Sonntag, 22. Februar 2026

Das Böse in der Welt

Seit diesem widerlichen und eckelhaften Epstein-Skandal, der die Welt zurzeit
erschüttert, fällt mir auf, wie oft ich schon darüber nachgedacht habe, was wohl
hinter den Kulissen, im Hintergrund des Weltgeschehens alles passiert und wer
da alles seine Hände im Spiel hat. Doch es fängt schon im Kleinen an. In den
dunklen Spelunken, in der Unterwelt. Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben
soll, was da so im Geheimen, im Verborgenen geschieht, von dem kein »normaler«
Mensch überhaupt eine Vorstellung hat. Man kann nur vermuten, wie unergründ-
lich tief die Abgründe einer bösen menschlichen Seele sein können. Ich komme
immer öfter zu dem Schluss, dass das Böse in der Welt seit einiger Zeit überwiegt.
Dass die menschlichen Abgründe viel tiefer sind, als man sich das als halbwegs
»normaler und vernünftiger« Mensch überhaupt vorstellen kann. Und gut, dass
man es nicht kann und nicht weiß, was in einer solch bösen, dunklen Seele vor
sich geht, und zu welchen Verbrechen sie fähig ist.


Momentan lebt die Menschheit in einer so chaotischen und komplexen Welt, in der jeden
Tag genug Anlass besteht, sich Gedanken und teilweise ernsthafte Sorgen zu machen. Es
widerstrebt mir, dieses Chaos einfach zu ignorieren und nur über den Frieden in meiner
eigenen kleinen Welt zu schreiben. Es gibt so viele politische Verstrickungen, Krisenherde,
neu entflammte Konflikte, geopolitische Auseinandersetzungen, Katastrophen, Länder in
denen Krieg und Terror toben, dass eigentlich jeder Mensch, der davon Kenntnis hat, sich
zwangsläufig Gedanken machen müsste. Aber viele scheint das nicht wirklich zu tangieren,
solange es ihnen selbst gutgeht. Oder aber es handelt sich bei diesen Menschen um wahre
Verdrängungskünstler. Dabei müsste jeder, der die Nachrichten regelmäßig verfolgt und
kritische sowie diverse »nicht linientreue« Artikel im Netz liest, oder Nachrichten hört,
wenigstens den Hauch einer Ahnung haben, dass die Welt und dieses Land gerade ganz
gewaltig auf den Abgrund  zusteuern. Wer heute noch die Tagesschau oder die ZDF-
Nachrichten anschaut, der könnte in der Tat wirklich keine Ahnung haben, vom chao-
tischen Ausmaß, welches die Welt in eine Katastrophe stürzen könnte. Diese Sender
schaffen es immer wieder, Nachrichten vernebelt darzustellen.


Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Ansichten zum Ukraine-Krieg sind. Die
einen sind auf der Seite der Ukraine, andere auf der Seite des brutalen Tyrannen. Das
ist für mich ein Rätsel, wo es doch eigentlich um Recht, Unrecht, Gerechtigkeit und
Hilfe gehen sollte. Ich kann nicht einmal ansatzweise Verständnis für diesen widerwär-
tigen Tyrannen, diesem Kriegsverbrecher aufbringen. Im Gegenteil, dieser alte Mann
ist für mich ein Abbild Satans. Dunkel, grausam, böse, skrupellos, brutal, zynisch, be-
rechnend, voller Hass und Rachegelüste. Er ist jemand, der Tod, Zerstörung, Leid und
Verderben über unschuldige Menschen bringt, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen
zu werden. Er lässt, ohne mit der Wimper zu zucken, eigene Soldaten foltern. Wie
Hunde werden sie teilweise an Ketten auf dem Boden liegend, gehalten. Ihre »Mahl-
zeiten« werden in einem Fressnapf, wie bei einem Hund, auf dem Boden vors Gesicht
geschoben, die sie wie ein Hund zu sich nehmen müssen, weil ihre Hände hinter dem
Rücken gefesselt sind. Was sind das für Menschen, Politiker und Clowns, die diesen
unmenschlichen Terror, diesen grausamen Krieg noch gutheißen und unterstützen?
Im vergangenen Jahr hat dieser Tyrann den Tod von 2248 unschuldigen ukrainischen
Zivilisten, einschließlich Kinder, und 12493 verletzten Menschen in Kauf genommen.
Möge er dafür in der Hölle schmoren! Da gehört dieser kleine Widerling hin, der sich
doch nur »stark« fühlt, weil er seine Minderwertigkeitskomplexe mit Macht kom-
pensieren kann.

