Mittwoch, 7. Juni 2017

Herbststürme im Rosenmonat

wie passt das zusammen ?
Was ist nur mit dem Wetter los ?!
Nach den ersten schönen, sonnigen und warmen, ja heißen Sommertagen,
zieht nun der Herbst mit kühlen 17° wieder ein.

 
Aber nicht nur das, es fegt ein heftiger Sturm mit bis zu 80 km/h über Wald
und Garten, weckt die Lust auf einen heißen Tee.
Die Wolken ziehen in einem Tempo dahin, als wäre der Teufel hinter ihnen her.
Und immer wieder fällt Regen, ziemlicher starken Regen.
Das ist wirklich alles andere als sommerlich.
 
 

Düster schaut es aus - da draußen. Ab und zu zeigen sich zwar auch mal
ein paar Lichtblicke
 
 
und ein Stück blauer Himmel, aber nur für kurze Zeit.
Immerhin ein Hoffnungsschimmer, dass es vielleicht wieder aufwärts
gehen könnte - mit dem Rosenmonat.
Besonders den Rosen zuliebe, die bereits zahlreich blühen.
Viel früher, als in den Jahren zuvor.
Und für mich dürfte sie auch wieder scheinen, die Sonne,
denn ich hatte mich gerade so an diese herrlichen Sommertage gewöhnt,
die nun schon wieder vorbei sind.
Aber so ist das nun mal in unseren Gefilden.
Trotzdem - Sommer geht irgendwie anders und normal ist das Wetter für
diese Jahreszeit auch nicht mehr !
Es ist viel zu unbeständig, viel zu wechselhaft. Mal heiß, mal schwül,
mal Sonne, mal Regen, mal Sturm, mal kalt. Hin und her und
rauf und runter.
Mal hoher Luftdruck - mal tiefer Luftdruck.
 
 
Sie stehen im Regen und hoffen - wie ich - wieder auf sonnige und warme
Sommersonnentage.
  
 
 Aber - man glaubt es kaum, Regentag haben auch etwas Gutes.
Nicht nur, weil die Natur wieder mit genügend Wasser versorgt wird,
nein, an diesen trüben Tagen kann ich vieles im Haus erledigen,
wozu ich an schönen Sommer-Garten-Tagen nicht komme -
oder besser gesagt, wozu ich dann keine Lust habe.
Denn sobald es trocken ist und der Garten so laut ruft, dass ich nicht
widerstehen kann, dann hält mich einfach nichts mehr im Haus.
Im Garten gibt es immer etwas zu tun. Der Rasen müsste dringend wieder
gemäht werden und einige andere Aufgaben warten ebenfalls noch-
bevor es wieder zu heiß dafür wird.
 
Eine große Freude bereiten derzeit die Rosen,
denn sie sind auch in diesem Jahr wieder eine wahre Pracht -
auch wenn sie bei diesem trüben Wetter ein wenig trist erscheinen.
 
 
 
Ganz besonders freue ich mich immer wieder über meine
geliebte Country Garden Rose, die mit den Fingerhüten
ein ganz zauberhafter Anblick sind.
 
Die Königin der Blumen mit der Königin des Waldes -
einfach märchenhaft.
 
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Dienstag, 6. Juni 2017

Sommerfrische

und Sommerfreuden.
Ein Ausflug und Spaziergang im Grünen rund um die Burg Brüggen.
 
 
Es waren ein paar schöne und entspannte Urlaubstage. Eine Auszeit vom Alltag,
von den üblichen Alltagsaufgaben - hin zum puren Genuss der Sommerfreuden.
 
 
Das Wetter meinte es gut mit uns und so konnten wir zwei Wochen jeden Tag
im Freien, im Wald und im Garten verbringen.
 
 
Ein sehr beliebtes Ausflugsziel ist die mittelalterliche Burg Brüggen,
die im 13. Jahrhundert erbaut wurde und besonders an den Wochenenden
viele Besucher - auch aus den benachbarten Niederlanden anzieht.
Wir waren während der Woche dort, was wesentlich angenehmer ist,
weil dann nicht so viele Menschen unterwegs sind.
 
