Donnerstag, 21. Februar 2019

Das Gute macht keinen Lärm

 
 
Lass dich nicht
zum bloßen Werkzeug machen,
werde nicht zum Sklaven
von Meinungen und Moden.
Verschaff dir ein bisschen Stille
zum Wohle deiner Seele.
Lärm bringt nicht das Gute,
das Gute macht keinen Lärm.
 
Papst Johannes PaulI
1912-1978
 
~*~
 
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Dienstag, 19. Februar 2019

Abschied

für immer.
 
 
 
Zwei ganz große Persönlichkeiten sind in den letzten Tagen für immer
gegangen.
 
Quelle: Wikimedia
* 22. März 1941 in Zürich, † 16. Februar 2019 in Zürich
 
Der Schweizer, Bruno Ganz, ein großartiger und bedeutender Schauspieler,
der mich in seinen Filmrollen immer wieder begeistert hat, wird genauso
unvergessen bleiben,
 
wie
 
Quelle: Wikimedia
* 10. September 1933 in Hamburg † 19. Februar 2019 in Paris
 
Karl Lagerfeld, der wohl berühmteste Modedesigner unserer Zeit.
 
Mögen sie in Frieden ruhen.
 
~*~
 
Der Tod ist immer und überall gegenwärtig, für jeden von uns.
Er kann jeden Mensch in jedem Augenblick heimsuchen.
Er gehört zum Leben dazu und er kommt auch unverhofft.
So wie bei diesen beiden großen, außergewöhnlichen Künstlern.
 Bruno Ganz, in der Film- und Theaterbranche und Karl Lagerfeld
in der Mode - und Haute Couture Welt.
 
Karl Lagerfeld seit vielen Jahren in Paris zu Hause, liebte seine deutsche Heimat.
Daran ließ er nie einen Zweifel. Er war ein Mensch mit Ecken und Kanten,
mit Stil, Rückgrat und Verstand, oft unbequem, aber eben auch mutig.
Einer, der sich nicht scheute, auch Merkels Flüchtlingspolitik zu kritisieren.
Er hasst Merkel sogar dafür, dass sie Millionen der schlimmsten Feinde der
Juden ins Land geholt hat. Er wäre sogar bereit gewesen, seine deutsche
Staatsbürgerschaft abzugeben, sollte das so weitergehen.
 
Nun hat er diese Welt verlassen.
Er wird das ganze Ausmaß von Merkels Flüchtlingspolitik
nicht mehr erleben müssen.
  
Wenn jemand stirbt, egal ob einem dieser Mensch persönlich bekannt
war oder nicht, die Nachricht vom Tod eines Menschen, dessen Leben man
im Laufe der Jahre ein wenig mit verfolgen konnte, macht immer betroffen
und geht nahe.
Beide Künstler sowohl Bruno Ganz als Schauspieler, als auch
Karl Lagerfeld als Modeschöpfer waren einzigartige, sympathische und
charismatische Persönlichkeiten. Sie waren geistreich, witzig, belesen,
humorvoll und diszipliniert. Sie haben die Welt so sehr bereichert.
 
Die Welt ist so viel ärmer ohne diese beiden herausragenden Freigeister.
 
Sie werden fehlen, jedoch unsterblich bleiben.
 
~*~
 
Nur durch die Liebe und den Tod,
berührt der Mensch das Unendliche.
Alexandre Dumas
 
~*~
 
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Foto ganz oben: Pixabay

Montag, 18. Februar 2019

Eins, zwei, drei ganz viele

 was  für eine Freude !
 
 
Sie summen wieder, die Bienchen und Hummeln.
Es ist so weit. Er hat Einzug gehalten, der Frühling
mit seinem (lila) blauen Band.
 
 
Die Nächte sind sternenklar. Der Mond steht hell am Himmel und es ist noch
frostig kalt. Nicht sehr, aber ein bisschen. Doch tagsüber klettern die
Temperaturen. Es ist einfach herrlich !
 
 
Auch heute Morgen erwartet uns wieder heller Sonnenschein an einem
ungetrübten blauen Frühlingshimmel. Man kann ihn riechen, fühlen,
hören und überall sehen. Eine wahre Freude - und so unverhofft früh
in diesem Jahr.
 
 
 
Man glaubt es kaum, aber auf der geschützten Terrasse haben wir den
Nachmittagstee mit einem leckeren Haselnusszimt-Hefekranz schon
draußen einnehmen können.

 
Und ja, auch das ist schon möglich, die ersten Sonnenbäder. Die warmen
Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren, tut nach den kalten Wintermonaten
sooooooo gut ! Ich habe das sooooo genossen !
 
Da darf es morgen auch ruhig mal wieder regnen.
Heute jedoch ist wieder ein Gartentag angesagt.
Ich freu' mich darauf - und die Knuddels können es auch nicht
erwarten, sich wieder in der Sonne aufzuhalten.
Ach, der Frühling erweckt wieder zu neuem Leben.
Sonne, Wärme, blauer Himmel und die ersten Frühlingsboten.
Bald werden sich auch die ersten frischen grünen Triebe an den
Sträuchern und Bäumen zeigen
und dann geht es immer weiter aufwärts.
 
Es ist soooo schön !
 
~*~
 
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Donnerstag, 14. Februar 2019

Kaum zu glauben

auch in der vergangenen Woche ist sie wieder auf den 1. Platz der beliebtesten
Politikerinnen dieses Landes gewählt worden. Das jedenfalls war dem
wöchentlichen Politbarometer eines ÖR-Senders zu entnehmen.


Das verstehe, wer will - oder besser gesagt, das glaube wer will !
Ich kann mich noch so anstrengen, mein Denkvermögen reicht einfach nicht
aus, das nachvollziehen zu können. Wen fragt diese Forschungsgruppe in ihrer
wöchentlichen Umfrage ? Gehen die in ein Seniorenheim, weil sie wissen, dass
alte Menschen traditionsgemäß immer CDU wählen, egal wer gerade der/die
Regierungschefs sind ?
Unser Land geht unter Madams Regie immer weiter den Bach runter, verliert
in der Welt immer mehr an Bedeutung und die Menschen finden das auch noch
gut ? Wo leben diese Menschen ?
 Schläft die überwiegende Mehrheit der schon länger hier Lebenden immer
noch so fest, dass sie nicht mitbekommt, was in diesem Land vor sich geht ?
Wir rasen mit einer zunehmenden Geschwindigkeit auf den Abgrund zu und
die Menschen würdigen Madame - als Dank dafür - auch noch mit den 1.Platz?
Wie kann das sein ?
 
