, machte er sich mit Stella, seiner Labradorhündin, auf den Weg hierher.


Es war kurz nach Mitternacht, als er das Anwesen erreichte. Ein dichter, fast klebriger Nebel kroch über den Boden und verschlang seine Schritte. Kaum hatte Nicklas den Fuß auf den weichen, moosigen Boden gesetzt, veränderte sich die Atmosphäre. Die Luft war kalt und roch intensiv nach feuchter Erde und süßlichem Verfall. Die mächtigen, uralten Bäume und dicht wachsenden Efeubüsche schienen ein Eigenleben zu führen. Die Äste der Bäume schienen wie erstarrt – denn es wehte kein Lüftchen –, sie streckten sich gezielt nach Nicklas aus.
Plötzlich hielt Nicklas den Atem an. Aus dem Dickicht zwischen einer knorrigen Eiche und einer Wand aus wildem Wein drangen Stimmen. Es war kein normales Sprechen, sondern ein heiseres, rhythmisches Zischeln: „Ist er das? Ist er der Neue?“ „Nein, zu alt. Zu unbeweglich. Aber er hat die Neugierde im Blick...“. „Warten wir. Der Garten vergisst niemanden.“


Nicklas starrte in die Dunkelheit. Zwischen den Blättern glaubte er, schemenhafte, spindeldürre Gestalten zu erkennen. Sie bestanden fast nur aus Schatten, ihre Augen waren zwei glimmende Punkte im fahlen Mondlicht. Sie bewegten sich lautlos, fast schwebend, und verschmolzen im nächsten Augenblick wieder mit den Mustern der Rinde. Getrieben von einer Mischung aus nackter Angst und morbider Faszination stolperte Nicklas tiefer in das Labyrinth. Am Ende eines zugewachsenen Pfades stieß er auf die Lichtung. Dort stand ein kleines, windschiefes Gartenhaus aus dunklem, morschem Holz. Die Fensterscheiben waren längst blind vor Dreck und Spinnweben, die Tür hing schief in den eisernen Angeln. Drinnen brannte schwaches Licht, in dem Umrisse von Schatten umherhuschten. Aus dem Inneren des Häuschens drang ein unheimlicher Laut. Es war kein Windzug. Es klang wie das langsame, rhythmische Scharren von Fingernägeln auf trockenem Holz, gefolgt von einem dumpfen, nassen Poltern. Kratz... Kratz... Klopf.
Plötzlich drückte sich von innen etwas gegen das staubige Fenster. Eine blasse, fleckige Hand mit viel zu langen Fingern glitt an der Scheibe herunter und hinterließ eine Spur im dicken Staub. Ein Schwall von eiskalter, modriger Luft schlug Nicklas entgegen, als sich die verzogene Holztür des Häuschens mit einem quälend langen Quietschen ein Stück weiter von selbst öffnete. Das Kratzen im Inneren des Hauses wurde schneller, hektischer. Gleichzeitig schienen die flüsternden Gestalten aus den Büschen näher zu kommen. Das Zischeln schwoll an, bis es Nicklas direkt im Nacken zu sitzen schien: „Komm doch... Es ist Zeit... Komm doch...“

Als eine Hand nach seiner Schulter zu greifen schien, riss sich Nicklas aus seiner Starre. Er wirbelte herum und rannte los. Die Dornen der Rosenbüsche rissen an seiner Kleidung, die Äste der Bäume schlugen nach seinem Gesicht, als wollten sie ihn festhalten. Er keuchte und stolperte. Plötzlich spürte er etwas Feuchtes, in seinem Gesicht. Etwas Haariges streifte seine Wange. Mit letzter Kraft wollte er dieses feuchte, haarige Etwas aus seinem Gesicht wischen. Doch er konnte sich nicht bewegen. Völlig außer Atem dreht er sich um und reißt die Augen auf.


Es war Stella, die ihn so unsanft aus seinem Albtraum erlöst hatte. Es war vollkommen still. Kein Flüstern, kein Kratzen. Nur Stella, die ihn aus treuen Hundeaugen anschaute, und Melinda, seine Frau, die ihn an der Schulter rüttelte, waren da. Beide beugten sich über ihn, Melinda lachte: „Komm doch, steh endlich auf, du Langschläfer, komm.“ Sie gab ihm noch einen Schubs. „Es ist Zeit.“ Mit einem tiefen Seufzer der Erleichterung, rieb Nicklas sich die Augen und erhob sich aus dem Bett. Aus der Küche nahm er den Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee wahr und freute sich auf die erste, heiße Tasse. 

