Dienstag, 22. August 2023

Freuden eines Sommertages

 Es gibt sie noch, die schönen Sommertage, auch wenn es oft so scheint, als wolle
der Herbst den Sommer bereits vertreiben. Ein bisschen zu warm war es, zumal
kein erfrischendes Lüftchen durch die Bäume wehte. Noch können wir ein paar
schöne Sommertage genießen, denn früh morgens ist schon spürbar, dass die
Vorboten des Herbstes mit kühlerer und feuchterer Luft Einzug halten.

 
Noch blühen die Rosen und der Hibiskus, zieren Gänseblümchen die Wiese und ziehen
weiße Sommerwölkchen am blauen Himmel. Doch der Sommer in diesem Jahr ist so
ganz anders sowohl wettermäßig als auch vom Geschehen im Land und in der Welt.
Die Probleme, Konflikte und auch die Unwetter sowie die zunehmenden Waldbrände
überall auf der Welt scheinen sich zu verschärfen.
Immer wieder bin ich froh und dankbar für "meinen" kleinen Garten, in dem es (noch)
friedlich zugeht. Aber wer weiß, wie lange dieser Frieden noch anhält, was noch alles
auf uns und die Weltgemeinschaft zukommt. Wie schnell sich alles ändern kann, haben
wir ja in den letzten Jahren mehrfach erfahren.


  Wären die Menschen in ihrem kleinen Garten geblieben,
so hätten wir eine andere Vorstellung
von Glück und Unglück als die, die wir jetzt haben.

Charles-Louis de Montesquie (1689 - 1755)
war Philosoph und Schriftsteller
 
~*~
 
Dem kann ich nur zustimmen, die Welt sähe um einiges besser aus. Um diese Zeit
lebten jedoch nur 600 Millionen Menschen auf der Welt. Es wäre also durchaus noch
möglich gewesen, dass jeder in seinem kleinen Garten hätte leben können. Bei einer
 Weltbevölkerung von über 8 Milliarden Menschen ist das nicht mehr möglich und
die Anzahl der Menschen wird bis zum Jahr 2030 um weitere 500 Millionen steigen.

Aber auch zu Zeiten des Herrn Baron de Montesquie war die Welt nicht friedlich.
Bereits zu der Zeit nahm der Fortschritt seinen Lauf, der Prototyp der Dampfmaschine
wurde erfunden und das erste Papiergeld in Umlauf gebracht.
Im Februar 1700 greift eine Allianz aus dem Russischen Zarenreich, den Personal-
unionen Sachsen-Polen und Dänemark-Norwegen, das Schwedische Reich an. Damit
begann der große Nordische Krieg, der bis 1721 andauerte. Also 21 lange Jahre!
Heute sind diese Länder -außer Russland - Mitglieder der NATO.
Frieden herrscht dennoch nicht. Man kann nur hoffen, dass sich der Krieg des
russischen Tyrannen gegen die Ukraine nicht über mehrere Jahre hinzieht. Immer
wieder muss ich an die armen Menschen und deren Leid dort denken.
 
Die Menschheit scheint ohne Kriege nicht existieren zu können. Selbst heutzutage
im zivilisierten Westen nicht. Immer wieder, zu allen Zeiten hat es Kriege gegeben
und das wird sich wohl auch nie ändern. Es sei denn, ein unvorhersehbares Ereignis
von monumentaler Auswirkung löscht die gesamte Menschheit aus.
Dann hat die liebe Seele endlich Ruhe und der Planet auch.
 
Derweil überwiegen immer noch die Freuden eines Sommertages, denn der Sommer
befindet sich schon auf seiner Abschiedstournee. In etwas über vier Wochen klopft
 der Herbst an die Türe und wird hoffentlich nicht gleich so stürmisch mit der Türe
ins Haus fallen und sich in diesem Jahr etwas mäßigen. Ich freue mich auf den Herbst
und die Kuscheltage im Haus, die Spaziergänge durch den herbstlichen Wald, das
bunte Laub, die gemütlichen Landregentage mit einer Kanne Tee und einem guten
Buch beim Kaminfeuerchen sowie die nebelverhüllten Tage im Garten.

🌳🌲🌻🌲🌳
 
 Warum nur, machen Menschen sich selbst und anderen
das Leben so schwer ? Das kann nur Dummheit sein!
 
Jetzt kann man nur hoffen, dass Trump die Wahlen im nächsten Jahr
nicht gewinnt, denn darauf hofft der russische Aggressor nur.
Dafür sollte jeder Mensch auf diesem Planeten beten!

Zwei rücksichtslose Machos in Machtpositionen wird diese Welt nur schwer
verkraften.

~*~

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Montag, 21. August 2023

Irgendwann im Leben

Irgendwann in deinem Leben wird dir bewusst, dass viele Menschen, denen
du in deinem Leben begegnet bist, nicht mehr wichtig für dich sind. Lasse sie
getrost los, aber widme dich denen, die es mit dir zusammen bis hierher
geschafft haben. Sie sind es wert, auch den Rest deines Weges gemeinsam mit
dir zu gehen.

