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Donnerstag, 1. Oktober 2026

September Abschied

 Dieser Abschied ist ein besonderer, denn der September war alles andere, als ein herbstlicher
Monat. Im Gegenteil – der Sommer hat ihn einfach beiseite geschubst. Weg da! Ich bin noch
nicht so weit, schien der Sommer ihm zu befehlen. Und der hat einfach Platz gemacht, wie
ein guter Freund, der warten kann. Okay, dachte er sich wohl, dann komm’ ich eben ein, zwei,
Tage später und bleib dafür einfach länger. Seiner Farbenpracht tat das keinen Abbruch. Die
konnte auch der Sommer nicht verhindern. Sie sind einfach da, die leuchtenden Farben, und
 bereiten viel Freude. Was waren das für herrliche Spätsommertage! An diesen Tagen habe
ich gerne auf den Herbst gewartet, der heute Einzug hält. Willkommen, Oktober! Und der hat
Eva mitgebracht. Eva ist nicht so freundlich wie der September, denn sie hat tatsächlich Regen
im Gepäck. Nach den trockenen, sonnigen Tagen freut sich die Natur besonders darüber.
Und ich auch!


Die Vollmondnächte waren einfach ein Traum. Wie gerne hätte ich den Mond mitten in der
Nacht fotografiert, aber alle bisherigen Versuche haben keine guten Ergebnisse gebracht.
Also habe ich bis zum Morgen gewartet, bis das Licht ausreichend war, um ihn einigermaßen
»scharf« einzufangen.


Das muss so gegen 8:00 Uhr gewesen sein. Da war er bereits wieder dabei, unterzugehen, und
hinter den Bäumen zu verschwinden. So richtig scharf sind die Fotos dennoch nicht geworden.
Eigentlich ist er doch »nur« ein leuchtender Brocken am nächtlichen Himmel und trotzdem
löst er diese Faszination aus. Immer wieder! Ja, ich bin mondsüchtig 😉!


Jetzt ist der Oktober da! Er ist willkommen, wie jeder andere Monat auch.
Auch wenn ich mit den Aufgaben im Garten noch nicht ganz fertig bin, gegen
eine kleine Verschnaufpause habe ich nichts einzuwenden. 

~*~*~*~

Keine Verschnaufpause gibt es im geopolitischen Geschehen. Im Gegenteil. Es wird
mit jedem Tag chaotischer und infolgedessen auch gefährlicher. Der kleine, alte Zar
lässt jetzt Atombunker im Ural aufbereiten und rät den Bürgern des Zarenlandes zur
Vorratshaltung von Lebensmitteln. Die jedoch werden jetzt schon knapp und immer
teurer. Außerdem setzt das voraus, dass noch genügend Lebensmittel vorhanden und
tatsächlich bezahlbar sind. 
Jetzt wirft er dem Westen sogar Kriegsbeteiligung vor. Das ist wirklich interessant.
Denn er scheint zu verdrängen, dass sich nordkoreanische Soldaten tatsächlich an
seinem Krieg beteiligen. Europäische Soldaten dagegen nicht. Man kann Nordkorea
also vorwerfen, sich am Ukrainekrieg zu beteiligen. Zudem lässt er sich mit Waffen-
lieferungen aus Nordkorea, dem Iran und indirekt auch aus China unterstützen.
Sollte daher nicht gleiches Recht für alle gelten? Oder nur für ihn, den kleinen, alten
Mann, der keine Skrupel kennt, massenweise Soldaten in den Tod zu schicken und
den Tod von Zivilisten in Kauf zu nehmen. Er hat keine Skrupel, ein souveränes Land,
nämlich die Ukraine zu zerstören, und so ganz nebenbei auch das eigene Land nicht
nur zu zerstören, sondern auch die Wirtschaft gleich mit zu ruinieren und somit das
Leben der Bürger in beiden Ländern massiv zu erschweren. Ein britischer Sicherheits-
experte bezeichnet den kleinen, alten, brutalen Kreml-Diktator als wandelnde
Katastrophe, der das Zarenland ins Verderben führt.

