Samstag, 18. Oktober 2025

Der letzte Sommer

 in Frieden, so war es zu Beginn des Sommers in einer Online-Zeitung zu lesen. Diese
Aussage traf der deutsche Militär-Experte Sönke Neitzel. In einer Talkshow vertrat er
jetzt die Ansicht, dass es für den kleinen, alten, brutalen »Zaren« kein Zurück mehr aus
seinem Krieg gegen die Ukraine gibt. Er habe die »Grenze des Rubikon überschritten«.
Das ist insofern eine interessante Aussage, weil er hinzufügte, dass die kommenden drei
Jahre die gefährlichsten werden könnten. Es bestünde die Möglichkeit, dass er ein
Nato-Land angreife.


Das ist zwar einerseits gar nicht so abwegig, denn wenn dieser Despot keinen anderen Ausweg
mehr sieht und sich in die Enge getrieben fühlt, könnte er tatsächlich diesen Schritt als letztes
Mittel wählen. Andererseits konnte man lesen, dass er mittlerweile die Ausgaben für den Krieg
reduziert und die Ausgaben für die innere Sicherheit aufstockt. Der Winter steht vor der Türe
und er fürchtet weitere Angriffe auf die Energieversorgung im »Zarenland«. Und wenn die
Bevölkerung im Zarenland erst frieren und dazu eventuell noch hungern muss, weil die Regale
und die Geldbörsen leer sind, dann kann es ziemlich schnell ziemlich ungemütlich werden, für
den kleinen, alten, brutalen »Zaren«. Er kann den Menschen im Land noch so oft erzählen, dass
alles ganz prima läuft und in bester Ordnung ist, die Bürger glauben das allerdings schon lange
nicht mehr. Ist es doch zu offensichtlich, dass sich die Wirtschaft im freien Fall befindet. Firmen
 schließen und Arbeiter entlassen müssen, die nun ohne Einkommen dastehen. Arbeiter auf den
zerstörten Ölraffinerien wollen sich in den Tod stürzen, weil sie keinen Lohn mehr bekommen.
Der kleine, alte, brutale »Zar« hält trotz dieser katastrophalen Zustände im Land und der hundert-
tausenden toten und verwundeten Soldaten, an seinem Ziel fest, die Ukraine zu entnazifizieren
und entmilitarisieren. Gleichzeitig steht er mit einer Kerze in der Kathedrale, wie ein kleiner, un-
schuldiger Junge vor der Konfirmation und hofft wohl auf Vergebung. Wirklich widerlich!
Wofür betet und bekreuzigt er sich? Für die Millionen Menschen, über deren Leben oder Tod er
so selbstherrlich verfügt? Für Soldaten, die er ohne Skrupel für seinen Größenwahn opfert?
Ein mieses Schauspiel vor aller Welt! Erwartet er gar Gottes Segen für seinen sinnlosen Krieg
und das brutale Töten von unschuldigen Menschen?


„Die russischen Streitkräfte haben derzeit die vollständige strategische Initiative inne“,
schwärmte er von seinen Erfolgen gegenüber seinen obersten Armeeangehörigen in einer
Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates. Die Armeeleute werden wohl besser wissen, wie
ernst die Lage tatsächlich ist. Sie werden sich jedoch hüten, dem kleinen »Zaren« zu wider-
sprechen. Immerhin könnte irgendwo zufällig ein Fenster offenstehen. Die sind doch nicht
lebensmüde. Trotz enormer Verluste in den letzten Tagen bleibt der kleine, alte, »Zar« opti-
mistisch und meint, der Sieg des »Zarenlandes« stünde kurz bevor.
Er träumt ja auch davon, 150 Jahre alt zu werden!


Apropos Frieden. Dass der nicht zustande gekommen ist, dafür gibt er jetzt der Ukraine die
Schuld und hofft wohl immer noch, dass der »King« eine Friedenslösung herbeizaubern
kann, die zu seinen Gunsten ausfällt. Doch der »King« hat dazu gelernt und das böse Spiel
des kleinen, alten, brutalen »Zaren« durchschaut. Jetzt wirds ernst, denn eine eventuelle
Lieferung von Tomahawk Marschflugraketen an den »Feind«, scheint die Lage massiv zu
verschärfen. Jedenfalls ist der Krieg irgendwie festgefahren und es scheint vorerst keinen
Ausweg daraus zu geben. Es sei denn, die Bevölkerung im »Zarenland« lehnt sich gegen
das verbrecherische »Zarenregime« auf.
Solange er auf seinen Maximalforderungen beharrt, wird der Krieg weitergehen, auch wenn
 sie jetzt kalte Füße wegen der Tomahawk bekommen und im »Zarenland« das Geld ausgeht.
Tja, dumm gelaufen, seine dreitägige Spezial-Operation, die nun schon dreieinhalb Jahre an-
dauert - Ende offen. Dummheit wird eben bestraft, daran geht kein Weg vorbei.
Die Gefahr einer nuklearen Eskalation besteht allerdings immer noch. Auf diplomatischem
Weg ist dieser Krieg nicht mehr zu beenden. Das wird auch der »King« bei einem erneuten
Treffen in Budapest feststellen. Jetzt geht’s um’s Ganze und das ist eine sehr gefährliche
Situation. Zudem war zu lesen, dass dieser kleine, alte Fiesling die nächste Mobilisierung
für zusätzliche 2 Millionen Kämpfer vorbereitet. Sieht das nach Frieden aus?
Wenn der »King« sich immer wieder von dem kleinen, alten Mann um den kleinen Finger
wickeln lässt, wird das Katz-und-Maus-Spiel immer so weitergehen. Auf jeden Fall hat
der Kriegstreiber wieder Zeit gewonnen, die er jetzt nutzt, um die Energieversorgung in
der Ukraine vor dem Winter, in Grund und Boden zu bombardieren.

