Donnerstag, 9. Juli 2026

Gelernt habe ich .....

dass ich den Sommer nicht vor seinem Ende loben sollte. 
 

Genau, wie man den Tag nicht vor dem Abend loben sollte, denn zu schnell kann sich alles
ändern. Hatte ich mich vor ein paar Tagen noch über die schönen Sommersonnenweiße-
wölkchentage gefreut und dies in meiner überschwänglichen Freude kundgetan, stellte sich
gleich darauf dieses Stillstandswetter ein. Das Wetter der vergangenen Tage ist so gar nicht
mein Ding. Kein Lüftchen, nichts bewegt sich. Nicht der leiseste Hauch einer Brise war zu
spüren. Der Himmel war von einem dicken grauen Vorhang zugezogen, der kein Licht durch
ließ – na ja, gerade so viel, dass ich im Haus kein Licht einschalten musste. Vor ein paar Tagen
 wehte hier noch ein recht strammer Wind mit einigen heftigen Böen durch den Garten, sodass
ich schon um die Sonnenschirme fürchtete, die vom Vortag noch aufgespannt waren. Gestern
Morgen fühlte es sich dagegen an, als hätte jemand die Zeit angehalten, weil alles wie erstarrt
vor sich hin verharrte.


Hinzukam, dass ich gestern nach dem Frühstück gelesen hatte, dass Kachelmann meint,
»Es wird ein Sch....sommer«! Auch das noch! Ich mag dieses Stillstandswetter überhaupt
nicht. Man kann es auch als Kreislaufwetter bezeichnen. Irgendwie kommt man bei diesem
erstarrten in sich selbst verharrenden Wetter kaum in die Gänge, ist dauermüde, eher lustlos
und die im hohen Alter noch mäßig vorhandene Energie, lässt auch zu wünschen übrig.
Außer den Garten ein wenig zu wässern, d. h. die Pflanzen, und die verwelkten Rosen zu-
rückzuschneiden, ist eh nicht viel zu tun. Der Rasen ist so trocken, dass es sich anhört, als
würde man über Pergamentpapier laufen. Dabei haben wir noch Glück, denn die Tempera-
turen halten sich (noch) im erträglichen Bereich. Nee, schönes Sommerwetter geht irgend-
wie anders. Aber es soll ja besser werden – wäre schön!


Also harre ich der Wetterkapriolen, die da noch auf uns zukommen, und nutze die Zeit halt
weiter zum Kurzgeschichten schreiben. Das macht mir nicht nur Spaß, sondern ist auch eine
Beschäftigung, die die kleinen, grauen Zellen ankurbeln. Gerade bei diesem Wetter oder in
den Herbst- und Wintermonaten freue ich mich regelrecht darauf. Und meine Fantasie kennt
eh keine Grenzen.


Fotografiert habe ich auch mal wieder, wie man unschwer sehen kann. In diesem Jahr lässt
der Juli bisher allerdings zu wünschen übrig. Erst die wenigen sehr heißen Tage im Juni,
dann der starke Regen und die Abkühlung. Jetzt Stillstandswetter. Dennoch ist alles, bis auf
den Rasen grün – so grün, wie schon lange  nicht mehr. Hoffentlich bleiben uns wenigstens
extrem heiße Tage im Rest des Sommers erspart. Doch ich fürchte, dass die Temperaturen
schon zum kommenden Wochenende hin wieder klettern könnten.


~*~*~*~

Weltgeschehen ist, was es ist, und wird bleiben, was es ist – ein Chaos. Dafür sorgt der gute,
alte Donnyboy-Peacemaker schon – wie auch auf dem NATO-Gipfel. Oh, ich mag Menschen
nicht, die vor anderen Menschen buckeln und zu Kreuze kriechen, nur weil sie Nachteile
fürchten. »Männer«, die schleimen müssen, um den Narzissten bei Laune zu halten, sind  mir
hochgradig unsympathisch. Sie sollten sich endlich auf eigene Beine stellen und von nieman-
dem mehr abhängig machen. Erst recht nicht von einem selbstverliebten, egomanischen,
Gaga-Herrscher, der sich für den Mittelpunkt des Universums hält.
Der Rest der Welt sollte sich von diesem alten Mann, der sich – ohne mit der Wimper zu zucken,
als Jesus darstellt, endlich distanzieren und ihn komplett isolieren. Dann wird er merken, dass
es ohne die Kooperation zusammen mit anderen Ländern eben auch nicht geht. Diesen Typ
kann man doch nicht ernstnehmen. Was mich allerdings sehr freut, ist die Tatsache, dass er sich
mit dem Helden der Ukraine trifft und hoffentlich endlich dazu bereit ist, diesem geschundenen
Land und seinen Bürgern hilfreich beizustehen. Aaaaaber ich habe da mal wieder so meine
Zweifel - zumal der alte Donnyboy gerne auch mal stündlich seine Meinung ändert. Ein absolut unzuverlässlicher, arroganter, alter Mann, der immer wieder von allen gebauchpinselt werden
muss, um ihn bei Laune zu halten. Schlimm ist das! Warum lassen die sich so erniedrigen?
Nachdem Donnyboy das Ende der Waffenruhe im Iran verkündet hat, sind die Börsen mal
wieder in den Keller gepurzelt. Damit hat er die Börsen ein weiteres Mal manipuliert. Auf
diese Weise vermehrt sich sein Vermögen von allein.


