Montag, 18. September 2023

Sie wollen es nicht anders !

  
 
Wobei das Wohl der Bürger im Land überhaupt keine Rolle mehr spielt.
In Lampedusa sind in der vergangenen Woche 10.000 Flüchtlinge angekommen
Allein am vergangenen Dienstag waren es fünftausend. Jeden Tag kommen Tausende
hinzu. Das Lager, in dem eigentlich nur 400 Personen Platz haben, ist total überfüllt.
Auf der kleinen Insel wurde der Notstand ausgerufen. Dort befinden sich inzwischen
mehr Flüchtlinge, als die Insel Einwohner hat (ca. 6.500).
 
Unser Land, sofern man das Land noch als das Unsere bezeichnen kann, wollte
eigentlich keine Flüchtlinge mehr aus Italien aufnehmen, weil Italien sich weigerte,
illegal eingereiste Flüchtlinge in »unser« Land, zurückzunehmen.
Unsere außerordentlich kompetente Frau Nancy Faser hatte entschieden, es doch zu
tun und wollte freiwillig wieder Flüchtlinge aufnehmen. Man will sich solidarisch
zeigen, war ihr Argument. Nett oder? Nur einen Tag später ruderte sie (unter Druck
und der bevorstehenden Hessen-Wahl?) jedoch zurück. Das heißt aber nicht, dass
die Flüchtlinge trotzdem kommen. Sie können sich in Europa immerhin frei bewegen.
Außerdem kommen immer noch täglich ca. 500 Flüchtling aus Syrien, Afghanistan, der
Türkei und dem Irak in unser Land. Und wie es aussieht auch aus Polen über Belarus.
Angeblich wurden durch die polnische Botschaft in Afrika 350.000 Schengen-Visa
an Flüchtlinge verkauft. !

Was die Bürger in »unserem« Land wollen, interessiert diese Frau überhaupt nicht.
Man könnte den Eindruck gewinnen, dass sie »unser« Land mithilfe der Grünen, die
Grenzkontrollen kategorisch ablehnen, mutwillig in einen Konflikt stürzen will und
eine absehbare Instabilität in Kauf nimmt.

Wenn diese Regierung so weitermacht, darf man sich tatsächlich über den Stimmen-
zuwachs bei der AfD nicht wundern.
Mir ist unverständlich, dass der werte Herr Bundeskanzler, von dem ich hoffe, er hat
nicht vergessen, dass er derjenige welche ist, der die Richtlinien der Politik bestimmt,
nicht einschreitet. Wenn ich ihn mit seinem Grinseface beobachte, habe ich oft den
Eindruck, als ginge ihn das alles nichts an. Ernst nehmen kann ich ihn jedenfalls nicht,
denn zum ständigen Grinsen sind die Probleme in unserem Land einfach zu groß.
Er handelt wohl nach Merkels schulterzuckendem Vorbild und freundlichem Gesicht
zeigend: Nun kommen sie halt!
 
Ist diesen Figuren eigentlich bewusst, dass sie dieses Land komplett ruinieren, wenn
das so weitergeht? Es gibt keine Unterbringungsmöglichkeiten mehr, keine Wohnungen,
nicht einmal für die eigenen Bürger, keine Lehrer, keine Kitaplätze, nicht genug
Verwaltungsangestellte, usw. usw... Von den entstandenen und entstehenden Kosten, der
steigenden Kriminalität usw., usw., ganz zu schweigen.

In einer kleinen Gemeinde in Baden-Württemberg terrorisiert ein Somalier seit Monaten
einen Ort mit 7.500 Einwohner und versetzt die Menschen dort in Angst und Schrecken.
 
In Bautzen randalierte ein Iraner am Eingangsbereich einer Behörde, weil er kein Geld
bekam. Mit einem Feuerlöscher zertrümmerte er eine Panzerglasscheibe.
 
In Ludwigshafen wurde ein 53-jähriger Wirt durch Stiche mit einem scharfen Gegenstand
getötet. Festgenommen wurde ein obdachloser Somalier wegen dringenden Tatverdachts.
Der Beispiele gibt es täglich viele!

Massive Ausschreitungen bei einer Eritrea-Veranstaltung in Stuttgart. Polizisten wurden
von bis zu 200 Personen mit Steinen, Flaschen und Holzlatten angegriffen. 26 Beamte
wurden verletzt.
Was haben solche Veranstaltungen und Konfliktaustragungen in
»unserem« Land zu suchen?
 