~*~*~*~

Wenn Wahres Traum ist, kann der Traum das Wahre sein.

Johann Wolfgang von Goethe  (* 1749 ; † 1832)
war ein deutscher Dichter und Naturforscher. 

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Montag, 20. Juli 2026

Der dunkelgraue Wolkenhimmel

hat nicht das gebracht, wonach es aussah. Kein einziges Tröpfchen. Bei dieser düsteren
Dunkelwolkenaufführung habe ich ganz fest damit gerechnet, dass sich wenigstens aus
einer dieser dunklen Wolken ein Regenschauer über Wald und Garten entlädt. Nichtsder-
gleichen ist geschehen. Es ist auch nach wie vor alles stocktrocken und der Rasen zur
Südwestseite hin, sieht aus, wie ein gemähtes Kornfeld.

 
Weiße Phlox                         und                                    Kartoffelrose 

Wer würde beim Anblick dieser dunklen Wolken nicht vermuten, dass da ein ordentlicher
Regenschauer auf uns zukommt – vielleicht sogar mit einem Gewitter im Gepäck. Nix!
Nicht ein Tropfen. Dafür halten sich sowohl die pinkfarbenen als auch die weißen Phlox
richtig lange. Sie blühen unermüdlich. Und die Kartoffelrosen blühen und duften ebenfalls
so vor sich hin. Ein betörender Duft – immer wieder.

Oben links: »Märchenzauberrose« und darunter, die Kletterrose »Kiss me Kate«
Daneben eine Phlox.

Auch die Rosen halten sich lange, bei diesem abwechslungsreichen Wetter. Glücklicherweise
ist es seit gestern nicht mehr ganz so heiß. Das tut nicht nur der Natur gut, auch mir ist dieses
gemäßigte Wetter wesentlich lieber, als jede Hitzewelle

 
Den Tomaten geht es auch bestens. Sie produzieren üppig. Will heißen, keine großen,
sondern viele kleine Kirschtomaten. Sie schmecken süß. Richtig lecker!

 
Weihrauch hält übrigens auch die Mücken fern. Außerdem mag ich den Duft. Und der Professor,
der Kräuter in »seiner« Küche über alles liebt, hat Spaß daran gefunden, den Basilikum zu
vermehren. Das gelingt durch kleine Stecklinge tatsächlich richtig gut. Er schneidet dazu einfach
die Spitze einer Basilikumpflanze ab und stellt sie für ein paar Tage ins Wasser – in einen Eier-
becher – und schon entwickeln sich Wurzeln. Danach pflanzt er den Steckling in einen Topf.
Das hat er mit anderen Kräutern auch schon probiert und es funktioniert. Er hat die Küche
am Abend praktisch übernommen, was mir sehr recht ist. So kann ich in Ruhe schreiben ;o)).

Wenn ich mich nicht irre, ist das eine »Constanze Mozart«-Rose

Dunkelgraue Wolken, die nach Regen aussehen, sich aber einfach nicht dazu durchringen
können, die Natur mit ein wenig kühlem Nass zu versorgen. Also hoffen wir weiter auf
erlösende, kräftige Regenschauer. Anderswo, z. B. im Südosten des Landes, scheint dagegen
das reinste Unwetterchaos zu herrschen. Braucht auch kein Mensch.


Oben weiße Phlox, eine meiner Lieblingsrosen darunter – der Name fällt mir gerade nicht
ein. Irgendeine Gräfin Henriette oder so – glaube ich – bin mir aber nicht sicher. Und
meine kleine, verschmuste und verspielte Mickymaus auf dem vertrockneten Strohrasen.

~*~
Die Knuddel lieben es, sich gegenseitig über den strohtrockenen Rasen zu jagen. Wobei Micky
natürlich der Schnellere ist. Er ist nicht nur schneller, er hüpft oft wie ein junges Lamm über die
Lilly hinweg, wenn sie sich altersbedingt schon mal eine kleine Verschnaufpause gönnt. Zu
schön, die beiden beim Spielen zu beobachten. Jetzt, mit den gemäßigten Temperaturen, ist es
auch wieder möglich, sich das eine oder andere Sonnenbad zu gönnen. Schließlich muss für
die kalten Monate ein ausreichender Vitamin-D-Vorrat angelegt werden.

