Montag, 1. Juli 2019

Schönheit vergeht nicht,

sie verändert sich nur, sowohl bei uns Menschen,
als auch bei meinen geliebten Rosen.
 
 
Standen sie vor nicht allzu langer Zeit noch in voller Blüte und Schönheit,
so zehrt nun das Alter an ihren Blütenblättern. Aber nicht nur das Alter macht
ihnen zu schaffen, nein, es ist wie bei uns Menschen, die momentane Hitze.
Sie trocknen regelrecht aus, obwohl sie gewässert werden.
Es ist die trockene Luft und es sind die heißen Sonnenstrahlen, die ihren
Blütenblättern die Feuchtigkeit entziehen.

 
Andere, die sich über ein halbschattiges Wohlfühl-Gartenplätzchen freuen
können, befinden sich dagegen in der besten Blütezeit ihres Daseins.

 
Wie mögen Rosen sich fühlen, wenn die Kraft nachlässt, wenn sich ihre Blütezeit
dem Ende nähert und sie all ihre zarten Blütenblätter verlieren ?
 
 
Ihre ausgedörrten Blütenblätter fallen in dieser trocknen Luft nicht ab,
sie haben sich nur verändert und sehen jetzt aus, als wären sie aus Seide.
Irgendwie auch wunderschön. Sie wirken dadurch noch zarter und
zerbrechlicher. Ich habe sie ganz vorsichtig abgeschnitten und sie an ein
ruhiges Plätzchen gelegt, wo ich sie weiter bewundern kann.
 
 
Anders, die frische Blüte der Eden85 Rose. Sie ist gerade dabei ihre ganze
Schönheit zu entfalten. Sie hat eventuell etwas mehr Glück, denn in dieser
Woche soll es mit den Temperaturen wieder etwas abwärts gehen.
 
 
 Auch sie ein Opfer der trockenen Luft. Ihrer Schönheit tut das keinen Abbruch.
 
 
Zwei Grazien, die ihr Leben noch vor sich haben.

 
Trotz aller Wetterkapriolen, Unwetter, Starkregen, Hagel, Sturm, Hitze und
Trockenheit, sie halten durch und blühen in diesem Jahr schöner denn je.
Ihre grünen Blätter sind gesund. Sie zeigen weder Anzeichen von Mehltau
oder Rostflecken. Das extrem wechselnde Wetter scheint ihnen - im Gegen-
satz zu vielen Menschen - nichts anhaben zu können.

 
Sie bereiten uns auch in diesem Jahr wieder sehr viel Freude.
 
 
Der Sommer ist überhaupt recht angenehm. Es ist zwar heiß, aber nicht so
schwül, wenn auch - wie in den Nachrichten zu hören war - die Trockenheit
ein Problem für die Trinkwasserversorgung darstellt.

 
Sollte der Sommer so extrem trocken werden, wie der im vergangenen Jahr,
dann werden die Probleme noch zunehmen. Aber davon wollen wir uns die
derzeit schönen Sommertage und Nächte nicht verderben lassen. Schlafen
lässt es sich auch wieder gut, was besonders wohltuend ist. 
 
Die angekündigten Tageshöchsttemperaturen für unsere Region sind bisher
nur einmal erreicht worden. Auch gestern schaffte es das Barometer "nur"
bis auf 28 Grad. Doch die Sonne brennt bei der niedrigen Luftfeuchtigkeit,
die in den vergangenen Tag teilweise nur um die 30% lag.
 
 
Jetzt beginnen die Hortensien zu blühen - auch eine Augenweide.
Sie benötigen allerdings viel Wasser. Daher hoffe ich, dass von Westen oder
Osten - eigentlich egal woher - bald ein paar dicke, fette, graue Regenwolken
 (ohne Gewitter oder Unwetter) herbeirauschen, die uns ein paar ausgiebige
Schauer bescheren. Die Regentonne ist fast leer und müsste dringend
aufgefüllt werden.
 