 
~*~

Derweil freut sich der werte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dass

„Der Islam, die muslimische Religion, das muslimische Leben,
die muslimische Kultur in unserem Land Wurzeln geschlagen
haben“,
 
und mit ihm freuten sich die Feiernden am vergangenen Samstag bei der Feier
zum 50. Gründungsjubiläum des Verbandes der Islamischen Kulturzentren in Köln.

Und alle haben sich lieb ! Ist das nicht schön ?
Ein »goldenes« Zeitalter hat begonnen !

Markus Söder (CSU) dagegen scheint alarmiert:
 
»Es braucht eine Wende in der Migrationspolitik. Wir brauchen
einen Deutschlandpakt gegen unkontrollierte Zuwanderung.
Sonst gefährden wir die Stabilität unserer Demokratie.
 Unser Land befindet sich ohnehin auf dem Weg in eine destruktive
Demokratie.  Die Ampel ignoriere die Sorgen der Bürger aus
ideologischen Gründen«.

Ach ja, der Söder, was für ein Spielverderber ! Aber er steht kurz vor Wahlen  - es
ist also alles nur Wahlkampfgetöse, mit der AfD und den Freien Wählern im Nacken.
Das Thema beherrscht nunmehr seit acht Jahren die Schlagzeilen und was hat sich
bisher geändert ?
Sie kommen weiterhin hier an und es werden nicht weniger, sondern immer mehr !
Das wird genau wie der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten sein. Und die
Ampel-Regierung verdrängt - wie auch Merkel schon, diese Tatsache und scheint es
darauf anzulegen, dass die AfD die kommenden Wahlen gewinnt.
 
Bis August wurden in diesem Jahr 220.116 Asylanträge in »unserem« Land gestellt!

Die dringenden Probleme im Land werden eben nicht angegangen, dafür dürfen
Kinder ihr Geschlecht jetzt selbst bestimmen.

Halleluja!

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Mittwoch, 13. September 2023

Das alte Herbstlied


 Herbstlaub fällt von den Bäumen
herab ins feuchte Gras.
Die Zeit der Rosen war zum Träumen,
der Herbst mit Sturm und Kälte naht.

Blätter in den schönsten Farben
welken auf dem Wiesengrund.
Rosendüfte mich einst umgaben
in jener seligen Sommerstund‘.

Verstummt sind nun des Sommers Lieder
in Sehnsuchtsträumen gefangen.
Schwach hallen sie im Herbstwind wider;
ihre Zeit ist längst vergangen.
  
Der Wind im Schein des Mondes
ein letztes Lied mir singt.
Das alte Lied von Liebe und Rosen
nun durch den kahlen Garten klingt.

Die Seligkeit verklungener Weisen
tief bis in mein Herz vordringt;
vertreibt die Wehmut und das Schweigen,
bis meine Seele wieder schwingt.

© Ursula Evelyn

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Dienstag, 12. September 2023

Es geht weiter

 und zwar bergab! Das scheinen jetzt auch immer mehr Bürger im Land festzustellen,
denn 80 Prozent sind mit der Regierung unzufrieden. Daraus sollte man eigentlich
lernen und sich VOR der Wahl besser informieren, denn die jetzigen Zustände im Land
waren lange vorher abzusehen - schon lange vor Corona.

 
 
Und die Lage wird immer ernster, denn das reibungslose Funktionieren unseres Landes
ist ernsthaft gefährdet, weil 2 Millionen Arbeitskräfte fehlen, und zwar in so ziemlich
allen Branchen. In erster Linie bei Pflegekräften, Lehrern, den Logistikunternehmen, also
LKW-Fahrern, Bauelektrikern, Klimatechnikern, kurzum in über 70 Berufen gibt es
derzeit Personalengpässe. Dagegen wurden im vierten Quartal 2022 - 1,98 Millionen
offenen Stellen gemeldet.

Sogar die Lebensmittelversorgung im Land kann daher zeitweise nicht gewährleistet
werden. Und dabei hat Frau Dr. Bundeskanzlerin a.D. (ich weiß, ich wiederhole mich),
doch über eine Million "tatkräftige, junge Männer" ins Land geholt, von denen man
annahm, sie seien wertvoller als Gold und täglich kommen 500 Flüchtlinge dazu.
Anfangs war die Wirtschaft noch begeistert, doch schon bald stellte sich heraus, dass die
wenigstens auf dem Arbeitsmarkt einsetzbar sind, sondern im Gegenteil einen zusätz-
lichen Kostenfaktor darstellen. Nämlich 23,1 Milliarden Euro jährlich -
Tendenz steigend.

