Das Leben ist schön.
Man muss das Schöne nur sehn.
Glücklich, wer das kann.
~*~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das Leben ist schön.
Man muss das Schöne nur sehn.
Glücklich, wer das kann.
~*~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ja, ja, der April, er macht eben tatsächlich was er will.
Es hat seit gestern geschneit, die ganze Nacht durch bis heute Mittag.
Alles ist weiß !
Zum Glück blieben die Temperaturen über 0 Grad, und werden es auch
hoffentlich in den nächsten Tagen bleiben, sonst werden die schönen Kirschblüten
das nicht überleben.
Das Wetter spielt wirklich verrückt. Im Februar T-Shirt Wetter und jetzt im April
sind wieder dicke Jacke und Schal angesagt.
Und gerade kommt die Sonne wieder zum Vorschein.
Tja, April eben !
~*~
Schlagzeile heute in der Welt:
Marode Bundesrepublik
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Des Himmels Blau den Tag erhellt,
weiße Wolken ziehen am Himmelszelt.
Die Luft ist lau, die Vöglein singen,
still vernehm' ich das leise Schwingen
Ein leiser Wind streift durch die Luft
angereichert mit des Frühlings zartem Duft.
Tausend Blüten an der Bäume Zweigen,
mir die schönste Seite des Frühlings zeigen.
Ganz allmählich erwacht das Leben,
reckt und streckt sich der Sonne entgegen.
Frühling, du wundervolle Jahreszeit,
du machst das Herz mir froh und weit.
© Ursula Evelyn
~*~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ein paar der gemütlichen Häuser standen inzwischen leer, weil die Alten gestorben waren und sich niemand fand, der dort einziehen wollte. Doch das Leben der Dorfbewohner ging wie gewohnt weiter, bis eines Tages fremde Menschen auftauchten und sich interessiert in diesem kleinen Dorf umschauten. Sie kamen aus der Stadt, erfuhr eine alte Dorfbewohnerin, und interessierten sich für die leerstehenden Häuser, um in diesem kleinen Dorf zu leben, weil es ihnen in der lauten, hektischen Stadt nicht mehr gefiel. Das Leben in der Stadt, so erzählten die Fremden, sei außerdem nicht mehr sicher. Viele fremde Menschen aus fernen Ländern würden sich jetzt in der Stadt aufhalten und für Unruhe und Angst unter den Stadtbewohnern sorgen. Deshalb hätten sie sich entschlossen, aufs Land umziehen.
Und tatsächlich, ein paar Wochen später zog die erste Familie in eins dieser gemütlichen Häuser, die alle von einem großen Garten mit altem Baumbestand, vielen Sträuchern, bunten Blumen und immergrünen Pflanzen umgeben waren.
Die alten Dorfbewohner sahen staunend zu, wie ein Haus nach dem anderen verkauft und von Menschen aus der Stadt bezogen wurde. Ihr eigenes Leben geriet dadurch völlig aus dem gewohnten Rhythmus. Sie waren Ruhe und Stille gewohnt. Sie hatten ihre Gewohnheiten. So gönnten sie sich in der Mittagszeit gerne mal ein Nickerchen unter einem der schattigen Bäume in ihren Gärten.
Doch mit der Ruhe war es nun vorbei. Viele der neuen Dorfbewohner hatten nichts Eiligeres zu tun, als viele der alten Bäume zu fällen. Sie wollten einen sonnendurchfluteten Garten. Außerdem verloren die Bäume im Herbst ihr Laub. Das bereitete zu viel Arbeit. Für sie gab es auch keinen Mittagsschlaf. Nach dem Mittagessen mähten sie lieber ihren Rasen oder griffen zum Hochdruckreiniger, um die Steinplatten der Terrasse zu säubern. Andere unterhielten sich abends laut oder drehten die Musik auf. Immer öfter hörte man Kettensägen oder das Hämmern und Sägen der Handwerker, weil einige der neuen Dorfbewohner die alten, gemütlichen Häuser unbedingt umbauen wollten.
Im Laufe der Zeit veränderte sich das Dorf zusehends. Nichts war mehr so, wie es einmal war.
Es war laut und hektisch geworden in dem kleinen Dorf. Das beschauliche Dorfleben hatte in kürzester Zeit bereits viel von seinem Charme, seiner Ruhe und Stille verloren. Die alten Dorfbewohner waren über diese neuen Zustände sehr traurig. Die fremden Menschen aus der Stadt nahmen darauf aber keine Rücksicht. Sie machten einfach so weiter, wie sie es aus der Stadt kannten und gewohnt waren.