 
Geheimnisvolle, düstere Eingänge findet man an verschiedenen Stellen
rund um die Burg - wohin die wohl führen mögen ?

 
Kleineres Gebäude an der Burg
 
 
Im Innenhof

 
Die Burg wird von einem 14 Meter breiten Wassergraben umgeben.
Im Ort selbst befinden sich neben kleinen Bistros, Cafés und Boutiquen, die auch
sonntags geöffnet sind, das Kreuzherrenkloster und am Ortseingang das alte Zollhaus,
in dem sich jetzt ein Restaurant befindet.
(unten im Bild)
 
 
Rechts unten im Bild ist gerade noch die Schwalm, ein schmaler Nebenfluss der Maas
zu erkennen. Die Schwalm entspringt in einem Stadtteil Erkelenz und mündet nach 45 km
in die Maas (Niederlande). Dieser schmale Fluss fließt hauptsächlich durch den Naturpark
Maas-Schwalm-Nette, einem wirklich wunderschönen Naturschutzgebiet.
Im großflächigen Moorwald und den Heidemoorflächen findet man allerlei Frösche,
Libellen, Blaukehlchen, Eisvögel und uvm. Im Wasser sind Bachforelle, Barbe und
Döbel heimisch.
In der Heide und im Wald kann man sich nicht sattsehen, an all dem, was dort
gedeiht, wächst und blüht. Jetzt um diese Zeit blühen in den Waldlichtungen,
wie auch hier im Garten, die vielen Fingerhüte.
Die Königinnen des Waldes.
 
 
Diese Fingerhüte hier blühen in unserem Garten :o).
Die Hummeln mögen sie genauso gerne wie ich.
Es waren zwei schöne, sonnige, entspannte Urlaubswochen - eine Auszeit,
die heute mit einem trüben, wolkenverhangenem Himmel und Regenschauern endet.
Der Regen tut dem Wald und Garten jetzt richtig gut !
Während ich bei geöffnetem Fenster schreibe, regnet und windet es weiter.
Den Vögelchen macht das jedoch überhaupt nichts aus.
Sie zwitschern fröhlich weiter, so als freuen auch sie sich
über das erfrischende Nass.
 
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Montag, 22. Mai 2017

Waldeslust

statt Städtefrust.
Der Wald tut gut !
Der Wald ist Erholung und Entspannung pur !
 
 
 
Da wir mitten im Wald wohnen, nehmen wir die Gelegenheit zu ausgedehnten
Spaziergängen eigentlich viel zu selten wahr.
Während der Woche gehe ich nicht gerne alleine in den Wald, denn die Knuddels
sind nicht gerade das, was man sich unter Wachhunden vorstellt.
Sie freuen sich viel zu sehr, wenn ihnen andere Hunde mit deren Begleitung
begegnen. Gegen solche Begegnungen habe auch ich nichts einzuwenden.
Und dennoch, seit einiger Zeit bin ich im Wald nicht mehr gerne alleine unterwegs.
Schade eigentlich, aber spazieren gehen mit einem unguten Gefühl ist eben
auch kein Genuss und keine Erholung mehr.
 
 
 
