Donnerstag, 11. Februar 2016

Wenn frau meint ...

sie könne gegen ihre Natur, ihre Einstellung und Überzeugung handeln,
dann wird sie rasch eines Besseren belehrt und das ist auch gut so.

Abenddämmerung am Rhein bei Niedrigwasser in der Nähe von Düsseldorf
 
Denn wenn es etwas gibt, das ich absolut nicht hinnehmen kann, dann ist es
Ungerechtigkeit. Ich war immer gegen Ungerechtigkeit und werde immer gegen
Ungerechtigkeit sein.
 
Einige Journalisten scheinen der Meinung zu sein, dass es einen neuen deutschen
Hass gegen Fremde gibt. Dieser Meinung bin ich absolut nicht !!!
Es ist kein Hass gegen die Fremden, den die Mehrheit der Deutschen hegt, sondern
ein wachsender Unmut, der sich gegen die Regierenden richtet. Dieser Unmut
rührt daher, dass die Bürger den Regierenden nicht abnehmen, die Flüchtlingskrise
im Griff zu haben.
Viele Menschen in diesem Land sind – genau wie ich – immer noch der Meinung,
dass den  wirklich Schutzbedürftigen geholfen werden muss. Wohl bemerkt – den
Schutzbedürftigen und nicht jedem, der in diesem Land auf ein besseres Leben
hofft. Das ist jedoch seit Öffnung der Grenze nicht mehr der Fall. Die Öffnung der
Grenze hätte eine Ausnahmesituation sein und bleiben müssen. Da dies nicht
geschehen ist, sondern jeder der ins gelobte Land will, größtenteils sogar unkon-
trolliert, auch reingelassen wird und ein Ende nicht absehbar ist, sind viele Bürger
zu Recht verunsichert. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der Flüchtlingsstrom
inzwischen Ausmaße angenommen hat, der vielen Menschen Angst macht – zumal
Mutti Merkel eine Obergrenze strikt abgelehnt.
 
Viele Menschen empfinden es außerdem als ungerecht, dass für die Flüchtlinge
finanzielle Mittel in astronomischer Höhe zur Verfügung gestellt werden,
während die Infrastruktur im Land vernachlässigt wird, Schulen, Brücken und
Straßen nicht saniert, repariert bzw. renoviert werden, Bildung und Gesundheits-
versorgung auf der Strecke bleiben, für Renten- und Lohnerhöhungen sowie für
bezahlbaren Wohnraum kein Geld  vorhanden ist.
 
In dem Zusammenhang machte eine junge, alleinerziehende Mutter ihrem
Unmut Luft, als sie mir erzählte, was sie über die Flüchtlingsunterkunft in ihrer
Nähe   erfahren hatte. Sie erzählte, dass auf dem großen Gelände einer ehe-
maligen Kaserne, in der britische Soldaten stationiert waren, nun Flüchtlings-
familien eingezogen seien. Dort, inmitten eines weiten Kiefernwaldes gelegen,
 befindet sich aber nicht nur die Kaserne  (40 Mannschaftsunterkünfte), sondern
 dort stehen auch 400 Einfamilienhäuser mit Garten, in denen die Soldaten mit
ihren Familien bis zu ihrem Auszug lebten.

Diese Einfamilienhäuser, so erzählte die junge Mutter weiter, seien vor dem
Einzug der Flüchtlinge, alle frisch renoviert und saniert worden. Die Häuser
seien komplett mit neuen Badezimmern, Küchen und neuen Möbeln ausge-
stattet worden. Dafür zahlten die Flüchtlinge natürlich keine Miete und alles
andere, wie Mahlzeiten, Strom, Gas, Wasser usw. sei natürlich auch kostenlos.
Außerdem bekämen sie noch Bargeld und müssten nichts dafür tun. Sie dagegen
müsse jeden Tag arbeiten, könne sich nur eine kleine Wohnung leisten und wisse
oft nicht, wie sie mit ihrem kleinen Gehalt über die Runden kommen soll. Das
empfindet sie als sehr ungerecht und sie ist daher auch nicht besonders gut auf
ie Flüchtlinge zu sprechen. Von Hass gegen die Flüchtlinge kann allerdings
keine Rede sein. Ihr Unmut richtet sich viel mehr gegen die Regierenden.
 
