Posts mit dem Label Landleben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Landleben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 26. Juli 2026

Die lauen Sommernächte

 Habe ich in den vergangenen Wochen das eine oder andere Mal von den schönen
Sommersonnentagen mit weißen Wölkchen hier in meinem Tagebuch geschrieben, so
sind die lauen Sommernächte bei Weitem viel zu kurzgekommen. Okay, ich gebe zu,
einige waren weniger angenehm, zu heiß und der Schlaf zu schlecht. Aber dazwischen
gab es auch Sommernächte, die waren angenehm kühl.


Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die klaren Mondnächte, in denen die
Mondsichel am Himmel zu sehen war. Wenn ich abends im OmaOhrensessel saß
konnte ich beobachten, wie die Sichel gaaaaaanz langsam, aber immerhin mit einer
Geschwindigkeit von rund 3.700 km/h, von links nach rechts über die Wipfel der
Bäume hinwegwanderte. Dafür benötigt er, also der Mond, exakt 27,3 Tage. Also bis
er die Erde vollständig umrundet hat. 
Die dunkle Nacht, die Wipfel der schwarzen Bäume und darüber der Mond, das ist
ein so schöner, verträumter Anblick, bei dem ich oft tatsächlich ins Träumen gerate –
oder mir die eine oder andere Geschichte in den Sinn kommt.


Ich habe keine Ahnung, warum der Mond eine solche Faszination auf mich ausübt.
Denn, wenn man es recht bedenkt, ist es doch »nur« ein großer Gesteinsbrocken.
Gut, er enthält auch noch einige Mineralien und wahrscheinlich einen flüssigen
Kern aus Eisen und Nickel und trotzdem hat dieser Gesteinsbrocken etwas, das die
Menschheit seit über Jahrtausende hinweg immer wieder fasziniert und ihre
Fantasie anregt.


Besonders romantisch ist er natürlich, wenn er als Vollmond über dem Wald am Himmel
hängt und sein mattes Licht diesen mystischen Zauber verbreitet. Wenn dann noch ein
Käuzchen ruft, ist eine Vollmondnacht, zu jeder Jahreszeit, eigentlich perfekt. Ich hoffe
allerdings, dass dann nicht jedes Mal jemand stirbt. Doch ich denke, dieser Aberglaube
ist längst überholt – auch wenn es immer noch heißt: Wenn ein Käuzchen ruft, ist Gefahr
im Verzug. Nun ja, sei’s drum! Ich mag diese stillen Nächte hier im Wald zu jeder Jahres-
zeit, wenn kein Laut zu hören ist. Außer dem des Käuzchens. Der Wald steht hier in der
Stille wirklich schwarz und schweigend und aus den Wiesen steigen - besonders in den
kalten Jahreszeiten, manchmal die weißen Nebel empor.
Bis auf die Nächte, in denen ein Unwetter über uns hinwegzieht, dann ist das Heulen
des Sturms natürlich nicht zu überhören. Auch der Regen, der aufs Dach plätschert, oder
von der Regenrinne vor meinen Schlafzimmerfenstern tropft. Das sind  Geräusche, die
ich jedoch sehr mag. Ich mag es wirklich sehr, das Trommeln des Regens, auf das Dach,
oder das Sturmheulen, wenn der Wind ums Haus und durch die Bäume fegt. Auch das
Donnergrollen, hui, das hat so etwas Unheimliches in der Nacht. Wenn die Blitze
zucken und es sekundenlang taghell wird. Solange es nicht zu schlimm wird und zu
heftig zur Sache geht, löst das innerhäusig so ein richtig schönes, wohliges Gefühl
 der Geborgenheit in mir aus.
Aber das Leben besteht nicht nur aus Wohlfühlmomenten. Da sind ja noch diese beiden
alten Kriegstreiber, die uns Menschen seit geraumer Zeit das Gruseln lehren.


~*~*~*~

Nach meinen lauen Sommernächten, in denen von Romantik, Zauber und Mystik, Stille
und klaren Mondnächten die Rede war, kommen also wieder diese zwei alten, durchge-
knallten Männer, die die Welt in Atem halten, an die Reihe! Wie lange eigentlich noch?
Also von meinen Träumen aus dem Wald mal wieder zurück in die Realität und zu den
neuesten Ereignissen. Zuerst zum alten Donnyboy, der sich tatsächlich auf einer Presse-
konferenz, war es glaube ich, mit einer neuen roten Basecap und der Aufschrift »Trump
2028« präsentiert hat. Was könnte das anderes bedeuten, als dass er wirklich vorhat
Präsident zu bleiben und das Weiße Haus nicht zu räumen. Daher auch der Ballsaal mit
dem geplanten Bunker darunter. Es scheint wohl darauf hinauszulaufen, dass er keine
Wahlen mehr zulassen will oder vorhat, sie zu manipulieren. Außerdem war zu lesen,
dass er seinen Sohn Donald Jr. als nächsten und seinen jüngsten Sohn Barron, als über-
nächsten Präsidenten installieren will. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber es wäre ihm
zuzutrauen. Das Amt wird wie bei Königs und dafür hält er sich ja, für einen King, ein-
fach vererbt. Er macht es also so wie der kleine, alte Zar – sich auf Biegen und Brechen
an der Macht festklammern. Außerdem konnte man vor einiger Zeit lesen, dass er die
Rockefellers und Rothschilds nachahmen und reichste Familie Amerikas werden will.
Ehrgeizige Ziele hat er, das muss man ihm lassen. Schlimm nur für die armen Bürger
des  Landes, die diesen Chaoten so schnell wohl nicht mehr loswerden. Man kann nur
hoffen, dass sie sowohl bei den Midterms in diesem Jahr als auch 2028 richtig wählen.

