Ein düsteres Osterfest in Zeiten von Kriegen,
Bomben über die Köpfe der Menschen fliegen.
Ein Osterfest im Schatten von Tod und Ruinen.
Menschen, die vor dem Bombenhagel fliehen.
Wirre Geister, die Lust an Kriegen hegen.
Ganze Länder in Schutt und Asche legen.
Wahnsinn das Leben der Menschen zerfetzt,
der Zerstörungswut hilflos ausgesetzt.
Rache und Zorn die kranken Geister antreiben,
Möge Gott Erbarmen haben mit den Leidenden!
Irre Geister im sinnlosen Wahn der Kriege,
in Gewissheit ihrer triumphalen Siege.
Ein Osterfest im Banne geistiger Armut,
die lüsterne Rache ihrer Selbstsucht guttut.
Blindwütiger Wahn sie unbedacht antreibt,
zum Auslöschen der gesamten Menschheit?
~*~*~*~
Frohe Ostern, wünsche ich allen Menschen,
die das Osterfest feiern.
Diejenigen, die das Osterfest (noch) in Frieden verbringen und sich
vielleicht (noch) ein paar Urlaubstage leisten können, sollten das zu
schätzen wissen, denn die meisten ahnen nicht, was da noch auf das
Land und Europa zukommt.
Die hohen Benzin- und Dieselpreise sowie die verteuerten Lebensmittel, werden aufgrund
des Angriffskrieges der Herren Peacemaker und seines Freundes Bibi, weiter steigen.
Doch das ist erst der Anfang und ein kleiner Vorgeschmack auf das, was auf dieses Land und
Europa sowie dem Rest der Welt zukommt. Der Iran, der massiv von den USA bombardiert
wurde, wobei auch das AKW und diverse Universitäten sowie Öl und Industrieanlagen
getroffen wurden, droht nun damit, eine weitere Meerenge, welche das Rote Meer mit dem
Golf von Aden und dem Indischen Ozean verbindet, durch die Huthie-Miliz schließen zu
lassen. Diese Meerenge ist einer der verkehrsreichsten Seewege für den globalen Handel.
Wenn diese Meerenge dicht ist, droht eine sehr ernsthafte weltweite Versorgungskrise.
Der großartige Peacemaker hat dem Iran mal wieder ein 48-stündiges Ultimatum
gestellt, die Straße von Hormus freizugeben. Sollte das nicht geschehen, droht er:
»Bricht die Hölle los«.
Der großartige Peacemaker hat nicht einmal gemerkt, dass die Hölle schon lange
losgebrochen ist. Das, was er mit seinem "Endschlag" veranstaltet, war für ihn nur
»eine kleine Reise« in den Iran. Jetzt folgt die Rache. Schon deshalb, weil der Iran
nicht nach seiner Pfeife tanzt. Das sind er und sein alter Buddy nicht gewohnt. Da-
her sind diese beiden alten Männer auch nur von Ja-Sagern umgeben. Man könnte
auch sagen - von Verlierern, weil sie sich dann besser fühlen. Widerspruch macht
sie rasend. Zudem werden sie rachsüchtig, wenn auch nur der Anschein erweckt
wird, sie könnten versagen.
Rache ist es auch, die die beiden alten Männer in ihren Kriegen antreibt, weil sie
nicht verlieren können. Und je mehr es danach aussieht, desto härter schlagen sie zu.
Auch wenn dabei die eigene Wirtschaft zusammenbricht. Schließlich kann es nicht
sein, von einem kleineren Land oder einem Land »aus der Steinzeit« besiegt zu
werden.
Über vier Jahre versucht des Peacemakers Buddy nun schon, die Ukraine zu unter-
werfen, und kommt nur schrittchenweise voran. Dass ihn, der über eine große Armee
verfügt, das wütend und rachsüchtig macht, ist offensichtlich. Er ist so wütend, dass
er jetzt den EU-Staaten mit Vergeltung für »feindliche terroristische Handlungen
gegen die Russische Föderation« droht. Dass er den Westen seit Jahren provoziert,
mit dem Einsatz von Atomwaffen droht und einen hybriden Krieg gegen den Westen
führt, hat er wohl verdrängt.
Der großartige Peacemaker eifert ihm eifrig nach. Zwei alte, gelangweilte Männer,
die nicht davor zurückschrecken, mit ihren Großmachtfantasien und ihrer feindseligen
Gesinnung die gesamte Welt zu zerstören. Zwei alte Männer, die trotz ihres enormen
Reichtums, nichts Sinnvolleres mit ihrem Leben anzufangen wissen, als das Leben
anderer Menschen aufs Spiel zu setzen; die keine Skrupel haben, die gesamte Welt in
Brand zu setzen und die Menschheit auszulöschen.
Zwei armselige, alte Männer, die die Welt nicht braucht.
Shame on you!
Stoppt die Kriege!
~*~
Kühn ist menschlicher Wahn,
stolz dünkt er sich wichtig im Weltall!
Eintagsfliege vermeint,
ähnlich den Göttern zu sein.
Siegfried August Mahlmann (1771 - 1826)
war deutscher Schriftsteller
~*~
Gedicht © Ursula Evelyn



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit für ein paar nette Worte nimmst.
Aufgrund der neuen Datenschutzrichtlinien (DSGVO) bitte ich folgendes zu beachten:
Mit der Nutzung der Kommentarfunktion dieser Webseite, die von Google zur Verfügung gestellt wird, erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten auf dem Google- Server einverstanden.