Was hat er denn mit seiner sogenannten Spezialoperation erreicht? Er hat die Wirt-
schaft im »Zarenland« ruiniert, über eine Million eigene Soldaten geopfert, die Nato
um zwei Beitrittsländer erweitert. Er ist für eine weltweite Aufrüstung verantwort-
lich, er hat sich viele Feinde – auch im eigenen Land – gemacht. Und jetzt bettelt er
den »King« um Hilfe an, damit der den Helden der Ukraine unter Druck setzt, weil
er anders seine Ziele kaum erreichen kann. Natürlich ist wieder ein Lockangebot im
Spiel, ein Sieben-Punkte-Plan, der seitens des Tyrannen u.a. eine Rückkehr zum Dollar-Abwicklungssystem beinhaltet sowie attraktive 12-Billionen-Dollar-Deals. Der kleine
Zar hat wohl eingesehen, dass es nach vier Jahren Krieg höchste Zeit ist, den Krieg zu
beenden, bevor »sein Imperium« komplett zerfällt. Ob er sich jedoch so ohne Weiteres
von China ablösen kann, wo er doch selbst großen Wert auf Loyalität legt, bleibt ab-
zuwarten. China hat Zeit, der große Führer wartet einfach ab, bis das Zarenland zer-
fallen ist und annektiert dann sein Ex-Territorium – also Sibirien – und zwar ohne
Gewalt.
Zumindest benötigt der kleine Zar eine Atempause, bevor er weitermachen kann und
er wird weitermachen. Der »King« hätte diesen unsäglichen Krieg längst beenden
können, wenn er ordentlich Druck auf den kleinen Zar ausgeübt und die Ukraine
mit den notwendigen Waffen unterstützt hätte. Aber die verlockenden Dollars, die am
Horizont winken, interessieren ihn natürlich mehr, als die Menschen in der Ukraine,
die ihre Heimat nicht verlieren wollen. Genauso wenig interessieren ihn die vielen
toten Soldaten und Zivilisten. Für ihn und den widerwärtigen Tyrannen haben
Menschenleben keinen Wert, Billionen Dollar dagegen schon.
Der »King« durchschaut dieses manipulative Spiel des abgebrühten, kleinen Tyrannen
 eben weiterhin nicht. Er ist geblendet von dessen Macht und der kommt aus dieser
Kriegsnummer so schnell nicht wieder raus, weil er den Krieg von sich aus nicht be-
enden kann. Denn das wäre sein Ende!

Die unergründlichen Abgründe der menschlichen Seele – das Böse!

~*~

Was die Zukunft in diesem Land, in Europa und der Welt betrifft, so habe ich
überhaupt kein gutes Gefühl mehr. Es sei denn, Politiker und Herrscher ent-
scheiden sich endlich, das Richtige zu tun. Derweil droht der Ober-Mullah den
USA mit einem Angriff auf deren Militärbasen im Nahen Osten, sollten sie es
wagen, den Iran anzugreifen. Und um dieser Drohung Ausdruck zu verleihen,
feuerten sie vorsichtshalber schon mal ein paar Raketen während eines Manövers
in der Straße von Hurmus ab. Droht hier ein gewaltiger neuer Krieg, der den kom-
pletten Nahen Osten in einen Brandherd stürzt? Trump wird sich genau überlegen
müssen, ob er dieses Risiko eingeht. Ich denke, er könnte es bei Drohungen be-
lassen, denn der Iran wird auch nicht fackeln,

Hoffnung auf Frieden in der Welt?
In zwei Tagen, am 24. Februar, dauert der Ukrainekrieg
nun bereits 1459 Tage !


Führt noch ein Weg durch den dunklen Tunnel hinaus ins Licht?
Wäre es nicht besser, schon für Licht im Tunnel zu sorgen?
 
~*~

»Gipfel und Abgrund sind eins«
 
Friedrich Nietzsche (*1844 ; † 1900)
deutscher Philosoph und klassischer Philologe

~*~
 
🙏 God bless Ukraine and Israel 🙏
~❄️☃️❄️☃️~🙏~☃️❄️☃️❄️~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟 

Freitag, 20. Februar 2026

Das alte Gartenhaus

Abseits des hektischen Lebens der Stadt, die oft zu laut, zu schnell und zu gleichgültig ist, gab es einen Ort, an dem die Zeit stillzustehen schien: ein altes Gartenhaus am Stadtrand, dessen Holz von der Sonne silbergrau gebleicht und vom wilden Wein fast vollständig verschlungen war.
Jeden Freitagabend, wenn das Gold der Dämmerung in das tiefe Blau der Nacht überging, flackerte dort ein warmes Licht auf. Es war kein Ort für Partys, sondern ein Rückzugsort für den Geist.

