Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muss sich alles, alles wenden.
Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiss der Qual!
Nun muss sich alles, alles wenden.
Ludwig Uhland (* 1787 ; † 1862)
war ein deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler,
Jurist und Politiker
~*~
Ach, wenn die Welt doch nur mit jedem Tag schöner würde und sich alles zum Besseren
wenden würde! Und zwar hoffentlich bald. Stattdessen wird sie durch Kriegstreiber in
einigen Ländern in Schutt und Asche gelegt und Menschen sterben. Derzeit sieht es über-
haupt nicht danach aus, als würde sich alles zum Besseren wenden. Weder in der Welt
noch in Europa oder in unserem Land.
Wie es scheint, hat der Peace-War-Maker die Kontrolle über seinen Krieg verloren und
holt jetzt zum "Endschlag" aus. Die Reaktion des Iran, mag man sich gar nicht vorstellen.
Jetzt plant er sogar, eine wochenlange Bodenoffensive, um das Uran sicherzustellen.
Auch das Öl würde er sich gerne nehmen. Wen wundert das? Gleichzeitig droht er alle
Kraftwerke und Ölquellen zu zerstören. Er geht also wieder ein großes Risiko ein, weil
US-Soldaten ihr Leben verlieren können. Der Iran hat bereits angekündigt, diese Truppen
in Brand zu setzen. Man muss sich nur mal in die Lage der Soldaten versetzen, die sich
auf dem Weg in den Iran befinden. Seinen Sohn will der Peacemaker nicht in der Armee
sehen, obwohl das von vielen US-Bürgern gefordert wird. Wen wundert das?
Die EU-Mitgliedsstaaten und die NATO bezeichnet er als Feiglinge, weil sie nicht willig
sind, sich an seinem Krieg zu beteiligen. Hatte der Mr. Peacemaker seinen Friedensrat
nicht vorrangig gegründet, um dauerhaften Frieden in von Krisen und Konflikten geschüt-
telten Gebieten zu schaffen? Stattdessen war zu lesen, dass die WHO sich auf den Einsatz
von Atomwaffen vorbereitet. Aufgrund der zunehmenden Eskalation im Iran-Krieg, müsse
mit einem nuklearen Zwischenfall gerechnet werden. Das allerdings sei das »Worst-Case-
Szenario«, heißt es.
Jetzt steigt auch die Huthi-Miliz in den Krieg ein und feuert eine Rakete auf Israel ab.
Der Peacemaker verkündete, Gespräche mit dem Iran zu führen, was der Iran jedoch
nicht bestätigt und auch kein großes Interesse daran hat, es sei denn, seine Bedingungen
werden erfüllt. Und das wird nicht geschehen.
Das Mullah-Regime scheint vom Möchtegernzar gelernt zu haben, wie man den Peace-
maker an der langen Leine zappeln lässt. Und das machen sie richtig gut, auch wenn es
zum Schaden für die gesamte Weltwirtschaft ist und ein zusätzliches Problem für den
Peacemaker bedeutet.
Die Ironie des Schicksals:
Das Mullah-Regime könnte ganz einfach sagen:
You don't have the cards, and you are
playing with World War III.
.
Ein US-Experte entlarvt den US-Peacemaker. Er meint, dessen Dummheit sei sein Erfolgs-
geheimnis. Es sei genau diese Dummheit, die ihn politisch attraktiv mache. Hallo, was ist
denn das für ein Experte? Dummheit attraktiv? Oh Mann, das ist alles so irre, dass es mir
schwerfällt, zu glauben, dass das alles wirklich geschieht und ich nicht nur schlecht träume.
Wenn ich es recht überlege: Muss man allerdings tatsächlich dumm sein, um einen Krieg
vom Zaun zu brechen, noch dazu im Nahen Osten. Andere kluge Köpfe sind davon über-
zeugt, dass der »King« geisteskrank sei. Wenn man sich einige seiner Auftritte anschaut,
und hört, was der so von sich gibt, könnte man das wahrlich für möglich halten.
Ich frage mich, ob der Peacemaker, der bereits von einem Sieg fabuliert, seine eigenen Ge-
schichten glaubt. Er hat jedenfalls eine ausgeprägte Begabung, sich die Dinge schönzu-
reden und zusammenzulügen. Gleichzeitig hat er etwas von einem Komiker, den man nicht
ganz ernst nehmen kann. Trotzdem glauben viele Amerikaner seine Märchen. Über 21
Millionen US-Dollar wurden bisher auf einen Waffenstillstand vor dem 31. März gewettet -
und der ist heute! Da wird mit Krieg und Tod Profit gemacht. Wer mag wohl hinter diesen
Wett-Deals stecken?! Fällt nicht schwer, das zu erraten – oder? Tatsächlich scheint dem Peace-
maker die Lust an seinem Krieg vergangen zu sein, denn er »denkt« darüber nach, den Krieg
zu beenden – auch wenn die Straße von Hormus blockiert bleibt. Na, das hat der ja wieder toll
hingekriegt, denn sollte er das wirklich so meinen, was man ja nie genau weiß, dann ist eine
Weltwirtschaftskrise sehr wahrscheinlich.
