Nein, nicht ich, sondern den Post vom 9.November 2016 habe ich überarbeitet.
Ich habe meine Gedanken zum Ergebnis der US-Wahl noch einmal sortiert
und aufgeschrieben. Teatime-Gedanken sozusagen ;o).
Hinter jeder dunklen Wolke scheint auch immer wieder die Sonne
*
Ist der neue US-Präsident, ein Präsident, der die Welt das Fürchten lehrt ?
Man könnte es meinen - wenn man seinen Werdegang und Wahlkampf verfolgt und
zugehört hat, was dieser Mann zu sagen hat. Ich habe zugehört und auch ich hatte
große Bedenken und Befürchtungen, die ich inzwischen allerdings revidiert habe,
denn was mich beeindruckt hat, sind zwei seiner Worte:
America first !
Das hört sich nach einem Regierungschef an, dem sein Land und das Wohlergehen
dessen Bevölkerung wichtiger ist, als sich in die Probleme anderer Länder einzu-
mischen. Das ist - aus meiner Sicht - erst einmal positiv zu bewerten und das
Gegenteil dessen, was in unserem Land stattfindet. Unsere Regierungschefin kümmert
sich meines Erachtens zu sehr um die Probleme anderer Länder, als sich um die
Probleme, das Wohlergehen und die Sicherheit der Bevölkerung im eigenen Land zu
kümmern.
Während der zukünftige US-Präsident seine Vorhaben leidenschaftlich zum Ausdruck
bringt und sein Land wieder großartig machen will, was ich keineswegs als arrogant,
sondern als sehr selbstbewusst empfunden habe, wird er vom Mainstream in unserem
Land auch weiterhin denunziert.
Arrogant war dagegen eher Angela Merkel, die dem neuen US-Präsidenten in ihrer
stoischen Art von oben herab zwar gratulierte, sich allerdings anmaßte, ihn an demo-
kratische Werte zu erinnern und Bedingungen zu stellen, unten denen sie zu einer
engen Zusammenarbeit bereit sei.
Auch Ursula v. d. Leyen zeigte sich vom Wahlergebnis schockiert. Sie nahm daher
das Recht für sich in Anspruch, den künftigen Präsidenten zu ermahnen, sich - was
den Zusammenhalt der Nato betrifft, eben auf diese Werte zu besinnen.
Weiterhin WARNTE !!! sie ihn vor zu großer Nähe zu Putin !
Das muss man sich mal vorstellen !!!!
Wahrscheinlich schlottern dem zukünftigen US-Präsidenten jetzt vor Angst schon die
Knie. Man ist wirklich geneigt, Frau v. d. Leyen zu fragen, welche Art der Bestrafung
sie für den zukünftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vorgesehen
hat, sollte dieser es wagen, sich ihrer Warnung zu widersetzen.
Was bilden sich diese Damen bloß ein ???
Ein Höhenflug der Arroganz.
Aber Achtung! Hochmut kommt vor dem Fall !
Vielleicht hätten sich die Damen z.B. im Umgang mit Erdogan und anderen Despoten,
von denen sie sich abhängig gemacht haben, selbst dieser Werte besinnen sollen.
Und außerdem - wem haben wir denn den Werteverfall, die Verrohung und Spaltung
der Gesellschaft, die zunehmende Verarmung eines immer größer werdenden Teils
der Gesellschaft, die Zunahme von Radikalisierung und Kriminalität in unserem
eigenen Land zu verdanken ?
Es ist eine kaum zu überbietende Arroganz, die sich unsere Regierung gegenüber dem
zukünftigen Präsidenten der USA leistet - allen voran auch unser Außenminister, der
den zukünftigen US-Präsidenten einen Hassprediger nannte.
Mit dieser Äußerung hat er das Amt als eventueller, zukünftiger Bundespräsident
eindeutig verwirkt.
Ja, auch Mr. Trump hat sich unflätig über einige Menschen geäußert, aber das war
Wahlkampf. Wenn ich mich recht erinnere, hat er Angela Merkel dafür kritisiert, dass
sie Deutschland spaltet und zerstört, indem sie diese Massen von illegalen Ein-
wanderern ins Land gelassen hat. Damit hat er nicht anderes getan, als Kritik an ihrer
Flüchtlingspolitik zu üben. Das haben andere europäische Regierungschefs ebenfalls
getan. Und Kritik ist keine Beleidigung.
