Dienstag, 31. März 2026

Nun muss sich alles wenden


Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muss sich alles, alles wenden.


Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiss der Qual!
Nun muss sich alles, alles wenden.


Ludwig Uhland (* 1787 ; † 1862)
war ein deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler,
Jurist und Politiker

~*~
Ach, wenn die Welt doch nur mit jedem Tag schöner würde und sich alles zum Besseren
wenden würde! Und zwar hoffentlich bald. Stattdessen wird sie durch Kriegstreiber in
einigen Ländern in Schutt und Asche gelegt und Menschen sterben. Derzeit sieht es über-
haupt nicht danach aus, als würde sich alles zum Besseren wenden. Weder in der Welt
noch in Europa oder in unserem Land. 

Wie es scheint, hat der Peace-War-Maker die Kontrolle über seinen Krieg verloren und
holt jetzt zum "Endschlag" aus. Die Reaktion des Iran, mag man sich gar nicht vorstellen.
Jetzt plant er sogar, eine wochenlange Bodenoffensive, um das Uran sicherzustellen.
Auch das Öl würde er sich gerne nehmen. Wen wundert das? Gleichzeitig droht er alle
Kraftwerke und Ölquellen zu zerstören. Er geht also wieder ein großes Risiko ein, weil
US-Soldaten ihr Leben verlieren können. Der Iran hat bereits angekündigt, diese Truppen
in Brand zu setzen. Man muss sich nur mal in die Lage der Soldaten versetzen, die sich
auf dem Weg in den Iran befinden. Seinen Sohn will der Peacemaker nicht in der Armee
sehen, obwohl das von vielen US-Bürgern gefordert wird. Wen wundert das?

Die EU-Mitgliedsstaaten und die NATO bezeichnet er als Feiglinge, weil sie nicht willig
sind, sich an seinem Krieg zu beteiligen. Also wütet er: „Holt euch euer Öl alleine!“
Hatte der Mr. Peacemaker seinen Friedensrat nicht vorrangig gegründet, um dauerhaften
Frieden in von Krisen und Konflikten geschüttelten Gebieten zu schaffen? Stattdessen
war zu lesen, dass die WHO sich auf den Einsatz von Atomwaffen vorbereitet. Aufgrund
der zunehmenden Eskalation im Iran-Krieg, müsse mit einem nuklearen Zwischenfall
 gerechnet werden. Das allerdings sei das »Worst-Case-Szenario«, heißt es.

Jetzt steigt auch die Huthi-Miliz in den Krieg ein und feuert eine Rakete auf Israel ab.
Der Peacemaker verkündete, Gespräche mit dem Iran  zu führen, was der Iran jedoch
nicht bestätigt und auch kein großes Interesse daran hat, es sei denn, seine Bedingungen
werden erfüllt. Und das wird nicht geschehen.

Das Mullah-Regime scheint vom Möchtegernzar gelernt zu haben, wie man den Peace-
maker an der langen Leine zappeln lässt. Und das machen sie richtig gut, auch wenn es
zum Schaden für die gesamte Weltwirtschaft ist und ein zusätzliches Problem für den
Peacemaker darstellt.

Die Ironie des Schicksals:
Das Mullah-Regime könnte ganz einfach sagen:
You don't have the cards, and you are
playing with World War III.
.
Ein US-Experte entlarvt den US-Peacemaker. Er meint, dessen Dummheit sei sein Erfolgs-
geheimnis. Es sei genau diese Dummheit, die ihn politisch attraktiv mache. Hallo, was ist
denn das für ein Experte? Dummheit attraktiv? Oh Mann, das ist alles so irre, dass es mir
schwerfällt, zu glauben, dass das alles wirklich geschieht und ich nicht nur schlecht träume.
Wenn ich es recht überlege: Muss man allerdings tatsächlich dumm sein, um einen Krieg
vom Zaun zu brechen, noch dazu im Nahen Osten. Andere kluge Köpfe sind davon über-
zeugt, dass der »King« geisteskrank sei. Wenn man sich einige seiner Auftritte anschaut,
und  hört, was der so von sich gibt, könnte man das wahrlich für möglich halten.
Ich frage mich, ob der Peacemaker, der bereits von einem Sieg fabuliert, seine eigenen Ge-
schichten glaubt. Er hat jedenfalls eine ausgeprägte Begabung, sich die Dinge schönzu-
reden und zusammenzulügen. Gleichzeitig hat er etwas von einem Komiker, den man nicht
ganz ernst nehmen kann. Trotzdem glauben viele Amerikaner seine Märchen. Über 21
Millionen US-Dollar wurden bisher auf einen Waffenstillstand vor dem 31. März gewettet -
und der ist heute! Da wird mit Krieg und Tod Profit gemacht. Wer mag wohl hinter diesen
Wett-Deals stecken?! Fällt nicht schwer, das zu erraten – oder? Tatsächlich scheint dem Peace-
maker die Lust an seinem Krieg vergangen zu sein, denn er »denkt« darüber nach, den Krieg
zu beenden – auch wenn die Straße von Hormus blockiert bleibt. Na, das hat der ja wieder toll
hinbekommen, denn sollte er das wirklich so meinen, was man ja nie genau weiß, dann ist
eine Weltwirtschaftskrise sehr wahrscheinlich.
Ein Krieg der Amis, der – wie vorhergesagt – mal wieder im Chaos endet.

Mittlerweile zeigen viele US-Bürger ihm zwar die »Rote Karte«, und demonstrieren in allen
US-Staaten gegen den »King«, und seinen autokratischen Regierungsstil, seine Anhänger
stehen jedoch treu zu ihm. Hatte er den Bürgern nicht vor der Wahl ein »Goldenes Zeitalter«
versprochen? Daraus wird wohl nichts werden. Das Gegenteil wird der Fall sein. Es sieht
eher nach einem »finsteren Zeitalter« aus.

Jetzt bereiten sich Grönland und Kuba auf einen US-Angriff vor. Dänemark verlegt bereits Spezialeinheiten nach Grönland.