 
Außerdem scheinen die meisten dieser" jungen Männer" anderes im Sinn zu haben, als
sich hier zu integrieren und fleißig einer regelmäßigen Arbeit nachzugehen. Das frühe
Aufstehen und pünktliche Erscheinen auf der Arbeitsstelle, scheint nicht deren Ding zu sein.
Geld gibt es trotzdem jeden Monat. Wozu dann noch arbeiten ? Andere haben sich
selbstständig gemacht und betreiben ihr eigenes lukratives Geschäft - dem Dealen mit
Drogen.
Allein in diesem Jahr wurden bisher 200.000 Asylanträge gestellt. Allmählich scheint die
Regierung aufzuwachen und festzustellen, dass es so nicht weitergehen kann. Gehandelt
wird trotzdem nicht.
 
Währenddessen nimmt die Armut im Land weiter zu. Die Inflation bleibt hoch, die Energie-
preise steigen weiter, sodass als Folge alles teurer und somit auch weniger konsumiert wird.
Wenn weniger konsumiert wird, gehen noch mehr Arbeitsplätze verloren. Die jetzige Ampel-
Regierung, speziell die "Grünen" geben ihr Bestes, diesen Vorgang noch zu beschleunigen,
indem sie dazu beitragen, die Deindustrialisierung voranzutreiben. Diese Regierung kommt
einem Kindergarten-Spielplatz gleich. Du meine Güte, liefert diese Truppe eine groteske
Veranstaltung ab !
 
 
 
Der Ukraine-Krieg macht alles nur noch schlimmer. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich
die bösen Mächte in Form von diktatorischen Herrschern zu verstärken scheinen, was auch
nicht gerade zur Beruhigung beiträgt. Das Böse scheint erst jetzt richtig in Fahrt zu kommen,
da sich ein neuer Tyrann dazugesellt hat. Man kann nur hoffen, dass sich irgendwo noch ein
Funken Restverstand gegen die Dummheit durchsetzt und nicht irgendwann alle
komplett durchknallen.
 
Es sind Zeiten wie in einem schlechten Horrorfilm.
 
~*~
 
 Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht,
musst du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst.
Voltaire

~*~

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Montag, 11. September 2023

Sein, Schein, Bewusstsein ?

Wer oder was bestimmt mein Bewusstsein ?
Hegel ist der Ansicht, dass das Bewusstsein das Sein bestimmt.
Wer bestimmt also wer ich bin ?
Hat das Sein überhaupt etwas damit zu tun, was ist ?
Als Jugendliche wollte ich so sein, wie Audrey Hepburn.
 
 
Ich wollte so sein wie sie.
Sie war so wunderschön. Ich liebte die Filme in denen sie mitspielte.
Ich frisierte mein Haar genau wie sie es trug.
Wahrscheinlich gibt es Zeiten im Leben eines jungen Menschen,
in denen er/sie sich wünscht, so zu sein wie jemand den sie verehren,
anhimmeln, bewundern oder einfach nur schön oder cool finden.
Oft geben sich junge Menschen dann auch genauso wie ihr Vorbild.
Sie wollen so sein - genau wie diese Schauspielerin, dieser Fußballer usw.
Ich wusste lange nicht, wer ich bin. Oft hatte ich den Eindruck,
dass sich gleich mehrere Persönlichkeiten in mein Bewusstsein
geschlichen hatten.
Richard David Precht stellt in einem seiner Bücher die Frage:
Wer bin ich und wenn ja wie viele ?
 
Oft gibt man sich auch so, wie andere Menschen es von einem erwarten.
Dem Chef gegenüber wird man anders sein, als der Nachbarin oder der
besten Freundin. Sind wir wirklich immer so, wie wir wirklich sind -
oder spielen wir anderen nur etwas vor? So wie Schauspieler in ihren
Rollen?
Versuchen wir nicht manchmal jemand zu sein, der oder die wir gar nicht
sind, nur um jemandem zu imponieren, Eindruck zu schinden ?
 Wissen wir überhaupt genau, wer wir sind ?
 
Ich gebe zu, es hat lange gedauert, bis ich den Mut fand, so zu sein,
wie ich bin. Als mir vor ein paar Jahrzehnten bewusst wurde,
 dass ich es nicht nötig habe, den Erwartungen anderer Menschen zu
entsprechen oder andere Menschen zu beeindrucken, empfand ich das
als eine Erlösung. Es war geradezu eine große Erleichterung so zu sein,
wie ich bin, ob anderen das nun gefällt oder nicht, ist schon lange nicht
mehr wichtig.
 