Sein Ex-Buddie, also der zweite Chaot, der als Verlierer, Versager und Kriegsverbrecher
in die Geschichte eingehen wird, gerät immer tiefer in seinen Schlamassel. Mich würde
es nicht wundern, wenn der eines Tages tatsächlich ein NATO-Land angreift. Der muss
sich doch derzeit in die Enge getrieben fühlen. Und gerade das macht ihn so gefährlich.
Dem traue ich ohne Weiteres zu, keine Hemmungen zu haben den 3. Weltkrieg auszu-
lösen. Noch hält der große Führer vom Reich der Mitte den Daumen drauf – aber wie
lange noch? Mittlerweile schlagen Zaren-Behörden Alarm, weil der Wirtschaft ein
Stillstand droht. Das wird den kleinen, alten Zaren jedoch nicht interessieren. Der
Krieg wird bis zur letzten Patrone oder Drohne und bis zum letzten Mann fortgeführt.
Und wenn es sein muss, mit einer Zwangsmobilisierung.
Eins haben diese alten Möchtegerngroß auch noch gemein. Beide lügen wie gedruckt
und verdrehen Tatsachen, wie es ihnen gerade in den Kram passt. Der Kleine der beiden
ist trotz Botox (so konnte man lesen) um Jahre gealtert, sein Gesicht aufgedunsen und
der andere hat extrem an Gewicht zugenommen, wahrscheinlich aufgrund des ver-
mehrten Verzehrs von Hamburgern.

Womit hat die Welt solche alten, irren Kriegstreiber und machtbesessene Egomanen
verdient. Als gäbe es auf der Welt nicht genug Probleme, stellen diese beiden alten
Männer nun die größte Gefahr für die Menschheit dar. Hinzukommt, dass beide die
Kontrolle über ihr Handeln verloren haben und ihre Kriege immer weiter eskalieren.
 Manchmal fühlt es sich an, als  befände man sich im falschen Film. Sorry, nicht nur
manchmal – eigentlich die ganze Zeit, seit diese Chaoten mit ihrer Kriegstreiberei
begonnen haben.

~*~*~*~

Ich habe es zu früh erkannt, dass der Schlachteneifer
nichts Übermenschliches, sondern – Untermenschliches ist;
keine mystische Offenbarung aus dem Reiche Luzifers,
sondern eine Reminiszenz aus dem Reiche der Tierheit -
ein Wiedererwachen der Bestialität.

Bertha von Suttner (* 1843 † 1914)
war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin
und Schriftstellerin. 

~*~
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

🌟KI-Bilder by Lauras Home and Garden🌟

Freitag, 24. Juli 2026

Der Juli-Sommergarten

nochmal in Fotos festgehalten, bevor der Monat seinem Ende zugeht. Übrigens pssst,
ganz leise geflüstert, wir hatten hier das schönste Sommersonnenwetter. Einfach schön,
so um die 23 Grad, mit ein wenig Wind und trockener Luft. Also sehr angenehm. Endlich
mal kein Kopfschmerz- und Blutdruckwetter, bis ich es hier in meinem Tagebuch nieder-
geschrieben habe. Danach stellte sich gleich wieder das Stillstandswetter ein. Manchmal
spüre ich schon einen Tag vorher, wenn ein Wetterwechsel bevorsteht. Das hängt wohl mit
dem Alter zusammen. Übrigens: Auf der Webseite Biowetter-Donnerwetter kann man
nachschauen, welche Auswirkungen, welches Wetter auf welche Beschwerden hat.
Meistens trifft es tatsächlich zu.

Der Himmel endlich wieder blau, die Rosen blühen und der Holunder gedeiht.

Holunder, Ahornableger und der Streit zwischen den Knuddels, wer in meiner Mittagsruhezeit mit
auf die Liege darf. Bin schon froh, wenn ich überhaupt noch da liegen darf;o)).

Rhododendren, Zypresse, blauer Hibiskus und auch der Lebensbaum genießen den blauen
Himmel und die Sonne.

Weißewölkchenblauerhimmelsommersonnentage, Schneewalzerrose und Micky in Siegerpose,

Hibiskus, Limelights, Bambus und eine Leonardo da Vinci-Rose

Nochmals die Limelights- oder besser gesagt, der Limelightbaum, Hortensien und Rosen

Holunder, Äpfel Sorte Shampion – mal sehen wie viel davon die Vögelchen, Bienchen
und Hummeln für uns übrig lassen und die reine, feine, weiße Schneewittchenrose