Was ist das für eine merkwürdige Zeit, in der wir leben ! Da wird ein ganzes
Land von einer Frau mit rasender Geschwindigkeit in den Abgrund getrieben
und einer Mehrheit des Volkes scheint das völlig egal zu sein.
Das ist unheimlich !
 
 
Was geht in den Köpfen dieser Menschen vor, die eine Frau zur beliebtesten
Politikerin wählen, die so ziemlich alles getan hat und weiter tut, um das zu
zerstören, was dieses Land und das Leben in diesem Land einmal ausgemacht
hat ?
 
Was muss denn noch alles geschehen, damit die Menschen aufwachen ?
Reicht ihnen noch nicht, was hier tagtäglich alles schiefläuft ? Dass Milliarden
von Steuergeldern verschwendet werden, dass unsere Sozialkassen von fremden
Menschen geplündert werden, die nie etwas eingezahlt haben ?  Auf der anderen
Seite aber kein Geld für arme Rentner da ein soll ?  Dass unsere Infrastruktur
ebenfalls den Bach runtergeht ? Schulen marode sind, Brücken nicht mehr
sicher ? Akuter Wohnungsmangel besteht und dennoch immer mehr »Schutzbe-
dürftige« aufgenommen werden und dadurch  immer mehr No-go-Areas
entstehen ? Dass Lehrer, Polizisten, Behördenangestellte, Richter, Staatsanwälte,
Sozialarbeiter usw. fehlen? Ich könnte endlos fortfahren, weitere Probleme und
Missstände aufzuführen, denn davon gibt es in diesem Land mehr als genug. Und
was macht Madame ?  Sie reist im Ausland herum, als wäre sie auf der Flucht
vor ihren eigenen Fehlleistungen.
 
Von einer weiter zunehmenden Verrohung der Gesellschaft will ich gar nicht
erst wieder anfangen. Merkwürdig ist nur, dass diese Zustände nicht wirklich
vielen Menschen etwas auszumachen scheinen. Sie nehmen das alles hin und
scheinen es auch noch gut zu finden. Immerhin haben diese Menschen
repräsentativ die werte Madame an die 1. Stelle gewählt. Platz 1 für eine Frau,
die dieses Land seit dreizehn Jahren schnurstracks auf den Abgrund zusteuert
und seit drei Jahren auch noch mit zunehmender Beschleunigung.
 
 
 
Das wirklich Tragische ist, dass dieses Land die volle Breitseite des Handels
bzw. Nichthandelns der Madame zu spüren bekommt, wenn sie es sich mit
ihrer großzügigen Pension bereits für einige Jahre im Ruhestand so richtig
gemütlich gemacht hat. Sie wird gerade noch rechtzeitig die Kurve kriegen
und mit einem blauen Auge davonkommen, bevor es im Land zu gewaltigen
Tumulten kommt und für die Bürger so richtig ungemütlich wird.
 
 
 
 
Die Schuldigen für diese Tumulte werden dann diejenigen sein, die Madams
Hinterlassenschaft angetreten haben. Sie selbst kann sich dann die Hände
reiben und ins Fäustchen kichern. Für den Schaden, den sie diesem Land
zugefügt hat, werden jetzt andere, die Konsequenzen übernehmen müssen.
 
Sie ist fein raus - und das weiß sie auch. Sie hat in ihrer Amtszeit zwar mal
eben ein ganzes Land in den Abgrund getrieben, kann ihrer Pensionierung
jedoch ganz gelassen entgegensehen. Wahrscheinlich wird sie in ihrem
Schaukelstuhl vor dem Fernseher sitzen und sich in aller Ruhe anschauen,
wie andere sich an dem Scherbenhaufen abarbeiten, den sie angerichtet
und dem Land hinterlassen hat.
 
Ich hoffe und wünsche, dass es irgendeine Möglichkeit gibt, dass sie nicht
ungeschoren davonkommt. Vielleicht lässt der Herrgott Gerechtigkeit walten,
wenn keine andere Möglichkeit besteht, sie zur Rechenschaft zu ziehen.

Das wäre vielleicht eine kleine Genugtuung für alle Menschen in diesem Land,
die durch ihr Handeln bzw. Nichthandeln ausgebeutet und zu einem Großteil
ihrer Lebensqualität und unbeschwerten Freiheit beraubt wurden. Zum Beispiel
Frauen, die von sexuellem Missbrauch betroffen waren und weiterhin diesem
Risiko ausgesetzt sind, welches es in diesem Ausmaß bis vor gut drei Jahren in
diesem Land nicht gab. Eine weitere Gefahr sind »Schutzbedürftige«, die sich
mit Messern bewaffnet im Land herumtreiben und ohne Bedenken zustechen.

Das scheint in den Augen vieler Menschen in diesem Land wohl nicht so
tragisch zu sein, wie sonst ist der erste Platz als beliebteste Politikerin
dieses Landes zu verstehen !
Ach ja, es handelt sich ja nur um Einzelfälle. Die betroffenen Frauen haben
es wahrscheinlich nur versäumt, eine Armlänge Abstand zu halten.
Ja, das Land hat sich verändert, worüber sich ja Kathrin Göring-Eckardt
ganz besonders freut. Diese vielen geschenkten Menschen, eine wahre
Freude ist das ! Und es kommen immer mehr, vorzugsweise aus Afrika.
 
~*~
 
Das Recht muss nie der Politik,
wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepasst werden.
Immanuel Kant

*
 
Für Madame hat das nicht gegolten - sie hat das Recht ihrer Politik angepasst
und alle haben sie machen lassen, ohne einzuschreiten.

Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis der Europa-Wahlen am 26. Mai 2019.
Hoffentlich nehmen viele Mitbürger an dieser Wahl teil. Es geht immerhin
auch um die Zukunft unseres Landes, unserer Heimat.

HIER

ist zur Information mal die Höhe der Beamtenpensionen nachzulesen,
die von der Bevölkerung aufgebracht werden muss.
Diese Beträge (Stand 2009) dürften sich in den letzten zehn Jahren
nochmals deutliche erhöht haben. Komischerweise scheint sowohl für
alle »Schutzbedürftigen« und deren Familien, als auch für die Pensionen
sämtlicher Regierungsmitglieder, Abgeordneter und hoher Beamter immer
genug Geld vorhanden zu sein, obwohl ALLE nie etwas eingezahlt haben.
Die dummen Rentner und »kleinen« Beamte haben das Nachsehen,
diejenigen, die dieses Land am Laufen halten.