Ich kann den Unmut der jungen Mutter gut nachvollziehen. Aber was kümmert
es diejenigen, die in ihren realitätsfernen Elfenbeintürmen residieren, einander
feiern, mit Preisen überhäufen und gar nicht wissen oder wissen wollen,  wie es
denen »da unten« geht, welche Sorgen und Probleme diese Menschen haben.
Es ist ein Trauerspiel ersten Grades, dass es in unserem »ach so reichen Land«
so viele arme Bürger gibt, die Kinderarmut zunimmt und Rentner oft nicht
wissen, wie sie jeden Monat über die Runden kommen sollen.
 
Nein, Hass ist das nicht, (außer vielleicht bei einigen Dumpfbacken), was viele
Menschen in diesem  Land empfinden. Es ist Unverständnis, wachsender
Unmut, bis hin zu blanker Wut gegenüber den Regierenden.
 
Ich kann daher Menschen nicht verstehen, denen das alles am Allerwertesten
vorbeigeht,  denen die Sorgen und Ängste der eigenen Mitbürger gänzlich egal
zu sein scheinen – nach dem Motto: Hauptsache, mir geht es gut, ich bin nicht
betroffen,  profitiere vielleicht sogar noch davon - und  überhaupt - nach mir
die Sintflut.
Mir tut diese junge Mutter leid, so wie mir alle Menschen leidtun, die sich als
Bürger und Bürgerinnen dieses Landes gegenüber den Flüchtlingen benach-
teiligt und ungerecht behandelt fühlen. Diese Menschen hegen keinen Hass.
Diese Menschen fühlen sich neben der empfundenen Benachteiligung, außer-
dem verunsichert.
Sie sind besorgt, sie haben Angst vor der fremden Kultur, vor dem Verlust
unserer Werte und Kultur sowie der zunehmenden Kriminalität. Das ist nur
allzu menschlich und zutiefst verständlich.

Ich habe eher große Bedenken, als dass ich Angst hätte. Insbesondere, wenn ich
an die Zukunft in diesem Land denke. Es werden noch gewaltige Probleme
auf dieses Land zukommen, die enorme Auswirkungen in jeder Hinsicht haben
werden.

(Der Rhein in der Abenddämmerung bei Düsseldorf)
 
Und mir soll bitte keiner sagen, dass es Ungerechtigkeit schon immer gab.
Mord und Totschlag gab es auch immer schon. Und nur, weil es Mord und 
Totschlag schon immer gab, rechtfertigt das die Tat als solche noch lange nicht,
sondern muss bestraft werden. Das Gleiche gilt auch für Ungerechtigkeit.
Ungerechtigkeit zu tolerieren, nur weil es sie schon immer gab, kann ja nicht
bedeuten, nichts mehr gegen Ungerechtigkeit machen zu müssen.
Wenn nichts gegen Ungerechtigkeit unternommen wird, wird es auch keine
Gerechtigkeit geben. Und mangelnde Gerechtigkeit führt nun mal zu Unmut
und kann den sozialen Frieden erheblich gefährden.
 
2.500 Flüchtlinge sollen auf dem eingezäunten Gelände der ehemaligen Kaserne,
am Rande des kleinen Ortes mit nur 5000 Einwohnern, untergebracht werden.
In einer Gegend auf dem Land, die keineswegs genug Arbeitsstellen für so
viele Menschen bietet.
 Wie also soll es auf Dauer mit diesen Flüchtlingen weitergehen,
wenn sie nicht in der Lage sein werden, sich selbst zu versorgen ?

 
~*~

Jeder muss den Mut zu seiner Meinung haben,
meinte auch schon Alexander von Humboldt.


*

Nachtrag: 12. Februar 2016
Soeben lese ich:
BMin Barbara Hendricks fordert zusätzlich 1,3 Milliarden Euro pro Jahr.
Die Bundesbauministerin will den sozialen Wohnungsbau fördern.
So solle Konkurrenz zwischen Flüchtlingen und Einheimischen
vermieden werden.

Quelle: ZEIT ONLINE
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Dienstag, 9. Februar 2016

Wo ist sie nur ?

Es scheint Wochen her zu sein, seit sich die Sonne das letzte Mal blicken ließ.
 
 
 
Regen, Regen, Regen, nichts als Regen und nun auch noch Sturm.
Und was für einer !
 
Er hat mich die halbe Nacht nicht schlafen lassen.
Er fegte und pfiff ums Haus, als sei er stockwütend.
Es klapperte und heulte, dazu der Regen, der wie aus Eimern aufs Dach klatschte.
Und auch hier kein Ende in Sicht.
So gerne ich dem Plitschen und Platschen, dem Tröpfeln und Gluckern
sonst auch lausche, so sehr geht mir dieser graue Himmel und tagelange Regen
inzwischen aufs Gemüt.
Es wird tagsüber ja nicht einmal richtig hell !
 
