Freitag, 12. September 2014

Den Herbst feiern

 Leider hatte ich den Text noch nicht eingefügt, als ich auf die falsche Taste drückte
und den Post somit aus Versehen veröffentlichte.
Tinkababy hat mich geschubst ;o).
Er folgt also später - heute jedenfalls nicht mehr ;o)).
Feiern werde ich jetzt aber trotzdem und zwar nicht nur den Herbst, sondern auch
den Abend, den Feierabend, - mit einem Glas Wein -......... oder zwei - ............oder....
..... drei !
Nein, nein, mehr als zwei schaffe ich gar nicht - keine Sorge :o)) !
 
 
Ach, wozu eigentlich noch ein Text ?
 
 
 
Die Fotos sprechen ja eigentlich schon für sich.
 
 
 
 Feiern wir ein Fest der Farben - der Herbstfarben
und lassen uns nicht nur vom Wein - sondern auch von diesem Still-Leben -
das eigentlich gemalt werden möchte, berauschen.

 
Was braucht es da vieler Worte ? !

 
Erfreuen wir uns einfach an diesen Farben und genießen das Schweigen.

 
 
Warme Farben, Herbstfarben - Herbstfarbenrausch.
 
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Dienstag, 9. September 2014

Fünf Minuten

Sonne im Alltag können mehr Glück bedeuten
als ein Sonnentag im Urlaub.
 
 
Was für ein Glück, solche Momente mit der Kamera einfangen zu können.

 
Diesen kurzen Augenblick zu erwischen, wenn die Sonne hinter einer Wolke
verschwindet und ihre Strahlen in den Himmel schickt.

 
Solche Augenblicke lösen eine unbändige Freude in mir aus.
Denn es sind wirklich nur ganze kurze Augenblicke,
in denen dieses Himmelsschauspiel stattfindet.
Wolken jeglicher Art haben mich schon immer fasziniert,
aber Momente wie diese zu erwischen, ist wirklich großes Glück.

 
Diese kleine Propellermaschine flog kurze Zeit später über meinen Kopf
hinweg.
Sie sind hier öfter zwischen Holland und Duitsland unterwegs,
diese kleinen Maschinchen.
Und so ging auch gestern wieder ein schöner, sonniger, warmer Spätsommertag
vergnüglich zu Ende, der morgens noch so begann:
 
 
Ein Herbstmorgen, wie er herbstlicher eigentlich nicht beginnen kann.
Diese Stille, dieser Friede!
In solchen Augenblicken, wie denen mit den Sonnenstrahlen hinter den Wolken
oder dem Morgennebel über dem Wald erfasst mich der ganze Reichtum
der Natur und schenkt mir diese wundervollen Glücksmomente.
 
Wie schön, wenn der Tag gleich mit so viel  Freude beginnt !
Ja, für mich ist selbst Nebel ein Grund zur Freude,
weil er so eine ganz eigene Atmosphäre schafft,
besonders hier im Wald.
 
Aber auch der See, wenn die Nebelschwaden frühmorgens tief über dem Wasser hängen,
hat etwas sehr Stimmungsvolles, so einen leichten mystischen Hauch von Dartmoor,
von etwas Unheimlichem - ein wenig Gänsehautfeeling.
 
Da geht manchmal meine Fantasie mit mir durch
und meine Gedanken gehen ganz eigenartige Wege. ;o)).
 
~*~
 
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Montag, 8. September 2014

Einzigartig

 
sind diese Rosenblüten, jede einzelne von ihnen.
Keine gleicht der anderen, obwohl sie alle von einer Sorte sind.

 
Einzigartig ist auch jede einzelne dieser Limelightblüten.
An diesem Strauch ist mir in den letzten Tagen aufgefallen, dass eine Blüte
sich dadurch hervorhebt, weil sie gar nicht daran denkt, wie alle anderen
Blüten ebenfalls zu welken. Sie sieht aus, als stünde sie noch in der Mitte
ihrer Blütezeit und würde ihrem Herbst des Lebens ein Schnäppchen schlagen.
Vielleicht weiß sie, dass ihre Lebenszeit begrenzt ist, dass es, wenn sie erst
einmal verwelkt ist, kein Zurück mehr gibt und ihr Dasein ein baldiges Ende
nimmt. Der Strauch, der sie hervorgebracht hat, wird auch im nächsten Jahr
wieder Blüten tragen, aber es werden neue Blüten sein.
Sie dagegen wird einzigartig gewesen sein und nach ihr wird es nie wieder
eine Blüte  geben, die genau so sein wird, wie sie es während ihres Daseins
an diesem Strauch war.
 
