Freitag, 26. Juni 2026

Die Prophezeiung

und die stammt nicht von mir, sondern von einem Blogger aus dem Zarenland.
Dieser Zarenland-Blogger sagt voraus: »Wir werden vernichtet. Das Land stecke
in einer verdammten Katastrophe.« Womit er absolut recht hat, wenn das alles
stimmt, was man so über die Lage im Zarenland und von der Front liest.


Nur, hoffentlich hat der kleine, alte, brutale Zar nicht gelesen, was dieser Blogger schreibt.
Denn falls er diese Prophezeiung gelesen oder gehört hat, sollte sich dieser Blogger nicht
in der Nähe eines Fensters oder in einem Auto aufhalten und keine Pilze essen. Es könnte
allerdings für den Rest seines Lebens auch ein ständiger Wohnsitz irgendwo in Jamal auf
ihn warten. Immerhin hat er ausgesprochen, was inzwischen viele Bürger des Zarenlandes
ebenfalls denken, aber nicht laut äußern dürfen. Insbesondere die Oligarchen werden ziem-
lich nervös. Aber nicht nur die, auch der Lügenbaron und der kleine, alte Zar selbst scheinen
so allmählich Muffensausen zu bekommen. Daher lässt das Regime vorsichtig durchblicken,
dass es zu Gesprächen bereit sei. Allerdings werfen sie dem großartigen Mr. Peacemaker vor,
sich nicht an die Vereinbarungen zu halten, die in Alaska besprochen wurden. Welche das
gewesen sein könnten, bleibt ein  Rätsel. Man kann jedoch vermuten, dass es sich dabei aus-
schließlich um Vorteile für den kleinen, alten Zaren handelt.

Das wiederum könnte bedeuten, dass der großartige Peacemaker die Ukraine bisher nicht
ausreichend unter Druck gesetzt hat. Das hat nun zur Folge, dass das Zarenland-Regime
die Geduld verliert und dem Peacemaker vorwirft, sich den Anti-Zarenland-Politikern ange-
nähert zu haben. Also den Politikern der EU u.a. Das wiederum kann als ein Zeichen dafür
gedeutet werden, dass der kleine, alte Zar, den großartigen Peacemaker, ausschließlich für
seine eigenen Zwecke umschmeichelt hat. Was offensichtlich war. Hegte der kleine, alte Zar
doch die Hoffnung, der alte Peacemaker würde den Helden der Ukraine dazu bewegen, den
unverschämten Forderungen des Zaren-Regimes zuzustimmen.
Gut, dass der Held der Ukraine sich darauf nicht eingelassen hat. Denn jetzt bekommt das
Zaren-Regime, was es verdient. Heftig eins auf die Mütze in Form von heftiger Gegenwehr
und Angriffe auch auf Ziele im tiefen Zarenhinterland. An Tankstellen wird sogar die
Abgabe von Benzin mittlerweile begrenzt, weil die ukrainischen Angriffe auf Öldepots,
Raffinerien sowie auf Pipelines und die Energieversorgung dazu geführt haben, dass der
Treibstoff knapp geworden ist. Das Regime hat inzwischen den Export von Rohöl gestoppt
und muss Treibstoff aus Kasachstan importieren, während die Preise immer weiter steigen.
Das kommt davon. Meine Großmutter (Gott hab sie selig!) würde jetzt sagen:
»Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.«


Kein Wunder also, dass der kleine, alte Zar dringend einen Ausweg aus seiner misslichen
Lage sucht und wieder alle Hoffnung auf Vermittlungsgespräche setzt. Mit wem auch
immer. Wie es aussieht, hat der Peacemaker jetzt allerdings das Interesse verloren, seinem
Ex-Buddy weiterhin hilfreich zur Seite zu stehen. Man führt die plötzliche Wende des Peace-
makers auf den G-7-Gipfel zurück und darauf, dass er jetzt hinter der Ukraine steht, weil sich
das Land erkennbar im Vorteil gegenüber dem Zarenland befindet. Das hat dazu geführt, dass 
sich der Ton aus dem Zarenland gegenüber dem Ex-Buddy Donny verschärft hat. Das Ver-
trauen sei verschwunden. Und so fordert der Lügenbaron Klarheit darüber, was auf dem
G-7-Gipfel passiert ist. Diese neuerliche Panik des Regimes erweckt den Anschein, als
werfe man dem ehemaligen »Buddy« des kleinen, alten Zaren vor, die Seiten gewechselt
zu haben. Doch dieser umgibt sich vorzugsweise lieber mit Siegern als mit Verlierern.
Zudem wird er sich, sollte es zu einem langfristigen Frieden kommen, den Lorbeerkranz
für den Erfolg selbst  aufsetzen wollen.