Der Möchtegernzar und der Peacemaker, zwei Genies, die sich für die Größten auf diesem
Planeten halten, auf die dennoch ein böses Ende wartet. Während einige Historiker den
Peacemaker für die größte Bedrohung halten, sind andere kluge Köpfe der Meinung, der
feige Möchtegernzar, der sich aus Angst versteckt, sei noch gefährlicher. Beide spielen ge-
wissermaßen ein apokalyptisches Spiel mit sich selbst, während bei dem einen die Dumm-
heit überwiegt, ist es bei dem anderen die deutlich zunehmende Paranoia. Zwei von Groß-
machtfantasien besessene Genies, die mit Dummheit und Paranoia, den Dritten Weltkrieg
riskieren. Denn sie wissen nicht, was sie tun! Daher wundert es nicht, dass jetzt auch die
Golfstaaten wütend auf den Peacemaker sind. Sollte die Huthie-Miliz jetzt noch die Meeres-
enge im Roten Meer blockieren, wären die Folgen auch für Europa enorm. Allein durch die
Blockierung der Straße von Hormus, soll der Ölpreis in Europa um bis zu 50 % steigen.
Für den asiatischen Raum wird sogar eine Mega-Versorgungskrise befürchtet.

Die Welt befindet sich mehr oder weniger am Abgrund. Wie sie da wieder heil rauskommen
soll, dazu fehlt mir die Fantasie. Der kanadische Premierminister Mark Carney, ein kluger
Kopf, schmiedet derweil an einer Anti-Trump-Allianz mit über vierzig Staaten. Das ist doch
mal eine gute Nachricht und ein Silberstreifen am Horizont.

Die aktuelle Situation verdeutlicht, wie fragil die globalen Handelsstrukturen sind. Die Ver-
netzung, die über Jahrzehnte hinweg Wohlstand und günstige Waren ermöglichte, erweist
sich in Kriegs- und Krisenzeiten als Achillesferse, da Störungen der Lieferkette weltweite Auswirkungen haben. Die Globalisierung hat zu enormen Abhängigkeiten geführt, die den
Welthandel belasten und das Wachstum deutlich abbremsen.

Falls die Welt die Kriegslust der beiden Mega-Genies übersteht, werden beide, einschließ-
lich Netanjahu, als Kriegsverbrecher, politische Versager und Zerstörer der Weltwirtschaft
in die Geschichte eingehen.
Well done, gentlemen!


Über unser Land zu schreiben, lohnt sich nicht mehr. Das habe ich aufgegeben.
Wie heißt es so schön? Da ist Hopfen und Malz verloren, oder der Letzte macht
das Licht aus.

Loswerden möchte ich allenfalls ein paar Worte zu dem Fall Fernandez/Ulmen, über den
seit Tagen im ÖRR und auch in Online-Zeitungen ausführlich rauf und runter berichtet
wird. Das Thema wurde außerdem von vielen Plattformen aufgegriffen und kommentiert.
Es soll sich angeblich um sexuelle Verbrechen handeln. Bewiesen ist noch nichts
Konkretes, aber das scheint bei der derzeitigen Berichterstattung keine Rolle zu spielen.
Es findet bereits eine Vorverurteilung statt, obwohl die Unschuldsvermutung nach wie
vor gilt. Es wurde sogar sofort zu Demonstrationen gegen Gewalt an Frauen aufgerufen.

Kaum Beachtung und öffentliches Interesse finden dagegen - geschweige denn gehen
Menschen auf die Straße, wenn in diesem Land beinahe täglich Frauen und Mädchen
Opfer von Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen werden, wobei es sich bei
den Tätern in der Regel um arabische Migranten handelt.
Wo bleibt hier der Aufschrei?
Wo bleibt hier das öffentliche Interesse?
Warum wird darüber nicht in sämtlichen Medien sowie den ÖRR
tagelang rauf und runter berichtet? Weil es zu viele Fälle sind?
Wo bleiben hier die Demonstrationen gegen die Täter?
Warum geht niemand für diese Opfer auf die Straße?
Waren diese Frauen und Mädchen einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort?
Unerträglich, die Heuchelei in diesem Land!

~*~
 
Heuchelei ist die Tugend des Feiglings
 
Voltaire (1694 - 1778)
war französischer Philosoph der Aufklärung,
Historiker und Geschichts-Schriftsteller

~*~
 
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Sonntag, 29. März 2026

Jede Wolke hat einen Silberstreifen

 und dieser Silberstreifen kommt gerade bei dem derzeitigen aprilschaurigen Wetter
besonders gut zur Geltung, denn er macht Hoffnung. Und die verschwindet nicht so
einfach. Sie bleibt, als wolle sie sagen: Hey, ich bin auch noch da! Es wär schlimm,
wenn das nicht so wäre. Es ist wie mit der Sonne: Selbst wenn man sie nicht sieht,
ist die da, und meistens dauert es auch nicht lange, und sie taucht am Horizont auf
oder sie krabbelt hinter den Wolken hervor und blinzelt der Welt freundlich zu. Und
im hellen Sonnenlicht sieht die Welt gleich viel freundlicher aus, insbesondere nach
dem kurzen Winterintermezzo mit Graupel- und Regenschauern sowie  Temperaturen
im Minusbereich. Brrrrr. Die Magnolien haben den leichten Frost nicht überstanden.
Hoffentlich war das der Abschied des Winters. Jetzt brauchen wir mehr Wärme und
helles Frühlingswetter, damit sich die restlichen Knospen an den Zierkirschbäumen
und am Apfelbaum entfalten können und wir mit den Aufgaben im Garten weiter-
machen können.


