Dienstag, 26. März 2024

Die nächste Tragödie

 Es ist tragisch und es lassen sich kaum Worte finden, mit denen man beschreiben
könnte, wie grausam es ist, wenn unschuldige Menschen bei einem Anschlag ums
Leben kommen. So wie vor ein paar Tagen in Moskau in dieser großen Konzert-
halle, wo zahlreiche Menschen sterben mussten. Dieser Anschlag ist nicht nur
eine große Tragödie, er ist auch eine Schmach für den Kreml-Despoten.
 
 
Der sinnt in seiner Schmach und Wut jetzt auf Rache und Vergeltung. Um sein
eigenes Versagen zu überspielen, wird er diesen Anschlag für seine Zwecke
nutzen. Der Anschlag liefert ihm einen Grund für eine neue Mobilmachung und
dabei, das russische Volk weiter gegen die Ukraine aufzuhetzen.
Obwohl es für seine Behauptung, die Ukraine stecke hinter diesem Anschlag,
keinerlei Beweise gibt. Warum hat er die konkreten Warnungen aus den
USA und anderen Ländern ignoriert ?

Die Gewaltspirale dreht sich weiter und wird zu weiteren Eskalationen führen.
Der IS hat sich zwar zu diesem terroristischen Anschlag bekannt und ein
Bekennerschreiben samt Foto und Videoaufnahmen veröffentlicht, aber das wird
vom Diktator völlig ignoriert. Er will diesen Anschlag der Ukraine und dem
Westen in die Schuhe schieben. Die Täter seien auf der Flucht in Richtung Ukraine
gefasst worden. Man kann sich vorstellen, was ihnen droht. Sie werden wahr-
scheinlich so lange gefoltert, bis sie zugeben, was man von ihnen hören will.
 
 
Und obwohl dem so ist, beschuldigt der Kreml-Despot natürlich die Ukraine und
den dahinstehenden Westen. Er erwähnt den IS nicht einmal. Das war zu erwarten,
denn er sieht diesen Anschlag als Legitimation, jetzt so richtig in der Ukraine zuzu-
schlagen. Er nimmt sich dieses Recht heraus, obwohl er ja umgekehrt seit über zwei
Jahren Krieg gegen die Ukraine führt und dort laufend terroristische Anschläge
auf die Infrastruktur, Krankenhäuser, Schulen und Wohnhäuser verübt. Die Ukraine
hat also jedes Recht, sich dagegen zu verteidigen. Tausende unschuldige Zivilisten
sind diesen Anschlägen zum Opfer gefallen, bei denen es sich ja laut des Tyrannen
angeblich um Brüder und Schwestern des russischen Volkes handelt. Es sind hier
wie dort Menschen, die in diesem Krieg und bei Terroranschlägen ums Leben
kommen. Auf beiden Seiten sind es unschuldige Opfer, die dieser Diktator auf dem
Gewissen hat. Weder der Krieg noch ein Terroranschlag ist durch irgendetwas zu
rechtfertigen. Nach diesem grausamen Anschlag in der Nähe von Moskau müsste
nun auch das russische Volk endlich aufwachen und feststellen, dass ihr Herrscher
nicht in der Lage ist, »sein« Volk zu schützen und dass er sich immer weiter von der
Wahrheit entfernt.
Mittlerweile musste er wohl eingestehen, dass radikale Islamisten den
Anschlag verübt haben. Im Vorverurteilen ist er in den meisten Fällen
schnell dabei. Einfacher wird die ganze Sache für ihn dadurch trotzdem
nicht.
 

Natürlich befürchtet man jetzt weitere Terroranschläge auch bei uns. Nicht nur, weil
sich bereits Schläfer im Land befinden, es werden ja täglich weitere »junge Männer«
aus den Hochburgen des Islamismus unkontrolliert reingelassen.
 
  Die Fußball-EM von Juni bis Juli in diesem Jahr in unserem Land und die
Olympischen Spiele in Paris von Juli bis August könnten ins Visier von Terroristen
geraten. Es wird nicht ganz einfach sein, entsprechende Vorkehrungen zu treffen,
um eine Gefahr durch Anschläge zu verhindern.
 

Ob wir wollen oder nicht, wir müssen ständig mit dieser Bedrohung leben.
Was ich nicht verstehen kann, ist die Tatsache, dass jeden Tag immer mehr
Flüchtlinge, meistens sind es ja »junge Männer«, unkontrolliert in unser Land
gelassen werden, ohne dass auch nur irgendjemand ernsthaft etwas dagegen
unternimmt. Also, wen wundert es dann noch, wenn es tatsächlich eines Tages
wieder irgendwo knallt. Dann ist das Geschrei wieder groß.
Ach, hätte, hätte ... aber wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Leider
trifft es immer die falschen - nämlich unschuldige Menschen.

Wann hört dieser weltweite Terror auf?
Wann hören die Menschen endlich auf, Kriege zu führen?
Habt ihr nichts Besseres zu tun ?
Könnt ihr nichts Sinnvolles mit eurem Leben anfangen ?

~🌳~
 
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Samstag, 23. März 2024

Geträumte Frühlingsidylle

 Irgendwie bin ich sehr froh, dass der Frühling Einzug hält, auch wenn die
Temperaturen jetzt zum Wochenende wieder gefallen sind. Aber die Tage sind
heller und freundlicher. Die Sonne zeigt sich hin und wieder. Eigentlich alles ein
Grund zur Freude. Aber trotz all des neuen Lebens, des frischen Grüns und der
vielen Blüten um mich herum will sich eine Freude, so wie in den vergangenen
Jahren nicht so recht einstellen.
 
