Freitag, 26. Juli 2019

Hundstage

Wenn selbst Hunde, wie meine frischluftfanatischen Knuddels nicht raus
wollen, dann hat das einen Grund.
 
 
Wenn selbst den Hunden jede Bewegung zu viel ist , sie lieber chillen und
sich in dunkle kühle Ecken verkrümeln, dann liegt das ganz sicher an den
Hundstagen.
 
 
Wenn selbst ich mich seit zwei Tagen nur im Haus aufhalte und keinen
Drang verspüre, auch nur einen Fuß vor die Türe zu setzen - außer um die
Kübelpflanzen in aller Windeseile mit Wasser zu versorgen, dann muss es da
draußen schon ziemlich extrem zugehen. Wenn wir nachts - selbst bei weit
geöffneten Fenstern keinen Schlaf finden, dann liegt das an
den schlafraubenden Übertätern - den Hundstagen.

 
Wenn meine geliebten Hortensien, nebst den Rosen die Köpfe und Blätter
hängen lassen, was mich überaus traurig stimmt, dann hat das einen Grund.
Die Hitze der Hundstage !

 
Wenn das Blattgrün der anderen Pflanzen und Sträucher sowie der Rasen
verbrennt und sich Bäume sowie die gesamte Natur nach Regen sehnen,
dann haben die Hundstage die Herrschaft übernommen.
Die Hundstage bescheren uns extreme Hitze, eine Hitzewelle mit Rekord
Temperaturen, wie es sie vorher in diesem Land noch nicht gab.
 
Und wieder sehnt sich alles nach einer Abkühlung, nach Regen.
Viel Regen. Regen Tag und Nacht. Aber bitte ohne Unwetter,
ohne Begleitung von Gewittern, Sturm und Hagel.
Heute gegen Abend und morgen soll es hier bei uns soweit sein.
Allerdings - wie könnte es anders sein, sind natürlich wieder Gewitter mit
im Gepäck - kein Wunder bei dieser Hitze.
 
Damit sind die Hundstage aber nicht vorbei. In diesem Jahr waren sie sogar
sehr pünktlich, denn sie sind für den 23. Juli bis 23. August angekündigt.
Es sind die heißesten Tage des Jahres.
 
Mit unseren Vierbeinern haben die Hundstage jedoch rein gar nichts zu tun.
Der Begriff Hundstage bezieht sich auf Sirius. Sirus ist zwischen Juli und
August, der hellste Stern am nächtlichen Himmel im Sternbild großer Hund.
Einen direkten Zusammenhang zwischen dem Erscheinen von Sirius und
der extremen Hitze gibt es natürlich nicht, weil der Stern keinen Einfluss auf
unser Wetter ausübt.
Sirius und die Hitzewelle der Hundstage treffen rein zufällig zusammen.
Aber sie haben es in diesem Jahr in sich. Es ist heiß, richtig heiß, viel zu
heiß. Die Sonne brennt mit voller Kraft vom Himmel. Ich halte es in der
direkten Sonne keine fünf Minuten aus. Wie sehr muss erst die gesamte
Natur und wie sehr müssen die freilebenden Tiere, die Insekten und
Vögelchen leiden !
Wir haben überall im Garten sowohl für die Vögelchen und Eichhörnchen,
als auch für die wenigen Schmetterlinge und Libellen und für alles, was sich
sonst noch nach einer erfrischenden Abkühlung sehnt, Tränken aufgestellt.
Sie werden dankbar angenommen.
 
Und so ist es auch für die Knuddels und mich jetzt an der Zeit für eine
erfrischende Abkühlung. Wir werden jetzt die Pfötchen und Füße ins kalte
Wasser halten -  getrennt versteht sich - und ein großes Schüsselchen frisches
Wasser schlürfen. Ich ziehe allerdings eine kühle Apfelschorle im Glas vor
und etwas später gönne ich mir ein leckeres Eis, welches ich während der
Hundstage dem Tee und einem Stückchen Kuchen vorziehe.
 
Darauf und auf den angekündigten Regen freue ich mich jetzt.
Und bevor ich Gefahr laufe, auf meinem Stuhl und an der Tastatur
festzukleben, mache ich mich lieber von dannen.
 
 
 
Freude ist die Gesundheit der Seele.
Aristoteles
 
~*~
 
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Mittwoch, 17. Juli 2019

Alles hat einen Anfang

Irgendwie bin ich ihnen ausgeliefert. Schon beim Einschalten des Fernsehers,
des Radios oder Internets, springen sie mir tagtäglich ins Auge, die neuesten
- meist schlechten Nachrichten.
 
 Alles hat einen Anfang, auch das Flüchtlingsproblem in unserem Land hatte
- Dank Frau Merkel -, einen Anfang. Ihre Botschaft an die Welt, dass die
Grenzen für alle Asylsuchenden geöffnet bleiben und es keine Obergrenze für
die Anzahl derer gibt, die Schutz bei uns suchen, hat viele Menschen aus aller
Welt veranlasst, sich auf den Weg ins gelobte Land zu machen. Wer könnte es
ihnen bei der lebenslangen Rundumversorgung, die ihnen hier geboten wird,
verübeln.
 
