Posts mit dem Label Clematis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Clematis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 8. Mai 2026

Landregengartentage

die ich soooo gerne mag. Wenn alles still ist, sich nichts bewegt. Wenn es scheint,
als sei die Natur erstarrt, als hielte sie inne, vor Freude über diesen kühlen, wohl-
tuenden Regen. Was so ein wunderbarer Landregen ausmacht! Die Bäume, Sträucher,
alles, was zu Beginn des Frühlings ergrünt ist, scheint durch den Regen geradezu
einen Wachstumsschub bekommen zu haben. Unglaublich, wie in den vergangenen
drei Tagen alles gewachsen ist.


Auch die kleinen Gartengäste, die Federbällchen, genießen das kühle Nasse und lassen
es sich gut gehen. Derzeit sind viele junge Drosseln an den Futterstellen zu sehen.


Wie ich schon schrieb, blühen jetzt die Rhododendronsträucher und Hecken. Sie
fühlen sich im derzeitigen feuchten Garten besonders wohl, schon weil sie vor der
Blüte viel Wasser benötigen.


Auch der Schneeballbaum steht jetzt in voller Blüte. Es ist so schön, jedes Jahr zu
sehen, wie alles wieder wächst und gedeiht.


Die Hostas und Farne favorisieren ebenfalls das feuchtere Wetter, obwohl dann
die Gefahr besteht, dass Schnecken angelockt werden. Noch halten sie sich zurück,
aber sie werden sich das köstliche, frische Grün wohl kaum entgehen lassen und
auch in diesem Jahr eine Party feiern.


Neugierig blickt diese junge Drossel sich im Garten um. Sie liebt diesen Platz
an der Wassertränke und hat sich sogar schon ein kurzes Bad gegönnt.


Es hat immer noch geregnet, als ich diese Fotos aufgenommen habe, die einen Teil der
hinteren Ostseite des Gartens zeigen. Die Fotos werden bei trübem Wetter wesentlich
besser als bei Sonnenschein. Nicht mal am frühen Morgen oder späten Nachmittag ist
die Lumix in der Lage, gescheite Fotos zu machen. Ich vermisse meine kleine Olympus
immer noch. Sie hat wirklich tolle Aufnahmen gemacht. Speziell die Nahaufnahmen
waren einwandfrei. Das schafft die Lumix nicht. Aber vielleicht habe ich noch nicht
alle Funktionen entdeckt.


Die Eichhörnchen gehören zu unseren täglich gerne gesehenen Gartengästen. Obwohl
ihnen jeden Tag Walnüsse zum Frühstück serviert werden, bedienen sie sich zusätzlich
am Vogelfutterspender. Dabei absolvieren sie ihr Fitnessprogramm und erweisen sich
als wahre Akrobaten.


Den Kartoffelrosen kam der Regen sehr gelegen, denn auch sie zeigen ihre ersten
Knospen. Hier im Wald ist alles ein wenig später dran als anderswo. Das stelle ich
jedes Jahr fest. Während andernorts im Sommer die Hortensien schon blühen, dösen
sie hier noch vor sich hin.


Die pinkfarbenen Rhododendren kommen jetzt auch allmählich in die Puschen. Ihnen
hat der Regen ebenfalls gefehlt. Wenn jetzt noch die Sonne kräftig scheint, werden sie
bald in voller Blüte stehen.


Aufgefallen ist mir, wie groß der Farbunterschied zwischen der Handykamera und meiner
Digikamera ist. Zum Beispiel hat der Professor die obige Aufnahme von unserem Apfelbaum
am selben Tag aufgenommen wie ich mit der Lumix:

Das ist im Vergleich zu der Aufnahme mit meiner Lumix echt gravierend:

Trotzdem könnte ich nicht sagen, welche der beiden Aufnahmen die bessere ist, abgesehen
von der Schärfe.

Nun ja, wie dem auch sei. Im Grunde sind es jedes Jahr immer die gleichen Aufnahmen vom
Garten. Daher erstelle ich mittlerweile auch viel lieber KI-Bilder, weil ich auf diese Weise
meiner Fantasie freien Lauf lassen kann und zusätzlich macht es auch noch viel Spaß. Ja, es
ist wirklich eine Freude, diese Bilder zu erstellen, weil sie immer wieder eine Überraschung
sind. Ich finde es absolut spannend, zu sehen, was die KI aus den Prompts erstellt, die man ihr
sozusagen als Vorlage liefert. Regentage, wie die vergangenen, sind ideal dafür, ein oder zwei Stündchen damit am Compi zu verbringen, zumal sich die Knuddels um die Mittagszeit, wenn
sie ihren Lunch ;o) eingenommen haben, zu einem Nickerchen in ihre Körbchen zurück-
ziehen. Bei regnerischem  Wetter tun sie das besonders gerne. Wenn »das bisschen Haushalt«
erledigt ist, nutze ich solche Regentage außerdem sehr gerne zum Schreiben. Bei schönem
Wetter geht es oft schon morgens hinaus in den Garten, keine Frage, denn dafür sind die
Schönwettertage schließlich da.