~*~
 
Wer in seinem INNEREN geordnet und wohlbestellt ist,
der kümmert sich nicht um das sonderbare und verkehrte
TREIBEN der Menschen.
Nur soweit wird der Mensch gehindert und zerstreut,
als er von den DINGEN in sich aufnimmt.
Thomas von Kempen
 
~*~
 
Sich eine solche Erkenntnis bewusst zu machen, tut gut,
zumal das sonderbare und verkehrte Treiben der Menschen
absolut nicht zu verstehen ist.
Mir fehlen inzwischen auch die Worte für dieses unsägliche
und verwirrte Treiben der Menschen.
Sollen sie alle machen was sie wollen,
es kümmert mich nicht mehr.
 
~*~
 
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Mittwoch, 26. Juni 2019

An heißen Sommertagen

ist chillen, relaxen und Müßiggang angesagt.
Wenig bewegen, nur das Nötigste im Haushalt tun und ansonsten raus in den
Schatten. Zuerst hatte ich mir vorgenommen, mich innerhäusig aufzuhalten,
aber dann stellte ich fest, dass es draußen - insbesondere im Schatten - recht
angenehm, wenn auch heute wieder etwas zu heiß war. Da ein leichter Wind
ging, war es erträglich.
 
 
Nachdem ich den Durst der Rosen- und anderer Kübelpflanzen gleich morgens
gestillt und die Knuddels versorgt hatte, ging es also in den Garten.
 
 
Temperaturmäßig war es heute etwas "kühler" als gestern. Während das
Barometer gestern bis über die 30 Grad-Marke kletterte, blieb sie heute
darunter - bei "nur" 28 Grad. Das war unter dem Sonnenschirm im
schattigeren Teil des Gartens ganz gut auszuhalten.
 
 
Die Rosen leiden mal wieder unter der Hitze. Die Blüten lassen die Köpfe
hängen und welken sehr schnell. So habe ich mich ihrer erbarmt und alle
trockenen Blüten entfernt.


Als Belohnung gab es zum Tee am Nachmittag ein Apfeltäschchen mit
restlicher Sahne, welches mir der Professor gestern mitgebracht hat,
mein lieber, guter Freund.

 
Während die Knuddels unter dem Tisch schliefen und die Vögelchen um mich
herum fröhlich trällerten, habe ich einfach die Seele baumeln lassen und diesen
herrlichen Sommertag genossen.
 
Später, beim Zubereiten des Abendessens (Matjes-Hering mit Pellkartoffeln und
gemischtem Salat - dazu ein leichter Weißwein,), hörte ich im Küchenradio, dass
das Trinkwasser in einigen Orten NRW's bereits knapp wird. Du meine Güte, und
wir stehen erst am Anfang des Sommers. Wie soll das erst im Hochsommer
werden. Regen ist lt. Wetterbericht weit und breit keiner in Sicht.
Die Temperaturen sind für den Monat Juni wirklich heftig - rekordmäßig. Auch
gestern Abend waren um 22:30 Uhr immer noch knapp 30 Grad angezeigt.
Gegen Morgen - um 4:26 Uhr war ich, dank des einsetzenden Vogelkonzertes
dann endgültig hellwach. Um diese Zeit waren es immerhin noch oder schon
22 Grad. An Schlafen war da nicht mehr zu denken - auch die Knuddels waren
unruhig.
Ich mag diese lauen Sommernächte zwar sehr, ganz besonders, wenn der
Himmel voller Sterne hängt, aber so ganz ohne Schlaf ist man am nächsten Tag
ganz schön gerädert. Daher bin ich unendlich dankbar, dass ich nicht mehr
arbeiten muss. Nach einer schlaflosen Nacht, fällt es sicherlich nicht leicht, sich
konzentrieren zu müssen.
 