Ein Krieg der Amis, der – wie vorhergesagt – mal wieder im Chaos endet.
Mittlerweile zeigen viele US-Bürger ihm zwar die »Rote Karte«, und demonstrieren in allen
US-Staaten gegen den »King«, und seinen autokratischen Regierungsstil, seine Anhänger
stehen jedoch treu zu ihm. Hatte er den Bürgern nicht vor der Wahl ein »Goldenes Zeitalter«
versprochen? Daraus wird wohl nichts werden. Das Gegenteil wird der Fall sein. Es sieht
eher nach einem »finsteren Zeitalter« aus.
Jetzt bereiten sich Grönland und Kuba auf einen US-Angriff vor. Dänemark verlegt bereits Spezialeinheiten nach Grönland.
Der Möchtegernzar und der Peacemaker, zwei Genies, die sich für die Größten auf diesem
Planeten halten, auf die dennoch ein böses Ende wartet. Während einige Historiker den
Peacemaker für die größte Bedrohung halten, sind andere kluge Köpfe der Meinung, der
feige Möchtegernzaren, der sich aus Angst versteckt, sei noch gefährlicher. Beide spielen ge-
wissermaßen ein apokalyptisches Spiel mit sich selbst, während bei dem einen die Dumm-
heit überwiegt, ist es bei dem anderen die deutlich zunehmende Paranoia. Zwei von Groß-
machtfantasien besessene Genies, die mit Dummheit und Paranoia, den Dritten Weltkrieg
riskieren. Denn sie wissen nicht, was sie tun! Daher wundert es nicht, dass jetzt auch die
Golfstaaten wütend auf den Peacemaker sind. Sollte die Huthie-Miliz jetzt noch die Meeres-
enge im Roten Meer blockieren, wären die Folgen auch für Europa enorm. Allein durch die
Blockierung der Straße von Hormus, soll der Ölpreis in Europa um bis zu 50 % steigen.
Für den asiatischen Raum wird sogar eine Mega-Versorgungskrise befürchtet.
Die Welt befindet sich mehr oder weniger am Abgrund. Wie sie da wieder heil rauskommen
soll, dazu fehlt mir die Fantasie. Der kanadische Premierminister Mark Carney, ein kluger
Kopf, schmiedet derweil an einer Anti-Trump-Allianz mit über vierzig Staaten. Das ist doch
mal eine gute Nachricht und ein Silberstreifen am Horizont.
Die aktuelle Situation verdeutlicht, wie fragil die globalen Handelsstrukturen sind. Die Ver-
netzung, die über Jahrzehnte hinweg Wohlstand und günstige Waren ermöglichte, erweist
sich in Kriegs- und Krisenzeiten als Achillesferse, da Störungen der Lieferkette weltweite Auswirkungen haben. Die Globalisierung hat zu enormen Abhängigkeiten geführt, die den
Welthandel belasten und das Wachstum deutlich abbremsen.
Falls die Welt die Kriegslust der beiden Mega-Genies übersteht, werden beide, einschließ-
lich Netanjahu, als Kriegsverbrecher, politische Versager und Zerstörer der Weltwirtschaft
in die Geschichte eingehen.
Well done, gentlemen!
Über unser Land zu schreiben, lohnt sich nicht mehr. Das habe ich aufgegeben.
Wie heißt es so schön? Da ist Hopfen und Malz verloren, oder der Letzte macht
das Licht aus.
Loswerden möchte ich allenfalls ein paar Worte zu dem Fall Fernandez/Ulmen, über den
seit Tagen im ÖRR und auch in Online-Zeitungen ausführlich rauf und runter berichtet
wird. Das Thema wurde außerdem von vielen Plattformen aufgegriffen und kommentiert.
Es soll sich angeblich um sexuelle Verbrechen handeln. Bewiesen ist noch nichts
Konkretes, aber das scheint bei der derzeitigen Berichterstattung keine Rolle zu spielen.
Es findet bereits eine Vorverurteilung statt, obwohl die Unschuldsvermutung nach wie
vor gilt. Es wurde sogar sofort zu Demonstrationen gegen Gewalt an Frauen aufgerufen.
Kaum Beachtung und öffentliches Interesse finden dagegen - geschweige denn gehen
Menschen auf die Straße, wenn in diesem Land beinahe täglich Frauen und Mädchen
Opfer von Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen werden, wobei es sich bei
den Tätern in der Regel um arabische Migranten handelt.
Wo bleibt hier der Aufschrei?
Wo bleibt hier das öffentliche Interesse?
Warum wird darüber nicht in sämtlichen Medien sowie den ÖRR
tagelang rauf und runter berichtet? Weil es zu viele Fälle sind?
Wo bleiben hier die Demonstrationen gegen die Täter?
Warum geht niemand für diese Opfer auf die Straße?
Haben diese Frauen und Mädchen einfach nur Pech gehabt?
Unerträglich, die Heuchelei in diesem Land!
~*~
Heuchelei ist die Tugend des Feiglings
Voltaire (1694 - 1778)
war französischer Philosoph der Aufklärung,
Historiker und Geschichts-Schriftsteller
~*~





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