Machthaber, die sich auf die Seite eines Kriegstreibers und Kriegsverbrechers stellen,
haben keinen Respekt vor einem Menschenleben. Für sie hat ein Menschenleben keinen
Wert.
Shame on you!


»Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz«,
sagte der Volksmund
So ist es!

~*~
Übrigens:
Die Frau des US-Kings, Melania, hat es tatsächlich geschafft, acht Kinder, die aus der
Ukraine in das »Zarenland« entführt wurden, zu deren Eltern zurückzuholen. Das kann
man wohl als kleinen Erfolg bezeichnen und ist mal eine erfreuliche und gute Nachricht.
Der kleine, alte, brutale »Zar« hat sich wohl höchstselbst an sie gewandt. WOW!
Aaaber....., vielleicht hofft der kleine, alte, Schmeichler auch, dass sie ein gutes Wort bei
ihrem Gatten für ihn einlegt. Mit Fake-Schmeicheleien kennt er sich ja bestens aus, der menschenverachtende, kleine, alte brutale Kriegstreiber. Dem »King« scheinen »Deals«
eben doch wichtiger zu sein, als Menschenleben durch ein Ende des Krieges zu retten.
Warum sonst lässt er sich wieder auf ein persönliches Gespräch mit dem Tyrannen ein,
noch dazu in einem europäischen Land, welches den kleinen, alten, brutalen Mann eigent-
lich verhaften müsste, sobald er ungarischen Boden betritt. Das wird nur wieder so eine
Show für den Rest der Welt, mit der der kleine, alte Mann zeigen kann, dass er tun und
lassen kann, was er will und mit wem er will. Hoffentlich macht der »King« dem kleinen,
alten Mann wenigstens bei diesem Treffen klar, dass das seine letzte Chance ist, den Krieg
zu beenden. Allein mit fehlt der Glaube. Die beiden haben sich gesucht und gefunden.

Auch das noch:
Der »King« hat es wohl geschafft, dass Indien kein Öl mehr aus dem »Zarenland« kauft.
Dafür eskaliert der Handelsstreit zwischen den USA und China.

Zum Zustand in unserem reichen, weltoffenen, toleranten, moralisch korrekten, politisch
kompetent geführten Land, in dem die Bildung stetig abnimmt und die Insolvenzen mit
60 pro Tag zunehmen, fehlen mir mittlerweile die Worte. Jedes Wort darüber ist ver-
schwendete Energie. Man könnte den Zustand mit wenigen Worten zusammenfassen:
Es ist ein Trauerspiel.

~*~

Das Wetter:
Ist das Wetter trist und trübe, ist Tante Hedwig den ganzen Tag müde.

~*~

Die Definition von Wahnsinn ist,
immer das Gleiche zu tun und
andere Ergebnisse zu erwarten.

Albert Einstein (* 1879 ; † 1955)
war ein theoretischer Physiker

~*~
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Freitag, 17. Oktober 2025

Der Streit im Schattenwald

Im Herzen eines alten Waldes, wo das Licht durch moosige Äste flüstert und die Zeit in Tautropfen ruht, begegneten sich eines Morgens ein Tiger und ein Bär.

Der Tiger, mit goldglänzendem Fell und Augen wie brennende Kohlen, schritt stolz durch das Unterholz. „Ich bin der Stärkste hier,“ knurrte er, „meine Muskeln zerreißen Bäume, mein Sprung überwindet Flüsse.“



Der Bär, schwer und würdevoll, mit einem Blick wie Nebel über einem stillen See, brummte zurück: „Stärke ist laut. Macht ist leise. Ich bin der Mächtigste, denn wenn ich mich bewege, lauscht der Wald.“

Ihre Worte prallten aufeinander wie Donner auf Felsen. Der Streit entflammte, nicht in Gebrüll und Krallen, sondern in einem Wettkampf der Wesen.

Die Tiere des Waldes kamen herbei: der listige Fuchs, die weise Eule, das scheue Reh, sogar der kleine Maulwurf, der selten das Licht sah. Sie bildeten einen Kreis aus Neugier und Erwartung.

„Lasst uns sehen,“ sagte die Eule, „was wahre Stärke und wahre Macht bedeuten.“

Der Tiger riss einen alten Baum aus dem Boden, seine Wurzeln zitterten wie Adern. Die Tiere staunten, doch der Baum war tot.

Der Bär trat an einen Fluss, der durch den Wald floss. Mit seiner Pranke lenkte er das Wasser um einen jungen Baum, der zu ertrinken drohte. Die Tiere sahen, wie Leben bewahrt wurde.

„Stärke zerstört,“ flüsterte das Reh. „Macht bewahrt,“ murmelte der Dachs.