Am blauen Himmel mit seinen weißen Wölkchen kann ich mich gar nicht sattsehen.
Die Himmelsfotos sind am Abend kurz vor Sonnenuntergang entstanden. Noch einmal
die Schneewalzerrose und Mickymaus mit Beute. Ein gemopstes Wischtuch aus einem
Korb im Gartenregal auf der Terrasse. Ich habe gerade den Tisch abwischen wollen und
das Tuch nur einen Moment aus den Augen gelassen und schon war es mitsamt dem
Hund weg. Hinterherlaufen ist sinnlos. Der Hund ist schneller. Also lieb bitten, dass er es
mir auch mal ohne Bestechung in Form eines Leckerlis zurückgibt. Das funktioniert
tatsächlich immer öfter. Aber eben nur mit „Bitte“ und „Danke“. Gehört sich ja auch so.
Bin ein höflicher Mensch. Trotzdem muss ich ihn zusätzlich mehrmals mit Streichelein-
heiten loben und ihm sagen, was er für ein lieber Hund ist. Männliche Wesen scheinen
es gerne zu haben, wenn sie gelobt werden. Zu schön, wie schnell Hunde lernen.


Endlich, endlich - hat es ein klitzekleines bisschen geregnet.
Man wird bescheiden und freut sich schon über jeden einzelnen Tropfen.

Die Erde ist angefeuchtet und atmet wieder. Immerhin!

~*~*~*~

Also wenn ich die Nachrichten derzeit lese, entsteht für mich der Eindruck, als würden
wir uns bereits im 3. Weltkrieg befinden. Dank unserer supertollen, alten, Möchtegern-
weltbeherrscher eskaliert die Lage immer weiter. Es ist unfassbar, was die veranstalten.
Langeweile haben die jetzt jedenfalls nicht mehr. Im Gegenteil. Ich bin mir ziemlich
sicher, beide könnten sich sonstwohinbeißen, eine so unglaubliche Dummheit begangen
zu haben. Und kein Ende in Sicht. Wie lange soll das denn noch so weitergehen? Jetzt
warnt der Lügenbaron aus dem Zarenland die USA davor, weiterhin Waffen an die
Ukraine zu liefern. Und wenn doch, was dann? Wollen sie sich dann gegenseitig be-
schießen? Der kleine, alte, brutale Möchtegernzar hat überhaupt nichts zu warnen und
zu fordern. Er soll einfach seinen irrsinnigen Krieg beenden!
Wer lässt sich denn vom kleinen, dicken Diktator und vom großen Führer unterstützen?
Sie dürfen, was sie anderen vorwerfen. Selbst schuld! Jetzt, wo der Krieg im Zarenland
angekommen ist, beschweren sie sich – unglaublich! Ja, so fühlt sich Krieg nun mal an.
Hört doch einfach auf, die Ukraine anzugreifen, dann werden auch keine Waffen mehr
benötigt. Aber die Größe hat dieser kleine, alte Macho nicht. Dafür hat er jetzt Angst um
sein Leben – auch selbst Schuld! Er könnte in Ruhe und Frieden schlafen, sein Leben ge-
nießen, und alles wäre gut – aber er wollte es ja wissen. Das kommt davon, wenn man
sich für unbesiegbar hält! Größenwahn tut selten gut! Er würde sogar einen 3. Weltkrieg
in Kauf nehmen. Wie dumm muss man sein!
So wie der alte Donnyboy, dessen gesamte Familie jetzt um ihr Leben bangen muss. Ja,
so kann es kommen, wenn man der Welt beweisen will, was für ein toller Kerl man ist.
Es kann auch nach hinten losgehen. Was haben diese alten Männer denn gedacht? Sie
können mal eben so Hunderttausende, gar Millionen Menschen für ihr Ego töten, ganze
Länder zerstören und ungestraft davonkommen? Die gerechte Strafe fügen sie sich in-
zwischen schon selbst zu – in Angst zu leben – aber das wird nicht alles sein.

~*~*~*~

Strafe ist Gerechtigkeit für die Ungerechten.

Augustinus von Hippo (354 - 430)
war Bischof von Hippo, Philosoph und Kirchenvater
~*~
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

🌟Fotos und KI-Bild by Lauras Home and Garden🌟

Samstag, 13. Juni 2026

Die Sonne hat sich rar gemcht

Die Sonne hat sich rar gemacht,
was hat sie sich nur dabei gedacht?


Da braucht es wieder dicke Socken.
Nichts kann uns jetzt ins Grüne locken.
Die Wolken ziehen dunkel und kalt,
jeden Tag lustlos über den Wald.
Die Blumen sehnen die Sonne herbei,
und nicht das trübe, kalte Einerlei.
Statt T-Shirts sind Pullover angesagt.
Seit einer Woche regnet es Tag für Tag.

Wind weht durch der Bäume Blätter.
Was ist das bloß für ein trübes Wetter?
Dunkle Wolken ziehen tagein und tagaus
ohne Unterlass über das Haus.
Als hätten sie nichts anderes zu tun,
Sie könnten doch einfach auch mal ruhn.
Platz machen für den Sonnenschein,
sich nicht nur freu’n, die kleinen Blümlein.


Der Regenschauer sind es nun genug.
Zuviel tut dem Garten auch nicht gut.
Ein wenig Sonne wäre jetzt schön,
wir könnten mal wieder spaziergehn.
Wärme wäre auch nicht zu verachten.
Wir könnten mal wieder in den Garten,
gärtnern und ein wenig entspannen,
endlich die Sonnenschirme  aufspannen.