Symbolbild


Menschen kommen in unser Leben und sie gehen wieder. Oft habe ich diese
Begegnungen mit einer Zugfahrt verglichen. Menschen steigen ein, sie sitzen
dir gegenüber, du schaust sie an, aber sie hinterlassen kein Gefühl, keine Spur,
wenn sie wieder aussteigen. An der nächsten Haltestelle kannst du dich nicht
mehr an deren Gesicht erinnern. Andere fahren eine längere Strecke mit dir, du
kommst ins Gespräch, aber was sie sagen, berührt dich nicht. Selbst diejenigen,
die nach dem Aussteigen eine Spur in deinem Herzen hinterlassen haben, sind an
einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr wichtig für dich. Vergiss sie einfach und
mach dir ihretwegen keine Gedanken. Es gibt einen Grund, warum sie dich nicht
weiter auf deinem Weg begleitet haben.
 
Einige werden sagen, du seist zu eigenwillig und schwierig, zu unnahbar. Andere
mögen dich genau wegen dieser Eigenarten. Sie mögen dich, so wie du bist. Du
hast viele Gesichter, bist nicht leicht zu durchschauen. Mach' dir nichts daraus.
Es ist nicht wichtig, was andere von dir denken.
 
Du kannst niemanden dazu bringen, dich zu mögen, auch wenn du gerne ein
Stück deines Weges mit dem einen oder anderen Menschen gemeinsam gegangen
wärst. Ein Mensch, der keine Zeit für dich hat, ist es nicht wert, dass du ihm deine
Zeit schenkst. Wenn ein Mensch keine Zeit hat, dich näher kennenzulernen, lass
ihn gehen. Dieser Mensch ist nicht wichtig für dich. Es braucht Zeit, Vertrauen
aufzubauen.
Wenn du gelernt hast, dass es im Leben nicht darauf ankommt, was du bist,
sondern wie du bist, dann bist zu schon einen Schritt weiter. Es ist deine
Vergangenheit, die dich geprägt hat. Es sind die Menschen, denen du begegnet
bist, die dich zu dem gemacht haben, wie du heute bist.
 
Auf keinen Fall bist du auf der Welt, um andere glücklich zu machen oder
etwa nach den Erwartungen anderer zu leben. In erster Linie bist du auf der
Welt, um selbst glücklich und zufrieden zu sein. Dafür bist du allerdings auch
selbst verantwortlich. Erst wenn du selbst glücklich und zufrieden bist, kannst
du andere glücklich machen. Wie könnte ein unglücklicher und unzufriedener
Mensch einen anderen Mensch glücklich machen? Es muss wahrlich sehr viele
unglückliche und unzufriedene Menschen geben, denn warum sonst trennen
sich so viel Paare? Haben sie zu viel von ihren jeweiligen Partnern erwartet?

Du kannst von keinem anderen Mensch erwarten, dich zu lieben, wenn du
selbst nicht zur Liebe fähig bist. Dass du das erwartest, zeigt doch, dass du
unglücklich und unzufrieden bist und jemanden suchst, der dir deine fehlende
Liebe schenkt. Ob du glücklich und zufrieden bist, liegt alleine an dir selbst.
Deshalb solltest du dein Glück und deine Zufriedenheit auch von keinem
anderen Mensch abhängig machen.
 



Erst, wenn du selbst ein glücklicher, zufriedener Mensch bist,
wird man dich auch genau deshalb lieben.
 
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 Fotos: Pixabay

Sonntag, 20. August 2023

Trotz Regenschauer

 habe ich viel Zeit im Garten verbracht. Es hat mir nicht nur gutgetan, sondern auch
wieder viel Freude bereitet. Da es im Juni und auch bis in den Juli hinein noch sehr
trocken war, habe ich in diesem Jahr den Rasen bisher nur dreimal mähen müssen.


Der viele Regen in den vergangenen Wochen hat dem Garten ausgesprochen gutgetan.
Alles sieht frisch und gesund aus und ist noch einmal kräftig gewachsen. Selbst die
 Rhododendren, die sonst im Sommer gerne mal ein wenig vor sich hin trocknen,
und eher einen kümmerlichen Eindruck machen, sehen gut erholt aus. Aber seit ein
paar Tagen, zeigen sich insbesondere an den Birken die ersten gelben Blätter, die so
einen kleinen Hauch von Herbst vermitteln. Inzwischen lassen sie sich einfach fallen
und warten darauf, dass ich sie von den Wegen und der Terrasse fege. Gut so !
 