Jetzt geht es wettermäßig stetig aufwärts – so Gott will. Frühling und die Freude über
das Erwachen der Natur, entschädigt für das Chaos, in welchem die Welt derzeit steckt.
Trotzdem bleiben Befürchtungen, dass sich das Chaos ausweitet und weiter eskaliert.
Manchmal muss man es wenigstens für ein paar Stunden am Tag einfach ausblenden.
Und bald ist Ostern, da gilt es, Eier im Garten zu verstecken, damit die Kinder, wenn
sie zu Besuch kommen, sie suchen können. Das ist jedes Jahr zu Ostern ein Spaß, da
die Knuddels bei der Suche helfen.

Die Knuddels genießen das Outdoorleben, weil es da immer allerhand zu bestaunen
gibt. Vor allem die kleine Micky Maus, der Wildfang, der gerade dabei ist, die Welt zu
entdecken, ist immer ganz aus dem Häuschen vor Aufregung. Da gibt es so viel Neues
zu sehen, zu beschnuppern, so viele Dinge, mit denen man allerhand anstellen kann.


Mit allem, was es so zu entdecken gibt, kann ein kleiner Puppy einiges anfangen. Er kann
Sachen auseinandernehmen, zerreißen, anknabbern, verstecken, herumtragen, und über-
all liegen lassen. Er kann sich Frauchens Hausschuh schnappen, wenn der im Badezimmer
so rumliegt, und damit durch das ganze Haus flitzen. Darüber freut sich Frauchen ganz
besonders, weil sie dann barfuß hinterherlaufen muss. Es findet sich immer etwas, womit
man spielen kann. Ein Stofftier lässt sich so wunderbar zerpflücken und so lange bear-
beiten, bis der gesamte, flauschige Inhalt im ganzen Zimmer verteilt ist.


Da kommt die Bewegung für Frauchen nicht zu kurz. Aber auch außer Haus wartet
so manches Abenteuer. Da sind Eichhörnchen, die sich an den Walnüssen und am
Vogelfutter bedienen, da fliegen die Vögel, Schmetterlinge und Hummeln. Nachbars
Katze huscht mal eben über die Terrasse und in der Ferne bellt ein Hund.


Auch auf Spaziergängen am Bach oder am See gibt es allerhand zu beobachten.


Überall summt und brummt es und es duftet, wenn man an blühenden Sträuchern
vorbeikommt.


Und weil das Entdecken der Welt mit all den Abenteuern so anstrengend ist,
muss ein kleiner Puppy ab und zu ein Nickerchen machen und von weiteren
aufregenden Abenteuern träumen.

Das Leben in der kleinen, heilen Welt eines Puppies ist so unbeschwert, weil er
von den Übeln, den Problemen, den Krisen, Kriegen, dem Chaos, den Konflikten
und Katastrophen nichts ahnt. Er ist einfach nur er selbst. Er spielt unbekümmert,
frisst sein Schüsselchen leer, trinkt frisch gezapftes Wasser. Die vielen neuen
Eindrücke und Abenteuer machen natürlich müde. Also kuschelt er sich in sein
Körbchen und schläft ein Weilchen.
Gleich nach dem Aufwachen geht es wieder auf Abenteuer- und Entdeckungsreise.
~*~

Der Horizont kann noch so düster erscheinen,
die Wolken noch so dunkel,
es wird immer einen Silberstreifen
der Hoffnung geben.

~*~
 
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Freitag, 27. März 2026

Hinter dem Lärm


Im lichten Morgengrau auf neuen Pfaden wandeln,
sich hingeben dem Frieden der Natur im Zeitenwandel.
Dem Lärm der Menschen, den Konflikten entfliehen,
in Gedanken durch die Weiten des Weltalls ziehen.


Dort, wo die Sterne schweigen und die Zeit verblasst,
verliert die Erdennot an Schwere und an Last.
Kein Wort, das trennt, kein Zorn, der noch besteht,
wenn sich das Rad des Lebens sanft im Kreise dreht.


Federleicht kehrt der Geist aus fernen Sphären heim,
schließt diese friedliche Stille tief in seiner Seele ein.
Wer das Große sah, erkennt im Kleinsten Licht,
dass selbst im Wandel die Stille des Friedens nicht bricht.
 

Ein Haiku
Das Rad des Lebens
Im Kreis des Wandels der Zeit
Frieden der Seele.

~*~

Der Lärm der Welt wird immer lauter. Frieden und friedvolle Zeiten sind nach wie vor nicht
in Sicht. Das Feuer und der Zorn des Krieges, von Menschen entfacht, nehmen immer größere
Ausmaße an und sind außer Kontrolle geraten. Immer mehr Menschen sind inzwischen von
den Auswirkungen der Kriege in der Welt betroffen.
Die Machthaber und Herrscher befeuern einander. Wenn du nicht machst, was ich will, trete
ich die Hölle los, so tönt der lauteste dieser üblen Peace-Kriegstreiber. Sie wüten, sie drohen,
sie beschimpfen sich, schlagen um sich, Auge um Auge, ohne sich der Folgen ihres Wahnsinns
bewusst zu sein. Sie sind gefangen in ihrem Chaos, aus dem sie keinen Ausweg sehen.

In der Ukraine wie auch im Iran, wollen die Angreifer, die Kriegstreiber, sich nicht zurück-
ziehen, bevor sie ihr Kriegsziel erreicht haben. Keiner beabsichtigt nachzugeben, jeder will der
Größte, der Mächtigste, der Stärkste sein. Auf keinen Fall wollen sie zu den Versagern und Ver-
lierern gehören. Natürlich geht es in Kriegen darum, den Gegner auszuschalten, zu vernichten,
zu zerstören, er soll am Boden liegen und um Gnade winseln, klein beigeben. Der Angegriffene
soll kapitulieren, sich ergeben, damit der Angreifer als Sieger aus seinem Krieg hervorgehen
kann. Er will zu den Gewinnern gehören, sich brüsten und auf die Schulter klopfen. Auch
wenn er für diesen Sieg hunderttausende Menschenleben geopfert und zig Milliarden Steuer-
gelder, in den Sand gesetzt hat. Egal, Hauptsache, er kann über seinen Feind triumphieren und
sich der Welt als Sieger präsentieren. Wie armselig! Wie schrecklich armselig! Wie schwach-
sinnig! Und der, der am lautesten lärmt, also der Peacemaker, beschwert sich jetzt lauthals
über fehlende Unterstützung anderer Länder. Gut, dass die ihm was husten. Er hat diese Länder
nicht einmal in sein Kriegsvorhaben eingeweiht, weil er von einer Blitzaktion ausging. Er hat
sogar großspurig getönt: Wir brauchen euch nicht. Jetzt, nachdem seine Aktion in einem Chaos
ohne Ausweg steckt, schreit er um Hilfe und ist beleidigt, dass die Verbündeten, die er bei jeder
Gelegenheit »runtermacht«, nicht springen, sobald er pfeift. Warum bittet er seinen Buddy im
Zarenland nicht um Hilfe und Unterstützung? Ach, ich vergaß, der unterstützt ja schon den Iran.
Wie sagte Wilhelm Busch so schön: Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.