Der Tiger sah den Kreis der Tiere, ihre Augen, ihre Gedanken. Er spürte, wie seine Kraft allein ihn nicht erhob. Der Bär sah den Tiger und erkannte, dass Macht ohne Mut zur Sanftheit nur Schatten war.


Sie senkten ihre Häupter voreinander. Kein Sieger wurde gekrönt. Doch der Wald hatte gelernt: Stärke ist das, was man tun kann. Macht ist das, was man lässt.


Und so gingen der Tiger und der Bär nebeneinander fort, nicht als Gegner, sondern als Spiegel.

🎃🎃🎃🎃🎃🐯🐻🎃🎃🎃🎃🎃

Stärke ist wie ein Sturm — sie kommt, sie geht, sie hinterlässt Spuren.
Macht ist wie ein Fluss — sie formt, sie trägt, sie bleibt.
Aber beides ist leer, wenn es nur sich selbst dient.

~*~

Übrigens:
Es gibt eine Redewendung »
Wer einen Tiger reitet, hat Angst abzusteigen«
.
Ich vergleiche diese Redewendung gerne mit dem »Möchtegernzar«, für den
es inzwischen gefährlicher ist, abzusteigen, als weiterzureiten.
Die Ukraine setzt seiner Ölindustrie zu, die Sanktionen fangen langsam an zu
wirken, wie ein schleichendes Gift. Ein Sieg auf dem Schlachtfeld ist weiterhin
nicht in Sicht, also muss er sich darauf vorbereiten, weiter zu »reiten«... weiter
immer weiter, solange bis entweder das Pferd schlappmacht oder er vom Pferd
 stürzt. Er ist ja nicht mehr der Jüngste. Dazu passt auch die Vorbereitung der
neuerlichen Mobilisierung von zwei Millionen Kämpfern. Immer weiter, immer
weiter - solange bis es knallt?

Auch das noch:
Der »King« hat mit dem »Möchtegernzaren« telefoniert und die Welt wartet zu
erfahren, was dabei herausgekommen ist, denn morgen wird der »King« den
»Helden der Ukraine« im »Weißen Haus« treffen. Ob dann über die berühmt, be-
rüchtigten und gefürchteten Tomahawks entschieden wird?

Einen Tag später, also heute, wissen wir, was bei dem Gespräch rausgekommen
ist. Ein weiteres Treffen zwischen dem »King« und dem kleinen, alten, brutalen
»Zaren« in Budapest. Auch in Budapest gibt es Tische, über die man jemanden
ziehen kann. Angeblich hat der kleine, alte, brutale »Zar« den »King« angerufen.
Wahrscheinlich hat er vor dem Gespräch zwischen dem »Held der Ukraine« und
dem »King« heute in Washington, bezüglich der Tomahawk, kalte Füße bekommen.
Und was macht der »King«? Er lässt sich wieder weichkochen. Das ist eigentlich
 nach den erneuten Drohungen dem »Zarenland« gegenüber, unfassbar und
überhaupt nicht zu verstehen. Der Fiesling scheint wohl zu Zugeständnissen
bereit zu sein, behauptet jedoch andererseits immer wieder an seinen Zielen fest-
halten zu wollen. Wie lange will der »King« sich eigentlich noch auf dieses miese
Spiel einlassen ? Merkt der nicht, dass der kleine, alte Mann ihn immer wieder
hinhält? Wenn der »King« sich jetzt nicht mit einem »entweder - oder«  knallhart
durchsetzt, wird das immer so weitergehen. Der kleine, alte Mann wird von
seinen Maximalforderungen nicht abweichen! Kann er sich gar nicht leisten.
Wie stünde er denn vor der Welt und der Bevölkerung im »Zarenland« da?
Aber auch der »Held der Ukraine« kann die Tomahawks nun abschreiben und,
so wie ich es sehe, letzten Endes den Kürzeren ziehen. Das wäre dann wirklich
der Gipfel der Ungerechtigkeit!

Das Wetter:
Ist das Wetter kalt und feucht, es sich spürbar in die Knochen schleicht.

~*~

 »Nur die Allerweisesten und die Allerdümmsten ändern sich nie«.
Dieses Zitat wird sowohl Konfuzius
als auch Schopenhauer zugeschrieben.


~*~
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Mittwoch, 15. Oktober 2025

Der Garten, das Wetter und Lilly

 Im Herbst leuchtet der Garten in den schönsten Farben, ganz besonders dann,
wenn die Sonne scheint. Aber die macht sich immer rarer und es sieht so aus, als
würde sich der goldene Oktober nicht gegen die dunklen, grauen, tief hängenden
Wolken durchsetzen können. Dennoch lockt der Garten auch jetzt jeden Tag. Aller-
dings nicht zum Entspannen, sondern um auf den Winter vorbereitet zu werden.
Obwohl das Gärtnern natürlich auch eine Art Entspannung ist. Und er sieht wild
aus, der Garten, wie immer im Herbst, wenn die Blätter fallen und sich die Vergäng-
lichkeit überall bemerkbar macht. Trotz der Farbenpracht macht er bei trübem
Wetter manchmal sogar einen trostlosen Eindruck. Doch es ist mild, erst gegen
Abend kühlt es merklich ab, sodass es im Haus richtig kuschelig wird.