 
 Es ist absehbar, dass das Laubfegen als nächste tägliche Gartenaufgabe ansteht und mich
wieder auf Trab halten wird. Ich mache das gerne, verschafft es mir doch zusätzliche
ausreichende Bewegung an frischer Luft. Außerdem muss ich ja jetzt auf meinen Schritt-
zähler achten, der mir unmissverständlich anzeigt, wenn ich mein Pensum nicht einge-
halten habe. Diese Uhr kennt kein Erbarmen - sie ermahnt mich auch, rechtzeitig vor dem
Schlafengehen, gefälligst meine Atemübungen durchzuführen, damit ich zur angegebenen
Bettruhezeit ausreichend schläfrig bin. (Sie weiß ja nicht, dass dafür schon mein abend-
liches Gläschen Merlot sorgt ;o) Die Uhr ist so eine Art Leibwächterin für mich geworden,
(ich überlege gerade, ob mir ein Leibwächter nicht lieber wäre, weil stärker) die aufpasst,
dass ich in jeder Hinsicht auf meine Gesundheit achte - als hätte ich das bisher nicht
selbst getan.

 
In meinen Meditationspausen, die ich, solange es das Wetter erlaubt, auf der Terrasse
unter der Markise oder dem Sonnenschirm verbringe, stelle ich immer wieder fest, wie
heiß die Sonnenstrahlen sind, wenn man ihnen direkt ausgesetzt ist. Ohne entsprechenden
Schutz, würde ich es in der Sonne keine fünf Minuten aushalten. Mir kommt es tatsäch-
lich so vor, als wären die Sonnenstrahlen noch nie so heiß gewesen. Ist die Sonne vielleicht
heißer geworden? Haben die Sonnenstürme zugenommen? Hat die Erdachse sich vielleicht
etwas verschoben, sodass die Sonnenstrahlen uns jetzt intensiver treffen?
 Letzte Messungen haben tatsächlich ergeben, dass sich zwar die Temperatur im Inneren
der Sonne von 15 Millionen Grad Celsius und von 6.000 Grad Celsius auf der Ober-
fläche nicht verändert haben, aber die Temperatur der äußeren Atmosphäre, der Korona,
steigt wieder auf 1 Million Grad an. Auch die Sonnenstürme nehmen zu. Es könnte an
meiner Vermutung also etwas dran sein, aber vielleicht bilde ich mir auch nur ein, dass die Sonnenstrahlen im Gegensatz zu früheren Zeiten heißer geworden sind. Es mag auch ganz
einfach an meinem Alter und der dünner gewordenen Haut liegen. Denn ich war in meinem
ganzen Leben immer ein Sonnenkind - ich liebe die Sonne, doch schon seit ein paar Jahren
versuche ich direkte Sonnenstrahlen zu vermeiden, zumal sie mir nicht nur heißer
erscheinen, sondern oft auch Kopfschmerzen bereiten.
 
(ihr kann die Sonne nichts anhaben ;o)
 
 Also bleibe ich in Deckung unter einem Sonnenschirm und genieße meinen Blick in den
Himmel mit seinen watteweißen Schäfchenwölkchen und in das Grün des Gartens. Das
entspannt dermaßen, dass ich manchmal eindöse.
Was mehr kann der Mensch verlangen ?
 

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Na ja, vielleicht noch ein lecker köstliches Eis dazu naschen und ein Buch lesen.
Gerade habe ich mal wieder das Buch von Herman Wouk: "Nie endet der Karneval",
 rausgesucht, welches ich mir in den nächsten Tagen zu Gemüte führen werde. Ein
ualter Roman und eine locker leichte Sommerlektüre, die gerade jetzt im hohen Alter
wieder bittersüße Erinnerungen weckt, die mich hier und da schmunzeln lassen.
 
Das Leben ist schön, so schön !

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Die Fotos habe ich mit der großen Canon aufgenommen - sie werden qualitativ
lange nicht so gut, wie die mit der kleinen digitalen Olympus Kamera.

Samstag, 19. August 2023

Den Tag mit Bedacht verbringen

 Dazu braucht es nicht einmal viel oder um es mal mit Henry D. Thoreaus
Worten zu sagen, dessen Verehrerin ich bin:
 
Symbolbild
 
Wenn die Menschen nur ruhig die Wirklichkeit betrachten und sich nicht
blenden lassen wollten, so würde das Leben, um es mit etwas Geläufigem
zu vergleichen, wie ein Märchen scheinen, eine Geschichte aus "Tausend
und einer Nacht".
Wenn wir nur das achten würden, was unvermeidlich ist und mit Recht
existiert, dann würden die Straßen von Musik und Poesie erklingen.
 Wenn wir weise und ohne Eile sind, so erkennen wir, dass nur große
und würdige Dinge ein dauerhaftes, absolutes Sein besitzen - dass
kleinliche Ängste und Vergnügen nur der Schatten der Wirklichkeit sind.
Darin liegt etwas ungemein Frohes und Erhabenes.
Indem die Menschen ihre Augen schließen und schlummern und sich von
Trugbildern täuschen lassen, stellen sie überall ihr tägliches Leben auf
Gewohnheit und Routine ein, und dennoch ist dieses Leben auf reine
Illusion gegründet.
 
Die Kinder, die das Leben spielen, erfassen seine wahren Gesetze und
Beziehungen besser als die Erwachsenen, die es nicht würdig leben
können und doch meinen, sie seien weise durch die Erfahrung, das
heißt durch ihr Scheitern.
 