Dort saßen sie auf zusammengewürfelten Stühlen: Luca, der Philosophie studierte; Mara, die sich durch Umweltberichte grub; und Lena, deren Familie einst vor einem Krieg geflohen war, den die Welt längst vergessen hatte.
Sie nannten das Gartenhaus »Das Gewächshaus« – nicht nur wegen der Pflanzen, sondern weil hier Ideen wachsen sollten, die zu groß für den Alltag waren.

Mara breitete Karten aus, die keine Grenzen zeigten, sondern Temperaturzonen, schwindende Wälder und Gletscher. „Wir behandeln die Erde wie ein Mietobjekt, das wir niemals zurückgeben müssen“, sagte sie leise.

Lena sprach selten, doch wenn sie es tat, vibrierte die Luft. Sie erzählte von den Narben, die Kriege in den Seelen hinterlassen, lange nachdem die Waffen schweigen. „Frieden ist nicht die Abwesenheit von Krieg“, zitierte sie, „sondern die Anwesenheit von Gerechtigkeit.“


Luca versuchte, die Fäden zu verknüpfen. Er begriff, dass der Kampf um das Klima und der Kampf gegen den Hass dieselbe Wurzel hatten: die Unfähigkeit, sich im »Anderen« selbst zu erkennen.

In dieser Nacht war die Luft besonders schwer. Die Nachrichten des Tages waren voll von neuen Eskalationen, Konflikten, Krisen, schweren Unwettern und gebrochenen Versprechen.

„Warum wir?“, fragte Mara plötzlich in die Dunkelheit. „Was kann eine Gruppe in einem baufälligen Gartenhaus schon gegen die Giganten der Industrie, gegen die Ignoranz und Arroganz der Mächtigen sowie die Sturheit der Generäle ausrichten?“

„Ein Wald beginnt nicht als Schatten spendender Riese“, sagte Luca ruhig. „Er beginnt als winziger Same, der den Mut hat, den harten Boden zu durchbrechen. Wir sind nicht hier, um die Welt heute Nacht zu retten. Wir sind hier, um die Geschichte zu ändern. Um zu beweisen, dass Empathie keine Schwäche ist, sondern die radikalste Form des Widerstands.“

Sie begannen zu schreiben. Keine hohlen Phrasen, sondern einen Appell an das Menschliche. Sie entwarfen Aktionen: Briefe an Entscheidungsträger, digitale Kampagnen, die Fakten mit Herzschlag verbanden, und lokale Projekte, die zeigten, dass eine »bessere Welt« im Kleinen beginnt – im Teilen,  im Zuhören und im Schützen dessen, was wehrlos ist. Sie hofften, auf diesem Weg viele Menschen zu erreichen, die sich ihrer Initiative anschließen und sich für  Frieden, den Umweltschutz, die Menschenrechte, ein Ende aller Kriege und Konflikte und somit für eine bessere Welt einsetzen.


Im Morgengrauen, als die ersten Vögel zu singen begannen und der Tau die Blätter des Gartenhauses benetzte, verließen sie ihren Unterschlupf. Sie waren müde, aber ihre Schritte waren fest.

Das Gartenhaus blieb zurück, ein stiller Zeuge ihrer Schwüre. Es war kein prunkvoller Palast, aber in jener Nacht war es das Zentrum der Welt gewesen. Denn eine bessere Welt entsteht nicht durch ein Wunder, sondern durch die unermüdliche Arbeit derer, die sich für Gerechtigkeit einsetzen und sich weigern, die Hoffnung aufzugeben.


Als sie sich auf den Weg zurück in die Stadt machten, ging die Sonne auf und
sie wussten jetzt: Es ist nicht zu spät. Es ist genau die richtige Zeit.

~*~
„Wenn jeder anstelle eines neuen Fernsehgeräts
Frieden verlangen würde,
dann würde es Frieden geben.“
John Lennon (1940–1980)
war britischer Musiker

~*~
Ein Haiku
Lautlos fern der Stadt.
Nachts im Schweigen des Waldes.
Zurück zur Natur.