 
Es hat sich leider viel verändert im Land und mit dieser Veränderung habe auch
ich mich geändert. Ich bin viel wachsamer geworden - insbesondere seitdem sich
auf einem Supermarkt Parkplatz ein Mann ziemlich merkwürdig verhielt. Er schlich
um meinen Wagen herum und meinte, man hätte seinen Wagen gerade gestohlen.
Eigenartig war, dass er dabei in das Wageninnere meines Autos schielte, während
ich meinen Einkauf im Kofferraum verstaute. Ich ließ ihn dabei nicht aus den Augen.
Den Autoschlüssel hatte ich bei mir. Noch merkwürdiger war, dass er dann zwei
Parkreihen weiter in ein kleines schwarzes Auto stieg und davonfuhr. Auch immer
mehr Bettler, die kein Wort deutsch sprechen, treiben sich auf diesen Parkplätzen
herum. Sie halten Zettel in der Hand, auf denen was von einer hungrigen Frau und
zwei hungrigen Kinder steht. (Was ich nicht verstehe - da sie doch Geld vom
Staat bekommen). Mit diesen Zetteln gehen sie direkt auf die Menschen zu,
die gerade ihr Auto geparkt haben und bedrängen sie geradezu.
Ich fühle mich auf diesen Parkplätzen überhaupt nicht mehr wohl.
Wenn so ein Mensch direkt auf mich zukommt sobald ich ausgestiegen bin und
sich vor mich stellt, so dass ich nicht mehr an ihm vorbeikomme, dann grenzt
das für mich schon sehr an Belästigung, insbesondere, wenn im ersten Moment
nicht eindeutig erkennbar ist, was er will oder vor hat.
 
 
 
 
Waldeslust und Waldesruhe kann ich daher in Form von ausgedehnten Spaziergängen
nur noch an den Wochenenden und nur noch in Begleitung eines männlichen
"Beschützers" genießen. Alleine trau ich mich nicht mehr in den Wald, da man ja
leider heutzutage nirgendwo mehr sicher sein kann. Im vergangenen Jahr ist hier
in der Nähe an einem See, ein Angler in seinem kleinen Zelt überfallen worden.
Geldbörse, Handy und Autoschlüssel samt Auto - alles weg.
 
 
 
 
Wenn in der Düsseldorfer Altstadt sogar eine 90 Jährige abends nach ihrem
Kirchgang überfallen, in eine Hausecke gezerrt und brutal vergewaltigt wird,
darf man sich in diesem Land über nichts mehr wundern. Dann ist wirklich alles
möglich. Der Täter wurde Gottseidank gefasst und muss für fünf Jahre und
fünf Monate in Gefängnis.
 
 
 
 
Noch herrscht Ruhe im Wald - eine wohltuende Ruhe und Stille.
Möge es immer so bleiben, denn in dieser kranken, kaputten und
irrsinnigen Welt, braucht man solche Zufluchtsorte und grünen Oasen
mehr denn je.
 
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Freitag, 19. Mai 2017

Heiterkeit und Sommerfreude

kommt an diesen ersten heißen Sommersonnentagen, die uns der Frühling
so unerwartet beschert hat, auch ohne großes Zutun auf.
Man muss sich nur umschauen, wie die Natur in diesen warmen Sonnenstrahlen
aufblüht. Es sind Tage, an denen möchte man die Zeit anhalten, weil man nicht
genug davon bekommen kann. Nicht genug vom blauen Himmel, von den weißen
Wolken, dem Vogelgesang, der wohltuenden Wärme und...und... und...
Es sind Tage, an denen auch die Seele aufblüht; an denen sie Flügel bekommt
und von der Heiterkeit durch den Tag getragen wird..

 
 
 
Es sind Tage, da weiß ich oft nicht, wohin ich zuerst schauen soll.
In den blauen Himmel, zu den weißen Wolken oder auf die Blütenpracht,
auf die Bäume, die vielen Sträucher oder die kleinen Gartengäste.
  
 
 
 
Oder auf die Licht- und Schattenspiele der Blätter im Wind oder den Farn,
der sich der Sonne entgegenstreckt.
Auf die blühenden Hortensien, die erst vor ein paar Tagen Einzug in den
Garten gehalten haben oder
  
 
 
 
auf die Blüten der Rhododendren, die sich genüsslich in der Sonne aalen.
 
 
 
 
Zwischen all dem Sommersonnenzauber lege ich auch gerne mal ein kurzes
Päuschen ein, um dem fröhlichen Konzert der Vögelchen zu lauschen.
Ach, solche Sommersonnentage tun einfach unglaublich gut.
 
 
 
 
Die Hostas genießen ihr Licht- und Schatten-Dasein.
Hier fühlen sie sich so richtig wohl.
 