 
Das mag, nein, ich bin sicher, das liegt an den täglichen schlechten Nachrichten,
die mit jedem neuen Tag ein weiteres negatives Ausmaß annehmen. Seit dieser
Despot, dieser menschenverachtende Diktator im Kreml die »Wahl« gewonnen
hat, ist er in seinem Wahn, nicht mehr aufzuhalten. Obwohl jeder weiß, dass es
sich um eine manipulierte Wahl handelt, scheint sie ihm ein verstärktes Macht-
gefühl zu geben. Er hat nichts mehr zu verlieren, im Gegenteil, sechs weitere
Jahre als Alleinherrscher sind im sicher und das scheint ihn in seinem brutalen
Handeln und Vorgehen gegen die Ukraine noch zu bestärken. Was das russische
Volk wirklich denkt, interessiert diesen Despot nicht die Bohne. Der legt im
Gegenteil jetzt erst richtig los und schlägt noch brutaler zu.

 
Jetzt, nach der »gewonnenen Wahl«, spricht der Kreml auch erstmals vom Krieg
gegen die Ukraine und nicht mehr nur von einer »Spezial-Operation«. Außerdem,
so war zu lesen, scheint sich dieser brutale Tyrann durch die Wahl gestärkt und
bestätigt, auf einen großangelegten Krieg gegen die NATO vorzubereiten. Er
scheint wie besessen auf einen Konflikt mit der NATO zu sein. Immer schon hatte
ich den Eindruck, dass er die NATO provozieren will. Von einem »gesunden
Menschenverstand« kann bei diesem brutalen Mann jedenfalls keine Rede sein.
Ja, er scheint es auf einen Dritten Weltkrieg anlegen zu wollen - auch wenn er
immer behauptet, dass das ja wohl niemand wirklich wollen kann. Manchmal denke
ich, der weiß selbst nicht mehr, was er sagt und was er im Laufe seines Kriegstrei-
bens so alles von sich gibt. Es scheint ihn selbst zu verwirren. Es fällt schwer, diesen unberechenbaren Despot ernst zu nehmen und dennoch muss man bei Psychopa-
then mit dem Schlimmsten rechnen.
 
Es scheint ein großes Vergnügen für ihn zu sein, Angst in der Welt zu verbreiten.
Und so hält sein kleiner, bester Kumpel dann auch immer mal wieder seinen Kopf
vor die Kameras, um der Welt mit Atombomben zu drohen. Manchmal kommen
sie mir vor, wie kleine, schwache Jungs, die aus Angst während einer Rangelei mit
stärkeren Jungs, nach ihren großen Brüdern rufen.

Der Despot setzt immer weiter auf immer mehr Gewalt. Er vergrößert seine
Armee und schickt Massen von Soldaten in die Ukraine, die, wenn sie Pech haben,
dort für diesen Menschenverächter ihr Leben opfern. So wie die russische Bevöl-
kerung überhaupt einen hohen Preis für diesen Krieg bezahlt. Aber das interessiert
diesen Despoten nicht, der selbst in Geld und Luxus schwimmt.
 
Auch dieser Konflikt kommt noch auf die Welt zu: Chinas Diktator Xi plant wohl
in den nächsten drei Jahren eine Invasion auf Taiwan vor. Dazu lässt er auch das
chinesische Atom-Arsenal hochrüsten. Der Welt bleibt auch zukünftig absolut
nichts erspart.
 
 
Eigentlich ist das alles wie aus einem schlechten Film. Oft kann ich gar nicht
fassen, dass das gerade alles wirklich passiert. Es ist so surreal. Es passt so gar
nicht in unsere zivilisierte Welt. Aber die Welt ist ja auch nicht mehr zivilisiert.
Von einer zivilisierten Welt kann auch in unseren Breitengraden keine Rede mehr
sein. Zivilisiert verhalten sich immer weniger Menschen. Selbst unsere links-
grünen Politiker und das linke Staatsoberhaupt sind von einem zivilisierten Ver-
halten weit entfernt. Immerhin hat der einen Teil der Bevölkerung als Ratten be-
zeichnet. Und Genosse Olaf, der sich mit einem ständigen Grinsen im Gesicht
freut, dass er der Kanzler ist, macht sich öffentlich über Bürger lustig oder be-
schimpft sie gar als unanständig und üble Propagandisten - oder er wirft ihnen
vor, keinen Verstand im Hirn zu haben. Verhalten sich so zivilisierte Regierungs-
chefs oder Staatsoberhäupter ?
Das Verhalten der Menschen scheint überhaupt aggressiver zu werden. Jeder
gegen jeden. Woran liegt das nur ? Was ist in dieser Welt geschehen, dass auf
einmal alle aufeinander losgehen ? Kaum jemand akzeptiert die Meinung des
anderen, alle meinen, die einzig richtige Meinung zu vertreten.


In unserem Land haben die Probleme mit der Ära Merkel begonnen und mit ihrer
inszenierten Willkommenskultur. Seit ihrer Flüchtlingskrise und des bunten Multi-
kulti geht es mit unserem Land rapide abwärts. Multikulti kann nicht funktio-
nieren, schon gar nicht, wenn derart fremde Kulturen aufeinander treffen. Dazu
kommt die Bevormundung der unerträglichen »Woken« und deren politische
Korrektheit und Cancel Culture. Die Woken und die unheilvollen Grünen, die
meinen, mit ihrer spießbürgerlichen Moralvorstellung die Welt retten und dem
Klima den Kampf ansagen zu müssen, demolieren das Land völlig. Mithilfe der SPD
spalten sie zudem die Gesellschaft in die Guten und Anständigen, die brav gehor-
chen und die Bösen und Unanständigen, die sich erlauben eigenständig zu denken
und sich partout nicht dem Mainstream anschließen wollen. Das kann weder zu
einem guten Ergebnis noch zu einem friedvollen Zusammenleben führen. Es treffen
zu viele extreme Gegensätze aufeinander, die zu immer mehr Konflikten im Land
und in der Welt führen.

