Mittwoch, 9. September 2020

Er ging so plötzlich

der Sommer,
 und war nach meinem Empfinden einfach viel zu kurz.
Von einem Tag zum anderen kam der Herbst mit einem Sturm angerauscht und
schüttelte im Wald alles ordentlich durch. Er klapperte nachts an den Fenster und
sorgte damit für schlaflose Stunden.
 
 
Obwohl ich mich sehr auf den Herbst freue, so kann ich noch gar nicht fassen,
dass es so plötzlich so herbstlich geworden ist. Es ist kühler, nasser und nachts
schon richtig frisch. Das sorgt zwar für einen erholsamen und tiefen Schlaf, aber
morgens auch schon für die ersten Nebelschwaden über dem Wald.

 
Dieser Sommer war an manchen Tagen - wie auch in den vergangenen Jahren -,
viel zu heiß und vor allem viel zu trocken. Dem Garten und dem Wald hat das gar
nicht gut getan. Viele Pflanzen und Bäume haben sehr gelitten. Nun bin ich gespannt,
was der Herbst für uns bereithält und natürlich frage ich mich, wie der Winter wohl
wird in diesem Jahr. Wird er kalt, frostig und dürfen wir uns endlich mal wieder
über Schnee freuen ?
 

Das Jahr 2020 ist wirklich ein Jahr, dass ich nicht so schnell vergessen werde.
Ein außergewöhnliches Jahr. Ein Jahr, das unser Land und die Welt verändert hat.
Und es hat die Menschen verändert.

In diesem Jahr scheint die Welt endgültig aus den Fugen geraten zu sein.
Das Virus hat unser aller Leben verändert und so mancher wird sich fragen,
wie mag es wohl weitergehen.

Die Tageszeitung mit den vier großen Buchstaben fragte aufgrund der vielen
Proteste in den vergangenen Tagen und Wochen, ob es uns wirklich so schlecht
geht oder ob es uns eigentlich viel zu gut geht.

Ich denke, das ist eine gute Frage. Sie ist berechtigt und nicht so leicht zu
beantworten. Warum sind die Bürger so unzufrieden ? Darauf gibt es mehr als
nur eine Antwort. In allererster Linie haben sie wohl das Vertrauen in die
Politik verloren.
Mir geht es jedenfalls so und warum das so ist, versuche ich in einem der
nächsten Beiträge mal aufzuschreiben.

Doch vorher werde ich die momentanen trocknen Tage, die uns bevorstehen,
nutzen, um die jetzt im Garten anfallenden Arbeiten in Angriff zunehmen.
Einiges habe ich schon getan und muss sagen, bei den kühleren Temperaturen
macht die Gartenwühlerei wieder so richtig Spaß und bereitet mir viel Freude.

Es tut einfach gut und lenkt von all den derzeitigen Problemen im Land und
der Welt ab.
Ich genieße es sehr, denn es ist eine Wohltat und Entspannung pur !

~*~

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Sonntag, 6. September 2020

Eine Erzählung zum Sonntag

von Gunnar Kaiser mit dem Titel:
  
"Ein Volk von Kriechern"

https://www.youtube.com/watch?v=WnfZWsXqyy8


auf der Insel Agiporea.

~*~

(Klick auf das Foto!)

Mir kommt diese Insel irgendwie bekannt vor.

Gunnar Kaiser ist Schriftsteller und Philosoph.
Er studierte Philosophie, Germantisk und Romantistik.

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Foto: Pixabay
  

Freitag, 4. September 2020

Der Fluch der Götter ?

Es war eigentlich nicht anders zu erwarten. 
Wie oft habe ich mich schon gefragt, wann die Menschheit den Preis für die
Zerstörung dieses Planeten wird bezahlen müssen.
Die Warnsignale, wie extreme Unwetter, extreme Stürme, extreme Überflutungen,
Erdrutsche, Dürre und Trockenheit, Waldbrände, Gletscher- und Permafrostschmelze,
Meeresspiegelanstieg usw., wurden und werden auch weiterhin von der
Menschheit, zwar wahrgenommen, aber in den Wind geschlagen.
Gerade hat der Hurricane »Laura« mit 240km/h und extremen Regenfälle
schwere Verwüstungen und einen enormen Schaden in Louisiana und Texas
angerichtet. Das war »gestern« und ist längst aus unseren Gedanken verschwunden.


Nun wird uns die Rechnung präsentiert. Und die hat es in sich !
Nicht nur, dass uns allen ein riesiger finanzieller Verlust droht und es bald
nur noch arme und sehr reiche Menschen auf dieser Welt geben wird,
es besteht durch das Virus auch weiterhin eine Gefahr für die Gesundheit.
Außerdem bezahlen wir durch die Einschränkungen mit dem Verlust unserer
Freiheit, weil wir uns nicht - wie in der Vergangenheit - überall frei und
ungezwungen aufhalten können und wenn, dann eben nur mit einem
Mundschutz. Es sind ungewöhnliche, bizarre und unwirkliche Bilder, Menschen
weltweit mit Mundschutz zu sehen.
Nur eins ist sicher, wir zahlen für unser unvernünftiges Verhalten einen hohen,
einen sehr hohen Preis. Darüber schrieb ich in meinem letzten Beitrag.
Ist es eine Strafe der Götter für unseren Umgang mit der Natur ?
Für unser rücksichtsloses, egoistisches Verhalten ?
Für unsere Gier und Ausbeutung der Erde ?