Aber wer hat den jetzt recht?
Hegel, der der Ansicht ist, dass das Bewusstsein das Sein bestimmt
oder Marx, der meint:
Das Sein bestimmt das Bewusstsein.
 
~*~
 
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Foto: Pixabay
 

Samstag, 9. September 2023

Schattenspiele


Wer hätte gedacht, dass der Sommer noch einmal richtig aufdreht
und den anrückenden Herbst im Zaum hält ?
Wow, was sind das nur für überraschend schöne Spätsommertage.
Habe ich vor ein paar Tagen noch bei moderaten Temperaturen, eifrig
und fleißig im Garten gewühlt und sehr viel zurückgeschnitten, so ist jetzt
wieder Faulenzen auf der Terrasse angesagt. Ein Buch zur Hand, die Kamera
griffbereit, um diese letzten schönen Spätsommertage im Bild festzuhalten,
lassen sich diese unverhofften Spätsommertage noch einmal richtig genießen.
 
 
Manchmal habe ich den Eindruck, als hätten sich Jahreszeiten ein wenig
verschoben - oder sie schieben sich hin und her. Mal vor, mal zurück,
so wie sie gerade Lust und Laune haben. Die Sonne ist definitive heißer
geworden, das hatte der Professor in einem Online-Artikel so bestätigt
gefunden.
 

Zu diesem außergewöhnlich schönen Altweibersommer sind die Nächte
jetzt auch noch sternenübersät und klar und der Mond lächelt milde dazu.
Was für traumhaft schöne Abend- und Nachtstunden!
Wenn der Oktober sich jetzt noch golden präsentiert, dann wäre das
ein weiterer Grund zur Freude, um wenigstens hin und wieder mal von
dieser permanenten Klimapanikmache und anderen Katastrophen, wie
den schrecklichen Unwettern und Regenmassen in Südosteuropa abzulenken.
 
 
 
Man kann es drehen und wenden, wie man will, auch dieses Jahr neigt
sich seinem Ende zu. Mit dem Herbst kehrt die stille Zeit wieder ein,
die Zeit der Melancholie, der Erinnerungen, des Träumens, der ewigen
Gedanken und Fragen um das Dasein auf dieser Welt und eines Tages
auch der Abschied. Wie gut, jetzt zu wissen, dass man sein Dasein auf
dem wunderschönen blauen Planeten gelebt hat und jetzt die Zeit in
Gedanken noch einmal zurückdrehen und sich am Erlebten
erfreuen kann.
 


Ich liebe den Herbst, er ist wie ein guter Freund, an den ich mich
anlehnen und ganz still werden kann.


 
Im Herbst heißt es:
 
Zieh dich in dich selbst zurück!
Die in uns zur Herrschaft bestimmte Vernunft ist darauf angelegt,
ihr Genügen in sich selbst zu finden, wenn sie das Rechte tut und
dabei Frieden in ihrer Seele hat.
Marc Aurel

~*~
 
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Freitag, 8. September 2023

Der späte Sommer

 kommt mit außergewöhnlich hohen Temperaturen und
einem morgendlichen zarten Hauch von Herbst daher.
Dazu ein Gedicht von Hermann Hesse

 
Noch schenkt der späte Sommer Tag um Tag
Voll süßer Wärme. Über Blumendolden
Schwebt da und dort mit mildem Flügelschlag
ein Schmetterling und funkelt sammetgolden.
 
 
 Die Abende und Morgen atmen feucht
Von dünnen Nebeln, deren Naß noch lau.
Vom Maulbeerbaum mit plötzlichem Geleucht
Weht gelb und groß ein Blatt ins sanfte Blau.
 
  
Eidechse rastet auf besonntem Stein,
Im Blätterschatten Trauben sich verstecken.
Bezaubert scheint die Welt, gebannt zu sein
In Schlaf, in Traum, und warnt dich, sie zu wecken.

 
So wiegt sich manchmal viele Takte lang
Musik, zu goldener Ewigkeit erstarrt,
Bis sie erwachend sich dem Bann entrang
Zurück zu Werdemut und Gegenwart.


Wir Alten stehen erntend am Spalier
Und wärmen uns die sommerbraunen Hände.
Noch lacht der Tag, noch ist er nicht zu Ende,
Noch hält und schmeichelt uns das Heut und Hier.
 
