Mittwoch, 6. Mai 2026

Frieden für die Welt

 Da sitzt er nun in seinem Bunker und verbringt, wie man in der Morgenpost lesen
konnte, siebzig Prozent seiner kostbaren Lebenszeit unter der Erde, der kleine, feige
Zar. Seine Angst vor Drohnen aus dem angegriffenen Feindesland ist so groß, dass
er sich immer mehr zurückzieht und keinem mehr vertraut. Das erinnert doch sehr
stark an einen anderen »großen« Kriegsherrn aus der Vergangenheit, der sich eben-
falls überschätzt hat und schließlich seine letzten Tage unterirdisch verbrachte. Das
soll nicht heißen, dass es des kleinen Zaren letzten Tage sind. Wie er allerdings zu
einem normalen Leben zurückkehren will, kann ich mir nicht so recht vorstellen.
Er hat nicht nur Angst vor Drohnen aus dem Feindesland, sondern auch vor einem
Putsch und der eigenen Bevölkerung, die inzwischen erfährt, wie es wirklich um
den  völkerrechtswidrigen Krieg ihres alten, kleinen Zaren und um die Wirtschaft
im Land steht. Er kann die Bürger des Landes nicht länger nach Strich und Faden
belügen, sie erfahren es auf andere Weise. Daher lässt er das Internet immer öfter
abschalten.


Siebzig Prozent seiner Zeit im Bunker ist er angeblich mit der Kriegsführung in der
Ukraine beschäftigt, so war zu lesen. Nun ja, viel scheint jedenfalls nicht dabei raus-
zukommen. Es sieht eher wie nach einer Geisterfahrt durch den Nebel aus.
Nein, seine »dreitägige Spezialoperation« läuft gar nicht gut für den kleinen Zaren.
Seine »Siege« sind die Einnahme von kleinen Dörfern, deren Namen niemand kennt,
oder verlassene Waldgebiete mit vereinzelten Häusern, aus denen die Menschen längst
geflohen sind, statt seine Soldaten mit Blumensträußen und Jubelrufen zu begrüßen.

Geschadet hat er dagegen der eigenen Wirtschaft und der Demografie. Das ist wahrlich
eine Leistung. Was ist von seiner starken Armee geblieben? Welches militärische Gerät
kann er für seine große Parade am 9. Mai, dem Sieg über Nazi-Deutschland, noch auf-
fahren? Panzer scheinen nicht dabei zu sein. Die befinden sich wohl irgendwo als
Schrott auf unbewohntem Gebiet im Feindesland. Er hat kaum noch etwas vorzuweisen,
worauf das Land einst »stolz« sein konnte. Im 5. Jahr seiner »dreitägigen Spezialope-
ration«, ist er kaum vorangekommen. Stattdessen hat er große Verluste eingefahren, so-
wohl militärisch als auch an Soldaten. Hinzu kommt die Zerstörung von Ölraffenerien,
einem großen Teil seiner militärischen Ausrüstung sowie Kampfflugzeugen durch die
Ukraine. Zudem hat er nicht nur zwei weiteren Ländern in die NATO verholfen,
sondern diese sogar noch zurück ins Leben gerufen.
Natürlich wünscht er sich an den beiden Tagen seiner Parade Ruhe. Wie peinlich wäre
es, wenn die Ukraine ihm mit Drohnen in die Parade fahren würde. Also droht er schon
mal vorab mit Vergeltung und schwerwiegenden Konsequenzen, sollte die Ukraine es
wagen, seine Parade zu stören.


Als ehemals »zweitstärkste Armee der Welt und Supermacht« muss er heute seinen zweit-
besten Kumpel in N-Korea um Hilfe anbetteln und Soldaten aus Kolumbien, Afrika oder
sonstwoher anwerben, wobei es ohne die Unterstützung aus China und dem Iran noch
 schlechter für ihn aussähe.
Und so schreitet er unbekümmert weiter voran ins eigene Verderben. Wahrscheinlich
in der verzweifelten Hoffnung, die guten, alten Zarenzeiten der Vergangenheit noch
retten zu können. Diese Zeiten dürften jedoch für immer vorbei sein. Er selbst hat dafür
gesorgt, dass von diesem einstmals stolzen Land nichts übrig bleibt als die Erinnerung
an diese alten Zeiten.

Derweil werden in Moskau die Sicherheitsvorkehrungen aus Angst vor ukrainischen
Drohnen massiv verschärft. Selbst seine engsten Mitarbeiter werden mittlerweile streng-
stens überwacht, so war es in verschiedenen US-Medien zu lesen. Besucher, die zum
kleinen Zaren vorgelassen werden, werden vorher gründlichst durchsucht und unter die
Lupe genommen. Diesen Besuchern und der von ihm in den Abgrund gesteuerten
Wirtschaft widmet er die restlichen dreißig Prozent seiner Zeit, wobei ihm die Bevöl-
kerung ziemlich egal ist. Niemand in seiner Nähe darf ein Handy mit Internetverbin-
dung bei sich tragen und im Staatsfernsehen ist er nur auf vorher aufgezeichneten
Video-Clips zu sehen.

Tja, das zeigt wieder einmal, wie sehr man sich sein eigenes Leben trotz Reichtum
und Luxus in Hülle und Fülle gründlich vermasseln kann. Das würde jeder halbwegs
normal denkende Menschen wohl als dumm bezeichnen. Kriege zu führen, ist immer
eine Dummheit – eine große Dummheit.
Wann lernen alte Männer, die bereits mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel haben, dass
Kriege nicht nur Verlust und Zerstörung bedeuten, sondern auch Menschenleben
geopfert werden. Zudem gehen selten Gewinner daraus hervor, weil alle verlieren.


Dieser sinnlose Krieg des alten, kleinen Zaren wird wahrlich als die längste
»Dreitägige Spezialoperation« in die Geschichte eingehen und aufzeigen, wie
man das eigene Land – ohne Notwendigkeit – komplett ruinieren kann.
Bravo, das muss man auch erst einmal schaffen.

Während der alte, kleine Zar also sein eigenes Land und die Ukraine zerstören
will, zerstört der großartige Deal- und Peacemaker mal eben die Weltwirtschaft
und droht dem Iran mal wieder mit Vernichtung.
Was für tolle alte Hechte!

Stoppt endlich die sinnlosen Kriege
und sorgt für Frieden in der Welt!

Der Ukraine wünsche ich von herzen, dass sie wehrhaft bleibt und ihre Heimat
weiterhin erfolgreich verteidigen kann.

~*~

Nicht der Titel verleiht dem Mann Glanz,
sondern der Mann dem Titel.

Es ist unklug, immer den Sieg davontragen zu wollen.

Niccolò Machiavelli (* 1469 ; † 1527)
war ein italienischer Philosoph, Diplomat,
Chronist, Schriftsteller und Dichter

~*~
 
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
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🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟 

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