Ruhe und Stille waren für die Stadtmenschen Fremdwörter. Sie hatten auch keinen Sinn für die Natur. Denn die traten sie mit Füssen. Sie wussten gar nicht zu schätzen, in welchem Paradies sie dort angekommen waren. Ihnen fehlte der Sinn für die Schönheit der Natur. Sie legten Mausefallen aus und stellten irgendwelche Geräte auf, mit denen Maulwürfe verscheucht werden sollten. Den Eichhörnchen wurde durch die gefällten Bäume der Lebensraum genommen. Auch die Vögelchen fanden immer weniger Möglichkeiten für ihren Nestbau. Von Hummeln, Bienen und anderen Insekten fühlten sich die neuen Dorfbewohner gestört und so versprühten sie irgendein Zeug, um die „Viecher“ wie sie sie nannten, aus ihren Gärten zu vertreiben. Durch die zunehmende Anzahl der Autos, wurde das Überqueren der schmalen Straßen, zu einer immer größer werdenden Gefahr.
Das Leben in
diesem kleinen Dorf, das einst ein beschauliches, idyllisches Paradies war, erfuhr eine nie dagewesen Veränderung, von der es kein Zurück mehr gab. Das Schlimmste jedoch
war, dass es in dem kleinen Dorf keineswegs mehr friedlich zuging. Die Bewohner
des Dorfes wurden in die Alten und die Fremden aufgeteilt. Und so regten sich die Alten über
die Fremden auf und Fremden über die Alten. Jeden Tag gab es Streitereien, sodass sie einfach
nicht zusammenfinden konnten. Die Fremden nahmen keine Rücksicht auf die Alten und die
Alten hatten kein Verständnis für die Rücksichtslosigkeit der Fremden und deren egoistisches Verhalten.
Es kehrte auch kein Frieden mehr in das kleine Dorf ein, welches einst ein Paradies
war, als alle Alten verstorben waren. Die Fremden, die das kleine Dorf nun alleine bevölkerten, waren sich von Anfang an fremd und blieben es auch weiterhin.
So wurde aus dem kleinen, idyllischen Dorf, dem beschaulichen und unbeschwerten Leben dort, ein fremder Ort, in dem es keinen Frieden, keine Ruhe und keine Stille mehr gab, weil jeder machte, was er wollte, ohne Rücksicht auf andere zu nehmen.
Eigentlich wie im wahren Leben !
~*~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
© Ursula Evelyn
Es gibt Menschen, die ohne einen Mucks zu sagen, alles hinnehmen,
egal welche Ungerechtigkeit ihnen selbst oder anderen widerfährt.
Sie sehen stillschweigend zu, ohne auch nur auf die Idee zu kommen,
sich gegen Ungerechtigkeit zu wehren oder für Gerechtigkeit einzustehen
und zu kämpfen.
Ist es nicht einfach nur feige alles zu schlucken, alles hinzunehmen,
nur weil wir fürchten, uns unbeliebt zu machen oder Ärger zu bekommen ?
Das gilt sowohl in jeder Beziehung, im Umgang mit anderen Menschen,
als auch in der Politik oder bei unhaltbaren Zuständen, egal in welchen
Bereichen.
Wir schweigen lieber, um einem Konflikt aus dem Weg zu gehen oder
wir fürchten uns vor unangenehme Konsequenzen. Wer jedoch schweigt,
lässt vielleicht das Böse zu oder nimmt eine Ungerechtigkeit in Kauf,
die einen erheblichen Schaden mit sich bringt. Damit unterstützten wir
letztendlich sogar die Rücksichtslosigkeit und das Fehlverhalten anderer.
Ja, es gehört schon eine Portion Mut dazu, sich nicht alles gefallen zu
lassen, seine Stimme zu erheben und seine eigene Meinung zu äußern.
Mir scheint jedoch, dass vielen Menschen heutzutage der Mut fehlt,
die Themen und Zustände anzusprechen, die in diesem Land zu einem
Tabuthema geworden sind.
Was ist nun besser, sich gegen Ungerechtigkeit einzusetzen und für
Gerechtigkeit zu kämpfen, oder aus Angst vor unangenehmen Folgen
zu schweigen, um des lieben Frieden willens ?
Bild: Pixabay