Je länger wir so weitermachen und je weiter wir uns von der Natürlichkeit
entfernen, desto höher wird der Preis steigen, den wir, insbesondere die
kommenden Generationen, bezahlen werden.

Der Fortschritt zählt, koste es was es wolle !
Fortschritt, Fortschritt über alles !

Und dazu zählt jetzt eben auch der Chip fürs Gehirn.
Der Chip, der das Gehirn mit dem Smartphone verbindet !!!
Zukünftig kann also ein Minicomputer ins Gehirn eingepflanzt werden - angeblich,
um einen Herzinfarkt oder Schlaganfall rechtzeitig erkennen zu können.
Wenn man jetzt seiner Fantasie freien Lauf lässt, kommen einem noch ganz
andere Möglichkeiten der Nutzung dieses Minicomputers in den Sinn.
Mir fällt da auf Anhieb »Big brother is watching you« ein.
Was das bedeutet, mag man gar nicht zu Ende denken.
Durch die Nutzung unserer Computer und Smartphones werden bereits jede
Menge Daten über uns gesammelt. Durch unser Surfverhalten lässt sich ein
ziemlich gutes Profil über uns erstellen. Auch die  Zahlung per Kreditkarte
gibt Auskunft über uns. Wenn wundert es da noch, dass seitens der Regierung
darüber nachgedach wird, das Bargeld abzuschaffen.
Zukünftig werden alle Personalausweise mit unserem Daumenabdruck
versehen und man wird sich ohne Fingerabdruck auch nicht mehr in sein
Smartphone einloggen können. Hinzu kommt die Überwachung unserer
Aufenthaltsorte, die Gesichtserkennung durch Videokameras sowie die
Überwachung unserer Autofahrten.
Was ließe sich wohl mit einem Chip im Gehirn überwachen ?
Könnte man nicht auf den Gedanken kommen, genau diese zu überwachen
und uns sogar über unser Smartphone zu manipulieren und fremdzusteuern ?
Es wird Brainhacking genannt und ist so etwas wie ein Spion in unserem Kopf.
Man könnte also auf diese Weise in Zukunft erreichen, dass die Gedanken der
Menschen über das Smartphone jederzeit abrufbar und umgekehrt durch
bestimmte Informationen leicht zu manipulieren sind.
Damit würde sogar die Freiheit unserer Gedanken aufs Spiel gesetzt.
Schluss, aus und vorbei mit:
»Die Gedanken sind frei«.
In ferner Zukunft werden wir »Cyborgs« sein, Menschen aus einem lebendigen
Organismus und Maschine, deren Körper dauerhaft durch künstliche Bauteile
ersetzt werden.
Es gibt Menschen, die behaupten, wir seien schon heute Cyborgs oder auf dem
besten Weg dorthin und das kommt nicht von ungefähr. Werden wir doch seitens der
Politik und der Medien tagtäglich manipuliert. Vom Mainstream eifrig unterstützt.
Auch ist so mancher Mensch schon heute mit diversen künstlichen Bauteilen,
sprich Ersatzteilen, wie z.B. Hüft- und Kniegelenk ausgestattet.


Fortschritt um jeden Preis, auch wenn wir dafür in Zukunft unser selbstständiges
Denken komplett aufgeben und uns durch fremdgesteuerte Gedanken selbst immer
fremder werden.
In einer solchen Welt möchte ich nicht mehr leben und ich
danke dem Himmel, dass dies auch nicht der Fall sein wird.

Wer jetzt denkt, dass ich in meiner Fantasie ein bisschen zu weit gehe,
der kann gerne bei Mr. Google nach »Cyborg« suchen oder aber
nach »Chip fürs Gehirn«.

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Fotos: Pixabay

Mittwoch, 2. September 2020

Die Zeit der Masken

wird wohl, wie das bei allen anderen Seuchen der Fall war, in die Geschichte eingehen.


Die Welt lebt nun seit fast einem dreiviertel Jahr mit dem Corona-Virus und den damit
verbundenen Einschränkungen, Auswirkungen und Folgen der Krise.

Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, als ich das erste Mal vom Ausbruch
dieses gefährlichen Virus in China las. Da war es noch weit weg und wurde von unseren
Politikern gar nicht wahr- bzw. ernstgenommen. Sie waren wohl der Ansicht, dass diese
Seuche nicht bis nach Europa vordringen würde.
Zu dem Zeitpunkt war ich allerdings schon ziemlich beunruhigt, weil ich von einem
chinesischen Arzt gelesen hatte, der ausdrücklich vor diesem Virus und dessen hochgradige
Ansteckungsgefahr warnte. Er empfahl weltweit die Mobilität einzustellen und riet zu
einem kompletten Shutdown.
Die Filme und Fotos aus China waren erschreckend. Als der erste Fall einer Ansteckung in
unserem Land bekannt wurde, warnte ein bekannter Virologe der Charite, dass es sehr
schlimm werden würde. Er ging davon aus, dass sich bis zu dreiviertel der Bürger im
Land anstecken könnten.
Mein erster Gedanke nach dieser Aussage war, was soll aus meinen drei kleinen Hunden
werden, wenn ich mich anstecke und sterben muss.
Bei einer weltweiten gefährlichen und tödlichen Seuche kam mir natürlich sofort die
spanische Grippe in den Sinn, an der Millionen Menschen in Europa gestorben sind.
Das versetze mich auf der Stelle in eine sehr bedrückende Stimmung. Wir haben
sofort Mundschutz und Desinfektionsmittel besorgt und unseren Vorrat an Lebensmitteln
ein wenig aufgestockt. Es folgten angespannte Wochen, in denen ich meinem Freund
jeden Morgen, bevor er in die Firma fuhr, eindringlich ans Herz legte, vorsichtig zu sein
und gebührenden Abstand zu halten - auch beim Einkaufen im Supermarkt, den er für
mich von nun an übernahm.
Das Land und die halbe Welt wurde plötzlich stillgelegt, die Bevölkerung aufgefordert
zu Hause zu bleiben. Schreckliche Bilder erreichten uns aus Italien, Spanien und den USA.
Eine sehr besorgniserregende Zeit begann.
Erst hieß es die Masken helfen nicht, weil im Land eh keine vorhanden waren, dann
plötzlich sollten sie doch helfen, zumindest um andere nicht anzustecken, falls man
selbst infiziert sein sollte.