Zu allem Übel meldet sich nun auch noch die Weltwetterorganisation mit einer
düsteren Prognose, indem sie »Alarmstufe rot« ausruft und darauf hinweist, dass
die Welt auf beispiellose Hitzewellen zusteuert. Wieder diese Angstmacherei,
als wenn das etwas Neues wäre! Das alles gabs schon vor Jahrtausenden, Ja, der
Klimawandel ist in vollem Gange - wir befinden uns nun mal in der Warmphase
einer Eiszeit. Aber sind wir darauf vorbereitet ? Hat die Politik Maßnahmen zur
Anpassung ergriffen?
Nein, hat sie natürlich nicht, denn sie hat Wichtigeres zu tun, z.B. Cannabis zu
legalisieren, auf die korrekte Gendersprache zu achten und dem Volk (also den
Ungehorsamen und Unanständigen), die Verhöhnung des Staates zu verbieten.
Ansonsten wird das Volk (also die bösen, eigenständig Denkenden), es mit einem
starken Staat zu tun bekommen. (Hält Frau Faeser sich etwa für den Staat?)
Nun ja, vielleicht weiß sie nicht, dass sie dem Staat, also den Bürgern dieses
Landes zu dienen hat, schließlich wird sie von den Bürgern bezahlt. Sie arbeitet
für uns, nicht umgekehrt!
Na ja, es scheint, bald braucht wohl jeder Bürger ein wenig Cannabis, um das
Vorgehen dieser Chaoten-Regierung ertragen zu können.
 
Also, auf geht's in die nächste Diktatur oder anders gesagt, willkommen in der
DDR 2.0.
 
~*~
 
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
 
~*~
 
 Das kann alles kein gutes Ende nehmen.
Es sei denn, es geschieht ein Wunder
Aber, wie könnte dieses Wunder aussehen ?
 

Dieser Planet, diese Welt ist so schön, ein großes Geschenk an die Menschheit.
Das Leben in dieser Welt ist war schön, aber die Menschheit macht diese schöne
Welt kaputt. Sie zerstört nicht nur den Planeten Erde, sie fügt sich selbst
Schaden zu und zerstört am Ende auch sich selbst.
Wie dumm muss man sein !

 ~*~
 
 Der Frühling könnte so schön sein,
wenn das Wörtchen »wenn« nicht wäre.
Und dennoch kann man sich auch in diesen düsteren Zeiten
jeden Tag des Lebens erfreuen - irgendwie ;o)).

~🐑~🐑~🐑~🐑~🐑~🐑~
 
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Freitag, 22. März 2024

Der Schachspieler

Die Sonne schien durch das Fenster auf das Schachbrett. Es lief gut für ihn.
Seine letzten Züge waren wohlüberlegt.
 

Waldemar war ein leidenschaftlicher Schachspieler. Er war ein Mann Anfang siebzig,
mit schütterem, grauem Haar und einem stets selbstsicheren Lächeln auf den Lippen.

An diesem Tag spielte Waldemar wieder einmal gegen einen seiner langjährigen
Rivalen, den Joseph, ein alter Meister. Das Schachbrett war aufgebaut, die Figuren
standen auch an diesem Tag in ihren Startpositionen. Spannung lag in der Luft.
Waldemar fühlte sich siegessicher. Er war es gewohnt, zu gewinnen. Die letzten fünf
Partien waren gut für ihn gelaufen. Er hatte wieder einmal gewonnen und war über-
zeugt, dass er auch diesmal als Sieger hervorgehen würde.

Die ersten Züge verliefen wie erwartet. Waldemar setzte seine Figuren geschickt ein,
eroberte Raum und Kontrolle über das Brett. Joseph hingegen wirkte nervös und
zögerlich. Waldemar konnte den Triumph bereits schmecken. Er sah sich schon als
 unangefochtener Champion des »Schachmatt«.

Doch dann geschah etwas Unerwartetes. Waldemar hatte einen Zug übersehen. Ein
kleiner, unscheinbarer Bauer stand plötzlich vor seiner Dame und drohte, sie zu
schlagen. Waldemar starrte auf das Brett, seine Stirn in Falten gelegt. Wie konnte
ihm das passieren? Er, der sich so sicher gefühlt hatte, hatte einen fatalen Denkfehler
begangen.

Die Minuten verstrichen, während Waldemar nach einer Lösung suchte. Sein Herz
raste, der Schweiß lief ihm über die Stirn. Doch es gab keine Rettung mehr. Joseph,
der alte Meister nutzte die Gelegenheit und setzte Waldemar matt. Er lächelte sanft
und sagte:
“Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied ausmachen, Waldemar.”

Waldemar konnte nicht fassen, dass er sich geschlagen geben musste. Er war gewohnt
zu siegen und jetzt das. Er hatte das Spiel verloren, in seinem Übermut diesen kleinen
Bauer übersehen. Mit hängendem Kopf verließ er den Raum. Seine Selbstsicherheit
war zerbrochen. Aber er hatte eine wichtige Lektion gelernt: beim Schachspiel, wie
im Leben, sollte man niemals denken, dass der Sieg bereits sicher ist. Ein einziger
falscher Zug kann alles verändern.

Waldemar hatte sich zu früh gefreut. Sein Hochmut und sein Gefühl von Überlegen-
heit und Triumph war verblasst. Stattdessen empfand er einen Hauch von Demut,
eine Art Bescheidenheit, die sich in seinem Bewusstsein zu vertiefen schien. Das
war wohl die wertvollste Erkenntnis, die er aus diesem stundenlangen Spiel
gewonnen hatte.
 