~*~

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Fotos: Pixabay

Montag, 11. Februar 2019

Da sind sie !

Die Boten des Frühlings und das obwohl die Sonne es gestern nicht schaffte,
sich gegen die dicke Wolkenwand durchzusetzen.


Die Boten des Frühlings hat das nicht daran gehindert, sich trotz Regen
und starkem Sturm, dem matten Licht der Sonne entgegenzustrecken.
 
 
Die Krokusse breiten sich immer weiter in den Beeten aus. Bald ist der Erdboden
wie von einem lilafarbenen Teppich bedeckt.
 
 
Der Garten bietet in jedem Jahr eine neue Überraschung, weil er sich stets
verändert.

 
Auch meine kleinen Schneeglöckchen haben sich entschieden, es den Krokussen
gleichzutun.


Sehr zu meinem Bedauern vermehren sie sich leider nicht. Manchmal sehe ich
am Straßenrand richtig große Flächen bedeckt mit lauter Schneeglöckchen.
Meine hier wollen sich leider gar nicht ausbreiten und Schneeglöckchen-
Zwiebeln gibt es leider kaum noch zu kaufen.
 
Neulich las ich irgendwo einen schönen Spruch, der nachdenklich stimmt:
 
"Einen Garten zu pflanzen bedeutet an Morgen zu glauben".
 
Da ist was dran. Wenn man nicht mehr an Morgen glaubt, dann müsste das
Ende schon sehr nahe und absehbar sein. Etwas pflanzen würde ich dennoch,
weil ich denke, dass die Natur sich immer wieder zu helfen weiß und sich
auch von den schlimmsten Katastrophen erholen wird.
 
Bei der Menschheit sieht das etwas anders aus.
Sie wird an ihrer eigenen Dummheit zugrunde gehen.
 
Aber das werde ich nicht mehr erleben - dem Himmel sei Dank !
 
 Heute danke ich dem Himmel außerdem noch für den
strahlenden Sonnenschein heute Morgen.
Ob es so bleibt ?

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Freitag, 8. Februar 2019

Beim Blick aus dem Fenster

überraschte mich ein Regenbogen.
Da habe ich wohl mal wieder zum richtigen Zeitpunkt aus dem Fenster
geschaut, und das während ich gerade damit beschäftigt war, den
Pizzateig mit einem Mix aus allerlei leckeren Zutaten zu belegen.
 
Im Vordergrund das ist die Pergola mit dem wilden Wein
in seinem Winterkleid.
 
 Der gestrigen Tag hatte etwas von einem Aprilwettertag. Und es war ein ganz
leiser Hauch von Frühling zu spüren. Die Vögelchen zwitscherten, wie sie es
eigentlich nur im Frühling tun, um denselben anzukündigen.
 
 
Und es war hell, den ganzen Tag über, bis diese dunkle Wolke auftauchte und
es anfing zu regnen. Es war das plötzliche abgedunkelte Licht, welches mich
aufmerksam machte und einen Blick aus dem Küchenfenster werfen ließ.
 
 
Und da war er, der Regenbogen in seiner ganzen Schönheit direkt vor dem
Küchenfenster. Und was macht frau ? Sie freut sich, schwelgt sofort in
Erinnerungen, weil ihr der Song " Somewhere over the Rainbow" in den
Sinn kommt. Außerdem denkt sie, das ist ein so wunderschöner Anblick,
den muss ich einfach im Foto festhalten. 

 
Gedacht, getan - und kurz darauf war er auch schon wieder verschwunden.
Mit ihm verschwand auch die dicke graue Wolke und die Sonne kam wieder
zwischen kleinen Wölkchen an einem sonst klaren Himmel zum Vorschein.
 
Es ist so schön, denn irgendwie scheint es tatsächlich auf den Frühling
zuzugehen. Zumal die Temperaturen sich gestern so um die 10 Grad
bewegten und ja, man glaubt es kaum, die Zaubernuss dabei ist, ihre
ersten gelben Blüten zu produzieren. Auch Krokusse zeigten sich in den
ersten wärmeren Sonnenstrahlen nicht abgeneigt, mir einen ersten kurzen
Blick auf ihre lilafarbenen Blüten zu gewähren. So schön, ich ahne den
Frühling schon - weit kann er - sehr zu meiner Freude - nicht mehr sein.
Gegen Abend war der Himmel dann so klar, dass eine ganz schmale
Mondsichel schon sehr früh zu sehen war.
Ach, der Himmel ist immer wieder ein magisches Erlebnis.


Und das Beobachten meiner Federbällchen auch. Das sind Erlebnisse
der ganz besonderen Art.
 
Der Winter neigt sich wohl so ganz allmählich seinem Ende zu. In dieser
Saison kam er mir irgendwie kürzer vor, als in den vergangenen Jahren.
Auch die Tage sind bereits sehr viel länger hell.
Das heißt es geht aufwärts - jedenfalls mit der Jahreszeit.



Auch wenn es nächste Woche wieder kälter werden soll, so ganz zaghaft
kann man den Frühling fühlen, sehen und sogar hören.
Da kommt ganz einfach Freude auf.

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Donnerstag, 7. Februar 2019

Gestern, heute und morgen

 Es ist uns noch nie so gut gegangen, wie heute.
Das höre ich sehr oft, wenn ich mich hier und da mal mit anderen
Menschen unterhalte.
Ja, das stimmt. Das stimmt wirklich.
Man muss sich ja nur den Komfort in dem wir heute leben, im Vergleich zum
Mittelalter vor Augen halten - oder selbst dem neunzehnten oder zwanzigsten
Jahrhundert. Was für ein Fortschritt seitdem !
Warmes Wasser in Küche und Bad, Toilettenspülung, Heizung, Telefon, Auto,
Computer, Fernseher, Geschirrspül- und Waschmaschinen, Staubsauger und
und und. Alles Gegenstände, die uns das Leben enorm erleichtert und für einen
angenehmen Komfort sorgen. Andererseits wird durch deren Produktion und
Nutzung, die Umwelt zum Teil zerstört und das Klima enorm belastet.