Natürlich gingen teilweise auch Kriege voraus. Die Ursache allen Übels. Aber
einer Ursache folgt eben immer auch eine Wirkung. Merkels Aussage "Wir
schaffen das", verlief jedoch ins Leere, da sie für ihre Behauptung und das
Festhalten daran, nicht einmal ein Konzept vorweisen konnte.
Damit fing alles an. Das Rad der Geschichte begann sich zu drehen und dreht
sich immer noch. Es bleibt auch jetzt im Chaos nicht plötzlich einfach stehen
und zurückdrehen lässt es sich erst recht nicht mehr. Die Folgen von Merkels
fataler Entscheidung im September 2015 können wir täglich sowohl in
unserem Land als auch in Europa feststellen. Sie hat nicht nur zur Spaltung in
unserem Land beigetragen, sondern auch in Europa und ist somit auch
mitschuldig am Brexit und dessen Folgen. Sie ist ferner maßgeblich verant-
wortlich für den nicht enden wollenden Zustrom von illegalen Flüchtlingen aus
Afrika und die daraus resultierenden Folgen für unser Land und uns Bürger.
Dazu gehört das Erstarken der AfD ebenso wie die zunehmende Anzahl von
Rechts- und Linksextremisten. Weitere Folgen sind die von Migranten
begangenen Straftaten, die es in dieser Art und Weise vorher in unserem Land
nicht gab. Alle Einzelfälle aufzuzählen, wie zuletzt die Schlägerei im Düsseldorfer
Rheinbad, ausgelöst durch hunderte arabischstämmiger Migranten, ist
inzwischen müßig. FDP-Politiker fordern bereits Polizeischutz für die Sicherheit
in unseren Freibädern.
Ist das Schwimmen im Freibad jetzt nur noch unter Polizeischutz möglich ?
Und das soll eine Bereicherung für uns Bürger sein ?
 
Aufgrund all der Straftaten, die Asylbewerber und Migranten hier begehen,
ist die Freiheit und Lebensqualität der einheimischen Bürger - insbesondere
der Bürgerinnen - in erheblichem Maße eingeschränkt.
Von einem generellen Mangel an innerer Sicherheit ganz zu schweigen.
 
Und es kommen immer mehr, weil Seenotretter eine Aufgabe darin sehen,
Migranten aus Afrika nach Europa und damit auch weiterhin in unser Land
zu bringen. Hinzu kommen die vielen kleinen Holzboote mit zehn bis zwanzig
Flüchtlingen, die es täglich ohne die großen Rettungsschiffe nach Italien
schaffen.
 
 
 
Ja, es ist richtig, Seenotrettung ist kein Verbrechen. Das Gegenteil ist der Fall.
Es ist die Pflicht eines jeden Kapitäns, Menschen aus Seenot zu retten.
 
Menschen jedoch auf hoher See bewusst auszusetzen und sie damit erst in
Gefahr zu bringen, das ist ein Verbrechen. Diesem Verbrechen sollte endlich
ein Ende gesetzt werden. Doch so lange Politiker*innen und Bürger*innen
unseres Landes das nicht wahrhaben wollen und die selbst ernannten
"Seenotretter" weiterhin unterstützen, wird es kein Ende der Flüchtlings-
ströme aus Afrika geben.
 
 Inzwischen sollte jeder wissen, dass es sich um Migranten handelt, die sich
bewusst freiwillig in Seenot begeben. Sie erpressen die EU mit ihrer "Seenot"
und erzwingen auf diese Weise ihre illegale Einreise nach Europa. Wer diese
bewusst inszenierte, selbst herbeigeführte  Seenot unterstützt, muss an-
schließend auch die Folgen ertragen.
Sollen die sogenannten Seenotretter die armen Migranten aus Afrika ruhig
weiterhin nach Europa bringen, es gibt genug Städte und Menschen in unserem
Land, die geradezu darum betteln weitere Migranten aufnehmen zu dürfen.
Hoffentlich sind sie auch willens, die Folgen zu tragen. Es warten ja "nur" noch
800.000 Menschen in Libyen, die freiwillig bereit sind, sich in die Gefahr der
"Seenot" zu begeben. Weitere 1.8 Millionen sollen sich derzeit auf dem Weg
durch die Wüste befinden, obwohl sie genau wissen, was sie in Libyen erwartet.
 
Da viele Politiker*innen und ein Großteil der deutschen Bürger*innen sich für
die Seenotrettung einsetzen, frage ich mich inzwischen allerdings, warum kein
regulärer Fährbetrieb zwischen Nordafrika und Kiel oder Bremerhaven etabliert
wird. Das wäre doch wesentlich einfacher und bequemer sowohl für die
Migranten, als auch für die Kapitäne, denen keine Beihilfe zur Schlepperei
mehr unterstellt werden könnte. Die armen Migranten haben schließlich viel
Geld an die Schlepper für die Überfahrt nach Europa bezahlt. Das würde dann
ebenfalls wegfallen. Außerdem müssten keine Menschen mehr im Mittelmeer
ertrinken. Herr Seehofer hat sich ja erst vor ein paar Tagen zur Aufnahme
weiterer Migranten aus Italien und Malta bereiterklärt. Auch der gute Herr
Maas garantierte anderen EU-Mitgliedern, dass Deutschland feste Kontingente
von Migranten aus Afrika aufnehmen wird und forderte sie auf, sich daran zu
beteiligen.
 
Mir ist es unverständlich, dass es immer wieder deutsche Politiker sein müssen,
die Vorreiter sein wollen und anderen Ländern vorschreiben, was diese zu tun
und zu lassen haben. Viel sinnvoller wäre es, sie würden sich primär dafür
einzusetzen, dass die europäischen Außengrenzen sowie unsere Grenze endlich
vor illegaler Einwanderung geschützt werden und sich vorrangig um die
Probleme im eigenen Land kümmern.
 