Heute Morgen habe ich schon einen köstlichen Frühstückshefestuten gebacken. Das gesamte
Haus duftet wie eine Bäckerei. Bei diesem verführerischen Duft freue ich mich doppelt und
dreifach auf das Frühstück. Wirklich lecker, so ein frischer Hefestuten mit Himbeermarmelade.

Clematis am Rosenbogen - Foto von Professors Handy

~*~*~*~

Derweil bleibt das Weltgeschehen weiterhin spannend. Vom großartigen Mr. Peacemaker
hört man, dass der Iran und die USA in Pakistan angeblich kurz vor einer Vereinbarung
stehen. Sollte der Iran dieser Vereinbarung nicht zustimmen, beginnt die Bombardierung,
die„leider in deutlich höherem Ausmaß und mit größerer Intensität“ erfolgen wird, droht
der großartige Mr. Peacemaker. Er wird klein beigeben müssen. Er hat den Krieg noch
nicht gewonnen und bisher nicht einmal erreicht, was Obama bereits ohne einen Krieg
zu führen, vereinbart hatte. Der Peacemaker hat stattdessen viele Tote auf dem Gewissen,
gigantische 50 Milliarden+ für sein Chaos in den Sand gesetzt und steht zudem schlechter
da als vor seinem wildgewordenen Angriff. Interessant, was der so unter Frieden versteht,
der großartige Mr. Peacemaker.

Und der kleine, alte Zar hat wohl heimlich ein riesiges militärisches Netzwerk in Belarus
aufgebaut, welches die Ukraine von Norden her angreifen könnte. Gleichzeitig war zu
lesen, dass ihm angeblich ein Prozess wegen der Vorbereitung eines Angriffskriegs vor
einem Sondertribunal droht. Verdient hätte er das auf jeden Fall. Nur ob es jemals dazu
kommt, bleibt abzuwarten. Die EU hat den Weg dazu jetzt freigemacht. Dem kleinen,
feigen Zar wird gar nichts anderes übrig bleiben, als weiter Krieg zu führen. Sollte es
ihm tatsächlich gelingen, die Ukraine eines Tages zu unterwerfen, wird er in Richtung
Westen weitermachen. Davon gehen immer mehr Experten und Politiker aus.

Zwei alte egomanische Männer, die die Welt nicht braucht. Wenn man es allerdings von
der  humorvollen Seite betrachtet, gibt es trotzdem viel zu schmunzeln. Denn bei You-
Tube findet man KI-Clips vom Peacemaker u. a., bei denen ich schon Tränen gelacht
habe.

Selbst die Medien des Zarenlandes verspotten ihren kleinen, alten, feigen Zaren mittler-
weile öffentlich und das will was heißen. Er, der keine Skrupel hat, massenweise Men-
schen töten zu lassen, versteckt sich feige in einem Bunker, aus Angst, es könnte an sein
Leben gehen. Was für ein feiger, niederträchtiger Mensch!

Noch leben wir in diesem Land in einer relativ guten Zeit der allgemeinen schlechten
Zeiten, aber das kann sich, wenn nicht drastisch gegengesteuert wird, bald ändern. Wenn
man es recht bedenkt, ist es dafür eigentlich schon zu spät. Um das Ruder noch rumzu-
reißen, bedarf es einer enormen Kraftanstrengung und des konsequenten Umsetzens von
drastischen Maßnahmen. Das ist jedoch mit der gegenwärtigen Regierungskoalition un-
möglich. Wenn die SPD so weitermacht, wird sie bald Probleme haben, über die 5‑%-
Hürde zu kommen. Dafür wird die äußerst kompetente die Super-BäBa schon sorgen.
Bei dieser Regierung ist jeder Kommentar eigentlich Verschwendung kostbarer Lebens-
zeit. Besser wird es jedenfalls sowohl in diesem Land als auch in der Welt nicht. Es
kommen harte Zeiten, sehr harte Zeiten auf das Land und die Welt zu.

Also genießen wir das Leben, solange das noch möglich ist. 

Blühendes Rapsfeld hier in der Nähe an einem Regentag - Natur pur!