Und dennoch eskaliert er immer weiter und droht sogar mal wieder mit Atomwaffen
sollte Europa es wagen, Kaliningrad zu isolieren. Und während die NATO diese
Drohung aufs Schärfste kritisiert, lässt ein Kreml-Insider verlauten:
Sollen sie doch Angst haben!
Die größte Angst hat der kleine, alte, Tyrannen-Diktator wohl selbst, denn er isoliert
sich immer mehr und zeigt sich kaum noch in der Öffentlichkeit. Er verbringt wohl die
meiste Zeit in einem seiner Bunker und umgibt sich nur noch mit zwei, drei Vertrauten.
Kein Wunder, er steckt ja auch in der Falle, die er sich selbst gebaut hat. Jetzt weiß er
nicht, wie er da wieder rauskommen soll. Es ist wie damals mit den Ratten, die er als
kleiner Straßenjunge gejagt hat. Da hat sich die eine Ratte umgedreht und ist auf ihn
losgegangen. Es zeigt einmal mehr, dass er nie und nimmer damit gerechnet hat, die
Ukraine könnte sich wehren. Die Ukraine dagegen gewinnt sogar wieder Land zurück.
Und so lässt er ganz diskret weitere Bunker bauen. In Moskau und St. Petersburg. Sein
Kriegsbudget für das nächste Jahr beläuft sich auf sage und schreibe 202 Milliarden
US‑Dollar, fast 30% mehr, als in diesem Jahr. Die Ironie des Schicksals: Er wollte die
alte Sowjetunion wiederherstellen und ist gerade dabei, dem Zarenland das gleiche
Schicksal zuzufügen – das einst den Niedergang der Sowjetunion einläutete.
Schuld sind natürlich die anderen. Er hat ja nur eine kleine Spezialoperation durchführen
und die Ukraine mal eben entmilitarisieren und von Nazis befreien wollen. Erstens sind
 dort keine Nazis. Und zweitens bestimmt jedes Land selbst über die Notwendigkeit eines
Militärs und die Größe seiner Armee und nicht der kleine, alte Kreml-Diktator. Was
erlaubt der sich eigentlich? Natürlich wäre es für ihn einfacher, in ein wehrloses Land
einzumarschieren und es ohne Widerstand zu übernehmen.

Aus Angst vor einer neuen Mobilmachung ergreifen viele junge Männer die Flucht
aus dem Zarenland. Sie fliehen sogar bis nach Phuket. Als Grund geben viele an, sie
könnten nicht auf Menschen schießen. Ein vernünftiger Mensch kann das nur zu gut
verstehen. Andere ziehen für Geld in den Krieg. Sie gehen auf einen Deal ein, in dem
ihnen eine relativ hohe Summe angeboten wird. Für Geld riskieren sie ihr Leben, das
 viele schon nach wenigen Tagen verlieren.
All diese Männer fehlen dem Arbeitsmarkt im Zarenland. Es ist wahrscheinlich nur
eine Frage der Zeit, bis nichts mehr geht. Aber der kleine, alte, brutale Mann zieht es
vor, das eigene Land zu ruinieren, um ein Nachbarland zur Kapitulation zu zwingen
und zu unterwerfen. Auch wenn es ihm gelingen sollte. Wie will er gleich zwei Länder
noch dazu ohne Arbeitskräfte wieder aufbauen? Viele Ukrainer ziehen es vor, das Land
zu verlassen, als unter seiner Knute zu leben. Und die Frauen im Zarenland weigern
sich Kinder in diese kaputte Welt zu setzen, obwohl dafür Geld angeboten wird.
Schafft der kleine, alte Mann das Zarenland selbst ab? Dann hätte er das Gegenteil
dessen erreicht, was er eigentlich geplant hatte.
Dieser kleine, alte Mann mit seinem ganz miesen Charakter hätte auch keine Skrupel,
Atomwaffen einzusetzen. Der hat sich selbst in eine so ausweglose Situation manovriert,
dass ich ihm das auf jeden Fall zutraue. Der hat jegliche Vernunft ausgeschaltet und
handelt nur noch aus Rache, Hass und Angst. Jemand, der bereits alles verloren hat,
kämpft jetzt ums Überleben und ist daher zu allem bereit. Der führt nicht nur das
Zarenland ins Verderben, der ist so von Hass besessen, dass er die ganze Welt mit in
den Abgrund reißen würde. Und wenn, hoffentlich geht es dann schnell! Ich muss in
erster Linie immer an die Tiere denken und natürlich an meine Knuddels.
Und falls die Welt, diese beiden irren, alten Männer, den in den USA und den im Zaren-
land überleben sollte, was werden deren Kinder und Enkel zu solch irren, alten Vätern
und Opas sagen? Sie werden wahrscheinlich genauso belogen, wie alle anderen auch.