 
 Thoreau war amerikanischer Schriftsteller und Philosoph. Er schrieb das Kultbuch
"Walden" oder "Leben in den Wäldern". Er, Thoreau verbrachte zwei Jahre alleine
in einer selbstgebauten Hütte am Walden-See und führte dort ein einfaches, selbst-
ständiges Leben in der Natur, aber nicht völlig abgeschieden. Er arbeitete nur sechs
 Wochen im Jahr, was ausreichte, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.
In der übrigen Zeit erkundete er die Natur, er las viel, hatte ausreichend Zeit zu
schreiben und nachzudenken. Besonderen Einfluss übte Alexander von Humboldt
auf ihn aus, von dessen Naturbeschreibung er fasziniert war.
 
 Er lebte zwar in einem anderen Jahrhundert von 1817 bis 1862, wurde also leider
nur 45 Jahre alt, aber er war ein Mensch, den ich sehr gerne kennengelernt hätte,
da mich seine Gedanken so sehr beeindrucken.

 Er würde auch sagen:
 
Verbringen wir einen Tag mit soviel Bedacht wie die Natur.
 
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Foto oben: Pixabay
Foto unten: gemeinfrei wikipedia

Freitag, 18. August 2023

Sonne, Mond, Sterne, Wasser

Der Starkregen, der derzeit weltweit vom Himmel kommt, ob in Asien, in Amerika, in
Ost- und Südeuropa, in Norwegen, Dänemark und Schweden, Norditalien, Österreich
 ist schon sehr ungewöhnlich. Aber auch in unserem Land, im Ruhrgebiet, in Berlin,
in Brandenburg und Frankfurt, wo sogar der Flughafen unter Wasser stand und
U-Bahnstationen geflutet wurden, heißt es - Land unter. Begleitet wurden diese
Unwetter, zeitweise sogar von Tornados.
Mir kommt bei diesen derart katastrophalen Regenmassen und Überschwemmungen
unweigerlich die Sintflut in den Sinn. Anderswo, wie in der Türkei herrscht dagegen
eine Hitze von 50° Grad C, und das Wasser wird knapp. Überall auf der Welt brennen
Wälder, nicht nur wie derzeit auf Teneriffa.
 
Die Sintflut Gemälde von Francis Danby, 1837–1839
 
China scheint durch Erdbeben, unglaubliche Wasserfluten und seltsame Phänomene,
wie massenhaftes Auftauchen von Heuschrecken, die über Felder herfallen und
Insekten, die im Kreis herumkrabbeln, von Schwalben, die sich auffällig ungewöhnlich
verhalten, von kochendem Wasser, das dampfend aus dem Erdboden in Feldern und
Wiesen sprudelt, ganz besonders betroffen zu sein. Es kommt einem tatsächlich der
Gedanke an eine Apokalypse, wie in einem Video unter dem ganz unten aufgeführten
Link zu sehen ist.
 
Johannes schaut auf Patmos die Visionen der Offenbarung, Altarbild von Hans Memling 1479
 
*
Oft, wenn ich von solchen schrecklichen Ereignissen lese oder höre, kommen mir,
ob ich will oder nicht, die Johannes Offenbarung und die vier apokalyptischen Reiter
sowie die sieben Siegel in den Sinn. Wohl jeder kennt die Bedeutung der Reiter und
der sieben Siegel:

Der erste Reiter:
Die weiße Farbe des ersten Pferdes symbolisiert den Sieg, Reinheit und Gerechtigkeit;
der Kranz des Reiters gilt als Siegeskranz

Der zweite Reiter:
 Die rote Farbe des zweiten Pferdes symbolisiert das Blut und den Tod durch Kriege,
und das vom Reiter geführte lange Schwert symbolisiert mächtige Kriegswaffen
und Gewalt.

Der dritte Reiter:
 Die schwarze Farbe des dritten Pferdes symbolisiert Tod und Hunger. Sein Reiter trägt
eine Waage als Symbol für Teuerung und Knappheit. Eine Stimme kündigt Inflation
und Hunger an.

Der vierte Reiter:
 Das vierte, fahle Pferd bedeutet Krankheit, Seuchen, Tod und Hölle.
 
Die vier Reiter sollen die Vorboten des Untergangs der Welt sein.
 
Die Apokalypse - Gemälde ebenfalls von Danby - er hat sich sehr mit diesem Thema beschäftigt.
 
 *

Die drei letzten Siegel lösen verschiedene Naturkatastrophen aus – Erdbeben, der Mond
wird sich blutrot verfärben, die Sonne schwarz werden und die Sterne werden vom Himmel
fallen.
Das Öffnen des siebten und letzten Siegel bedeutet das Ende der bisherigen Welt,
das Jüngsten-Gericht. Die Trennung zwischen Himmel und Erde wird aufgehoben
und alles Böse und alles Leid vernichtet.
 