 
 
 
Auch die vielen kleinen Gartengäste sind unterwegs. Erfreulich ist, dass so
viele Bienchen herumsummen. Jedes Mal, wenn ich mich einem
der Weigelie-Sträucher nähere, summen und brummen die Hummeln und
Bienen um die Wette.
Es ist eine Freude sie bei Nahrungssuche zu beobachten.
Sie lassen sich dabei keineswegs von mir stören.
Nur mit der Kamera sind sie nicht leicht zu erwischen, weil sie zu schnell
von Blüte zu Blüte eilen. 
 


 
 
Da lassen auch die Schmetterlinge , wie der Zitronenfalter, nicht lange auf sich
warten.
 
 
 
 
Es waren schöne Tage, diese ersten unerwarteten, frühen, heißen Sommersonnentage,
mit Temperaturen bis zu 28,7 Grad. Nun sind sie erst einmal wieder von einem leichten
Landregen abgelöst worden. An solch warmen Frühlings- und Sommertagen ist ein
Landregen immer herzlich willkommen.
 Das angekündigte Gewitter ist uns vorgestern erspart geblieben,
dafür hat es letzte Nacht ordentlich gekracht :o( !
 
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Unter den Menschen sind es nur einzelne, die, ohne an sich zu denken,
die reine Freude an dem haben, was Gott im Kleinsten
so schön geschaffen hat.
Adalbert Stifter
 
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Montag, 15. Mai 2017

Die innere Stimme

 
 
Unter den Idealen, die einen Menschen über sich selbst und
seine Umwelt hinausheben können,
gehört die Ausschaltung weltlicher Begierden,
Ausmerzung von Trägheit und Verschlafenheit,
Eitelkeit und Geringschätzung,
Überwinden von Ängstlichkeit und Unruhe und
Verzicht auf Misswünsche zu den Wesentlichsten.
 Buddha
 
 
 
 
Jeder muss seinen Weg gehen. Das Ende dieses Weges ist für alle gleich.
Dort auf der Zielgeraden angekommen, gibt es keine Kreuzung,
keine Wahl mehr zwischen rechts und links abbiegen, vorwärts oder
zurück gehen, denn wir sind am Ziel unseres Weges angekommen.
Der Weg dorthin ist für jeden unterschiedlich lang. Für die einen führt
er schnurstracks zum Ziel, andere kommen vom rechten Weg ab,
für wieder andere ist er steinig und holprig. Manche Wege führen durch
Berge und Täler. Viele irren auch nur umher, weil sie mehr Wert darauf legen,
was andere zu sagen haben, statt auf ihre eigene Stimme zu hören.
Oft gelangen wir nur über Umwege zum Ziel.
Am Wegesende, am eigentlichen Ziel, ändert das jedoch nichts.
Egal wie der Weg eines Jeden aussieht, das Wetter wird nicht immer
warm und angenehm sein. Es kann auch ganz schön ungemütlich werden.
Unwetter, Blitz und Donner, Kälte und Stürme, können uns
auf unserem Weg durch das Leben, ganz schön zu schaffen machen.
Je stürmischer es wird, desto mehr Stärke und Kraft benötigen wir.
Auch Mut ist gefragt. Nur wer seinen Weg mutigen Schrittes geht und
nicht bei jeder Schwierigkeit verzagt, wird in der Lage sein,
seinen Weg ohne Angst und innere Unruhe fortzusetzen.
 
Damit wir jedes Unheil, jedes Unwetter und so manches Hindernis und
manche Herausforderung gut überstehen, ist es wichtig, seinen Weg
so zu gehen, wie es das innere Gefühl, die innere Stimme vorgibt.
Wer anderen zuliebe von seinem eigenen Weg abkommt und gegen seine
innere Stimme, gegen sein inneres Gefühl handelt, schadet letztendlich
nur sich selbst, weil er dem Weg eines anderen folgt.
Er wird auf diesem anderen Weg kein Glück, keine Zufriedenheit,
keinen inneren Frieden und keine innere Ruhe finden.
 