Zu allem Übel schwebt auch noch eine eventuell unkontrollierbare KI über der Welt.

Was für sind das nur für düstere, dystopische Zeiten!

~*~*~

Ein Pessimist ist ein Optimist, der nachgedacht hat.
 (unbekannt)

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Hört endlich auf, Kriege zu führen und Menschen zu töten!
Wer gibt euch überhaupt das Recht dazu?
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🌟Fotos by Lauras Home and Garden🌟 

Freitag, 25. September 2026

Sommerende - Herbstbeginn 🍁

Auf den Herbst habe ich mich wohl zu früh gefreut, denn was wir derzeit erleben, ist
ein sagenhaft schöner Spätsommer, der dem Süden sogar nochmals Temperaturen
bis zu 30 Grad bescheren kann. Also einen späten Späthochsommer.
Dennoch, die Zeit vergeht so schnell! Wie schnell gehen die Stunden eines Tages vorbei!
Wie oft wünscht man sich, ein paar Stündchen mehr Zeit zu haben, für all das, was man
gerne noch tun würde! Aber sie rinnt nun mal dahin, die Zeit. Im Alter scheint sie noch
schneller zu vergehen als in jungen Jahren. Doch ich denke, es liegt ganz einfach daran,
dass man sich im Alter für alles mehr Zeit nimmt. Es eilt ja nichts mehr. Anders als zu
Zeiten der Berufstätigkeit, als der Wecker morgens in aller Herrgottsfrüh erbarmungslos
klingelte und darauf bestand, dass es Zeit war, sich aus dem Bett zu schwingen. Egal,
 bei welchem Wetter. Es hieß: Raus aus den Federn, ob es stürmte oder schneite. Egal,
ob es in Strömen goss oder die Sonne schien. Umso mehr genieße ich heute das Gefühl,
mir für alles Zeit nehmen zu können. Und das tue ich – ganz genüsslich. Obwohl ich
das Glück auf der Insel ebenfalls hatte. Nur, dass dort das schöne Wetter beständig war
Wirklich einfach nur traumhaft. Hurrikans waren damals noch die Ausnahme.


Derzeit gibt das Wetter hier keinen Anlass, zu meckern. Die vergangenen Tage waren einfach
nur schön. Blauer Himmel, weiße Wolken und die Nächte sternenklar. Und da war der Mond,
von dessen Anblick ich mich kaum losreißen konnte. Sooo romantisch! Gleich früh morgens
schien nach einer dieser klaren Sternennächte die Sonne und ließ die Temperaturen noch ein
wenig klettern. Wirklich unerwartet sonnige Spätsommertage, die noch einmal zum draußen
sitzen einladen. Jetzt kann es aber nicht mehr lange dauern, bis der Herbst mit Nebel und
Regen wieder mit von der Partie sein wird. Ich habe nichts dagegen, rein gar nichts.