~*~
 
🙏 God bless Ukraine and Israel 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟 Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden 🌟

Mittwoch, 18. Februar 2026

Das Schöne an der Wahrheit

In einer Welt voller Experten, die sich oft auch als Wissenschaftler bezeichnen,
findet man ebenso oft Widersprüche. Die einen meinen so, die anderen sind auf
der Basis ihrer jeweiligen Erkenntnisse zu ganz anderen Ergebnissen gelangt.
Wie vieles davon ist mittlerweile überholt und hat sich als das Gegenteil dessen
erwiesen, was vor Jahren noch als richtig gepriesen wurde.


So ist das auch mit den Meinungen, den Ansichten, Erkenntnissen und der Wahrheit
Es heißt: Ein dummer Mensch merkt nicht, dass er dumm ist. Wie könnte er auch?

Immerhin wird mir, als einfaches Gemüt, täglich bewusst, wie begrenzt meine Fähig-
keiten im Gegensatz zu anderen Menschen sind. Ich staune immer wieder über die
Fähigkeiten anderer Menschen, z. B. deren Denkweise, deren Wissen und deren An-
sichten, insbesondere auch deren Eloquenz und Rhetorik, deren Schreibstil, deren
Fantasie und alle möglichen anderen Fähigkeiten, von denen ich meilenweit entfernt
bin. Aber man  kann ja täglich dazulernen – selbst in meinem Alter noch – auch wenn
man über den Nutzen des Erlernten in diesem Alter streiten kann. In diesem Jahr,
d. h., wenn ich den Beginn des letzten Monats in diesem Jahres noch erreichen sollte,
werde ich noch einmal nullen, und das wird dann wohl das letzte Mal gewesen sein –
also das mit der Null hinter der ersten Ziffer ;o)).
 Wie dem auch sei, Dazulernen kann jedenfalls in keinem Alter schaden und den
kleinen, grauen Zellen erst recht nicht. Inwieweit man das Erlernte im Leben noch
anwenden oder umsetzen kann, sei mal dahingestellt.

Tatsache scheint jedoch zu sein, dass jeder Mensch die Dinge um sich herum anders
wahrnimmt. Dadurch entsteht für diesen Menschen seine eigene Wahrheit, die ein
anderer Mensch nicht zwangsläufig genauso sieht. Früher habe ich immer gedacht,
dass ein Mensch mit einem »gesunden Menschenverstand«, die Dinge genauso sehen
müsste, wie ich – zumindest diejenigen, die in einem zivilisierten Land leben. Sie
müssten doch eigentlich die gleiche Realität wahrnehmen und demzufolge, auch das
Gleiche denken. Weit gefehlt. Das gilt auch für Meinungen und Ansichten, denn auch
die könnten bei dem gleichen Geschehen, nicht unterschiedlicher ausfallen. Oft ist es
auch eine Frage der moralischen Einstellung, der Wertevorstellung, der Ethik usw.


Es gibt Menschen, die scheinbar auf alles eine Antwort haben und meinen, es sei die
einzig Richtige. Das macht mich oft sprachlos, nicht, weil ich sie bewundere, sondern
weil sie offensichtlich keine andere Antwort gelten lassen.
An mir selbst stelle ich fest, dass ich im Vergleich zu anderen Menschen, oft voll-
kommen anderer Meinung bin und trotzdem die konträre Meinung interessant finde.
Auch, dass ich oft eine gänzlich andere Sichtweise habe, als andere Menschen, die
über ein breites Wissen verfügen und wesentlich intelligenter sind, als ich. Da ich sehr
neugierig bin, spornt es mich auch immer wieder an, mein Wissen zu erweitern. Groß-
artig ist, dass man sich heutzutage – dank der KI – über alles, wirklich über alles, aus-
führlich informieren kann. Das ist wirklich eine tolle Sache!

Unsympathisch finde ich dagegen Menschen, die ihre Sichtweise, ihre Meinung und
Wahrheit als die einzig Richtige vertreten, nichts anderes zulassen und erwarten, dass
sich jeder ihren Ansichten und Meinungen anzupassen hat. Menschen, die, wenn das
nicht passiert, sogar aggressiv und beleidigend werden können.

