Im Advent
Immer ein Lichtlein mehr
im Kranze, den wir gewunden,
dass er leuchte uns sehr
durch die dunkelen Stunden.
Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer!
Und so leuchten auch wir.
Und so leuchtet das Zimmer!
Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen.
Hermann Claudius (1878 - 1980)
war Lehrer und Schriftsteller
~*~
Es wäre schön, wenn die Welt der Weihnacht entgegen leuchten würde.
Die Adventszeit könnte entspannt, friedlich und besinnlich verlaufen.
Ja, könnte sie, aber bei den derzeitigen Zukunftsaussichten sieht es eher
düster aus. Wenn man den neuesten Stand der Lage in der Welt und der
Ukraine liest, dann rückt der dritte Weltkrieg tatsächlich immer näher.
Der alte Diktator hat verkündet, entweder die Ukraine zieht sich zurück
oder der Krieg geht weiter. Das Regime sei bereit zu kämpfen, bis der
letzte Ukrainer tot ist. Seine Armee sei nicht aufzuhalten! Er will absolut
keinen Frieden, und zwar so lange nicht, bis er bekommt, was er will,
dieser Widerling!
Und der »King« ist sogar bereit, die zum Teil besetzten Gebiete in der
Ukraine als Teil des Zarenlandes anzuerkennen. Der ist offensicht-
lich des alten Diktators »Buddy«. Wenn das Schule macht, dann kann
also jeder Machthaber, der gerade Lust und Laune hat, ein Land seiner
Wahl völkerrechtswidrig angreifen und wird am Ende dafür auch noch
belohnt und das Opfer bestraft. Dann können sie ja in Grönland, in
Mexiko oder Venezuela, der Arktis, überall da, wo etwas zu holen ist,
das sie noch reicher macht, einfach mal reinhauen und alles kurz und
klein schlagen. Toll !
Es ist wahrlich erstaunlich, wie dieser alte Diktator es schafft, den Westen
und das mächtigste Militärbündnis aller Zeiten, in Schach zu halten, ob-
wohl seine Wirtschaft und das Regime bröckeln und dem alten Diktator
das Geld ausgeht. Außerdem musste er Goldreserven veräußern, weil die
Kriegskasse leer ist. Jetzt lässt er sogar Langstreckenbomber über der
Arktis kreisen und China schließt sich an, indem der große Führer seine
Aktivitäten in der Arktis massiv verstärkt. In diesem Jahr habe die Anzahl
der chinesischen Militär- und Forschungsschiffe, die in oder in der Nähe
von US-Gewässern operieren, massiv zugenommen. Wodurch die Be-
drohung der hybriden Kriegsführung durch das Zarenreich und China
wächst. Die Nato plant daraufhin eine neue Laserbasis in Grönland.
Wie außerdem zu lesen war, scheint sich unser Land für einen möglichen
Krieg mit dem »Zarenreich« zu rüsten, um im Ernstfall als Drehkreuz für die
Nato zu dienen. Das alles passiert, weil zwei alte, gierige Männer Langweile
haben und nichts Besseres mit ihrer Zeit anzufangen wissen.
Sollte dieser alte Diktator, dessen blasiertes Gesicht bei mir Übelkeit auslöst,
den Krieg irgendwann gewinnen, bedeutet das lt. einer Studie für Europa
Millionen Flüchtlinge und Tausende Panzer, die Europa in den Ruin treiben
würden. Zudem verschärft sich der hybride Krieg mit jedem Tag.
Also, was soll man sagen? Na, dann macht mal schön! Währenddessen
warnt Papst Leo: »Die Zukunft der Menschheit steht auf dem Spiel«.
Er zeigt sich sehr besorgt über den aktuellen Zustand der Welt. Aber das
interessiert doch den alten Diktator nicht. Der sieht seine Felle dahin-
schwimmen und hat nichts mehr zu verlieren. Da will er halt vorher noch
ein bisschen Spaß haben und wenn möglich, die gesamte Welt in Trümmer
zerlegen, dieser widerliche, alte Mann.
~*~
Trotz aller Krisen, Kriege und Konflikte, trotz Machthaber, deren Größenwahn
und Gier die gesamte Welt ins Unglück stürzen könnten, sollte die Adventszeit
- eigentlich adventus Domini - bleiben, was sie seit dem vierten Jahrhundert ist:
Die Zeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi vor-
bereitet. Diese Zeit sollten alle Christen besinnlich, friedlich und voller Vor-
freude auf das bevorstehende Weihnachtsfest verbringen und mit Zuversicht
auf bessere Zeiten hoffen.
Ach, wenn es doch nur so einfach wäre! Seufz.....!
~*~
Kerzen bringen Licht in diese düsteren Zeiten.




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