 
 
Wie dem auch sei, der Sommer ist da - und wie er da ist !
Ich hätte nichts dagegen, wenn er ein kleines Päuschen zur Abkühlung
einlegen und uns ein paar sanfte Landregenschauer gönnen würde.
Am liebsten in der Nacht damit alle wieder durchschlafen können und
am nächsten Tag ausgeruht und fit sind.
 
~*~
 
Alle, sage ich, streben dorthin zur Freude, aber wo sie
dauerhafte und große Freude finden,
wissen sie nicht.
Seneca
 
~*~
 
PS: Ich kann zweihundert Mal Korrekturlesen - es bleiben doch immer wieder
Fehler hängen. Also, wer einen findet, kann ihn gerne behalten ;o).
 
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Dienstag, 25. Juni 2019

Vor ein paar Tagen

 fegte diese Böenwalze über uns hinweg.
Das sah ziemlich beängstigend aus, so, als drohte eine hohe Welle auf
das Haus zuzurollen.
  
 
 Sie kam ganz langsam und zum Greifen nahe auf uns zu.
Als ich sie entdeckte, wusste ich sofort was gleich losgeht, denn eine
solche Böenwalze zog im Juli 2010 schon einmal über uns hinweg.
  
 
Hier auf dem Foto sieht man, dass es noch relativ windstill ist, aber in dem
Moment, als diese Wolkenformation über das Haus hinweg zog, brach eine
gewaltige Sturmböe, begleitet von Starkregen und Hagel, los.
 
Glücklicherweise hatte ich gleich morgens eine E-Mail vom DWD erhalten,
in der wieder vor einem schweren Gewitter mit Sturm gewarnt wurde.
So konnte ich vorher alles rechtzeitig in Sicherheit bringen, die Sonnen-
schirme schließen und zubinden.
Nach einer halben Stunde war alles vorbei und wieder einmal Aufatmen
angesagt, denn das schwere Gewitter ist um uns herumgezogen.
 
Die Rosen haben den Sturm gut überstanden.
Viel mehr leiden sie unter der extremen Hitze, die den Sommeranfang
pünktlich eingeläutet hat. Etwas heftig, wie ich finde, aber wer würde sich
über extremes Wetter - egal zu welcher Jahreszeit - überhaupt noch
wundern.
 
Wenn man den Meteorologen glauben kann, dann soll es genauso
heftig, sprich heiß, weitergehen. Heiß, heißer, extra heiß.
Steht uns wieder ein solch extrem heißer Sommer wie im letzten Jahr
bevor ? Heute zeigt das Barometer 29,9 Grad. Das geht gerade noch.
Aber alles über 30 Grad wäre tatsächlich des Guten zu viel.
40 Grad nicht mehr auszuhalten. Puh !
Hoffentlich wird der Sommer nicht so trocken wie im letzten Jahr.
Die Natur hat genug unter den heißen Temperaturen gelitten.
Heute sind für unsere Region 38° angesagt.
Schaun wir mal - wie's wird.
 
Beim Wetter ist inzwischen wirklich alles möglich.
Es scheint in vielerlei Hinsicht und Bereichen nur noch extrem zuzugehen.
"Normal" - was immer man darunter auch verstehen mag -,
scheint auf dieser Welt nicht mehr möglich zu sein.
 
 
 Ach, wenn ich meinen geliebten Garten nicht hätte,
der entschädigt für so viele tägliche, negative Nachrichten.
Hier kann ich mit meinem Freund und den Knuddels
noch so richtig entspannen, egal, was in der Welt
geschieht und was noch alles droht.
 
Nur die Unwetter machen mir wirklich Sorgen,
aber davor ist ja niemand mehr gefeit.
 
