vom DWD für den vergangenen Montagabend, und was soll ich sagen, es sah auch sehr nach
Unwetter aus. Es war den gesamten Tag über schwülwarm, um 30 Grad, und es fühlte sich
draußen wie in einem Backofen an. Jedes Mal, wenn ich mit den Hunden vor die Tür ging,
kam mir ein Schwall heißer Luft entgegen. Der Himmel nahm am späten Nachmittag bereits
eine merkwürdige Farbe an, sodass ich schon mit einem Gewitter gerechnet habe und vor-
sorglich wieder alle Sonnenschirme geschlossen und die Markise eingefahren habe.
Dann zogen die ersten dunklen Wolken auf, über die ich mich gefreut habe, weil ich annahm,
sie würden uns endlich Regen bringen. Kurz nachdem der Professor aus der Firma eintraf,
zuckte der erste Blitz über dem Wald und die ersten dicken Tropfen klatschten auf die
Terrasse. Schnell die Hunde eingesammelt, denn es dauerte nicht mehr lange und wir wurden
mit einem starken Regenschauer beglückt.
Dann wurde es immer dunkler und ich begann mir schon auszumalen, dass es ein sehr heftiges
Gewitter werden würde, zumal der DWD vor einem schweren Unwetter gewarnt hatte. Immer
wieder wanderte mein Blick besorgt zum Himmel.
Der Regen hatte nach relativ kurzer Zeit wieder nachgelassen und plätscherte noch eine Weile
so vor sich hin, bis auch der letzte Tropfen fiel und alles relativ schnell vorbei war. Das schwere
Gewitter blieb jedoch komplett aus. Dabei hätte ich das für einen ausgiebigen Regen sogar gerne
in Kauf genommen. Die Hitze nimmt weltweit zu. Dieses Jahr ist wieder ein besonders trockenes
und heißes Jahr. Jedenfalls empfinde ich das so. Der Rasen ist komplett vertrocknet. Hat in etwa
die gleiche Farbe wie Micky angenommen.
Viel dringender wird Regen derzeit im Süden Europas benötigt. In Spanien, in Frankreich,
Portugal und Griechenland. Es ist schrecklich, was die Menschen dort durchmachen müssen.
Überall Feuer. Waldbrände oder anderswo dagegen Hochwasser, Erdbeben oder Vulkanaus-
brüche, Hurrikans oder Tornados sowie Tsunamis sind furchtbare Ereignisse, die das Fürchten
lehren.
Das zeigt immer wieder, wie hilflos der Mensch solchen Naturkatastrophen ausgeliefert ist.
Auch in unserem Land und den Niederlanden gibt es Waldbrände. Ein weiteres Problem sind
die ausgetrockneten Flüsse. So wurden in der Donau Überreste eines Mamuts aus der Eiszeit
gefunden. In anderen Flüssen mit einem niedrigen Pegelstand kamen wieder Hungersteine,
zum Vorschein, über die ich bereits im August 2022 schon geschrieben hatte. Damals waren
wir ebenfalls von extremer Hitze sowie anhaltender Dürre und Trockenheit betroffen.
Die Sommermonate in der Zukunft werden wohl noch extremer ausfallen. Da ist es nicht
verwunderlich, dass immer mehr Menschen die Anschaffung einer Klimaanlage in Betracht
ziehen. Das wird in den Städten aus Beton und Asphalt jedoch dazu führen, dass sich die Hitze
in den Straßenschluchten weiter aufstaut. Denn Klimaanlagen geben die Wärme aus den Innen-
räumen nach draußen ab. Das ist für Städte also keine gute Lösung.
Gegen die Natur ist der Mensch einfach machtlos. Man kann sich als Mensch nur anpassen
und Vorkehrungen treffen, um das Leben in Grenzsituationen erträglicher zu machen und im
Extremfall zu überleben. Die Flammen, die hochsteigenden Rauchwolken sowohl in den von
Waldbränden betroffenen Ländern als auch die extremen Explosionen mit entsprechenden
Rauchwolken im Zarenland - verursacht durch die Angriffe auf Ölraffinerien, sind eine zu-
sätzliche Katastrophe für die Umwelt. Denn der CO₂-Ausstoß wird in der Atmosphäre selbst
in großen Entfernungen verteilt.
Und jetzt noch die ersten Fotos aus dem Augustsommergarten. Der Garten hält sich trotz
der Hitze und Trockenheit – bis auf den Rasen und einigen Hortensienbüschen erstaunlich
gut.
Oben rechts, Dieses Schattenspiel kann ich nachmittags von meiner Liege aus beobachten.
Wenn ein leichter Wind weht, bewegen sich diese Figuren mal schnell und mal weniger
schnell. Die Sonne scheint dann gegen den Schneeballbaum und der wirft die Schatten auf
einen der Sonnenschirme. Das sind so meine geliebten Momente, wenn der Schatten mit dem
Licht tanzt. Die kleinen Freuden im Leben und im hohen Alter ;o))))
Sie haben schon genascht, die Vögelchen – Wespen habe ich noch keine gesichtet. Die
bedienen sich nämlich auch gerne an den Äpfeln. Der Professor hat jetzt vorsorglich
ein paar Alustreifen an einigen Zweigen befestigt – in der Hoffnung, dass einige Äpfel
für uns übrig bleiben.
Und was soll ich sagen? Es hat wieder geregnet. Dieses Mal etwas ausgiebiger, sodass
der Erdboden relativ gut durchnässt wurde. Meine Hoffnung auf Regen hat sich also er-
füllt. Ach, wenn es doch immer so wäre! Und so hoffe ich auch in den kommenden
Tagen wieder auf Regen. Allerdings sind die Aussichten auf einen Regentag nicht gut.
Dennoch, die Hoffnung bleibt. Sie wird immer bleiben, solange Menschen leben.
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Manche Menschen können den Regen spüren.
Andere werden nur nass.
Bob Marley (* 1945 ; † 1981)
war ein jamaikanischer Reggae-Sänger, Gitarrist, Songwriter








