Aber selbst der Oktober könnte noch ein paar goldene Tage bereithalten. Denn richtig
kalt ist es noch nicht. Schenkt man den Experten Glauben, dann könnte dem Land
jedoch ein strenger Winter bevorstehen. Das wird sich zeigen. Aber auch das soll mir
recht sein. Im Grunde ist mir jedes Wetter recht. Nur Unwetter braucht kein Mensch.


Jetzt bietet der Himmel immer öfter wieder diese abendlichen, farbenprächtigen
Sonnenuntergänge. Und es ist die Zeit der Pilze. Noch sind sie nur vereinzelt zu
zu sehen. Aber der Herbst fängt ja gerade erst an. Die weißen Blüten gehören
zum Orangenstrauch. Nicht weil er danach Früchte trägt, sondern weil er nach
Orangen duftet. Ich meine mich zu erinnern, dass er unter dem Namen Orange-
blume Choisya bekannt ist.


Der Hibiskus hält sich noch wacker und der Farn hat sogar noch einmal frisches Grün
hervorgebracht. Nur auf den Rhododendren, den Azaleen und der Kartoffelrose finden
sich immer mehr dieser kleinen Rhododendronzikaden ein. Schlimm. Daher wäre
Frost in diesem Winter gar nicht so schlecht. Und ich meine, nachdem der Himmel in
den vergangenen Wochen fast ausschließlich sternenklar war, könnte das allein schon
auf einen strengen Winter deuten – aber ich kenne mich da nicht so aus. Warten wir es
einfach ab.


Die letzten Blüten des Sommers. Bald werden sie welken und sich auf den Winterschlaf
vorbereiten. Wie alle anderen noch blühenden Sträucher und Pflanzen auch. Vorher
müssen die Phlox allerdings noch zurückgeschnitten werden. Rosen kürze ich von oben
im Herbst nur um ein Drittel. Mit dem richtigen Rückschnitt warte ich bis zum Frühjahr.


Der Sommer nimmt Abschied und überlässt dem Herbst das Revier. Mit dem
Herbst werden die Tage wieder früher dunkel und kühler. Das ist die Zeit, sich
ins Innere des Hauses zurückzuziehen und es sich dort gemütlich zu machen.
Die Spaziergänge werden kürzer, der Aufenthalt im Garten beschränkt sich auf
das Laubfegen und das Versorgen der Vogelwelt. Und natürlich bei trocknem
Wetter auf kurze Aufenthalte zum Spielen mit den Hunden. Sie lieben es, durch
den Garten zu flitzen, auch wenn Lilly nicht mehr die schnellste ist und kaum
mithalten kann, mit der wilden Mickeymaus. Spaß haben sie trotzdem.
 Und ich auch:o)))

Wo wollen die alle hin?

~*~*~*~

Auch im Zarenland gab es Wahlen. Eigentlich hätte man sich die Wahlen dort schenken können,
denn das Ergebnis stand ja vorher bereits fest. Wahlen in einer Diktatur abzuhalten ist schon ein
 Witz in sich. Aber die Bürger des Zarenlandes haben ja keine andere Wahl. Es wird ihnen ständig
eingetrichtert, der Westen wolle Krieg mit dem Zarenland und der kleine, alte Mann im Kreml
müsse das Land verteidigen. Leider glauben die Bürger das!

Der Westen ist es, dem er mehrfach mit nuklearen Angriffen auf Europa drohte. Auf das Baltikum,
auf Großbritannien, auf unser Land usw. Ja, was soll man denn davon halten, wenn sie gleichzeitig
behaupten, keinen Krieg mit Europa zu wollen? Sie haben auch behauptet, keinen Angriff  auf die
Ukraine zu planen. Einen Tag später rollten Militärfahrzeuge auf die Grenze zu.