Nachdem nun einige Monate vergangen waren, sind einige Politiker plötzlich zu der
Erkenntnis gelangt, dass der Lockdown nicht so drastisch hätte ausfallen müssen.
Es wurden Lockerungen zugelassen und die Menschen durften wieder verreisen.
Zu Beginn der Pandemie wurden sie per Flugzeug im Auftrag der Regierung aus
ihren Urlaubsländer zurückgeholt, während unzählige Passagiere auf den
Kreuzfahrtschiffen wochenlang dort ausharren mussten.

Inzwischen gibt es Menschen, die der Meinung sind, dass das Virus gar nicht existiert,
sondern nur ein Vorwand ist, um seitens der Politik unliebsame Maßnahmen im Land
durchsetzen zu können. Das mag wohl daran liegen, dass Menschen, die trotz Arbeit
schon in Armut leben, von Existenzängsten geplagt werden. Sie fürchten ihren
Arbeitsplatz zu verlieren und vor dem Nichts stehen. Vielen Künstlern, die plötzlich
keine Auftritte mehr haben, geht es ebenso.
Ich kann deren Ängste gut verstehen, bin allerdings nicht der Meinung, dass Bill Gates
etwas mit der Ausbreitung des Virus zu hat. Das ist meiner Ansicht nach absurd.
Warum sollte er den Tod und die Not vieler Millionen Menschen in Kauf nehmen, nur
um sich daran zu bereichern. Dieser Mann besitzt nun wirklich ein astronomisches
Vermögen und ist auf solche widerlichen Aktionen einfach nicht angewiesen.

Gestern nun gesteht unser werter Herr Gesundheitsminister, dass mit dem heutigen
Wissensstand keine Friseure und der Einzelhandel hätten schließen müssen. Auch
Besuchsverbote in Pflege- und Altenheimen hätten nicht sein müssen. Einen zweiten
Lockdown wird es daher nicht geben. "Es brauche jedoch vor allem die Masken".
Tja, hätte man das von Anfang an gewusst und vor allem auch genügend Masken
vorrätig gehabt! Aber da hieß es ja sogar seitens der Virologen noch, sie seien völlig
überflüssig, weil sie nicht helfen.
Wie fühlt man sich nach einer solchen Aussage als Betroffener ?

Wem also haben wir die vielen Pleiten und Insolvenzen, die vielen Arbeitslosen und
Kurzarbeiter, deren Anzahl im August wieder gestiegen hat, zu verdanken ?

Durch falsche Entscheidungen unserer Regierung, kommen nun noch härtere
 Zeiten auf dieses Land zu, weil niemand weiß, wie viele Insolvenzen und Pleiten
die Coronakrise in den kommenden Monaten noch verursachen wird, welcher
Schaden der gesamten Wirtschaft und dem Finanzmarkt noch entsteht.

Und so denkt der SPD-Politiker und Vizekanzler bereits über Steuererhöhungen für
Besserverdienende nach, um damit die durch die Coronakrise entstandenen und weiter
steigenden Mehrkosten, zu finanzieren.
Außerdem droht uns nach Meinung anderer Experten ein massiver Finanzcrash,
der die ganze Situation nochmals dramatisch verschlimmern könnte.
Aber wir können ganz beruhigt sein, es sind lauter kompetente Fachleute
und Experten am Werk, die dafür sorgen, dass alles gut wird.
(Kleiner Scherz meinerseits)

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Foto: pixabay

Dienstag, 1. September 2020

Nur eine Frage der Zeit

bis die Sozialkassen leer sind. Schon jetzt ist ein Milliardenloch von 51,6 Euro
im Staatshaushalt entstanden. Natürlich durch Corona, aber eben nicht nur.
In diesen Zeiten kann man vieles auf Corona schieben, z. B. das komplette
politische Versagen dieser Regierung.

Wer das Geschehen im Land regelmäßig verfolgt und hinterfragt, den wird diese
Tatsache kaum überraschen. Es ist doch nur logisch, dass es überall an Steuer-
einnahmen und
   
 
Beiträgen in den Sozialkassen, (Krankenkasse, Rentenkasse, Arbeitslosenversicherung
usw), fehlt, wenn immer mehr Menschen ihren Job verlieren, sich in Kurzarbeit
befinden oder Selbstständige ihr Geschäft schließen, Insolvenz anmelden müssen
und schließlich  vor dem Nichts stehen. Menschen, die von einem zum anderen Tag
pleite sind.  Wovon sollen sie denn nun ihren Lebensunterhalt bestreiten ?
Miete bezahlen, Versicherungen, Schulden tilgen usw. ?

