ein unbedachtes, reflexartiges Handeln, ein Moment der Unaufmerksamkeit, und die Welt
könnte in Flammen stehen.
Das passiert, wenn Macht in falsche Hände gerät. In dem Fall in die Hände eines narzisstischen,
nach Aufmerksamkeit und Anerkennung gierenden, alten Mannes, der dazu neigt, seine Möglich-
keiten zu überschätzen. Ein alter Mann, der es liebt, wenn die Welt den Atem anhält und darauf
wartet, was er als Nächstes anstellt. Ein alter Mann, der meint, Risiko und Monopoly mit der Welt spielen zu können, ohne die Spielregeln einzuhalten. Ein alter Mann, der meint, nur seine (Vor-
stellung von) Moral und seine Vernunft könnten ihn bei diesem gefährlichen »Spiel« stoppen. Ein
alter Mann, der auf internationales Recht pfeift und nach seinen eigenen Regeln spielt. Ein alter
Mann, der als »Peacemaker« angetreten ist und seitdem mehr Unruhe und Unfrieden auf der Welt
stiftet, als jeder andere Politiker seit dem 2. Weltkrieg. Ein alter Mann, der meint, die Welt habe
nach seiner Pfeife zu tanzen, während er sich die Rohstoffe anderer Länder unter fadenscheinigem Vorwand aneignen will. Ein alter Mann, der bei seinen oftmals verwirrenden Reden andere Regierungschefs verspottet oder maßregelt, während er selbst gerne mal ein Tänzchen zu YMCA
vor den Kameras der Welt hinlegt. Ein alter Mann, der anderen Machthabern unverhohlen droht,
wenn sie nicht tun, was er will, ob zu Recht oder Unrecht, sei mal dahingestellt.
Einige Länder, darunter Kolumbien, Mexiko, Grönland und Kanada, sind sehr besorgt über die unverblümten Pläne des alten Mannes, der weder auf die Bürger dieser Länder Rücksicht nimmt,
noch auf die Souveränität dieser Länder. Er macht einfach, was er will - zumindest solange er
kann, weil ihn keiner aufhält. Und das ist das Gefährliche an dieser Entwicklung. Denn sollte es
tatsächlich jemand wagen, sich zu wehren, wer weiß, wie er dann reagiert und wozu er fähig ist.
Denn auf der anderen Seite sind da zwei weitere Machthaber, die sich das von diesem alten
Mann nicht bieten lassen wollen und ihrerseits Drohungen aussprechen, die nicht minder ge-
fährlich sind.
Die Krisenherde und Kriege setzen sich also auch im neuen Jahr fort und werden sogar noch
eskalieren. Der Konflikt zwischen China, Taiwan und Japan droht zu eskalieren, sowie die Lage
im Iran, wo es derzeit ebenfalls ziemlich turbulent zugeht.
Allerdings muss auch erwähnt werden, dass einige »Experten« davon ausgehen, dass der alte
»King« einen Deal mit dem alten »Zaren« vereinbart hat, der besagen soll, dass der »Zar« die
Ukraine haben kann, wenn er ihm dafür Venezuela lässt. Offen gesagt, kann ich mir das nicht
vorstellen und glaube das auch nicht. Das würde nicht zum alten »King« passen. Zumal er dem
alten »Zaren« gerade wieder schärfere Sanktionen auferlegt hat. Außerdem hat China da noch
ein Wörtchen mitzureden. Aber wer weiß schon, was hinter den Kulissen der Weltbühne alles
ausgeknügelt wird. Ausschließen kann man bei diesen alten Männern absolut nichts. Allerdings
scheint der alte »Zar« nicht mehr so stark und mächtig zu sein, wie er sich nach außen darstellt.
Die Wirtschaft ist am Boden und wird sich so schnell nicht wieder erholen. Wahrscheinlich ist
er deshalb so aggressiv und rachsüchtig. Wozu wird der erst fähig sein, wenn er selbst völlig am
Boden ist, oder sich wie die »Ratte« in die Enge getrieben fühlt?
