Posts mit dem Label Gedicht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gedicht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 1. Juli 2026

Der Duft von Lavendel

Ich mag die Farbkombination lila/weiß in Blumenkübeln und in den Blumenkästen
auf den Fensterbänken am Haus. In diesem Jahr sind die Blumenkästen mit gefüllten
weißen Begonien und Lavendel bepflanzt. Lavendel pflanze ich besonders gerne in
die Blumenkästen an den Schlafzimmern, weil der Lavendelduft  die Mücken fernhält.


Aber nicht nur dort tut der Duft von Lavendel seinen Dienst. Ich habe z. B. mehrere kleine
Duftkissen und diverse Potpourrischalen, die ich im Sommer mit ein paar Tropfen reinem
Lavendelöl aus der Provence beträufel. Zudem trägt der Duft – auch aus den Duftschalen
auf den Nachttischen, zu einem guten Schlaf bei, da der Lavendelduft entspannend und
beruhigend wirkt.


 Auch im Garten habe ich Lavendel zwischen die Rosen gepflanzt. Dort hält der Duft die
Zecken vom Rasen fern und die Blattläuse von den Rosen. Jetzt blüht der Lavendel gerade.
Wenn er verblüht ist und zurückgeschnitten werden muss, ernte ich die Blüten und fülle
sie zusätzlich in kleine Kissen. Wenn man das Kissen ein wenig knetet, kommt der Duft
besonders gut zur Geltung. Andere binde ich an den Stilen zusammen und hänge sie kopf-
über in meinem kleinen Gartenhaus zum Trocknen auf.


Da bleiben sie dann den ganzen Winter über. Wenn ich dann, sobald es wärmer wird,
die Türe zum Gartenhäuschen öffne, strömt mir der Duft schon sehr intensiv entgegen.
Das ist nicht nur sehr angenehm, sondern hält auch alles Ungeziefer fern.

Anfangs empfand ich den Duft als gewöhnungsbedürftig. Inzwischen mag ich ihn
sehr gerne. Er passt zum Sommer und hat was von Urlaub, weil man ins Träumen
gerät, wenn man an Lavendel denkt.

Ich höre oder lese oft, dass alte oder ältere Menschen Probleme beim Einschlafen oder
Durchschlafen haben. Hier ist der Duft von Lavendel wirklich empfehlenswert.
Immerhin besser, als Schlafmittel jeglicher Art einzunehmen.

Die angekündigte Gluthitze hatte uns fest im Griff und beschert uns hohe Temperaturen.
An einigen Tagen zeigte das Barometer bereits gegen 10 Uhr: 27 Grad an. Gegen Mittag
klettert die Temperaturie zeitweise bis auf 34 Grad. Dann herrscht im Wald und Garten
tiefes Schweigen. Absolute Stille. Keine Vögelchen waren zu hören oder zu sehen. Alle
haben sich in den Schatten verzogen. Nur morgens und abends kommen sie wieder hervor,
um etwas zu futtern und zu trinken.
Die Pflanzen ließen die Köpfe hängen. Sie sahen ziemlich erschöpft aus, sodass ich mich
spätabends noch erbarmte, sie mit Wasser zu versorgen. Hinzukommt, dass kein Lüftchen
wehte. Die Luft stand still. Im Haus war es dagegen bei 26 Grad recht angenehm.
Leider hat es hier bisher weder ein Gewitter gegeben noch einen Regenschauer, obwohl
doch beinahe von allen Seiten vor schweren Unwettern gewarnt wurde. Der Regen wäre
sehr willkommen gewesen.
Hoffentlich haben wir ja Glück und der Regen stellt sich – wie angekündigt – morgen ein.
Derzeit ist die Temperatur im »normalen« sommerlichen Bereich, so um 25 Grad und
nachts waren es »nur« 18 Grad - ideal zum Schlafen. So, wie es im Sommer eigentlich
mal üblich war. Dennoch empfinde ich diese enormen Temperaturschwankungen von weit
über 30 Grad, und jetzt um 10 Grad wieder runter, als ziemlich belastend für den Körper. 
Nun ja, man ist eben nicht mehr die Jüngste ;o)).