Jeder einzelne Kriegstreiber, ob im Zarenland, in den USA oder in Israel, der ein anderes
Land und dessen Bevölkerung völlig unnötig und sinnlos angegriffen hat, wird diese Grau-
samkeiten für den Rest seines Lebens mit seinem Gewissen ausmachen müssen. Genugtuung
wird nicht helfen, denn die Schuld am Tod so vieler Menschen und die angerichteten Zer-
störungen, die enormen Kriegskosten und die Folgen, wiegen schwerer. Sehr schwer!

Noch fühlen sich diese Tyrannen, die ein Kriegsverbrechen begangen haben, sicher, aber die
 Zeit wird kommen, in der sie nicht mehr ruhig schlafen können. Eine Zeit, in der sie fest-
stellen werden, dass sie sich selbst vernichtet und ihren eigenen Untergang herbeigeführt
haben. Dann werden sie alleine, isoliert dastehen und genug Zeit haben, über ihre Sünden
nachzudenken. Der Lärm in ihren Köpfen wird unerträglich sein. Denn die Hölle wird sich
für die Kriegstreiber auftun!

~*~

Wenn wir zum Krieg rüsten, werden wir Krieg haben

Bertold Brecht (*1898 ; † 1956)
war ein einflussreicher deutscher Dramatiker

~*~
 
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Gedicht und Haiku: Ursula Evelyn

Donnerstag, 26. März 2026

Wie geht's?

fragte sie und fuhr – ohne meine Antwort abzuwarten – fort: „Also wissen Sie, bei
mir ist wieder so allerhand passiert. Ich war vorgestern beim Arzt und was soll ich
ihnen sagen? Er hat eine Ultraschalluntersuchung gemacht und festgestellt,....usw.
usw.......
Ich hörte geduldig zu, denn anscheinend hatte sie auf die Frage, wie es mir geht,
nicht wirklich eine Antwort erwartet. Diese Frage war also wieder einmal nur eine
Floskel. Wirkliches Interesse war jedenfalls nicht vorhanden. Das ist bestimmt vielen
Menschen schon so ergangen. Es ist eine beiläufige Frage, die man jemandem stellt,
um ein belangloses Gespräch anzufangen, über Dinge, die man unbedingt loswerden
will. Oder man redet Belangloses oder über Banalitäten, vielleicht nur so zum Zeit-
vertreib, oder weil man sonst niemanden hat, mit dem man reden kann. Wobei die
Fragestellerin dann die Wortführerin ist und bleibt, und dem Gegenüber kaum eine
Gelegenheit gibt, ein paar Worte zu sagen.
Überhaupt ist es mit Menschen oft so, dass die meisten gerne endlos über sich selbst
reden oder von sich erzählen, ohne großes Interesse am Gegenüber. Meistens sind
das Menschen, die tatsächlich zu viel Zeit haben oder nichts mit ihrer kostbaren
Lebenszeit anzufangen wissen.


Aufgefallen ist mir schon vor einiger Zeit, dass die Menschen im Netz aggressiver
geworden sind. Manche bezeichnen diejenigen, die kontroverser Meinung sind, sogar
gerne mal als »eine Horde verblödeter Erwachsener«. Das hätte es vor Jahren in dieser
Art und Weise nicht gegeben. Der Respekt der Menschen voreinander hat nachgelassen
und die Hemmschwelle des guten Tons und Benehmens ist längst überschritten. Das ist
nicht nur ein Zeichen dafür, wie gespalten dieses Land inzwischen ist, es zeigt auch, wie
sehr die Verrohung in diesem Land fortschreitet. Wenn in Blogs und anderen Social-
Media-Plattformen nur noch nach Bestätigung der eigenen Meinung oder nach Aner-
kennung und Likes getrachtet wird, man andere Meinungen nicht mehr gelten lässt oder
eine ehrliche Meinung unerwünscht ist, dann halte ich mich lieber von den Menschen
fern.
Außerdem muss ich nicht überall meinen Senf dazugeben, zumal der nicht nur aus Zu-
stimmung und Bestätigung bestehen würde, sondern meine ehrliche Meinung wäre.
Und die ist, sobald sie kontrovers ausfällt, eben nicht erwünscht. Das ist wahrlich eine
traurige Entwicklung. Und dennoch tummeln sich tagtäglich Millionen Menschen im
Netz, um einander zuzustimmen oder zu schreiben, was der andere lesen will. Ob es
sich dabei immer um eine ehrliche Meinung handelt, darf bezweifelt werden.


Sporadisch, an kalten, regnerischen Tagen, wenn das Wetter trüb und man selbst so
gar nicht richtig in Fahrt kommt, begebe ich mich auch mal auf eine kurze Reise durch
das Bloggerland. Leider ist nicht sehr viel dabei, das wirklich interessant, sehens- oder
lesenswert wäre. Schon gar nicht inspiriert das Geschriebene zum Nachdenken. Das
ist eigentlich schade, weil es doch interessant wäre, was Menschen so zu bestimmten
Themen denken. Nur ganz selten finde ich mal einen Blog, von dem ich sagen könnte,
das zu lesen oder diese Fotos anzuschauen, hat sich gelohnt.

