Samstag, 10. November 2018

Was der Oktober kann

kann der November schon lange. Er überschüttet uns mit Gold.
Gold, das in der Sonne leuchtete, wohin man schaute.
Da zog es mich förmlich hinaus in die Natur, um diese letzten wunderbar
strahlend goldenen Novembersonnentage noch zu genießen.
 
 
Es ist fast Mitte November, doch von November Blues bei üblichem,
trübem November-Wetter, war bisher kaum etwas zu spüren.
Doch nun hat der angekündigte Regen eingesetzt und versorgt die Natur und
die ausgetrockneten Flüsse endlich wieder mit dringend notwendigem Wasser.
Allmählich wird die Trockenheit wirklich kritisch.

 Der Garten im November
 
An einigen Tankstellen wird das Benzin bereits knapp. Nicht auszudenken,
welche Folgen das hat, wenn es nicht bald wieder für längere Zeit regnet und
die Flüsse ihren normalen Pegelstand erreichen.

 
Was sind das nur für ungewöhnliche Zeiten ! Selbst das Wetter gerät aus den
Fugen. So sehr ich den Sonnenschein und die Wärme auch mag, jetzt sollte
es endlich mal ausgiebig regnen.
Dass in gut zwei Wochen die Adventszeit beginnt, kann ich mir derzeit gar
nicht vorstellen. Vorweihnachtliche Adventsstimmung will schon überhaupt
nicht aufkommen, auch wenn ich mir den einen oder anderen knusprigen
Mandelspekulatius bereits zum Tee gegönnt habe :o).

 
Das Laub der Kletterhortensien an der vorderen Hauswand.
Der Anblick dieser goldenen Blätterpracht ist ein wahrer Genuss.
Sie leuchten wirklich richtig golden im Sonnenschein. Doch bald werden
auch sie abfallen und auf dem Komposthaufen landen.
Schade eigentlich !
 
 
Auch die Birken und so mancher Strauch und andere Baum sind in ein goldenes
Blätterkleid gehüllt.

 
Auch die Blätter des japanischen Kirschbaumes können ohne
weiteres mithalten. Und das vor einem strahlend blauen Himmel,
der sich heute allerdings hinter einer grauen Wolkendecke
versteckt hat.

 
 Eine solche goldene Pracht ist für den Monat November eigentlich eher
ungewöhnlich. Deshalb habe ich diese Farbepracht in den vergangen
Tagen auch so sehr genossen.
 

 
Wenn ich auf den Kalender schaue und feststelle, dass in drei Wochen der
meteorologische Winter beginnt und in sechs Wochen Weihnachten ist,
kann ich mir das momentan überhaupt nicht vorstellen.
Irgendwie befinde ich mich immer noch im Sommermodus.
 
*
 
Gestern sagte unser werter Bundespräsident, der ja ein großer Fan der Punk-
gruppe "Feine Sahne Fischfilet" zu sein scheint, deren gegrölte Texte im
Netz nachzulesen sind, in einer Gedenkstunde zum 9. November, wir alle
sollen uns mehr für die Demokratie engagieren.
Soso ! 
Sagen Sie das mal der werten Madam. Sie sollte sich das mal als Erste
hinter die Ohren schreiben ! Oder kann ihr eigenmächtiges Handeln
noch als demokratisch bezeichnet werden ?
Sie hat rein gar nichts aus der Geschichte gelernt.
Wer so eigenmächtig handelt wie sie, ohne Rücksicht auf das Volk zu
nehmen, muss für die Folgen dann auch die Verantwortung übernehmen.
Oder wollte man mit der klammheimlichen Unterzeichnung des
UN-Migrationspaktes das dumme Volk nur nicht verunsichern ?
Wird ein Pakt nicht mit dem Teufel geschlossen ?
 
Ach nein, nicht schon wieder - wir waren doch bei dieser goldenen
Novemberfarbenpracht und nicht im Geschichtsunterricht. Mich treibt es
wirklich um, mit welcher Schamlosigkeit so manche(r) Politiker*in das
Volk für dumm verkaufen will. Schlimm genug, dass ein Teil des Volkes
das nicht einmal merkt.
 
Ich weiß schon jetzt, dass ich in einem meiner nächsten Beiträge
wieder auf dieses Thema zurückkommen werde. Es ist einfach viel zu
wichtig, als dass man das Vorgehen und Handeln dieser Regierung
(also der Madam), einfach ignorieren kann.
 
Es muss ja niemand lesen !
 
 
 
Mir brennt noch viel mehr auf der Seele, das ich noch aufschreiben muss,
liebes Tagebuch. Übrigens, wie gut, dass es dich gibt, so kann ich doch
wenigstens alles los werden, was ich mich so bewegt, berührt, erfreut,
happy macht oder was mich ärgert, wütend macht und umtreibt.
Schließlich leben wir in einer Zeit, die wahrlich nichts Gutes verheißt.
Mit der Weimarer-Zeit ist die heutige Zeit jedoch nicht zu vergleichen.
Überhaupt nicht ! Leider stellen diesen Vergleich derzeit sehr viele
Menschen an. Es wird noch viel schlimmer kommen !
 
Die Politiker selbst sind das Problem. Sie besitzen das einzigartige Talent, mal
eben so Probleme zu schaffen, (wie z.B. in 2015) für die sie anschließend keine
Lösungen finden. Dann drehen sie den Spieß einfach um und machen die
dummen Bürger für diese Probleme verantwortlich. Und wenn die Bürger
dann nicht kritiklos folgen, unterstellt man ihnen mangelnde Bildung und
bezeichnet sie als Populisten, Rechtsradikale, Pack und Mob.
Selbstverständlich gibt es auch Dumpfbacken. Die hat es immer gegeben,
zu jeder Zeit. Es gibt sie heute und es wird sie auch in Zukunft geben. Aber
das Erstarken einer rechten Partei, haben wir einzig der werten Madam
zu verdanken. Daher wird jetzt auch von "oben herab" verlangt, das Thema
"Flüchtlingskrise, den September 2015" endgültig abzuhaken.
Es ist den Regierenden, allen voran der Madam, wohl ein zu unliebsames
Kapitel, welches da in die Geschichtsbücher eingehen wird.
 
Deshalb werden die Bürger denen da oben wohl was husten !
 
Ach, man könnte .........
 
Ich muss mir einfach ab und zu Luft machen, sonst gehe ich in die selbige-
und du, liebes Tagebuch, bist eine geduldige Zuhörerin :o).
 
~*~
 
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Kommentare:

  1. Deine Fotos sind wieder wunderschön - bei uns hat es gestern öfter geregnet und es bläst ein stätiger, nicht allzu starker Wind - über Nacht sind so fast die meisten Blätter Richtung Boden getrudelt. Es schaut mit einem Mal recht kahl aus

    lg und einen schönen Sonntag
    wünscht gabi

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  2. Danke, liebe Gabi, die Natur bietet so viel Schönes - man entdeckt immer wieder etwas Neues.
    Auch hier hat der Wind seine Arbeit erledigt und die meisten Blätter von den Bäumen gefegt. Für mich bedeutet das nun - das Laub von Rasen und Wegen fegen. Aber Bewegung an frischer Luft ist ja gesund - so lange es nicht regnet.
    Hab' eine gute und angenehme Woche und sei herzlich gegrüßt von
    Laura, die sich jetzt noch über den Regen freut :o).

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Danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit für ein paar nette Worte nimmst.

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