Für den Staat entstehen dadurch weitere enorme Ausgaben - bei immer weniger
Einnahmen. Hinzu kommen die gigantischen Ausgaben für alle »Schutzbedürftigen«,
die ja weiterhin tagtäglich in unser Land einwandern. Erst vor ein paar Tagen hat das
kirchliche Schiff  »Sea Watch4« der evangelischen Kirche, kurz nach dem es ausge-
laufen war, bereits 200  Migranten auf dem Mittelmeer abgeholt. Inzwischen wurden
weitere 150 Flüchtlinge von der Louise Michel, einem privaten Rettungsschiff über-
nommen. Das wird sich in Windeseile herumsprechen, sodass sich immer mehr
Menschen auf den Weg ins gelobte Land machen. Die Kosten werden also weiter
steigen. Nur mal ein Beispiel. Der »Kranke Iraker«, der erst kürzlich auf der Berliner
A100 drei Motorradfahrer in voller Absicht angefahren haben soll, wird nicht etwa
vor ein Gericht  gestellt und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, was ebenfalls mit
horrenden Kosten  verbunden wäre, nein, man schickt ihn, wie so viele andere
seiner »kranken« Genossen,  in die Psychiatrie. Und das wahrscheinlich lebenslang.
Die Kosten für eine Therapie liegen, je nach Schwere der »Krankheit«, zwischen
2.000,oo bis 3.000,oo Euro pro Woche und werden von den Krankenkassen über-
nommen. Auch der »Kranke«, der die Mutter und ihren kleinen Sohn in Frankfurt
vor den ICE gestoßen hat, wobei der kleine Junge zu Tode kam, wird in der
Psychiatrie landen.
 Die jährlichen Kosten für Flüchtlingen steigen von Jahr zu Jahr. 2018 hat der Staat
23 Milliarden Euro für Flüchtlinge ausgeben, wobei diese Summe jährlich steigt
und im Jahr 2022 voraussichtlich schon bei 25 Milliarden liegen wird.

Durch die Corona-Krise sind die Staatsausgaben um weitere Milliarden gestiegen.
Die horrenden Summen werden als Unterstützung an betroffene Firmen,
Geschäfte und Unternehmen gezahlt, um auf diese Weise weitere Arbeitslosig-
keit und Insolvenzen zu verhindern. Pleiten und Arbeitslosigkeit werden dennoch
in hohem Maße zunehmen. Merkel wird am Ende ihrer Amtszeit in einem Jahr,
einen gigantischen Scherbenhaufen hinterlassen, dessen Ausmaß sich heute
noch niemand vorstellen kann.

Niemand kann vorhersagen, wie lange uns das Virus in Atem hält und ob wir in
diesem Land und der Welt jemals wieder einen »normalen Zustand« erreichen
werden. Vorhersagen kann man jedoch, dass eine Inflation auf uns zukommt, von
der insbesondere ärmere Menschen betroffen sein werden. Schon heute hat jeder
zweite Rentner weniger als 1000 Euro im Monat. Außerdem wird der Schulden-
berg gigantische Ausmaße annehmen, an dem noch etliche Generationen nach uns
zu knabbern haben werden.

Aufgrund der Corona-Krise ist die Flüchtlingskrise mehr oder weniger in den
Hintergrund gerückt, aber sie ist keineswegs beendet.
In ganz Europa werden die damit verbundenen Probleme nur leider weiterhin
nicht thematisiert, sondern eher vertuscht oder beschönigt. Unsere Medien
haben daran einen großen Anteil.
Nichts von dem, was die Webseite politikversagen net, tagtäglich berichtet wird
an die große Glocke gehängt.
Dabei wäre gerade das sehr wichtig, damit die Bürger wachsamer sind.

Merkels »Wir schaffen das« bleibt eine leere Phrase.

~*~
Man kann einen Sozialstaat haben und
man kann offenen Grenzen haben.
Aber man kann nicht beides gleichzeitig haben.
Milton Friedman

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Foto: Pixabay

Sonntag, 30. August 2020

Es ist nur noch zum Lachen

wäre es nicht so ernst und traurig, was sich in diesem Land abspielt.

Die Medien konnten nach der großen Demonstration in Berlin, unter der sich viele
bunte Gruppen von Anhängern diverser Ideologien befanden, keine wirklich
dramatischen Schlagzeilen liefern. Also blieb ihnen nichts anderes übrig, als selbst
für  dramatische Schlagzeilen zu sorgen.
So hieß es in einer Online-Zeitung in großen Lettern z.B.

Drei Polizisten verhindern Sturm in den Reichstag
- Politik reagiert bestürzt
 
Unser aller hochverehrter Herr Bundespräsident sprach gar von:
 
Einem Angriff auf das Herz unserer Demokratie !

Er verurteilte die Stürmung auf den Reichstag ausdrücklich und ist entsetzt
über den Randale-Mob. Nur mal so, es ist nichts zerstört worden. Weder sind
Fenster eingeschlagen, noch sind Polizisten angegriffen worden.
Bei den vor einigen Wochen von unseren "Neubürgern" begangenen Zerstörungen
und Plünderungen" in mehreren Städten, handelte es sich dagegen um
"Events" und Partyszenen" und nicht etwa um Krawalle oder einen Randale-Mob.