Diese beiden alten Männer, haben wahrlich ein großartiges Unterhaltungspotential. Wäre
die Lage nicht so ernst, könnte man sich über deren Show, die sie vor der gesamten Welt
veranstalten, wirklich köstlich amüsieren. Nachdem sich beide großspurig aufgespielt und
der  Welt als mächtige Herrscher präsentiert haben, stehen sie nun als Verlierer und
Versager da. Das hat schon etwas Amüsantes.

Aaaaber, jetzt, nachdem die Aussicht für den kleinen, alten Zaren, aus diesem sinnlosen
Krieg als Gewinner hervorzugehen, immer geringer wird, droht er mal wieder mit Atom-
waffen. Ob der große Führer des Reichs der Mitte damit einverstanden wäre, steht schon
wieder auf einem ganz anderen Blatt. Denn da wäre ja auch noch der kleine, dicke Diktator,
der von beiden umgarnt wird. Also vom kleinen, alten Zaren und vom großen Führer. Also
so für den Fall aller Fälle.


Bemerkenswert ist noch die Tatsache, dass der Diktator in Belarus, den Drohungen des
Helden der Ukraine, nachgegeben und die Technik für die Drohnen gegen das Zarenland,
abgeschaltet hat. Well done! Er scheint sich ebenfalls eher auf die Seite der Sieger zu 
bewegen, als einen Verlierer weiterhin zu unterstützen. Ein weiteres Problem für den
kleinen, alten, brutalen  Zaren. Wenn er jetzt noch vom großen Führer und vom kleinen,
dicken Diktator im Stich gelassen wird - im Falle des Falles, steht er ganz allein da auf
weiter Flur.
Wenn man bedenkt, dass dieser sinnlose, irrsinnige Krieg jetzt schon länger, als der
Erste Weltkrieg dauert, zudem über 1.3 Millionen Soldaten getötet oder verletzt wurden
und ein außerordentlicher wirtschaftlicher Schaden für das Zarenland entstanden ist, kann
man wohl davon ausgehen, dass der kleine, alte Zar jetzt selbst in größten Schwierigkeiten
steckt. Zumal er sich das alles selbst eingebrockt hat. Das könnte man auch zynisch als die
Ironie des Schicksals bezeichnen. Warum zieht er seine Soldaten nicht einfach ab?
Er sollte sich ernsthaft überlegen, zumindest auf das Angebot eines Waffenstillstandes
einzugehen, bevor die Lage für ihn vollkommen aussichtslos ist. Die Frage ist, welche
Möglichkeit es für ihn gibt, aus seiner Misere gesichtswahrend hervorzugehen. Nicht
einfach, denn ein Verlierer und Versager bleibt er in jedem Fall und das weiß die gesamte
Welt. Die Welt kann derzeit live verfolgen, wie sich ein vormals stolzes Land selbst zerstört,
genauer gesagt vom großen Möchtegernzar zerstört wird. Für den ist so ziemlich alles
dumm gelaufen. Ein alter Mann, der als großartiger Rückeroberer der ehemaligen Sowjet-
union in die Geschichte eingehen wollte und letztlich doch kläglich versagte.
Sollte er sich allerdings dermaßen in die Enge getrieben fühlen und keinen anderen
Ausweg sehen, also weiterhin auf seine Maximalforderungen bestehen und nicht die
Größe besitzen, auch Kompromisse einzugehen, dann könnte er sich tatsächlich ge-
zwungen sehen, bis zum Äußersten zu gehen. Das wäre allerdings eine noch größere
Dummheit, als die, die er gemacht hat, als er seinen sinnlosen Krieg begann.
Aber wer weiß schon, wozu dieser kleine, brutale, alte Mann fähig ist, wenn er nichts
mehr zu verlieren hat. Man darf nicht vergessen – er ist ein Macho und sehr aggressiv.

~*~*~*~

Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal.

Heraklit (* um 520 v. Chr.; † um 460 v. Chr.)
war ein vorsokratischer Philosoph

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Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
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