Und so geht auch der Monat Juli allmählich seinem Ende entgegen. Immer wieder schneller,
als es einem lieb ist. Der Lauf der Zeit nimmt keine Rücksicht darauf, was einem lieb ist oder
nicht. Die Zeit schreitet einfach voran – unaufhaltsam – immer weiter. Alles, was bleibt, sind
Erinnerungen an vergangene Zeiten. Und die mehren sich, je älter man wird. Schön, dass es
den Menschen gegeben ist, sich zu erinnern. Wie gerne schwelge ich gerade im etwas melan-
cholischen November in Erinnerungen. Es ist erstaunlich, was da nach all der Zeit auf einmal
wieder wie ein Film vor dem inneren Auge abläuft!
Aber nun bin ich etwas weit vom eigentlichen Thema abgekommen. Denn ich wollte ja noch
schreiben, dass sich ein großer Teil des Himmels ausgerissen hat, nachdem ich lange genug
über den dunkelgrauen Wolkenhimmel gemeckert habe. Im Laufe des Tages kam nicht nur
blauer Himmel zum Vorschein, sondern auch die Sonne und mit ihr einige weiße Wölkchen
neben den immer noch grau- bis dunkelgrauen Wolken.
Nur Regen fehlt noch zu meinem Glück.

Dafür habe ich an einer Garten-Kurzgeschichte gebastelt, nicht weil es an Regen mangelt,
sondern weil mir insbesondere abends oder nachts, wenn ich durch den Garten wandele,
blitzartig die eine oder andere Idee in den Sinn kommt. Und damit ich sie nicht wieder
vergesse, schreibe ich sie meist auch gleich noch auf, und feile dann am nächsten Tag noch
ein wenig daran herum.

~*~*~*~

Ein Haiku
Die Wolken wandern.
Mit der Zeit im Wind dahin.
Natur im Wandel.

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Samstag, 18. Juli 2026

Er ahnt es nicht nur, er weiß es

der gute, alte Donnyboy, Peace- und Dealmaker, und daher beugt er vor. Eine
Niederlage kommt für ihn nicht infrage, das hat er mit seinem Ex-Buddie gemein.
Sie wollen zu den Siegern in der Geschichte gehören. Verlierer gibt es schon genug.
Der gute, alte Donnyboy würde als Narzisst eine Wahlniederlage bei den Midterms,
 rein physisch schon nicht verkraften. Damit könnte er nicht umgehen.


Und um nicht wie bei der vorletzten Wahl einen Aufstand zu proben, weil die Demokraten
den Wahlsieg errungen haben, muss schon vorher ein Schuldiger gefunden werden. Einer,
der seinen Sieg verhindern will, und da bringt er vorsichtshalber schon mal das Reich der
Mitte ins Spiel. Seinen größten Konkurrenten, wenn es um die Weltmacht geht. Und diese
steht schließlich keinem anderen, als nur ihm alleine zu. Ihm, dem mächtigsten Mann der
Welt. Und genau das will er unter allen Umständen und Widrigkeiten auch bleiben. Selbst
wenn die Demokratie im »Land of the Free«, auf der Strecke bleibt. Schließlich ist sein Ex-
Buddie im Zarenland, sein großes Vorbild, dessen uneingeschränkte Herrschaft er maßlos
bewundert.
Auf jeden Fall müssen die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika bei einer Wahl-
niederlage davon überzeugt sein, dass der gute, alte Donnyboy, »mal wieder« um seinen
Wahlsieg betrogen wurde. (Was übrigens nie gewiesen werden konnte). Wer bietet sich
also als Kandidat eines Wahlmanipulators an, wenn nicht sein größter Konkurrent, der
große Führer des Reichs der Mitte!
Wieder einmal merkt er nicht, dass er selbst mit seiner Rede an die Nation vorgestern,
derjenige ist, der die Midterms schon jetzt manipulieren will, indem er den Amerikanern
schon jetzt einflüstert – also, sollte ich verlieren, dann ist die Wahl nicht mit rechten
Dingen zugegangen. Am liebsten wäre ihm natürlich, es fänden überhaupt keine Wahlen
mehr statt und er könnte bis an sein Lebensende durchherrschen. Das hat er übrigens auf
einer Wahlveranstaltung 2024 in etwa genauso kundgetan. Also mit der Aufforderung an
die Wähler unbedingt ihn zu wählen, weil sie dann nie wieder wählen müssten, weil er bis
zur nächsten Wahl alles in Ordnung gebracht haben werde.
Er rief dazu auf: »Christen, geht raus und wählt, nur dieses Mal. Ihr werdet es nicht mehr
machen müssen. Es wird geregelt sein, alles wird gut sein. Ihr werdet nicht mehr wählen
müssen.« Er wiederholte diese Aufforderung sogar nochmals: »Ich liebe euch, ihr müsst
rausgehen und wählen. In vier Jahren müsst ihr nicht noch einmal wählen. Wir werden es
so gut in Ordnung gebracht haben.«

