oder die Rache des kleinen Mannes, sorry, des Auserwählten.
Ich brauche euch nicht. Er meint die EU. Daher sei es ihm auch egal, was sein Buddy mit
Europa macht. Er könne mit Europa machen, was er wolle. Klar, für den großartigen Deal-
und Peacemaker gibt es hier auch nichts zu holen. Wir haben kein Öl, keine seltenen Erden
oder sonstige Rohstoffe, welche er sich unter den Nagel reißen könnte, um es mal ganz
salopp zu formulieren. Sein alter Buddy jedoch könnte sein Zarenreich um etliche Quadrat-
kilometer ausweiten. Also, wenn ich der Bundeskanzler wäre, ich würde sämtliches Gold
aus den USA zurück nach Deutschland holen, sonst kommen die noch auf die Idee, das
alles zu konfiszieren – aus welchem absurden Grund auch immer. In den USA lagern immer-
hin über 1000 Tonnen deutsches Gold!
Dafür erhöht der großartige Peacemaker den Druck auf die NATO-Mitglieder Europas. Weil
die ihn in seinem Wahnsinnskrieg bei der Straße von Hormus nicht unterstützen wollten, will
er sie nun abstrafen, indem er droht, Soldaten aus Europa abzuziehen und Standorte zu
schließen. Aus Rache sozusagen. Darunter auch den Standort in Deutschland. Dann könnte
er allerdings auch Ramstein nicht mehr nutzen. Für mich sieht das so aus, als suche er nach
seiner blamablen Niederlage im Iran, Schuldige, auf die er sein angerichtetes Chaos abwälzen
kann. Dass er eventuell eines schönen Tages auf die NATO angewiesen sein könnte, scheint
ihm nicht in den Sinn zu kommen. Er erwarte jetzt konkrete Zusagen aus Europa für die Ent-
sendung von Kriegsschiffen oder anderweitige militärische Unterstützung. Diese Aufforderung
könnte auch als Ultimatum gedeutet werden.
Am vergangenen Mittwoch ließ er verlauten, dass er und der Iran die Straße von Hormus ge-
meinsam kontrollieren und eine Durchfahrtmaut erheben könnten. Man würde über ein Joint
Venture nachdenken, um auf diese Weise die Straße von Hormus zu sichern. Das sei ein »wun-
derschönes Ding«. Wenige Tage zuvor wollte er das Land noch auslöschen und 90 Millionen
Menschen in den Tod schicken. Aber der Dealmaker wäre nicht der Dealmaker, wenn er nicht
aus allem, was er veranstaltet, die Möglichkeit nutzen würde, Dollars zu scheffeln. Inzwischen
will er allerdings verhindern, dass der Iran eine Mautgebühr für die Durchfahrt verlangt.
Ohmanoman, was in dessen Kopf so vor sich geht, ist wirklich beängstigend. Der Mann ist
offensichtlich nicht bei Sinnen.
Genauso sieht es aus, wenn es jemand öffentlich wagt, seinen Krieg zu kritisieren. So ge-
schehen im Vatikan. Papst Leo XIV. hat sich doch tatsächlich erlaubt, den großartigen Peace-
maker samt seiner US-Regierung wegen deren Militärpolitik und Mr. Peacemaker wegen
dessen Drohungen gegen den Iran scharf zu kritisiert. Daraufhin wurde ein Botschafter des
Heiligen Stuhls in Washington einbestellt. Man habe dem Botschafter wohl zu verstehen ge-
geben, die Kirche solle sich besser auf die Seite der Regierung stellen, denn die USA könnten
tun, was immer sie wollten. Das ist wohl als eine Drohung an den Vatikan zu verstehen.
Unglaublich, was sich die US-Administration dem Papst gegenüber erlaubt. Der hat darauf
hin seinen geplanten USA-Besuch abgesagt. Ob das den Katholiken in den Staaten gefällt,
bleibt abzuwarten. Der großartige Peacemaker reitet im Schweinsgalopp auf seinem Trampel-
pfad dem Abgrund entgegen und reißt die gesamte Welt gleich mit hinunter. Wer wird die
Welt vor dem Absturz retten?