Die Medien und unsere Politiker legen großen Wert auf den kleinen,
aber feinen Unterschied.

Außerdem stelle ich mir unter einer Stürmung etwas anderes vor.
Z.B. Massen von bewaffneten Menschen, die nicht mehr aufzuhalten sind und
alles aus dem Weg räumen, was sich ihnen in selbigen entgegenstellt.
Das war in Berlin am Reichstagsgebäude nicht der Fall.

Das ist eine Stürmung ! Und zwar die vom 14. Juli 1789 auf die Bastille.
Da wurde mit Kanonen geschossen und die Gebäude wurden in Brand gestetzt.

~*~

In Berlin, beim Sturm auf den Reichstag waren es Smartphones, mit denen Fotos
geschossen wurden. Die Menschen liefen in einer sehr überschaubaren Gruppe,
mit Fahnen, Fähnchen - darunter auch türkische, chinesische und amerikanische -
und eben ihren Smartphones die Stufen hoch und wurden schließlich von
Polizisten gestoppt. Die inzwischen als "Helden von Berlin" bezeichneten Beamten
konnten die Erstürmung des Gebäudes erfolgreich abwehren und sollen nun
als Dank für ihren Einsatz mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden.
Das jedenfalls fordert die FDP.
Dabei wurde vor nicht allzu langer Zeit noch der Verdacht geäußert, dass
sich unter unserer Polizei Rassisten befänden.
Gestern, nach der erfolgreichen Abwehr der Erstürmung des Reichstags sind sie
 plötzlich die Helden von Berlin !

Mit erscheint das alles, wie aus einem Loriot-Film - oder habe ich das alles
nicht richtig eingeordnet, die Bedrohung unserer Demokratie durch die
Erstürmer falsch eingeschätzt, gar unterschätzt und den Ernst der Lage gar nicht
richtig begriffen ?
Ob Linke oder Rechte randalieren, ist eben immer noch ein Unterschied.
Die Linke lässt man, die Rechten werden verboten.
Das Land ist aus der Balance geraten, heißt es.
Bei dieser Erkenntnis müsste sich doch jeder Politiker fragen, warum das so ist.
Ein Großteil der Bürger dieses Landes könnte den Politikern darauf ganz sicher eine
Antwort geben. Nur die wollen unsere Regierenden nicht hören, geschweige denn
auch noch wahrhaben. Solange dieser Frage nicht auf den Grund gegangen wird,
darf sich niemand wundern, wenn sich die Zustände im Land auch weiterhin
verschlechtern und noch chaotischer werden.

Warum reagieren unsere Politiker gerade bei dieser Demonstration so nervös ?
Sie sind ganz offensichtlich sehr angespannt und scheinen den Widerstand vieler
Bürger gegen ihre Politik allmählich bewusster wahrzunehmen und zu fürchten.

Vielleicht sollten die Regierenden dem Souverän, den Bürgern zuhören und deren
Unmut ernst nehmen, sonst könnte es sein, dass die nächsten Demonstrationen
nicht mehr so friedlich verlaufen, wie die am Samstag, dem 29. August 2020 in Berlin.

Was sind das nur für irre, verworrene, verwirrende, chaotische und unwirkliche
Zeiten, in denen wir leben !
Alles was die Menschen eigentlich wollen,
ist weiterhin in Frieden, Freiheit und in einer Demokratie leben.
Sie wollen garantiert keine Diktatur !
Sie wollen Politiker, die zum Wohle des Volkes regieren und nichts
anderes. Solange dies nicht der Fall ist, werden die Regierenden und
nicht nur die, mit der Ablehnung ihrer Politik rechnen müssen.

~*~
Je mehr Bürger mit Zivilcourage ein Land hat,
desto weniger Helden wird es einmal brauchen.
Franca Magnani

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 Foto: wikipedia

Samstag, 29. August 2020

Karneval, Fußball, Weihnachsmärkte

Angesichts der immer noch - und jetzt wieder - stark ansteigenden Infektionen,
ist es eigentlich doch nur logisch, dass sämtliche Veranstaltungen, bei denen
Menschen dichtgedrängt zusammen kommen, vorerst nicht stattfinden sollten.
 Doch ist das Virus tatsächlich so gefährlich und tödlich, wie man uns
ständig suggeriert ?

Seit dem 15. März 2020 ist die Anzahl der Corona-Infizierten bis zum 24.08.2020

im Land       von        4.599 auf       235.372
In Europa    von      46.527 auf    3.618.559
                         In der Welt von    156.410 auf  23.449.416  angestiegen.

Weltweit sind im Zusammenhang mit dem Virus in dieser Zeit
809.878 Menschen gestorben.

 Was nun den Karneval betrifft, so gibt es auch unzählige Gegenstimmen. Daher
wollen sich die politischen Entscheidungsträger in den Hochburgen Düsseldorf und
Köln, bisher nicht festlegen. Sie werden von Veranstaltern, der Gastronomie,
den Hoteliers unter Druck gesetzt, weil durch eine Absage des Karnevals allein
in NRW ein wirtschaftlicher Schaden in Milliardenhöhe entstehen könnte.
     

In der Zeit zwischen dem 11. November, der Weiberfastnacht bis zum Rosenmontag
werden allein in Köln ca. 50 Millionen Glas Kölsch getrunken.

Der Karneval ist wie der Fußball und Konzertveranstaltungen ein Millardengeschäft,
auf das die Veranstalter undProfiteure nicht gerne verzichten wollen, zumal an diesen
Veranstaltungen eine große Anzahl von Arbeitsplätzen hängt.