Eigentlich könnte es ihm egal sein, denn er darf 2028 eh nicht mehr zur Wahl antreten.
Das ist verfassungsmäßig in den USA so geregelt. Also scheint er doch etwas vorzuhaben,
das gegen die Verfassung ist. Will er die etwa ändern? Regeln haben ihn bisher in seinem
Leben noch nie interessiert. Er hat immer gemacht, was er wollte. Ob ihm das bei den
Wahlen auch gelingt, bleibt abzuwarten. Wie auch immer, die Demokraten täten gut dran,
rechtzeitig einen geeigneten, charismatischen, Gegenkandidaten aufzustellen – no matter,
wer für die Republikaner kandidiert.


Eins steht fest: Falls nicht und er verliert die Midterms und die Wahl 2028 tatsächlich,
werden sie eine Zwangsjacke benötigen. Freiwillig wird der gute, alte Donnyboy das
Weiße Haus nicht verlassen. Oder aber als völlig gebrochener, um Jahrzehnte gealterter,
gekrümmter Mann – also als ein Häufchen Elend. Und das kann ich mir beim besten
Willen nicht vorstellen. Der wird um das Amt kämpfen, und wenn er dabei wild um sich
schlagen muss. Es sei denn, er segnet das Zeitliche schon vorher. Aber er befindet sich ja,
wie er selbst jeden zweiten Tag kundtut – bei bester Gesundheit –, also kann das wohl
ausgeschlossen werden. Auch der Iran werde bald besiegt sein, ließ er verlauten. Das wie
vielte Mal eigentlich? Andererseits ist da ja noch diese böse Liste, auf der jetzt auch der
Name unseres Bundeskanzlers zu finden ist. Au Backe!

Und der kleine, alte, brutale Möchtegernzar sieht sich mit gewaltigen Müllproblemen in
diversen Regionen Sibiriens konfrontiert. Die Menschen dort versinken geradezu im
Müll, weil kein Sprit für die Müllfahrzeuge mehr vorhanden ist. Abgesehen von einem
bestialischen Gestank kann das außerdem zu einer Rattenplage und entsprechenden
Seuchen führen. Auch die Landwirte beklagen sich. Alles steht still. Kein Sprit für die
Fahrzeuge. Was dieser kleine, alte, brutale Möchtegernzar den Bürgern des Zarenlandes
zumutet, ist wirklich unfassbar. Da er immerhin 7000 Soldaten pro Woche verliert, und
ihm die Soldaten ausgehen, wird nun über eine Mobilmachung nachgedacht. Dass die
nicht gerade zu seiner Beliebtheit beiträgt, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Zu-
mal kaum ein Soldat die ersten zwanzig bis dreißig Minuten an der Front überlebt. Aber
er will es wissen – auf Teufel komm raus – der will keinen Frieden. Der führt den Krieg
so lange weiter, bis im Zarenland alles zusammenbricht. Es ist so oder so sein Ende, also
kann es ihm auch egal sein!.

Es ist überhaupt unfassbar, wie diese beiden gelangweilten, alten Männer in wenigen
Jahren die Welt verändert haben. Aber das interessiert sie nicht. Diese beiden Egomanen
interessieren sich nur für sich selbst.

~*~

Was ist nur aus dieser Welt geworden!
Es ist zum Fürchten!
 In was für einer Welt werden wir resp. die kommenden Generationen
zukünftig leben?