 
Auch diese eine Annabelle scheint dem Herbst noch zu trotzen.
Sie ist noch nicht bereit, sich ihrem unvermeidlichen Schicksal hinzugeben.
Noch möchte sie ihr Dasein in den letzten warmen Spätsommertagen
genießen, während all die anderen ihrer Art bereits welken.
 
Bei den Menschen ist es nicht anders.
Jeder Mensch ist einzigartig. In seiner äußeren Erscheinung, als auch
von der Art seines Charakters, seines Wesens und seiner Seele. Nie vorher
hat es z.B. einen Mensch wie mich gegeben und auch in Zukunft wird
es nie wieder einen Mensch wie mich geben.
(Manch einer wird sagen - Gott sei Dank ! ;o) ).
Und gerade weil jeder Mensch so einzigartig ist, sollte er auch den Mut
haben, zu seiner Einzigartigkeit zu stehen, nämlich genau so zu sein,
wie es von seiner Wesensart her bestimmt ist.
Er sollte weder eine Rolle spielen oder Vorbildern nachahmen.
Eine Rolle zu spielen, wirkt nicht echt, sondern gekünstelt.
Und Vorbildern nachzuahmen heißt nichts anderes, als zu versuchen
jemand zu sein, der man seiner eigentlichen Bestimmung nach nicht ist.
Damit belügt man sich selbst und andere.
Außerdem betrügt man sich um sein eigenes wertvolles Leben,
wenn man nicht so ist und so lebt, wie es von der Natur her vorbestimmt ist.
Natürlich zu sein, SELBST zu SEIN, sich seiner
SELBST- BEWUSST zu SEIN und nicht gekünstelt !
 
 
 
Sich selbst treu zu sein und zu bleiben, zu sich selbst zu stehen,
so zu sein wie man ist, das erfordert Mut.
Denn nichts macht uns feiger und gewissenloser,
als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden.
Zu dieser Erkenntnis ist vor langer Zeit auch
Marie Ebner-Eschenbach gelangt.
 
Und dieser Mut wird belohnt, weil man sich dann endlich selbst annehmen
kann, so wie man ist:  EINZIGARTIG.
Einmalig in seiner Art.
 
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Samstag, 6. September 2014

Es ist nie zu spät

für Spätsommersonnentage in Haus und Garten.
Eigentlich bin ich überhaupt nicht dafür,
das Innere des Hauses je nach Jahreszeit zu dekorieren.
Das habe ich noch nie getan.
Außer - natürlich - in der Advents- und Weihnachtszeit.
In der übrigen Jahreszeit erfreue ich mich immer "nur" an kleinen,
der Jahreszeit entsprechenden Blumensträußen.
 
 
 
Im Herbst dagegen passen die Farben des Wohnzimmers und der Küche dann
tatsächlich zur Jahreszeit,
 weil sie das ganze Jahr über in warmen Rottönen gehalten sind.
 
 
 
 
Für die Fotos habe ich allerdings noch ein wenig zusätzlich dekoriert,
was ich danach aber gleich wieder wegräume.
Zu viel Schnickschnack - oder Staubfänger sind nicht so mein Ding.
 

 
Im Sommer mag der Anblick dieser Farben vielleicht zu warm erscheinen,
aber da halte ich mich sowieso mehr draußen - und seltener im Haus auf.
Die Kissen, Lampen und alles drumherum nur deshalb auszutauschen,
weil sie farblich vielleicht nicht zur Jahreszeit passen, auf die Idee bin ich ehrlich
gesagt, noch nie gekommen. Der Aufwand wäre mir auch viel zu groß.
In diversen Blogs habe ich allerdings gesehen, dass das durchaus üblich zu
sein scheint.
 
 
 
Es gab eine Zeit, da war mein Wohnzimmer mal ganz
in Weiß eingerichtet.
Dazu kann ich nur sagen: Nie wieder !
Jedes Staubkorn ist auf weißen Möbeln und Regalen zu sehen und
mit der Zeit bleibt die weiße Farbe auch nicht mehr ganz weiß, sondern
nimmt einen leichten Gelb- oder Graustich an.
Das sieht dann gar nicht mehr schön aus.
Der einzige Vorteil weißer Möbel ist der, dass man sämtliche Farben
dazu kombinieren kann.
 

