Montag, 9. März 2026

Hals über Kopf

hat sich »Mr. Peacemaker«, trotz der Warnungen einiger Golfstaaten und seines eigenen
Militärs in einen Krieg gestürzt. Da er weder eine Strategie, noch einen Plan, geschweige
denn eine Zielsetzung hat, wächst ihm sein Krieg jetzt so allmählich über den Kopf.
Einerseits ließ »Mr. Peacemaker« verlauten, er wolle einen Regimewechsel herbeiführen,
dann ist ein Regimewechsel wieder nebensächlich. Dann heißt es, er wolle das iranische
Volk von diesem Terrorregime befreien, aber auch darum geht es ihm nicht wirklich. Ein
anderer Grund sei, das Regime daran zu hindern, Atomwaffen herzustellen, obwohl er
das ja bereits vor einiger Zeit mit einem gezielten Angriff auf den Iran verhindert haben
will. Ja, was denn nun, »Mr. Peacemaker«? Klar will er die bedingungslose Kapitulation
des Irans, doch der wird einen Teufel tun, dem frommen Wunsch des »Mr. Peacemakers«
nachzukommen. Die werden bis zum bitteren Ende kämpfen. Egal, wie das aussieht.


Einerseits lässt er die Welt wissen, dass er »ewig Krieg führen« könne. Andererseits
beklagt er einen Mangel an Waffen und muss jetzt sogar die Ukraine um Hilfe bitten.
Jetzt sollen auch die »Europäer« wieder ran. Spanien und Großbritannien, verweigerten
»Mr. Peacemaker« jedoch eine Genehmigung, US-Bomber aufgrund von Völkerrechts-
verletzung, von britischen Luftwaffenstützpunkten bzw. Militärbasen starten zu lassen.
Was »Mr. Peacemaker« selbstverständlich erzürnte, sodass er im Fall von Spanien mit
einem Handelsstopp reagierte und dem britischen Premier gegenüber abfällig bemerkt:
 »Wir brauchen Sie nicht. Aber wir werden uns erinnern.«
 Er gefällt sich ganz offensichtlich sehr in der Rolle eines mächtigen Herrschers, der
sich zu einer Art Weltherrscher aufspielt, dem sich alle anderen Länder zu unterwerfen
haben. Ein Jahr hat »Mr. Peacemaker« damit verbracht, europäische Regierungschefs
zu beleidigen, zu kritisieren, gar zu bedrohen. Jetzt scheint ihm offenbar bewusst zu
werden, dass es so ganz ohne die europäischen Partner eben doch nicht geht. Zumindest
dann, wenn sie über militärische Mittel verfügen, die der kriegslüsterne »Mr. Peace-
maker« benötigt.
 

Unser Kanzler steht selbstverständlich auf der Seite des »Peacemakers« und erlaubt ihm
selbstverständlich trotz des Völkerrechtsbruchs die Nutzung der Ramstein Air Base.
Unser Kanzler unterstützt die »Militäroperation«  des »Mr. Peacemakers« ausdrücklich,
obgleich der Iran alle Länder, die des »Peacemakers« Krieg unterstützen, als Kriegs-
beteiligung betrachten und Angriffe auf diese Länder nicht ausschließen. Ich werde das
Gefühl nicht los, dass »Mr. Peacemaker« Europa in seinen Krieg hineinziehen will,
zumal es eh seine Absicht ist, Europa zu spalten, und wie sein alter, kleiner Ex-Buddy,
die Europäische Union zu destabilisieren.

Dass China und das Zarenland diesen Angriff scharf kritisieren und verurteilen, ist jetzt
keine große Überraschung. So gab das Kremlregime dem Iran z.B. hilfreiche Daten und
Informationen zu US-Stützpunkten im Nahen Osten. Oh je, das muss den »Mr. Peace-
maker« sehr enttäuscht haben. Verrat von seinem besten, alten Buddy und Vorbild? Das
muss wehtun. Doch angeblich gibt er sich unbeeindruckt. Schließlich will er seinem ver-
flossenen, alten Buddy mal zeigen, wie man wirklich einen erfolgreichen Krieg führt.