 
Die apokalyptischen Reiter (Gemälde von Wiktor Wasnezow 1887)


*

Es geht wirklich sehr extrem zu auf dieser Welt, der Planet scheint irgendwie aus dem
Gleichgewicht geraten zu sein. Und dennoch hat es all das, was gerade im Besonderen
in China passiert und in der Johannes Offenbarung fast genauso geschrieben steht,
schon immer gegeben. Die apokalyptischen Reiter und die sieben Siegel sind wahr-
scheinlich überlieferte Geschichten, die Tatsachen entsprechen. Man wusste sie zur
damaligen Zeit, nur nicht richtig zu deuten. Heute wissen wir, warum ein "Blutmond",
und eine Sonnenfinsternis erscheinen, Kometen, Meteoriten und Sternschnuppen vom
Himmel fallen, dass Erdbeben und Kriege zu allen Zeiten stattfinden, Seuchen Tod
und Krankheit bringen. Oft denke ich auch an die zehn Plagen, die damals Ägypten
heimsuchten: 1 Nilwasser zu Blut, 2 Frösche, 3 Mücken, 4 Bremsen, 5 (Tier-)Pest,
Beulen/ Geschwüre, 7 Hagel, 8 Heuschrecken, 9 Finsternis, 10 Tötung der Erstgeburt.

Die Sintflut und Noahs Arche ist ein anderes Beispiel. Die damalige Sintflut war auf den
Meeresspiegels zurückzuführen, der vor 10.000 Jahren mit der beginnenden Warmzeit
anstieg, weil die Gletscher mit dem Ende der Eiszeit zu schmelzen begannen. Und das,
obwohl es zu der damaligen Zeit noch keine Industrialisierung gab.
Die Gletscher schmelzen auch heute wieder, weil wir uns in einer Warmphase befinden.
Nur heute bauen die Menschen so wie Noah keine Arche mehr, sondern diejenigen, die
es sich leisten können, also die Superreichen, lassen bauen, und zwar Superjachten.
 
Derweil wird nach einem bewohnbaren Ersatz-Planeten gesucht, was sich als äußert
schwierig erweist, da sich keiner in unmittelbarer Nähe befindet und um eventuell weit
entfernte Planeten erreichen zu können, müsste die Menschheit es schaffen, mit Licht-
geschwindigkeit reisen zu können. Vielleicht kann die KI dabei helfen.
 
Link zum China Desaster
 
 
Der Klimawandel schreitet kontinuierlich fort und wird sich weiter verstärken.
Darauf muss die Menschheit sich einstellen, denn es bleibt ihr keine andere Wahl.
Sie hat in all ihrem Tun die Naturgewalten nicht berücksichtigt.

Unwetter am 15. August 2023 in Brandenburg


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Bilder: wikipedia-gemeinfrei

Donnerstag, 17. August 2023

Dem Leben so nah

 kann man eigentlich nur in der Natur sein. Wo gibt es mehr Leben, als in der Natur?
 

 Manch einer oder eine würde jetzt wohl sagen, na in einer Stadt, da ist doch immer
was los. Da geht doch die Post ab! Mehr Leben geht doch gar nicht.
Wirklich ?
Ja, da herrscht ein buntes Treiben, eine rege Betriebsamkeit, manchmal auch ein
Gedränge, sodass man kaum durchkommt. Autos stauen sich auf den Straßen, die
Tiefgaragen sind überfüllt. In den Kaufhäusern wartet man in einer langen
Schlange an der Kasse. An langen Samstagen ist es besonders überfüllt.

 
  Aus der Erinnerung weiß ich noch, dass wir oft verzweifelt einen Parkplatz gesucht und erst
nach endlosem Herumkurven einen gefunden haben. Dennoch fanden wir bei unserer Rück-
kehr ein Knöllchen vor, wegen zu langen Parkens. Wir hatten das Zeitlimit überschritten.


 Und möchte man in ein Restaurant einkehren, sind die meisten Tische schon besetzt.
Dann das ewige Warten, bis sich mal ein Kellner blicken lässt, der viel zu tun hat und daher
nicht gerade freundlich gestimmt ist. Das Warten auf die Rechnung und das Bezahlen.
Alles erscheint irgendwie stressig, kaum jemand scheint wirklich Zeit zu haben und die
meisten Menschen auf der Straße schauen mürrisch drein. Kaum jemand hat ein Lächeln
im Gesicht. Sie gehen, so scheint es, gedankenverloren aneinander vorbei, andere
schauen in der Gegend herum oder sie starren auf ihr Handy, merken nicht, dass sie
andere Menschen anrempeln. Und ehe man sich versieht, sind etliche Stunden vergangen
und was hat man nun genau von diesem Stadtbesuch gehabt? Bestimmt hat man Geld
ausgegeben und sich etwas Schönes gekauft. Ob man es wirklich brauchte, sei mal
dahingestellt. Vom vielen Herumlaufen, keinen Parkplatz finden, dem Gedränge ausgesetzt
zu sein, ist man nun ganz geschafft und muss sich, wieder zu Hause angekommen, erst
einmal ausruhen, die Schuhe ausziehen, weil die Füße wehtun. Aber man war mal wieder
in der Stadt und unter Menschen, hat ein wenig Abwechslung gehabt und konnte neue
Eindrücke sammeln. Hat man auch Erkenntnisse gewonnen, außer vielleicht zu viel
Geld ausgegeben zu haben und wie laut es in einer Stadt ist?