Die Bilder sprechen eigentlich für sich. Manche wiederholen sich auch. Das liegt
daran, dass ich den wunderbaren Farben einfach nicht widerstehen kann. Derzeit ist
wieder das Fegen des Rasens, der Wege und der Terrassen angesagt. Wenn ich gleich
morgens nach dem Frühstück rausgehe, nur um ein paar Rosen zurückzuschneiden,
 kann es passieren, dass ich die Zeit komplett vergesse und erst am frühen Nachmittag
feststelle, dass inzwischen bis zu vier Stunden vergangen sind. Fange ich erst einmal
an, kann ich einfach nicht aufhören, denn zu tun gibt es überall. Beim Gärtnern ist
man wirklich nur auf das konzentriert, was man gerade tut.
Und das entspannt ungemein!


Ich bin der glücklichste Mensch unter Gottes grauem Himmel, weil es Lilly wieder
richtig gut geht. Sie spielt wieder mit ihrem Ball und animiert mich, mit ihr zu spielen.
Sie flitzt full Speed durch den Garten oder durchs Haus, was ich als ihre dollen fünf
Minuten bezeichne. Eine wahre Freude zu sehen, wie gut der Hund sich nach der
Operation erholt hat. Sie ist wieder ganz die »Alte«. Fluffy schaut ihr dabei nur ganz
verblüfft zu. Auf die Idee, mitzuflitzen, kommt sie vor lauter Staunen gar nicht. Sie ist
einfach nur baff über so viel Energie.
Die Abende sind ob der früh einsetzenden Dunkelheit wieder besonders behaglich. Das
gedimmte Licht und die ersten Kerzen tragen maßgeblich dazu bei. Beine hoch, das
Gläschen Wein griffbereit und den Tag noch einmal Revue passieren lassen. Ich genieße
das so sehr. Da ich, mit wenigen Ausnahmen, auch nicht mehr einkaufen und kochen
muss, weil der zerstreute Professor das übernommen hat, kann ich den Abend früher
einläuten und entweder noch ein wenig schreiben, lesen, KI-Bilder erstellen oder
einen Film anschauen.

Apropos Lilly, wo ist eigentlich Petralilly? Das Super-Hammer-Hoch, welches uns über
viele Wochen hinweg ruhiges, trockenes Wetter, kaum Regen, dafür aber jede Menge
kühle Luft bescheren sollte? Also wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, ist das Gegen-
teil der Fall. Es nieselt, wie auch in den letzten Tagen schon. Der Himmel hat wieder
diesen grauen Vorhang vor die Sonne gezogen. Die ersten Wildgänse sind gestern be-
reits über den Garten hinweggeflogen. Also ein Super-Hammer-Hoch stelle ich mir
anders vor. Die Wildgänse sind jedoch sehr früh dran. Ob das vielleicht auf den ange-
kündigten eisigen »Kälte-Hammer-Winter« hindeutet?

Übrigens:
Nato-Experten warnen, der 3. Weltkrieg habe bereits begonnen. Auch wenn wohl kein
Atomkrieg zu erwarten sei, so bestünde jedoch kein Grund, aufzuatmen. Tja, der kleine,
alte, brutale »Möchtegernzar« kommt wohl selbst aus dem Staunen nicht mehr aus. Ob
der noch ruhig schlafen kann? So hat der sich seine dreitägige Spezial-Operation ganz
sicher nicht vorgestellt. Für ihn gibt es jetzt kein Zurück mehr. Er steckt längst zu tief
drin in seinem Schlamassel. Wirtschaft kaputt. Ein Großteil der Ölraffinerien zerstört.
Täglich desertieren immer mehr Soldaten. Nachschub ist kaum vorhanden, weil viele
Männer im »Zarenland« sich verstecken, um nicht eingezogen zu werden. Qualifizierte
Fachkräfte verlassen das Land. Es gibt ein demografisches Problem, weil mehr alte
Menschen sterben, als es Geburten gibt. Es fehlen Arbeitskräfte. Die Inflationsrate steigt.
Lebensmittel und Benzin werden knapp und teuer. Auch der Bankensektor ist betroffen.
Eigentlich wäre es an der Zeit, dass die Bevölkerung rebelliert. Und das scheint sogar
der Fall zu sein, denn es rumort in diesem Land, wenn auch noch sehr zaghaft. Er, der
kleine, alte »Möchtegernzar« hatte in Alaska die Chance, mit dem damals freundlich ge-
sinnten »King« dem »Zarenland« gegenüber, eine Friedenslösung zu finden. Er zog es
jedoch vor, den »King« zu verspotten, und sich selbst für unbesiegbar zu halten. Diese
Chance hat er nun verpasst.
Derweil finden derzeit verschiedene NATO-Manöver an der Ostsee statt. Darunter das
große NATO-Manöver »Northern Coasts 2025«, das die Verteidigung der Seewege und
die Bündnisverteidigung trainiert.