Ich komme noch mal auf Schopenhauer zurück, der ja als Pessimist galt und ein ziem-
licher Eigenbrödler gewesen zu sein scheint. Er war nie verheiratet, lebte alleine mit
einem Pudel und verbrachte viel Zeit mit Denken, Lesen und Spaziergängen. Er liebte
die Musik und spielte selbst Flöte. Da er geerbt hatte, konnte er sich ein relativ komfor-
tables Leben leisten. Er war jedenfalls nicht auf Geldverdienen angewiesen.
Schopenhauer ist überzeugt, dass das Leben, Leiden bedeutet, und er sieht die Welt als
Wille. Kein bewusster, vernünftiger Wille, sondern als einen blinden, rastlosen und
unersättlichen Drang. Als ein Begehren, das niemals endgültig befriedigt werden kann.
Denn kaum habe sich ein Wunsch erfüllt und den Menschen für kurze Zeit ein Glücks-
gefühl beschert, folgt auch schon die Langeweile und ein neuer Wunsch.
Dadurch entstünde zwangsläufig Leiden. Er sieht den Menschen wie Hamster in einem
Rad, das von einem blinden Trieb angetrieben wird.


Ich hatte auch schon mehrfach darüber geschrieben, dass wir uns selbst zu Sklaven
immer neuer Wünsche und zu Sklaven der Zeit machen. In diesem Punkte stimme ich
mit Schopenhauer überein. Auch in puncto Hamsterrad bin ich seiner Ansicht. Anders
sehe ich allerdings das Leben als Leiden. Selbst wenn ich mir einen Wunsch nicht er-
füllen kann, muss ich ja nicht zwangsläufig leiden. Das hat doch etwas mit zu hohen
Ansprüchen, Erwartungen und der Einsicht zu tun, sich gewisse Dinge einfach nicht
leisten zu können sowie der Tatsache, dass zu hohe Erwartungen zu Enttäuschungen
führen können. Das Leben besteht ja nicht nur aus Konsum. Natürlich gehört Leiden im
Leben eines Menschen dazu, aber eben nicht nur. Es gibt die vielen kleinen Freuden
und Glücksmomente im Leben: eine Blume, der Sonnenaufgang am Morgen, die Vögel,
der Blick aufs Meer, der duftende Kaffee usw. Das lässt er ganz außer Acht. Ein  Spazier-
gang im Wald oder am Strand, das sind doch wunderbare Glücksmomente.
Es gibt so vieles, das Freude bereitet und Glücksmomente beschert.

Wenn er jedoch sagt, dass fast alle Leiden der Gesellschaft entspringen, dann stimme
ich ihm wieder zu, denn das sehe ich genauso. Dazu muss aber gesagt werden, dass es
sich dabei nicht um körperliche, sondern eher um mentale oder emotionale Leiden
handelt. Das hat heutzutage wahrlich ein immenses Ausmaß angenommen. Daher kann
ich schon verstehen, dass er sich von den Menschen zurückgezogen hat und die Einsam-
keit vorzog. Geht mir genauso. Wobei Einsamkeit und Alleinsein unterschiedlich zu be-
trachten sind. Das Alleinsein kann man selbst wählen, während Einsamkeit unfreiwillig
ist und einem inneren, schmerzhaften Gefühl entspringt.


Lebensfreude strahlte Schopenhauer wahrlich nicht aus und einen lebensbejahenden
Eindruck macht er auch nicht. Er scheint eher ein etwas seltsamer Zeitgenosse gewesen
zu sein, der die letzten sechzehn Jahre seines Lebens alleine mit seinen Pudeln in Frank-
furt a. M. lebte. Vielleicht hat er auch zu viel Zeit mit Denken und zu wenig Zeit in
Gesellschaft anderer Menschen oder in der Natur verbracht. Trotzdem verstehe ich sein
Bedürfnis nach dem Alleinesein.
Manche Menschen würden Einsamkeit sogar als Luxus bezeichnen. Ich kann das nicht
beurteilen. Denn einsam war ich eigentlich noch nie. Alleinsein hat auf jeden Fall mehr
Vorteile als Nachteile, das kann ich aus Erfahrung bestätigen.

Arthur Schopenhauer jedoch sieht den Menschen als ein primär triebgesteuertes, ego-
istisches und durch einen blinden »Willen zum Leben« bestimmtes Wesen. Da dieser
Wille unendlich ist, das Leben aber begrenzt und leidvoll, ist das menschliche
Dasein laut Schopenhauer wesentlich unglücklich.
Nee, also das empfinde ich so überhaupt nicht, ganz und gar nicht.

~*~
Dieses Zitat drückt Schopenhauers Philosophie über den Menschen fast perfekt aus:

„Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung,
Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen,
wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man
ohne Misstrauen schauen kann?“

Das wiederum hat was!


Was waren das noch für gemächliche Zeiten! Ich stelle mir diese Zeiten ohne Stress,
Hektik und Eile vor, dafür mit viel mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens.
Sorgen und Probleme wird es auch zu dieser Zeit gegeben haben. Das Leben ist
immer eine Herausforderung und gleichzeitig ein Risiko, denn es ist nie vorher-
sehbar und man konnte und kann nie wissen, was als Nächstes passieren wird.

So wie heutzutage!

~*~

Ein Haiku
 Naturverbunden
Innere Seelenruhe
Freude am Dasein

~*~
 
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Dienstag, 24. März 2026

Was Macht mit Menschen macht

Es kann sehr lehrreich sein, Menschen zu beobachten,  ja zu studieren. Ich habe das mein
ganzes Leben lang gerne getan und viel über Menschen gelernt. Menschen beobachten, ihr
Verhalten, ihre Art zu kommunizieren und ihre Reaktionen zu erleben, ist sehr interessant
und hilfreich im Umgang mit Menschen. Allerdings kommt man nach einer gewissen Zeit
zu einer relativ ernüchternden Erkenntnis.