 Manchmal spielen auch mehrere Schachspieler zur gleichen Zeit gegen den,
der sich für unschlagbar hält. Schachspieler müssen in der Lage sein, mehrere
Züge vorausdenken zu können. Und sie müssen gleichzeitig in der Lage sein,
die möglichen Züge des Gegenspielers einkalkulieren zu können. Denn ein
einziger Denkfehler kann das Blatt wenden und den König schachmatt setzen.
 
© Ursula Evelyn 
 
~*~

Es ist im Leben wie im Schachspiel: Wir entwerfen einen Plan;
dieser bleibt jedoch bedingt durch das, was im Schachspiel dem Gegner,
im Leben dem Schicksal zu tun belieben wird.
Arthur Schopenhauer

~🙏~
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Mittwoch, 20. März 2024

Wenn das Wörtchen »wenn«.....

  nicht wäre. Oh ja, dann wäre Vieles anders und sicherlich auch einfacher.
Aber es gibt das Wörtchen »wenn« und das ist auch gut so, denn es soll uns
zum Nachdenken animieren.
 
 
Dennoch glauben zum Beispiel viele Menschen, wenn die Flüchtlingskrise
erst einmal vorbei ist, dann wird alles wieder wie früher. Dazu sei gesagt,
die Flüchtlingskrise wird nicht enden. Im Gegenteil, es werden immer mehr
Menschen zu uns kommen. Jetzt sogar über die neue Route Griechenland,
obwohl sie dort bereits als Asylbewerber anerkannt wurden. Auch Niger der
Wüstenstaat in der Sahelzone, lässt jetzt wieder Flüchtlinge in Richtung
Libyen durch, die sich dann über das Mittelmeer in Richtung Europa, sprich
in unser Land auf den Weg machen. Nein, nein, Flüchtlinge werden auch
weiterhin in Scharen hier eintreffen, weil es von den Grünen so gewollt ist.
 
 Oder viele Menschen glauben, wenn der Krieg in der Ukraine erst vorbei ist,
dann können wir wieder aufatmen. Doch dieser Krieg wird so schnell nicht
enden, es sei denn der Diktator im Kreml ist lebensmüde und jagt die ganze
Welt und sich selbst mit Atombomben in die Luft. Er will die Ukraine auf
Verdeih und Verderb, also um jeden Preis einnehmen. Das hat er sich zur
Lebensaufgabe gemacht und ob er, falls sein Vorhaben gelingt, danach auf-
gibt, steht auch noch nicht fest. Er scheint Freude an dieser Aufgabe zu
haben und gibt sich sogar übermütig, weil der Westen mit der Lieferung von
Waffen nicht nachkommt. Also werden wir weiter mit diesem Konflikt und
der ständigen Androhung vom Atomwaffeneinsatz leben müssen.
 
Viele Menschen glauben, wenn wir die Klimakrise in den Griff kriegen, dann
haben unsere Kinder wieder eine gute und bessere Zukunft. Schön wärs, aber
den Klimawandel kann man nicht bekämpfen und schon gar nicht besiegen.
Die Menschheit kann sich dem Wandel des Klimas nur anpassen und dafür
wird viel zu wenig getan. Also auch diese Krise bleibt uns erhalten.

Und wenn wir erst eine andere Regierung haben, dann geht es wieder aufwärts
im Land. Das haben viele Menschen nach Merkel auch gehofft, aber es ist noch
schlimmer geworden, als man sich jemals hätte ausdenken können. Und wer
weiß schon, welche Chaoten nach dieser Regierung auf das Land zukommen.


Mit anderen Worten, viele Menschen hoffen, dass alles wieder so wird, wie es
einmal war, wenn all diese Krisen und Konflikte vorbei sind. Aber sie werden
nicht vorbeigehen. Wir können schon froh sein, wenn keine neuen Krisen
hinzukommen. Zum Beispiel eine neue Pandemie, weltweite oder lokale
Extremunwetter, massive Cyberanschläge auf unsere Strom- und Wasserver-
sorgung sowie auf die Infrastruktur, massive Ausschreitungen und Konflikte
im Land, verheerende Naturkatastrophen oder eine unbeherrschbare Künstliche
Intelligenz, die ihr Unwesen treibt. Das alles ist ja keineswegs auszuschließen.
 
Derzeit lese ich immer öfter, dass viele Menschen große Zukunftsängste haben
 und wohl mit dem Schlimmsten rechnen und das völlig zurecht. Jetzt sollen die
Schulen sogar junge Menschen auf den Kriegsfall vorbereiten.
Nun nahm ich an, die größte Angst der Menschen, die befragt wurden, ist die
Angst vor einem Atomkrieg oder einer eventuellen Ausweitung des Krieges
auf ein NATO-Gebiet oder aber vor einer Überfremdung unseres Landes.
Doch weit gefehlt. Sie haben Angst vor finanziellem Verlust. Das hat mich
dann doch ziemlich überrascht. Andererseits wundert es mich nicht wirklich.

Wir leben wirklich in sehr bedrohlichen Zeiten. Überall Krisen, Konflikte,
Kriege, Flüchtlingskrise, Finanzkrise, Wirtschaftskrise - you name it, aber dass
die größte Sorge der Menschen ein Mangel an Geld sein könnte, darauf wäre
ich nicht gekommen. Ein Mangel an Bildung ja, das hätte ich auch noch ver-
standen, aber es dreht sich halt alles ums liebe Geld. Ja, wir sind eben doch
eine verwöhnte Wohlstandsgesellschaft, der es wahrscheinlich immer noch
viel zu gut geht. Mit weniger zurechtzukommen oder gar in Armut zu leben,
kann sich in diesem Land wohl kaum noch jemand vorstellen. Dabei ist
Wohlstand wahrlich keine Selbstverständlichkeit.

Und besteht in irgendeiner Art und Weise die Aussicht auf bessere Zeiten ?
Ich denke, die Antwort auf diese Frage, kann sich jeder selbst geben.