~*~*~*~

»Genieße die kleinen Dinge im Leben,
denn eines Tages wirst du zurückblicken und erkennen,
dass sie die Großen waren«

Robert Brault (1938)
ist ein US-amerikanischer freiberuflicher Autor

~*~
 
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Fotos by Lauras Home and Garden🌟 

Montag, 27. April 2026

Das Gartenglück genießen

Fotos vom vergangenen sonnigen, wolkenlosen, blauen Wochenende ohne weitere Worte.
Nur ein kleines Gedicht dazu.

  
 

Das Gartenglück genießen,
dem Quell des Lebens näher sein,
Sehen, wie die Blümlein sprießen,
zart und grün im Sonnenschein.

Wie sie sich liebkosen lassen,
von des Frühlings sanfter Luft,
wie meine Sinne sie erfassen,
mit ihrem lieblich zarten Duft.

Wie mein Herz sie rasch erwärmen,
mit ihrer Schönheit Tag für Tag,
heiter beginne ich zu schwärmen
über diese Farbenpracht.

Wie viel ärmer wär’ mein Leben,
ohne alle die Blümelein.
Dankbar, für alles, was sie geben,
schließ’ ich in mein Herz sie ein.

~*~*~*~

Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen,
sondern mit dem Herzen.

Bernhard von Clairvaux (um 1090 - 1153)
war französischer Zisterzienser-Abt und Theologe

~*~
 
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Fotos by Lauras Home and Garden🌟 
Gedicht: Ursula Evelyn

Dienstag, 10. Juni 2025

Von der Fantasie zur Realität

und hinein in den realen Garten.
Und zwar mit den neusten und letzten Fotos, die ich zum größten Teil jetzt im Juni und
zum Teil mit dem Handy aufgenommen habe. Daher ist die Qualität nicht so gut, denn
mein Handy ist auch nicht mehr das jüngste. Nur wenige Fotos stammen noch aus dem
Monat Mai. Allerdings sind auch wieder einige doppelt dabei.

 


Wen würde es wundern, dass ich mich an warmen Frühlingstagen und natürlich im
Sommer bis in den frühen Herbst hinein - solange es noch warm ist, am liebsten in
meinem kleinen Paradies aufhalte. Viele Rosen blühen schon, andere wollen noch nicht
so recht. Dafür sind die Hortensien relativ früh dran. Ach, der Garten bereitet einfach
immer wieder große Freude und ist wirklich ein Quell der Ruhe und eine Oase in der
ich vom unsäglichen Geschehen im Land und in der Welt für viele Stunden abschalten
kann. Leider ist es derzeit eher herbstlich und ziemlich stürmisch, aber das soll sich ja
wohl noch in dieser Woche ändern, sofern sich die Meteorologen nicht wieder irren.

Bis auf die Kirschlorbeer- und Rhododendronhecke, rund um das Grundstück habe
ich den Garten mit viel Liebe und Freude vor zwanzig Jahren selbst angelegt und immer
wieder Neues hinzu gepflanzt oder auch hier und da mal umgestaltet. Mir fällt auf, dass
dieses Mal gar keine Fotos von meinen kleinen Federbällchen und Eichhörnchen dabei
sind.  Und dabei sind jetzt gerade viele Jungvögelchen unterwegs, denn die Waldvogel-
schar hat sich sehr zu meiner Freude unglaublich vermehrt. Insbesondere die Anzahl der
Buntspechte hat zugenommen. Schon deshalb lohnt sich die Anschaffung einer neuen
Kamera, denn die alte, schwere Nikon lässt jetzt nach über 25 Jahren auch nach.
Ich ringe immer noch mit mir, soll ich oder soll ich nicht, also mir eine neue Nikon
Kompakt-Kamera zulegen. Eine Lumix scheint auch nicht schlecht zu sein. Nun ja,
wenn ich weiterhin fotografieren möchte, muss ich mich wohl endlich entscheiden.
Schaun wir mal, ob und welche es schlussendlich wird !

~*~

„Fotografieren ist wie schreiben mit Licht, wie musizieren mit Farbtönen,
wie malen mit Zeit und sehen mit Liebe.“
Almut Adler (* 1951)
ist eine deutsche freischaffende Fotografin und Autorin.

~*~

Nachtrag: Die Entscheidung bzgl. der Kamera ist gefallen. Es ist eine Lumix
geworden, die bereits heute geliefert werden soll. Nun kann ich mich darauf
freuen und hoffentlich bald auch die ersten Fotos mit der neuen Kamera machen.
So ganz ohne Kamera geht's halt doch nicht. Gerade jetzt, wo die Rosen so
schön anfangen zu blühen und überhaupt ..........

~*~
 God bless Ukraine
~*~*~*~*~*~* ~*~*~*~

~🌷💛🌳💙~🌞~💙🌳💛🌷~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