~*~

Dieses Zitat trifft es wohl auf den Punkt:
 
„Die Starken tun, was sie wollen, und
die Schwachen erleiden, was sie müssen“: 

Thukydides (ca. 460–400 v. Chr.)
war ein antiker griechischer Staatsmann und Stratege.

~*~
Als hätte ich es geahnt 😏. Kaum habe ich dieses herrliche Weißewölkchensommer-
sonnenwetter ganz leise erwähnt, schon setzt dieses unerträgliche Stillstandswetter
wieder ein. Wenn es wenigstens regnen würde. Aber der langersehnte REGEN, blieb
bisher leider aus. Jetzt hoffe ich auf Mittwoch, denn für diesen Tag ist erneut Regen
angesagt, ob und wie viel – wir lassen uns überraschen.

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Freitag, 17. Juli 2026

Die Nebelfahrt der Aurelia

Wie gut, dass ich noch einige alte Geschichten in der Schublade habe,
denn ich komme nicht jeden Tag dazu, eine neue zu schreiben ;o)). 

~*~*~*~

Die Aurelia war kein großes Segelschiff. Eher ein alter, hölzerner Küstenkreuzer, der schon viele Jahre auf dem Buckel hatte. Die Planken waren dunkel vom Salz, und nachts knarrte das Holz, als würde es im Schlaf sprechen. Teile der Segel waren zerrissen. Genau das war es, was die kleine Reisegruppe schon am ersten Abend irritierte.


Es waren nur sechs Passagiere an Bord – jede und jeder mit einem eigenen Grund, diese seltsame „Themenreise“ zu buchen, die in der Anzeige nur mit einem Satz beworben worden war: „Eine Fahrt ins Ungewisse – für jene, die Antworten suchen.“

Elin, eine Botanikerin, die immer ein kleines Notizbuch bei sich trug.
Marek, ein schweigsamer Uhrmacher mit einem Gesicht, das aussah, als hätte er zu viel Zeit gesehen.
Sofia, eine junge Frau, die ständig Fotos machte – aber nie von Menschen, nur von Schatten.
Dr. Halberg, ein Historiker, der sich für alte Seefahrtslegenden interessierte.
Jonas, ein Musiker, der nachts auf dem Deck leise Melodien spielte, die niemand kannte.
Und die Kapitänin, eine Frau namens Runa, deren Augen so hell waren, dass man nie wusste, ob sie einen ansah oder durch einen hindurch.

Schon früh zog Nebel auf. Der Nebel kam plötzlich. Wie ein Vorhang, der sich über das Meer legte. Die Aurelia fuhr langsamer, und die Geräusche wurden seltsam gedämpft. In dieser Nacht hörten alle zum ersten Mal das Flüstern. Es war kein Wind. Kein Tier. Kein Mensch. Es klang wie Stimmen, die aus dem Holz selbst kamen – als würde das Schiff Erinnerungen murmeln. Sofia lief über das Deck und blieb abrupt stehen. „Habt ihr das gehört?“ flüsterte sie.
Jonas nickte. „Es klingt, als würde jemand unter uns sprechen.“
Runa, die Kapitänin, trat aus dem Schatten.
„Ihr hört nur das Meer“, sagte sie ruhig.
Aber ihre Stimme war zu schnell, zu glatt. Und niemand glaubte ihr.

Am nächsten Morgen fehlte etwas. Nicht ein Mensch – sondern ein Gegenstand. Der alte Kompass, der im Salon unter Glas lag, war verschwunden. Ein Kompass, von dem Dr. Halberg am Vorabend erzählt hatte, er sei „verflucht“ oder „gesegnet“, je nachdem, wer die Geschichte erzählte. „Er zeigt nicht Norden“, hatte Halberg gesagt. „Er zeigt das, was man sucht.“ Nun war er weg. Runa behauptete, sie habe ihn nie angerührt. Marek, der Uhrmacher, schwieg wie immer. Sofia zeigte ein Foto, das sie am Abend gemacht hatte – und darauf war der Kompass noch da. Doch hinter dem Glas, im Spiegel des Rahmens, war etwas zu sehen: Ein undeutlicher Schatten, der sich über den Kompass beugte. Nicht menschlich. Zu groß. Zu schmal. Zu… fließend.