 
 
~*~
 
Wie die Biene Duft und Farbe an der Blume selbst nicht leise schädigt,
 nur vom Honig nippend, wandle in der Welt der Weise.
Buddha

~*~

Die Dummheit jedoch nimmt in der Welt mit jedem neuen Tag zu.
 
~💚~
 
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Montag, 18. März 2024

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

Die Vergangenheit existiert noch, genau wie die Zukunft bereits existiert.
Gegenwart ist genau jetzt - und schon ist dieser Augenblick Vergangenheit.
Denn das Leben IST.
  

Und während ich das schreibe, gehört der erste Satz bereits der Vergangenheit
an und das, was ich schreiben werde, liegt noch in der Zukunft.
Eigentlich leben wir ständig an der Schwelle von der Vergangenheit in die
Zukunft, was nicht anderes heißt, als:
 
Das Leben IST !
 
Das Gestern ist noch da und das Morgen existiert bereits, wir müssen es nur noch
(er)leben, bzw. gestalten. Die Welt, dieser Planet, das Universum, alles ist da - 
immer existent, weil das JETZT keine Zeit kennt. Für das JETZT existiert keine
Uhr, die abläuft.
 Also, wie ich oben schon schrieb, jetzt, in dem Moment, in dem ich hier schreibe,
ist der erste Satz schon Vergangenheit, aber er ist noch da und der letzte Satz
liegt noch in der Zukunft. So jedenfalls scheint es.
Es sind Äußerlichkeiten, die eine Veränderung oder Bewegung darstellen und
daraus schließe ich, dass zwischen meinem ersten und meinen letzten Satz, die
Zeit vergangen ist. In Wirklichkeit ist das aber nicht der Fall. Es erscheint uns
nur so. Zeit ist eine Erfindung von uns Menschen.
Weil wir äußere Bewegungen und Veränderungen wahrnehmen, verändern sich
für uns nur die Dinge, was aber nichts damit zu tun hat, dass die Zeit vergangen
ist. Zeit existiert nicht.
Was gestern war, ist immer noch da, es hat sich nur verändert und wir können
nicht mehr dahin zurück, weil das Gestern heute anders ist. Das hat aber nichts
mit dem Ablauf von Zeit zu tun, sondern damit, dass sich "nur" etwas verändert
hat.
 

 
Zum Beispiel, die Bäume und das Schloss standen sowohl »gestern« schon da als
auch vor - sagen wir zwei oder dreihundert Jahren und sie werden auch morgen
noch da stehen. Es sei denn, ein paar Bäume wurden gefällt und das Schloss wurde
abgerissen. Das hat aber nichts damit zu tun, dass die Zeit vergangen ist, sondern
damit, dass die Dinge sich verändert haben. Wenn das Schloss nicht abbrennt,
steht es also auch in der Zukunft noch da.
 
DAS LEBEN IST !

Wir Menschen waren es, die angefangen haben, die Zeit zu messen. Für unseren
Planeten, für das Universum existiert die Zeit nicht.  Der Ablauf nach dem
»Urknall« folgt nur seinen eigenen Naturgesetzen bis hin zur Entstehung unserer
Erde und das Leben auf unserer Erde. Somit unterliegen auch wir Menschen
diesen Naturgesetzen. Da wir Menschen jedoch nicht nur aus einem Körper be-
stehen, der diesen Naturgesetzen unterliegt, sondern auch über ein Bewusst-Sein
und einen Verstand verfügen, haben wir auch einen direkten Einfluss auf unser
Leben und dessen Gestaltung, wofür wir selbst die Verantwortung tragen und
somit auch Veränderungen selbst herbeiführen können.

Letztendlich sind wir das, was wir in unserem bisherigen Leben »gespeichert«
haben. Diese »gespeicherten Daten« bringen wir mit ins JETZT.
 
 
Wir können über das gesamte bisherige Geschehen, die Ereignisse bis hin zur
Entwicklung menschlichen Lebens nur rätseln. Wir können forschen, deuten,
messen, sinnieren, analysieren und berechnen, wir können uns vielleicht einiges
erklären, aber ob wir jemals verstehen werden, wie alles entstanden ist, da hab
ich so meine Zweifel. Vielleicht wird die KI eines Tages dazu in der Lage sein,
denn sie hat sich mittlerweile zu einem selbstlernenden System entwickelt.

Und selbst wenn es eines Tages möglich sein sollte,
die Frage »WIE« alles entstanden ist, zu beantworten,
so bleibt immer noch die Frage:

Zu welchem Zweck und welchen Sinn hat das Ganze ?

 Viele Fragen suchen noch nach einer Antwort. Zum Beispiel:
Warum dehnt sich das Universum (nach menschlicher Zeitmessung von
13,8 Milliarden Jahren) immer noch weiter aus und bis wohin? Wo ist das
Ende? Hat es überhaupt eine Ende? Und wie sieht das Ende aus?
Was passiert dann, wie und wo?
Fängt dann alles wieder von vorne an ?

Oh, wie gerne hätte ich eine Antwort auf all diese Fragen ;o))
Aber die haben ja selbst Astrophysiker nicht ;o))
Bleibt das Universum ein ewiges Rätsel ?

~*~

 
 
 ~*~
 
Das Leben ist weder einfach noch verzwickt,
weder klar noch dunkel,
weder widerspruchsvoll noch zusammenhängend.
Die Sprache allein ordnet oder verwirrt es,
erhellt oder verdunkelt es,
zerstreut oder vereinigt es.
 
Antoine de Saint-Exupéry's  »Kleiner Prinz«
 
 
staunte ebenfalls über all die kleinen und großen Wunder dieser Welt.
Er erlebte viele Abenteuer auf seiner Reise durch das Universum,
wo er Liebe und Freundschaft fand.
~💚~
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Freitag, 15. März 2024

Hallo, Sonne willkommen !