Die Natur hat es uns Menschen ermöglicht, selbstständig denken und entscheiden zu können.
Wir haben den freien Willen, uns für oder gegen etwas zu entscheiden; für jemanden oder
gegen jemanden. Wir können entscheiden, wann und wie wir in bestimmten Situationen oder Lebenslagen reagieren.

Das geschieht in vielen Fällen unbewusst und aus einem Bauchgefühl heraus. Seltener
nehmen wir uns die Zeit, eine Situation zu analysieren, genau abzuwägen, welche Vor- oder
Nachteile durch unsere Entscheidungen entstehen könnten. Wir tun es einfach – spontan,
ohne lange zu überlegen oder zu denken. Ich weiß nicht, was richtig oder falsch ist. Diese
Frage habe ich mir oft gestellt. Es heißt immer, man sollte denken, bevor man handelt, um
sich der eventuellen  Folgen, die durch unser Handeln entstehen, bewusst zu sein. Aber
lassen sich die Folgen immer so genau vorhersagen oder abschätzen?


Von Managern, Politikern, Bankern, Kirchenfürsten und anderen Personen des öffentlichen
Lebens, all jenen, die eine große Verantwortung gegenüber Menschen tragen, sollte man
eigentlich erwarten können, dass sie sich der Folgen ihres Handelns immer bewusst sind. Sie
sollten also Entscheidungen treffen, die nicht zum Nachteil oder Schaden anderer Menschen
sind. Dafür werden sie schließlich fürstlich entlohnt. Und dennoch geschieht es immer wieder, dass durch falsche Entscheidungen fatale Folgen für andere Menschen entstehen.

Durch das Ausüben von Macht gegenüber abhängigen Menschen, entsteht dadurch oft viel
Leid auf dieser Welt. Im Kleinen, wie im Großen. Seien es Manager, Politiker, Banker,
Kirchenfürsten, Despoten, Fanatiker, die bei allem, was sie tun, nur ihre eigenen Vorteile und
Interessen sehen – nicht aber die Nachteile für die »einfachen« Menschen. Aber auch der ein-
fache Mensch übt bereits Macht über einen anderen Menschen aus. Er steht den »Großen« da
in nichts nach. Das zeigt sich jeden Tag immer wieder aufs Neue.


Das Ausüben von Macht ist die Wurzel allen Übels im Zusammenleben der Menschen. Das
lässt sich in der gesamten Menschheitsgeschichte immer wieder feststellen, und das hat sich
bis heute, trotz Bildung, Aufklärung und Fortschritt, kaum geändert. Im Gegenteil, es hat sich
kaum verändert, weil heute – im Gegensatz zu früher, viel effektivere Mittel zur Ausübung von
Macht zur Verfügung stehen, die oft ohne Rücksicht oder Skrupel eingesetzt werden. Das ist
auch gerade in unserer heutigen Zeit und Welt überall zu beobachten. Politiker, Banker,
Manager, Kirchenfürsten, die einen hohen Grad von Verantwortung tragen, kommen doch in
den meisten Fällen trotz ihres Versagens ungeschoren davon und werden fast nie zur Rechen-
schaft gezogen. Das ist insbesondere bei Politikern und Managern der Fall. Im Gegenteil, sie
können eine Firma wirtschaftlich ruinieren und werden dafür noch mit einer Million Ab-
findung fürstlich belohnt. Ebenso regierende Politiker. Sie können einem ganzen Land und
dessen Bürgern schweren Schaden zufügen und werden als Dank, neben einer auskömmlichen Altersversorgung auf Steuerzahlerkosten, außerdem mit Orden behangen oder Ehrendoktor-
titeln gewürdigt. Die Elfenbeinturm-Elite muss zusammenhalten.


 
Das müsste sich meiner Meinung nach dringend ändern, besonders bei Politikern, die einen
Eid abgelegt haben. Der einfache Bürger zahlt jedoch die Zeche für deren fatalen Fehlent-
scheidungen, während Politiker sich nicht einmal rechtfertigen müssen. Dem Bürger da-
gegen, wird, wenn er großes Pech hat, durch politische Fehlentscheidungen Schaden zuge-
fügt, indem er z. B. seinen Job verliert, endlos mit immer neuen Steuern belastet, oder er
muss sonstige Nachteile in Kauf nehmen. Oft ist er durch Fehlentscheidungen von »oben«
auf das Sozialamt angewiesen oder er landet gar auf der Straße. Kurzum: Der Bürger muss
die Folgen fataler Fehlentscheidungen durch Politiker tragen, ob ihm das gefällt oder nicht.
Das gilt im ganz normalen Alltag und ganz besonders in Kriegs- und Krisenzeiten. Immer
ist es der Bürger, der unter der Macht von Entscheidungsträgern leidet.

Gerade wurde eine Reisewarnung für alle US-Bürger ausgegeben, nicht nur für den Nahen
und Mittleren Osten, sondern weltweit. Die werden ihren »Peacemaker« jetzt umso mehr
lieben. US-Veteranen werfen ihrem Peace-Warmaker Lügen vor und kritisieren ihn scharf
für diesen völlig unnötigen Krieg im Iran. Der lügt in der Tat. Das mag daran liegen, dass er
sich nicht mehr erinnern kann, welcher Lügen er sich einen Tag zuvor bedient hat. Sein
»Nur so zum Spaß-Krieg« wird für die USA ein ziemlich teurer Spaß. Noch ein Grund
mehr für die US-Bürger, ihren Super-Duper-Peacemaker zu lieben:

Unterdessen scheint Saudi-Arabien sich auf einen Kriegseintritt vorzubereiten.

Und in der Hauptstadt des Zarenlandes, neben China, dank dem War-Peace-Maker die ein-
zigen Gewinner des Krieges und Unterstützer der Mullahs, scheinen die Bürger so langsam
die Nase von ihrem Möchtegern-Zar voll zu haben. (Hat lange genug gedauert.) Alleine in
den vergangenen sieben Tagen hat das Land 8000 Soldaten im Ukraine-Krieg verloren.