Europa bereitet sich nach all den Drohungen lediglich auf einen möglichen Angriff vor. Inzwischen
fliehen wieder zahlreiche junge Männer im Zarenland vor einer eventuellen Mobilisierung ins Aus-
land. Oligarchen schaffen ihr Geld aus dem Land, bevor der kleine, alte Mann darauf zugreifen kann.
Ich könnte mir vorstellen, dass er sich selbst am meisten über seinen irren Angriff auf die Ukraine
hasst. Wenn man sieht, was er mit seiner dreitägigen Spezialoperation ausgelöst hat, muss er sich
doch zwangsläufig grün und blau ärgern. Er hat doch niemals erwartet, dass seine kleine, dreitägige
Spezialoperation solche gravierenden Ausmaße annimmt. Das hat er davon. Jetzt sind es nur noch
Rache und Hass, die ihn antreiben. 
Er beschwert sich, dass der Westen der Ukraine bei der Verteidigung ihres Landes hilft. Das ist
jedoch ihr gutes Recht. Er selbst lässt sich doch ebenfalls von N-Korea, China und dem Iran
unterstützen. Alleine wäre er schon lange am Ende. Er nimmt für sich in Anspruch, was er anderen
vorwirft. Merkt er das eigentlich nicht selbst?!
Er tötet nicht nur massenweise seine eigenen Soldaten, sondern ruiniert und zerstört obendrein
das eigene Land. Es ist doch unglaublich, was er mit seiner Kriegslust nicht nur den Bürgern im
eigenen Land zumutet, sondern vor allem den Menschen in der Ukraine. Dieser kleine, alte, Mann
ist von Hass und Rache besessen und ist doch selbst der Auslöser des Ganzen.

Ein wirklich absolut brutaler, widerwärtiger kleiner Mensch mit einem ganz miesen Charakter.
Der will weiter töten und zerstören! Der will keinen Frieden. Frieden interessiert ihn nicht. Es
sei denn, die Ukraine kapituliert. Warum sollte sie? Damit er sich selbst zum Sieger küren kann?
 Dass er täglich tausend Soldaten verliert, interessiert ihn nicht. Die Bürger im Land interessieren
ihn ebenfalls nicht. Ob sie Benzin haben, ob die Lebensmittel immer teurer werden, interessiert
diesen kleinen Mann nicht. Dass er den Bürgern erzählt, der Westen wolle den Krieg, und würde
einen Angriff auf das Zarenland planen, ist gelogen. Lügen sind für diesen kleinen Mann voll-
kommen normal. Er will an der Macht bleiben. Das ist alles, was ihn interessiert.
Jetzt scheint ihm endgültig das Geld für seinen Krieg auszugehen. Da die Wahlen vorbei sind,
will er jetzt Steuern erhöhen. Das Leben wird für die Bürger also noch teurer. Aber auch das
interessiert diesen Kriegstreiber absolut nicht. Dafür schürt er den Hass auf den Westen.
Leider durchschauen die Bürger im Zarenland das nicht. Das ist schade! Sie sollten sich für
Frieden einsetzen und nicht für Krieg!

~*~*~*~

Unter Wahlen in einer Diktatur versteht man die Prozedur,
bei der offen abgestimmt und geheim ausgezählt wird.

Bob Hope  (* 1903 ; † 2003)
war ein US-amerikanischer Komiker, Schauspieler 

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🌟Fotos by Lauras Home and Garden🌟 

Freitag, 24. Juli 2026

Der Juli-Sommergarten

nochmal in Fotos festgehalten, bevor der Monat seinem Ende zugeht. Übrigens pssst,
ganz leise geflüstert, wir hatten hier das schönste Sommersonnenwetter. Einfach schön,
so um die 23 Grad, mit ein wenig Wind und trockener Luft. Also sehr angenehm. Endlich
mal kein Kopfschmerz- und Blutdruckwetter, bis ich es hier in meinem Tagebuch nieder-
geschrieben habe. Danach stellte sich gleich wieder das Stillstandswetter ein. Manchmal
spüre ich schon einen Tag vorher, wenn ein Wetterwechsel bevorsteht. Das hängt wohl mit
dem Alter zusammen. Übrigens: Auf der Webseite Biowetter-Donnerwetter kann man
nachschauen, welche Auswirkungen, welches Wetter auf welche Beschwerden hat.
Meistens trifft es tatsächlich zu.