Die Kriege in der Ukraine und im Iran, zeigen doch ganz deutlich, dass Kriege die eigene Wirt-
schaft im Land der Aggressoren sowie die Weltwirtschaft ins Wanken bringen. Von Tod, Leid
und Zerstörung mal ganz abgesehen. Es ist doch pure Unvernunft, und birgt zudem das Risiko,
am Ende nicht als Sieger, sondern als Verlierer, Versager und Blamierter in die Weltgeschichte einzugehen. Hinzukommt die Tatsache, hunderttausende Menschenleben auf dem Gewissen zu
haben. Ein halbwegs vernünftiger Mensch muss sich doch fragen: Wozu das Ganze? Keine
Langeweile kann so tödlich sein, dass ein Machthaber einen Krieg vom Zaun bricht, und vorher
nicht alle negativen Aspekte und Risiken einkalkuliert.
Der großartige Peacemaker übermittelte dem Mullah-Regime vor den Verhandlungen in Isla-
mabad folgende Nachricht: „Der einzige Grund, warum ihr heute noch am Leben seid, ist, um
zu verhandeln“. Er attackierte sie weiter mit den Worten, »keine Karten zu haben«, außer Er-
pressung. An diesen Äußerungen erkennt man, welch' Geistes Kind er ist, denn genau das trifft
auf ihn zu. Er tut nichts anderes, als drohen und erpressen, merkt es aber selbst nicht. Warum
wird dieser alte Mann, der sich Präsident nennen darf und eine ganze Zivilisation für immer aus-
löschen wollte, nicht aus dem Amt entfernt? Er ist doch offensichtlich eine enorme Gefahr für die
gesamte Welt.
Derzeit steht die Welt vor einem wirtschaftlichen Abgrund und der schwersten Belastungs-
probe der Weltwirtschaft seit Jahrzehnten. Die neuerlichen Fakten verdeutlichen bereits die
Schwere der Krise. Die Blockade der Straße von Hormus betrifft ja nicht nur Öl, sondern auch
den allgemeinen Warenverkehr in der Golfregion. In den Golfstaaten selbst ist bereits eine
»Lebensmittel-Notlage« entstanden, da über 80 % über den Seeweg importiert werden. Und
in Asien herrschen an den Tankstellen bereits Chaos und Gewalt, sodass die öffentliche Ord-
nung in Gefahr ist. Die können sich alle beim großartigen Peacemaker bedanken.
~*~
Währenddessen sind die Friedensverhandlungen in Islamabad gescheitert. Eine weitere Nieder-
lage des alten Peacemakers. Das jedoch mache für die USA »keinen Unterschied«, tönte er,
gesiegt habe er trotzdem. Ich frage mich immer noch, welchen Sieg genau er errungen hat.
Der nächste Schritt des Peacemakers scheint eine Seeblockade im Persischen Golf zu sein.
Militärisch sei alles vorbereitet. Der Flugzeugträger USS Gerald Ford befindet sich nach der
Reparatur wieder im Persischen Golf und verstärkt dort die USS Abraham Lincoln sowie
weitere Marineeinheiten. Wie es heißt, sei es sehr einfach, für die US-Marine, den Schiffsver-
kehr, also die Ein- und Ausfahrt durch die Straße von Hormus, zu kontrollieren. Für den Iran
entstünde dadurch ein erheblicher Schaden, weil kein Öl mehr an China und Indien geliefert
werden könnte. Bleiben die Öllieferungen aus, könnte das China in eine ernsthafte Energie-
krise stürzen. Gleichzeitig würde sich damit der diplomatische Druck auf China und Indien
erhöhen. Es bleibt abzuwarten, wie China und Indien auf diese Maßnahme reagieren. Auch
eine Rache des kleinen Mannes, sorry des Auserwählten, denn China und das Zarenland unter-
stützen den Iran mit elektronischen Komponenten und anderen Materialien, die zur Herstellung
von Drohnen und Raketen notwendig sind. Und zwar für den Einsatz gegen die USA.