Im Vergleich zum Mittelalter, dem neunzehnten und dem Beginn des
zwanzigsten Jahrhunderts, leben wir heute in der westlichen Welt dagegen
im Überfluss - in einer Wegwerfgesellschaft, die enorme Müllberge produziert.

Heute wissen wir den Wert all dessen, was vorherige Generationen nach dem
2ten Weltkrieg mühsam wieder aufgebaut haben, nicht mehr zu schätzen.
Die vielen Errungenschaften, wie Meinungsfreit und allem voran die Demokratie.
Alles das setzen wir heute wieder aufs Spiel, inklusive Frieden und Freiheit.
Nein, nicht dass uns all die modernen Hilfsmittel wieder abhanden kommen.
Die werden auch weiterhin durch noch innovativere Hilfsmittel ersetzt.
Nein, es ist unser unermesslicher Drang nach Konsum, danach alles Neue
auf dem Markt, haben zu wollen. Das neueste Smartphone, das neueste
Fernsehmodel, die neueste Digicam, das neueste SUV-Model usw. Aber
genau mit diesem Haben-Wollen, mit dem Haben-Müssen, zerstören wir die
Umwelt und beschleunigen den Klimawandel.
Auch die Demokratie und Meinungsfreiheit, die wichtigsten aller
Errungenschaften werden gerade wieder aufs Spiel gesetzt.

Das Buch der Geschichte ist von Menschen gestern geschriebene
 Vergangenheit

*

Auf der anderen Seite ist die falsche Moral, die geheuchelte Humanität.
Da ist das Niedermachen Andersdenkender durch so manche Gutmenschen,
die das Land in Gut und Böse spalten. Das gefährdet den Frieden und
unsere Freiheit im Land.

Die Geschichte der Menschheit beweist, dass Menschen unterschiedlicher
Herkunft, unterschiedlicher Kultur, unterschiedlichem Glauben, unterschied-
licher Stämme oder Länder, unterschiedlicher Interessen und Meinungen,
sich immer wieder bekämpft haben. Selbst zivilisierte und kultivierte Länder
führen bis heute noch Kriege. Daran hat sich seit Bestehen der Menschheit
nichts geändert. Das Einzige, das sich im Laufe der Zeit geändert hat, sind
die Waffen mit denen sich Menschen gegenseitig bekämpfen.

Wenn Millionen Menschen einer völlig fremden Kultur, einem anderen Volk
einfach aufgezwungen werden und sich ein Großteil dieser fremden Menschen
nicht integrieren und anpassen will, dann werden sich Konflikte innerhalb
dieses Landes nicht vermeiden lassen.

Da können die "moralisch Erhabenen" - also die linksgrünen Gutmenschen
inklusive der linksgrünen Medienvertreter, noch so oft mit erhobenem
Zeigefinger von einem friedlichen Zusammenleben predigen, es wird nicht
gelingen. Die Konflikte werden sich, je mehr Menschen einer fremden Kultur
in ein anderes Land migrieren, eher zuspitzen.
Ein Zusammenleben kann nur gelingen, wenn die Menschen einer fremden
Kultur sich den jeweiligen Regeln, Werten, Umgangsformen und Gesetzen
des Landes anpassen, in dem sie leben und arbeiten wollen. Aber genau das
ist zu einem Großteil nicht der Fall.

Wenn Kinder einer fremden Herkunft und Kultur bereits in der Schule auf ein-
heimische Kinder losgehen, diese bedrohen und verprügeln und Lehrerinnen
aufs Schlimmste beleidigt werden, dann sind das für die Zukunft keine guten
Aussichten für ein friedliches Miteinander. Diese Kinder werden in ihrem
späteren Leben unter ihres Gleichen leben und weitere, noch größere No-Go-
Areas bilden. Fraglich ist, ob sie überhaupt jemals arbeiten wollen, da sie auch
ohne Arbeit vollumfänglich alimentiert werden. Mein persönlicher Eindruck ist,
dass ein Großteil der illegal ins Land eingereisten jungen Männer weder gewillt
ist zu arbeiten noch sich zu integrieren !

"Was soll's!" sagte unsere werte Madam: "Ist mir doch egal ob ich schuld bin
am Zustrom der Flüchtlinge. Nun sind sie halt da!"
Sie hätte genauso gut noch hinzufügen können:
"Jetzt seht halt zu, wie ihr schon länger hier Lebenden, damit klarkommt"!

Was hat diese Frau in ihrer Amtszeit bloß für einen unfassbaren Schaden, ein
unfassbares Chaos angerichtet und zwar in vielerlei Hinsicht ! Jetzt äußert sie
sich mit Bedauern über den Austritt Großbritanniens aus der EU. Dabei ist sie
die Verursacherin für diesen Austritt, denn sie hat mit ihrer einsamen
Entscheidung Millionen Menschen illegal ins Land zu lassen, genau das ins
Rollen gebracht, was wir heute im Land und in Europa erleben!
 Die Briten und andere europäischen Staaten sind es leid, sich von der werten
Madam länger vorschreiben zu lassen, was sie in ihren eigenen Länder zu tun
und zu lassen haben. Wer ist sie denn, anderen Völkern Europas und der Welt
sowie deren Regierungschefs, ihren Willen aufzuzwingen !

AKK mahnt einen kühlen Kopf zu bewahren - ja, den hätte man im
September 2015 dringend benötigt, diesen kühlen Kopf.
Als Politiker kann man sich im Nachhinein immer fein rauslamentieren,
indem man sich einfach der jeweiligen neuesten Situation anpasst und so tut,
als hätte man vorher selbst gar nichts damit zu tun gehabt. Das ist das
eigentlich Ungeheuerliche am Verhalten der Eliten. Nur wird das leider von
vielen Menschen nicht durchschaut oder ignoriert. Im Verdrehen von Wahr-
heiten und Tatsachen sind Politiker einfach Spitze !

Und das Rad dreht sich weiter, es rollt und rollt. Vieles, von dem was in
diesem Land geschieht, ist zum Teil nur in der jeweils lokalen Presse zu
erfahren. Daher kriegen viele Menschen gar nicht mit, was sich alles abspielt.
Wenn ich mir vorstelle, was in Zukunft noch alles auf dieses Land zukommt,
dann überkommt mich das kalte Grausen. Auch über die Zunahme der
hochansteckenden TBC-Erkrankungen oder der Krätze seit 2016, die in
unserem Land eigentlich als ausgerottet galt, mache ich mir ziemliche
Sorgen. Wer weiß schon, welche Krankheiten, Bakterien und Viren noch ein-
geschleppt wurden. Äußern darf man das eigentlich nicht, ohne Gefahr zu
laufen, als Rechtspopulist abgestempelt zu werden. Dabei handelt es sich
um eine Tatsache !