Wie ich es so lange auf einer Tropeninsel ausgehalten habe? Nun, erstens war ich um
Jahrzehnte jünger. Zudem kletterte die Temperatur selten über 30 Grad und es wehte
immer ein angenehmer Passatwind vom Meer her. Heute würde ich dort allerdings
nicht mehr leben wollen. Nicht wegen des Klimas, oder und des Wetters – nein, wegen
der hohen Anzahl von Touristen, die der Insel ihren Charme und ihren natürlichen
Zauber genommen haben. Auch dort geht der Konsum inzwischen über alles. Leider
wird genau dieser Konsum der Welt überhaupt nicht guttun.


~*~*~*~

Dumpfe bange Wetterschwüle
Webt in dieser toten Luft
Und wie zitternde Gefühle
Wallt und wogt der Blumen Duft.

Ungesungne Lieder beben
Durch das Herz mir wild und schwer,
Schwalben gleich, die angstvoll schweben
Über dem erzürnten Meer.

Sophie von Khuenberg *1863 ; † 1937)
war österreichische Schriftstellerin

~*~
Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🐭 Bilder mit KI erstellt und Fotot by Lauras Home and Garden 🐭

Sonntag, 21. Juni 2026

Der Junigarten

 Von allem etwas: Fingerhüte, Hortensien, Rosen, Deutzie, Bauernjasmin, Hostas,
Wolken, Sonne, Regen, trübes Wetter, Abendrot, Bambus, Bäume und was sonst noch
so wächst und gedeiht. Und die Vögelchen singen dazu bis in den späten Abend hinein.
Es ist eine wahre Freude, ihnen zu lauschen.
Noch ist alles grün, sogar der Rasen. Doch das wird nicht mehr lange so bleiben, denn
die Hitzewelle hat uns erreicht. Dem Himmel sei Dank, allerdings auch mit viel Regen.
In den vergangenen beiden Nächten, gab es – wie könnte es anders sein – gleich nach
dem ersten heißen Tag ein ordentliches Gewitter. Es hielt sich in Maßen, genauso wie
das Gewitter in der vergangenen Nacht.

Sommer, Sonne, Hitzewelle – es gibt sie noch, die Sommersonnenfaulenztage.

~*~*~*~

Immer wieder kann ich mit Worten nicht beschreiben, wie wohl ich mich in meinem
 kleinen Paradies fühle, und wie froh ich bin, jeden Tag hier mitten in dieser schönen
Natur aufwachen und leben zu dürfen. Es ist wirklich ein unbeschreibliches Glück,
hier in dieser Stille, fernab vom Lärm und Chaos der Welt, leben zu dürfen. Dennoch
bleibt das Weltgeschehen immer auch ein Thema.

Und schon steuert der Monat Juni seinem Ende entgegen. Jetzt nach der Sommer-
sonnenwende werden die Tage schon wieder kürzer und das letzte Halbjahr dieses
Jahres wird eingeläutet. Wie die Zeit vergeht! Jetzt stehen uns allerdings erst einmal
ein paar heiße »Gluthitzetage« bevor und die bringen natürlich ihre Unwetter mit.
Bisher wurden wir verschont, denn über den Regen habe ich mich gefreut, schon für
den Garten. Nur die richtigen Unwetter mögen bitte bleiben, wo sie sind, denn
starker Regen sowie Hagel und Sturm setzen der Natur und den Vögeln sowie den
Waldtieren ordentlich zu. Die Vögel, Eichhörnchen und Insekten freuen sich dagegen
ganz besonders über das abkühlende Nass. Und die Vögel genießen zusätzlich ein
kurzes Bad in den Vogeltränken.
Bin gespannt, wie sich der Rest des Sommers gestaltet. Am ersten Tag der Hitzewelle,
kletterte die Temperatur auch hier im Wald auf 30 Grad. A bit too much, so suddenly!
Vor allem nach der Schafskälte, die ihrem Namen alle Ehre machte.
Sonnenbrille und Sonnencreme liegen bereit und Faulenzen fällt mir bei diesem
Sommersonnenhitzewellenwetter eh nicht schwer, zumal im Garten jetzt gar nichts
getan wird - außer Relaxen. Ja, was denn sonst?! Das, was im Haus täglich zu tun
ist, wird gleich frühmorgens hurtig und zügig erledigt.
🌞🌻🍦 HAPPY SUMMER! 🍦🌻🌞
😎

~*~*~*~

Nun die Sonne soll vollenden
Ihre längste, schönste Bahn,
Wie sie zögert, sich zu wenden
Nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
Fühlt die ahnende Natur,
Und mir dünkt, bedeutsam schweige
Rings die abendliche Flur.