Wie enttäuschend für den Peacemaker. Der hatte doch gehofft, seinen Buddy von China weg
und hin auf seine Seite zu ziehen. Außerdem lockten doch lukrative Deals mit dem Buddy.
Scheint wohl nix mehr zu werden.
Zusammengefasst ist das eine ziemlich brenzlige und hochgefährliche Lage, die zu einem
Konflikt der Großmächte eskalieren könnte. Die Frage ist, ob China sich den Boykott der Öl-
lieferungen durch den alten Peacemaker bieten lässt. Bisher hat sich der große Führer aus
dem Reich der Mitte sehr zurückgehalten, ob das so bleibt, werden die kommenden Tage und
Wochen zeigen. Für die Welt sieht das Ganze gar nicht gut aus, im Gegenteil! Zumal der Aus-
erwählte jetzt sogar droht, Iran-Schiffe zu versenken, die sich der Blockade nähern.
Wenn diesem Auserwählten nicht allmählich Einhalt geboten wird, steht die Welt in Null-
Komma-Nix in Flammen.
Falls der Iran-Konflikt eines Tages ausgestanden sein sollte, und die Welt dieses unheilvolle
Desaster übersteht, könnten sich die USA in Zukunft nur noch auf Nord- und Südamerika zurückziehen. (Evtl. inklusive Kanada, Grönland und dem Panamakanal?)
Dann könnte sich der alte Buddy des Peacemakers vollends auf Europa konzentrieren, falls
er dann noch gesund, munter und vor Angst nicht gestorben ist.
Ich sage dann schon mal, nicht nur gute Nacht Deutschland,
sondern auch gute Nacht, Europa!
Wie ich schon vor Monaten schrieb: Sie werden die Welt unter sich aufteilen.
Eine neue Weltordnung eben, in der China die einzige Großmacht sein wird.
~*~
„Die innere Leerheit ist die wahre Quelle der Langeweile,
die stets nach äußerer Erregung lechzt, um Geist und Gemüt
durch irgendetwas in Bewegung zu bringen.
Hauptsächlich aus dieser inneren Leerheit entspringt die Sucht
nach Gesellschaft, Zerstreuung, Vergnügen und Luxus jeder Art,
welche viele zur Verschwendung und dann zum Elend führen.“
(Arthur Schopenhauer)
durch irgendetwas in Bewegung zu bringen.
Hauptsächlich aus dieser inneren Leerheit entspringt die Sucht
nach Gesellschaft, Zerstreuung, Vergnügen und Luxus jeder Art,
welche viele zur Verschwendung und dann zum Elend führen.“
(Arthur Schopenhauer)
Ach, wie recht er doch wieder einmal hat, der Herr Schopenhauer!
Es gibt und gab sie eben doch, die weisen, alten Männer. Im Gegensatz zu den alten
Es gibt und gab sie eben doch, die weisen, alten Männer. Im Gegensatz zu den alten
Männern, die zu ihrer Zerstreuung und zum Spaß aus rein persönlicher Langeweile
Kriege führen. So mancher hatte sogar vor, eine ganze Zivilisation auszulöschen.
Dafür lässt er jetzt zu seinen Ehren, ein großes Denkmal mitten in Washington
errichten:
Den »Arc de Trump« – Bogen. Ein Flughafen wurde oder wird in Florida schon
nach ihm benannt. Auch seine Unterschrift soll auf Dollarscheinen verewigt werden.
Der lebt seinen Größenwahn wahrlich bis zum bitteren Ende aus,
the worst president, number 47 of the USA.
Sie werden eine Zwangsjacke benötigen!




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