  
 
Naturholztöne, so finde ich, passen auch einfach besser in unsere Breitengrade,
wo die Jahreszeiten überwiegend kühl bis eiskalt sind.
Da wirken warme Farben mit Naturholz kombiniert einfach gemütlicher.
Aber zum Glück ist das Geschmacksache und jede/r sollte sich natürlich so einrichten,
wie es ihm/ihr gefällt und er/sie sich in seinem/ihrem Zuhause wohlfühlt.
In schwarzen oder grauen Möbel mit Chromegestellen würde ich mich
allerdings nie wohlfühlen können.
Das wäre mir viel zu kalt.
Am allerbesten gefällt mir jedoch der "Amerikanische Country"-
oder der "englische Cottage-Stil."
Dafür müsste man allerdings auch das passende Haus haben - oder gleich nach
England umsiedeln. Dort würde ich dann nach Cornwall in eine kleine Cottage
mit einem typischen Cottage Garden ziehen.
Die sind einfach zu schnuckelig, diese Häuser und Gärten.
Richtig verliebt bin ich in sie.
Na ja, in diesem Leben wird das wohl nichts mehr werden ;o).
 

 
 
Jedenfalls hat der Herbst mir erst einmal wieder einen Strich durch meine Freude
gemacht. Na ja, nicht wirklich natürlich, aber er hat doch tatsächlich dem Sommer
noch einmal Platz gemacht, der vorgestern und gestern noch einmal beweisen musste,
dass er, der späte Sommer, immer noch der Stärkere ist.
So ist er doch tatsächlich noch einmal mit Sack und Pack zurückgekehrt,
mit allem, was dazu gehört:
Sonnenschein von den frühen Morgenstunden bis zum Sonnenuntergang,
mit Temperaturen von 27 Grad und fast keinem Wölkchen am Himmel.
Wer hätte denn vor ein paar Tagen damit noch gerechnet ?!
Tja, und so war faulenzen auf der Terrasse angesagt.
Sonne tanken, in einem Buch lesen, Tee draußen trinken !
Die Wärme auf der Haut und das Licht haben richtig gutgetan.
Und so war ich am späten Nachmittag sogar noch motiviert,
das Laub zu fegen und den Rasen zu mähen.
Ordentlich sieht es nun wieder aus.
Im Garten finde ich herbstliche Dekoration übrigens richtig schön,
wenn es nicht zu übertrieben ist und so werde
ich mich auch in den nächsten Tagen daran machen, den einen
oder anderen Tisch ein wenig herbstlich zu dekorieren.
 
Natürlich wird dieses Wetter nicht lange anhalten, denn Gewitter und
Regen sind selbstverständlich schon wieder angekündigt.
Macht aber nix, denn schön waren diese beiden unerwartet warmen,
sonnigen späten Spätsommersonnentage allemal.
Richtig gefreut habe ich mich darüber.
Schaun wir mal, wie das restliche Wochenende wird.
 
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Donnerstag, 4. September 2014

Herbst ist ein Gefühl,

ein Gefühl von Wärme, von Vertrautheit, von Freude  – so,
als würde man einen guten, alten Freund nach langer Zeit wiedersehen.
                  
 
Ich mag ihn sehr, den Herbst und ich freue mich, wenn er endlich da ist.
Wenn er früh morgens seine Nebelschwaden über dem Wald ausbreitet und
den Rasen mit lauter kleinen Tautropfen bedeckt.
Wenn die Spinnen wieder ihre Netze weben und der Tag in ein mattes,
blasses Licht getaucht wird.
 
 
Ich mag seine warmen Farben.
Das leuchtende Rot und Gelb der welkenden Blätter
an Bäumen und Sträuchern.
Ich mag ihn, weil er uns all die wunderbaren Früchte, Beeren und
Trauben schenkt.

Ich mag die weiten Felder, auf denen Rotkohl, Weißkohl und Porree wächst.
Die vielen Kürbisse vor den Häusern und das frische Gemüse in den Supermärkten.
 