Auch der Wegfall der Weihnachtsmärkte würde für die Betreiber einen großen
finanziellen Verlust bedeuten, wie für viele andere Einzelhändler, Geschäftsleute
und Unternehmen auch. Da die Wirtschaft bereits vor Corona schwer
angeschlagen war, geht es nun mit Corona erst recht rapide bergab.

Und so stellen sich immer mehr Fragen.
Was ist wichtiger, die Gesundheit der Bürger dieses Landes oder
der finanzielle Verlust einzelner Veranstalter und Unternehmer ?
Oder sollte es gar so sein, dass mit der Angst um unsere Gesundheit
Politik gemacht wird, weil sich unbeliebte Maßnahmen auf diese Weise
besser durchsetzen lassen ?
Welches Ziel verfolgt die Regierung ?
Geht es der Regierung wirkich um unsere Gesundheit ?
Hat sie gar den Fehler gemacht und die Gefährlichkeit des Virus überschätzt ?
Oder wird das Handeln unserer Politiker von noch höherer Stelle bestimmt
und sind deshalb so viele Regierungen gegen Trump,
weil der macht, was er will und sich nicht darum kümmert,
was andere wollen ?
Irgendetwas ist jedenfalls im Gange, etwas, das nur sehr schwer
zu durchschauen ist.
Was könnte das sein ? Wozu und warum ?

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Fotos: Pixabay

Freitag, 28. August 2020

Das Ende der Spaß- und Vergnügungsgesellschaft ?

Kein Karneval, keine Weihnachtsmärkte, kein Fußball,
keine Konzerte, keine Theatervorstellung, keine Opern, kein Oktoberfest, keine
Kirmes, kein Kino oder sonstige Veranstaltung, Alkoholverbote, Versammlungsverbote,
private Feiern nur in ganz kleinem Kreis, keine Discos, keine Kneipen, Bars
oder Clubs, Einschränkungen bei Reisen und Demonstrationen usw.
Sämtliche Großveranstaltungen sollen vorerst verboten werden.
Die Frage ist, ob das in Zukunft der neue "Normalzustand" sein wird, denn Corona
wird nicht mehr verschwinden und ob ein Impfstoff auf Dauer wirklich ausreichenden
Schutz bietet, kann auch niemand vorhersagen.

 
Die Corona-Pandemie muss unserer werten Frau BK*in  sehr gelegen kommen.
Kann sie doch endlich die "Zügel strammer anziehen und noch schärfere
Maßnahmen" durchsetzen.

Was mich erstaunt hat, ist die Tatsache, dass man nach den Demonstrationen in
Belarus, an denen mehrere zehntausende Menschen teilgenommen haben,
anschließend  nichts von einer steigenden Anzahl der Infektionen gehört hat. Die
Teilnehmer dieser Demonstrationen sind schließlich ohne Mundschutz in Massen
dicht gedrängt durch die Straßen gezogen und niemand hat sich aufgeregt.

Hier wird eine für Samstag (29.08) angekündigte große Demonstration in Berlin
abgesagt, weil man fürchtet, dass sich niemand an die Masken-Regel hält
und es außerdem eine ganz erhebliche Androhung von Gewalt gäbe.
Die Demonstration gegen Rassismus vor ein paar Wochen dagegen, war kein
Problem, obwohl auch zu der Zeit niemand vorhersagen konnte, ob die Regeln,
also das Tragen von Mundschutz eingehalten werden und es nicht auch zu
Krawallen hätte kommen können.
Die einen dürfen demonstrieren, die anderen nicht.

Was ist nur los in diesem Land ?
Mir fällt es immer schwerer, das Geschehen im Land zu beurteilen.
Inzwischen bin ich tatsächlich so weit, dass es mir kaum noch möglich ist,
zwischen wirklichen oder tatsächlichen Begebenheiten und den vielen
Verschwörungstheorien zu unterscheiden.
Beide Seiten haben zu dem, was in unserem Land (und der Welt) geschieht
logische Erklärungen. Alles ist möglich. Sowohl seitens der Politik und
Medien als auch seitens der Verschwörungstheoretiker.
Ein Verschwörungstheoretiker ist ja schon jemand, der anderer Meinung
als der Mainstream ist und somit entweder Rassist oder Nazi.

Verfolgt man regelmäßig die neuesten Nachrichten, dann muss einem auffallen,
dass unsere Polizisten, wenn sie Migranten kontrollieren, unter denen sich immerhin
einige illegal im Land aufhalten könnten, inzwischen böse Buhmänner sind.
Sollen sie nun für Recht und Ordnung im Land sorgen - oder geniessen nur die
Zuwanderer hier Narrenfreiheit ? Warum sollten sich Polizisten gefallen lassen,
dass sie bespuckt, beleidigt, angegriffen und mit Steinen und Flaschen beworfen
werden ?