 Endlich hat sie sich mal wieder blicken lassen und uns mit ihren warmen
und hellen Strahlen einen superschönen Gartentag beschert. Es wäre schön,
wenn sie jetzt endlich auch mal bliebe.

 
Die weißen Kirschblüten haben sich wie auf Befehl geöffnet und wurden auch
prompt von zahlreichen Bienen und Hummeln umschwirrt. Ein eifriges Summen
und Brummen war zu vernehmen, sobald ich in die Nähe des Kirschbäumchens
kam. Sogar ein Pfauenauge war schon unterwegs begleitet von einem Zitronen-
falter. Das ist um diese Zeit eigentlich eher selten, aber sie konnten es wohl auch
nicht erwarten, den Frühlings endlich zu begrüßen. Und die Vögelchen erst -
völlig außer Rand und Band rund um die Futterstellen - ja, jetzt geht es aufwärts,
endlich !


Wahrscheinlich wird es jetzt auch nicht mehr lange dauern, bis das kleine rosa-
farbene Kirschbäumchen in voller Blüte steht. Danach ist dann der große japanische
Nelkenkirschbaum an der Reihe. Auf diese Weise sind die Bienchen und Hummeln,
was die Nahrung betrifft, gut versorgt, weil diese Zierbäume nach einander blühen.

Natürlich habe ich auch gleich mit der Wühlerei weiter gemacht, nicht viel, denn ich
habe mir mein erstes Sonnenbad in diesem Jahr gegönnt und mich am Nachmittag
auf der Liege ausgestreckt - natürlich noch in Pullover und Jeans. Ich kann gar nicht
sagen, wie gut das nach den vergangenen düsteren Regenwochen und -monaten
getan hat. Ein wahres Hochgefühl !
Denn in den vergangenen Tagen sah es noch so aus:

 
Regen, Regen, Regen. Es war grau, düster und kalt. Ein Brrrr-Wetter, zum im
Bettbleiben. Aber die Pflicht ruft, auch wenn es schwerfällt bei diesem Wetter
aufzustehen, denn auch die Knuddels müssen raus, ob sie wollen oder nicht.
Jetzt hat es wirklich genug geregnet. Nicht nur der Wald und die Waldwege
standen teilweise unter Wasser, auch der Garten hat jetzt wirklich genug Wasser
aufgenommen. Das reicht für die gesamten Sommermonate - bis in den Herbst
himein.
 
 
Die Knuddels waren nur schwer zu überreden, bei diesem Wetter vor die
Türe zu gehen. Sie haben es sich viel lieber in ihren Körbchen gemütlich
gemacht. Am liebsten kuscheln sie zu zweit in einem Körbchen.

 
Es war so trostlos. Wie soll man bei diesem ständigen Regen und der Kälte heiter
werden oder bleiben ? Da half nur heißer Tee und hier und da mal ein Stückchen
Schokolade naschen. Und zwischendurch ein Tänzchen, um in Bewegung zu
bleiben. Lust auf Haushalt habe ich natürlich auch keine, aber was bleibt frau
schon anderes übrig, als sich aufzuraffen und sich frohen Mutes hineinzustürzen
in den Selbigen. Es fehlte halt das Licht, die Sonne, helle Tage, damit nicht nur die
Natur aufblühen kann.


Und schon stehen uns wohl wieder ein paar weitere Regentage bevor. Regelrecht zuge-
schüttet sollen wir werden. Och nee, nicht schon wieder! Aber was nützt das Jammern
über das Wetter? Es ist wie mit allem, das man nicht ändern kann. Man muss es nehmen,
wie es ist.
Dieser eine Sonnentag hat jedenfalls so gutgetan, dass wir, die Knuddels und ich, die
bevorstehenden Regentage wohl heiter überstehen werden. Also stellen wir uns auf
Regen und vielleicht sogar auf Gewitter ein. Dann muss die Gartenwühlerei eben
weiterhin warten und ich mich in Geduld üben. Heute dürfen wir die Sonne jedoch noch
genießen - jedenfalls heute Morgen. Wie es später wird - schaun wir mal ;o))

~*~
 
Taurus oder keine Taurus, das ist jetzt die Frage.
Und die Antwort hat der zögernde, zaudernde Genosse Olaf klar entschieden.
Keine Taurus - Basta- "Ich bin der Kanzler", sagte er mit Bestimmtheit.
Gut, dass er sich das selbst noch einmal versichert hat - also, dass er der
Kanzler ist - mit den Taurus, das ist ja eine ganz andere Sache.
Tja, ist das nun Stärke, Schwäche, Feigheit oder Besonnenheit ?
Was wird er wohl sagen, falls die Ukraine den Krieg verlieren sollte?
Wird sich sein Gewissen dann melden und sagen:
Hätte, hätte ...... ?!

~☔~
 
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Mittwoch, 13. März 2024

Damals und heute

 Ach, die Zeit vergeht viel zu schnell !
Was würde bleiben, wenn es die Erinnerung nicht gäbe? Diese vielen schönen,
wunderbaren Erinnerungen an all die einmaligen Erlebnisse, sie sich im Laufe
eines langen Lebens ereignet haben. Es bliebe nichts vom Leben, außer dem
jetzigen Moment, in dem man sich gerade befindet. Erst die Erinnerungen und die
Erkenntnisse, machen es möglich, das eigene Leben und das Leben von geliebten
Menschen zu verstehen.
 