Die Welt bringt immer wieder bösartige Herrscher hervor, die sich auf Kosten der Bürger
hemmungslos bereichern. Gleichzeitig haben sie keine Skrupel, das Leben dieser unschul-
digen Bürger in Kriegen aufs Spiel zu setzen und deren Tod in Kauf zu nehmen. Wenn diese
bösartigen Herrscher dann obendrein noch dumm und naiv sind, kann das für die gesamte
Welt zu einer großen Gefahr werden. Und diese große Gefahr besteht derzeit!

~*~

When somebody challenges you, fight back.
Be brutal, be tough.
Donald Trump (*1946-)
the worst President of the USA

Wie es scheint, hat das Mullah-Regime sich des Peacemakers Worte zu Herzen genommen.

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Ich kann die Bewegung der Himmelskörper berechnen,
aber nicht das zuweilen abnorme Verhalten der Menschen.


Isaac Newton (* 1642 ; † 1726)
war ein englischer Universalgelehrter

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Sonntag, 22. März 2026

Das Spiel mit dem Feuer

 

Die meisten haben sicher schon von Ikarus und Dädalus gehört. In dieser bekannten
griechischen Mythologie der Antike ignorierte Ikarus die Warnungen seines Vaters
Dädalus. Der gab ihm den  Rat, nicht zu hoch zu fliegen. Doch Ikarus wurde nach-
dem der Flug eine Weile gut verlaufen war, übermütig und flog trotz des wohlmein-
enden Rat seines Vaters, mit seinen Flügeln aus Wachs und Federn, zu hoch und zu
nah an die Sonne. Das Wachs schmolz und er stürzte ins Meer. Diese Geschichte ist
eigentlich eine klassische Warnung vor menschlicher Selbstüberschätzung und dem
Ignorieren wohlmeinender Ratschläge.

Es ist die Selbstüberschätzung des »Peacemakers«, die mich an die Wachsflügel des
Ikarus erinnerte, der sich zu hoch hinauswagte und abstürzte. Der Peacemaker schlug
ebenfalls alle gut gemeinten Ratschläge in den Wind und meinte, er könnte die geopoli-
tischen Gesetze des Nahen Ostens alleine durch die militärische Stärke und seinen
eisernen Willen außer Kraft setzen. Er muss in seiner Selbstüberschätzung aus einem
Gefühl der Unverwundbarkeit heraus gehandelt haben. Zudem hat er die Komplexität
der Gesamtlage völlig unterschätzt und steckt jetzt in einer Sackgasse. Er kann weder
vor noch zurück. Durch sein unbedachtes Handeln hat er eine Kettenreaktion ausgelöst,
die jetzt nur noch schwer in den Griff zu bekommen ist. Die Stabilität in der gesamten
Region ist gefährdet und die Weltwirtschaft steht auf der Kippe. Er hat ein unfassbares
Chaos ausgelöst. Auch wenn es gelungen ist, die Atomanlagen zu zerstören und die
Spitze des Mullah-Regimes auszulöschen, der Krieg geht weiter. Die Öl- und Gas-
preise sowie Lebensmittelpreise steigen ebenfalls weiter.

Es ist also nur logisch, dass der gottgleiche Peacemaker nach einem Ausweg aus seiner
Sackgasse sucht und schon mal davon schwafelt, sich militärisch zurückzuziehen.
Beflügelt durch seinen erfolgreichen Angriff in Venezuela überkam ihn der Übermut,
und er startete seinen Höhenflug. Nun droht der Absturz, bei dem er hart aufschlagen
könnte. Er weiß sehr wohl, dass er sich aus dem angerichteten Chaos jetzt nicht einfach
verdrücken kann. Obwohl er nichts lieber täte als das. Und so setzt er den Mullahs ein
Ultimatum von 48 Stunden. Die reagieren und drohen nun ihrerseits ebenfalls mit An-
griffen auf Energie- und Entsalzungsanlagen in den Golfstaaten. Dann geht es in der
Tat für die Menschen dort ums nackte Überleben. Ohne Wasser – kein Leben!

Dramatisch könnte es auch werden, wenn es tatsächlich zu den gekündigten weltweiten
Anschlägen auf Zivilisten in Touristen- und Erholungsgebieten sowie in Parks oder sonst-
wo kommt. Das wäre dann wohl sein totaler Absturz und das Ende seiner von Gott be-
stimmten »Rolle«. Auch ein langwieriger, teurer Krieg ohne ein Endziel könnte das Ende
seiner göttlichen Karriere bedeuten. Ich könnte mir vorstellen, dass sich das schon bei den
Midterms auswirkt.

Der Peace- und Dealmaker ist nun mal ein Macher,
auch wenn er alles falsch macht.


Tja, wer sich auf einen Höhenflug begibt und sämtliche Warnungen in den Wind
schlägt, läuft halt Gefahr, sich in der Hitze des Gefechts am entfachten Feuer zu
verbrennen und abzustürzen.

Während der Peacemaker bereits von Rückzug aus seiner Sackgasse fabuliert, will
Israel die Angriffe noch verstärken, obwohl das Land genauso tief in diesem Krieg steckt
und ebenfalls ein böses Erwachen erleben könnte. Ich frage mich, ob das alles, was der-
zeit dort geschieht, gerechtfertigt ist. Jetzt warnt Israel, dass iranische Raketen auch
Berlin erreichen können.
Die Mentalität vieler Menschen in den Golfstaaten um Israel herum wird sich niemals
ändern. Auch wenn dieser Krieg endet, die Menschen dort werden die bleiben, die sie
immer waren. Das Problem wird also fortbestehen. Sie können die Menschen dort ja
nicht alle töten. Die Kinder und Jugendlichen werden bereits im frühen Alter auf Hass
gegen den Westen gedrillt und radikalisiert. Auch in Europa schreitet die Radikalisie-
rung unter vielen eingewanderten Kindern und Jugendlichen voran. Die Auswirkungen
zeigen sich ja bereits in den Schulen.