Der Himmel endlich wieder blau, die Rosen blühen und der Holunder gedeiht.

Holunder, Ahornableger und der Streit zwischen den Knuddels, wer in meiner Mittagsruhezeit mit
auf die Liege darf. Bin schon froh, wenn ich überhaupt noch da liegen darf;o)).

Rhododendren, Zypresse, blauer Hibiskus und auch der Lebensbaum genießen den blauen
Himmel und die Sonne.

Weißewölkchenblauerhimmelsommersonnentage, Schneewalzerrose und Micky in Siegerpose,

Hibiskus, Limelights, Bambus und eine Leonardo da Vinci-Rose

Nochmals die Limelights- oder besser gesagt, der Limelightbaum, Hortensien und Rosen

Holunder, Äpfel Sorte Shampion – mal sehen wie viel davon die Vögelchen, Bienchen
und Hummeln für uns übrig lassen und die reine, feine, weiße Schneewittchenrose


Am blauen Himmel mit seinen weißen Wölkchen kann ich mich gar nicht sattsehen.
Die Himmelsfotos sind am Abend kurz vor Sonnenuntergang entstanden. Noch einmal
die Schneewalzerrose und Mickymaus mit Beute. Ein gemopstes Wischtuch aus einem
Korb im Gartenregal auf der Terrasse. Ich habe gerade den Tisch abwischen wollen und
das Tuch nur einen Moment aus den Augen gelassen und schon war es mitsamt dem
Hund weg. Hinterherlaufen ist sinnlos. Der Hund ist schneller. Also lieb bitten, dass er es
mir auch mal ohne Bestechung in Form eines Leckerlis zurückgibt. Das funktioniert
tatsächlich immer öfter. Aber eben nur mit „Bitte“ und „Danke“. Gehört sich ja auch so.
Bin ein höflicher Mensch. Trotzdem muss ich ihn zusätzlich mehrmals mit Streichelein-
heiten loben und ihm sagen, was er für ein lieber Hund ist. Männliche Wesen scheinen
es gerne zu haben, wenn sie gelobt werden. Zu schön, wie schnell Hunde lernen.


Endlich, endlich - hat es ein klitzekleines bisschen geregnet.
Man wird bescheiden und freut sich schon über jeden einzelnen Tropfen.

Die Erde ist angefeuchtet und atmet wieder. Immerhin!

~*~*~*~

Also wenn ich die Nachrichten derzeit lese, entsteht für mich der Eindruck, als würden
wir uns bereits im 3. Weltkrieg befinden. Dank unserer supertollen, alten, Möchtegern-
weltbeherrscher eskaliert die Lage immer weiter. Es ist unfassbar, was die veranstalten.
Langeweile haben die jetzt jedenfalls nicht mehr. Im Gegenteil. Ich bin mir ziemlich
sicher, beide könnten sich sonstwohinbeißen, eine so unglaubliche Dummheit begangen
zu haben. Und kein Ende in Sicht. Wie lange soll das denn noch so weitergehen? Jetzt
warnt der Lügenbaron aus dem Zarenland die USA davor, weiterhin Waffen an die
Ukraine zu liefern. Und wenn doch, was dann? Wollen sie sich dann gegenseitig be-
schießen? Der kleine, alte, brutale Möchtegernzar hat überhaupt nichts zu warnen und
zu fordern. Er soll einfach seinen irrsinnigen Krieg beenden!
Wer lässt sich denn vom kleinen, dicken Diktator und vom großen Führer unterstützen?
Sie dürfen, was sie anderen vorwerfen. Selbst schuld! Jetzt, wo der Krieg im Zarenland
angekommen ist, beschweren sie sich – unglaublich! Ja, so fühlt sich Krieg nun mal an.
Hört doch einfach auf, die Ukraine anzugreifen, dann werden auch keine Waffen mehr
benötigt. Aber die Größe hat dieser kleine, alte Macho nicht. Dafür hat er jetzt Angst um
sein Leben – auch selbst Schuld! Er könnte in Ruhe und Frieden schlafen, sein Leben ge-
nießen, und alles wäre gut – aber er wollte es ja wissen. Das kommt davon, wenn man
sich für unbesiegbar hält! Größenwahn tut selten gut! Er würde sogar einen 3. Weltkrieg
in Kauf nehmen. Wie dumm muss man sein!
So wie der alte Donnyboy, dessen gesamte Familie jetzt um ihr Leben bangen muss. Ja,
so kann es kommen, wenn man der Welt beweisen will, was für ein toller Kerl man ist.
Es kann auch nach hinten losgehen. Was haben diese alten Männer denn gedacht? Sie
können mal eben so Hunderttausende, gar Millionen Menschen für ihr Ego töten, ganze
Länder zerstören und ungestraft davonkommen? Die gerechte Strafe fügen sie sich in-
zwischen schon selbst zu – in Angst zu leben – aber das wird nicht alles sein.