In der zweiten Nacht wurde der Nebel dichter. Die Stimmen lauter. Elin schrieb in ihr Notizbuch: „Das Schiff erinnert sich. Aber an was?“
Jonas spielte eine Melodie, die er nicht kannte, und die Passagiere spürten, wie sich die Luft veränderte – als würde das Schiff zuhören. Dann, kurz nach Mitternacht, hörten sie Schritte unter dem Deck. Langsam. Schleppend. Wie jemand, der nicht gehen, sondern gleiten musste.
Runa lief hinunter. Niemand folgte ihr. Nach einer langen Minute kam sie zurück – bleich, aber gefasst. „Da ist niemand“, sagte sie. Doch ihre Hände zitterten.

Am dritten Tag tauchte der Kompass wieder auf. Auf dem Deck. Mitten im Nebel. Als hätte ihn jemand dort hingelegt. Aber die Nadel drehte sich nicht. Sie zeigte starr in eine Richtung – hinaus ins Weiß.
„Was ist dort?“ fragte Sofia.
Runa antwortete nicht. Sie stellte sich ans Steuer und folgte der Richtung. Die Aurelia fuhr in den Nebel hinein, und die Stimmen wurden klarer. Nicht bedrohlich. Eher… suchend. Dann hörten sie einen Satz, ganz deutlich, aus dem Holz, aus dem Nebel, aus der Tiefe: „Bringt uns heim.“

Dr. Halberg fand die Erklärung später in einem alten Logbuch, das im Maschinenraum versteckt war. Die Aurelia war einst ein Schiff, das Menschen transportierte, die nie ankamen.
Nicht durch Gewalt – sondern durch einen Sturm, der sie verschluckte. Ihre Stimmen waren nie verstummt. Sie suchten nur jemanden, der ihnen den Weg zeigte. Der Kompass zeigte nicht Norden. Er zeigte Sehnsucht. Und als die Aurelia dem Nebel folgte, öffnete sich plötzlich die Sicht – und vor ihnen lag eine kleine, vergessene Insel, auf der ein altes Wrack stand. Das Wrack der ersten Aurelia. Die Stimmen verstummten. Der Nebel löste sich. Das Schiff knarrte nicht mehr. Es war, als hätte es endlich Frieden gefunden.

Die Passagiere verließen die Insel später mit einem anderen Schiff. Die Aurelia blieb dort – still, ruhig, wie ein Tier, das sich endlich schlafen legen durfte. Und niemand sprach je wieder über die Stimmen. Aber jede und jeder von ihnen wusste: Manchmal sucht nicht der Mensch nach Antworten. Manchmal sucht die Antwort nach dem Menschen.

~*~*~*~

„Wenn du denkst, Abenteuer sind gefährlich,
versuch's mal mit Routine. Die ist tödlich“

Paulo Coelho (* 1947)
ist ein brasilianischer Schriftsteller und Bestsellerautor

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📖 Bilder mit KI erstellt und Fotot by Lauras Home and Garden 📖

Mittwoch, 15. Juli 2026

Es ist unerträglich

 nein, nicht das Wetter, das ist wunderbar. Nur regnen dürfte es jetzt zwischendurch mal.
Es ist alles sehr trocken.