  
Damals   und   Heute
 
Oft ist es nur kurzer Augenblick, ein unscheinbarer Anlass, ein Song im Radio,
und Erinnerungen aus der frühen Kindheit, der Jugend, des Erwachsenwerdens
und den späteren Lebensjahren werden wieder lebendig. Ich weiß nicht mehr,
warum mir vor ein Tagen plötzlich die Zeit in den Sinn kam, als ich die Ballett-
schule besuchte. Ich war sechs Jahre alt, als ich mit dem Ballett-Unterricht begann.
Ich habe es so geliebt. Zweimal in der Woche fand der Unterricht statt und ich
freute mich jedes Mal, wenn es wieder so weit war. Tanzen blieb eine Leiden-
schaft durch mein ganzes Leben. Ich war am Boden zerstört, als ich mit dem
Ballett tanzen aufhören musste, weil der Kinderarzt meinte, es sei nicht gut für
mein junges Herz.

Jung    und   alt
 
  Wie viele Tränen habe ich damals geweint ! Bis heute habe ich das nicht
verstanden und bedauere es noch heute. Oft bin ich trotzdem noch in die Ballett-
schule gegangen, und habe den anderen unter Tränen beim Tanzen zugeschaut.
Das alles war einmal, aber in der Erinnerung sehe ich alles noch vor mir. Mein
Leben wäre jedoch sicher ganz anders verlaufen.
Also, wer weiß, wozu es gut war.

Getanzt habe ich später trotzdem, wenn auch nur in der ganz normalen
Tanzschule. Also dort, wo man Walzer tanzen lernt, Foxtrott, Rumba,
Samba, Tango, Cha Cha Cha usw. Walzer habe ich sehr gerne getanzt und
dazu hatte ich später in Berlin auf diversen Bällen ausreichend Gelegenheit.
 

  Und natürlich haben wir als Teenager Rock ’n’ Roll getanzt. Und wie wir 
Rock 'n' Roll getanzt haben! Es war die Zeit der Petticoats und der Pferde-
schwanzfrisur, der weißen Söckchen in flachen Schuhen. Meine Mutter
musste meinen Petticoat so stärken, dass man ihn hinstellen konnte;o))).
 Es war die Zeit, des Elvis Presley und dessen »Jailhouse Rock« oder
Bill Haleys »Rock Around The Clock«. Ich kann mich tatsächlich bei
bestimmten Songs, wenn ich sie im Radio höre, immer an den Lieblings-
mensch erinnern, mit dem ich zu diesen besagten Song getanzt habe.
Das ist so schön! Und das erste Verliebtsein!
 
 
Danach kam die Zeit der Tanztees, des gemäßigten Tanzens mit Stil und
vornehmer Haltung, also mehr langsamer Walzer in gediegener, Atmosphäre.
Und noch später ging es dann wieder flotter zu mit der Soul-Musik in den
Siebziger und den unvergesslichen Achtziger Jahren. Die Zeit des Films
»Saturday Night Fever«, dem Disco-Sound und den ebenso unvergesslichen
ABBAs.
 
 
 
In der Zeit auf der Insel waren Calypso und Reggae angesagt.
Ach, je älter man wird, desto häufiger tauchen diese alten Erinnerungen auf
und zaubern mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.
 
Auch heute tanze ich noch hin und wieder vor mich hin, wenn entsprechende
Musik im Radio mich dazu animiert. Allerdings bin ich jetzt in einem Alter,
in dem mein Körper mir am nächsten Tag ganz leise sagt: Mach das nie wieder!
Na ja, ist ein bisschen übertrieben, ganz so schlimm ist es eigentlich noch nicht.
 😉

Es waren schöne Zeiten, damals. Das kann man von der heutigen Zeit nicht
mehr behaupten kann. Es ist eine unheilvolle Zeit, die da auf die Welt und
dieses Land zukommt. Wie gut, dass die meisten jungen Menschen das nicht
ahnen können. Man kann ihnen nur wünschen, dass es für sie einigermaßen
gut geht und glimpflich verläuft.

Und hier zum Abtauchen in die Rock 'n' Roll-Zeit mit Bill Haley und seinem

 
Elvis und sein

Und jetzt schön mittanzen und keine Ausreden. Los geht's !!!
~🟔~
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 Bilder mit Freude 😊und KI erstellt by Lauras Home and Garden
 

Samstag, 9. März 2024

Frühlingserwachen 🌷


 
Frühling bahnt sich seinen Weg
Durch des Winters kalte Zeit,
Zaghaft der laue Wind schon weht,
Zu neuem Leben, die Natur bereit.
 
Erstes Grün schon überall sprießt
An der kahlen Sträucher Zweige,
Wo der klare Bach plätschernd fließt
Entlang der alten Weidenbäume.
 
Kaum eine Wolke heut vorüberzieht,
Hoch am Himmel im strahlenden Blau
Letzter Raureif die Wiese ziert,
Im Licht des Morgens glänzender Tau.
 
Bald wird auch die Natur erstrahlen
In des Frühlings schönstem Kleid
Sie wird blühen in prachtvollen Farben
Und vergessen machen, all das Leid.
 
© Ursula Evelyn
 
~*~
 

~🌷~
 
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🌷Bilder mit Freude 😊 und KI erstellt by Lauras Home and Garden 🌷

Donnerstag, 7. März 2024

Der Tag der Frauen

 Morgen am 8. März ist nicht nur der Tag der Frauen, also der Internationale Frauentag,
morgen vor 115 Jahren wurde mein Vater geboren. Ich denke immer noch sehr oft an
ihn und bin froh, dass er und meine Mutter diese Zeiten in diesem Land und der Welt
nicht mehr erleben müssen.
 