~*~*~*~

Strafe ist Gerechtigkeit für die Ungerechten.

Augustinus von Hippo (354 - 430)
war Bischof von Hippo, Philosoph und Kirchenvater
~*~
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🌟Fotos und KI-Bild by Lauras Home and Garden🌟

Montag, 15. Juni 2026

Der kleiner Rüpel

ist ein Kuscheltier im wahrsten Sinne des Wortes, das selbst immerzu kuscheln will.
Er ist so anhänglich, verschmust und verspielt, was ich sonst von männlichen Wesen
nicht gerade behaupten kann.

Gleichzeitig ist er aber auch ein Rüpel, der seinen Unmut deutlich hörbar zu artikulieren
versteht, wenn ich nicht sofort springe und tue, was er will. Verwöhnt, könnte man auch
sagen. Aber, wer in diese Augen schaut, der kann einfach nicht widerstehen. Und das hat
dieser kleine Puppy schnell gelernt.


Das kannte ich bisher eigentlich nur von Lilly, die sehr eigenwillig ist. Aber Rüpel
Micky hat mittlerweile das Sagen im Haus und ist von vorbildlichem Benehmen noch
weit entfernt. Da habe ich noch zu tun. Und trotzdem ist er zum Knuddeln und will
selbst immerzu schmusen.


Wie schnell man etwas falsch machen kann, musste ich lernen. Immer wenn er etwas
gemopst hat, sei es ein Schuh, ein T-Shirt, ein Wischtuch oder sonst etwas, wenn ich es
zurückhaben möchte, muss ich ihn bestechen, und zwar mit einem kleinen Leckerli.
Man glaubt gar nicht, was dieser kleine Puppy so alles findet und sich als Beute für ein
kleines Leckerli schnappt.


Er sitzt  dann mit der Beute im Maul vor mir und sobald ich danach greifen will, haut
er ab. Dann beginnt eine Jagd um den Tisch herum oder durch die Zimmer. Er mit der
Beute vornweg und ich hinterher. Erst wenn ich ihn mit einem Leckerli besteche,
bekomme ich die Beute zurück. Das hat er rasch gelernt und ich werde nun immer
wieder erpresst.

Helfen will er dagegen immer. Dazu muss er nicht aufgefordert werden. Egal, was ich
gerade tue, ob ich die Betten mache, staubsauge oder staubwische, die Spülmaschine
einräume, egal was, er ist immer zur Stelle und bietet seine Hilfe an. Eher selten bei
männlichen Wesen – oder? Na ja, oder man muss schon nett darum bitten. Bei Micky ist
das nicht der Fall, er ist sofort zur Stelle.