 
 
Wasser, Nässe, Pfützen !


 
Da kann die gute Laune schon mal auf der Strecke bleiben
bzw. ins Wasser fallen.
Genug ist genug.
Wo soll das ganze Wasser denn hin ?

 
 Bald brauche ich neben den Gummistiefeln auch ein Gummiboot.
 
So ein Sch.........ottenwetter !
 

 
 
ICH WILL FRÜHLING UND SOOONNNEEE  !!!!!!
 
 
~*~
 
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Montag, 8. Februar 2016

Na dann! Tea Time !

Zur Tea Time gibt es heute eine wahre Kurzgeschichte :
 
 
 
Ich traute meinen Ohren nicht, als ich einer Journalistin (ca. Mitte 40) zuhörte,
die in einer dieser politischen Fernseh-Talkrunden erzählte,
dass sie vor 20 Jahren nach Berlin-Kreuzberg gezogen sei,
und sich dort in einem kleinen Park im Sommer schon mal
mit einem Buch auf die Wiese legte.
So weit - so schön !
 
Vor ein paar Jahren sei es dort jedoch immer voller geworden.
Inzwischen fände sie auf der Wiese kaum noch einen Liegeplatz,
weil sich in diesem Park immer mehr Drogen-Dealer aufhielten. 
So weit - so schlecht !
 
Aber - so erzählte sie weiter:
 sie könne dort trotzdem - auch abends - jederzeit weiterhin bedenkenlos
spazieren gehen. Bisher sei ihr dort noch nie etwas passiert.
  
 Na dann !
Ist doch alles bestens im Land !
 
Wenn solche Zustände inzwischen zur Normalität geworden sind und
Bürger/innen sich nicht darüber beklagen und beschweren, dann wundert
mich in diesem Land rein gar nichts mehr.
Es gab Zeiten, in denen konnten Kinder in solchen Parks unbedenklich spielen.
Wo ist das heute noch möglich ?
Wenn Menschen so weit sind, ihre Erholungsorte anstandslos irgendwelchen
Drogen-Dealern zu überlassen, dann muss man sich wirklich nicht wundern,
wenn diese sich immer weiter ausbreiten !

Man muss schon sehr optimistisch sein, um bei dem derzeit herrschenden Chaos
in diesem Land, noch zuversichtlich und positiv in die Zukunft blicken zu können.

Unsere Politiker behaupten, alles im Griff zu haben !
Nur - wer glaubt ihnen das noch,
wenn die Realität eine andere ist, wenn alles immer mehr ausufert ?

 Was ist nur aus diesem Land geworden ?!
 
~*~
 
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Sonntag, 7. Februar 2016

Kann es schaden ...

sich zu viele Gedanken zu machen ?
 
 
 *
„Du machst dir viel zu viele Gedanken“, sagte unlängst ein Freund.
Ich antworte: „Wenn ich mir nicht selbst Gedanken mache, also wenn
ich nicht selbst denke, wer soll es dann für mich tun“ ?
Soll ich etwa andere für mich denken lassen ?
  
Es kommt wohl eher darauf an, worüber ich mir Gedanken mache und was
ich denke. Immerhin besteht ein gravierender Unterschied darin, ob ich mir
Gedanken darüber  mache, was ich morgen kochen soll, welche Wandfarbe
zur Sitzgruppe im Wohnzimmer passt, oder ob es Gedanken sind, die zu
Erkenntnissen führen und schlussendlich eine Bereicherung für das
eigene Leben darstellen.
  
Außerdem gibt es in der digitalen Welt, in den Medien, von Politikern,
Journalisten, Schriftstellern, von Philosophen und Intellektuellen, bereits
genug vorgekaute Meinungen, mit denen wir beeinflusst werden sollen.
Wer sich selbst keine eigenen Gedanken macht, sich keine eigene Meinung
bildet, nicht selbst Erkenntnisse gewinnt, der wird auch sehr leicht zu
manipulieren sein und das freut dann wiederum diejenigen,
die davon profitieren.

Die Haupt-Denkerbank im sonnig-schattigen Sommersonnenscheingarten
 
*

   Kann man sich wirklich zu viele Gedanken machen ?
Zu viel denken, wenn es um die Ereignisse in der Welt und in diesem
Land geht ?  Wenn sich dieses Land  auf drastischste Weise verändert,
die öffentliche Sicherheit  gefährdet ist, und die Lebensqualität der
Bevölkerung zusehends abnimmt ?
Wenn es um die Zukunft der Kinder und Enkelkinder geht ?
 