Auch das noch:
Im Bundestag warnt der BND-Chef vor der Gefahr: „Eine heiße Konfrontation“ durch
den »Möchtegernzar« sei jederzeit möglich.
Und während in unserem Land über wichtige Dinge, wie das Gendern oder z.B. in Bremen
queere Ampelfiguren von den Grünen gefordert werden, oder ein irrwitziger Kulturkampf
stattfindet, Straßennamen als rassistische gebrandmarkt werden usw., hat der große Führer
Chinas sich den wichtigen Dingen der Welt angenommen. Er hat eine Entscheidung ge-
troffen, die ihn einen Schritt näher an die Weltherrschaft heranführt. Während also China
geostrategische Politik betreibt, Handelsabkommen und Verträge abschließt, die der Wirt-
schaft Chinas zugutekommen, werden in unserem Land infantile, ideologische, moralische,
linksgrüne Träume geträumt. China hat nämlich den Export seltener Erden verboten.
Ebenso alle Produkte, die im Ausland produziert werden und nur einen winzigen Teil
dieser seltenen, chinesischen Erden enthalten. Ein Smartphone z.B., das im Ausland pro-
duziert wird und chinesische seltene Erden enthält, darf ohne eine Genehmigung aus China
nicht verkauft werden.
Die Folge? China ist auf dem Weg zur Weltherrschaft und hat mit diesem Verbot die Welt
bereits jetzt in der Hand. Das ist der Unterschied zwischen politisch verbohrten, links-
grünen, ideologischen Träumen und knallharter, intelligenter, vorausschauender Politik -
ohne viel Lärm und Aufsehens. Interessant ist, dass China bereits vor etlichen Jahren an-
gekündigt hat, bis 2030 im technologischen, einschließlich im KI-Bereich, das führende
Land der Welt zu werden. Und wir? Transferieren noch Entwicklungshilfe nach China!
Das sagt doch alles! Also träumt schön weiter!
Tja, denken soll sogar im geostrategischen und geopolitischen Bereich helfen. Allerdings
werden dafür auch kluge und intelligente Köpfe benötigt, die nicht nur durch hoch be-
zahlte Visagisten und Fotografen, gut aussehen und ins rechte Licht gerückt werden.

Das Wetter:
Wenn im Herbst ein Sturm aufzieht, es oft auch noch in Strömen gießt.

~*~

Gewöhnliche Menschen überlegen nur,
wie sie ihre Zeit verbringen.
Ein intelligenter Mensch versucht, sie auszunutzen.

Arthur Schopenhauer (* 1788 ; † 1860)
war ein deutscher Philosoph und Hochschullehrer.

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Montag, 13. Oktober 2025

Das Zuhause

 ist der Ort, wo man sein kann, wie man ist. An kaum einem anderen Ort ist
das möglich.


 Daher bin ich auch am liebsten zu Hause, ganz besonders jetzt im Alter.
Das war früher ganz anders. Aber heute möchte ich einfach meine Ruhe haben.
Ich mag auch keinen Besuch mehr oder längere Telefonate führen.
Eigentlich mag ich Telefonate gar nicht mehr. Alleine das Klingeln des Telefons
empfinde ich heutzutage schon als störend. Merkwürdig! Woran liegt das nur?
Früher habe ich oft ein- bis zwei Stunden mit einer Freundin oder einem Freund
telefoniert.


 »Draußen«, das ist für mich, wenn ich durch das Gartentor gehe, also das Grund-
stück verlasse. Hier im Wald ist die Welt zwar noch in Ordnung, aber sobald ich ins
Dorf  oder in die nächste Kleinstadt komme, ist es für mich mit der Ruhe vorbei.


In der Öffentlichkeit würde ich auch nicht so leger herumlaufen, wie ich das im Haus
oder Garten tue, sondern ich kleide mich halt adrett und ordentlich, was vielen Leuten
heutzutage gar nicht mehr notwendig erscheint. Diesbezüglich stimme ich mit Karl
Lagerfeld absolut überein, wenn er meint: „Wer in Jogginghosen das Haus verlässt,
hat die Kontrolle über sein Leben verloren“.


Wie dem auch sei. Wir, also der zerstreute Professor und ich, mussten ja in letzter Zeit
notgedrungen des Öfteren mit Lilly mal wieder vor das Gartentor und raus aus dem Wald.
Zuerst nach Düsseldorf, also durch die chaotische Stadt und anschließend mehrere Male
in die nächste Kleinstadt zum Dog Doc. Nein, das ist nichts mehr für mich, obwohl ich
die kleinen Dörfer und die kleinen Städte hier sehr mag. Sie haben ein wenig vom nieder-
ländischen Flair, das ich so gerne mag. Wie ich überhaupt sehr gerne zum Einkaufen und
Bummeln in die Niederlande gefahren bin. Roermond und Venlo sind kleine, nette Städte
mit ebenso netten, kleinen Geschäften. Arcen z.B. ist ein kleines malerisches Dorf, durch
das wir immer gerne gebummelt sind. Aber auch Amsterdam ist absolut sehenswert; nur
nicht mehr für mich.