Es sind mehrere Millionen Afrikaner, die darauf warten, nach Europa zu
migrieren. Und sie werden kommen. So wie es derzeit aussieht, sind unsere
Regierung und die Links-Rot-Grünen bereit und festentschlossen, einen
Großteil der Migranten aufzunehmen. Und sind diese Menschen erst einmal
im Land, wird kaum einer von ihnen wieder zurückgeschickt oder sie
tauchen unter. Auch das kann man den täglichen Nachrichten entnehmen.
 
Wollte Madam Merkel nicht die Fluchtursachen in Afrika bekämpfen ?
Was ist daraus geworden ? Man hört gar nichts mehr davon.
Auch die Rechtspopulisten will sie bekämpfen. Überall politische Kämpfe
und keine Einigung in Sicht, weder im Land noch in Europa.
Wie lange soll das eigentlich noch so weitergehen ?
 
 
 
So lange es ist wie es ist und sich nichts ändert, wird es so weitergehen,
d.h. so lange, bis unser Sozialsystem zusammenbricht. Im ersten Halbjahr
2019 wurden in unserem Land knapp 85.000 Asylanträge gestellt. Das ist in
etwa die Einwohnerzahl einer Stadt wie Konstanz. An die große Glocke wird
das allerdings nicht mehr gehängt. Schließlich will man die Bürger nicht
beunruhigen.
Noch sind ein paar Geldreserven vorhanden und noch gibt es genug Arbeits-
stellen, doch die werden zum Teil schon abgebaut und es ist von Kurzarbeit
die Rede. Das bedeutet für die Sozialkassen weniger Einnahmen, aber immer
weiter steigende Ausgaben.
Was haben wir nur für tolle Politiker*innen, die nicht ein einziges Mal
auf die Idee kommen, unser Land vor diesem nicht enden wollenden
Zustrom von illegalen Einwanderern zu schützen !
 
Aber auch viele Menschen in diesem Land haben scheinbar überhaupt keine
Ahnung, was da noch auf sie zukommt und wie sich das zukünftig auf unser
soziales und gesellschaftliches Leben auswirkt. Oder ist es vielleicht Naivität ?
Dann kann man ihnen eigentlich nur zugute halten, dass ein naiver Mensch
gar nicht merkt, wie naiv er ist.
Das gilt übrigens auch für dumme Menschen.
 
So lange einem Großteil der Bürger*innen gefällt, was diese Regierung unter
der Führung von Frau Merkel so auf die Beine stellt, so lange wird sich auch
nichts ändern. Schließlich haben sie Frau Merkel immer wiedergewählt.
Aber auch nach Madam Merkel wird sich nichts ändern. Im Gegenteil durch
den bereits angerichteten Schaden und der Auswahl an möglichen
Nachfolger*innen, wird das Land auch weiterhin den Bach runtergehen.
 
Alles hat einen Anfang,
aber nicht nur,
sondern eben auch ein Ende
- irgendwann - irgendwie.
 
*
 
Was ARD und ZDF nicht zeigen wollten,
aber durchaus sehenswert ist: 
Auf diesem Video ist eindeutig zu sehen,
wie die Flucht über das Mittelmeer abläuft
 
 
Man kommt zu Schaden, wenn man Tatsachen übersieht.
Hermann Hesse
 
~*~
 
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Fotos: Pixabay

Dienstag, 16. Juli 2019

Genug der Abkühlung

  und der trüben, bewölkten Tage.
Es ist wieder an der Zeit für Sommersonnenlaune,
bevor die Menschen in der Mitte und im Norden unseres Landes
von einer November-Blues-Melancholie ergriffen werden.
Geregnet hat es auch - und zwar reichlich. Darüber freue ich
mich sehr, aber nun kann der Sommer wieder zurückkommen.
Wir hätten jetzt gerne wieder T-Shirt- statt Strickjackenwetter.
Der Herbst kommt schnell genug. Noch ist Sommer und der
geht irgendwie anders.
Die Abkühlung hat allen gut getan, sowohl den Menschen als auch
der Natur. Der Garten hat sich nach dem Regen wieder gut erholt
und hofft nun ebenfalls wieder auf Sonnenschein. Auch die
Regentonne ist mittlerweile wieder randvoll.
 
 Die letzten Fotos aus dem sonnigen Monat Juni erinnern daran,
wie schön - wenn auch etwas zu heiß und trocken - dieser Monat war.
Leider ging er viel zu schnell vorüber und wieder bleibt nur
die Erinnerung. Eine schöne Erinnerung, die mir bei den Gedanken
an das Erblühen all meiner Gartenkinder und dem Anschauen der
Juni-Fotos, ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
 
 
Bitte, lieber Sommer, komm zurück
und schenk mir neues Gartenglück.
 

 


 
Er war wirklich soooo schön, der Juni.
Jetzt ist sogar die Hälfte des Monats Juli schon wieder rum.
 
Ich kann es kaum fassen, wie schnell die Sommermonate dahingehen.
Es folgen noch der August und im September ist schon Herbstanfang,
dann folgen .... Oktober ..... November ...... Dezember ......
Weihnachten .... und
ein neues Jahr steht vor der Tür 2020 !
 
Aber daran möchte ich noch gar nicht denken -
nur manchmal würde ich gerne einfach hin und wieder
mal die Zeit anhalten !
😉
~*~
 
Wie freu`ich mich der Sommerwonne,
Des frischen Grüns in Feld und Wald,
Wenn`s lebt und webt im Glanz der Sonne
Und wenn`s von allen Zweigen schallt!