Dem lieblichen Konzert der Vögel lauschen
Zuhören dem Bächlein leises Rauschen.
Zuhören, wie die Bienchen summen,
die Hummeln durch die Lüfte brummen.
Wie Schmetterlinge schweigend fliegen.
Die Rosen sich im lauen Winde wiegen.
Sommer, so wie wir ihn gerne wollen,
ohne Regen, Sturm und Donnergrollen.


Ein bisschen Regen darf schon sein,
wenn ich schlafe in meinem Kämmerlein.
Der trüben Tage sind es nun genug.
Ich weiß, Petrus meint es doch  nur gut
Aber jetzt ist wieder Zeit für Sonne,
für Heiterkeit und des Sommers Wonne.
Wir wollen jetzt nicht länger warten,
endlich wieder raus in den Garten.

Den Sommer mit Freude endlich genießen.
Sehen, wie all die Blumen sprießen.
Wie Mond und Sterne den Himmel zieren.
Wir wollen nicht mehr länger frieren.
Lass Daseinsfreude uns durchströmen,
die Sonne uns endlich wieder verwöhnen..
Drum, lieber Sommer, ziere dich nicht,
und zeig uns dein schönstes Sonnenlicht!

~*~*~*~


Wer sonst keine Probleme hat, schreibt übers Wetter ;o). Ich stimme den obigen Zeilen
zwar zu, aber eher zurückhaltend. Sommer und Sonne wären natürlich wünschenswert,
wenn die Sommermonate auch mal entsprechend ausfielen. Das ist seit einigen Jahren
eben nicht mehr der Fall. Es ist entweder für ein paar Tage viel zu heiß und zu schwül,
sodass sie in der Regel von schweren Unwettern beendet werden. Und die braucht nun
wirklich niemand.
Wie vor jedem Sommer, wird auch in diesem Jahr ab Freitag kommender Woche mal
wieder vor »Wüstentagen« mit bis zu 37 Grad Hitze gewarnt. Manche Wetterprognosen
kündigen sogar 40 Grad an. Glaubt man der Berliner Zeitung, dann drohen uns sogar
43 Grad. Da scheint ein Wettermodell das andere überbieten zu wollen. Hinzukommt,
dass die Wetterumstellungen immer extremer ausfallen. Ist die Schafskälte gerade mit
kühlen und nassen Tagen an uns vorübergezogen, droht jetzt wieder eine Hitzewelle.
Und genau das, war früher, also in der »guten, alten Zeit« ;o ))  z. B. meiner Kindheit
und Jugendzeit anders. Zu der Zeit waren die Sommermonate, wie sie sein sollten.
Schönes, sonniges Wetter, bei angenehmen Temperaturen mit vereinzelten Regentagen
und Sommergewittern. Immer in Erinnerung bleiben werden mir die Kornfelder mit
Mohnblumen, Margeriten und Kornblumen, auf denen wir Kinder uns nach der Ernte
mit Strohhalmen für das Seifenblasenpusten versorgt haben. Nach der Schule haben
wir Kinder oft einen Strauß dieser Feldblumen gepflückt und der Mutter mitgebracht.


 Hach, das waren wirklich so richtige schöne Sommermonate,
Jahr für Jahr, an die ich mich gerne erinnere – immer wieder!

~*~*~*~

Ein Haiku
Sommersonnenlicht
Kornfeld mit reifen Ähren
Laue Winde wehen.

~*~
 
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Bilder und Clip mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟 
Verse und Haiku: Ursula Evelyn

Montag, 8. Juni 2026

Es ist kalt im Wald

 Die Stimmen werden laut, die fragen: Wo ist denn der Sommer geblieben? Ich denke,
die Frage ist berechtigt. Nach der einen kurzen Hitzewelle vor einer Woche, hat die
Sonne sich rar gemacht und den Garten bei dem kühlen Regenwetter in einen dicht
bewachsenen Urwald verwandelt. Es ist unglaublich, wie sehr alles wächst und wie
frisch alles aussieht. Es ist schon lange her, seit ich den Garten im Juni in einem so
frischen Grün erleben durfte. Außerdem hält alles, was jetzt blüht, wesentlich länger.
Das, was in den vergangenen Jahren durch Hitze verbrannt oder vertrocknet war, ist
jetzt eine Augenweide. Auch wenn einige Rosen sich immer noch zieren, ihre Knospen
zu öffnen, weil die Sonne fehlt. Dem Bauernjasmin scheint das wurscht zu sein, denn
der blüht jetzt mit den Deutziensträuchern um die Wette. Beide haben sich zu wahren
Hinguckern gemausert.


Inzwischen stehen die Sonnenschirme alle bereit, wurden allerdings bisher nur während
der Hitzewelle genutzt. Ansonsten fanden sie bisher wenig Verwendung. Wenn man be-
denkt, dass selbst die erste Woche im Juni schon rum ist, und es schnellen Schrittes auf
den Juli zugeht, bleiben eigentlich als Sommermonate nur noch der Juli und der August.
Dieses Jahr fällt nicht nur wettermäßig aus der Reihe. Offen gesagt, ist mir dieses Wetter
jedenfalls lieber, als die extreme Hitze.