Wenn es nichts zu helfen gibt, ist er trotzdem aktiv. Spielt, vorzugsweise nicht mit
seinen Spielsachen, sondern eher mit allem, was er meint, genauestens untersuchen
zu müssen. Das kann alles Mögliche sein, und wenn es nur ein Schwamm aus dem
Badezimmer ist. Lilly schaut dem nur gelassen zu. Sie ist natürlich längst aus diesem
wilden Alter raus und inzwischen viel ruhiger. Dennoch lässt sie sich manchmal
animieren mitzuspielen. Es kann ihr jedenfalls nicht schaden, sich ausreichend zu
bewegen, denn sie muss wieder abnehmen. Obwohl ich ihre Tagesration an Futter
schon reduziert habe, sie nimmt einfach nicht ab. Es ist wie beim Menschen: Ist das
Gewicht erst einmal drauf ........ Na ja, muss ich nicht weiter erläutern.

Jedenfalls ist hier immer etwas los. Dafür sorgt der kleine Rüpel schon. Schön ist,
wenn er nach seinem Herumtoben, urplötzlich von Müdigkeit übermannt wird und
sich einfach da fallen lässt, wo er zuletzt aktiv war. In Nullkommanix entschwindet
er dann sofort ins Land der Träume. Und er träumt ziemlich lautstark, sodass ich zu
gerne wüsste, was da gerade im Land der Träume passiert.

Die Zweifel, es in meinem hohen Alter noch mal mit einem kleinen Welpen aufzu-
nehmen, haben sich bisher als unbegründet erwiesen. Er trägt nicht nur zu täglichen
Freuden bei, er hält Lilly und mich zudem auf Trab. Und das kann uns beiden nicht,
schaden, zumal ich aus wettertechnischen Gründen im Garten momentan nicht viel
tun kann. Zudem trägt der zerstreute Professor sich mit dem Gedanken, demnächst
den Ruhestand einzuläuten, sodass er sich um die Hunde kümmern könnte, sollte
ich aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr dazu in der Lage sein.


Es ist übrigens immer noch trübe und regnet auch noch viel. Mal sehr stark, mal
weniger stark. Dazwischen gibt sich die Sonne sogar mal die Ehre. Sie wagt sich
noch ein wenig schüchtern hinter einer Wolke hervor und blinzelt uns verstohlen zu.
Die Rosen wird es freuen und mich auch.
Regen ist gut und notwendig. Sonne allerdings auch. Auch sie würde dem Garten
jetzt guttun. Noch halten sich die Temperaturen, im angenehmen Bereich. Die
nächste Hitzewelle steht jedoch schon in den Startlöchern.
Schaun wir mal!

~*~*~*~

Ein Haiku
Sonne im Garten
Blühende Blumen im Beet.
Wind in den Bäumen.

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Bilder mit KI erstellt , Fotos by Lauras Home and Garden
Haiku: Ursula Evelyn

Montag, 27. April 2026

Das Gartenglück genießen

Fotos vom vergangenen sonnigen, wolkenlosen, blauen Wochenende ohne weitere Worte.
Nur ein kleines Gedicht dazu.

  
 

Das Gartenglück genießen,
dem Quell des Lebens näher sein,
Sehen, wie die Blümlein sprießen,
zart und grün im Sonnenschein.

Wie sie sich liebkosen lassen,
von des Frühlings sanfter Luft,
wie meine Sinne sie erfassen,
mit ihrem lieblich zarten Duft.

Wie mein Herz sie rasch erwärmen,
mit ihrer Schönheit Tag für Tag,
heiter beginne ich zu schwärmen
über diese Farbenpracht.

Wie viel ärmer wär’ mein Leben,
ohne alle die Blümelein.
Dankbar, für alles, was sie geben,
schließ’ ich in mein Herz sie ein.

~*~*~*~

Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen,
sondern mit dem Herzen.

Bernhard von Clairvaux (um 1090 - 1153)
war französischer Zisterzienser-Abt und Theologe

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🌟Fotos by Lauras Home and Garden🌟 
Gedicht: Ursula Evelyn