Ihn als Hassprediger zu bezeichnen, ist dagegen eine Beleidigung.
Genauso anmaßend sind die Kommentare einer Gutmenschen-Bloggerin, welche die
US-Bevölkerung als »hirnlos« und den Ü-40jährigen Weißen eine »flächendeckende,
demokratisch legitimierte, geistige Umnachtung unterstellt«.
Was sind das für Menschen, die sich herausnehmen, andere Menschen dafür zu
kritisieren, dass sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.
Das nennt man im Übrigen Demokratie.
Diese Menschen zu beleidigen, DAS ist hirnlos und geistlos !
Genauso abgehoben ist es, wenn einer unserer Politiker die Bedenken, Sorgen und
Ängste der Bürger nicht ernst nimmt, sie stattdessen als Pack und Mob bezeichnet
und ihnen auch noch den Stinkefinger zeigt. Gleichzeitig aber den zukünftigen
US-Präsidenten als autoritär und chauvinistisch bezeichnet.
Ein solcher Politiker kann nicht Bundeskanzler werden - im Gegenteil !
Solche Politiker sollten nicht überrascht sein, dass ihnen im nächsten Jahr für ein
solch arrogantes Verhalten ebenfalls der Stinkefinger gezeigt wird, sowohl von den
Bürgern im Land, als auch von den Verbündeten in den USA, die immerhin (noch)
zu unserem Schutz beitragen.
Ich denke, die Mehrheit der Bürger - ausgenommen natürlich die Gutmenschen,
(aber die werden auch noch aufwachen!) haben die Nase voll von unserer Politiker-
und Wirtschafts-Elite, der es nur um ihr eigenes Wohl und nicht um das Wohl der
einheimischen Bevölkerung geht.
Ich denke, dass der neue US-Präsident für einen politischen und wirtschaftlichen,
und damit einen weltweiten Umbruch- und für so manche Überraschung sorgen
wird. Vielleicht lehrt er unserer Politiker-Elite im Land und in der EU sogar das
Fürchten. Wer weiß.
Unsere Regierungs- und EU-Eliten in Brüssel sprich Junker & Co., hätten besser
daran getan, sich mit ihren unüberlegten Äußerungen über den neuen Mann im
Weißen Haus, zurückzuhalten.
Unsere Regierungstruppe hat sich mit diesen Äußerungen und ihrem undiploma-
tischem Verhalten, mit ihrem Höhenflug an Arroganz, mal wieder in eine un-
mögliche Situation gebracht und ein weiteres Mal isoliert.
Ihnen wird schon bald nichts anderes übrigbleiben, als ihr Fähnchen wieder mit
dem Wind zu drehen und so zu tun, als ob....
Wir werden also noch einige Wendehälse in unserem Land beobachten können,
sowohl in der Politik, in der Wirtschaft, im Finanzwesen als auch bei den Medien.
Peinlich und scheinheilig und heuchlerisch !
Aber auch Trump wird einige seiner Wahlversprechen sicher nicht halten können.
Eins steht allerdings fest, nicht nur Deutschland und Europa haben sich verändert
und werden dies auch weiterhin tun, die gesamte Welt wird sich verändern und
zwar ganz extrem - wobei niemand vorhersagen kann, wohin die Reise geht.
Auch in der Dunkelheit gibt es immer wieder ein Licht - ein Licht am Ende des Tunnels.
*
Sollte unsere Regierung sich nicht bald besinnen und eine Politik zum Wohle der
einheimischen Bevölkerung einläuten, dann könnte es sein, dass sie im nächsten Jahr
möglichweise schon wieder einen Schock erleidet.
Dann könnten die Bürger nämlich den Spieß vielleicht sogar umdrehen und
ebenfalls einen Politikwechsel herbeiführen - frei nach dem Motto:
WIR SCHAFFEN DAS !
Es ist an der Zeit,
dass unsere Eliten in ihren Elfenbeintürmen das endlich begreifen !
*
Nur um es klarzustellen - ich bin keineswegs für Trump,
sondern hoffe, dass unsere Eliten durch das, was gerade in den USA geschieht
wachgerüttelt werden.
Dennoch hat er - wie jeder andere gewählte Regierungschef auch,
eine Chance verdient.
Politiker werden nicht nur an ihren Worten,
sondern an ihren Taten gemessen.
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