Donnerstag, 1. Oktober 2026

September Abschied

 Dieser Abschied ist ein besonderer, denn der September war alles andere, als ein herbstlicher
Monat. Im Gegenteil – der Sommer hat ihn einfach beiseite geschubst. Weg da! Ich bin noch
nicht so weit, schien der Sommer ihm zu befehlen. Und der hat einfach Platz gemacht, wie
ein guter Freund, der warten kann. Okay, dachte er sich wohl, dann komm’ ich eben ein, zwei,
Tage später und bleib dafür einfach länger. Seiner Farbenpracht tat das keinen Abbruch. Die
konnte auch der Sommer nicht verhindern. Sie sind einfach da, die leuchtenden Farben, und
 bereiten viel Freude. Was waren das für herrliche Spätsommertage! An diesen Tagen habe
ich gerne auf den Herbst gewartet, der heute Einzug hält. Willkommen, Oktober! Und der hat
Eva mitgebracht. Eva ist nicht so freundlich wie der September, denn sie hat tatsächlich Regen
im Gepäck. Nach den trockenen, sonnigen Tagen freut sich die Natur besonders darüber.
Und ich auch!


Die Vollmondnächte waren einfach ein Traum. Wie gerne hätte ich den Mond mitten in der
Nacht fotografiert, aber alle bisherigen Versuche haben keine guten Ergebnisse gebracht.
Also habe ich bis zum Morgen gewartet, bis das Licht ausreichend war, um ihn einigermaßen
»scharf« einzufangen.


Das muss so gegen 8:00 Uhr gewesen sein. Da war er bereits wieder dabei, unterzugehen, und
hinter den Bäumen zu verschwinden. So richtig scharf sind die Fotos dennoch nicht geworden.
Eigentlich ist er doch »nur« ein leuchtender Brocken am nächtlichen Himmel und trotzdem
löst diese Faszination aus. Immer wieder! Ja, ich bin mondsüchtig 😉!


Jetzt ist der Oktober da! Er ist willkommen, wie jeder andere Monat auch.
Auch wenn ich mit den Aufgaben im Garten noch nicht ganz fertig bin, gegen
eine kleine Verschnaufpause habe ich nichts einzuwenden. 

~*~*~*~

Keine Verschnaufpause gibt es im geopolitischen Geschehen. Im Gegenteil. Es wird
mit jedem Tag chaotischer und infolgedessen auch gefährlicher. Der kleine, alte Zar
lässt jetzt Atombunker im Ural aufbereiten und rät den Bürgern des Zarenlandes zur
Vorratshaltung von Lebensmitteln. Die jedoch werden jetzt schon knapp und immer
teurer. Außerdem setzt das voraus, dass noch genügend Lebensmittel vorhanden und
tatsächlich bezahlbar sind. 
Jetzt wirft er dem Westen sogar Kriegsbeteiligung vor. Das ist wirklich interessant.
Denn er scheint zu verdrängen, dass sich nordkoreanische Soldaten tatsächlich an
seinem Krieg beteiligen. Europäische Soldaten dagegen nicht. Man kann Nordkorea
also vorwerfen, sich am Ukrainekrieg zu beteiligen. Zudem lässt er sich mit Waffen-
lieferungen aus Nordkorea, dem Iran und indirekt auch aus China unterstützen.
Sollte daher nicht gleiches Recht für alle gelten? Oder nur für ihn, den kleinen, alten
Mann, der keine Skrupel kennt, massenweise Soldaten in den Tod zu schicken und
den Tod von Zivilisten in Kauf zu nehmen. Er hat keine Skrupel, ein souveränes Land,
nämlich die Ukraine zu zerstören, und so ganz nebenbei auch das eigene Land nicht
nur zu zerstören, sondern auch die Wirtschaft gleich mit zu ruinieren und somit das
Leben der Bürger in beiden Ländern massiv zu erschweren. Ein britischer Sicherheits-
experte bezeichnet den kleinen, alten, brutalen Kreml-Diktator als wandelnde
Katastrophe, der das Zarenland ins Verderben führt.