Ist es besser, nicht darüber nachzudenken, einfach alles hinzunehmen
und zu akzeptieren, was die Regierenden der Bevölkerung zumuten ?
 
Wer denkt, bevor er handelt,
kann viel Schaden verhindern.
 
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Freitag, 5. Februar 2016

Katzentheater

 
Ach, wäre die Welt doch nur so ein fröhliches Katzentheater !
 
 
Dann wären auch die Menschen bestimmt wieder fröhlicher !
 
Aber diese Weltbühne bietet eher ein tragisches Schauspiel in dem sich immer
mehr Dramen und Tragödien abspielen.
Produzenten, Regisseure, Schauspieler und Bühnenbildner bieten
schon seit einiger Zeit eine sehr schlechte Vorstellung.
Schaut man näher hin und verfolgt das Schauspiel sehr aufmerksam,
dann stellt man fest, dass kaum ein Akt noch Fröhlichkeit und Heiterkeit
beinhaltet. Gute Gründe für Applaus bestehen fast gar nicht mehr.
Und trotzdem folgt jeden Tag eine Fortsetzung.
 
Dabei wäre es doch endlich an der Zeit für einen Programmwechsel.
Zeit, für ein neues, heiteres und fröhliches Theaterstück.
Ein Stück, welches allen Freude bereitet und viel Beifall findet !
Eine Vorführung, in der alle lachen und sich freuen können
und nicht nur die, die das Stück inszenieren und daran verdienen.
Das wäre doch schön - oder ?
 
*
 
Du siehst Dinge und fragst: "Warum?"
Aber ich träume von Dingen,
die es nie gegeben hat, und sage:
"Warum nicht ?"
 
George Bernhard Shaw
 
~*~
 
PS: Obiges Bild ist ein Foto von einem Kalenderblatt. Der Künstler ist mir leider nicht bekannt.
 
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Donnerstag, 4. Februar 2016

Es war einmal ...

 ...ein König, der schrieb einen Preis im ganzen Land aus:
Er lud alle Künstler ein, den Frieden zu malen und das beste Bild sollte
eine hohe Belohnung bekommen.  Die Künstler im Land machten sich eifrig
an die Arbeit und brachten dem König ihre Bilder. Aber von allen Bildern,
die gemalt wurden, gefielen dem König nur zwei. Zwischen denen musste
er sich nun entscheiden.  Das erste war ein perfektes Abbild eines ruhigen
Sees. In dem See spiegelten sich die malerischen Berge, die den See
umrandeten und man konnte jede kleine Wolke im Wasser wiederfinden.
Jeder, der das Bild sah, dachte sofort an den Frieden.
Das zweite Bild war ganz anders.
Auch hier waren Berge zu sehen, aber diese waren zerklüftet, rau und kahl.
Über den Bergen jagten sich am grauen Himmel wütende Wolkenberge und
man konnte den Regen fallen sehen, den Blitz aufzucken und fast auch
den Donner krachen hören.


 
An dem einen Berg stürzte ein tosender Wasserfall in die Tiefe. Keiner,
der das Bild sah, kam auf die Idee, dass es hier um den Frieden ging.
Aber der König sah hinter dem Wasserfall einen winzigen Busch, der
auf der zerklüfteten Felswand wuchs. In diesem kleinen Busch hatte ein
Vogel sein Nest gebaut. Dort in dem wütenden Unwetter an diesem
unwirtlichen Ort saß der Muttervogel auf seinem Nest -
in perfektem Frieden.

 
 
 
 Welches Bild gewann den Preis? 
 
  Der König wählte das zweite Bild und begründete das so:
»Lasst Euch nicht von schönen Bildern in die Irre führen:
Frieden braucht es nicht dort, wo es keine Probleme und keine Kämpfe
gibt. Wirklicher Frieden bringt Hoffnung und heißt vor allem, auch
unter schwierigsten Umständen und größten Herausforderungen,
ruhig und friedlich im eigenen Herzen zu bleiben.«
 
Verfasser unbekannt





Und so kehre ich zurück in meine stille Oase des Friedens
und dem Lärm der Menschen und der Welt den Rücken zu.

Damit ist das Thema Flüchtlingskrise für mich vorerst beendet.
Es gibt tatsächlich noch wichtigeres im Leben.