 
Ich mag seine langen Schatten, wenn die Sonne untergeht.
Ich mag die abendliche Dämmerung, wenn es ganz still wird im Garten.
Ich mag das wunderbar warme und beglückende Gefühl der Geborgenheit,
wenn ich an ein knisterndes Feuer im Kaminofen denke.
Ich mag es, wenn die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden.
Wenn es im Haus wieder kuschelig wird und Kerzen eine
gemütliche Atmosphäre schaffen.
 
 
 
Der Herbst ist für mich wie ein wunderbar warmes und farbenfrohes Ritual,
das jedes Jahr wiederkehrt und uns reichlich beschenkt.
Eben wie ein guter, alter Freund,
den man erwartet und auf dessen Ankunft man sich freut
und glücklich ist, wenn er endlich da ist.
 
 
Sei herzlich willkommen, mein lieber Freund Herbst.
 
 
Schön, dass Du schon etwas früher angekommen bist und
uns schon so viel Freude bescherst.
DANKE !
 
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Dienstag, 2. September 2014

'What a wonderful world' ...

sang einst Louis Armstrong.
Ich liebte und liebe dieses Lied immer noch.
Es drückt so viel Liebe für diese Welt aus.
 
 
Ja, sie ist wundervoll, diese Welt mit ihrer sagenhaft schönen Natur.
 

 
Mit ihrer Vielfalt an Flora und Fauna.
Sie schenkt mir so viel, diese Schönheit der Natur.

 
In ihr tanke ich auf, lasse meine Seele baumeln und genieße.
Sie macht mich glücklich, die Natur und dafür bin ich dankbar.

 
Was allerdings traurig, schrecklich, verantwortungslos und grausam ist,
ist die Tatsache, was wir Menschen mit dieser wundervollen Natur machen.
Was wir aus dieser Welt machen, aus diesem einmalig schönen blauen Planet Erde.
 
Aber es nicht nur traurig, was wir aus dieser Welt machen,
wie wir mit unserem Planet Erde umgehen,
es ist ebenso traurig, schrecklich, rücksichtslos und grausam,
wie Menschen mit Menschen umgehen.
Was sie einander antun, dass sie vor Gewalt und Terror nicht zurückschrecken.
Radikal und brutal vorgehen - ohne Hemmungen, ohne Unrechtsbewusstsein.
 
Zurzeit geht es ganz besonders schlimm zu in dieser Welt.
Zurzeit gerät die Welt aus den Fugen.
Zurzeit befindet sich diese wundervolle Welt,
in einem absoluten Chaos
und eine Ende dieses Chaos, ein Ende der Gewalt,
der Kriege und des Terrors ist nicht in Sicht.
Wie soll das bloß weitergehen, wohin soll es führen
und wie soll es enden ?
 
Ein Ausgleich bietet die Natur, ein Spaziergang durch einen Park,
durch einen Wald, an einem Fluss oder See.
Die Natur bietet die Möglichkeit zum Durchatmen, zum Abschalten
Erholen und Entspannen.
Wer es versteht, all diese Wunder wahrzunehmen, kann gar nicht
anders, als sich darüber zu freuen und dankbar zu sein.
Allein beim Anblick einer Blumenwiese oder eines Sees bei
Sonnenuntergang, kehrt Ruhe ein.
  
~*~
 
PS: Die Fotos zeigen den Walchsee in Tirol/ Österreich.
Sie entstanden in einem Kurzurlaub vor ein paar Jahren.
Es ist wirklich wunderschön dort !
 
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Sonntag, 31. August 2014

Herbstzauber

 
 
Mit vollen Atemzügen
 
Saug ich, NATUR, aus dir
 
Ein schmerzliches Vergnügen.
 
Wie lebt.
 
Wie bebt.
 
Wie strebt
 
Das Herz in mir !
 
Goethe
 
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Dienstag, 26. August 2014

Im stillen Kämmerlein

sind sie entstanden.
Hier in dieser Dachstube, an diesem Computer.
An meinem allerersten Rechner, der langsamer nicht hätte sein können.
Ins Internet kam ich nur, indem ich mich über ein Modem einwählen musste.
Wie langwierig das damals - vor etwa 13 Jahren - noch war.
Ich erinnere das Geräusch noch ganz genau, das ertönte,
wenn das Modem die Verbindung herstellte.
 