Ich möchte jedes Blümchen fragen:
Hast du nicht einen Gruß für mich?
Ich möchte jedem Vogel sagen:
Sing, Vöglein, sing und freue dich! 

Die Welt ist mein, ich fühl es wieder:
Wer wollte sich nicht ihrer freu`n,
Wenn er durch frohe Frühlingslieder
Sich seine Jugend kann erneu`n? 

Kein Sehnen zieht mich in die Ferne,
Kein Hoffen lohnet mich mit Schmerz;
Da wo ich bin, da bin ich gerne,
Denn meine Heimat ist mein Herz.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
(1798 - 1874)

~*~*~ 
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Samstag, 13. Juli 2019

In aller Munde

 ist wohl derzeit der Gesundheitszustand unserer werten Madam.
 Wie es scheint, wird sie jetzt selbst von den Folgen ihres eigenen unsäglichen,
politischen Handelns eingeholt. Denn sie ist sich sehr wohl bewusst, welchen
Schaden sie diesem Land und seinen Bürgern sowie Europa, mit ihren
katastrophalen Entscheidungen zugefügt hat. Das steckt niemand
mal eben so weg. Ihr Fingernägelkauen (Fotos dazu findet man im Netz),
ist ein Indiz dafür, dass sie dem Druck und dem Stress eben doch nicht
unbedingt gewachsen ist.
Mich wundert es ehrlich gesagt nicht. Schon lange frage ich mich, ob
sie nachts überhaupt noch schlafen kann und wie sie dem enormen Druck
standhält, dem sie insbesondere seit der Flüchtlingskrise ausgesetzt ist.
Als ich ihr erstes Zittern vor laufender Kamera sah, hatte ich den Eindruck,
dass es sich um eine Panikattacke handeln könnte, ausgelöst von irgendeiner
Angst - wovor auch immer. Man sagt ja nicht umsonst, dass einem vor
Angst die Knie schlottern.

*
Man hat nur Angst, wenn man mit sich selbst nicht einig ist.
Hermann Hesse


 Dann eine zweite Attacke während der Ernennung einer Ministerin und die
dritte Attacke wieder während der Nationalhymne. Das ist schon sehr
merkwürdig und lässt darauf schließen, dass es irgendeinen Zusammenhang
geben könnte. Hat sie vielleicht an ihre eigene Vereidigung gedacht und hat
ihr Gewissen sie vielleicht geplagt, welches sich während der Nationalhymne
und den Worten:
"Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland", meldete
und sie daran erinnerte, dass sie geschworen hat:
 
..ihre  Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen, seinen Nutzen
mehren, Schaden von ihm zu wenden, das Grundgesetz und die Gesetze
des Bundes zu wahren und zu verteidigen, ihre Pflichten gewissenhaft
erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde..

Ist sie diesem Schwur gerecht geworden ? Oder ist ihr gerade in diesen
Momenten bewusst geworden, dass sie diesen Eid gebrochen und ihre
Pflichten nicht gewissenhaft erfüllt hat ?



Wer permanent die Realität verdrängt, Probleme nicht wahrhaben will,
Tatsachen und Fakten ignoriert, alles schönredet und nicht konkret werden
will, der schadet sich irgendwann selbst. Man kann andere vielleicht eine
Weile täuschen, aber nicht sich selbst und sein Unterbewusstsein.
Es wird irgendwann rebellieren und sich in seelischen - also
psychischen und physischen Gesundheitsproblemen äußern.
Wer die Zustände im Land permanent verharmlost und kritische Meinungen
nicht zulässt, nur um an der Macht zu bleiben, der darf sich über Ablehnung
und öffentlichen Protest nicht wundern.

Dass sie auf Fragen von Journalisten nach ihrem Gesundheitszustand, für den
sich inzwischen die ganze Welt interessiert, ausweichend antwortet und nicht
konkret wird, war eigentlich nicht anders zu erwarten. So ist sie nun mal. Mit
offenen Karten hat sie noch nie gespielt, sondern immer drumherum oder alles
schöngeredet; nur ja den Tatsachen und der Realität nicht ins Auge sehen.
Sich selbst und der Öffentlichkeit etwas vormachen. Darin ist sie besonders
gut. Wenn sie jedoch sich selbst gegenüber nicht ehrlich ist - wie kann sie es
dann anderen gegenüber sein ?
Es wäre auch interessant zu erfahren, welche Ursachen oder Vorfälle ihrer
'Verarbeitungsphase' vorausgingen, die einen derart heftigen Zitter-Anfall
auslösen können.

Ihre Kraft, ihre Macht, ihre Stärke scheinen offensichtlich so ganz allmählich
zu schwinden. Enden wird sie wohl als die einsamste Frau auf diesem Planet.
Auch das scheint ihr selbst immer bewusster zu werden.



 
Was ist aus der einst angeblich mächtigsten Frau der Welt geworden,
der nun gegen Ende ihrer Amtszeit das eigene politische Handeln zu
schaffen macht ? Eine Frau, die einem fast leid tun könnte.
Angesichts des großen Schadens, den sie in diesem Land hinterlassen wird,
hält sich mein Mitleid allerdings in Grenzen. Sorgen mache ich mir einzig
und alleine um dieses Land, das immer weiter den Bach runtergeht.

Wer ein öffentliches Amt inne hat, insbesondere das eines Bundeskanzlers
und um seinen Gesundheitszustand ein solches Geheimnis macht, darf sich
über weltweite Spekulationen nicht wundern. Um das zu vermeiden, sollte
die Öffentlichkeit schnellstmöglich über den gesundheitlichen Zustand der
Frau Bundeskanzlerin informiert werden - oder aber sie sollte ggf. schnellst-
möglich aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten.