Auch der Krieg des großartigen, alten Mr. Peacemaker bestimmt noch immer die Schlagzeilen
diverser Newspaper. Ein Ende ist auch hier nicht in Sicht. Der alte Mann hat sich wahrlich ein
ziemlich großes Problem aufgeladen. Genau wie der brutale, kleine, alte Zar, dessen »dreitägige Spezialoperation« bereits ins fünfte Jahr geht. Wie diese beiden alten Männer da wieder raus-
kommen wollen, ohne als Versager und Verlierer dazustehen, ist mir ein Rätsel. Die gesamte
Welt muss unter so viel Dummheit leiden. 


Mir steht zwar kein Urteil über Unternehmen zu, die zum kleinen, alten Zaren und zu dessen
Wirtschaftsforum ins Zarenland gereist sind. Dennoch zeigt es einmal mehr, dass Geld und
 Geschäfte mit einem Kriegsverbrecher, so manchen Unternehmen eben doch wichtiger sind.
Wozu dann noch Sanktionen? Dieser alte Zar will keinen Frieden und wenn, dann nur zu seinen Bedingungen. Eine Niederlage wäre das Schlimmste, was ihm passieren könnte. Er würde wahr-
scheinlich eher noch weiter eskalieren, sprich seine Angriffe auf baltische Staaten ausweiten,
bevor er kleinbeigibt. Daran wird auch Schröder nichts ändern können, der ihn wohl getroffen
hat. Und während deutsche Unternehmen zu des kleinen, alten Zaren Wirtschaftsforum strömen,
rebellieren die Wirtschaftsführer des Zarenlandes gegen den kleinen, alten Zaren. Angeblich
sind vierzig Oligarchen nach geübter Kritik an ihrem Kriegsherren, irgendwie ums Leben ge-
kommen. Vielleicht hatten sie auch nur vergessen, die Fenster zu schließen, sind gestolpert
 und hinausgefallen.

Und der großartige Peacemaker muss wohl feststellen, dass diejenigen, die er stolz als seine
Freunde bezeichnet oder zumindest er sich selbst als deren Freunde, in Wirklichkeit mehr oder
weniger auf Kriegsfuß mit ihm stehen. Auch wenn er behauptet, das Gegenteil sei der Fall, und
 er sich mit allen gut verstehe. Intellektuell reicht er jedoch weder an seinen alten Buddy, den
kleinen, alten Zaren heran, noch an den großen Führer im Reich der Mitte. Zudem wütet der
alte Peacemaker auf seinem Social-Account über alle Sänger, die zum 250. Jubiläum ihre Auf-
tritte abgesagt haben. Auch als bekannt wurde, dass er das Finale des NBA-Basketballspiels* im Madison Square Garden besuchen will, haben Fans bereits angekündigt, ihn mit »Buh-Rufen«
zu begrüßen.Das muss ziemlich niederschmetternd für ihn sein. Niemand mag diesen alten
Mann und inzwischen auch seine Familie nicht, weil die durch ihn angeblich gewinnbringende
Geschäfte machen.
Richard Gere bezeichnete ihn gar als einen alten, fetten Typen. Robert De Niro findet noch dras-
tischere Bezeichnungen für den großartigen Mr. Peacemaker. Zudem wird er im Netz dermaßen
verspottet, dass er einem schon fast wieder leidtun kann. Aber auch nur fast ;o))).

Um Taiwan herum könnte sich bald ebenfalls ein Brennpunkt entwickeln, bei dem sich zeigen
wird, inwieweit sich das Land auf den großartigen Peacemaker verlassen kann.

Die Welt ist definitiv nicht mehr das, was sie einmal war. Alles verändert sich beinahe täg-
lich auf drastische Weise, sodass es schon eine Überraschung wäre, wenn es nicht kracht.

Wenn man nicht am Ball bleibt, kann man recht schnell den Überblick verlieren.
Es ist wahrlich eine äußerst gefährliche Zeit, in der wir gerade leben.

~*~*~*~

Seit der Mensch den Faustkeil erfunden hat,
balanciert er auf des Messers Schneide,
zwischen einer gloriosen Zukunft
und dem Sturz in die Hölle

Konrad Lorenz (* 1903 ; † 1989)
war ein österreichischer Zoologe, Medizin-Nobelpreisträger

* Ich hatte fälschlicherweise WM-Spiel geschrieben. Es war jedoch das Finale des
NBA-Basketballspiel, das gestern am 10.6. stattfand. Als er auf der Großleinwand im Bild
erschien, wurde er tatsächlich lauthals ausgebuht, während Barack Obama, der ebenfalls
mit seiner Frau Michele dort war, jubelnd begrüße wurde.

~*~
 
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟 

Freitag, 29. Mai 2026

Urlaubsfaulenzwetter

Was für ein Wetter! Hochsommer pur und so plötzlich!
Unglaublich, denn ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass die Temperaturen
so plötzlich, so drastisch steigen. Selbst hier im Wald konnten wir an einigen Tagen
knapp über 30° messen. Das ist wirklich erstaunlich, denn der Sommer beginnt ja
erst in drei Wochen.


Und so haben wir uns nur im Garten aufgehalten und einen auf superfaul gemacht.
Auch für die Knuddels war die plötzliche Hitze eine drastische Umstellung. Schnell die
Lilly noch getrimmt, damit es ihr nicht zu heiß wird und sie sich wohler fühlt. Seit
ihrer Operation hat sie wohl eine Hormonumstellung durchlaufen, denn hat ganz schön
an Gewicht zugelegt. Das ist bei der plötzlichen Hitze eine zusätzliche Belastung.