Machen wir das Beste aus dem Tag und freuen uns
über die vielen, kleinen Dinge und Glücksmomente,
die es ja auch immer noch gibt !
 Und ......
auf ein leckeres Erdbeer-Vanille-Eis mit roter Grütze
und Sahne am Nachmittag !
~*~
 
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Donnerstag, 20. Juni 2019

Der Traum vom Rosengarten

Wie oft hab' ich ihn schon seit meiner Kindheit geträumt,
den Traum von einem Dornröschen-Garten.
Großmutters Garten war dagegen kein Rosengarten. Zur damaligen Zeit,
also in der Nachkriegszeit, waren Obst und Gemüse viel wichtiger, als
ein Zier- oder gar ein Rosengarten.
In Großmutters Garten war nur ein winzig kleines Beet für Sommerstauden
reserviert. Die übrige Fläche bestand aus einer Wiese, auf der früchtetragende
Bäume, also Obstbäume wuchsen. Süß- und Sauerkirschen, Äpfel, Birnen,
Pflaumen, Pfirsiche und Aprikosen und am Wiesenrand sorgten Himbeer-
Stachelbeer und Johannisbeersträucher jeden Sommer für eine reiche Ernte
In einem anderen Teil des Garten wurden Gemüse, wie z.B. Bohnen, Tomaten,
Salat, Gurken, Möhren, Erbsen, Kartoffel, Rhabarber und sogar Erdbeeren
angebaut. Nur an beiden Seiten des Gartentores durften kleine, zart rosa-
farbene Röschen emporranken.
 
"Mein" geliebter Rosengarten
 
 
Dass mein Traum von einem Dornröschen Rosengarten einmal wahr werden
sollte, war für mich eigentlich so gut wie ausgeschlossen. In Berlin absolut
unmöglich und später auf der Insel hatte ich zwar auch einen Garten, aber
der war eher tropisch angelegt - mit Kokospalmen, Hibiskus, echtem Jasmin,
Oleander und Bougainvillea.

 
Und so verschwand mein Traum auch irgendwie im Nirwana. Also völlig aus
meinem Gedächtnis. Er kam spätestens seit meiner Berliner-Zeit einfach nicht
mehr vor, dieser Traum. Und als ich auf der Insel lebte und annahm den Rest
meines Lebens dort in trauter Zweisamkeit zu verbringen, schon gar nicht mehr.
Der Traum von einem "eigenen" Rosengarten war für mich ausgeträumt.

 
Erst vor etwa fünfzehn Jahren, also im "hohen" Alter von achtundfünfzig Jahren,
sollte sich mein Traum erfüllen. Wer hätte das gedacht ?!
Seither lebe ich wieder einen Traum, "meinen" Traum von einem Rosengarten.
Ja, man kann tatsächlich sein Leben träumen oder seinen Traum leben.

 
Allerdings hat es sich in meinem Leben einfach so ergeben, ohne mein direktes
Zutun, in Form von Pläne schmieden oder darauf hinarbeiten.

 
Ich kann mich noch an die vielen Sommer während meiner Berufstätigkeit erinnern,
als mein Freund und ich mit den Fahrrädern an einer Schrebergarten-Anlage vorbeifuhren
und ich jedes Mal dachte, wie schön es sein müsste, so einen kleinen Garten bepflanzen
und pflegen zu können.

 
Niemals, wirklich nie hatte ich auch nur einen Moment angenommen, dass ich
schon ein paar Jahre später, einen noch viel größeren Garten bepflanzen und
pflegen würde. Das große Glück inmitten eines Gartens, umgeben von einem
Wald in einer wundervollen Naturlandschaft, leben zu dürfen, war damals
einfach nicht vorstellbar.
 
Träume können wahr werden, wenn man das Leben einfach nimmt,
wie es kommt - ohne Pläne und ohne Ziel.
 
Pläne können durchkreuzt und Ziele nicht erreicht werden.
Was in beiden Fällen folgt  - ist Enttäuschung oder Ärger über sich selbst.
Lebt man aber jeden Tag, Tag für Tag und nimmt das Leben so an,
wie es sich ergibt,
dann sind freudige Überraschungen zu jeder Zeit möglich.
Nur wer zu viel erwartet, kann bitter enttäuscht werden
und wer alles will, ohne etwas aufzugeben, kann alles verlieren,
denn alles im Leben hat seinen Preis.
 