 
 
 
Es gibt viele Wege durch das Leben,
aber nur einen richtigen Weg - das heißt,
der eigenen Stimme, dem eigenen Gefühl
auf seinem Weg zu folgen.
 
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Donnerstag, 11. Mai 2017

Morning has broken

oder der Morgen, an dem die Sonne ihre warmen Strahlen endlich
wieder in den Wald und Garten schickte. Nach den vielen trüben Tagen
und Wochen wahrlich eine große Freude.
Lagen Wald und Garten morgens noch in einem sanften, matten Licht,
so strahlte sie später von einem strahlendblauen Himmel.
Was für ein selten gewordener Anblick !
Sonne, endlich wieder Sonne ! Wie gut das tut !
Die Vögelchen waren wie ich, aus dem Häuschen und zwitscherten um die
Wette. Ich hätte es ihnen gleich tun und ebenfalls laut zwitschern können,
habe es dann aber vorgezogen, nur die Melodie des Daliah Lavi Songs:
"Morning has broken",
leise vor mich hinzusummen. Ihre Songs haben mich in meiner Berliner-Zeit
begleitet. Als ich von ihrem Tod hörte, wurden Erinnerungen an diese Zeit wach.
Wie schnell doch die Zeit vergangen ist !
Nun ist sie, Daliah Lavi, nicht mehr unter uns. Es sind so viele, die diese
irdische Welt in letzter Zeit verlassen haben, um in eine andere (bessere ?) Welt
überzugehen.
 
 
 
Der Garten ist zu meiner Welt geworden - zu meinem kleinen Paradies.
Meine Wohlfühloase. Es ist die friedliche Stille, die mich hier umgibt,
weit weg von allem Lärm und von Menschen, die sich selbst zu wichtig nehmen.
Es ist ein wertvolles Geschenk, so ein Garten und ein großes Glück, nicht der
Gesellschaft anderer Menschen zu bedürfen - außer natürlich der Gesellschaft
guter Freunde. Wohl dem, der heutzutage noch gute Freunde hat und
sich nicht aus reinem Zeitvertreib mit fremden Menschen via digitaler
Kommunikation begnügen muss.
 
 
 
Für mich ist es ein viel größerer Genuss, mit den Bäumen und Pflanzen
im Garten zu reden. Im Garten gibt es mehr Leben, als in der Steinlandschaft
einer Stadt, wo Menschen nur existieren.
 
Und ich habe getankt, viel getankt, viel frische Luft, viel Sonne und viel Vitamin D.
Was will man mehr ? Wenn man von der Morgensonne begrüßt durch den Garten
wandelt, den Vögelchen zuhört und einen kleinen Plausch mit den Pflanzen und
Bäumen hält - den Tag voll Freude und Dankbarkeit begrüßt und ihn wertschätzt.
Das tut so gut !
Im Sonnenlicht erscheint der Garten gleich viel farbenfroher.
Sogar diese kaputte Welt vergisst man hier im Garten.
 
  
 
Licht und Schatten haben wieder im Wind mit einander getanzt.

 
Sie alle haben sich wohlgefühlt im hellen Licht.
Viele Blüten haben ihr Knospen geöffnet - ganz besonders die Azaleen.
Eine wahre Pracht - und ein Anblick, der für die vergangenen trüben Tage
und Wochen entschädigt.
 
 
 
Doch schon ist es wieder vorbei mit dem hellen Sonnenschein,
denn gerade zieht ein leichtes Gewitter über uns hinweg.
Dicke, dunkle Wolken bringen Landregen mit, der nun vor sich hin plätschert
und den Garten nach den trockenen Tagen wieder wässert.
Es wird dem Wald und Garten gut tun,
so wie mir die Sonne gut getan hat.
 
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Nur wer jeden Augenblick tief seine Unvollkommenheit empfindet,
kann sich fortentwickeln.
Theodor Fontane
 
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