Ich bin halt am liebsten zu Hause und jedes Mal froh, wieder in meinem eigenen kleinen
Reich zu sein, meinen eigenen vier Wänden, im Wald und im Garten. Hier bin ich Mensch,
hier darf ich's sein. Sein, wie ich bin, ohne Maske und ohne eine Rolle zu spielen. Daher
schreibe ich auch, wie ich bin und was ich möchte, und nicht das, was andere gerne lesen
oder erwarten würden.
Sein eigenes Reich zu haben, bedeutet alleine in einer Wohnung oder einem Haus zu leben
oder mit einem Partner zusammen, der akzeptiert, wie man ist. Wer das Glück hat, mit
einem solch' seltenen Exemplar, eine Wohnung oder ein Haus teilen zu können, der sollte
das wirklich zu schätzen wissen. Denn das ist nicht selbstverständlich. Frauen wollen
»ihre Männer« oft umerziehen, insbesondere in jüngeren Jahren. Andere, egal ob Mann
oder Frau, sind oft zu egoistisch oder nehmen es mit der Ehrlichkeit nicht so genau. Dann
geht das Vertrauen flöten und das ist wohl die wichtigste Voraussetzung für eine gut funk-
tionierende Partnerschaft. Denn wenn das Vertrauen verloren geht, ist die Partnerschaft oft
nicht mehr zu retten. Und man lebt nur noch gleichgültig nebeneinander her. In dem Fall
ist das Alleinleben unbedingt vorzuziehen. Das Alleinleben hat gerade im Alter mehr Vor-
teile als Nachteile. Man kann sein Leben so gestalten, wie man gerne möchte, ohne auf
jemanden Rücksicht nehmen zu müssen. Wer das Alleinleben einmal ausprobiert hat,
wird nicht so schnell wieder zu zweit leben wollen. Ich genieße es sehr tagsüber meinen
Tag so gestalten zu können, wie ich möchte, und das tun zu können, wozu ich Lust und
Laune habe. Abends, wenn der zerstreute Professor zu Hause ist, glucken wir auch nicht
aufeinander, sondern jeder hat seine Zimmer.
Und das Wichtigste, wir können uns zu einhundert Prozent aufeinander verlassen. So, wie
das in einer jahrzehntelangen Freundschaft der Fall sein sollte. Ein Grund, dankbar zu sein.

Es ist was dran, an dem Spruch: Zuhause ist da, wo man verstanden wird.

Am wilden Wein kann ich mich einfach nicht sattsehen. Das ist Herbst in seiner ganzen
Pracht. Auch die Leonardo Da Vinci Rose präsentiert sich noch mit Blüten und Knospen.

~*~

Je kaputter die Welt draußen, desto heiler muss sie zu Hause sein.

Reinhard Mey (* 1942)
ist ein deutscher Musiker

Und die ist kaputt, die Welt, aber so was von!
Und es sieht auch nicht so aus, als könnte sie jemals geheilt werden.

Übrigens:
Vor den »Tomahawks« und den »Flamingos« scheint das »Zarenregime« tatsächlich zu
zittern. Vielleicht »nässen« sie sich gerade ein. Okay, ich will nicht spöttisch sein,
denn der kleine, alte, brutale »Zar« hat prompt reagiert. Sprach er am vergangenen Freitag
noch davon, dass die Tomahawk-Lieferungen an den ukrainischen Feind, die bilateralen
Beziehungen zu den USA vernichten würden, jedenfalls die positiven Tendenzen in die-
sen Beziehungen, so droht er ein paar Tage später bereits mit dem 3. Weltkrieg. In der
 Frankfurter Rundschau war zu lesen: »Putin schlägt um sich«. Dass ihm das nicht gefällt,
ist offensichtlich, denn vor diesen Marschflugkörpern hat das »Zarenregime« ziemlichen
Respekt. Ja, sollen sie ruhig spüren, wie sich ein Krieg im eigenen Land anfühlt. Das
waren doch die Worte des Wodka-liebenden, besten Kumpel des kleine, alten, brutalen
»Zaren«. Was sie andere spüren lassen, können sie jetzt auch selbst mal erfahren. Frieden
können sie doch jederzeit haben! Sie müssen den Krieg nur sofort beenden!
Ich will das gar nicht bagatellisieren, denn zuzutrauen ist diesem rachsüchtigen Macho
einfach alles. Gerade war zu lesen, dass das »Zarenregime« eindringlich vor Tomahawk-
Lieferungen an die Ukraine warnt: „Gegenwärtig ist wirklich ein dramatischer Moment,
da die Spannungen von allen Seiten eskalieren“, so das Sprachrohr Peskow. Tja, wem
haben wir das wohl zu verdanken? Warum hören sie nicht einfach auf die Ukraine mit
Raketen und Drohnen zu bombardieren?
Andererseits träumt der kleine, alte Mann zusammen mit seinem Vorgesetzten, dem
»großen Führer Chinas« davon 150 Jahre alt zu werden. Wenn sie mit Atomwaffen und
dem dritten Weltkrieg drohen, dürfte daraus wohl nichts werden. Wer sagt dem kleinen,
alten Mann, dass aus seinem Traum so oder so nichts wird, auch wenn bald sämtliche
Organe ersetzt werden könnten, bei abgestorbenen Nervenzellen im Gehirn gestaltet
sich das schon etwas schwieriger. Die kognitive Fähigkeit eines Menschen lässt bereits
ab einem Alter von 40 Jahren nach. Bei manchen Menschen macht sich das besonders
stark ab einem Alter von 70 Jahren bemerkbar. Mir fallen da gleich mehrere Personen
der Weltöffentlichkeit ein, die betroffen sein könnten. Vor allem bei demjenigen, der
unbedingt an seinem Kriegsziel festhalten will. Manche würde das gar als Dummheit
bezeichnen.