Nach dem Ende ihrer Amtszeit wird sie jedenfalls viel Zeit haben, über ihre
Zeit als Regierungschefin dieses Landes sowie über ihre Entscheidungen, ihr
Handeln und ihr Durchwuseln in all den Jahren ihrer Amtszeit, nachdenken zu
können.
Für dieses Land ist das zu spät, denn der Schaden den sie angerichtet hat,
ist irreversibel und das ist dieser Frau sehr wohl bewusst.
Deshalb wird sie zukünftig auch mit dieser Schuld leben müssen.

Ich möchte nicht  - absolut nicht in ihren Schuhen stecken !

Wir haben viele Jahrzehnte gut und gerne in diesem Land gelebt,
dann kam Frau Dr. Angela Merkel und diese guten Zeiten
sind ein für alle Mal vorbei.
Die jungen Menschen in diesem Land ahnen ja gar nicht,
was da in Zukunft noch alles auf sie zukommt.

~*~

Große Zeiten hinterlassen große Schutthaufen.
Hermann Hesse

~*~

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Fotos: Pixabay


Donnerstag, 11. Juli 2019

Wohin man sieht,

was man liest und was man hört, die Welt scheint im Chaos zu versinken.
Erdbeben in Kalifornien und China. Schwere Hagelstürme in Mexiko, wo sich
die Hagelkörner bis zu einem Meter hochtürmten. Tote durch Über-
schwemmungen und Schlammlawinen in Japan. Tote durch Monsun und
Überschwemmungen in Indien, wo Dauerregen 27 Menschen das Leben
gekostet hat. 6 Tote bei Hagelstürmen in Griechenland. Schwere Unwetter
auch in Spanien und Italien.
 
Überschwemmungen, Starkregen und Hagelschlag im Juni auch in unserem
Land. Die Unwetter nehmen zu und werden immer extremer, während
anderswo Trockenheit und Dürre herrschen, die zu verheerenden Wald-
bränden führen, wie zuletzt in Kalifornien, Spanien, Portugal und bei uns.
 
 
Hinzu kommen die Naturkatastrophen, wie der Vulkanausbruch des Stromboli in
Italien und die Erdbeben in den USA und China. Auf dem Atlantik hat man
zwischen Westafrika bis in die Karibik, den größten Algenteppich entdeckt, der
sich knapp 9.000 km bis nach Mittelamerika erstreckt. Das ist ein enormer
Schaden für das Ökosystem.
 
 
Die Welt scheint nicht nur von extremen Unwettern und Naturkatastrophen
heimgesucht zu werden, auch das politische Chaos nimmt weltweit zu.
Da ist der Iran, da ist immer noch der Krieg ins Syrien und dem restlichen
Nahen Osten. Da sind die Probleme in Nordafrika, speziell in Libyen und
Tunesien. Es gibt kaum ein Land auf dieser Welt, in dem es keine erheblichen
Probleme gibt und Lösungen sind nicht in Sicht. Das Flüchtlings- resp.
Migrantenproblem aus Afrika nimmt keine Ende, zumal viele Deutsche es
kaum erwarten können, halb Afrika aufzunehmen. Dafür gehen sie mittler-
weile in Scharen auf die Straße. Ob sie die verheerenden Folgen bedenken,
die sich aus dieser nicht endenden Zuwanderung ergeben, ist fraglich.
 
Chaos und Posten-Schacherei im EU-Parlament. 
Ursula von der Leyen, die als Verteidigungsministerin komplett versagt hat
und die Bundeswehr zu einer wehrlosen Truppe verkommen ließ, will nun
unbedingt Präsidentin der Europäischen Kommission werden.
Das stößt nicht nur innerhalb der EU auf Widerstand, es sorgt auch inner-
halb der Groko für Ärger. Als Bürger und Wähler habe ich inzwischen
jegliches Vertrauen in unsere Politiker*innen verloren. Wozu gehe ich wählen,
wenn anschließend in Hinterzimmern ausgeklüngelt wird, wer die Nachfolge
von Juncker antreten soll. Auf mich wirken sie wie kleine Kinder, die sich im
Sandkasten um die Förmchen streiten. Als Bürger kommt man in deren
"abgehobenen Blase" überhaupt nicht mehr vor - außer als Melkkuh.
 
Das alles erscheint jedoch ganz harmlos gegen das, was ich kürzlich las.
Da war die Rede von drei Asteroiden, die sich auf die Erde zubewegen.
Einer davon soll uns angeblich treffen. Es ist der Asteroid 1979 XB.
Sein Durchmesser beträgt 900 Meter. Er bewegt sich mit einer Geschwindigkeit
von 70.000 kmh durch unser Sonnensystem. Es bedarf nur einer minimalen
Abweichung von seiner Umlaufbahn und dieser Asteroid würde direkt auf
uns zurasen. Eine Annäherung wäre demnach schon 2024 möglich. Ein evtl.
Einschlag ist dagegen erst für die Mitte dieses Jahrhunderts prognostiziert.
Ein weiterer möglicher Einschlags-Kandidat ist immer noch Apophis, der der
Erde am Freitag, den 13. Februar 2029 bis auf ca. 30.000km sehr nahe kommt,
so dass er mit dem bloßen Auge zu sehen sein wird. Bei seinem nächsten
Umlauf im Jahr 2036 kann er der Erde sehr gefährlich werden.
Und da wäre noch der berühmte Weltuntergangs-Asteroid "Bennu", dessen
Einschlag für 2135 prognostiziert wird.
Gerade erst wurde 2019MN2 entdeckt, ein 100 Meter-Asteroid, der auf der
Top-Risiko-Liste der ESA geführt wird, weil die Gefahr eines Einschlags am
26. Juni 2027 besteht.
Es fliegen einige erdnahe Brocken da draußen herum, die der Menschheit sehr
schweren Schaden zufügen oder sie gar auslöschen könnte.
Das wäre das Ende unserer Zivilisation.
 