Ludwig Uhland (* 1787 ; † 1862)
war ein deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler, Jurist

~*~
 
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Fotos by Lauras Home and Garden

Montag, 11. Mai 2026

Der Mai ist gekommen

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus,
da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zuhaus;
wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt.

Herr Vater, Frau Mutter, dass Gott euch behüt!
Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht?
Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert,
es gibt so manchen Wein, den ich nimmer noch probiert.


Frisch auf drum, frisch auf drum im hellen Sonnenstrahl
wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal.
Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all;
mein Herz ist wie ’ne Lerche und stimmet ein mit Schall.

Und abends im Städtlein, da kehr ich durstig ein:
„Herr Wirt, eine Kanne, eine Kanne blanken Wein!“
Ergreife die Fiedel, du lust’ger Spielmann du,
von meinem Schatz das Liedel, das sing ich dazu.


Und find ich keine Herberg, so lieg ich zu Nacht
wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht.
Im Winde die Linde, die rauscht mich ein gemach,
es küsset in der Frühe das Morgenrot mich wach.

O Wandern, o wandern, du freie Burschenlust!
Da weht Gottes Odem so frisch in die Brust,
da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt:
wie bist du doch so schön, du weite, weite Welt!


Emanuel Geibel (*1815 ; †1884)
war ein deutscher Lyriker

~*~*~*~


Der Mai ist zwar schon über eine Woche alt, und auch die Bäume sind längst
ausgeschlagen, die Freude darüber währt allerdings immer noch. Wie oft haben
wir als Kinder dieses schöne, alte Lied von Emanuel Geibel gesungen. Das ge-
hörte einfach damals zur Kindheit dazu. Ich bin jetzt in dem Alter, in dem ich
mich immer wieder gerne an die Kindheit erinnere. Diese Zeit damals war ein-
fach zu schön. Wir sind so unbeschwert und unbekümmert aufgewachsen. Das
Leben für uns Kinder war reine Lebensfreude. 
Das ist auch heute noch ein Grund, dankbar und demütig zu sein. Unsere Eltern
haben trotz der schlechten Verhältnisse, die nach dem Krieg herrschten, immer
dafür gesorgt, dass es uns an nichts mangelte. Auch wenn – aus heutiger Sicht -,
vieles improvisiert werden musste. Als Kinder haben wir natürlich nicht wahr-
genommen, dass vieles improvisiert werden musste. Wir kannten es nicht anders.
Heute weiß ich umso mehr zu schätzen, in welch liebevoller Geborgenheit wir
Kinder, mein Bruder und ich, damals aufwachsen durften. Selbstverständlich
war das keineswegs.
Denn es heißt nicht umsonst: »Die Kindheit prägt fürs Leben.« Und das tut sie
tatsächlich. Es ist die Lebensfreude, die Freude über die kleinen Dinge, die da-
mals so prägend war. 
Heute werden so viele Dinge als selbstverständlich angesehen und der Wert all
dessen, was Kinder heute haben wollen oder müssen, wie das neueste Handy,
das trendy Marken-Sweatshirt, die Markensneakers, nicht mehr geschätzt. Für
die meisten Kinder gehört der Konsum heutzutage zum alltäglichen Leben.
Sie werden schon in jungen Jahren durch entsprechende Werbung manipuliert.

