Samstag, 2. Mai 2026

Sei mir gegrüßt, du lieber Mai


Sei mir gegrüßt, du lieber Mai,
mit Laub und Blüten mancherlei!
Seid mir gegrüßt, ihr lieben Bienen,
vom Morgensonnenstrahl beschienen!
Wie fliegt ihr munter ein und aus
in Imker Dralles Bienenhaus
und seid zu dieser Morgenzeit
so früh schon voller Tätigkeit.

Für Diebe ist hier nichts zu machen,
denn vor dem Tore stehn die Wachen.
Und all´ die wacker´n Handwerksleute
die hauen, messen stillvergnügt,
bis dass die Seite sich zur Seite
schön sechsgeeckt zusammenfügt.

Schau! Bienenlieschen in der Frühe
bringt Staub und Kehricht vor die Tür;
Ja! Reinlichkeit macht viele Mühe,
doch später macht sie auch Pläsier.

 Wilhelm Busch (* 1832 ; † 1908)
war deutscher Dichter und Zeichner

~*~


Auch ich grüße dich, du lieber Mai, und staune mal wieder, wie schnell die Zeit
vergangen ist. Je älter ich werde, desto eiliger scheint sie es zu haben, die Zeit.
Ich hätte nichts dagegen, wenn sie ein wenig bummeln würde. Wenn sie hier und
da mal ein Päuschen einlegen – und gelegentlich einfach mal vergessen würde,
voranzuschreiten. Insbesondere in Momenten, oder Augenblicken, in denen man
- wie in Herrn von Goethes Faust - rufen möchte: Ach, verweile doch, du bist
so schön! Nun hoffe ich, dass der Teufel das nicht gehört hat. Aber es gibt tat-
sächlich Momente des Glücks und der Freude, die viel zu schnell vergehen. Es
gab und gibt sie immer wieder, diese wundervollen Momente. Das heißt aber
nicht zwangsläufig, dass ich danach strebe. Solche Momente, Glücksmomente
und Momente der Freude geschehen einfach, ohne dass man etwas dafür tun muss.
Sie ergeben sich einfach, und dann sollte man sie auch genießen und dankbar sein.

Und ein solcher Tag mit vielen Momenten der Freude und des kleinen Glücks, war
der 1. Mai. Ach, was war das für ein wunderschöner Start in den Mai. Wetter wie
aus dem Bilderbuch. Wie es sich für den Wonnemonat gehört. Einfach zum Jubeln
schön, dazu der fröhliche Gesang der Vögel und das Flüstern des Windes in den
Bäumen. Und alles ist so grün und blüht. Jetzt öffnen die rosa- und pinkfarbenen
Rhododendren ihre Knospen. Die ersten Blüten am Blauregen regen sich in der
Sonne, die Azaleen blühen, der Flieder, wenn auch nicht so üppig, aber er blüht.
Und natürlich die Maiglöckchen – ein ganzes Beet voller kleiner weißer Göck-
chen unter dem Apfelbaum. Eine wahre Freude ist das!


Doch, oh Schreck, es drohen schon wieder Unwetter aus Frankreich auf uns zu-
zurollen. Das war ja abzusehen. Sobald die Temperaturen klettern, machen sie sich
auf den Weg zu uns. Aaaaber, ich bin sogar froh darüber, denn sie sollen auch
ordentlich Regen im Gepäck haben und der ist dringend nötig. Es ist bereits
alles sehr trocken.
In den Niederlanden, Eindhoven, ist auf dem militärischen Übungsplatz sogar ein
großes Waldbrand ausgebrochen. Feuerwehren aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen,
Königswinter und Ratingen haben sich auf den Weg gemacht, um bei der
Bekämpfung zu helfen. Das ist ziemlich früh im Jahr – aber die Trockenheit ist
bereits sehr extrem.
Tja, so hat alles Positive auch seine negativen Seiten.
Das kennen wir derzeit ja zu Genüge.

~*~*~

Aber alles Negative hat auch oft eine positive Seite:
Man  muss sie nur entdecken oder abwarten,
bis sie sich zeigt.

~*~
 
 Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
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🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟 

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