Es kann sehr lehrreich sein, Menschen zu beobachten, ja zu studieren. Ich habe das mein
ganzes Leben lang gerne getan und viel über Menschen gelernt. Menschen beobachten, ihr
Verhalten, ihre Art zu kommunizieren und ihre Reaktionen zu erleben, ist sehr interessant
und hilfreich im Umgang mit Menschen. Allerdings kommt man nach einer gewissen Zeit
zu einer relativ ernüchternden Erkenntnis.
Wir haben den freien Willen, uns für oder gegen etwas zu entscheiden; für jemanden oder
gegen jemanden. Wir können entscheiden, wann und wie wir in bestimmten Situationen oder Lebenslagen reagieren.
Das geschieht in vielen Fällen unbewusst und aus einem Bauchgefühl heraus. Seltener
nehmen wir uns die Zeit, eine Situation zu analysieren, genau abzuwägen, welche Vor- oder
Nachteile durch unsere Entscheidungen entstehen könnten. Wir tun es einfach – spontan,
ohne lange zu überlegen oder zu denken. Ich weiß nicht, was richtig oder falsch ist. Diese
Frage habe ich mir oft gestellt. Es heißt immer, man sollte denken, bevor man handelt, um
sich der eventuellen Folgen, die durch unser Handeln entstehen, bewusst zu sein. Aber
lassen sich die Folgen immer so genau vorhersagen oder abschätzen?
Von Managern, Politikern, Bankern, Kirchenfürsten und anderen Personen des öffentlichen
Lebens, all jenen, die eine große Verantwortung gegenüber Menschen tragen, sollte man
eigentlich erwarten können, dass sie sich der Folgen ihres Handelns immer bewusst sind. Sie
sollten also Entscheidungen treffen, die nicht zum Nachteil oder Schaden anderer Menschen
sind. Dafür werden sie schließlich fürstlich entlohnt. Und dennoch geschieht es immer wieder, dass durch falsche Entscheidungen fatale Folgen für andere Menschen entstehen.
Durch das Ausüben von Macht gegenüber abhängigen Menschen, entsteht dadurch oft viel
Leid auf dieser Welt. Im Kleinen, wie im Großen. Seien es Manager, Politiker, Banker,
Kirchenfürsten, Despoten, Fanatiker, die bei allem, was sie tun, nur ihre eigenen Vorteile und
Interessen sehen – nicht aber die Nachteile für die »einfachen« Menschen. Aber auch der ein-
fache Mensch übt bereits Macht über einen anderen Menschen aus. Er steht den »Großen« da
in nichts nach. Das zeigt sich jeden Tag immer wieder aufs Neue.
Das Ausüben von Macht ist die Wurzel allen Übels im Zusammenleben der Menschen. Das
lässt sich in der gesamten Menschheitsgeschichte immer wieder feststellen, und das hat sich
bis heute, trotz Bildung, Aufklärung und Fortschritt, kaum geändert. Im Gegenteil, es hat sich
kaum verändert, weil heute – im Gegensatz zu früher, viel effektivere Mittel zur Ausübung von
Macht zur Verfügung stehen, die oft ohne Rücksicht oder Skrupel eingesetzt werden. Das ist
auch gerade in unserer heutigen Zeit und Welt überall zu beobachten. Politiker, Banker,
Manager, Kirchenfürsten, die einen hohen Grad von Verantwortung tragen, kommen doch in
den meisten Fällen trotz ihres Versagens ungeschoren davon und werden fast nie zur Rechen-
schaft gezogen. Das ist insbesondere bei Politikern und Managern der Fall. Im Gegenteil, sie
können eine Firma wirtschaftlich ruinieren und werden dafür noch mit einer Million Ab-
findung fürstlich belohnt. Ebenso regierende Politiker. Sie können einem ganzen Land und
dessen Bürgern schweren Schaden zufügen und werden als Dank, neben einer auskömmlichen Altersversorgung auf Steuerzahlerkosten, außerdem mit Orden behangen oder Ehrendoktor-
titeln gewürdigt. Die Elfenbeinturm-Elite muss zusammenhalten.
Eid abgelegt haben. Der einfache Bürger zahlt jedoch die Zeche für deren fatalen Fehlent-
scheidungen, während Politiker sich nicht einmal rechtfertigen müssen. Dem Bürger da-
gegen, wird, wenn er großes Pech hat, durch politische Fehlentscheidungen Schaden zuge-
fügt, indem er z. B. seinen Job verliert, endlos mit immer neuen Steuern belastet, oder er
muss sonstige Nachteile in Kauf nehmen. Oft ist er durch Fehlentscheidungen von »oben«
auf das Sozialamt angewiesen oder er landet gar auf der Straße. Kurzum: Der Bürger muss
die Folgen fataler Fehlentscheidungen durch Politiker tragen, ob ihm das gefällt oder nicht.
Das gilt im ganz normalen Alltag und ganz besonders in Kriegs- und Krisenzeiten. Immer
ist es der Bürger, der unter der Macht von Entscheidungsträgern leidet.
Gerade wurde eine Reisewarnung für alle US-Bürger ausgegeben, nicht nur für den Nahen
und Mittleren Osten, sondern weltweit. Die werden ihren »Peacemaker« jetzt umso mehr
lieben. US-Veteranen werfen ihrem Peace-Warmaker Lügen vor und kritisieren ihn scharf
für diesen völlig unnötigen Krieg im Iran. Der lügt in der Tat. Das mag daran liegen, dass er
sich nicht mehr erinnern kann, welcher Lügen er sich einen Tag zuvor bedient hat. Sein
»Nur so zum Spaß-Krieg« wird für die USA ein ziemlich teurer Spaß. Noch ein Grund
mehr für die US-Bürger, ihren Super-Duper-Peacemaker zu lieben:
Unterdessen scheint Saudi-Arabien sich auf einen Kriegseintritt vorzubereiten.
Und in der Hauptstadt des Zarenlandes, neben China, dank dem War-Peace-Maker die ein-
zigen Gewinner des Krieges und Unterstützer der Mullahs, scheinen die Bürger so langsam
die Nase von ihrem Möchtegern-Zar voll zu haben. (Hat lange genug gedauert.) Alleine in
den vergangenen sieben Tagen hat das Land 8000 Soldaten im Ukraine-Krieg verloren.
Die Welt bringt immer wieder bösartige Herrscher hervor, die sich auf Kosten der Bürger
hemmungslos bereichern. Gleichzeitig haben sie keine Skrupel, das Leben dieser unschul-
digen Bürger in Kriegen aufs Spiel zu setzen und deren Tod in Kauf zu nehmen. Wenn diese
bösartigen Herrscher dann obendrein noch dumm und naiv sind, kann das für die gesamte
Welt zu einer großen Gefahr werden. Und diese große Gefahr besteht derzeit!
~*~
When somebody challenges you, fight back.
Be brutal, be tough.
Donald Trump (*1946-)
the worst President of the USA
Wie es scheint, hat das Mullah-Regime sich des Peacemakers Worte zu Herzen genommen.
~*~
Ich kann die Bewegung der Himmelskörper berechnen,
aber nicht das zuweilen abnorme Verhalten der Menschen.
aber nicht das zuweilen abnorme Verhalten der Menschen.




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