Auch das noch:
Und wieder einmal findet ein Angriff auf die Pressefreiheit statt, so war es in der Berliner
Zeitung zu lesen. Inzwischen hat der Deutsche Journalistenverband die Aktion, eine Art
Einschüchterungskampagne, gegen Apollo News kritisiert. Der Alt-Treptower Bezirksver-
band, der Linkspartei hat diese Aktion gegen Apollo News geplant. Merke: Wer nicht auf
Seite der LinksRotGrünen steht, muss weg, also gecancelt werden! »Orwell« lässt wieder
einmal grüßen. Alles, was derzeit im Land und auf der Welt geschieht, ist wie aus einem
schlechten Film.
Außer der Tatsache, dass »The DON«, also der »King« es geschafft hat, die Geiseln aus der
Gewalt der Hamas Terroristen zu befreien. Das ist wirklich ein Grund zur Freude, denn jetzt
sind ALLE lebenden Geiseln frei! Gänsehautbilder! Dass er heute in Israel dafür gefeiert
wird, ist gut nachzuvollziehen. Das wird er in vollen Zügen genießen, zumal ihm im eigenen
Land eher weniger Sympathien entgegengebracht werden. Traurig ist es für die Familien,
deren Angehörigen unter dem Terror der Hamas verstorben sind.
Man kann nur hoffen, dass der Frieden andauert und sich im gesamten Nahen Osten aus-
breitet. Wenn er es jetzt noch schafft, den sinnlosen, irrsinnigen Krieg des kleinen, alten,
brutalen »Zaren« zu beenden, dann hätte er den Friedensnobelpreis im nächsten Jahr mehr
als verdient. Und der kleine »Möchtegernzar« kann nur Hölle fahren!

~*~

Das Wetter:
Hört der Regen nicht auf, spannt das Schaf den Schirm auf.

~*~

O glaube mir, am schnellsten kommt zu Fall ein allzu starrer Sinn!
Sophokles (um 497 - 405 v. Chr.)
war griechischer Flottenbefehlshaber, bekleidete zeitweise hohe Staatsämter

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Samstag, 11. Oktober 2025

Vorausgegangen und unvergesslich

Lebe ein gutes, ehrbares Leben!
Wenn du älter bist und zurückdenkst,
wirst du es noch einmal genießen können.
Dalai Lama

Wenn Menschen, die ich gut kannte, die mir nahestanden, gar Freunde waren, denen
ich in Liebe verbunden war, einschließlich der Familie, vorausgehen, dann bleibt nur
noch die Erinnerung.
Sobald ich vom Tod eines mir nahestehenden Menschen erfahren habe, liefen sofort
Bilder wie ein Film vor meinem geistigen Auge ab. Das passiert auch, wenn ich im
Radio oder TV bestimmte Songs höre. Sofort kann ich diese Songs einem bestimmten
Menschen zuordnen, den ich mit diesem Song in Verbindung bringe. Und das seit
meiner frühen Kindheit. Und immer sind es schöne Erinnerungen. Erinnerungen, die
ein Leben lang bleiben und nicht verloren gehen. Immer ist damit aber auch Wehmut
verbunden, gerade, weil es so schöne und lebendige Erinnerungen sind. Das ist wirk-
lich eine außergewöhnliche Gabe, über die der Mensch verfügt. Genauso, wie die
Fähigkeit, träumen zu können.

Diese Apartment-Anlage auf der Insel gehörte Laurie und Chris. Wir lebten dort
ganz zu Anfang meiner Auswanderung auf die Insel. In den anderen Apartments
lebte Mike, ein Freund aus Irland, Keith aus Texas und Jeanne, aus England, die
 als Zahnarzthelferin auf der Insel tätig war. Später sind wir dann in das Haus
an der Südostküste umgezogen sind.

~*~

Ganz besonders gute und wunderbare Erinnerungen habe ich an die Zeit, als ich auf der
Insel lebte. Bis heute bin ich dankbar, dass ich diese traumhafte Zeit in dieser atembe-
raubenden Natur erleben und dort die wunderbarsten Menschen kennenlernen durfte.
Umso trauriger ist es, dass ich gerade wieder durch einen Zufall oder war es eine merk-
würdige, innere Eingebung, erfahren habe, dass drei Menschen, die ich sehr gut kannte
und zu meinen Freunden zähle, gestorben sind. Ich verstehe es selbst am wenigstens,
aber vor ein paar Tagen, meldete sich meine innere Stimme und veranlasste mich, nach
zwei Namen im Netz zu suchen. Und so erfuhr ich, dass Freunde, die mein Leben sehr
bereichert haben und bei meiner zweiten Trauung, sowohl in der Kirche als auch an-
schließend bei der Hochzeitsfeier dabei waren, in diesem Jahr verstorben sind.
Jeannette, eine Jamaikanerin, die mit ihrer Familie vor vielen Jahren von Barbados
nach Florida umgesiedelt ist, wurde 85 Jahre alt. Ihr Mann Peter aus Großbritannien ist
bereits kurz nachdem sie nach Florida übergesiedelt sind, verstorben. Danach war sie
als Immobilienmaklerin tätig.
Und Chris, ein Mitglied der populären Calypso-Band »The Merrymen« aus Barbados
verstarb ebenfalls in diesem Jahr. Er wurde 80 Jahre alt. Seine Frau Laurie aus Kanada,
ist ihm bereits 2022 im Alter von 79 Jahren vorausgegangen. Mit ihr habe ich öfter mal
einen Kaffeenachmittag verbracht, während ihre Kinder im Garten mit den kleinen
Katzen spielten.