~*~
 
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Dienstag, 18. Juni 2019

Kleine Gartengäste

  und edle Gartenrosen im Bild - ohne viele Worte.

 Leonardo da Vinci Rose
 

 Ein Bienchen in den Deutzieblüten
 

 Ein Grashüpfer auf einem Blatt
 
 
 Schneewittchen Rose
 


Eine Blattlaus
 
 

Märchenzauber Rose nach einem Regenschauer
 
 
Lilienhähnchen
 
 
Marie Curie Rose im Halbschatten
 

Spinne in verblühter Cinderella Rose
 
~*~
 
Gartenglück und Sommersonnentage zum Genießen.
 
Weil sie so schön ist, die Marie Curie Rose hier noch einmal :o).
 
Diese Farben leuchten in der Sonne - wunderschön !
 
~*~
 
Seelenruhe, Heiterkeit und Zufriedenheit
sind die Grundlage allen Glück,
aller Gesundheit und des langen Lebens.
 
Christoph Wilhelm Hufeland
 
~*~
 
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Donnerstag, 13. Juni 2019

Der Frieden der Stille

 Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast
und denke an den Frieden der Stille.
 


So weit als möglich, ohne dich aufzugeben,
sei auf gutem Fuß mit jedermann.
Sprich deine Wahrheit ruhig und klar aus,
und höre andere an,
auch wenn sie langweilig und unwissend sind,
denn auch sie haben an ihrem Schicksal zu tragen.
Meide die Lauten und Streitsüchtigen.
Sie verwirren den Geist.
 
 
Vergleichst du dich mit anderen,
kannst du hochmütig oder verbittert werden,
denn immer wieder wird es Menschen geben,
die bedeutender oder schwächer sind als du. 
 
 
Erfreue dich am Erreichten und an deinen Plänen.
Bemühe dich um deinen eigenen Werdegang,
wie bescheiden er auch sein mag;
er ist ein fester Besitz im Wandel der Zeit.

 
Sei vorsichtig bei deinen Geschäften,
denn die Welt ist voller Betrügereien.
Aber lass deswegen das Gute nicht aus den Augen,
denn Tugend ist auch vorhanden:
 

 
Viele streben nach Idealen,
und Helden gibt es überall im Leben.
Sei du selbst.
Täusche vor allem keine falschen Gefühle vor.
Sei auch nicht zynisch, wenn es um Liebe geht,
denn trotz aller Öde und Enttäuschungen verdorrt sie nicht,
sondern wächst weiter wie Gras.
 

 
 Höre freundlich auf den Ratschlag des Alters,
und verzichte mit Anmut auf die Dinge der Jugend.
Stärke die Kräfte deines Geistes,
um dich bei plötzlichem Unglück dadurch zu schützen.
Quäle dich nicht mit Wahnbildern.
Viele Ängste kommen aus Erschöpfung und Einsamkeit,
 

 
Bei aller angemessenen Disziplin,
sei freundlich zu dir selbst.
Genau wie die Bäume und die Sterne,
so bist auch du ein Kind des Universums.
Du hast ein Recht auf deine Existenz.
 

 Und ob du es verstehst oder nicht,
entfaltet sich die Welt so wie sie soll.
Bleibe also in Frieden mit Gott,
was immer er für dich bedeutet,
und was immer deine Sehnsüchte und Mühen
in der lärmenden Verworrenheit des Lebens seien -
bewahre den Frieden deiner Seele.
Bei allen Täuschungen, Plackereien und zerronnenen Träumen,
ist es dennoch eine schöne Welt.
 
 
 
Sei frohgemut.
Strebe danach glücklich zu sein.
 
"Desiderata" ist ein Prosagedicht von Max Ehrmann.
Es wurde 1927 veröffentlich.
 
~*~
 
Weise Worte, bei denen es sich lohnt innezuhalten und
sich gerade in dieser chaotischen Welt und Zeit, immer wieder
der wesentliche Dinge im Leben zu besinnen.
 