Wenn man bedenkt, was im Universum so alles herumrast, und dass es
inzwischen 66 Millionen Jahre her ist, als ein riesiger Asteroid auf der
Erde einschlug und das Leben der Dinosauriers auslöschte, dann haben wir
bisher unglaubliches Glück gehabt, nicht das gleiche Schicksal erleiden zu
müssen.
Aber dass die Erde irgendwann wieder von einem solchen Brocken getroffen
wird, ist so gut wie sicher, darin sind sich alle Wissenschaftler einig.
Die Frage ist nur: Wann ?
 
 Angesichts aller Naturkatastrophen, die der Mensch nicht verhindern kann,
die aber das endgültige Ende der Menschheit bedeuten können, ist es unver-
ständlich, dass die Menschen selbst es nicht schaffen, friedlich auf diesem
Planet zusammen zu leben. Dass sie Kriege führen, rücksichtlos morden,
stehlen und diesen Planet aus reiner Habgier zerstören.
 
Die Natur jedoch wird immer stärker sein und letztendlich als
Sieger über die Menschheit hervorgehen.
Wir Menschen sind nur ganz kleine, winzige Nichts -
nichts als Staubkörner in diesem gewaltigen Universum.
Statt Habgier und Größenwahn wäre
Demut angesagt.
 
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Fotos: Pixabay
 

Mittwoch, 10. Juli 2019

Der Juni

ist für mich der Monat der Rosen.
Es ist die Zeit, die ich so sehr genieße.
Die Zeit, in der die Rosen ihre ganze Schönheit entfalten, in der sie ihren
betörenden Duft verströmen und mir so viel Freude bereiten.
Ich kann gar nicht anders, als sie immer wieder anzusehen und sie zu
fotografieren. Sie sind ein wunderbares Fotomotiv mit all ihren
Farbnuancen und unterschiedlichen Blüten.
Nun ist der Juni schon wieder vorbei.
 
 
Fingerhüte und Clematis sind jeden Sommer ihre Begleiter.
In deren Gesellschaft fühlen sie sich wohl.
 
 
 So ganz allmählich neigt sich ihre erste Blütezeit dem Ende zu.
Doch sie werden wiederkommen - mit einer zweiten Blüte und uns
bis in den Herbst hinein - weiterhin Freude schenken.

 
Bald beginnt die Hochsommerzeit.

 
Rosen, Rosen, Rosen - sie sind und bleiben für mich die Königinnen unter
den Blumen - auch wenn ich alle Blumenkinder gerne mag -besonders die
ersten im Jahr, die kleinen, weißen - die Schneeglöckchen.
 
 
Clematis im ersten Morgensonnenschein





 
Der Rosenmonat ist vorüber und mit ihm die erste Rosenblüte.
 
Wie schnell doch die Zeit vergeht ! Jeder Tag geht so schnell vorbei -
jede Woche, jeder Monat, jedes Jahr. Sie eilt dahin, die Zeit.
 
*
 
Lasst uns lieben, singen, trinken,
Und wir pfeifen auf die Zeit;
Selbst ein leises Augenwinken
Zuckt durch alle Ewigkeit.
 
Wilhelm Busch
 
~*~
 
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Montag, 8. Juli 2019

Die Köstlichkeiten des Sommers

  Sie sind aus der Sommerzeit nicht wegzudenken, die köstlichen
Früchte des Sommers. Die Erdbeeren, die Johannisbeeren,
die Heidelbeer- und Himbeeren, die Pfirsiche, die Nektarinen und Aprikosen,
die Kirschen, aber auch all die wunderbaren Südfrüchte, von denen einige
natürlich das ganze Jahr über verfügbar sind.

 
Allerdings schmecken sie im Sommer einfach viel besser.
An heißen Sommertagen sind sie gut gekühlt eine köstliche Erfrischung,
wie z.B.  Ananas und die verschiedenen Melonenarten.
 
Erdbeeren gibt es nicht nur sonntags als Erdbeerkuchen mit Sahne, wir
genießen die roten Früchtchen - genau wie die Johannis- und Heidelbeeren
auch gerne mal mit einem Vanillepudding - oder einfach mit Vanilleeis.
Außerdem koche ich regelmäßig Erdbeermarmelade ein, die dann
meistens bis zum Herbstbeginn reicht. Lagert man sie zu lange, nimmt sie
oft - trotz Zugabe von etwas Zitronensaft - eine unappetitliche Farbe an.
So ein lecker frisches, selbstgebackenes Brötchen mit selbstgemachter
Erdbeermarmelade und einem duftenden Kaffee zum Frühstück, darauf
freue ich mich schon nach dem Aufwachen.
 
 
Eine wahre Vitaminbombe ist z.B. ein Smoothie aus Erdbeeren,
Ananas, Honigmelone und Bananen. Alles mit dem Saft einer Zitrone und
einer Apfelsine im Mixer zerkleinert, ergibt einen köstlichen Drink,
den wir uns im Sommer täglich gönnen.
 