Zudem wachsen Kinder in unsicheren Zeiten auf. In Zeiten, in denen sich so
schnell alles verändert hat. Ständig wird von Kriegsgefahr berichtet, vom zu-
nehmenden kriminellen Geschehen im Land. Eine Katastrophe scheint der
nächsten zu folgen. Umwelt, Klima, Krieg, dann war da Corona, die Armut
im Land nimmt zu und die Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig.
Wie sollen Kinder und Jugendliche in diesen unruhigen Zeiten unbeschwert
aufwachsen? Sie werden außerdem von den Social-Medien beeinflusst und
das oft in negativer Art und Weise. Sie lassen in der Schule nach, weil die
Bildung im Land vernachlässigt wird. Und nicht nur die, sondern die Schulen
gleich mit.

Gerade weil ich sehe, unter welchen Zuständen die Kinder heutzutage aufwachsen,
umso mehr weiß ich zu schätzen, wie gut es uns als Kinder, trotz der schlechten
Nachkriegsjahre in diesem Land ging.

Ja, und das Lied »Der Mai ist gekommen« singe ich sogar heute noch manch-
mal leise vor mich hin – einfach weil die Erinnerung an die damalige Zeit so
schön ist.

Gestern war so ein wunderbarer Maienwonnegartentag, den wir draußen ver-
bracht und überwiegend gefaulenzt haben. Heute dagegen macht der Wonne-
monat seinem Ruf allerdings keine Ehre. Denn es soll in dieser Woche jeden
Tag regnen. Sonnenschein und Wärme machen sich rar. Das ist allerdings kein
Wunder, da die Eisheiligen jetzt Einzug halten, die da wären:

11. Mai (Montag) Mamertus
12. Mai (Dienstag): Pankratius
13. Mai (Mittwoch): Servatius
14. Mai (Donnerstag): Bonifatius
15. Mai (Freitag): Sophia (»Kalte Sophie«).

Solange sie uns nur Regen bescheren und keinen Frost, soll es mir recht sein,
da ich Landregentage eh so gerne mag. Insofern:
Herzlich willkommen, ihr Eisheiligen!

~*~*~*~

Ein Haiku:
Der Mai hält Einzug.
Es grünt und blüht die Natur.
Die Vögel singen.

~*~
 
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟 

Samstag, 2. Mai 2026

Sei mir gegrüßt, du lieber Mai


Sei mir gegrüßt, du lieber Mai,
mit Laub und Blüten mancherlei!
Seid mir gegrüßt, ihr lieben Bienen,
vom Morgensonnenstrahl beschienen!
Wie fliegt ihr munter ein und aus
in Imker Dralles Bienenhaus
und seid zu dieser Morgenzeit
so früh schon voller Tätigkeit.

Für Diebe ist hier nichts zu machen,
denn vor dem Tore stehn die Wachen.
Und all´ die wacker´n Handwerksleute
die hauen, messen stillvergnügt,
bis dass die Seite sich zur Seite
schön sechsgeeckt zusammenfügt.

Schau! Bienenlieschen in der Frühe
bringt Staub und Kehricht vor die Tür;
Ja! Reinlichkeit macht viele Mühe,
doch später macht sie auch Pläsier.

 Wilhelm Busch (* 1832 ; † 1908)
war deutscher Dichter und Zeichner

~*~


Auch ich grüße dich, du lieber Mai, und staune mal wieder, wie schnell die Zeit
vergangen ist. Je älter ich werde, desto eiliger scheint sie es zu haben, die Zeit.
Ich hätte nichts dagegen, wenn sie ein wenig bummeln würde. Wenn sie hier und
da mal ein Päuschen einlegen – und gelegentlich einfach mal vergessen würde,
voranzuschreiten. Insbesondere in Momenten, oder Augenblicken, in denen man
- wie in Herrn von Goethes Faust - rufen möchte: Ach, verweile doch, du bist
so schön! Nun hoffe ich, dass der Teufel das nicht gehört hat. Aber es gibt tat-
sächlich Momente des Glücks und der Freude, die viel zu schnell vergehen. Es
gab und gibt sie immer wieder, diese wundervollen Momente. Das heißt aber
nicht zwangsläufig, dass ich danach strebe. Solche Momente, Glücksmomente
und Momente der Freude geschehen einfach, ohne dass man etwas dafür tun muss.
Sie ergeben sich einfach, und dann sollte man sie auch genießen und dankbar sein.

