Von allem etwas: Fingerhüte, Hortensien, Rosen, Deutzie, Bauernjasmin, Hostas,
Wolken, Sonne, Regen, trübes Wetter, Abendrot, Bambus, Bäume und was sonst noch
so wächst und gedeiht. Und die Vögelchen singen dazu bis in den späten Abend hinein.
Es ist eine wahre Freude, ihnen zu lauschen.
Noch ist alles grün, sogar der Rasen. Doch das wird nicht mehr lange so bleiben, denn
die Hitzewelle hat uns erreicht. Dem Himmel sei Dank, allerdings auch mit viel Regen
in den vergangenen beiden Nächten, denn es gab natürlich – wie könnte es anders sein –
gleich nach dem ersten heißen Tag ein ordentliches Gewitter. Es hielt sich in Maßen,
genauso wie das Gewitter in der vergangenen Nacht.
Sommer, Sonne, Hitzewelle – es gibt sie noch, die Sommersonnenfaulenztage.
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Immer wieder kann ich mit Worten nicht beschreiben, wie wohl ich mich in meinem
kleinen Paradies fühle, und wie froh ich bin, jeden Tag hier mitten in dieser schönen
Natur aufwachen und leben zu dürfen. Es ist wirklich ein unbeschreibliches Glück,
hier in dieser Stille, fernab vom Lärm und Chaos der Welt, leben zu dürfen. Dennoch
bleibt das Weltgeschehen immer auch ein Thema.
Und schon steuert der Monat Juni seinem Ende entgegen. Jetzt nach der Sommer-
sonnenwende werden die Tage schon wieder kürzer und das letzte Halbjahr dieses
Jahres wird eingeläutet. Wie die Zeit vergeht! Jetzt stehen uns allerdings erst einmal
ein paar heiße »Gluthitzetage« bevor und die bringen natürlich ihre Unwetter mit.
Bisher wurden wir verschont, denn über den Regen habe ich mich gefreut, schon für
den Garten. Nur die richtigen Unwetter mögen bitte bleiben, wo sie sind, denn
starker Regen sowie Hagel und Sturm setzen der Natur und den Vögeln sowie den
Waldtieren ordentlich zu. Die Vögel, Eichhörnchen und Insekten freuen sich dagegen
ganz besonders über das abkühlende Nass. Und die Vögel genießen zusätzlich ein
kurzes Bad in den Vogeltränken.
Bin gespannt, wie sich der Rest des Sommers gestaltet. Am ersten Tag der Hitzewelle,
kletterte die Temperatur auch hier im Wald auf 30 Grad. A bit too much, so suddenly!
Vor allem nach der Schafskälte, die ihrem Namen alle Ehre machte.
Sonnenbrille und Sonnencreme liegen bereit und Faulenzen fällt mir bei diesem
Sommersonnenhitzewellenwetter eh nicht schwer, zumal im Garten jetzt gar nichts
getan wird - außer Relaxen. Ja, was denn sonst?! Das, was im Haus täglich zu tun
ist, wird gleich frühmorgens hurtig und zügig erledigt.
🌞🌻🍦 HAPPY SUMMER! 🍦🌻🌞
😎
~*~*~*~
Nun die Sonne soll vollenden
Ihre längste, schönste Bahn,
Wie sie zögert, sich zu wenden
Nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
Fühlt die ahnende Natur,
Und mir dünkt, bedeutsam schweige
Rings die abendliche Flur.
Ludwig Uhland (* 1787 ; † 1862)
war ein deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler, Jurist
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