Man muss die Zeit dieser Köstlichkeiten einfach nutzen.
Wie schnell ist der Sommer vorbei und wir müssen wieder ein ganzes Jahr
auf all die frischen Früchte, die Erdbeeren und all die anderen
Köstlichkeiten warten.
Ich warte gerne und freue mich jedes Jahr auf die Früchte des Sommers.
Und dann auch wieder auf die Köstlichkeiten des Herbstes und des Winters.
So hat jede Jahreszeit ihre eigenen Leckereien, die man sich unbedingt
gönnen und genießen sollte.
 
Welch' eine köstliche Früchtevielfalt wurde uns Menschen auf diesem
Planet geschenkt !
Wissen wir das eigentlich noch zu schätzen ?
Oder ist das alles zur Selbstverständlichkeit geworden ?
Manchmal denke ich, die Menschen haben es verlernt,
etwas demütiger und dankbarer zu sein.
 
~*~
 
 
Die momentane, wettermäßige Abkühlung tut nicht nur den Hortensien gut,
auch die Rosen erholen sich ein wenig von der Hitze.
Eigentlich das ideale Sommerwetter.
Temperatur so plus minus 25Grad, ein leichter Wind,
Sonnenschein mit einer leichten Bewölkung.
Jetzt fehlt nur noch der Regen.
Der Rasen auf der Sonnenseite des Gartens ist schon wieder
staubtrocken und goldgelb - Tendenz bräunlich.
Nein, er wird nicht gewässert.

(Hat jemand die kleine Eule entdeckt ?)
 
*
 
Den Rosen und auch den Phlox geht es bei den gemäßigten Temperaturen
wesentlich besser - dennoch Regen würde der gesamten Natur jetzt gut tun.
Inzwischen hat es zwar einen Regenschauer gegeben, aber das war nur der
berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Wir brauchen einen längeren,
ausgiebigen, vor sich hin plätschernden Landregen.
Und trotzdem, sie waren so schön, die letzten kühleren Sommertage.
 
*
 
In Alaska, wo es eigentlich kalt sein sollte, ist es derzeit heißer,
als hier bei uns. Am Dienstag werden dort 33 Grad erwartet.
Gestern waren es 32 Grad.
 
Verkehrte Welt in jeder Hinsicht.
 
~*~
 
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Freitag, 5. Juli 2019

Gartenglück

 Ein Garten ist wahrlich ein großes Geschenk, ein Glück,
welches ich ganz intensiv genieße und nicht wieder missen möchte.
 
 
Nicht nur ist der Garten ein Ort, an dem man eng mit der Natur
verbunden ist, sich erholen und entspannen kann, ein Garten ist ein kleines
Stück vom Paradies. Mein ganz persönliches kleines Paradies.

 
Ganz besonders von Mai bis August, wenn alles in voller Blüte steht,
die Vögelchen schon sehr früh von überall her zwitschern und den neuen Tag
begrüßen, freue ich mich auf den Garten.
 
 
Schon vor dem Frühstück führt mich mein ersten Gang durch den Garten.
Begleitet von den Knuddels, die jeden Morgen irgendwelchen Fährten folgen,
genieße ich diese wunderbare, frühe Morgenstimmung.

 
Inzwischen, d.h. mit dem Ende meiner Berufstätigkeit - also schon seit vielen
Jahren - lebe ich von einem Tag zum anderen. Ich mache weder Pläne, noch
nehme ich mir etwas vor. Selbst für den nächsten Tag habe ich oft keine Pläne
oder gar irgendwelche Termine - außer vielleicht vier bis fünf diverse Arzt-
termine im Jahr. Und ich nehme mir nur ganz selten etwas vor - schon gar nicht
auf lange Sicht.


Was ich tagsüber - neben der ganz normalen Hausarbeit, die im Sommer
sowieso etwas zu kurz kommt, tue, tue ich ganz spontan. Es sind meist nur
Dinge, die ich gerne tue und die mir gut tun. Dinge oder Aufgaben, die mir
Freude bereiten, bei denen ich völlig abschalten und entspannen kann.
Dazu gehören alle kleinen und größeren Aufgaben im Garten.
Es gibt wirklich kaum etwas, wozu ich mich aufraffen müsste oder etwas,
das ich widerwillig erledigen muss. Es gibt eigentlich nichts, was ich nicht
gerne täte.

 
Gestern habe ich eine ganze Weile den Vögelchen beim Baden in ihrem
"Swimmingpool" zugeschaut. Es planschten gleich mehrere Kohl- und
Blaumeisen im Wasser und die nächsten Anwärter saßen schon auf einem
Ast in Wartestellung. Es war ein wundervoller, friedlicher Anblick.
Sie genossen es ganz offensichtlich, sich in den Sonnenstrahlen, die durch
den Baum auf die Tränke fielen, zu erfrischen. Im Schutz des schattigen
Farns, lebten auch sie nur für diesen Augenblick - in ihrer kleinen, großen
Vogelwelt.
 
 
Für einen Moment kam mir bei diesem friedvollen Anblick der Gedanke:
So muss es im Paradies gewesen sein.
Und genauso fühlte ich mich - wie im Paradies.
Losgelöst von allem Irdischen, von allen weltlichen Problemen.
In diesem Augenblick war ich - wie so oft - eins mit der Natur.
Still und friedlich, voller Harmonie und heiterer Leichtigkeit.
Ich war in meiner Mitte - wie so oft - wenn ich mit mir und
der Natur alleine bin.
 

