sie verändert sich nur, sowohl bei uns Menschen,
als auch bei meinen geliebten Rosen.
als auch bei meinen geliebten Rosen.
Standen sie vor nicht allzu langer Zeit noch in voller Blüte und Schönheit,
so zehrt nun das Alter an ihren Blütenblättern. Aber nicht nur das Alter macht
ihnen zu schaffen, nein, es ist wie bei uns Menschen, die momentane Hitze.
Sie trocknen regelrecht aus, obwohl sie gewässert werden.
Es ist die trockene Luft und es sind die heißen Sonnenstrahlen, die ihren
Blütenblättern die Feuchtigkeit entziehen.
Andere, die sich über ein halbschattiges Wohlfühl-Gartenplätzchen freuen
können, befinden sich dagegen in der besten Blütezeit ihres Daseins.
Wie mögen Rosen sich fühlen, wenn die Kraft nachlässt, wenn sich ihre Blütezeit
dem Ende nähert und sie all ihre zarten Blütenblätter verlieren ?
Ihre ausgedörrten Blütenblätter fallen in dieser trocknen Luft nicht ab,
sie haben sich nur verändert und sehen jetzt aus, als wären sie aus Seide.
Irgendwie auch wunderschön. Sie wirken dadurch noch zarter und
zerbrechlicher. Ich habe sie ganz vorsichtig abgeschnitten und sie an ein
ruhiges Plätzchen gelegt, wo ich sie weiter bewundern kann.
Anders, die frische Blüte der Eden85 Rose. Sie ist gerade dabei ihre ganze
Schönheit zu entfalten. Sie hat eventuell etwas mehr Glück, denn in dieser
Woche soll es mit den Temperaturen wieder etwas abwärts gehen.
Auch sie ein Opfer der trockenen Luft. Ihrer Schönheit tut das keinen Abbruch.
Zwei Grazien, die ihr Leben noch vor sich haben.
Trotz aller Wetterkapriolen, Unwetter, Starkregen, Hagel, Sturm, Hitze und
Trockenheit, sie halten durch und blühen in diesem Jahr schöner denn je.
Ihre grünen Blätter sind gesund. Sie zeigen weder Anzeichen von Mehltau
oder Rostflecken. Das extrem wechselnde Wetter scheint ihnen - im Gegen-
satz zu vielen Menschen - nichts anhaben zu können.
Sie bereiten uns auch in diesem Jahr wieder sehr viel Freude.
Der Sommer ist überhaupt recht angenehm. Es ist zwar heiß, aber nicht so
schwül, wenn auch - wie in den Nachrichten zu hören war - die Trockenheit
ein Problem für die Trinkwasserversorgung darstellt.
Sollte der Sommer so extrem trocken werden, wie der im vergangenen Jahr,
dann werden die Probleme noch zunehmen. Aber davon wollen wir uns die
derzeit schönen Sommertage und Nächte nicht verderben lassen. Schlafen
lässt es sich auch wieder gut, was besonders wohltuend ist.
Die angekündigten Tageshöchsttemperaturen für unsere Region sind bisher
nur einmal erreicht worden. Auch gestern schaffte es das Barometer "nur"
bis auf 28 Grad. Doch die Sonne brennt bei der niedrigen Luftfeuchtigkeit,
die in den vergangenen Tag teilweise nur um die 30% lag.
Jetzt beginnen die Hortensien zu blühen - auch eine Augenweide.
Sie benötigen allerdings viel Wasser. Daher hoffe ich, dass von Westen oder
Osten - eigentlich egal woher - bald ein paar dicke, fette, graue Regenwolken
(ohne Gewitter oder Unwetter) herbeirauschen, die uns ein paar ausgiebige
Schauer bescheren. Die Regentonne ist fast leer und müsste dringend
aufgefüllt werden.
~*~
Wer in seinem INNEREN geordnet und wohlbestellt ist,
der kümmert sich nicht um das sonderbare und verkehrte
TREIBEN der Menschen.
Nur soweit wird der Mensch gehindert und zerstreut,
als er von den DINGEN in sich aufnimmt.
Thomas von Kempen
~*~
Sich eine solche Erkenntnis bewusst zu machen, tut gut,
zumal das sonderbare und verkehrte Treiben der Menschen
absolut nicht zu verstehen ist.
Mir fehlen inzwischen auch die Worte für dieses unsägliche
und verwirrte Treiben der Menschen.
Sollen sie alle machen was sie wollen,
es kümmert mich nicht mehr.
~*~
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