Donnerstag, 20. August 2026

Alt und fit ?

Das Alter! Wie könnte ich es auch ausblenden? Es erinnert mich ja jeden Tag daran.
Gleich morgens, wenn ich gerne noch ein wenig vor mich hinträumen würde, fragt
diese innere Stimme: „Hey, was ist heute mit Recken, Strecken und Dehnen?“
Oh Mann, und dabei bin ich noch gar nicht richtig wach. Bekomm’ die Augen kaum
auf. Doch diese innere Stimme, in dem Fall muss es die vom Schweinehund sein,
gibt einfach keine Ruhe und das alles noch vor dem Frühstück.


Also  suche ich meine morschen Knochen zusammen und rappel mich im Halbschlaf auf.
Recke und strecke mich, wie befohlen, und dehne anschließend die Muskeln. Heißt es
doch, man soll sich viel bewegen und mindestens 10.000 Schritte am Tag gehen –, wobei
ich tatsächlich an manchen Tagen 14 000 bis 16000 geschafft habe – je nachdem, wie viel
im Garten zu tun war.


Im Alter ist es jedoch viel wichtiger, etwas für die Muskeln zu tun, damit man überhaupt noch
gehen kann. Ja, Bewegung ist wichtig, aber davon habe ich über den Tag verteilt wirklich genug.
Mit zwei Hunden, dem Haushalt und einem Garten bleibt das gar nicht aus. Spazierengehen ist
außerdem nicht nur gesund, sondern auch gut für die Seele. Am besten sucht man sich dafür eine
schöne, ruhige Gegend in der Natur aus, wo nicht so viele Menschen herumlaufen. Inzwischen
meide ich Menschen, wo ich kann. Bis auf meinen Lieblingsmenschen und die Knuddels, bin
ich tatsächlich am liebsten alleine mit meinen Gedanken. Zudem erspart man sich viel Ärger.
Außerdem verschwendet man keine Zeit mit Oberflächlichkeiten. Ich verbringe meine Zeit lieber
mit den Knuddels als mit Menschen. Aber ich schweife schon wieder vom Thema ab. Obwohl,
wenn ich recht darüber nachdenke, hat das auch etwas mit dem Alter zu tun. Das Alleinesein
wollen. Denn das war früher ganz anders.


Früher war ich gerne in Gesellschaft anderer Menschen, insbesondere meiner Freunde und
Freundinnen. Ganz besonders auf der Insel. Hier in diesem Land mag es an der Mentalität
der Menschen liegen, dass ich mich schon seit mehreren Jahren von ihnen fernhalte. Jeder
muss so leben, wie er möchte und wie es ihm gefällt. Besonders uninteressant sind für mich
Menschen, die keine eigene Meinung haben, oder ihre Meinung für die einzig richtige halten
oder blind dem Mainstream folgen, egal welche Konsequenzen das hat. Und natürlich
Menschen, die alles besser wissen.

 So, wo war ich? Ach ja, bei den Muskeln. Im Alter nimmt die Kraft der Muskeln extrem ab.
Umso wichtiger ist es, etwas gegen den Muskelschwund zu tun, damit die Kraft in den Armen
und Beinen nicht nachlässt. Nichts ist schlimmer, als im Alter nicht mehr mobil sein zu können
oder sich unsicher auf den Beinen zu fühlen – außerdem besteht die Gefahr, zu stürzen. Das
wiederum kann im Alter schnell zu einem Oberschenkelhalsbruch und zu einem längeren
Krankenhausaufenthalt führen. Es kann Monate dauern, bis man wieder beweglich ist und
richtig laufen kann.

Liegestützen im Stehen an der Wand

Diese Übungen helfen, die Muskelkraft in Armen und Beinen zu stärken. Dazu stellt man sich
in einem gewissen Abstand mit ausgestreckten Armen und gestreckten Beinen vor eine Wand
und stützt sich bis zum Ellenbogen dagegen ab. Danach drückt man sich von der Wand mit
gestreckten Armen wieder ab. Also so ähnlich, wie Liegestützen auf dem Boden – nur gegen
eine Wand. Am besten 10 mal wiederholen – täglich!

Das Wandrutschen mit ausgestrecktem Rücken bis zur Sitzstellung

Die zweite Übung ist etwas schwieriger. Man muss sich nämlich mit dem Rücken gerade an
eine Wand stellen. Die Beine mit etwas Abstand von der Wand auseinanderstellen. Dann
rutscht man an der  Wand herunter, bis man eine Sitzstellung erreicht. Dort sollte man so
lange verharren, wie möglich. Das alles ebenfalls 10 mal. Ich mache diese Übung an einer
Tür, weil es sich dort besser runterrutschen lässt als an einer Wand. Hanteln sind dabei nicht
unbedingt erforderlich.

Eine weitere Übung für die Beine ist das Hochstellen auf  Zehenspitzen, und zwar langsam
hoch und langsam wieder runter. Man kann sich dabei an einem Stuhl festhalten, besser ist
die Übung allerdings im Freistehen. Ebenfalls 10 mal wiederholen. Zudem kann man einfach
mal im Zimmer, Haus oder Garten abwechselnd normal oder auf Zehenspitzen herumlaufen.

Dann gibt es noch eine einfache Übung, und zwar das Marschieren. Dazu hebt man ab-
wechselnd die Knie um 90 Grad angewinkelt hoch, so als wollte man marschieren. 10 mal
wiederholen. Das bringt tatsächlich viel für die Muskeln – allerdings nur, wenn man diese
einfachen Übungen jeden Tag mehrmals wiederholen.
Empfehlenswert ist auch, vom Sessel oder Stuhl aufzustehen, ohne sich abzustützen, und
umgekehrt, hinsetzen, ohne sich einfach in den Sessel plumpsen zu lassen ;o)).


Also Auf geht's.
🏋️‍♀️

Was tut man nicht alles! Aber es ist wichtig, die Muskeln zu stärken, um möglichst
lange beweglich und mobil zu bleiben ;o))).

~*~*~*~

Man muss den Leib rüsten,
damit er dem Geist gehorchen kann.

Cicero (Marcus Tullius Cicero (* 106 v. Chr. ; † 43 v. Chr.)
war der berühmteste Redner des alten Rom, zudem Anwalt,
Schriftsteller, Philosoph und Politiker

~*~
 Stand with Ukraine
Hört endlich auf, Kriege zu führen und Menschen zu töten.
Wer gibt euch überhaupt das Recht dazu?
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
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🌟KI-Bilder by Lauras Home and Garden🌟

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