   
Sie haben einen Krieg mitgemacht und wissen, wie schrecklich es ist in Kriegszeiten
zu überleben. Wie mein Vater den Ersten Weltkrieg als Kind erlebt hat, weiß ich nicht.
Er hat es nie erwähnt. Im Zweiten Weltkrieg wurde er aus seiner Heimat Schlesien
vertrieben. Dort besaß sein Vater ein großes Gut. Während es meinen Vater nach dem
Krieg in den Westen zog, weil er dort während es Krieges meine Mutter kennenge-
lernt hatte, verschlug es seine Familie nach Breslau. Irgendwie haben sie sich dann
aus den Augen verloren. Nur zu seiner Schwester, also meiner Tante, hatte er noch
Kontakt. Sie wohnte zuletzt in Wurzen in die Nähe von Leipzig, der damaligen DDR.
Leider blieb ihnen nur der Briefwechsel, denn besuchen konnte sie uns nicht.

 
 
 Die Frauen meiner Generation hatten dagegen das große Glück, schon in Freiheit
 aufwachsen zu dürfen. Auch wenn es damals als junge Frau noch galt, sich auf die
Ehe und den damit verbundenen »Pflichten einer Hausfrau« vorzubereiten. Dazu ge-
hörte bereits in der Schule ein Koch- und Handarbeitsunterricht. Und natürlich war
es zu dieser Zeit auch nicht unbedingt üblich, dass ein junges Mädchen Abitur
machte und studierte. Das schien reine Zeitverschwendung zu sein, da man ja bald
heiraten und Kinder bekommen würde.

 
Glücklicherweise bin ich damals im Alter von 20 Jahren auf einer Modemesse in
München, wo ich die Kollektion des französischen Modeschöpfers Ted Lapidus
vorführen durfte, meiner späteren engen Freundin begegnet, die mich überredete
nach Berlin zu ziehen. Trotz des Protestes meines Vaters packte ich also mein
Köfferchen und startete mein neues unabhängiges Leben in einem kleinen Dach-
zimmer eines fünfstöckigen typischen Berliner Altbauhauses mit quadratischem,
engen Innenhof, zur Untermiete bei einer schwerhörigen Kriegswitwe. Eine
unvergessliche und erlebnisreiche Zeit, denn es waren die irren 68er Jahre der
Studentenbewegung, aber auch die Topjahre der Film- und Modewelt in Berlin.


Geheiratet habe ich dann ein paar Jahre später trotzdem, aber im Nachhinein bin
ich unendlich dankbar keine Kinder zu haben, denn die Scheidung folgte wieder-
um nach ein paar Jahren. Ehe und Kinder, das habe ich schnell festgestellt, sind
nichts für mich freiheitsliebenden Schützen. 
Und so wollte es das Leben, dass ich einen Urlaub in der Karibik verbrachte und
mich sowohl in die Insel als auch in einen Mann, der dort lebte, verliebte und das
gleich am ersten Abend meiner Ankunft dort. Schicksal, Zufall, Vorbestimmung?

Wohl nichts von alledem. Wir mussten uns begegnen. Zur richtigen Zeit am
richtigen Ort! Denn diese Begegnung bestimmte wiederum den Verlauf meines
weiteren Lebens bis zum heutigen Zeitpunkt. Es war eigentlich nur ein Umweg
hierher, wo ich jetzt bin. Und hier habe ich nun wirklich das Gefühl, mein Ziel
erreicht zu haben und, wie man so schön sagt, angekommen zu sein. Der Umweg
war jedoch verbunden mit einem enormen Gewinn an Erkenntnissen und
Erfahrungen, welche ich niemals aus Büchern, irgendwelchen Erzählungen oder
Gesprächen, hätte gewinnen können. Ein unschätzbarer Gewinn von einem
unschätzbaren Wert, für den ich sehr dankbar bin.


Das Schöne an der heutigen Zeit ist, dass frau selbst entscheiden kann, wie sie mit
wem oder alleine, wo leben will. Ob sie Kinder haben oder Karriere machen will
oder beides.
Für eine Frau ist das ein großer Fortschritt, im Gegensatz zu der Zeit meiner Mutter
oder Großmutter oder deren Eltern. Damals war es üblich, dass eine Frau mehrere
Kinder bekam. Heute hat eine Frau die Freiheit das selbst zu entscheiden und ich
würde mich gerade in der heutigen Zeit wieder gegen Kinder entscheiden, weil ich
es bei den mehr als düsteren Zukunftsaussichten in der Welt, in Europa und unserem
Land, als verantwortungslos empfinde, einem Kind ein Leben unter diesen Zuständen
zuzumuten. Aber glücklicherweise kann das jede Frau für sich selbst entscheiden.

Heute steht einer Frau die Welt offen. Mit Mut, Risikobereitschaft, mit Motivation,
und Selbstvertrauen hat eine Frau alle Möglichkeiten, aus ihrem Leben zu machen,
was sie sich erträumt. Das tun ja immer mehr Frauen und es ist deren gutes Recht.
 

Es ist das derzeitige Wetter und die Erinnerungen an meine wunderbaren Jahre in
der Karibik, die mich animiert haben, die KI obigen Bilder erstellen zu lassen.
An solch trüben, regnerischen, kühlen Frühlingstagen träume ich mich manchmal
hinein, in die Wärme und das tropische Flair der Insel.
Was für ein Glück, diese wunderbaren Jahre erlebt haben zu dürfen und nun auch
noch meinen letzten Traum vom eigenen Garten mitten in der Natur seit nun genau
zwanzig Jahren erleben zu dürfen!
Mehr geht einfach nicht und dafür bin ich sehr, sehr dankbar.
Jetzt warte ich nur noch auf wärmeres, sonniges Frühlingswetter, damit ich endlich
mit der Gartenwühlerei loslegen kann. Und da erzählen jetzt irgendwelche Wetter-
frösche irgendetwas von einem arktischen Wintereinbruch in der 2. Märzhälfte?
Heute Morgen scheint nach einem nebligen Start endlich auch wieder die Sonne,
aber einen arktischen Wintereinbruch lehne ich schon wegen meiner armen
Hortensien kategorisch ab ;o))
 
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Bilder mit Freude 😊und KI erstellt by Lauras Home and Garden