Wie oft stelle ich bei einem komplexen Thema fest, wie begrenzt meine eigene Denk-
weise ist, komplizierte Sachverhalte nachzuvollziehen oder zu verstehen – und das
liegt nicht am Alter, sondern daran, dass ich dazu wahrscheinlich einfach nicht klug
und intelligent genug bin.
Aber genau dann fühle ich mich herausgefordert. Ich gehe der Sache, den Dingen so
lange auf den Grund, bis ich zumindest einen Denkansatz gefunden habe, dem dann
ein Gedankenwirrwarr folgt, das sich zu einem Gedankenprozess formt, bis die Glüh-
birne - nicht gleich hell wie Osram zu leuchten beginnt, aber immerhin schon mal
vor sich hinflackert. Aber es dauert so seine Zeit, bis der Groschen gefallen ist.
💡🤔💡

Wer sich über die Wirklichkeit nicht hinauswagt,
der wird nie die Wahrheit erobern.

Friedrich von Schiller (*1759 ; † 1805)
war deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker


Manchmal ist das Schönste an der Wahrheit,
dass sie in uns weiterklingt,
auch wenn wir längst aufgehört haben zu lesen.

~*~

„We are not what we know,
but what we are willing to learn“

Mary Catherine Bateson (* 1939 ; † 2021)
war eine US-amerikanische Autorin und Kulturanthropologin

~*~
 
🙏 God bless Ukraine and Israel 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Bilder ind Clips mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟
 

Montag, 16. Februar 2026

Erfülltes Leben

 oder das Geheimnis der Stille.
Das Schöne an der Stille ist die Zeit, die man mit sich selbst verbringt, und durch
nichts abgelenkt wird. Diese Stille, dieses mit sich »Allein-SEIN« erlebe ich
ganz bewusst. Es ist schon deshalb so wichtig für mich, weil ich in aller Ruhe
denken kann. Zum Denken benötigt man Zeit und absolute Stille. Seit ich mir
bewusst Zeit nehme, in aller Stille in mich hineinzuhören, verstehe ich Rumi
umso besser, wenn er sagte:
„Lass dir von der Stille die Geheimnisse der Welt erzählen.“

  
Die meisten Menschen sind heute mit so vielen Dingen beschäftigt, dass ihnen zum
»Denken« und für die wesentlichen Dinge sowie für wirklich wichtige Fragen gar
keine Zeit mehr bleibt. Zudem ist Denken sehr anstrengend und diese Anstrengung
vermeiden ebenfalls viele Menschen. Was bleibt diesen Menschen also anderes
übrig, als das zu glauben, was sie von anderen hören, oder sehen, oder was ihnen
erzählt wird. Sie nehmen es als Tatsache hin, ohne zu hinterfragen, ob das alles
stimmt. 
Ihre Terminkalender sind ausgefüllt, ihre Zeit bis auf die Minute verplant. Viele
Menschen meinen daher auch, dass sie durch ihre vielen Aktivitäten und Beschäf-
tigungen ein ausgefülltes Leben haben. Ein ausgefülltes Leben ist jedoch keines-
wegs ein erfülltes Leben. Es ist vielmehr eine Ablenkung vom wahren, glück-
lichen und zufriedenen Leben.
 

Erst wenn man sich nicht mehr zum Sklaven der Zeit macht, und sich  Zeit
nimmt, das Leben zu leben, schenkt man sich eigentlich selbst seine Freiheit.
Oft sind Menschen deshalb unzufrieden und unglücklich, weil ihre Ansprüche
 ständig steigen, weil sie immer höhere Erwartungen an das Leben und andere
Menschen stellen. Werden diese Ansprüche und Erwartungen nicht erfüllt,
folgen oftmals bitterer Enttäuschungen und es kehrt Unzufriedenheit in das
Leben ein.


Somit machen sich viele Menschen nicht nur zu Sklaven der Zeit, sondern auch
zu Sklaven ihrer Ansprüche und Erwartungen und damit das Leben selbst schwer.

 Ein Leben voller Freude, innerem Frieden und vieler Glücksmomente, stellt sich
jedoch erst mit Genügsamkeit ein, mit dem Zurückschrauben materieller An-
sprüche und Erwartungen an andere Menschen. Immer mehr haben wollen – oder
haben wollen, was andere Menschen haben, führt in Wirklichkeit nur zur Unzu-
friedenheit.
 
Nur die Erkenntnis, dass wahrer Reichtum nicht in materiellem Besitz liegt, und
nicht nach den Erwartungen anderer Menschen zu leben, führt schließlich zu
einem erfüllten, zufriedenen Leben sowie zu innerem Frieden und innerer Ruhe.
In dem Fall stellt sich automatisch eine Gelassenheit ein, die nicht so schnell
aus der Ruhe zu bringen ist.


