Freitag, 12. Juni 2026

Es nimmt kein Ende

Das heißt, die alten Kriegsherren finden kein Ende und sorgen jeden Tag für neue
Schlagzeilen mit ihrem chaotischen Handeln. Jedenfalls sieht es so aus, als würden
sie ihre begonnenen Kriege nicht so schnell wieder loswerden. Sie finden keinen
Ausweg, ohne Gesichtsverlust wieder da rauszukommen. Vorher zu denken, soll
im Leben sehr hilfreich sein. Das setzt allerdings voraus, auch denken zu können.
Einfach aus dem Bauch heraus mal eben ein anderes Land anzugreifen, noch dazu
völkerrechtswidrig, kann böse enden und zudem anders, als vorher angenommen.

Nach dem Chaos entstehen Frieden und eine neue Weltordnung

~**~

Der kleine, alte Zar hat dem Westen während einer Rede auf dem Wirtschaftsforum in
St. Petersburg, eine kurzsichtige und aggressive Politik vorgeworfen. Ach ja? Und als was
könnte man das bezeichnen, was er in der Ukraine treibt? Ist das nicht sogar eine Steigerung
kurzsichtiger und aggressiver Politik? Wenn der kleine, alte Mann noch ein Minimum an
Größe besitzt, dann würde er seinen sinnlosen Krieg beenden und aufhören, Menschen zu
töten sowie das eigene Land vor dem endgültigen wirtschaftlichen Ruin bewahren.

Da steht der großartige Deal- und Peacemaker, ihm in nichts nach. Während die Bürger im
»Land of the Free« unter den hohen Lebensmittel- und Benzinpreisen stöhnen, freut sich der
großartige Dealmaker über die Inflation: „Die Zahlen sind großartig. Ich liebe Inflation“, teilte
er der Presse im ovalen Büro mit. Dagegen reagierte er in einem anderen Interview auf die
gestellten Fragen mit hochrotem Kopf so wütend, dass er aufstand und den Raum einfach
verließ. Manchmal kommt er mir vor, wie ein kleines Kind, das mit dem Fuß aufstampft,
wenn es nicht bekommt, was es will. Jetzt eskaliert er mal wieder im Iran, nachdem er doch
jeden zweiten Tag ankündigte, kurz vor einem Deal zu stehen. Was sind diese beiden alten
Männer doch für sonderbare Chaoten, Verlierer und Versager auf ganzer Linie. Aber viel-
leicht bin ich ja auch nur zu dumm, deren Handeln zu verstehen. Ganz sicher haben beide
alten Männer eine Strategie und verfolgen einen ausgeklügelten Plan, der sie zu ihrem ange-
strebten Ziel führt. Ich bin halt nur nicht in der Lage das zu verstehen. Das gebe ich gerne zu.

Zuletzt war zu lesen, der großartige Mr. Deal- und Peacemaker habe erneute Angriffe auf
den Iran wieder abgesagt, mit der Begründung, das iranische Staatsoberhaupt habe einem
Deal zugestimmt. Als er gefragt wurde, warum er dieses Mal so zuversichtlich sei, antwortete
er: „Weil wir sie schwer getroffen haben.“ Sollte er jedoch wie angekündigt, die Wasser-
versorgung im Iran zerstören, begeht er ein Kriegsverbrechen. Ob ihm das bewusst ist?
Na ja, nach dem Wochenende und der Unterzeichnung des Deals kehrt ja endlich Ruhe ein
und wir können wieder hoffnungsfroh in die Zukunft schauen. Dumm nur, dass der Iran
davon gar nichts weiß und den Aussagen des Peacemakers widerspricht. 
Der Mr. Peacemaker verfügt tatsächlich über einen enormen Unterhaltungswert.


Und der große Führer des Reichs der Mitte machte sich auf den Weg zum zweitbesten
Kumpel, des kleinen, alten Zaren. Das ließ aufhorchen. Was will der große Führer wohl
vom kleinen, dicken Diktator? Braucht er dessen Unterstützung, falls es zum Konflikt
um Taiwan kommt? Immerhin sind Japan und Südkorea nicht gerade deren Freunde.
Außerdem steht der kleine, dicke Diktator dem Kriegstreiber im Zarenland sehr nahe.
Das könnte dem großen Führer ein Dorn im Auge sein. Der kleine dicke Diktator hat
geopolitisch ziemlich an Bedeutung gewonnen, zumal er auf Teufel komm raus, atomar
aufrüstet.
Man darf gespannt sein, wozu dieser Besuch gut war, denn eigentlich machen sich ja
gerade so ziemlich alle auf den Weg zum großen Führer in das Reich der Mitte. Dass der
nun den kleinen, dicken Diktator aufsucht, muss einen bestimmten Grund haben. Es
scheint, als buhlen jetzt sowohl der große Führer als auch der kleine, alte Zar um die
Gunst des kleinen, dicken Diktator.
China hat sich längst zur Weltmacht entwickelt und die USA abgehängt. Dem großen
Führer gegenüber kann der großartige Mr. Dealmaker sich nicht erlauben, was er sich
den Europäern oder Ländern in Südamerika erlaubt, nämlich rumzupoltern und seinen
Willen durchsetzen zu wollen. Kein Wunder, dass er den großen Führer und den kleinen,
alten, brutalen Zaren bewundert. So, wie diese beiden Autokraten, würde er auch zu
gerne im »Land of the Free« herrschen. Denn mittlerweile weiß doch jeder, dass er
etwas gegen Demokratien hat.
Ach, er ist und bleibt ein armseliger, kleiner, alter Mann. Bedauernswert sind beide
alten Kriegsherrn.

 

»Man muss noch Chaos in sich haben,
um einen tanzenden Stern gebären zu können«.

Friedrich Nietzsche (* 1844 ; † 1900)
war ein deutscher Philosoph und Philologe

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Zu den Bildern empfehle ich,
dieser Musik zu lauschen:


~*~
 
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
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🌟Bilder und Clips mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟 

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