neigt sich seinem Ende zu. Es sind die letzten Fotos vom Garten in diesem Monat, denn
der September steht vor der Tür und klopft zaghaft an. Wie wird dieser Monat werden?
Wettermäßig und geopolitisch? Das Wetter ist wohl einfacher vorherzusagen – als das
geopolitische Geschehen. Glaubt man den Wetterfröschen, dann soll der September
trocken und warm werden. Wobei nach anfänglich schönem Wetter, Regen und Gewitter
folgen sollen. Es soll ein schöner Spätsommer werden. Andere Wetterfrösche sprechen
allerdings auch von kalten, dunklen Herbsttagen. Egal, wie das Wetter auch wird, ich
freue mich auf die innerhäusigen, kuscheligen Tage, auf das Laubfegen im Garten und
die Spaziergänge am See, für die es im August oft viel zu heiß war. Und ich freue mich
auf die herbstliche Farbenpracht, die uns die Natur schenkt. Nur starke Stürme können
gerne wieder an uns vorbeiziehen. Die Wetteraussichten für den September scheinen
also nicht zu schlecht zu sein. Aber warten wir’s ab!
~*~*~*~
Die Aussichten im geopolitischen Geschehen sind dagegen eher Anlass zur Besorgnis.
Und im Gegensatz zum Wetter scheint das weltweite Chaos extrem auszuarten.
Meine Lebensfreude kann es dennoch nicht trüben, obwohl man meinen könnte, das sei
ein Widerspruch insich. Einerseits tue ich überwiegend, was mir guttut und Freude bereitet,
und andererseits schreibe ich über das chaotische Weltgeschehen. Das stimmt zwar, aber
würde ich das nicht tun, ich würde platzen. Ich kann eben einfach nicht gegen meine Natur.
Unrecht und Ungerechtigkeit, Lügen und Verbrechen, Ignoranz und Arroganz sind mir
einfach zuwider. Und wenn das alles auf Kosten von unschuldigen Menschen stattfindet,
dann erst recht. Es ist doch kaum noch zu ertragen, zusehen zu müssen, wie dieser kleine,
alte, brutale Kriegstreiber, täglich über tausend Soldatenleben und das Leben unschuldiger
Zivilisten für sein Ego opfert. Das ist ein unmenschliches Verbrechen, dem endlich Einhalt
geboten werden muss! Wie kann dieser brutale Mensch einfach so weitermachen, ohne
dafür die Konsequenzen tragen zu müssen? Das ist das eigentlich Unfassbare! Wo sind
all die tollen Gutmenschen, denen das Schicksal von Krieg und Leid betroffener
Menschen angeblich so sehr am Herzen liegt?
Ich kann gar nicht anders, als darüber zu schreiben und das unfassbare Geschehen in
meinem Tagebuch festhalten. Und sobald ich mir alles von der Seele geschrieben habe,
geht es mir auch wieder besser, weil das Schreiben mir das Gefühl gibt, wenigstens auf
diese Weise gegen das Böse und Unmenschliche etwas getan zu haben. Ansonsten würde
ich wirklich platzen.
Ich staune nur, wo all die Gutmenschen sind, die doch so vehement auf Menschlichkeit
pochen und Wert darauf legen, »gut« zu sein. Wo ist ihr Protest gegen den Krieg und
die Unmenschlichkeit? Wo ist der Ruf nach Frieden? Es gibt sogar einige, die sich daran
stören, dass unser Land die Ukraine unterstützt, und regen sich über die Kosten auf.
Geld ist diesen Menschen wichtiger als das Leben und der Tod der Menschen in der
Ukraine.
Unglaublich! So nach dem Motto: »Hauptsache, mir geht’s gut.« Sorry, aber dafür habe
ich so gar kein Verständnis. Allerdings muss das jeder mit sich selbst und seinem
Gewissen ausmachen.
~*~*~*~*~*~
Wie die Blätter leuchten,
in des Herbstes blassem Schein.
Fröhlich segeln sie hernieder
vom bunt gefärbten, wilden Wein.
Still geht nun der Tag zur Neige,
bis rot der Abendhimmel glüht.
Kahler werden nun die Zweige.
Die letzte Rose ist verblüht.
Das Jahr ist bald vorüber.
Viel zu schnell ging es vorbei.
Schon werden die Tage trüber.
Friedliche Stille kehrt nun ein.
Ich sehne ihn geradezu herbei, den Herbst mit seiner Farbenpracht.
~*~
Stand with Ukraine
Hört endlich auf, Kriege zu führen und Menschen zu töten,
damit die Menschen endlich wieder in Frieden leben können!
Wer gibt euch überhaupt das Recht dazu, Kriege zu führen?
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
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🌟Fotos und KI-Bild by Lauras Home and Garden🌟
Gedicht © Ursula Evelyn












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