Ja, das Stadtleben, laut, stressig, unübersichtlich, hektisch, Gedränge, schlechte Luft,
viele Menschen, viele Autos und neuerdings auch voller unvorhersehbarer Gefahren,
die besonders in Bahnhofsnähe lauern.

Wie friedlich und erholsam ist doch dagegen das Leben auf dem Land, noch dazu im
Wald. Musste ich wirklich mal in die Stadt - aus welchen Gründen auch immer, konnte
ich nicht schnell genug wieder in "meinen" Wald eintauchen - zurück in die Stille
der Natur. In der Stadt sinkt meine Stimmung auf null, hier im Wald erhellt sie sich
wieder, sobald ich auf der Landstraße zwischen den Bäumen hindurch in den Garten
eintauche.
 
 
In einer Stadt kann man nicht erwerben, was der Seele guttut!

Hier inmitten der Natur, mit all ihrer Vielfalt, ist man dem Leben ganz nah!
 Wie könnte ich dafür nicht dankbar sein?

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Foto Stadt: Pixabay

Mittwoch, 16. August 2023

Der frühe Morgen

hat noch so etwas Unschuldiges, so etwas Tröstliches, Beständiges, obwohl sich
natürlich minütlich alles verändert. 
Ich liebe den frühen Morgen, egal, ob die Sonne ihre Strahlen durch die Baumwipfel
schickt, ein friedlicher Landregen oder Frühnebel den Wald und Garten in diese
ganz eigene behagliche Atmosphäre taucht.

 
 
 Die Gänseblümchen sorgen schon am frühen Morgen für Freude. In der Nacht hat es
zwar kurz, aber stark geregnet und ganz entfernt war mal wieder ein Donnergrollen zu
hören.

  
So schön, die Tröpfchen nach einer kühlen Nacht an den Grashalmen.

 
 
 Die Gänseblümchen noch ein wenig verschlafen, öffnen sich zaghaft in den ersten sanften Sonnenstrahlen.

 
 Jetzt nach dem vielen Regen und der darauffolgenden Hitze, verbreitet der Garten
einen Hauch von Spätsommer mit frühherbstlichem Morgentau.
 
 
 
 Taunasses Gras - lässt auch den Rasen wieder in seinem satten Grün erscheinen.

 
 
 
Es blitzt ein Tropfen Morgentau
Im Strahl des Sonnenlichts;
Ein Tag kann eine Perle sein
Und ein Jahrhundert nichts.

Gottfried Keller (1819 - 1890),
Schweizer Dichter und Romanautor

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Dienstag, 15. August 2023

Er kann es nicht lassen

 Immer wieder denke ich, bald wird der Ukraine-Krieg vorbei sein.
536 Tage dauert er heute bereits an und es ist kein Ende in Sicht - im Gegenteil.
Eigentlich müsste der russische Aggressor doch langsam selbst kriegsmüde werden.
Was hat er von dieser endlosen, sinnlosen Zerstörung und der Tötung von
tausenden unschuldiger Menschen und Soldaten ?
 
Waffen im Mittelalter

*

Sein grausamer Charakter lässt ihn immer weiter zuschlagen und weiter töten.
Aber damit nicht genug, jetzt wird bekannt, dass er noch Größeres vorhat
und sich auch nicht scheuen würde, die NATO mit in diesen Krieg reinzuziehen.
Das ist schon seit einiger Zeit meine Befürchtung.
Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass er der polnischen Grenze
immer näher kommt. Nicht umsonst soll sich die Wagner-Gruppe dort befinden.
Von Kriegsmüdigkeit kann bei diesem Aggressor keine Rede sein,
aber was verspricht er sich davon? Will er dem GRÖFAZ nacheifern?

Es läge der Geruch eines großen Krieges in der Luft, so der Leiter des
Verteidigungsausschusses der Duma. „Diese Änderungen sind für einen großen
Krieg und eine allgemeine Mobilisierung gedacht“, sagte er, nach der Bekann-
machung, dass die Wehrpflicht von der bisherigen Altersgrenze von 27 Jahren
auf 30 Jahre angehoben wurde.
Immer öfter ist in den letzten Tagen zu lesen, dass dieser vom Größenwahn
besessene Aggressor einen Plan verfolgt, der auf eine Ausweitung des Konflikts
hindeutet.
 