Nein, ich meine das unsägliche, grausame, irrsinnige Kriegsgeschehen in der Ukraine. Zu lesen
und zu hören, mit welch eiskalter Skrupellosigkeit, Emphatielosigkeit, Rücksichtslosigkeit und
Grausamkeit, dieser kleine Möchtegernzar hunderttausende Menschenleben opfert, ist wirklich
unerträglich. Hat dieser kleine, alte Mann kein Gewissen? Egal, ob es sich um die eigenen
Soldaten und Bürger, oder um Soldaten und Zivilisten in der Ukraine handelt, er tötet weiter.
Die toten, verkrüppelten und schwer verletzten Soldaten, Zivilisten, Kinder, alte und junge
Männer und Frauen im Zarenland und in der Ukraine, interessieren diesen brutalen, alten,
kleinen Mann überhaupt nicht. In diesem Krieg geht es nur um ihn. Um den kleinen, alten,
brutalen Möchtegernzar, der unter Minderwertigkeitskomplexen und Paranoia leidet. Ihn inte-
ressiert weder die massive Zerstörung der Infrastruktur, der Wohnhäuser, Krankenhäuser, der
Schulen, Einkaufszentren oder Gotteshäuser in der Ukraine, noch der Ruin der eigenen Wirt-
schaft. Ölraffinerien, Munitionsfabriken und Tanker werden zerstört, auch das ist für ihn kein
Grund, den Krieg zu beenden. Es geht ausschließlich um ihn, den alten, brutalen, kleinen
Kriegstreiber, der unbedingt als Sieger aus seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen
die Ukraine in die Geschichte eingehen will. Koste es, was es wolle. Ob das hundertausende
Menschenleben sind oder der Zusammenbruch der eigenen Wirtschaft, spielt für ihn keine
Rolle. Ihm ist das egal. Egal ist ihm auch, dass die Ukrainer nicht zum Zarenland gehören und
die Bürger ihr Leben nicht unter seiner Knute fristen wollten. Das interessiert diesen aggressi-
ven Macho ebenfalls nicht. Sie können ja aus ihrer Heimat fliehen.
Was für ein widerwärtiger, brutaler, kleiner, alter Mann! 


Er will einfach nicht wahrhaben, dass er, der große, mächtige »Zar« mit der zweitgrößten
Armee der Welt, nicht in der Lage ist, ein so kleines Land, wie die Ukraine, zu besiegen
und zu unterwerfen. Er will nicht wahrhaben, dass er auch im fünften Jahr seines Angriff-
krieges gegen die Ukraine nicht vorankommt, sondern der Krieg jetzt auch im Zarenland
angekommen ist. Er will nicht wahrhaben, dass selbst die Hauptstadt angegriffen wird und
er die Stadt nicht verteidigen kann. Das ist wirklich eine große Schmach für diesen kleinen,
alten Mann. Das muss ihn umtreiben und regelrecht wütend machen. Zudem desertieren
viele seiner Soldaten, sie laufen in die Ukraine über und kämpfen jetzt gegen das Zaren-
land. Viele haben einfach genug von diesem sinnlosen Krieg und verschwinden einfach.


Das stellen auch immer mehr Bürger im Zarenland fest. Sie wenden sich in Massen von ihm ab.
Die Wirtschaft steht kurz vor dem Zusammenbruch. Das Ölgeschäft gerät ins Stocken. Sein Ex-
Buddie hat sich ebenfalls verdünnisiert und seine Peace-Bemühungen aufgegeben, zumal er
mit seinem eigenen Krieg selbst genug um die Ohren hat. Und er muss sich ja noch um Grön-
land »kümmern«, um Kuba, den Panamakanal, den Golf von Mexiko, sorry America und Kanada.
Und natürlich um seine eigene Sicherheit und seinen eigenen Schutz. Denn er steht auf einer
Liste, von der sich niemand wünscht, dass sein Name dort erscheint. Ja, so haben unsere beiden
superklugen, großartigen Möchtegernweltbeherrscher allerhand um die Ohren und viel gemein-
sam. Es geht nur um sie selbst und bei Donnyboy geht es noch um eine große Menge an Dollar.
Der kleine, alte Zar scheint davon genug zu haben. Die hunderte Milliarden, die er besitzen soll,
kann er in seinem Leben gar nicht mehr ausgeben. Was sollte er denn auch damit? Er hat ja alles.
Mehrere Luxusjachten, Flugzeuge, Luxusautos, Luxusresidenzen, Luxusuhren, goldverschnör-
kelte Einrichtungen und sonstigen kitschigen Firlefanz. Na ja, über Geschmack lässt sich nicht
streiten. Aber selbst in dieser Hinsicht - man könnte es auch als Geschmacklosigkeit bezeichnen,
ähneln sich die beiden Superherrscher. Früher hätte man das als »neureich« bezeichnet.
Jetzt bangen beide um ihr Leben und in beiden Ländern wenden sich die Bürger von ihnen ab.
Mr. Dealmaker hat sogar schon Vorsorge getroffen für den Fall, dass es ihn erwischt und er das
Zeitliche segnet. In dem Fall soll der gesamte Iran dem Erdboden gleichgemacht werden.