Ein zufriedenes Leben fängt damit an,
sich Zeit für die Stille zu nehmen;
allein SEIN zu können.

Stille ist jedoch für viele Menschen heutzutage kaum zu ertragen. Sie brauchen
Abwechslung und Ablenkung, um das Gefühl zu haben, lebendig zu sein.
Dabei laufen sie gerade vor dieser Lebendigkeit davon und stürzen sich in Unter-
nehmungen, nur um nicht mit sich allein sein zu müssen.
Wie Schopenhauer schon feststellte, entstehen fast alle Leiden und Probleme
gerade in der Gesellschaft. Im Allein-SEIN in der Stille dagegen, erfährt man tat-
sächlich eine wunderbare Ruhe, Zufriedenheit und Gelassenheit. Damit ist es
vorbei, sobald man es mit sich allein nicht aushält und auf die Gegenwart von
anderen Menschen angewiesen ist.
  
~*~
Ein Haiku
Einsamkeit im Wald.
Friedliche Stille im Winter.
Seelenharmonie.

~*~
 
🙏 God bless Ukraine and Israel 🙏
~❄️☃️❄️☃️~🙏~☃️❄️☃️❄️~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟
Diesen Text hatte ich vor Jahren schon mal eingestellt, und das tue ich gerne immer wieder,
weil es so wichtig ist, sich in diesen chaotischen Zeiten viel öfter Ruhe in absoluter Stille
 zu gönnen, um sich wieder auf sich selbst und das Wesentliche zu besinnen. Zeit mit sich
selbst zu verbringen.

Sonntag, 15. Februar 2026

Die tollen Tage

Es ist wieder so weit, die Jecken sind los!
Daher:

Clown sein, eine Maske tragen,
närrisch sein, für ein paar Tage.
Du hast getanzt und Spaß gemacht,
hast die Leute zum Lachen gebracht.


Du hast gespielt und dich gefreut,
über die fröhliche Heiterkeit der Leut.
Zu Scherzen bereit und Freude zu schenken,
bist du Clown, ohne an dich zu denken.

Wie traurig du bist und wie oft alleine,
fröhlich dich zeigst, nur so zum Scheine.
Deine Seele oft weint, statt allzeit lacht,
im närrischen Treiben der Fassenacht.


Versteckst dich hinter einer Fassade,
ein schöner Traum für ein paar Tage.
Dein wahres Gesicht, du zeigst es nicht.
Niemand weiß, wie du wirklich bist.
 
~*~
Es gibt allerdings auch Clowns auf dieser Welt,
die ganz offen zeigen, wie sie wirklich sind.
😉
~*~~*~~*~

Weiberfastnacht, Nelkensamstag, Tulpenesonntag, Rosenmontag,
Veilchendienstag und am Aschermittwoch sind die tollen Tage vorbei.

Die närrischen Tage sind Tage, an denen die Narren und Jecken losgelassen
und wie auf Kommando närrisch sind. Nach dem Aschermittwoch, wenn das
närrische Treiben und die tollen Tage vorüber sind, kehrt oft für viele
Jecken – nicht nur nach einem Kater, die Nüchternheit wieder ein, sondern
 auch die des ganz normalen täglichen Alltagstrotts.
Der Spaß an der Freud und die närrische Ausgelassenheit sind vorbei.

Wenn es etwas gibt, dem ich überhaupt nichts abgewinnen kann, ist das
Karneval mit seinen Karnevalssitzungen, Büttenreden, Karnevalsumzügen,
einfach alles, was mit Karneval zu tun hat.

Politisch gesehen mag so mancher Karnevalswagen, der aktuelle Themen
darstellt, noch sehenswert sein, aber selbst das brauche ich nicht.
Aber es muss auch Jecken geben, die ein ganzes Jahr regelrecht auf Karneval
hinfiebern.
Und nicht nur die Jecken, denn die Karnevalssession ist ein ziemlich großer
Wirtschaftsfaktor. Immerhin werden an diesen tollen Tagen deutschlandweit
über 2 Milliarden Euro umgesetzt. Dass dieser Wirtschaftszweig den tollen
Tagen mit großen Erwartungen entgegensieht, wer würde das bezweifeln?

»Da simmer dabei, dat is prima! Viva Colonia«.

Menschenmassen sind mir ein Gräuel – grrrrr… nee, danke, no way!!