Waffen der zivilisierten Welt

*
 
Russland sei zu einer "Bedrohung für die Sicherheit der gesamten demokratischen
Welt" geworden. Die internationale Gemeinschaft solle sich "ernsthaft auf
Bedrohungen vorbereiten. Bewaffnete Zusammenstöße mit NATO-Staaten können
nicht ausgeschlossen werden", so war zu lesen.
Indessen setzen Polen, Litauen und jetzt auch Lettland ihre Truppenverstärkung
an der Grenze zu Belarus fort.

Ja, ich denke auch, der Aggressor legt es darauf an. Er hat viel Zeit und außerdem
scheint er reichlich Langeweile zu haben und seinen Traum vom Herrscher eines
neuen Großrussischen Reiches nicht aufgeben zu wollen. Er will als großer,
mächtiger Sieger in die Geschichte eingehen. Diesem Tyrannen ist alles zuzutrauen!
 
Im Grunde aber ist er mit sich selbst unzufrieden, unglücklich und ein
bedauernswerter, armseliger, alter, einsamer Mann, der seinem Leben keinen
lebenswerten Sinn zu geben vermag, außer dem des Strebens
nach Macht und Geld.

Hat er davon immer noch nicht genug in seinen Goldpalästen
und seines mit allen Mitteln diktatorischen Machterhalts?

~*~
 
 Sie haben Geld für Kriege, aber können die Armen nicht ernähren.
Sie sagen, es gäbe keine Hoffnung für die Jugend. Und die Wahrheit ist:
Es gibt keine Hoffnung für die Zukunft.
Und dann wundern sie sich, warum wir durchdrehen…
Tupac Shakur
US-amerikanischer Rap-Musiker
1971–1996
 
~*~

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Fotos: Pixabay

Montag, 14. August 2023

Alles hat seinen Preis

 Schopenhauer kam zu der Erkenntnis:
 
 
"An sich selber so viel zu haben, dass man der Gesellschaft
nicht bedarf, ist schon deshalb ein großes Glück,
weil fast alle unsere Leiden der Gesellschaft entspringen".

Nun muss man nicht unbedingt Philosoph sein, um zu erkennen, dass er mit dieser Aussage
völlig richtig liegt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich erst nach meiner Berufstätigkeit, zu
dieser Erkenntnis gelangt bin, denn wie hätte ich meinen Beruf ausüben können, ohne auf
Kollegen, Chefs und Kunden angewiesen zu sein. Aber schon während dieser Zeit hatte ich
das große Glück, in einem eigenen Büro arbeiten zu können und nicht mit anderen Kollegen
den ganzen Tag in einem Raum verbringen zu müssen. Außerdem konnte ich selbstständig
arbeiten, ohne dass mir jemand reingeredet hat. Das war wahrlich ein großes Glück.

In jüngeren Jahren war ich gerne unter Menschen. Eigentlich war ich immer unter Menschen,
egal, wo ich gerade mein Leben verbrachte. Insbesondere auf der Insel. Dort spielte sich das
Leben - bis auf die Schlafenszeit - eh nur draußen ab. Da ist es fast unmöglich alleine zu sein,
weil immer jemand um einen herum ist und sei es nur der Gärtner oder das Hausmädchen.

Erst seit zwei Jahrzehnten habe ich das große Glück, alleine sein zu können - jedenfalls tags-
über und das genieße ich wirklich sehr. Egal ob während der kalten Jahreszeit im Haus oder
in den Sommermonaten, im Garten. Mehr brauche ich nicht und es fehlt mir auch nichts. Ich
habe festgestellt, sobald ich es wieder mit Menschen zu tun hatte, ist Ärger vorprogrammiert.
Und das brauche ich nicht. Die einen sind zu empfindlich, sodass man jedes Wort auf die
Goldwaage legen muss, andere quatschen einem die Ohren voll, wieder andere wissen alles
besser oder noch mal andere stehlen einem nur die Zeit.
Das alles brauche ich schon lange nicht mehr. Daher halte ich mich auch schon seit mehreren
Jahren mit meinen Kommentaren im Bloggerland zurück, weil ich erstens nicht überall meinen
Senf dazutun muss und zweitens kaum noch Blogs, außer ganz speziellen -  mit interessanten
Themen finde.
 
Die heutige Zeit der Smartphones, Laptops, der Computerspiele, der Social-Media, wie
Twitter, Instagram, Telegramm, TikTok, WhatsApp, LinkedIn, unzähligen Blogs, Facebook
und jetzt auch noch ChatGPT wird automatisch dazu führen, dass die jüngere Generation
immer weiter auseinanderdriftet. Sie wird mehr Einzelgänger generieren, die ihr Leben mit
Smartphones verbringen oder sich bestimmten Aktivisten-Gruppen anschließen. Einen Beruf
ausüben, steht nicht mehr unbedingt an erster Stelle. Schon in den Schulen und Kitas werden
Kinder auf das digitale Zeitalter eingestellt. Sie werden sich schon jetzt mit der Künstlichen
Intelligenz auseinandersetzen müssen. Auf sie kommen wahrlich keine guten Zeiten zu.