Und ein solcher Tag mit vielen Momenten der Freude und des kleinen Glücks, war
der 1. Mai. Ach, was war das für ein wunderschöner Start in den Mai. Wetter wie
aus dem Bilderbuch. Wie es sich für den Wonnemonat gehört. Einfach zum Jubeln
schön, dazu der fröhliche Gesang der Vögel und das Flüstern des Windes in den
Bäumen. Und alles ist so grün und blüht. Jetzt öffnen die rosa- und pinkfarbenen
Rhododendren ihre Knospen. Die ersten Blüten am Blauregen regen sich in der
Sonne, die Azaleen blühen, der Flieder, wenn auch nicht so üppig, aber er blüht.
Und natürlich die Maiglöckchen – ein ganzes Beet voller kleiner weißer Göck-
chen unter dem Apfelbaum. Eine wahre Freude ist das!


Doch, oh Schreck, es drohen schon wieder Unwetter aus Frankreich auf uns zu-
zurollen. Das war ja abzusehen. Sobald die Temperaturen klettern, machen sie sich
auf den Weg zu uns. Aaaaber, ich bin sogar froh darüber, denn sie sollen auch
ordentlich Regen im Gepäck haben und der ist dringend nötig. Es ist bereits
alles sehr trocken.
In den Niederlanden, Eindhoven, ist auf dem militärischen Übungsplatz sogar ein
großes Waldbrand ausgebrochen. Feuerwehren aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen,
Königswinter und Ratingen haben sich auf den Weg gemacht, um bei der
Bekämpfung zu helfen. Das ist ziemlich früh im Jahr – aber die Trockenheit ist
bereits sehr extrem.
Tja, so hat alles Positive auch seine negativen Seiten.
Das kennen wir derzeit ja zu Genüge.

~*~*~

Aber alles Negative hat auch oft eine positive Seite:
Man  muss sie nur entdecken oder abwarten,
bis sie sich zeigt.

~*~
 
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟 

Dienstag, 31. März 2026

Nun muss sich alles wenden


Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muss sich alles, alles wenden.


Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiss der Qual!
Nun muss sich alles, alles wenden.


Ludwig Uhland (* 1787 ; † 1862)
war ein deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler,
Jurist und Politiker

~*~
Ach, wenn die Welt doch nur mit jedem Tag schöner würde und sich alles zum Besseren
wenden würde! Und zwar hoffentlich bald. Stattdessen wird sie durch Kriegstreiber in
einigen Ländern in Schutt und Asche gelegt und Menschen sterben. Derzeit sieht es über-
haupt nicht danach aus, als würde sich alles zum Besseren wenden. Weder in der Welt
noch in Europa oder in unserem Land. 

Wie es scheint, hat der Peace-War-Maker die Kontrolle über seinen Krieg verloren und
holt jetzt zum "Endschlag" aus. Die Reaktion des Iran, mag man sich gar nicht vorstellen.
Jetzt plant er sogar, eine wochenlange Bodenoffensive, um das Uran sicherzustellen.
Auch das Öl würde er sich gerne nehmen. Wen wundert das? Gleichzeitig droht er alle
Kraftwerke und Ölquellen zu zerstören. Er geht also wieder ein großes Risiko ein, weil
US-Soldaten ihr Leben verlieren können. Der Iran hat bereits angekündigt, diese Truppen
in Brand zu setzen. Man muss sich nur mal in die Lage der Soldaten versetzen, die sich
auf dem Weg in den Iran befinden. Seinen Sohn will der Peacemaker nicht in der Armee
sehen, obwohl das von vielen US-Bürgern gefordert wird. Wen wundert das?

Die EU-Mitgliedsstaaten und die NATO bezeichnet er als Feiglinge, weil sie nicht willig
sind, sich an seinem Krieg zu beteiligen. Also wütet er: „Holt euch euer Öl alleine!“
Hatte der Mr. Peacemaker seinen Friedensrat nicht vorrangig gegründet, um dauerhaften
Frieden in von Krisen und Konflikten geschüttelten Gebieten zu schaffen? Stattdessen
war zu lesen, dass die WHO sich auf den Einsatz von Atomwaffen vorbereitet. Aufgrund
der zunehmenden Eskalation im Iran-Krieg, müsse mit einem nuklearen Zwischenfall
 gerechnet werden. Das allerdings sei das »Worst-Case-Szenario«, heißt es.