Ich wünsche allen, denen es momentan nicht so gut geht,
insbesondere meiner lieben Freundin Andrea in Berlin,
weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen.
Alles wird gut !
 
~*~
 
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Montag, 10. Juni 2019

Ein Sonnenbad

 am Morgen des Pfingstsonntag haben sich die beiden Knuddels noch gegönnt,
bevor es sich am Nachmittag wieder eintrübte und dicke, fette, fette, dunkel-
graue, Regenwolken die Sonne verdeckten. So viel zum vorhergesagten
sonnigen Pfingstwochenende, welches unsere Wetterexperten mit ihren
Satellitenbildern- und Wetter-Radar-Ausrüstungen, prognostiziert haben.
Alles für die Katz. Das Wetter macht eben was es will.
Nachdem das mit dem schönen Pfingstsonntagwetter in die Hose ging, soll es
nun auch am Pfingstmontag wieder so richtig krachen.
 
 
Im Osten des Landes soll es wieder bis 34° heiß werden und der Westen
bei kühlen Temperaturen im Regen versinken - oder wie der Wetter-Experte
es ausdrückte: in der Schafskälte verharren.
 
 
Den zwei Knuddels ist das ziemlich egal, sie haben das bisschen Sonne und die
Wärme genossen. Tinka zieht dagegen das kühle Innere des Hauses vor.
 In ihrem Alter verträgt sie die Sonne nicht mehr so gut und schläft außerdem
sehr viel.
Auch wenn das Wetter zu wünschen übrig ließ, habe ich die Zeit genutzt und
ein paar Stunden im Garten gewühlt, neue Stauden gepflanzt und mit der
Unterstützung unseres Professors wurde danach die japanische Maienkirsche
ein wenig zurückgeschnitten sowie einige stark gewachsenen Hecken in Form
geschnitten. Dank des vielen Regens wächst und gedeiht alles ganz prächtig.
 
 
Eben noch draußen in der Sonne - und nun schon wieder innerhäusig.
Auch Paulinchen scheint sich über das wechselhafte Wetter zu wundern.
Sie sind bei schönem Wetter so gerne an der frischen Luft -richtige
Luftsprünge machen sie, wenn sie raus dürfen.




Nun harren sie wieder im Haus aus, bis die Sonne hoffentlich bald wieder
hinter der grauen Wolkendecke hervorkommt und wir, so lange es trocken
bleibt, gegen Mittag mit unserem Professor, zu einem Spaziergang aufbrechen.
 
Bis jetzt ist es eigentlich angenehm kühl, auch nachts schläft es sich bei
diesen Temperaturen besonders gut - so lange kein Gewitter über uns tobt.
Puh, das war wirklich heftig !
 
Schaun wir mal, was uns der Tag bringt.
Auf jeden Fall bringt er uns zum Tee einen leckeren Erdbeerkuchen -
selbstverständlich mit Sahne !
 
FREUDE !
 
 
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PS: Ich habe meinen gestrigen Filmabend bei einem Gläschen Rotwein
wieder sehr genossen. So schön und so romantisch !
Zum Dahinschmelzen.
Gibt es solche tollen Männer wie diesen Denys heute überhaupt noch ?
Und was für ein Leben diese beiden Menschen führen durften !
Aufregender und abenteuerlicher als von 8:00 bis 17:00 in einem Büro zu
sitzen oder in einer Fabrik zu arbeiten ist es auf jeden Fall - oder ?
Und doch hat alles seinen Preis - und der ist oft sehr hoch.
Wer alles wagt, muss auch alles ertragen können.
Das kenne ich aus eigener Erfahrung.
Und doch lohnt es sich und macht außerdem stark.
Ich würde es immer wieder genau so machen.
Andere träumen ihr Leben, ich lebte meinen Traum und
bereue absolut nichts.
Alleine die Erinnerungen sind unbezahlbar.
 
~*~
 
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