Micky kennt dieses extrem heiße Wetter noch nicht, da er kurz vor dem Winter das Licht
der Welt erblickt hat und das jetzt sein erstes Frühjahr bzw. der erste Sommer ist. Im Juni
wird er schon sechs Monate. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Jetzt ist er wohl im
»Teenageralter« und so führt er sich auch auf. Er weiß, was er will und wehe, er bekommt
es nicht gleich ;o)). Die Hitze ist ihm aber wohl doch zu extrem. Er hält sich über-
wiegend im Schatten auf und streckt sich der Länge nach entweder auf der Auflage oder
gleich auf dem kühlen Terrassenboden aus. Gegen kurze Fußbäder in kühlem Wasser
hatte er nichts einzuwenden. Im Gegenteil, es hat ihm gefallen.


Lilly hält sich derzeit mehr im Haus auf. Da ist es im Vergleich zu draußen noch relativ
kühl. Mindestens 6–7 Grad weniger und gut auszuhalten.

Jetzt vertrocknen auch so nach und nach alle Blüten der Rhododendren und Azaleen.
Auch die ersten Rosen und die Blüten der Kletterhortensien sind bereits vertrocknet.
Die Vergissmeinnicht und Maiglöckchen sind derweil verblüht. Das kühlere, feuchte
Wetter ist dem Garten wesentlich besser bekommen, als die plötzliche Hitze. Selbst
die Vögelchen ziehen den Schatten vor. Nur die Amsel sitzt manchmal mitten auf der
Wiese in der grellen Sonne und nimmt ein Sonnenbad.

Wie nicht anders zu erwarten stehen uns nun schwere Gewitter bevor. Eine Vorabwar-
nung des Deutschen Wetterdienstes traf bereits per E-Mail ein. Und es ist das volle Pro-
gramm angekündigt. Sturmböen, Starkregen und Hagel. Und damit ist nicht nur das
schöne Urlaubsfaulenzwetter vorbei, sondern auch die Freude darüber. Denn schwere
Gewitter, noch dazu mit Hagel von 3-4 cm und orkanartigen Böen bis zu 110 km/h,
sind so gar nicht mein Ding. Nur der Regen mit 30 l/qm ist willkommen, denn es ist
schon wieder sehr trocken.
Gerade jetzt blühen einige Rosen im hinteren Teil des Gartens noch so schön und die
Königinnen des Waldes: Die Fingerhüte stehen ebenfalls in voller Blüte. Und nun der
Starkregen und Hagel :o(((, das wird ihnen gar nicht guttun. Aber vielleicht haben wir
ja auch wieder Glück und das Unwetter zieht oberhalb oder unterhalb an uns vorbei.


~*~*~*~

Trotz Urlaub, traumhaftem Sommerwetter und Entspannung pur, sind da ja noch diese
beiden alten Kriegstreiber, die von Entspannung weit entfernt sind und es vorziehen,
Menschen töten zu lassen, ganze Länder zu zerstören und zu vernichten und sich dabei
die Finger selbst nicht schmutzig zu machen.

Aus dem Zarenland war zu lesen, dass die Paranoia des kleinen, alten Mannes ausufert
und er jetzt eine Flugverbotszone über Moskau verhängen will. Sein Lügenbaron meint
gar, Europa bereite einen Angriff auf das Zarenland vor. Von der Armee ist zu hören, dass
immer mehr Krüppel und alte Männer an die Front geschickt werden, weil sich keine
Männer mehr freiwillig melden. Wen würde das wundern!
Dem kleinen, alten Zaren steht mittlerweile das Wasser bis zum Hals, daher schlägt er aus
Verzweiflung immer wilder um sich. Zudem nimmt der Unmut in der Bevölkerung zu,
weil der Krieg inzwischen Moskau erreicht hat, was zusätzlichen Druck auf ihn ausübt.
 Bei diesem alten, aggressiven Mann ist zu befürchten, dass er zum Äußersten greift,
wenn er zu sehr in die Enge getrieben wird. Bleibt zu hoffen, dass der große Führer im
Reich der Mitte ihn davon abhalten kann. Jedenfalls ist der kleine, alte Zar wesentlich ge-
fährlicher als der alte Peacemaker, der immer wieder Muffensausen hat. So, wie jetzt im
Fall Taiwan. Seitdem der große Führer ihm gedroht hat, will er keine Waffen mehr an
Taiwan liefern. Dafür droht er jetzt sogar dem Oman. Mit Drohungen und Erpressungen
ist er schnell dabei und wenn es darauf ankommt, bekommt er kalte Füße. Man könnte
es auch platt formulieren: Große Klappe, nix dahinter!
Anders als der kleine, alte Zar, der tatsächlich machen kann, was er will - jedenfalls
noch, weil alle Angst vor ihm haben, kann der alte Peacemaker das nicht, weil die
US-Bürger ihm auf die Pelle rücken würden. Zudem sind ihm kritische Medienberichte
ein Dorn im Auge. So war zu lesen, dass er seinen Mitarbeitern einen Maulkorb ver-
passen will, damit nichts nach draußen durchgestochen werden kann. Sein Gesundheits-
check dagegen sei einfach perfekt. Na bitte, er ist topfit, auch wenn andere das Gegen-
teil behaupten und gar versuchen, ihn seines Amtes zu entheben, weil er gesundheitlich
dazu nicht in der Lage sei.
Das wäre natürlich die allergrößte Schmach für ihn. Gerade für einen selbstverliebten
Narzissten, könnte es nichts Schlimmeres geben, als vor der gesamten Welt dermaßen
gedemütigt zu werden. Er, der nach außen arrogant, selbstverliebt und überlegen wirkt,
ist innerlich eigentlich sehr fragil. Meist leiden solche Menschen unter einem verletz-
lichen Selbstwertgefühl. Solche Menschen streben oft nach Macht, weil es für sie fast
immer eine unbewusste Kompensation für einen tief sitzenden Minderwertigkeitskom-
plex ist. Dieses arrogante Gebaren, diese Überheblichkeit, dient ihnen nur zum Schutz.
Das gilt auch für den kleinen, alten Zaren.