Dieses Land ist wirklich nicht mehr wiederzuerkennen.
Liest man so manchen Kommentar oder Blog in den Sozialen Medien,
dann gehen wir zügigen Schrittes auf eine Diktatur zu.
Richtig ist, dass unsere Freiheit, unsere Meinungsfreiheit, unsere Selbstbestimmung
unsere durch die Verfassung geschützten Rechte, derzeit extrem eingeschränkt
werden. Es werden täglich neue Verbote erlassen. Das ist allerdings auf das Corona-
Virus zurückzuführen. Schenkt man anderen Menschen, die gerne als Verschwörungs-
theoretiker abgetan werden, und deren Meinung Glauben, dann ist es der Anfang
einer Diktatur. Will man uns tatsächlich auf diese Weise so ganz nebenbei, und von
den meisten Bürgern völlig unbedacht und unbemerkt, in eine Diktatur führen ?
Aber auch die Zuwanderung hat dazu beigetragen, dass insbesondere Frauen sich
nicht mehr frei und sicher fühlen im Land, Aber auch die Meinungsfreiheit ist dies-
bezüglich und aufgrund der Rassismus-Debatte, eingeschränkt worden.

Interessant ist in dem Zusammenhang auch, dass Forscher den Ursprung des Sars-Cov2,
also des Corona-Virus, bis heute nicht gefunden haben. Sicher sei nur, dass der Markt in
Wuhan/ China nicht der Ursprung für die weltweite Ausbreitung gewesen sein soll.
Auch habe man noch nicht nachweisen können, von welchem Tier das Virus auf den
Menschen übergesprungen sein könnte.
Rätsel über Rätsel.
Eins steht fest, dieses Land hat sich extrem verändert und es wird mit absoluter
Sicherheit nie wieder so sein, wie vor der Willkommenskultur und der "Corona-Krise".
Nie wieder und zwar in jeder Hinsicht !

Deutschland - ein verlorenes Land ?

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Foto: Pixabay

Donnerstag, 27. August 2020

Was soll man dazu sagen ?

Warum habe ich den Eindruck, dass so viele Menschen derzeit bei jeder
Gelegenheit ausrasten. Dass sie bei jedem Anlass, der sich ihnen bietet, lauthals
ihre Meinung kundtun müssen oder sich denen anschließen, die gerade
gegen irgendetwas demonstrieren. Egal was es ist, dabei sein und mitmachen
ist alles.


An manchen Tagen habe ich den Eindruck, dass die Anzahl der Menschen, die
nichts mehr mit sich und ihrem Leben anzufangen wissen, von Tag zu Tag zunimmt.
Viele von diesen Menschen scheinen vor lauter Langeweile und/ oder Dummheit zu
meinen, sie müssten jetzt mal diverse Denkmale von den Sockeln stürzen und
zerstören, weil diese plötzlich nicht mehr in ihr Weltbild passen.
Sie verdammen Philosophen, Schriftsteller, die Polizei und den Rechtsstaat.
Und wenn man ihrem abartigen Gedankengut nicht folgt und ebenfalls der Meinung ist,
dass Kinderbücher in denen ein Mohr vorkommt, aus den Bücherregalen verbannt
 werden müssen, dass Straßen, Apotheken, Hotels, Schokolade, Zigeunerschnitzel
und Zigeunersauce und die leckeren Mohrenköpfe, die ganz früher sogar Negerküsse
hießen, umbenannt werden müssen, dann ist man ein Rassist.
Menschen, die nichts anderes zu tun haben, als sich mit einem solchen Schwachsinn
zu beschäftigen, würden, wenn man sie ließe, am liebsten etliche Seiten aus den
Geschichtsbüchern komplett streichen.
Sie wollen sogar erreichen, dass der Filmklassiker "Vom Winde verweht", wegen
rassistischem Inhalt verboten wird.
Müsste dann nicht auch der Film "Island in the Sun" und der gleichnamige Song von
Harry Belafonte (auf deutsch "Wo meine Sonne scheint", gesungen von Caterina Valente)
ebefalls verboten werden ? Wie krank sind diese Menschen ?!
Ich frage mich wirklich ernsthaft, ob die noch alle richtig ticken.

Das Augsburger Hotel "Drei Mohren", will sich nun mit der Begründung "dem
gesellschaftlichen Wandel Genüge zu tun", umbenennen in "Maximillian's Hotel.
Das erzeugt bei mir nur ein Kopfschütteln.
In Coburg dagagen soll sich am "Mohr" im Stadtwappen, bewusst nichts ändern.
Richtig so !

Der Sarotti-Mohr wird umbenannt in "Sarotti-Magier der Sinne", und
die Begriffe Zigeunersauce und das Zigeunerschnitzel könnten, so heißt es,
aufgrund der derzeitigen Rassismus-Debatte, negativ interpretiert werden.
Also werden auch sie umbenannt.
  Es ist wie immer, einer läuft brüllend mit seinen Parolen vorneweg und die
kleinen Lemminge laufen so lange brüllend hinterher, bis ihre Zerstörungswut
Früchte trägt.
Wie schön, dass die Anhänger dieser Rassismus-Debatte sonst keine Probleme
haben !
Mir fällt dazu nur ein Wort bzw. mir fallen zwei Wörter ein:

Einfach lächerlich !

Da wird wieder ein Fass von irgendwelchen dummdreisten Fanatikern aufgemacht
und damit von wirklich Wichtigerem im Land und der Welt abgelenkt.
Was derzeit in der Welt los ist, sagt alles über das Verhalten der Menschheit aus.
Dümmer geht immer !
Was für eine Gewalt und Zerstörung auf den Straßen z.B. in Wisconsin !
Mir fehlen manchmal wirklich die Worte, wenn ich sehe, wozu Menschen fähig
sind. Welche Zerstörungswut in ihnen steckt. Es artet weltweit in jeder Hinsicht
immer mehr aus. Bei den Fernsehbildern aus Wisconsin kam mir der Gedanken,
dass es ein Vorgeschmack auf das sein könnte, was auch auf unseren Straßen
eines schönen Tages zum Alltag gehören wird. Ach, was schreibe ich, es gehört ja
schon zum Alltag. Siehe Frankfurt, Stuttgart, Köln, Hamburg usw.
Bei uns werden solche Gewalt-Eskalationen nur anders benannt.
Es sind "Events" und "Partyszenen".
Diese Veranstaltungen finden mal im kleinen und mal in größerem Rahmen statt.