Und China, dem größten Konkurrenten des »Mr. Peacemaker«, wischt er auch gleich
noch eins aus, indem er den Iran daran hindert, weiterhin große Mengen an Öl in das
»Reich der Mitte« zu liefern. Was wahrscheinlich der hauptsächliche Grund seines
Krieges ist. China wird sich daraufhin schon etwas einfallen lassen und das könnte
»Mr. Peacemaker« hart treffen.

Jedenfalls hat dieser Krieg das handfeste Potenzial, sich dramatisch auszuweiten. Man
stelle sich nur mal vor, der Iran würde Ramstein tatsächlich angreifen, so wie er es mit
den US-Militärbasen im Nahen Osten getan hat. Was dann? Dann träte der Bündnisfall
ein. Krieg in Deutschland! Und dann? Keine Bunker, kein Notfallplan der Regierung.
Die Sirenen funktionieren nicht. Ich habe hier auf dem Land noch nie eine Sirene ge-
hört - obwohl ein Problemalarm stattfand. In diesem Land gibt es sage und schreibe nur
579 Schutzräume für 478 000 Personen bei 83 Millionen Einwohnern! Es würde ein
Chaos ausbrechen. Strom- und Heizungsausfälle. Es würde Plünderungen geben. Kein
Handy- und Internetempfang, keine Nachrichten. Die Infrastruktur würde zusammen-
brechen. Kassen- Bankensysteme nicht mehr funktionieren, kein Benzin an den Tank-
stellen, kein Gas und Öl usw. 
Nein, man mag es sich gar nicht vorstellen – und doch ist in Zeiten wie diesen nichts
mehr unmöglich.

Ich wette, dass kaum ein Bürger, dem es gutgeht, über die eventuellen Folgen nachdenkt,
die sich aus dem »Peacemaker-Krieg« im Iran für dieses Land, für Europa und die Welt
ergeben könnten. Für diese Menschen sind sowohl der Krieg in der Ukraine als auch der
Krieg im Iran – weit weg.


Alte, narzisstische Männer, die in ihrer eigenen Parallelwelt im Überfluss ihres Reich-
tums leben, der keine Wünsche offenlässt, außer dem, über so viel Macht zu verfügen,
dass sich die Menschheit unterzuordnen hat, sind äußerst gefährlich. Alte Männer,
 die nichts Besseres mit ihrer kostbaren Lebenszeit anzufangen wissen, als Kriege zu
führen, bewusst Menschen zu töten und ganze Länder zu zerstören, sind tatsächlich
Monster und ein großes Übel.
„Der Iran werde in die Hölle geprügelt“, ließ der »Peacemaker« verlauten. Zudem ver-
kündete er die volle Zerstörung und den sicheren Tod für bestimmte Ziele und Gruppen
an. Über 1300 Menschen wurden bereits getötet. »Mr. Peacemaker« scheint Lust am
Krieg gefunden zu haben, aber ich denke, er wird sich noch wundern. Denn auch dieser
Krieg wird in einem Chaos enden und den USA mehr schaden, als »Mr. Peacemaker«
sich das in seiner grenzenlosen Naivität jemals ausdenken könnte.

Möge Gott die Menschheit vor diesem Übel bewahren, denn diese alten Männer sind
eine ernst zu nehmende Bedrohung und die Auslöser eines längst begonnenen dritten
Weltkrieges. Sie reißen die Welt in den Abgrund. Denn »Mr. Peacemaker« und Israel
ziehen immer mehr Länder in den Iran-Krieg hinein, und der rückt immer näher an
Europa heran.

~*~

„When somebody challenges you, fight back.
Be brutal, be tough“.

Donald Trump (* 1946-)
The worst President the USA ever had

~*~

Ein Haiku
Düstere Zukunft
Finsternis über der Welt
Zerstörung und Tod

~*~
 
🙏 God bless the people of Ukraine and Israel 🙏
~🦉🌳🦋🌳~🙏~🌳🦋🌳🦉~
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🌟 Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden

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