Machthaber gegen Machthaber, Weltmächte gegen Weltmächte. Ein gefährliches Spiel, dessen
Ausgang derzeit gänzlich ungewiss ist. Der alte »King« will eben der Größte unter den Großen
sein und die Spielregeln bestimmten. Den alten »Zaren« und den großen Führer Chinas, hat er
bereits an den Spielfeldrand verbannt. Ob die sich das gefallen lassen, bleibt abzuwarten.
Das Tragische ist: Die gesamte Menschheit ist diesen alten Chaoten gnadenlos ausgeliefert,
weil diese alten Männer unbedingt Geschichte schreiben wollen. Der alte »King« will Grönland
haben, koste es, was es wolle, ob den Europäern das gefällt oder nicht. Er wird sich Grönland
unter den Nagel reißen, wenn es sein muss auch mit Gewalt, sagte er. Ob er tatsächlich zu den
Waffen greifen würde, ist schwer zu sagen. Ich kann es mir offen gesagt, nicht vorstellen. Grön-
land mag ob seiner Bodenschätze und geografischen Lage strategisch von Vorteil für die USA
sein, für die Grönländer ist es deren Heimat. Ob es moralisch zu vertreten ist, sich das Zuhause
der Bürger einfach unter den Nagel zu reißen, bleibt jedoch fragwürdig. Eins muss man dem
alten »King« allerdings lassen: Er sagt klar und deutlich an, was er vorhat, und setzt es dann
auch in die Tat um. Das wiederum könnten sich andere Autokraten und Diktatoren ebenfalls
zu eigen machen, wenn sie militärisch dazu in der Lage sind.
Sie werden die Welt unter sich aufteilen und die gesamte Menschheit darf zuschauen.
Das neue Jahr ist gerade mal 10 Tage alt, und beginnt, wie das alte Jahr geendet hat - mit
einer Welt im Chaos und näher am Rand einer Katastrophe, als manch einer sich das
vorstellen mag.
Derweil schlägt der alte, brutale, rachsüchtige »Zar« in Kiew zu. Mit einer ballistischen Rakete,
die mit 13 000 km/h, nach einem 1 800 km langen Flug, 90 km vor der polnischen Grenze, im
Westen der Ukraine einschlägt, Gott sei Dank ohne Sprengstoff. Es sollte wohl mehr eine Macht-
demonstration sein. Zudem hat der brutale, alte »Zar« Kiev in den letzten Nächten massiv bom-
bardiert, sodass der Bürgermeister die Menschen aufgefordert hat, die Stadt zeitweilig zu ver-
lassen. Warum greift der alte »King« hier nicht ein? Auch in der Ukraine werden täglich Menschen
getötet. Auch ein Krankenhaus wurde wieder angegriffen. Die Menschen dort werden zwar nicht
durch Drogen getötet und es sind auch keine Amerikaner, aber es sind Menschen, alte, junge und Kinder. Hier einzugreifen, dazu ist selbst der mächtigste Mann der Welt zu feige, weil er den »Zar«
und dessen Reaktion fürchtet. Unschuldigen Menschen, die militärisch unterlegen sind, das
Heimatland - eventuell auch mit Gewalt zu rauben, gehört für diesen alten »King« zum Risiko-
und Monopoly-Spiel. Die Grönländer wollen ihre Heimat weder verkaufen noch wollen sie
US-Bürger werden. Ein Nato-Land gegen ein Nato-Land? Gehört das zu den neuen Spielregeln?
Die Welt benötigt wirklich dringend ein Wunder, bevor diese alten Männer völlig durchknallen
und dabei die gesamte Menschheit aufs Spiel setzen. Wissen sie überhaupt, was sie tun?
Oft kann ein einziger Fehler, ein unbedachtes, reflexartiges Handeln, ein Moment der Unaufmerksamkeit, der Unachtsamkeit eine Katastrophe auslösen.
~*~
Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.
Abraham Lincoln (* 1809 ; † 1865)
war 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
~*~



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