Und dennoch eskaliert er immer weiter und droht sogar mal wieder mit Atomwaffen
im Fall, dass Europa es wagt, Kaliningrad zu isolieren. Und während die NATO diese
Drohung aufs Schärfste kritisiert, lässt ein Kreml-Insider verlauten:
Sollen sie doch Angst haben!
Die größte Angst hat der kleine, alte, Tyrannen-Diktator wohl selbst, denn er isoliert
sich immer mehr und zeigt sich kaum noch in der Öffentlichkeit. Er verbringt wohl die
meiste Zeit in einem seiner Bunker und umgibt sich nur noch mit zwei, drei Vertrauten.
Kein Wunder, er steckt ja auch in der Falle, die er sich selbst gebaut hat. Jetzt weiß er
nicht, wie er da wieder rauskommen soll. Es ist wie damals mit den Ratten, die er als
kleiner Straßenjunge gejagt hat. Da hat sich die eine Ratte umgedreht und ist auf ihn
losgegangen. Es zeigt einmal mehr, dass er nie und nimmer damit gerechnet hat, die
Ukraine könnte sich wehren. Die Ukraine dagegen gewinnt sogar wieder Land zurück.
Und so lässt er ganz diskret weitere Bunker bauen. In Moskau und St. Petersburg. Sein
Kriegsbudget für das nächste Jahr beläuft sich auf sage und schreibe 202 Milliarden
US‑Dollar, fast 30% mehr, als in diesem Jahr. Die Ironie des Schicksals: Er wollte die
alte Sowjetunion wiederherstellen und ist gerade dabei, dem Zarenland das gleiche
Schicksal zuzufügen – das einst den Niedergang der Sowjetunion einläutete.
Schuld sind natürlich die anderen. Er hat ja nur eine kleine Spezialoperation durchführen
und die Ukraine mal eben entmilitarisieren und von Nazis befreien wollen. Erstens sind
 dort keine Nazis. Und zweitens bestimmt jedes Land selbst über die Notwendigkeit eines
Militärs und die Größe seiner Armee und nicht der kleine, alte Kreml-Diktator. Was
erlaubt der sich eigentlich? Natürlich wäre es für ihn einfacher, in ein wehrloses Land
einzumarschieren und es ohne Widerstand zu übernehmen.

Aus Angst vor einer neuen Mobilmachung ergreifen viele junge Männer die Flucht
aus dem Zarenland. Sie fliehen sogar bis nach Phuket. Als Grund geben viele an, sie
könnten nicht auf Menschen schießen. Ein vernünftiger Mensch kann das nur zu gut
verstehen. Andere ziehen für Geld in den Krieg. Sie gehen auf einen Deal ein, in dem
ihnen eine relativ hohe Summe angeboten wird. Für Geld riskieren sie ihr Leben, das
 viele schon nach wenigen Tagen verlieren.
All diese Männer fehlen dem Arbeitsmarkt im Zarenland. Es ist wahrscheinlich nur
eine Frage der Zeit, bis nichts mehr geht. Aber der kleine, alte, brutale Mann zieht es
vor, das eigene Land zu ruinieren, um ein Nachbarland zur Kapitulation zu zwingen
und zu unterwerfen. Auch wenn es ihm gelingen sollte. Wie will er gleich zwei Länder
noch dazu ohne Arbeitskräfte wieder aufbauen? Viele Ukrainer ziehen es vor, das Land
zu verlassen, als unter seiner Knute zu leben. Und die Frauen im Zarenland weigern
sich Kinder in diese kaputte Welt zu setzen, obwohl dafür Geld angeboten wird.
Schafft der kleine, alte Mann das Zarenland selbst ab? Dann hätte er das Gegenteil
dessen erreicht, was er eigentlich geplant hatte.
Dieser kleine, alte Mann mit seinem ganz miesen Charakter hätte auch keine Skrupel,
Atomwaffen einzusetzen. Der hat sich selbst in eine so ausweglose Situation manovriert,
dass ich ihm das auf jeden Fall zutraue. Der hat jegliche Vernunft ausgeschaltet und
handelt nur noch aus Rache, Hass und Angst. Jemand, der bereits alles verloren hat,
kämpft jetzt ums Überleben und ist daher zu allem bereit. Der führt nicht nur das
Zarenland ins Verderben, der ist so von Hass besessen, dass er die ganze Welt mit in
den Abgrund reißen würde. Und wenn, hoffentlich geht es dann schnell! Ich muss in
erster Linie immer an die Tiere denken und natürlich an meine Knuddels.
Und falls die Welt, diese beiden irren, alten Männer, den in den USA und den im Zaren-
land überleben sollte, was werden die Kinder und Enkel zu solch irren, alten Vätern und
Opas sagen? Sie werden wahrscheinlich genauso belogen, wie alle anderen auch.

Zu allem Übel schwebt auch noch eine eventuell unkontrollierbare KI über der Welt.

Was für sind das nur für düstere, dystopische Zeiten!

~*~*~

Ein Pessimist ist ein Optimist, der nachgedacht hat.
 (unbekannt)

~*~
Please stand with Ukraine and help!
Hört endlich auf, Kriege zu führen und Menschen zu töten!
Wer gibt euch überhaupt das Recht dazu?
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
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🌟Fotos by Lauras Home and Garden🌟