Heute wird das Geschichtsbuch der Gegenwart geschrieben


Das Rad bleibt nicht stehen, einmal ins Rollen gebracht, ist es nicht mehr
aufzuhalten. Jetzt zeigen sich so nach und nach die Folgen der einsamen
Entscheidung der werten Madam im September 2015:
Das Chaos in unserem in gut und böse gespaltenen Land. Das Chaos in
Europa, Chaos in einer gespaltenen EU. Chaos in Großbritannien, welches
zu weiteren desaströsen Folgen für die EU und Europa führen wird. Das
Erstarken rechter Parteien, die den Regierenden jetzt ein Dorn im Auge
sind und bekämpft werden müssen, obwohl sie deren Erstarken selbst
verursacht haben. Auch das wird zu Recht an Merkel haften bleiben.

Und das Rad dreht sich unaufhörlich weiter.
Morgen und übermorgen werden weitere Folgen sichtbar und spürbar sein,
denn es gibt kein Zurück mehr. Das Rad der Geschichte lässt sich nicht
zurückdrehen. Die Menschheit hat nichts aus der Vergangenheit gelernt
und befindet sich in jeglicher, in absolut jeglicher Hinsicht auf einem völlig
falschen Weg.


Sei es der massenhafte Konsum. Die stetig steigenden Müllberge zu Lande und
in den Meeren. Forscher haben festgestellt, dass unsere Meere ganz langsam
ersticken. Zu erwähnen ist der massenhafte Schrott in der Erdumlaufbahn, der
uns irgendwann auf den Kopf knallen könnte. Die Zerstörung der Natur und das
damit verbundene Aussterben vieler Pflanzen-, Insekten-und Tierarten. Die
Umweltverschmutzung durch CO2. Die Vergiftung der Erdböden und des Grund-
wassers durch Pestizide. Die Abholzung der Regenwälder, welches einen nicht
wieder gutzumachender Eingriff in das gesamte Ökosystem des Planeten dar-
stellt und den Lebensraum vieler dortiger Tierarten zerstört. Wasser-und Grund-
wassermangel. Das Schmelzen der Gletscher und Polkappen in der Arktis und
Antarktis. Der steigende Meeresspiegel. Der beschleunigte Klimawandel und
die daraus resultierenden Naturkatastrophen.
Die zunehmende weltweite Armut und auf der anderen Seite der extreme
Reichtum einiger wenigen Menschen. Ein gefährliches Konfliktpotential. Die
weltweiten Krisen, Kriege und Konflikte, die unzählige Menschenopfer fordern
und auf der anderen Seite der enorme Bevölkerungszuwachs, (pro Jahr wächst
die Weltbevölkerung um 80 Millionen Menschen - das entspricht in etwa der
Einwohnerzahl unseres Landes. Allein in Afrika wird sich die Bevölkerung bis
zum Jahr 2050 von derzeit 1,2 Milliarden auf 2,5 Milliarden Menschen
verdoppeln)! Ohne den weltweiten Einsatz von Pestiziden wäre eine
Versorgung aller Menschen mit Nahrungsmittel schon heute nicht mehr zu
gewährleisten.
Ein Teufelskreis !

Und nicht zu vergessen, die große Anzahl der Flüchtlinge weltweit und das
unglaubliche Experiment von einer Welt ohne Grenzen und der damit einher-
gehenden Vermischung aller Völker, was zu weiteren Konflikten führen wird.

Ein Traum, eine Vision der linksgrünen Weltretter-Eliten in ihren Elfenbein-
türmen, der in der Realität nicht ohne Konflikte und Spannungen umzusetzen
sein wird.

Morgen ist das Geschichtsbuch eine Zeitreise in die Vergangenheit

*
Was wird diesen realitätsfernen linksgrünen Träumern noch alles einfallen ?
Und wie lange wird das alles noch gutgehen ? Wenn man sich das Gesamtbild
dieser Welt, den Zustand des Planeten und die Unvernunft seiner Bewohner vor
Augen hält, dann kann man das Ende förmlich absehen. Nicht heute, nicht
morgen, aber ganz sicher übermorgen.

Mich wundert nicht, dass inzwischen an Plänen für Raumschiffe gearbeitet wird,
mit denen unser schöner, blauen Planet vor seiner endgültigen Zerstörung ver-
lassen werden kann. Doch wer wird sich diese Raumschiffe wohl leisten können?
Und auf welchem Planet werden sie überhaupt leben können ? Sie suchen uner-
müdlich weiter, aber noch ist kein Planet gefunden, auf dem Leben auch nur
ansatzweise möglich wäre. Auf dem Mond ist gerade der Spross einer Baum-
wollpflanze, neben anderen Samenkörnern, den die Chinesen auf der Rückseite
des Mondes ausgesät haben, nach wenigen Tagen eingegangen. Das wird auf
anderen Planeten in erreichbarer Ferne, nicht anders sein.
Die Menschheit hat das paradiesische Leben auf unserem Planet nicht zu
schätzen gewusst und nun wird ihr die Quittung präsentiert. Der Planet wird
sich wohl wieder erholen, die Menschheit nicht. Wenn sie überleben will, hat
sie noch einen langen Weg vor sich. Und es wird kein leichter Weg, wenn er
nicht schon jetzt in eine Sackgasse führt.

Diejenigen, die gestern und heute hätten handeln können, werden morgen
nicht mehr unter den Menschen weilen, denen gegenüber sie die Hinter-
lassenschaft einer Welt in chaotischem Zustand, zu verantworten hätten.

Ja, es stimmt, noch geht es uns einigermaßen gut, aber das wird sich ändern.
Noch ist das Leben in diesem Land erträglich, aber wir sollten uns bewusst
machen, dass das nicht so bleiben wird. Die Jahre in denen es uns wirklich gut
gegangen ist, gehören der Vergangenheit an und sie werden nicht wieder
kommen.