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Mittwoch, 3. Februar 2016

Abend im Land

 
 
Man sollte meinen, es gibt kein Volk auf dieser Welt,
das seinen eigenen Untergang herbeiführt,
diesen fröhlich beklatscht und obendrein auch noch finanziert.
 
Sollte man meinen !
Die Deutschen schaffen das !
 
 Stürmische Zeiten
 

Ich hatte einst ein schönes Vaterland.
Der Eichenbaum
Wuchs dort so hoch, die Veilchen nickten sanft.
Es war ein Traum.
Das küßte mich auf deutsch und sprach auf deutsch
(Man glaubt es kaum.
Wie gut es klang) das Wort: „Ich liebe dich!“
Es war ein Traum.


Heinrich Heine
3. Gedicht aus dem Zyklus "In der Fremde"

 
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Dienstag, 2. Februar 2016

Wenn wenigstens

der Regen mal nachlassen würde.
Seit Tagen regnet es fast ununterbrochen, zwar nicht sehr stark,
dafür aber stetig und es ist sehr stürmisch.
Und so sieht der Garten ziemlich trostlos aus und Teile desselben stehen
auch mal wieder unter Wasser.
Jetzt zu nass und im Sommer wahrscheinlich wieder zu trocken.
 
 
Nie bin ich so ungeduldig, wie in den Monaten Januar und Februar, weil ich es einfach
kaum erwarten kann, im Garten zu wühlen und dort wieder Ordnung zu schaffen.

 
In den nasskalten Wintermonaten setzt sich hier im feuchten Wald auf den Steinplatten
der Wege, der Terrassen und an den vielen Pflanzenkübel dieses fiese Grünzeug ab.
Moos oder Algen oder was auch immer das ist. Alleine das zu entfernen dauert recht lange.
Das ist zwar nicht meine Aufgabe, sondern die von Prof. Dr. von und zu Herrchen,
aber der hat an den Wochenende auch nicht immer Lust dazu.
Ich muss lange bitten und betteln, bis Prof. Herrchen sich endlich aufrafft.
Doch meist ist es dann auch bis zum Frühlingseinzug geschafft.
(Prof. Herrchen übrigens auch ;-).
 
 
 
An vielen Stellen in diversen Beeten kommen nun immer mehr Krokusse zu Vorschein.
Ihnen fehlt die Sonne, die Wärme und das helle Licht genauso sehr wie mir.
 
Es ist wirklich immer wieder erstaunlich, was Sonnenstrahlen in der Seele
eines Menschen auslösen können.
Bei mir steigt mit jedem Tag, an dem die Sonne scheint,
auch die Lebensfreude wieder.
Dieses trübe, nasskalte, regnerische und stürmische Wetter bewirkt
bei mir eher das Gegenteil, besonders dann, wenn ich den Frühling so sehr
herbeisehne.
 

Ganz besonders freue ich mich wieder auf die japanischen Kirschblüten.
Drei Kirschblütenbäumchen gibt es im Garten, von denen der, den ich zuletzt
gepflanzt habe, am meisten gewachsen ist. Er soll angeblich 12 Meter groß werden !!
Zurzeit hat er etwa eine Höhe von 3 Metern.
Wenn ich hier so aus dem Fenster schaue, dann trägt das kaum zur Erheiterung bei.
Drückt dieses Wetter doch ob der derzeitigen Ereignisse, die man ja nicht so einfach
ignorieren kann, ziemlich auf die Stimmung.
Es pieselt und pieselt und pieselt und sieht auch nicht so aus,
als würde es bald aufhören.
 
 
 
Zeit für einen heißen Kräutertee und ein Schockileckerli,
beides soll sich ja angeblich positiv auf die Stimmung auswirken.
 
Schaun wir mal - denn es wäre nicht schlecht, wenn ich so allmählich
meine Gelassenheit wieder zurückgewinnen würde und mir nicht
ständig einen Kopf um Dinge mache, die ich eh nicht ändern kann.
 
Man kann nur hoffen, dass sie wissen, was sie tun -
schließlich geht es um die Zukunft dieses Landes.
Leider sieht es zurzeit nicht danach aus.
 
 
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Montag, 1. Februar 2016

Der Unmut wächst !