Hermann Hesse
 
~*~
 
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Donnerstag, 7. September 2023

Die alte Heimat

 
~*Heimat*~
 
~*~

In meine Heimat kam ich wieder,
Es war die alte Heimat noch,
Dieselbe Luft, dieselben alten Lieder,
Und alles war ein andres doch.

Die Welle rauschte wie vorzeiten,
Am Waldweg sprang wie sonst das Reh,
Von Fern erklang ein Abendläuten,
Die Berge glänzten aus dem See.

Doch vor dem Haus, wo uns vor Jahren
Die Mutter stets empfing, dort sah
Ich fremde Menschen, sah ein fremd Gebaren;
Wie weh, wie weh mir da geschah!

Mir war, als rief es aus den Wogen:
Flieh, flieh, und ohne Wiederkehr!
Die du geliebt, sind alle fortgezogen
Und kehren nimmer, nimmermehr.
 
Hermann Lingg
1820 - 1905


war deutscher Dichter, Lyriker und Epiker
 
~*~
 
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Foto oben: pixabay
Foto unten: wikipedia

Mittwoch, 6. September 2023

Das Ende des Maskenballs

 

 Gegen Ende des Lebens nun gar geht es wie gegen das Ende eines Maskenballs,
wenn die Larven abgenommen werden. Man sieht jetzt, wer diejenigen, mit denen
man, während seines Lebenslaufes, in Berührung gekommen war, eigentlich
gewesen sind. Denn die Charaktere haben sich an den Tag gelegt, die Taten haben
ihre Früchte getragen, die Leistungen ihre gerechte Würdigung erhalten und alle
Trugbilder sind zerfallen. Zu diesem allen nämlich war Zeit erfordert.
 
Das Seltsame aber ist, dass man sogar sich selbst, sein eigenes Ziel und Zwecke,
erst gegen das Ende des Lebens eigentlich erkennt und versteht, zumal in seinem
Verhältnis zur Welt, zu den andern.
Zwar oft, aber nicht immer, wird man dabei, sich eine niedrigere Stelle anzu-
weisen haben, als man früher vermeint hatte; bisweilen auch eine höhere; welches
dann daher kommt, dass man von der Niedrigkeit der Welt keine ausreichende
Vorstellung gehabt hatte und demnach sein Ziel höher steckte, als sie.
Man erfährt beiläufig, was an einem ist.

Arthur Schopenhauer

~*~

Genau so ist es, denn erst im Rückblick auf das eigene Leben und das
Leben anderer, versteht man Vieles, von dem man sich während des Lebens
oft fragte, warum musste dieses so und jenes so geschehen.
Erst in den späten Lebensjahren versteht man die Zusammenhänge und
erkennt die Gründe, warum alles genauso und nicht anders
geschehen musste.

~*~

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Foto: Pixabay

Dienstag, 5. September 2023

Es wird immer besser

~ Heimatland ~

~*~
 
Man lese, höre und staune, jetzt wird den 'Weißen' im 'eigenen' Land,
 (das ja lt.Naika Foroutan nicht mehr den Deutschen gehört).
der Zutritt zu einem Dortmunder Museum an Samstagen untersagt.
An diesen Tagen dürfen nur People of Colour dieses Museum betreten.
Also, wenn das kein Rassismus und keine Diskriminierung ist, dann
habe ich das ganze Thema bisher völlig falsch verstanden.

Das muss man sich mal vorstellen, "weißen" Bürgern wird der Zutritt
zu einem Museum im eigenen Land verweigert !
Was für ein Geschrei wäre im umgekehrten Fall entstanden, wenn man
People of Colour den Zutritt verweigert hätte.
In den ÖRR wäre das in den Nachrichten rauf und runter berichtet worden
und es wäre eine neue Rassismus-Debatte an die große Glocke
gehängt worden. Aber so wurde es mit keinem Wort erwähnt.
Dass 'Weißen', die von Neubürgern auch gerne mal als 'Kartoffeln' bezeichnet
werden, der Zutritt verweigert wird, scheint dagegen völlig normal zu sein.
Ja, auch das ist anders geworden in diesem Land und ist wohl der erste
Schritt dazu, dass das nun öfter passieren könnte.
Irgendwie kommt mir bekannt vor.
 
Also in diesem "Land" wird nach allen Regeln der Kunst gespalten.
Jeder gegen jeden !
Die einen gegen die anderen !
Jung gegen Alt !
Wie lange noch ?
Wird das noch schlimmer ?