 Der kleine Möchtegernzar ist ein anschauliches Beispiel dafür, was passieren kann, wenn
man sich für den Größten auf diesem Planeten hält. Der, da es für ihn bergab geht, seinen
Lautsprecher »vom größten Fehler der Europäer und vom Dritten Weltkrieg« schwafeln
lässt. Den größten Fehler hat er ja wohl selbst gemacht, indem er diesen sinnlosen Krieg
gegen die Ukraine begonnen hat. Ja, ihm schwimmen tatsächlich die Fälle davon. Das
merkt man an solchen Drohungen. Es wird sogar mit einem wirtschaftlichen Kollaps im
Zarenland gerechnet. Ja, wie dumm muss man denn sein, das Land vorzugsweise vor die
Wand zu fahren, sprich: zu ruinieren, anstatt diesen irrsinnigen Krieg zu beenden? Aber
da sein Charakter es nicht zulässt, als Verlierer und Versager dazustehen, muss man bei
diesem aggressiven Macho mit allem rechnen. Nur, was hätte er davon, wenn das Land
danach komplett in Schutt und Asche liegt? Immerhin hat er dann die NATO gegen sich.
Ich könnte mir vorstellen, dass er zu gerne bei diesem Treffen in Ankara im Kreis dieser
Persönlichkeiten dabei gewesen wäre, statt sich mit seinem kleinen, dicken Diktator und
dem großen Führer sowie einigen anderen seiner Verbündeten zu umgeben und von ihnen
abhängig zu sein. Aber mittlerweile hasst er den Westen, schon aufgrund der Tatsache,
dass der gesamte Westen hinter der Ukraine steht. Was der sich selbst eingebrockt hat, ist
wirklich erstaunlich – und er macht weiter und das ist unfassbar.
Na ja, ist seine Sache. Er muss mit diesem Krieg und den Folgen leben. Die Zarenländer
wenden sich jedenfalls in Massen ab und sollten endlich auf die Straße gehen und ihren
Möchtegernzar zur Hölle schicken. Schließlich sind sie in der Mehrzahl.
Und er sollte die Kampfhandlungen endlich einstellen! Die Menschen wollen in Frieden
leben.

Ich liebe meine Rosen

So, genug für heute! Ich schicke mich jetzt in die Küche, um das Frühstück zuzubereiten
und später am Nachmittag wieder dorthin zum Teekochen. Danach begebe ich mich mit
der Teekanne wieder zurück an den Schreibtisch, um mich auf die nächste Sommer-Kurz-
geschichte zu konzentrieren. Sollte das Wetter wider Erwarten doch schön werden,
schreibe ich eventuell draußen in der frischen Waldluft weiter. Vorher muss ich jedoch den
Laptop noch auf den neuesten Stand updaten, weil ich derzeit am großen Rechner schreibe.
Und ich liebe es zu schreiben :o)).
Die Happy-Sommer-Sonnen-Pause mit Kurzgeschichten geht also weiter.

~*~

Es gibt Bücher, durch die man alles erfährt und
doch zuletzt von der Sache nichts begreift.

Johann Wolfgang von Goethe (* 1749 ; † 1832)
war ein deutscher Dichter

~*~

PS: Was ich als ärgerlich empfinde, sind die hohen »Fake-Besucherzahlen« aus aller
Herrenländer – deren Anzahl zeitweise bis über 3000 pro Tag steigen. Das sind Web-
Crawler, oder sonstige Softwareprogramme hauptsächlich aus asiatischen Ländern, die
Webinhalte und E-Mail-Adressen abgreifen – zu welchem Zweck auch immer. Sie
verfälschen also die eigentliche Besucher-Statistik.

~*~
Stand with Ukraine
🙏 God bless the people of the world, except the warmonger 🙏
~🦉🌳🕊️🌳~🙏~🌳🕊️🌳🦉~
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📖📷 Fotos by Lauras Home and Garden 📷 📖

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