 
Da sollen bis Ende 2017 Kosten von bis zu 55 Milliarden für die Flüchtlinge
entstehen, Integrationsmaßnahmen, Stellen für Lehrer, Sozialarbeiter, Kita-
Betreuerinnen, Polizisten und Verwaltungsangestellte geschaffen werden sowie
Millionenbeträge für Wohnungen, Schulen und Kitas ausgegeben werden und
nun das: Mutti Merkel erwartet, dass die Flüchtlinge unser Land wieder verlassen,
da deren Aufenthalt eh nur auf drei Jahre begrenzt sei. Nun kann Mutti Merkel
viel erwarten, ob die Flüchtlinge Mutti Merkels Erwartungen jedoch erfüllen,
ist eine andere Sache.
 
Roermond

 
  
Was werden nun all die Industriebosse zu Mutti Merkels neuerlicher Kursabweichung
sagen ? Haben sie sich doch schon auf die vielen Facharbeiter und billigen Arbeitskräfte
gefreut. Die Bosse hätten sich zwar so oder so noch ein Weilchen gedulden müssen,
denn lt. Bundesarbeitsministerin Nahles werden vielleicht im ersten Jahr nach Einreise
der Flüchtlinge nur etwa 10% eine Arbeit finden, nach fünf Jahren wird es etwa die
Hälfte und nach 15 Jahren vielleicht 70% sein.
Verhindert werden soll allerdings, dass die Flüchtlinge vom Land in die Stadt ziehen.
Hat in dem Zusammenhang vielleicht schon mal jemand darüber nachgedacht, dass es
auf dem Land kaum Arbeitsplätze gibt ? Dumm auch, wenn dann nach drei Jahren
kaum noch Flüchtlinge hier wären. Wozu also dieser ganze Aufwand, wenn Mutti
Merkel gar nicht will bzw. erwartet, dass die Flüchtlinge auf Dauer bleiben ?
Zeigt Mutti Merkel den Flüchtlingen jetzt ihr unfreundliches Gesicht ?
Nein, das zeigt sie nur den dummen Bürgern, die ihr Willkommen-Spielchen nicht
mehr mitspielen wollen und das Spiel inzwischen durchschauen. Die ganze Sache
hat nämlich einen Haken.
Denn Voraussetzung für die Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Heimat ist nicht etwa
der Ablauf der dreijährigen Aufenthaltsbewilligung, sondern dass in Syrien und im Irak
wieder Frieden herrscht, also die Kämpfe dort beendet sind.
Das heißt also - wir nehmen erst einmal alle auf, investieren Millionen um sie zu
integrieren und schicken sie dann wieder zurück ?
Nein eben nicht, denn ich erinnere, dass es noch gar nicht so lange her ist, als Nahost-
Experten kundtaten, es würde Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, bis im Irak und in
Syrien wieder Frieden herrschen könnte.
Viel wahrscheinlicher sei, dass dort auf Dauer Kämpfe stattfinden. Zumal sich dort
eine andere sehr gefährliche Terrorgruppe (Al Nusra) still und heimlich immer weiter
ausbreitet.
 Also wieder nur Augenwischerei von Mutti Merkel !
Nur was soll dieses perfide und absurde neue Spiel von Mutti Merkel ? Ist es ihrer
Meinung nach, jetzt so kurz vor drei Landtagswahlen dringend an der Zeit, dem
Volk eine Beruhigungspille zu verpassen ? In der Hoffnung, das Volk damit ruhig zu
 stellen ? 
Denn warum sollten Flüchtlinge sich integrieren, jetzt in Form von Leistungs-
kürzungen sogar bestraft werden, falls sie das nicht tun, wenn Mutti Merkel gleich-
zeitig von ihnen erwartet, dass sie in ihre Herkunftsländer zurückkehren sollen, sobald
dort wieder Frieden herrscht?
Was ist das nur für ein Schwachsinn ?
Noch mehr Volksverdummung geht wirklich nicht -  oder glaubt Mutti Merkel
wirklich selbst, was sie so von sich gibt !
 
Obwohl –
mich wundert, was das Handeln dieser Regierung betrifft, gar nichts mehr. Bei dieser
Regierung muss man wirklich auf alles gefasst sein. Auch wenn man meint, noch
unfähiger und unglaubwürdiger könne sich eine Regierung kaum mehr präsentieren.
Mutti Merkel schafft das problemlos !
 
Übrigens, das Tor in unser "Traumland" ist immer noch weit geöffnet und so sind
im Januar bereits wieder 64.000 Flüchtlinge in Bayern angekommen.
 
 
Ein irres Land, in dem gewaltig was aus dem Ruder läuft
und eine total irre Welt mit lauter unfähigen und ratlosen Politikern !
Wo soll das enden ?
 
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