 Allmählich gehen mir die Worte aus, um die Zustände in diesem Land
noch zu beschreiben. Es macht einfach sprachlos !
Die Integrations- und Migrationsforscherin Naika Foroutan macht mich
heimatlos, indem sie sagt, Deutschland gehört per se nicht den Deutschen
und nun wird "Weißen" im Niemandsland auch noch der Zutritt in ein
Museum untersagt.

Es ist wirklich unglaublich!

Die friedliche Zeit im Land scheint endgültig vorbei zu sein.
Und die Regierung schaut teilnahmslos zu.
 
~*~
 
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 Foto: Pixabay
 

Montag, 4. September 2023

Das veränderte Land

 
 
Wie man der Ansicht von Integrations- und Migrationsforscherin, Naika Foroutan,
über die ich gestern schrieb, entnehmen kann, sieht 'unser Land' jetzt anders aus.
Das kann ich so nicht behaupten, denn landschaftlich hat sich kaum etwas verändert.
Die Städte haben sich verändert, rein bautechnisch gesehen. Viele Fußgänger- und
autofreie Zonen sind entstanden. Dafür haben inzwischen viele Geschäfte, Restaurants
und kleinere Läden wie z.B. Friseure dichtgemacht.
 
  Jünger ist 'unser' Land auch nicht geworden, sondern bunter. Auf den Straßen hat sich
tatsächlich sehr viel verändert. Da sieht es tatsächlich ganz anders aus, als früher.
Dadurch hat man oft das Gefühl, sich in einem fremden Land zu befinden, zumal dort
und nicht nur dort, tatsächlich oft kaum ein Wort Deutsch gesprochen wird.
 
Ich denke nicht, dass in 'unserem' Land unbedingt anders gegessen wird. Regional gab
es schon immer Unterschiede. In Bayern isst man anders, als in NRW oder Berlin und
hinzukamen vor Jahrzehnten die köstlichen Pasta-Gerichte der Italiener, wie viele andere
europäische Gerichte auch. Uns verbindet eben eine gemeinsame Kultur.
 
Nein, auch beten wir nicht anders ! Wir Christen beten immer noch so, wie vor etwa
zweitausend Jahren. Vielleicht hat sich der Buddhismus weiter ausgebreitet, aber der
wird ja eigentlich nicht als Religion, sondern als Philosophie bezeichnet.
 
In einem Punkt gebe ich Frau Naika Foroutan allerdings recht, unser Land ist anders
geworden! Es haben sich nämlich überall im Land No-go-Areas etabliert, in denen sich
alt eingesessene Bürger nicht mehr wohlfühlen. Heutzutage traut sich selbst die Polizei
nicht mehr dorthin, wie z.B. in den Görlitzer Park. Dort hat die Polizei vor den Zuständen
kapituliert. Auch die Grünen Vorsitzende Ricarda Lang würde sich z. B. nicht mehr in
den Görlitzer Park wagen, der FRÜHER ein Erholungsort für die dort ansässigen
Bürger war. Die Kriminalität hat zugenommen, wie Gewaltverbrechen, Raub, Mord,
Diebstahl, Messerstechereien und die sexuelle Belästigung von Frauen bis hin zu
Vergewaltigungen sind ebenfalls neu und extrem angestiegen. Ja, das ist anders geworden!
Auch die zunehmende Verwahrlosung, die Armut, der Drogenhandel, der Drogenkonsum
und die Anzahl der Obdachlosen sind ein weiteres Thema. Das alles hat es zu der Zeit,
als ich im Alter von Frau Naika Foroutan (52) war, vor ca. 25 Jahren in diesem Ausmaß
in diesem Land nicht gegeben.

Diesbezüglich ist das Land tatsächlich anders geworden, was aber noch lange nicht
heißt, dass es besser geworden ist. Im Gegenteil, mein Eindruck ist, dass es zwar anders,
aber sich die Zustände im Land extrem verschlechtert haben, sodass ich meine Heimat
tatsächlich nicht wiedererkenne. Diese Veränderung, die andere Bürger im Land als
Bereicherung empfinden und sich über diese Veränderung freuen, kann ich so nicht
teilen.
Mich stimmt es eher traurig, zu sehen, was aus diesem Land geworden ist. Die heutigen
Zustände bereiten mir, was die Zukunft betrifft, ziemliche Sorgen. Ich gebe auch zu, dass
ich mich in die gute, alte Zeit zurücksehne, denn die jetzigen Zustände werden sich eher
noch weiter verschlechtern, und zwar in jeglicher Hinsicht.
 
Ein Trauerspiel !
 
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Foto: Pixabay