Jetzt steigt auch die Huthi-Miliz in den Krieg ein und feuert eine Rakete auf Israel ab.
Der Peacemaker verkündete, Gespräche mit dem Iran  zu führen, was der Iran jedoch
nicht bestätigt und auch kein großes Interesse daran hat, es sei denn, seine Bedingungen
werden erfüllt. Und das wird nicht geschehen.

Das Mullah-Regime scheint vom Möchtegernzar gelernt zu haben, wie man den Peace-
maker an der langen Leine zappeln lässt. Und das machen sie richtig gut, auch wenn es
zum Schaden für die gesamte Weltwirtschaft ist und ein zusätzliches Problem für den
Peacemaker darstellt.

Die Ironie des Schicksals:
Das Mullah-Regime könnte ganz einfach sagen:
You don't have the cards, and you are
playing with World War III.
.
Ein US-Experte entlarvt den US-Peacemaker. Er meint, dessen Dummheit sei sein Erfolgs-
geheimnis. Es sei genau diese Dummheit, die ihn politisch attraktiv mache. Hallo, was ist
denn das für ein Experte? Dummheit attraktiv? Oh Mann, das ist alles so irre, dass es mir
schwerfällt, zu glauben, dass das alles wirklich geschieht und ich nicht nur schlecht träume.
Wenn ich es recht überlege: Muss man allerdings tatsächlich dumm sein, um einen Krieg
vom Zaun zu brechen, noch dazu im Nahen Osten. Andere kluge Köpfe sind davon über-
zeugt, dass der »King« geisteskrank sei. Wenn man sich einige seiner Auftritte anschaut,
und  hört, was der so von sich gibt, könnte man das wahrlich für möglich halten.
Ich frage mich, ob der Peacemaker, der bereits von einem Sieg fabuliert, seine eigenen Ge-
schichten glaubt. Er hat jedenfalls eine ausgeprägte Begabung, sich die Dinge schönzu-
reden und zusammenzulügen. Gleichzeitig hat er etwas von einem Komiker, den man nicht
ganz ernst nehmen kann. Trotzdem glauben viele Amerikaner seine Märchen. Über 21
Millionen US-Dollar wurden bisher auf einen Waffenstillstand vor dem 31. März gewettet -
und der ist heute! Da wird mit Krieg und Tod Profit gemacht. Wer mag wohl hinter diesen
Wett-Deals stecken?! Fällt nicht schwer, das zu erraten – oder? Tatsächlich scheint dem Peace-
maker die Lust an seinem Krieg vergangen zu sein, denn er »denkt« darüber nach, den Krieg
zu beenden – auch wenn die Straße von Hormus blockiert bleibt. Na, das hat der ja wieder toll
hinbekommen, denn sollte er das wirklich so meinen, was man ja nie genau weiß, dann ist
eine Weltwirtschaftskrise sehr wahrscheinlich.
Ein Krieg der Amis, der – wie vorhergesagt – mal wieder im Chaos endet.

Mittlerweile zeigen viele US-Bürger ihm zwar die »Rote Karte«, und demonstrieren in allen
US-Staaten gegen den »King«, und seinen autokratischen Regierungsstil, seine Anhänger
stehen jedoch treu zu ihm. Hatte er den Bürgern nicht vor der Wahl ein »Goldenes Zeitalter«
versprochen? Daraus wird wohl nichts werden. Das Gegenteil wird der Fall sein. Es sieht
eher nach einem »finsteren Zeitalter« aus.

Jetzt bereiten sich Grönland und Kuba auf einen US-Angriff vor. Dänemark verlegt bereits Spezialeinheiten nach Grönland.