Wir lebten in dem oberen Apartment und Jeanne lebte darunter. Ach, es war eine so
schöne, unvergessliche Zeit!

~*~

Wir haben so viele gemeinsame Wochenenden an den Pools unserer Stammhotels
verbracht. Gelacht, Back Gammon gespielt, gelesen, Tennis gespielt, zwischendurch
eine Runde im Pool gedreht und einander Anekdoten erzählt und einander zu Diner-
partys eingeladen. Wir hatten einfach viele Jahre eine gute Zeit zusammen, bis sich
die »Clique« nach und nach auflöste und aus den Augen verlor. Einige sind auf andere
Inseln umgezogen, andere sind in ihre jeweiligen Heimatländer zurückgekehrt.

Chris oben rechts ist in diesem Jahr im Juni verstorben, Robin oben links
bereits 2015. Emile Mitte oben müsste jetzt 90 Jahre alt sein, die jüngeren
Band-Mitglieder spielen auch heute noch auf Veranstaltungen.

Chris hat 2003 übrigens den Ärmelkanal in einer Zeit von 11 Stunden 30 Minuten
durchschwommen. Was für eine Leistung !

Das alles ist lange, lange her. Und doch ist und wird diese wunderbare Zeit auf der
Insel, mit diesen Menschen, unserer Clique, immer lebendig in meiner Erinnerung
bleiben. Und irgendwann werde ich ihnen folgen und an der Party fernab von Zeit
und Raum teilnehmen, zu der wir uns bereits zu Lebzeiten verabredet haben.
Songs der "Merrymen" sind übrigens auf YouTube anzuhören;o)).

Solange dir, mein Freund, im Sinn liegt Ort und Zeit,
So fasst du nicht, was Gott ist und die Ewigkeit.
(unbekannter Autor)

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Ja, lang, lang ist's her, sehr lange, und dennoch ist es, als seien gerade mal ein paar
Jahre seit damals vergangen. Erinnerungen in schlechter Bildqualität, da von alten
Papierfotos abfotografiert:


Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus welchem wir nicht getrieben werden können.
Jean Paul (1763 - 1825)
war ein deutscher Dichter und Publizist

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Das Wetter:
Wird schlechtes Wetter vorhergesagt, Zeit zu relaxen den ganzen Tag.


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 God bless Ukraine and Israel
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🌟Fotos by Lauras Home and Garden und von CD-Cover🌟

Freitag, 10. Oktober 2025

An einem stillen Herbstmorgen

 

Es war ein stiller Herbstmorgen, als das letzte Blatt am alten Ahornbaum erwachte. Die anderen waren längst gegangen – tanzend, wirbelnd, flüsternd. Doch dieses eine Blatt hielt sich fest. Nicht aus Angst, sondern aus Sehnsucht.

„Ich habe noch nicht genug gesehen“, sagte es zum Wind, der sanft an ihm zupfte. „Die Welt ist so schön in ihrem Vergehen.“

Der Wind nickte, verständnisvoll. „Aber auch das Fallen ist Teil des Sehens.“

Das Blatt schwieg. Es erinnerte sich an den Sommer – an das Lachen der Kinder unter seinem Schatten, an die Gedichte, die jemand leise unter dem Baum gelesen hatte. Es hatte jedes Wort aufgesogen, als wären sie für es allein geschrieben.

„Ich möchte noch einmal leuchten“, flüsterte es. Und so blieb es – Tag für Tag, während der Himmel sich grau färbte und die Äste kahl wurden. Die Menschen, die vorbeigingen, bemerkten es. Manche blieben stehen, manche lächelten. Ein Kind zeigte darauf und sagte: „Schau, das Blatt hat Mut.“

Und dann, eines Morgens, als der erste Frost kam und die Sonne in goldenen Schleiern durch den Nebel brach, ließ das Blatt los. Nicht aus Schwäche, sondern aus Liebe. Es segelte hinab, nicht wie die anderen – sondern wie ein Gedanke, der endlich verstanden wurde.

Es landete auf der Erde, direkt neben einem Notizbuch, das jemand vergessen hatte. Der Wind blätterte darin, und das Blatt legte sich auf eine leere Seite. Und dort blieb es – als Zeichen, als Anfang, als stilles Gedicht.

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Ein Haiku:
Wind berührt das Blatt.
Ziellos segelt es herab.
Früher Herbstbeginn.

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Erfreulich:
Was für eine Freude zu sehen, wie die Menschen in Israel die
bevorstehende Freilassung der Geiseln feiern und endlich
Frieden einkehren wird in Israel. Ich freue mich mit ihnen
und wünsche ihnen, dass die Geiseln sich im Kreise ihrer
Familien recht bald von dieser Tortur, den Strapazen sowie den
Qualen, die sie während ihrer Geiselhaft ertragen mussten,
erholen.
Sollte der Frieden halten, dann gebührt dem US-Präsidenten
der Friedensnobelpreis zurecht.

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 God bless Ukraine and Israel
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🌟Bilder, Text und Video-Clip mit KI erstellt by Lauras Home and Garden🌟