Wenn es nicht so läuft, wie sie befehlen, können sie auch schnell mal in Rage geraten und sinn-
los eskalieren, also wild um sich schlagen und einige unliebsame Menschen aus dem inneren
Kreis in die Verbannung entlassen - oder noch anderes. Na, jedenfalls steht der gute, alte Donny-
boy Peacemaker jetzt wohl doch endlich auf der Seite der Ukraine. Ach, da fällt mir gerade ein,
wie schlagfertig der Held der Ukraine ist. Als der alte Donnyboy ihn fragte, ob er denn für den
Fall der Fälle auch in die Hauptstadt des Zarenlandes reisen würde, war seine Antwort: Wohl
eher nicht, da soll es sehr gefährlich sein. Da fliegen jede Menge ukrainische Drohnen herum.
Humor hat er, das muss man ihm lassen. Den sollte er sich trotz aller Sorge um das Land und
seine Bürger auch unbedingt bewahren.
Donnyboy ist jedoch nicht nur ein Dealmaker, er ist auch ein Witzbold. Kündigte er vor zwei
Tagen noch eine 20-prozentige Gebühr für die Durchfahrt der Straße von Hormus an, so rückt
er nur zwei Tage später wieder davon ab. Eigentlich müsste er sich doch selbst allmählich
albern vorkommen.


Der große Führer vom Reich der Mitte hat dem kleinen, alten, brutalen Möchtegernzar
jedenfalls klipp und klar zu verstehen gegeben, dass es mit der Freundschaft wohl vorbei
wäre, sollte er, also der kleine Zar, gar mit dem Gedanken spielen, die Ukraine mit nukle-
aren Waffen anzugreifen. Das muss gesessen haben. Eines Tages steht er, also der kleine Zar,
genau wie der andere großartige Zampano-Weltbeherrscher, allein auf weiter Flur, und 
weiß nicht wohin. Beide haben jedenfalls die Kontrolle über ihr sinnloses, wahnsinniges
Handeln verloren und wissen nicht, wie sie da wieder rauskommen. Man darf gespannt sein.
Es wird auf jeden Fall kein gutes Ende nehmen.

Wenn alte Männer vor lauter Luxus Langeweile haben, kommt selten etwas Gescheites
dabei raus. Es wäre viel sinnvoller, sie würden sich um ihre Familien, ihre Ehefrauen oder
Geliebte, die Kinder und die Enkelkinder kümmern, das Leben in vollen Zügen genießen,
 als den großen Zampano und Macker zu spielen und auch noch einen Krieg vom Zaun zu
brechen. Schließlich ist ihr Leben nicht unendlich. Auch wenn der Möchtegernzar davon
träumt, 150 Jahre alt oder gar unsterblich zu werden. Der Arme! Ich stelle mir gerade vor,
das würde gelingen. Man wird seiner habhaft. Er wird als Kriegsverbrecher verurteilt und
sitzt dann lebenslang hinter Gittern. Also noch einmal die Länge seines bisherigen Lebens.
 WOW, das wäre eine gerechte Strafe!

Ich musste das unbedingt mal wieder loswerden, denn das Weltgeschehen soll ja wegen
der Kurzgeschichten-Schreiberei nicht zu kurzkommen. Und so werde ich das Handeln
der beiden Superweltbeherrscher immer mal wieder hier in mein Tagebuch schreiben.

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Ein Fehler, der dich demütig macht, ist besser als ein Erfolg,
der dich arrogant werden lässt

Autor unbekannt

Noch zwei Collagen mit »meinen« Weißewölkchensommersonnentage, blühenden
Hibiskussträuchern, Rosen, Funkien, blauen Bauernhortensien, die allerdings gerade ob
der Hitze schlappmachen und an Früchten Johannisbeeren, die ich schon geerntet habe,
und eine Himbeere mit Seltenheitswert. Die Blaubeeren wurden bereits geerntet, aller-
dings nicht von mir, sondern von meinen kleinen Federbällchen. Es sei ihnen gegönnt;o).


Alles, was ich mir jetzt wünsche, ist: REGEN!
Aber der ist weit und breit nicht in Sicht. Eventuell am kommenden Freitag. Ich
befürchte jedoch, dass er wieder an uns vorbeizieht. Aber vielleicht haben wir ja
Glück und Petrus zeigt Erbarmen mit der dürstenden Natur.

~*~
 
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
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🌟Bilder mit KI erstellt und Fotos by Lauras Home and Garden🌟