~*~

Für viele Jecken ist Dabeisein alles. Jeder Jeck ist eben anders.

Also dann haut mal rein und lasst die Sau raus, wie man so schön sagt,
denn Karneval ist alles erlaubt – also fast alles.

 »Düsseldorf Helau« und »Kölle Alaaf«!

„Et hätt noch emmer joot jejange.“ Ist rheinischer Dialekt und heißt übersetzt:
„Es ist bisher noch immer gut gegangen.“
Will heißen: „Wat kütt, dat kütt.“

Für die Narren wäre es natürlich von Vorteil, wenn das Wetter mitspielt.
In den vergangenen Tagen sah es so aus, als würde die Sonne es schaffen,
die dicken, dunklen, grauen Wolken zu durchbrechen, aber sie schaffte es
mangels Durchsetzungsvermögen dann doch nicht. Ihr fehlt wohl noch die
Kraft. Heute dagegen hat sie sich so richtig angestrengt, und die fiesen
Wolken einfach beiseitegeschoben und schon scheint sie heute Morgen
von einem hellblauen Himmel, und zwar bei einem Grad unter Null.

Nur Schnee kann sich bitte fernhalten, auf den verzichte ich gerne.

~*~

Ein Haiku
Schnee im Februar
Eis und frostige Nächte
Natur im Winter.

~*~*~*~*~
 Besucher aus diesen Ländern haben gestern und vorgestern den Beitrag:
»To the Leader of the World«
hoffentlich gelesen und sich das Video angeschaut. Ändern wird sich
dennoch nichts – aber es bleibt die Hoffnung.


~*~
 
🙏 God bless Ukraine and Israel 🙏
~❄️☃️❄️☃️~🙏~☃️❄️☃️❄️~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟
Gedicht © Ursula Evelyn 

Freitag, 13. Februar 2026

To the Leader of the World

Anlässlich der Sicherheitskonferenz in München:
On the occasion of the Munich Security Conference
Listen to this song and take this to heart at last!
Nehmt euch das endlich zu Herzen!
 

It is time to put an end to killing humans!
It is time to stop treating people like slaves!
It is time to stop exploiting people!
All people are equal!
You as world leaders are no exception!
There are no people who are more equal than others!
There is no place on this globe for world leaders
who do not act for the good of their citizens.
Remember your humanity and finally stop waging wars.
Stop conflicts and finally stop stirring up new conflicts
all the time!
Think about the welfare of the people of this world!
Humans are not your slaves!
Lay down your arms at last!
Put an end to this bloody war and the killing of innocent
people at last!

People want to live in peace all over the world
and it is their good right!
You all live in peace, security, and comfort. Just think for a
 moment about the people in Ukraine who now have to
 endure winter temperatures of minus 20 degrees without
heating and electricity.
Please help these people!

Four years ago, the brutal dictator of the Kremlin Regime
attacked Ukraine in violation of international law and has
 since killed hundreds of thousands of people and sacrificed
 over a million of his soldiers for his megalomania and ego.
Stop this inhuman madness and continue to support Ukraine
with all the people need to defend their Country!

~*~

Es ist an der Zeit, dem Töten ein Ende zu setzen!
Es ist an der Zeit, Menschen nicht wie Sklaven zu behandeln!
Es ist an der  Zeit, Menschen nicht auszubeuten!
Alle Menschen sind gleich!
Es gibt keine gleicheren Menschen!
Für Weltführer, die nicht für das Wohl ihrer Bürger agieren,
ist auf diesem Globus kein Platz.
Besinnen Sie sich auf die Menschlichkeit und hören Sie endlich auf,
Kriege zu führen und immer wieder neue Konflikte zu schüren.
Denken Sie endlich an das Wohl der Menschen auf dieser Welt!
Die Menschen sind nicht Ihre Sklaven!
Legt endlich die Waffen nieder und beendet diesen blutigen Krieg!

Die Menschen wollen überall in der Welt in Frieden leben!
Und es ist deren gutes Recht!
Sie, als Weltführer, leben in Frieden, Sicherheit und Komfort.
Denken Sie nur einen Moment an die Menschen in der Ukraine, 
die jetzt im  Winter, bei bis zu minus 20 Grad, ohne Heizung und
Strom ausharren müssen.