Ich bin sehr dankbar, denn ich habe das große Glück in der wohl besten Zeit
der Menschheitsgeschichte, auf diesem Planet verweilen zu dürfen.
Und die letzten Jahre, die mir noch geschenkt werden, werde ich auch noch
überstehen. Leid tun mir die nachfolgenden Generationen.
Ob nun arm oder reich, für sie wird das Leben auf diesem Planet in Zukunft
kein Zuckerschlecken werden.

~*~

Die erste Genration verdient das Geld,
die zweite verwaltet das Vermögen,
die dritte studiert Kunstgeschichte
und die vierte verkommt vollends.

Otto von Bismarck
1815-1898

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Fotos: Pixabay



Mittwoch, 6. Februar 2019

Und immer wieder geht die Sonne auf

 Und zwar für alle Menschen, egal ob jung oder alt, ob arm oder reich.
Aber wer freut sich überhaupt noch über einen Sonnenaufgang ?
Wer nimmt einen so wunderschönen Sonnenaufgang überhaupt noch wahr ?
 
Morgenrot über dem Garten und Wald -
ein neuer Wintertag erwacht - so magisch !
 
 ~*~
 Ein Sonnenaufgang ist für mich immer wieder etwas ganz Besonderes.
Speziell hier auf dem Land. Es sind so wundervoller Momente, wenn die Sonne
über dem Wald zwischen den Bäumen und Tannen aufgeht und sich der
Himmel in diese unbeschreiblichen Farben färbt.
 
Aber auch auf der Insel war der Anblick eines Sonnenaufgangs oder eines
Sonnenuntergangs einfach magisch. Zu beobachten, wie die Sonne aus dem
Meer aufsteigt und am späten Nachmittag wieder im Meer versinkt, war jedes
Mal ein Erlebnis.

 
Die Natur in ihrer Schönheit bietet so viel Grund zu Freude. Es gibt so viel
Schönes zu entdecken und zu sehen, dass einem bei so manchem Anblick
immer wieder das Herz aufgeht.

 
Haben Menschen heutzutage überhaupt noch Zeit, sich an der Natur zu
erfreuen ? Manchmal denke ich, dass die Menschen mit so vielen anderen
Dingen beschäftigt sind, z. B. ständig auf ihr Smartphone zu starren, dass
sie einen so traumhaften Sonnenaufgang gar nicht mehr wahrnehmen.
Vor allem in einer Stadt, wo man zwischen den Häuserzeilen kaum etwas
von einem solchen Schauspiel mitbekommt. Dort laufen die Menschen durch
die Stadt, sehen sich die Schaufenster an, bummeln durch die Kaufhäuser
oder müssen auf den Verkehr achten.
  


Das habe ich damals in der Stadt auch getan, - allerdings ohne Handy oder
Smartphone, die gab es nämlich zu der Zeit noch gar nicht. Doch erst heute
wird mir bewusst, wie wenig ich mich damals in der Natur aufgehalten habe.
Das war für mich - außer im Urlaub - wohl noch nicht die richtige Zeit dafür,
obwohl wir auch im Grunewald, am Wannsee oder im Tiergarten spazieren
gegangen sind. Damals habe ich das jedoch ganz anders wahrgenommen.

Erst auf der Insel ist mir die wahre, die wundervolle Schönheit der Natur so
richtig bewusst geworden. Die Inseln in der Karibik sind wirklich paradiesisch
schön. Einfach traumhaft. Dort spürt man das Leben, dort ist man eins mit
der Natur. Man lebt ja mitten drin, ist umgeben von exotischen Pflanzen
und Bäumen, einer Farbenpracht, die man sich hier gar nicht vorstellen kann.
Alles ist hell und strahlt - das ganze Jahr über. Dort auf der Insel ist meine
Liebe zur Natur geweckt worden und hat mich seither nicht mehr losgelassen.

Und genau deshalb bin ich so froh und dankbar, auch hier in meiner Heimat
mitten in der Natur leben zu dürfen, auch wenn unsere Vegetation mit samt
dem Klima natürlich überhaupt nicht mit der Karibik zu vergleichen ist. Ein
Unterschied wie Tag und Nacht - auch die Art und Weise wie die Menschen
dort leben, ist nicht mit unserer Lebensweise zu vergleichen. Die Menschen
auf der Insel leben wirklich. Sie existieren nicht nur. Das Leben dort ist von
einer Langsamkeit geprägt, die man sich hier gar nicht vorstellen kann. Und
von einer Leichtigkeit. Das Leben dort fühlt sich so leicht an, wie eine Feder.
Es ist, als würde man auf Wolken dahinschweben. Einfach so - niemand macht
sich verrückt oder lässt Stress zu. Alles hat Zeit, nichts eilt - nichts ist eilig,
das Leben scheint im Zeitlupentempo abzulaufen. Kaum jemand interessiert
sich dafür, was im Rest der Welt geschieht. Die Menschen sind zu sehr damit
beschäftigt zu leben, es sich gut gehen zu lassen. Selbst in den Nachrichten ist
kaum etwas über das Geschehen im Rest der Welt zu hören. Es ist, als lebte
man tatsächlich auf einer Insel der Seligen. Deshalb sind die Menschen dort
auch so entspannt, so gelassen, so happy - immer mit einem Lächeln im
Gesicht. Davon kann man hier nur träumen. Ob das heute noch so ist, weiß
ich nicht, denn auch dort hat der Tourismus inzwischen seine Spuren hinter-
lassen.

Auch wenn ich mein Leben nach der Berufstätigkeit maximal entschleunigt
habe und jeder Tag wieder von Langsamkeit und Gelassenheit geprägt ist,
ich absolut keinen Stress zulasse, an den Nachrichten führt hier jedoch kein
Weg vorbei. Das kann einem hin und wieder ziemlich zu schaffen machen.
Vor allem deshalb, weil sich das Chaos immer weiter ausbreitet und niemand
in der Lage ist, diesem Desaster, dem Verfall ein Ende zu setzen.

Und trotzdem, die Sonne geht immer wieder auf,
jeden Morgen und sie wird die Menschheit noch um
viele Milliarden Jahre überdauern.
Die Menschheit und das von ihr verursachte Chaos
auf dieser Welt wird irgendwann ein Ende haben und
die Natur wird sich endlich wieder erholen können.

