Montag, 18. Mai 2026

Eine Regenwoche

 steht uns bevor. Eigentlich ist es regelrechtes Aprilwetter. Und weil Regen so schön
ist, habe ich doch mal wieder zur Lumix gegriffen und ein paar Fotos geschossen.
Die Sonne nutzt zwar bisweilen ihre Ellenbogen und versucht, sich durch die Wolken
hindurchzuquetschen, aber so richtig gelingen will ihr das nicht. Warm werden will
es auch nicht. Den Garten freut es und ich freue mich schon deshalb, weil der Erd-
boden für den Sommer gut durchfeuchtet wird. Außerdem halten die Blüten alle länger,
sowohl an den Rhododendren und den Azaleen als auch am Schneeballbaum. Auch die Vergissmeinnicht blühen noch vor sich hin. Sie halten in diesem Jahr extrem lange.
Während der Flieder und die Weigelie so allmählich verblühen, stehen nun die Deutzien
und Rosen in den Startlöchern. Dieses Frühjahr ist wettermäßig so anders als all die
Jahre zuvor. Vielleicht ist das sogar das normale Frühlingswetter. Der Mai als Wonne-
monat fiel in den vergangenen Jahren ganz anders aus. Vielleicht täuscht mich meine
Erinnerung auch. Egal, Wetter ist Wetter!


Oben sind  die kleinen Waldveilchen zu sehen. Ich mag sie so gerne, weil sie jedes Jahr
wiederkommen und sehr robust sind. Zudem vermehren sie sich, indem sie über den Erd-
boden krabbeln und sich selbst an Baumstämmen hochschlängeln. Die Rhododendren
blühen immer noch. Das Blatt gehört zu einem Ableger eines Haselnussbaumes, den ich
als Ableger selbst gezogen habe. Diesen werde ich jedenfalls als Strauch halten. Die Eich-
hörnchen lieben Haselnüsse.


Wettermix und des Professors geliebte Mohnblumen. Die dicke Taube ist gerade dabei
mit ihrem Partner ein Nest in einer der Stechpalmen zu bauen. Nicht gerade zu meiner
Freude, aber irgendwo müssen sie ja wohnen. 


So üppig bewachsen und strotzend vor frischer, grüner, geballter Kraft erinnert der
Garten derzeit an ein tropisches Paradies. Das wiederum sehr zu meiner Freude😊
Ein bisschen alte Heimat.


Dieser etwas tropisch anmutende Teil des Gartens, war meine Absicht. Ich mag leicht
verwilderte Gärten, in denen vor allem viele Bäume wachsen. Es ist so schön zuzusehen,
wenn das Licht im Wind mit dem Schatten tanzt. Im hinteren Teil des Gartens, also zur
Nord- und Ostseite hin ist es daher im Sommer auch immer angenehm kühl.


Ich liebe (mein) kleines Paradies, in dem ich nun seit 22 Jahren lebe. Auch wenn es mir nur
zur Hälfte gehört, so habe ich es doch nur geliehen für die Zeit, in der ich auf dieser Welt ver-
weilen darf. Nach meinem Freund und mir, dem die andere Hälfte gehört, werden sicherlich
noch viele andere Menschen hier leben, die dieses kleine Paradies hoffentlich weiter hegen
und pflegen werden und sich hier genauso wohlfühlen, wie ich das zu Lebzeiten getan
habe bzw. noch immer tue :o))


Immer aktiv. Am liebsten spielt der kleine Rüpel allerdings nicht mit seinen
Spielsachen, sondern mit allem, was so aussieht, als müsse es dringend
auf seine Nutzbarkeit untersucht werden – so wie das bei männlichen Wesen
halt so ist.
🐶
~*~*~*~

Alles geht, alles kommt zurück;
ewig rollt das Rad des Seins.
Alles stirbt, alles blüht wieder auf,
ewig läuft das Jahr des Seins.

Friedrich Nietzsche
(* 1844 ; † 1900)
war ein deutscher Philosoph und Philologe

~*~
 
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
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🌟Fotos by Lauras Home and Garden🌟 

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