Jetzt suchen die beiden Kriegstreiber nach einem Ausweg. Und das wird gar nicht so ein
fach werden, denn der Iran spielt auf Zeit, so wie sie das vom kleinen, alten Zaren im
Umgang mit dem Peacemaker bei Verhandlungen gelernt haben. Und der kleine Zar sucht
nach passenden Gesprächspartnern in der EU, die es aus Neutralitätsgründen nicht gibt.

Und er großartige Mr. Peacemaker, kann sich nicht leisten, mit einem schlechteren Deal
aus den Verhandlungen herauszugehen, als dem von Obama mit dem Iran ausgehandelten.
Ein Verlierer ist er dennoch auf ganzer Linie. Genauso wie der  kleine, alte Zar, der ob der
Gewissheit, seinen Angriffskrieg kaum noch gewinnen zu können, in einen Wutausbruch
nach dem anderen verfällt und nur noch wild um sich schlägt.
So war gerade zu lesen, dass er den Vormarsch der »Kampfgruppe West« beschleunigt
und somit das Baltikum ins Visier gerät.

Tja, wenn alte Männer sich überschätzen und nichts Gescheites mit ihrem Leben anfangen
können, gerät der gesamte Weltfrieden in Gefahr.

~*~*~*~

Der Weltfrieden ist keine Frage der Möglichkeit,
sondern der Notwendigkeit. Es ist nicht das Ziel,
sondern der normale Zustand der menschlichen Zivilisation.
Wir dürfen nicht denken, dass wir diesen Zustand erreicht haben,
solange wir noch von den Grausamkeiten der Kriege belastet sind.
Die Höherentwicklung der Welt muss auf dem Weltfrieden basieren.

Bertha von Suttner Bertha von Suttner (* 1843 ; † 1914)
war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin.
Sie wurde 1905 als erste Frau mit dem seit 1901
vergebenen Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Red Roses for blue Ladies

~*~
 
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟 

Montag, 16. März 2026

Das Blatt wendet sich

 Der großartige Mr. Peacemaker hat einige Länder, darunter Frankreich, Japan und
Großbritannien aufgefordert, sich an einer Seeschlacht in der Straße von Hormus zu
beteiligen. Wenn sie Öl haben wollen, sollen sie Kriegsschiffe in die Region senden.
Sogar China soll ihm jetzt helfen. Länder der Welt, die Öl durch die Hormusstraße er-
halten, sollen sich jetzt um diese Passage kümmern müssen.
Unglaublich – oder?  Ich frage mich immer wieder, wie die kleinen, grauen Gehirn-
zellen in dessen Kopf funktionieren. Er bricht einen Krieg vom Zaun, steckt jetzt in der
Bredouille, weil es nicht so läuft, wie er sich das in seinem schlauen Köpfchen ausge-
malt hat. Jetzt sollen Länder, wenn sie Öl wollen, quasi selbst zusehen, wie sie an das
Öl kommen. Er will ihnen jedoch helfen. Ein geradezu netter Mensch und so hilfsbereit.
Er schreit um Hilfe, damit andere ihm aus dem Schlamassel heraushelfen.
Unfassbar und gleichzeitig so was von irre, dass man geneigt ist, laut zu lachen, wäre
die Lage nicht so ernst. Er droht sogar: Es sähe schlecht aus für die NATO, sollte
Europa ihm jetzt nicht zur Seite steht. Dass die NATO ein Verteidigungsbündnis ist,
aus dem er selbst eigentlich aussteigen wollte und kein Angriffsbündnis, hat er wohl
in seinem Kriegseifer vergessen. Auch damit zu drohen, der Ukraine nicht mehr zu
helfen, ist unterstes Niveau. Er will Europa unbedingt in diesen Krieg reinziehen. In
dem Moment würde höchstwahrscheinlich auch China eingreifen und das Chaos wäre
perfekt. Die Europäer tun gut daran, sich nicht auf diese Drohung einzulassen und
sich da rauszuhalten. Soll dieser kriegslüsterne Peacemaker doch zusehen, wie er aus
seinem selbst eingebrockten Schlamassel wieder rauskommt.


