Mittwoch, 19. November 2025

Der Buntspecht und die Drossel

 Es ist sein Stammrevier. Der Buntspecht hat hier das Sagen.
Alle Vögel wissen das. Wenn er und seine Verwandtschaft im
Anflug sind, verschwinden alle anderen freiwillig.

Nachdem er seine Verwandtschaft so gut erzogen hatte, wissen
alle, dass sie ihm den Vortritt lassen und warten müssen, bis sie
an der Reihe sind. Und das kann dauern.

Der Drossel, die dieses Vorgehen eine ganze Weile beobachtet hatte,
riß jedoch bald die Geduldsleine. Schließlich wollte sie ebenfalls ihren
Anteil am Futter und nicht warten, bis man ihr erlaubte, sich zu bedienen.
Also beschloss sie es zu wagen und sich dem Futter  ohne Erlaubnis zu
nähern.


Die bösen Blicke des Buntspechts ließen vermuten, dass dem das
gar nicht recht war. Also tat sie so, als ob sie gar nicht an den von der
Vogelliebhaberin hergestellten köstlichen Delikatessen interessiert ist,
sondern nur mal kurz vorbeischauen und guten Tag sagen wollte.


Doch dem Buntspecht gefielen diese Annäherungsversuche überhaupt
nicht und so gab er der Drossel unvermittelt zu verstehen, dass sie hier
nicht erwünscht war. Kampfeslustig nähert er sich der Drossel, die klug
genug war, es nicht auf einen Kampf ankommen zu lassen. Sie machte
sich flugs vom Acker, bevor die Fetzen, äh, die Federn fliegen. Ein
unfreundlicher Zeitgenosse, dachte sie und kratzte schnell die Kurve.


Ich halte mich daraus. Das müssen sie unter sich ausmachen. Ich bin nur
für das Futter zuständig und dafür, das morgendliche Frühstücksbuffet im
hinteren Teil des Gartens fein ordentlich und einladend auf dem kleinen,
runden Tisch dekorativ herzurichten. Das kalte Buffet besteht aus einem
feinen Angebot von gehackten Sonnenblumenkernen, gehackten Erdnuss-
kernen sowie Erdnüssen in der Schale, frisch geknackten Walnüssen, an
denen sich auch die Eichhörnchen bedienen und Mehlwürmern, die von
allen Vögeln gerne angenommen werden und das selbst hergestellte Futter
von diversen Kernen und Samen in Kokosfett. Und selbstverständlich gibt
es auch Meisenknödel. Kein Wunder also, dass sich die gesamte Wald-
Vogelschar hier zum Frühstück einfindet. Einige liegen sitzen schon unge-
duldig auf der Lauer, wie die Drossel hier, die es nicht erwarten kann, bis
ich endlich mit einem großen Tablett zum Servieren in Erscheinung trete.
 Den Ansturm Anflug der Vogelschar zu beobachten, ist eine der Freuden
am frühen Morgen.


Ansonsten ist nicht mehr viel geblieben vom November-Herbst-Farbspektakel.
Der Wind hat alles gegeben, nun auch die letzten Blätter so nach und nach von
den Bäumen zu fegen. Die Farben verblassen allmählich und die Temperaturen
sinken, wie angekündigt. Ziemlich plötzlich, wie ich finde. Daher habe ich gerade
gestern die Sommer-Gartenschuhe gegen die warmen Winter-Gartenstiefel aus-
getauscht, Mütze und Schal sowie eine dicke, gefütterte Jacke für den frühen
morgendlichen Rundgang durch den Garten bereitgelegt. Brrrrr, das ist kalt und
es gab tatsächlich das erste Weiß auf dem Dach. Leider war es kein Schnee, nur
Raureif, aber es sah schon ein wenig nach Winter aus.


Und wieder neigte sich ein stiller, friedlicher Tag dem Abend entgegen. Im Wald und
Garten wird es stockdunkel, sobald die Sonne hinter dem Wald verschwunden ist.
Ich mag diese abendliche Stimmung, obwohl die Dunkelheit jetzt ziemlich früh und
plötzlich einsetzt. Aber so ist der Mensch, er gewöhnt sich an alles. Und so machen
wir es uns abends im Haus so richtig kuschelig.

~*~

Übrigens:
Jetzt beschmieren Pro-Palästina-Aktivisten schon die Fassade des Kanzleramtes mit
roter Farbe. »Täter« haben sie an die Hauswand gepinselt. Zudem werfen sie der
Regierung in einem Video vor, das Völkerrecht mit Füßen zu treten und Blut an
ihren Händen zu haben. Man kann wohl sagen, ja, unser Land ist bunt und vielfältig
geworden. Das kann niemand mehr bestreiten. Irgendwo las ich vor ein paar Tagen
sinngemäß den Satz einer jungen Frau: »viele ältere und alte Menschen möchten in
diesem Land weiterhin leben, wie es einmal war. Aber dieses Land gibt es nicht mehr«.
Stimmt, damit hat sie absolut recht. Es sind die zukünftigen Generationen, die in
einem völlig veränderten Land leben und zurechtkommen müssen. In den kommenden
Jahren wird das Leben für alle Menschen in diesem Land nicht ganz einfach werden,
denn es werden harte Zeiten auf die Bürger dieses Landes zukommen. 

Auch das noch:
Nein, Diplomaten sind die meisten unserer Politiker tatsächlich nicht. Nicht einmal
der »Kanzler ohne Rückgrat«. In einem Anfall von Arroganz, erlaubte er sich die
Bürger Brasiliens zu brüskieren, indem er zum Abschluss der Klimakonferenz, über die
brasilianische Stadt Belém lästerte:

„Meine Damen und Herren, wir leben in einem der schönsten Länder der Welt.
Ich habe einige Journalisten, die mit mir in Brasilien waren, letzte Woche ge-
fragt: Wer von euch würde denn gerne hierbleiben? Da hat keiner die Hand
gehoben. Die waren alle froh, dass wir vor allem Dingen von diesem Ort, an
dem wir da waren, in der Nacht von Freitag auf Samstag wieder nach
Deutschland zurückgekehrt sind.“

Unsere Politiker schaffen es wirklich auf ihre ganze eigene Art und Weise sich weltweit
unbeliebt zu machen!

~*~

Das Wetter:
Wenn es beginnt zu schneien, sollten Kinder schnell einen Wunschzettel
für Weihnachten schreiben.

~*~

Bald beginnt die Zeit der Stille,
in der wir uns wieder auf das Wesentliche
besinnen und darüber nachdenken,
was wirklich zählt im Leben.

~*~
 God bless Ukraine and Israel
~🍁🍂🌳💙~🙏~💙🌳🍂🍁~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
🌟Bilder mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟 
Video-Clip mit KI generiert, Fotos Lauras Home and Garden

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit für ein paar nette Worte nimmst.

Aufgrund der neuen Datenschutzrichtlinien (DSGVO) bitte ich folgendes zu beachten:
Mit der Nutzung der Kommentarfunktion dieser Webseite, die von Google zur Verfügung gestellt wird, erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten auf dem Google- Server einverstanden.