 
Es sind genau solche Momente, solche Augenblicke, die ich so sehr genieße,
für die ich so dankbar bin.
Und diese Augenblicke, diese Glücksmomente wären ohne "meinen" Garten
nicht möglich.

 
Wozu sollte ich mir also etwas vornehmen, oder gar Pläne schmieden,
dem Glück hinterherlaufen, wenn ich das Glück direkt vor mir habe.
 
 
Alles, was ich für ein zufriedenes Leben brauche,
finde ich in "meinem" Garten.
Dieses kleine Paradies trägt in hohem Maße zu meinem Glück
und zur Freude bei - und das rund um die Uhr,
denn in lauen Sommernächten und selbst in kalten Winternächten,
im Frühjahr und im Herbst, verliert der Garten nichts
von seinem wundervollen Zauber.
 
Ein Garten ist Balsam für die Seele.
 
~*~
 
Einen Garten betritt man nicht mit den Füßen,
sondern mit dem Herzen.
 
~*~
 
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Montag, 1. Juli 2019

Schönheit vergeht nicht,

sie verändert sich nur, sowohl bei uns Menschen,
als auch bei meinen geliebten Rosen.
 
 
Standen sie vor nicht allzu langer Zeit noch in voller Blüte und Schönheit,
so zehrt nun das Alter an ihren Blütenblättern. Aber nicht nur das Alter macht
ihnen zu schaffen, nein, es ist wie bei uns Menschen, die momentane Hitze.
Sie trocknen regelrecht aus, obwohl sie gewässert werden.
Es ist die trockene Luft und es sind die heißen Sonnenstrahlen, die ihren
Blütenblättern die Feuchtigkeit entziehen.

 
Andere, die sich über ein halbschattiges Wohlfühl-Gartenplätzchen freuen
können, befinden sich dagegen in der besten Blütezeit ihres Daseins.

 
Wie mögen Rosen sich fühlen, wenn die Kraft nachlässt, wenn sich ihre Blütezeit
dem Ende nähert und sie all ihre zarten Blütenblätter verlieren ?
 
 
Ihre ausgedörrten Blütenblätter fallen in dieser trocknen Luft nicht ab,
sie haben sich nur verändert und sehen jetzt aus, als wären sie aus Seide.
Irgendwie auch wunderschön. Sie wirken dadurch noch zarter und
zerbrechlicher. Ich habe sie ganz vorsichtig abgeschnitten und sie an ein
ruhiges Plätzchen gelegt, wo ich sie weiter bewundern kann.
 
 
Anders, die frische Blüte der Eden85 Rose. Sie ist gerade dabei ihre ganze
Schönheit zu entfalten. Sie hat eventuell etwas mehr Glück, denn in dieser
Woche soll es mit den Temperaturen wieder etwas abwärts gehen.
 
 
 Auch sie ein Opfer der trockenen Luft. Ihrer Schönheit tut das keinen Abbruch.
 
 
Zwei Grazien, die ihr Leben noch vor sich haben.

 
Trotz aller Wetterkapriolen, Unwetter, Starkregen, Hagel, Sturm, Hitze und
Trockenheit, sie halten durch und blühen in diesem Jahr schöner denn je.
Ihre grünen Blätter sind gesund. Sie zeigen weder Anzeichen von Mehltau
oder Rostflecken. Das extrem wechselnde Wetter scheint ihnen - im Gegen-
satz zu vielen Menschen - nichts anhaben zu können.

 
Sie bereiten uns auch in diesem Jahr wieder sehr viel Freude.
 
 
Der Sommer ist überhaupt recht angenehm. Es ist zwar heiß, aber nicht so
schwül, wenn auch - wie in den Nachrichten zu hören war - die Trockenheit
ein Problem für die Trinkwasserversorgung darstellt.

 
Sollte der Sommer so extrem trocken werden, wie der im vergangenen Jahr,
dann werden die Probleme noch zunehmen. Aber davon wollen wir uns die
derzeit schönen Sommertage und Nächte nicht verderben lassen. Schlafen
lässt es sich auch wieder gut, was besonders wohltuend ist. 
 
Die angekündigten Tageshöchsttemperaturen für unsere Region sind bisher
nur einmal erreicht worden. Auch gestern schaffte es das Barometer "nur"
bis auf 28 Grad. Doch die Sonne brennt bei der niedrigen Luftfeuchtigkeit,
die in den vergangenen Tag teilweise nur um die 30% lag.
 
 
Jetzt beginnen die Hortensien zu blühen - auch eine Augenweide.
Sie benötigen allerdings viel Wasser. Daher hoffe ich, dass von Westen oder
Osten - eigentlich egal woher - bald ein paar dicke, fette, graue Regenwolken
 (ohne Gewitter oder Unwetter) herbeirauschen, die uns ein paar ausgiebige
Schauer bescheren. Die Regentonne ist fast leer und müsste dringend
aufgefüllt werden.
 
~*~
 
Wer in seinem INNEREN geordnet und wohlbestellt ist,
der kümmert sich nicht um das sonderbare und verkehrte
TREIBEN der Menschen.
Nur soweit wird der Mensch gehindert und zerstreut,
als er von den DINGEN in sich aufnimmt.
Thomas von Kempen
 
~*~
 
Sich eine solche Erkenntnis bewusst zu machen, tut gut,
zumal das sonderbare und verkehrte Treiben der Menschen
absolut nicht zu verstehen ist.
Mir fehlen inzwischen auch die Worte für dieses unsägliche
und verwirrte Treiben der Menschen.
Sollen sie alle machen was sie wollen,
es kümmert mich nicht mehr.
 
~*~
 
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