Wen wundert es, dass er dafür reichlich Spott aus dem Iran erntet. Irgendwie sitzt
»Mr. Peacemaker« in der Falle und sein kleiner, alter Buddy wird ihm kaum helfen.
Wie auch? Der wird eher dem Iran helfen, und das tut er nicht nur mit Plänen und
Informationen. Er hat auch den Nachfolger des Ober-Mullahs, also dessen Sohn,
der bei einem Angriff schwer verletzt wurde, ins Zarenreich geholt, wo er in einem
der zahlreichen Zarenpaläste, erfolgreich operiert wurde.
Ob dem Peacemaker das gefällt?

Es wird immer komischer. Ich könnte mir vorstellen, dass eines Tages tatsächlich ein
Film über diesen aus der Reihe tanzenden Präsidenten (im wahrsten Sinne des Wortes)
gedreht wird. Denn, das, was der fabriziert, ist wirklich einmalig. Inzwischen scheint
er weder ein noch aus zu wissen. Hat Mr. Peacemaker vor ein paar Tagen noch ver-
kündet, dass der Krieg nahezu beendet sei, so ist er inzwischen der Meinung, dass
es vorerst keinen Frieden gibt. Außerdem äußerte er gegenüber einem NBC-Journa-
listen, die USA hätten die militärischen Fähigkeiten des Irans »vollständig zerstört«,
man werde den Iran jedoch noch ein paar Mal extra treffen können, einfach nur zum
»Spaß«. Hört sich an, als hätte er tatsächlich Spaß an diesem Krieg gefunden. Was
ist das nur für ein Mensch! Offensichtlich hat er immer noch zu viel Langeweile. In
den USA droht die Regierung jetzt einigen Medien sogar mit Lizenzentzug, falls sie
nicht zum Vorteil und im Sinne des Peacemakers über dessen Iran-Krieg berichten.


Mittlerweile übt Mr. Peacemaker weiterhin Druck auf Kuba aus, indem er eine
Ölblockade verhängt hat. Das trifft die Insel, die eh schon in wirtschaftlichen
Schwierigkeiten steckt, sehr hart. Vor einiger Zeit hatte er ja bereits angekündigt,
dass er seinen Außenminister Rubio, dessen Eltern aus Kuba stammen, nach einer
»freundlichen Machtübernahme«, für eine gewisse Zeit auf die Insel schicken
will.

Israel hat den Krieg jetzt mit einer Bodenoffensive auf den Libanon ausgeweitet
und liefert sich heftige Gefechte mit den Hisbollahs. Wie viele Länder werden im
Laufe der kommenden Wochen wohl noch involviert?

Auch die Gefahr aus dem Zarenland ist weder für die Ukraine noch für Europa und
sogar für die USA gebannt, denn die Gefahr eines nuklearen Angriffs durch den
kleinen, alten »Zar« wachse, warnt der Politikwissenschaftler Joachim Krause. So
war es in der Welt-Online zu lesen. Insbesondere seit Mr. Peacemaker, sich mehr
oder weniger von Europa distanziert hat. Angeblich hat das Zarenland 1500 einzelne
Atomwaffen auf Europa und die USA gerichtet. Das sieht für mich allerdings eher
danach aus, als wolle man sich seitens des Zarenregimes auf Verteidigung und nicht
auf Angriff vorbereiten. Die Waffen sollen wohl mehr der Abschreckung und Angst-
macherei dienen. Was hätte der kleine, alte Zar davon, wenn er Europa verseucht??
Der Ukraine scheint indessen bei ihrem Vormarsch eine Rückeroberung von Terri-
torium gelungen zu sein. Das ist doch mal eine gute Nachricht.
 Hoffentlich geht das so weiter – es ist der Ukraine von Herzen zu wünschen.

 
Die meisten Menschen lesen oder hören das alles vor ihrem Computer, von der Couch oder
dem Sessel aus. Kaum jemand kann sich wahrscheinlich vorstellen oder nachempfinden,
wie es den Menschen in Kriegsgebieten geht. Was sie tagtäglich durchmachen, nicht nur
die Zivilisten dieser Länder, sondern auch der vielen Soldaten, die täglich um ihr Leben
bangen müssen, die vielen trauernden Menschen, die einen Angehörigen verloren haben.
Und sie machen weiter, diese alten, brutalen, skrupellosen Kriegstreiber
und  Kriegsverbrecher. 

Ach, was sind das für düstere Zeiten !



Wie froh und dankbar bin ich, in meiner eigenen kleinen Welt, inmitten
der Natur (noch?) in Frieden und Freiheit leben zu dürfen.
Ich weiß das sehr zu schätzen. Was eigentlich so selbstverständlich erscheint,
kann sich so schnell ändern. Das wird einem wieder bewusst, wenn Chaos,
Unheil, Desaster, Kriege und Krisen ausbrechen und das Glück der eigenen
kleinen, heilen Welt zu zerstören drohen.
Dieses Glück sollte allen Menschen auf dieser Welt zustehen. Es sind alte,
gelangweilte Herrscher, das Übel der Welt, die Unglück und Unheil über
die Menschheit bringen.

~*~

Nichts schädigt mehr den Staat als Alleinherrschaft.

Euripides (480 - 407 v. Chr.)
war griechischer Tragödiendichter

~*~
 
🙏 God bless the people of Ukraine and Israel🙏
~🦉🌳🦋🌳~🙏~🌳🦋🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟 Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