Dabei scheint niemandem aufzufallen, dass die Menschheit sich immer weiter hinein in eine
künstliche Welt manövriert, die mit der natürlichen Welt kaum noch etwas zu tun haben wird.
All die Dinge und Werte, die einmal wichtig waren, werden zusammen mit der "alten, heilen
Welt" für immer aus unserem Leben verschwinden. Wir werden von Altbewährtem loslassen
müssen und uns auf eine völlig neue Zeitepoche, von der niemand so richtig weiß, wie sie
aussehen soll und wohin sie führt, einlassen müssen. Die Algorithmen werden das Leben
der Menschen bestimmen.
 
Diese neue Zeitepoche, das Anthropozän, wird zu allem Überfluss nicht einmal ganz
ungefährlich sein, denn immer mehr Experten warnen vor der KI, die eines schönen Tages
aufgrund ihrer schnellen Lernfähigkeit feststellen könnte, dass Menschen völlig überflüssig
sind und vernichtet werden können.
 
~Gott würfelt nicht - würfelt die KI ?~
 
*
 
Irgendwie scheinen gerade immer mehr Menschen aufzuwachen und festzustellen, dass wir
für den "Fortschritt", der uns das Leben ganz wesentlich erleichtert und uns viele Vorteile
verschafft, einen ziemlich hohen Preis bezahlen werden - nämlich die massive Zerstörung
unseres Planeten - unseres eigenen Lebensraums.
 
Welchen Preis wird die Menschheit für die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz
zahlen müssen ?

Wir schaffen die Umstände und Zustände für unsere Leiden in der Welt
selbst und merken es nicht einmal.
 
~*~
 
„Der Fortschritt in der künstlichen Intelligenz
(ich beziehe mich nicht auf eine enge KI) ist unglaublich schnell.
Wenn Sie nicht direkt Kontakt zu Gruppen wie Deepmind haben,
wissen Sie nicht, wie schnell es ist – es wächst nahezu exponentiell.“
Elon Musk
 
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Bild unten: Pixabay

Sonntag, 13. August 2023

Peanuts

 müssen es für den Fußballverein in Bayern sein, wenn der sage und schreibe
100 Millionen Euro Ablösesumme für einen 30-jährigen Spieler zahlen kann.
Mal eben so, aus der Portokasse.


 Aber damit nicht genug, denn es kommen nochmal 100 Millionen Euro dazu,
da dieser Spieler mit einem 4-Jahresvertrag pro Jahr 25 Millionen Euro verdient.
Macht zusammen 100 Millionen Euro.
Das kostet den Verein also satte 200 Millionen Euro.
Wer hat, der hat !
Das steht alles in absolut keinem Verhältnis mehr und wirft die Frage auf,
welchen Beitrag Fußballspieler für die Gesellschaft leisten.
Gut, sie sorgen bei den Menschen, in erster Linie bei Männern für Spaß und
das Mitfiebern für ihren jeweiligen Vereins-Favoriten, aber eben oft auch für
anschließende Krawalle und Randale.
 
Leistet eine Krankenschwester, ein Kranken- oder Altenpfleger, ein Arzt oder
Polizist, eine Kindergärtnerin nicht wesentlich mehr für die Gesellschaft ? Das
außertarifliche Jahresgehalt einer Krankenschwester beträgt zwischen 25.000
und 36.000 Euro.
Das ist rein gar nichts gegen 25 Millionen!
 
Das erste Spiel mit dem neuen Superstar-Multimillionär hat der FC- Bayern
gestern übrigens 0:3 gegen Leipzig verloren.

Manchmal denke ich, je weniger ein Mensch arbeitet, desto mehr verdient er.
Manager z.B., die einer Firma rote Zahlen bescheren, werden anschließend noch
mit einer Million-Abfindung belohnt.
Es geht wirklich mehr als ungerecht zu in dieser Welt.

Nicht nur mit Fußball lässt sich prima Geld verdienen, auch mit fast allen
anderen Sportarten.
Früher - also ganz früher, war Sport ein Wettkampf. Die Wettkämpfe fanden
zur Unterhaltung und zum Vergnügen der Zuschauer statt. Heutzutage wird alles
zum Kommerz. In erster Linie ist Sport zur Geschäftemacherei geworden und
um ordentlich Profit zu scheffeln.
Das ist beim Tennissport, bei Autorennen und anderen Sportarten nicht anders.
 
Mit allem wird heute Geld gemacht.
Geld regiert die Welt, auch wenn die Welt dabei zugrunde geht.
Money makes the world go around.
Fragt sich nur, wie lange noch.
Von Bescheidenheit keine Spur.
Immer mehr, immer weiter, immer größer, immer höher, immer schneller,
koste es was es wolle - nach uns die Sintflut.
Wenn die Welt zugrunde geht, wird auch kein Geld der Welt die Erde retten,
nicht einmal die KI.
 
Dem jungen Spieler kann man allerdings gratulieren.
Der hat sich gut verkauft.
Alle Achtung!  Möge ihn das viele Geld glücklich machen!

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Foto: Pixabay