~*~

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Montag, 4. Februar 2019

Begegnungen

 Wenn ich so auf mein Leben zurückschaue, finde ich es immer wieder
beachtlich, wie vielen Menschen ich im Laufe der Zeit begegnet bin.
So vielen unterschiedlichen Charakteren. Menschen aller Altersgruppen,
sowohl Frauen, als auch Männern. Immer wieder und überall, wo ich
mich gerade aufgehalten habe. Menschen so vieler verschiedener
Nationalitäten innerhalb und außerhalb Europas. Die Liste würde endlos
lang, sollte ich hier all diese Nationalitäten aufführen.
Ich meine natürlich nicht all die Menschen, die mir auf der Straße über den
Weg gelaufen sind, sondern diejenigen, die in mein Leben getreten sind,
denen ich persönlich begegnen durfte. Menschen, die ich kennenlernen
und eine Zeitlang auf deren Lebensweg begleiten durfte und sie mich auf
meinem.
 
Foto: Pixabay
 
Es waren und sind Menschen mit so vielen unterschiedlichen Interessen, aus
so vielen unterschiedlichen Berufen, mit unterschiedlichen Lebenseinstellungen
und Lebenserfahrungen. Menschen aus fremden Kulturen, mit anderen
Traditionen. Alle waren oder sind es sehr interessante Persönlichkeiten.
Wie oft habe ich mich schon gefragt, warum ich gerade diesen Menschen
begegnen musste. Viele dieser Menschen haben mein Leben auf die eine oder
andere Weise beeinflusst. Einige dieser Menschen hatten sogar einen ganz
wesentlichen Einfluss auf mein Leben, was dazu führte, dass mein Lebensweg
immer mal wieder eine völlig neue Richtung einnahm. Umgekehrt habe
natürlich auch ich das Leben einiger dieser Menschen in eine völlig andere
Richtung gelenkt, als sie es vielleicht vorgesehen hatten.
 
Vor fünfunddreißig Jahren
 
Wie wäre mein Leben verlaufen, wäre ich diesen Menschen nie begegnet ?
Wäre ich damals nicht genau zu dieser Zeit an diesem bestimmten Ort
gewesen, um gerade diesem Mensch zu begegnen ? Zufall ?
Nein, den gibt es nicht. Eine Antwort auf diese Frage allerdings auch nicht.

Es waren keine rein zufällige Begegnungen, auch wenn es so aussah. Diese
Begegnungen haben nicht einfach nur so stattgefunden. Es musste so
geschehen. Die Frage ist vielmehr, warum ausgerechnet mit diesen Menschen ?
Für mich besteht nämlich kein Zweifel daran, dass jede Begegnung ihren
ganz bestimmten Grund hatte und hat. Nur erkennt man das zu der Zeit
nicht. Erst viel später im Rückblick auf das eigene Leben ist der Grund
erkennbar, jedenfalls für diejenigen, die sich die Mühe machen, über ihren
Lebensverlauf nachzudenken, die Zusammenhänge erkennen und
wichtige Erkenntnisse daraus gewinnen.
 
Manche Menschen waren und sind ein großes Geschenk, eine unglaubliche
Bereicherung, je länger man sie kennt. Andere Begegnungen verliefen
dagegen weniger positiv, quasi im Sande. Irgendwann trennten sich unsere
Wege wieder oder man verlor sich auf Nimmerwiedersehen aus den Augen.
Dennoch waren auch diese Begegnungen, vielleicht gerade diese
Begegnungen, eine enorme Bereicherung, ein großes Geschenk, weil ich aus
jeder einzelnen Begegnung viel gelernt habe. Selbst durch das Lesen in so
manchen Blogs habe ich viel über und von Menschen gelernt. Das ist wirklich
sehr interessant.

Fest steht, ohne die Begegnung mit all diesen Menschen wäre mein Leben
völlig anders verlaufen. Dank all dieser Menschen bin ich heute da, wo ich
bin, denn ohne diese Menschen wäre ich heute auch nicht die, die ich bin.

Niemand tritt ohne einen Grund in das Leben eines anderen Menschen.
Alles, was einem Mensch in seinem Leben widerfährt, hat seinen ganz
bestimmten Grund. Auch das erkennt man erst im Rückblick auf das
eigene und das Leben anderer Menschen.

Nichts im Leben geschieht durch Zufall. Jedes Ereignis und jede Begegnung
ist das Ergebnis einer unabänderlichen Gesetzmäßigkeit, weil alles irgendwie
miteinander verbunden, vernetzt ist.
Alles, was geschieht, musste und muss geschehen - beruht also auf Ursache
und (Aus)-Wirkung. Da wir über einen freien Willen verfügen, können wir uns
in jeder Situation entweder für den einen oder den anderen Weg entscheiden.
Für welchen Weg wir uns entscheiden, das wiederum liegt an unserem
Charakter, vielleicht auch an den Genen, der Erziehung, dem sozialen Umfeld
oder an Erfahrungen.

  »Der Zufall« ist in den meisten Fällen ein Wendepunkt im Leben.
Es ist ein Wendepunkt, der ein Geschenk sein kann und großes Glück.
Es kann aber auch Unglück, Krankheit, Verlust und Tod sein.
Im ersten Fall sollte man den Glücksfall erkennen und die Chance oder
Gelegenheit, die sich bietet, nutzen.
Im zweiten Fall durchkreuzt ein Unglück unsere Pläne, welches eine
Herausforderung darstellt, die wir verkraften und bewältigen müssen.

Tritt plötzlich ein Ereignis ein, welches unsere Pläne durchkreuzt, sollten wir
wachsam sein, auf unsere Gefühle und Gedanken achten, vor allem aber
sollten wir auf unsere innere Stimme hören. Viele würden gerne etwas in
ihrem Leben ändern, wägen aber viel zu lange ab und hin und her, sie
zögern und können sich einfach nicht entscheiden. Dabei könnten sie jetzt
mit ein wenig Mut ihrem Leben eine völlig neue Richtung geben.
Am Wendepunkt muss jedoch eine Entscheidung fallen. Doch genau jetzt,
in dem Moment stehen die meisten Menschen sich selbst im Weg. Denn
statt mutig zu sein und die Gelegenheit zu nutzen, ihrem Leben eine neue
Perspektive zu geben, ziehen sie die Sicherheit vor und verharren in ihren
alten Gewohnheiten.
Schade eigentlich, denn nichts ist trauriger als eine verpasste Gelegenheit,
denn sie kommt nie wieder.

 
Vor fünfundvierzig Jahren

~*~
 
Meine Eltern und alle Menschen, denen ich in meinem Leben begegnet bin,
waren meine Lehrmeister und dafür kann ich diesen Menschen gar nicht
genug danken. Sie haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin:

Ein glücklicher, zufriedener und dankbarer Mensch.