Vor vier Jahren hat der brutale Diktator des Kremlregimes
die Ukraine völkerrechtswidrig angegriffen, und seither hundert-
tausende Menschen töten lassen und über eine Million eigenen
Soldaten für seinen Größenwahn und sein Ego geopfert.
Beenden Sie diesen unmenschlichen Wahnsinn und unterstützen
Sie die Ukraine weiterhin mit allem, was die Menschen zur
Verteidigung ihres Landes benötigen!
~*~
 
„The only thing more powerful than hate is love.“
Mit diesem Slogan endete Bad Bunnys
Super-Bowl-Halbzeit-Show,
die den alten »King« rasend machte.

~*~
To the people in the world:
Stand up for PEACE and your RIGHTS!


🙏God bless the people of the world🙏
~❄️☃️❄️☃️~🙏~☃️❄️☃️❄️~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Donnerstag, 12. Februar 2026

Die weise Eule Gaelumy

In den Tiefen des Uraltwaldes, dort, wo das Moos so dick wie Kissen wuchs und das Licht der Sterne nur in winzigen Nadelstichen den Boden berührte, lebte Gaelumy. Sie war keine gewöhnliche Eule. Ihre weißen Federn stachen im Dunkel des Waldes hervor, und ihre Augen waren hellwach. Man sagte, Gaelumy könne den Wind hören, noch bevor er wehte, und den Regen spüren, bevor die Wolken überhaupt geformt waren. Eines Nachts suchte ein junger Fuchs die Eule auf, getrieben von der Unruhe, die durch den Wald zog.


„Weise Gaelumy“, flüsterte der Fuchs. „Die Welt verändert sich. Die Schatten der Zweibeiner werden länger, und die Stille des Waldes wird dünner. Sag mir, wie sieht die Zukunft aus? Geht alles zu Ende?“


Gaelumy rührte sich lange nicht. Dann entfaltete sie langsam ihre gewaltigen Schwingen, und es klang wie das Blättern in einem sehr alten Buch. Dann schloss sie die Augen und begann mit einer Stimme zu sprechen, die wie mahlender Stein klang:
„Ich sehe eine Zeit, in der die Menschen versuchen werden, den Geist des Lebens in kalte Steine und glänzendes Metall zu bannen. Sie werden Netze weben, nicht aus Seide wie die Spinne, sondern aus unsichtbarem Licht. Sie werden alles wissen, aber nichts mehr fühlen. In dieser Zukunft wird die Welt laut, aber die Herzen werden einsam sein.“


Gaelumy fuhr fort:  „Die Erde wird tief einatmen müssen, um den Staub abzuschütteln. Ich sehe Stürme, die wie hungrige Wölfe heulen, und Wasser, das sich nimmt, was ihm einst gehörte. Es ist kein Ende, kleiner Fuchs, sondern eine Korrektur. Die Natur verhandelt nicht; sie stellt das Gleichgewicht wieder her, so wie der Winter dem Sommer folgt.“


Nach einer kurzen Pause fuhr Gaelumy fort: „Hinter dem Lärm und dem Sturm sehe ich jedoch ein grünes Leuchten. Die Menschen werden erkennen, dass sie keine Herrscher über den Wald sind, sondern seine kleinsten Kinder. Ich sehe Städte, die wie Gärten blühen, und eine Menschheit, die lernt, die Sprache der Bäume wieder zu verstehen. Die Zukunft ist nicht aus Stahl, sie ist aus Erde.“


Gaelumy öffnete ihre Augen und fixierte den Fuchs: „Die Zukunft ist kein festgeschriebener Pfad im Schnee“, sagte sie leise. „Sie ist wie der Flug einer Eule: Jede kleinste Bewegung der Feder verändert die Richtung. Die Welt geht nicht unter, sie häutet sich nur. Was alt und starr ist, wird brechen. Was biegsam ist und liebt, wird bestehen.“


Der Fuchs verneigte sich und verschwand lautlos im Unterholz. Gaelumy aber blickte hinauf zum Mond. Sie wusste, dass die Zukunft bereits begonnen hatte – in jedem Samen, der unter dem Eis keimte, und in jedem Wesen, das sich entschied, das Leben zu achten.

~*~
Die Eule ist der weiseste aller Vögel,
denn je mehr sie sieht,
desto weniger spricht sie


und je weniger sie spricht,
desto mehr sie hört.

~*~

Ein Haiku
Auf dem Ast am Baum
in der Abenddämmerung
eine Eule wacht.

~*~
 
🙏 God bless Ukraine and Israel 🙏
~❄️☃️❄️☃️~🙏~☃️❄️☃️❄️~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