Mir erscheint die Rassismus-Debatte in unserem Land, genau wie damals die
Willkommenskultur, inszeniert, also gewollt zu sein - von wem auch immer.
Die Medien spielen dabei jedenfalls keine unwesentliche Rolle. Sie unterstützen
diese Aktionen in vollem Umfang.


Also ich mag sie, die Mohrenköpfe, und weiß nicht einmal, ob sie umbenannt wurden
und jetzt als was weiß ich bezeichnet werden.
Leider habe ich gerade keine im Haus, sonst hätte ich jetzt große Lust, in einen
reinzubeissen - aber  - einen Moment,  - schwups - und schon stehen sie
auf der Einkaufsliste.

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Foto unten: Pixabay

Mittwoch, 26. August 2020

Die Hundstage sind vorbei

und mit ihnen der Hochsommer.
Bereits in einem Monat klopft der Herbst an die Türe und bittet um Einlass.
Einen kleinen Vorgeschmack gibt es bereits seit dem Wochenende.
Es ist merklich kühler geworden, was nach den letzten schwülheißen Tagen
sehr angenehm ist, insbesondere nachts, weil man besser schlafen kann.
Dicke, graue Wolken bedecken den Himmel, der eine oder andere
sehr willkommene Regenschauer lässt auch die Natur wieder aufatmen und
es weht ein recht strammer Wind. Seit der vergangenen Nacht fegt der erste
Herbststurm in einem Tempo durch den Wald, dass es rund ums Haus
rappelte und klapperte und an Schlaf überhaupt nicht zu denken war.
Sehr herbstlich im Spätsommer ! Stimmen die Jahreszeiten eigentlich noch ?
Ich habe den Eindruck, dass sie in jedem Jahr früher beginnen.

 Brombeeren wurden schon einige geerntet. Sie schmecken so viel besser, als die aus
dem Supermarkt. Und wie immer am Ende des Sommers, freue ich mich auch in
diesem Jahr auf den Herbst mit seiner Farbenpracht und auf die gemütlichen Stunden
im Haus. Doch noch hoffe ich auf ein paar Sonnentage, um meinen alternden Körper
mit ausreichend Vitamin D für den Winter zu bevorraten

Natürlich gab es von Ende Juli bis zum vergangenen Wochenende, wie in jedem Jahr
zur Teestunde, den obligatorischen Pflaumenkuchen mit Sahne. Ich hatte das große
Glück, sehr leckere, regionale Zwetschgen in einem Supermarkt zu finden, die nicht nur
sehr saftig waren, sondern sich auch ganz leicht entkernen ließen.


 Nach dem Backen bestreue ich die Zwetschgen mit einer Mischung aus Zucker und Zimt,
allerdings nur minimal, damit der Zwetschgen-Geschmack erhalten bleibt. Echt lecker,
so ein Pflaumen- bzw. Zwetschgenhefekuchen. Eventuell backe ich am kommenden
Wochenende doch noch mal einen, falls diese Sorte Zwetschgen noch erhältlich sind.

Einerseits bin ich ein wenig traurig, dass der Sommer schon bald wieder vorbei ist,
andererseits war er aber auch in diesem Jahr wieder zu trocken. Bereits im Frühjahr ist
viel zu wenig Regen gefallen, so dass - zu meinem großen Leidweisen - einige Sträucher,
trotz regelmäßiger Bewässerung, diese Trockenheit nicht überstanden haben. So habe
ich mich schweren Herzens von meiner geliebten Zaubernuss trennen müssen, die zwar
mit ihren fünfzig Jahren das Ende ihrer normalen Lebenszeit erreicht hatte, aber
gut und gerne noch ein paar Jährchen länger hätte durchhalten können. Aber dazu
fehlte ihr wohl in der Trockenheit die Kraft. Auch das Mandelbäumchen hat sich
verabschiedet. Wobei ich schon in den letzten Jahren den Eindruck hatte, dass es sich
hier im Wald nicht richtig wohlfühlte. Selbst die großen Bäume hatten mit der Trockenheit
zu kämpfen, obwohl der Grundwasserspiegel hier normalerweise relativ hoch ist.
Die Dürre undTrockenheit der vergangenen Jahre haben wohl dazu beigetragen, dass es
mangels ausreichendem Regen auch in diesem Jahr nicht für einen normalen Wasserstand
gereicht hat. Die Bäume haben schon früh viele Blätter verloren. Meine täglichen
Wassergaben konnten wegen des trockenen Bodens gar nicht tief genug ins Erdreich
versickern. Das alles hat das Gartenglück schon ein wenig getrübt. Daher habe ich
mich über jeden heftigen, wenn auch nur sehr kurzen Regenschauer, wie ein kleines
Kind gefreut. Jetzt hoffe ich für den Garten und die restliche Natur, dass uns der Herbst
mit genügend Nass von oben versorgen wird.
Schaun wir mal, was das Wetter so bereit hält.

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