Mehr kann man im Leben einfach nicht erreichen !
 
~*~

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Freitag, 1. Februar 2019

Musik ist die Sprache der Leidenschaft

das sagte kein geringerer als Richard Wagner.
Wie wahr ! Musik muss man fühlen. Wer Musik nicht fühlen kann,
der kann auch kein gefühlvoller Mensch sein.
 
Musik hat mich mein ganzes Leben begleitet. Es fing mit den Schlagern in den
50iger Jahren an. Aber auch mit Benny Godmann oder George Gershwin, weil
meine Eltern diese Art der Musik gerne hörten. Es war die Musik, die zu dieser
Zeit im Radio, welches ungefähr so aussah wie dieses hier, gespielt wurde.
 
Foto: Pixabay
 
Später waren es die Songs der Beatles und Elvis Presleys, die wir als Teenager
liebten, während meinen Eltern diese "verrückte" Musik so gar nicht gefiel.
Hören durften wir sie trotzdem, wenn auch in gemäßigter Lautstärke.
Die Rock 'n' Roll- und Twist-Zeit war einfach großartig für uns Jugendlichen.
Elvis Presley höre ich heute sogar noch manchmal gerne.
"Can't help falling in love with you".
 
Rückblickend war es jedoch die Popmusik in den 70iger, 80iger und 90iger
Jahren, die mir am besten gefielt. Phil Collins, Rod Stewart, Bryan Adams,
Barry White, ach, ich kann sie gar nicht alle aufzählen.
 
Musik ist aber nicht nur Leidenschaft, Musik ist auch Entspannung und
Erinnerung. Ich bin mir ziemlich sicher, dass jedem, wenn er einen
bestimmten Song hört, sofort ein entsprechendes Ereignis einfällt.
Musik verbindet. Musik ist eine Sprache, die jeder versteht.
Was war das für eine großartige Zeit, als wir zu Tom Jones, Engelbert
Humperdinck, den Supremes, Miriam Makeba und ihrem Pata-Pata-Song,
getanzt haben ! Oder später die Dico-Songs mit den Abbas und deren
Waterloo oder Dancing Queen. Saturday Night Fever mit John Travolta.
Noch heute habe ich die Disco auf Barbados und meine Freunde vor Augen,
als wir dort nach diesen Discoklängen die Nacht durchgetanzt haben.
Was für eine Zeit ! Auch heute kann ich noch fast jeden Text mitsingen.
 
Wie hat sich die Musik in all den Jahren, in den Jahrhunderten seit dem
Mittelalter verändert ! Von der Renaissance 1420-1560
 
Renaissance - Michelangelo Der Lautenspieler Quelle: Wikipedia
 
 über die Barockmusikepoche 1600 und 1740,
 
 
hin zur Epoche der Klassik und Romantik (1781-1848) des 19. Jahrhunderts
und den Komponisten dieser Zeit, wie Beethoven (Bild), Mozart, Haydn,
Chopin, Brahms, Schubert, Tschaikowski, Wagner, Mendelsohn, Schumann,
Liszt, Grieg, Dvořák uva.
  
 
 bis hin zur modernen Musik, der Musik unserer Zeit.
 
 
The King of Rock 'n' Roll
Elvis Presley ist really, really the Greatest !!!!
He himself is Music !!!
Man muss sich nur diese Aufnahme HIER anschauen: WOW !!!
 
 Michael Jackson "The King of Pop" with the Reagans

~*~

So wie sich die zeitlichen Epochen geändert haben, so haben sich mit
jeder Epoche auch die Musik und die Musikinstrumente verändert.
 
Ein Leben, eine Welt ohne Musik kann man sich gar nicht vorstellen.
Musik gehört zum Leben. Musik schenkt Freude, lädt zum Träumen oder
Tanzen ein. Musik verbindet Menschen. Musik stimmt fröhlich oder traurig.
Musik begeistert, Musik belebt das Leben. Musik macht glücklich. Es gibt
Musik für jeden Geschmack, für jedes Alter, für jede Gelegenheiten.
Ich denke jeder Mensch hat einen Lieblingssong, mit dem er oder sie eine
ganz bestimmte Erinnerung verbindet.
Sollte ich mich für nur einen einzigen Lieblingssong entscheiden müssen,
dann wäre es dieser HIER
 
In meinem Alter habe ich natürlich wesentlich mehr Lieblingssongs, als nur
den obigen. Aber mit jedem einzelnen Song verbinde ich ganz bestimmte
Erinnerungen, die wie ein Film blitzartig vor meinem geistigen Auge
ablaufen.
 
Neulich hörte ich im Radio und zwar auf WDR4, die nur Oldies aus den
60zigern, 70igern, 80igern und 90igern spielen, den Song mit dem Titel:
 
All I Have To Do Is Dream von den Everly Brothers oder
diesen Titel: Unchained Melody  von den Righteous Brothers
oder Scott McKenzies San Francisco
oder Areosmith mit I Don't want to miss a Thing 

Schwups, schon sind die Erinnerungen und das Herzklopfen wieder da !
Bei manchen Songs klopft nicht nur mein Herz, ich bekomme auch immer
noch eine Gänsehaut z.B. bei: Aerosmith "I dont want to miss a Thing"
oder bei Paul Potts: Nessun Dorma
 
Erinnerungen sind so wertvoll, weil sie uns ermöglichen einen Rückblick
auf unser bisheriges Leben zu werfen. Und je schöner und erlebnisreicher
unser Leben war, desto mehr erfreut man sich an den Erinnerungen -
ohne der vergangenen Zeit nachzutrauern.
Das macht wirklich richtig glücklich !!!
Und wenn es Zeit ist, diese Welt eines Tages verlassen zu müssen, so hoffe
ich, wohin auch immer die Reise gehen mag, dort Musik hören zu dürfen.
So ganz ohne Musik geht gar nicht ;o) !
 
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Wenn man jung ist,
lebt man für die Liebe und seine Träume,
ist man erst alt, lebt man von der Liebe
und träumt von seinen Erinnerungen.

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Übrigens wer den Hausputz so richtig schwungvoll angehen und mit
dem Staubsauger oder beim Kochen ein Tänzchen wagen will, der
sollte unbedingt
WDR4 hören !
Und los geht's !

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Fotos: Wikipedia/Wikipedia