Der Möchtegernzar und der Peacemaker, zwei Genies, die sich für die Größten auf diesem
Planeten halten, auf die dennoch ein böses Ende wartet. Während einige Historiker den
Peacemaker für die größte Bedrohung halten, sind andere kluge Köpfe der Meinung, der
feige Möchtegernzar, der sich aus Angst versteckt, sei noch gefährlicher. Beide spielen ge-
wissermaßen ein apokalyptisches Spiel mit sich selbst, während bei dem einen die Dumm-
heit überwiegt, ist es bei dem anderen die deutlich zunehmende Paranoia. Zwei von Groß-
machtfantasien besessene Genies, die mit Dummheit und Paranoia, den Dritten Weltkrieg
riskieren. Denn sie wissen nicht, was sie tun! Daher wundert es nicht, dass jetzt auch die
Golfstaaten wütend auf den Peacemaker sind. Sollte die Huthie-Miliz jetzt noch die Meeres-
enge im Roten Meer blockieren, wären die Folgen auch für Europa enorm. Allein durch die
Blockierung der Straße von Hormus, soll der Ölpreis in Europa um bis zu 50 % steigen.
Für den asiatischen Raum wird sogar eine Mega-Versorgungskrise befürchtet.

Die Welt befindet sich mehr oder weniger am Abgrund. Wie sie da wieder heil rauskommen
soll, dazu fehlt mir die Fantasie. Der kanadische Premierminister Mark Carney, ein kluger
Kopf, schmiedet derweil an einer Anti-Trump-Allianz mit über vierzig Staaten. Das ist doch
mal eine gute Nachricht und ein Silberstreifen am Horizont.

Die aktuelle Situation verdeutlicht, wie fragil die globalen Handelsstrukturen sind. Die Ver-
netzung, die über Jahrzehnte hinweg Wohlstand und günstige Waren ermöglichte, erweist
sich in Kriegs- und Krisenzeiten als Achillesferse, da Störungen der Lieferkette weltweite Auswirkungen haben. Die Globalisierung hat zu enormen Abhängigkeiten geführt, die den
Welthandel belasten und das Wachstum deutlich abbremsen.

Falls die Welt die Kriegslust der beiden Mega-Genies übersteht, werden beide, einschließ-
lich Netanjahu, als Kriegsverbrecher, politische Versager und Zerstörer der Weltwirtschaft
in die Geschichte eingehen.
Well done, gentlemen!


Über unser Land zu schreiben, lohnt sich nicht mehr. Das habe ich aufgegeben.
Wie heißt es so schön? Da ist Hopfen und Malz verloren, oder der Letzte macht
das Licht aus.

Loswerden möchte ich allenfalls ein paar Worte zu dem Fall Fernandez/Ulmen, über den
seit Tagen im ÖRR und auch in Online-Zeitungen ausführlich rauf und runter berichtet
wird. Das Thema wurde außerdem von vielen Plattformen aufgegriffen und kommentiert.
Es soll sich angeblich um sexuelle Verbrechen handeln. Bewiesen ist noch nichts
Konkretes, aber das scheint bei der derzeitigen Berichterstattung keine Rolle zu spielen.
Es findet bereits eine Vorverurteilung statt, obwohl die Unschuldsvermutung nach wie
vor gilt. Es wurde sogar sofort zu Demonstrationen gegen Gewalt an Frauen aufgerufen.

Kaum Beachtung und öffentliches Interesse finden dagegen - geschweige denn gehen
Menschen auf die Straße, wenn in diesem Land beinahe täglich Frauen und Mädchen
Opfer von Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen werden, wobei es sich bei
den Tätern in der Regel um arabische Migranten handelt.
Wo bleibt hier der Aufschrei?
Wo bleibt hier das öffentliche Interesse?
Warum wird darüber nicht in sämtlichen Medien sowie den ÖRR
tagelang rauf und runter berichtet? Weil es zu viele Fälle sind?
Wo bleiben hier die Demonstrationen gegen die Täter?
Warum geht niemand für diese Opfer auf die Straße?
Waren diese Frauen und Mädchen einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort?
Unerträglich, die Heuchelei in diesem Land!

~*~
 
Heuchelei ist die Tugend des Feiglings
 
Voltaire (1694 - 1778)
war französischer Philosoph der Aufklärung,
Historiker und Geschichts-Schriftsteller

~*~
 
🙏 God bless the people of Ukraine and Israel 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟 

Freitag, 20. März 2026

Heute ist Frühlingsanfang

 Der Frühling ist die schönste Zeit
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im goldnen Sonnenschein.


Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.


Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.


Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Autor leider unbekannt

~*~

Frühling ist nicht nur die schönste Zeit, wenn die Natur wieder zu neuem Leben
erwacht, alles grünt und blüht, es ist auch der Beginn der Gartenzeit. Denn jetzt
gibt es unendlich viel zu tun. Wenn dann noch die Sonne scheint, die Vögelchen
schon frühmorgens fröhlich zwitschern und das Leben ringsherum voller neuem
Leben ist, dann kommt auch so richtig Freude auf. Freude über die vielen Blüten.
Die Magnolien, die Forsythien, die Kameliensträucher, das weiße Zierkirschbäum-
chen, die Narzissen. Die beiden anderen Zierkirschbäume sind voller Knospen,
die sich, wenn die Sonne uns weiterhin beehrt, sicher bald entfalten und in einen
rosafarbenen Blütentraum verwandeln. Dazu strahlend blauer Himmel.
Sogar die ersten Hummeln, Bienchen und Schmetterlinge sind schon unterwegs.
Alles ist lebendig und voller Tatendrang. Auch das frische Grün an Sträuchern
und Bäumen kann es nicht erwarten, sich ins Licht zu drängen.

Alles ist so friedlich, voller Ruhe und Wärme. Es ist beinahe unvorstellbar, dass
es anderswo in der Welt düster und chaotisch ist. Dass Menschen auf Menschen
schießen, sich bekämpfen, wo es am Ende doch nur Verlierer gibt. Es ist unfass-
bar, dass es selbst in der heutigen Zeit nicht möglich ist, in Frieden auf der Welt
zu leben.

Gestern habe ich lange auf der Terrasse gesessen, die Wärme genossen und den
Vögelchen bei ihrem fröhlichen Konzert zugehört. Hach, der Frühling lässt durch
sein helles Licht, ein wenig Hoffnung aufkeimen, auch wenn es derzeit sehr düster
aussieht im Nahen und Mittleren Osten. Auch in der Ukraine geht der Krieg unver-
mindert weiter. Im Zarenland wächst derweil der Unmut über den Krieg und die
teilweise Abschaltung des Internets. Viele Bürger sind den Krieg leid und manche
kritisieren den kleinen, alten Zaren mittlerweile öffentlich. Einer ist daraufhin in
 der Psychiatrie gelandet. Weil er Frieden will! Sind Menschen, die Frieden in der
Welt wollen jetzt ein Fall für die Psychiatrie? Dann müsste man wohl den Groß-
teil der Menschheit einsperren. Ich frage mich, wer hier in die Psychiatrie gehört.
Der kleine, alte Zar versteckt sich. Er hat Angst und fürchtet um sein Leben. Im
Zarenpalast lässt er sich nicht mehr blicken. Ja, das kommt davon. Der wird genau
wie der Peacemaker in seinem Leben nicht mehr froh. Alte Männer, die sich selbst
überschätzen und übernehmen, bekommen halt eines Tages die Quittung für ihr
Töten von unschuldigen Menschen und das Zerstören anderer Länder.
Recht so!
Der Peacemaker hat indessen mit Kampfjets und Helis die Schlacht um Hormus
eröffnet, während einige Golfstaaten Raketenangriffe des Irans über sich ergehen
lassen mussten.
Außer China und Russland gibt es bisher nur Verlierer, und sie machen weiter und
weiter.
Wie soll das enden?
~*~


Das Licht im Frühling vertreibt nicht nur den Winter,
es ist auch ein kleiner Hoffnungsschimmer,
dass es immer wieder einen neuen Anfang gibt.

~*~

Ein Haiku
Milde Frühlingsluft
Blühend und grün die Natur
Lichthell der Morgen

~*~
 
🙏 God bless the people of Ukraine and Israel🙏
~🦉🌳🦋🌷~🙏~🌷🦋🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟 Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟
Gedicht: Autor leider unbekannt
Es soll angeblich nicht Annette von Droste-Hülshoff stammen,
obwohl ihr das obige Gedicht oft zugeschrieben wird.