Montag, 2. Dezember 2019

Es ist Advent ­čÄä

 
 
 
Die Blumen sind verbl├╝ht im Tal, die V├Âglein heimgezogen;
Der Himmel schwebt so grau und fahl, es brausen kalte Wogen.
Und doch nicht Leid im Herzen brennt: Es ist Advent!
Es zieht ein Hoffen durch die Welt, ein starkes, frohes Hoffen;
das schlie├čet auf der Armen Zelt und macht Pal├Ąste offen;
das kleinste Kind die Ursach kennt: Es ist Advent!
Advent, Advent, du Lerchensang von Weihnachts Fr├╝hlingstunde!
Advent, Advent, du Glockenklang vom neuen Gnadenbunde!
Du Morgenstrahl von Gott gesendt! Es ist Advent!
 
Friedrich Wilhelm Kritzinger

Ja, es ist Advent und doch - ich wei├č nicht woran es liegt - in diesem
Jahr will keine rechte Adventsstimmung aufkommen.
Trotz Kerzenschein, weihnachtlicher Musik, Pl├Ątzchen backen, trotz der Stille
ringsum und Raureif-N├Ąchten, Weihnachten scheint noch in ganz weiter Ferne
zu sein und doch steht das Fest eigentlich ja schon vor der T├╝r.

Die Advents- und Weihnachtszeit ist auch nicht mehr das, was sie einmal war.
Das mag auch am zunehmenden Alter liegen, dass dieses heimelige,
wohlige Gef├╝hl der Weihnacht nicht so recht aufkommen will.
Das Fest der Liebe und Besinnlichkeit scheint irgendwie immer mehr an
Bedeutung zu verlieren. Die Kirchen sind daran nicht ganz unschuldig.
Dabei w├Ąre es doch gerade in der heutigen Zeit so wichtig, sich der
Bedeutung von Weihnacht wieder bewusst zu werden.
Statt dessen dreht sich alles nur noch um Konsum und
das gro├če Gesch├Ąft.


Es sind die Erinnerungen an die Advents- und Weihnachtszeit
in der Vergangenheit, besonders die an die Kindheit, die mich ein
wenig besinnlich stimmen. Die mir noch dieses Gef├╝hl von Weihnachten
und einer ganz besonders stillen und besinnlichen Zeit vermitteln.
Es sind sch├Âne Gedanken und sie tun gut.
Vielleicht fehlen auch einfach nur ein paar Schneefl├Âckchen,
die leise vom Himmel rieseln. Momentan werden wir von hellen,
warmen Sonnenstrahlen verw├Âhnt.
Das tr├Ągt auch nicht gerade zur adventlichen Stimmung bei,
aber ich denke je n├Ąher das Fest r├╝ckt,
desto sch├Âner und besinnlicher werden die Tage.
Muss halt noch ein bisschen zur Ruhe kommen,
inne halten und mehr in mich gehen.
Und damit werde ich gleich bei einer Tasse Tee
und einem St├╝ckchen Apfelkuchen mit Sahne (von gestern)
anfangen - und dabei ein Kerzlein anz├╝nden.

~*~
 
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1 Kommentar:

  1. Liebe Laura,
    kann ich nach vollziehen bei mir ist es wie im April das Wetter aber nicht winterlich an gehaucht. Fr├╝her war es noch anders es duftete in dem Haus nach Kekse backen oder Kerzenduft wenn ich vorbei ging. Heute ist nichts da komme ich mir vor wie wenn ich die einzige bin.
    Keine Weihnachtsmusik auch wenn die Nachbarn kleine Kinder haben. Selbst meine erwachsene Kinder sind am hetzen ihrer Arbeit haben keine Zeit.Haben kein Tannenbaum kein Adventkranz oder sonst was. Es ist was komisches in der Luft, Konsum ist in aber bitte Billigware am besten. Es ist wie wenn die Welt zwiemal umrundet jetzt und ich sitze da habe mir einen Tee gemacht so wie du und esse ein St├╝ck Muffin sehe in die Kerze hinein und mein Schatz sagt ja so ist die Welt heute total anders. Ich lass mich aber nicht da rauf ein und geniesse es so viel wie m├Âglich hatte ich es fr├╝her nicht so kann ich es jetzt tun.
    F├╝r dich denke ich wird es noch kommen das innerliche Gef├╝hl!
    Ich danke dir herzlichst f├╝r deinen Kommentar bei mir es bedeutet mir viel!
    Ich w├╝nsche dir eine angehme Adventzwischenzeit!
    Lieben Gruss Elke

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