Der kleine, alte Zar, bleibt übrigens - sehr zum Ärger des Peacemakers - ein verläss-
licher Partner des Irans, zumal jetzt wieder reichlich Cash in seine Kriegskasse fließt.
Und der »Peacemaker« dachte doch, der kleine, alte Zar sei sein bester Buddy. Wie
groß muss jetzt die Enttäuschung sein. Andererseits würde der kleine, alte Zar den Iran
verraten und Geheimdienstinfos zurückhalten, wenn der Peacemaker im Gegenzug die
Weitergabe von Infos an die Ukraine einstellt. Falsch, hinterlistig, ein Verräter und
Lügner ist der kleine, alte Zar, und das, obwohl er doch selbst so viel Wert auf Loyali-
tät legt. Was für ein mieser Charakter!

Es ist und wird ein Schrecken ohne Ende bleiben. Woran Israel, also Bibi, nicht ganz
unschuldig ist. Der Historiker Timothy Snyder meint: Der Peacemaker hat »Angst«
vor einem großen Krieg im Nahen Osten. Zumal nun auch nicht nur Zivilisten, sondern
auch US-Soldaten sogar privat weltweit gefährdet sind. Tja, der Peacemaker hat wirk-
lich ganze Arbeit geleistet.

Zufällig las ich, dass Peter Sloterdijk den Peacemaker in seinem neuen Buch:
»Der Fürst und seine Erben« als einen »Beinahe-Analphabeten« und »Mad Man
ohne Plan für den nächsten Tag«, beschreibt. Ich habe das Buch bereits vorbestellt.

Ich würde Peter Sloterdijk nicht widersprechen.

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Wenn der Löwe weit weg ist,
spielt sich der Wolf gern als Löwe auf.

Aesop (um 550 v. Chr.)
war griechischer Sklave auf Samos

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Freitag, 20. März 2026

Heute ist Frühlingsanfang

 Der Frühling ist die schönste Zeit
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im goldnen Sonnenschein.


Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.


Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.


Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Autor leider unbekannt

~*~

Frühling ist nicht nur die schönste Zeit, wenn die Natur wieder zu neuem Leben
erwacht, alles grünt und blüht, es ist auch der Beginn der Gartenzeit. Denn jetzt
gibt es unendlich viel zu tun. Wenn dann noch die Sonne scheint, die Vögelchen
schon frühmorgens fröhlich zwitschern und das Leben ringsherum voller neuem
Leben ist, dann kommt auch so richtig Freude auf. Freude über die vielen Blüten.
Die Magnolien, die Forsythien, die Kameliensträucher, das weiße Zierkirschbäum-
chen, die Narzissen. Die beiden anderen Zierkirschbäume sind voller Knospen,
die sich, wenn die Sonne uns weiterhin beehrt, sicher bald entfalten und in einen
rosafarbenen Blütentraum verwandeln. Dazu strahlend blauer Himmel.
Sogar die ersten Hummeln, Bienchen und Schmetterlinge sind schon unterwegs.
Alles ist lebendig und voller Tatendrang. Auch das frische Grün an Sträuchern
und Bäumen kann es nicht erwarten, sich ins Licht zu drängen.

Alles ist so friedlich, voller Ruhe und Wärme. Es ist beinahe unvorstellbar, dass
es anderswo in der Welt düster und chaotisch ist. Dass Menschen auf Menschen
schießen, sich bekämpfen, wo es am Ende doch nur Verlierer gibt. Es ist unfass-
bar, dass es selbst in der heutigen Zeit nicht möglich ist, in Frieden auf der Welt
zu leben.

Gestern habe ich lange auf der Terrasse gesessen, die Wärme genossen und den
Vögelchen bei ihrem fröhlichen Konzert zugehört. Hach, der Frühling lässt durch
sein helles Licht, ein wenig Hoffnung aufkeimen, auch wenn es derzeit sehr düster
aussieht im Nahen und Mittleren Osten. Auch in der Ukraine geht der Krieg unver-
mindert weiter. Im Zarenland wächst derweil der Unmut über den Krieg und die
teilweise Abschaltung des Internets. Viele Bürger sind den Krieg leid und manche
kritisieren den kleinen, alten Zaren mittlerweile öffentlich. Einer ist daraufhin in
 der Psychiatrie gelandet. Weil er Frieden will! Sind Menschen, die Frieden in der
Welt wollen jetzt ein Fall für die Psychiatrie? Dann müsste man wohl den Groß-
teil der Menschheit einsperren. Ich frage mich, wer hier in die Psychiatrie gehört.
Der kleine, alte Zar versteckt sich. Er hat Angst und fürchtet um sein Leben. Im
Zarenpalast lässt er sich nicht mehr blicken. Ja, das kommt davon. Der wird genau
wie der Peacemaker in seinem Leben nicht mehr froh. Alte Männer, die sich selbst
überschätzen und übernehmen, bekommen halt eines Tages die Quittung für ihr
Töten von unschuldigen Menschen und das Zerstören anderer Länder.
Recht so!
Der Peacemaker hat indessen mit Kampfjets und Helis die Schlacht um Hormus
eröffnet, während einige Golfstaaten Raketenangriffe des Irans über sich ergehen
lassen mussten.
Außer China und Russland gibt es bisher nur Verlierer, und sie machen weiter und
weiter.
Wie soll das enden?
~*~


Das Licht im Frühling vertreibt nicht nur den Winter,
es ist auch ein kleiner Hoffnungsschimmer,
dass es immer wieder einen neuen Anfang gibt.

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Ein Haiku
Milde Frühlingsluft
Blühend und grün die Natur
Lichthell der Morgen

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Gedicht: Autor leider unbekannt
Es soll angeblich nicht Annette von Droste-Hülshoff stammen,
obwohl ihr das obige Gedicht oft zugeschrieben wird.