 
Hier an diesem Schreibtisch sind sie also in stundenlanger Kleinstarbeit,
teilweise Pixel für Pixel entstanden, meine geliebten Bärchen.
Deshalb würde ich es auch nicht als Arbeit bezeichnen,
sondern als eine ganz große ♥ Herzensangelegenheit ♥.
Zuerst waren es nur Bärchen, später kamen dann auch Kätzchen und Hunde dazu.
Es hat mir so viel Spaß gemacht und vor allem auch sehr gut getan.
Denn zur damaligen Zeit ging ich einmal mehr durch eine relativ schwierige Lebensphase,
in der meine Seele mal wieder ziemlich gelitten hat.
Es war eine menschliche Enttäuschung - wie so oft in meinem Leben.
Das Zeichnen der Bärchen und das Tüfteln an neuen Grafiken
hat mir dabei sehr geholfen, meiner Seele wieder Lebensfreude einzuhauchen.
Nur von den Menschen habe ich mich immer mehr zurückgezogen.
 
 
Hier an diesem Tisch im kleinen Esszimmer, habe ich damals allerdings auch
oft mit einer meiner Freundinnen, oder Kollegin bei einem Kaffee gesessen
und über alle möglichen Themen geplaudert.
Schön war das damals, denn ich habe gerne alleine gelebt - obwohl es mir anfangs
recht schwergefallen ist, mich an das "Alleineleben" zu gewöhnen.
Mit der Zeit jedoch habe ich die vielen Vorteile sehr zu schätzen gewusst.
Heute möchte ich allerdings nicht mehr alleine leben.
 
Meine Bärchen sind alle mit mir aus meiner kleinen, kuscheligen Dachwohnung
hier in das Haus umgezogen und weilen auch heute noch auf der Webseite,
die ich nun schon seit dem Jahre 2000 mal mehr, mal weniger aktiv, betreibe.
Sie fühlen sich dort immer noch wohl und freuen sich auch weiterhin
über die vielen Besucher, die dort täglich reinschauen.
 
Zu finden sind die Bärchen   h i e r !
und neuerdings, allerdings noch im Aufbau befindlich, auch  h i e r !
 
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Freitag, 22. August 2014

Wie ein unerwartetes Geschenk ....

waren die beiden letzten Tage.
Eigentlich betrachte ich jeden Tag als ein Geschenk,
aber die beiden vergangenen Tage waren einfach so überraschend schön,
dass sie mir wie ein ganz besonderes Geschenk vorkamen.
Denn die SONNE schien fast den ganzen Tag - es war unglaublich
und so, als hätte da oben jemand gewusst, dass "wir" Urlaub haben.
Ich habe ja eigentlich immer Urlaub :o)), aber Prof. Herrchen ist ja
noch berufstätig und muss jeden Tag in die Firma.
 
 Ein Elfchen hat uns besucht. Die Sonne reflektiert in seinen Flügeln.

 
Und so konnten wir diese schönen Tage nutzen, um uns endlich den vielen
Aufgaben im Garten zu widmen.
War das wieder eine Freude !
 
Wir waren fleißig wie die Ameisen ;o)
 
Morgens war es allerdings schon richtig herbstlich frisch, 9° nur, aber die Luft erwärmte
sich im Laufe des Tages sehr schnell. Der Himmel blieb, bis auf ein paar locker
dahinschwebende Wolken, blau und es ging ein leichter Wind.
Das ideale Gärtnerwetter oder Gartenwühlwetter.

 
 Und so haben wir dann auch eine Aufgabe nach der anderen in Angriff genommen
und richtig viel geschafft.

Eine Blüte des "Angelika-Baumes"
 
Die Äste und Blätter der Rhododendren
 
Vom Bambus wurde fast die Hälfte entfernt.
 
 
Vor allem der Bambus musste dringend gelichtet- und ein großer Teil mit
Wurzeln ganz entfernt werden. Würden wir ihn so wachsen lassen, wie er wollte,
dann würde sich der Garten sehr schnell in einen wild wuchernden Bambuswald
verwandeln.
Aber nicht nur der Bambus, auch einige Sträucher, der Apfelbaum, Flieder und
Sommerflieder mussten zurückgeschnitten werden, da sie den darunter
wachsenden Stauden und Hostas zu viel Licht wegnahmen.

Wie immer beim Gärtnern, wenn wir mit vollem Eifer bei der Sache sind,
rennt die Zeit nur so dahin. Ich kann immer gar nicht fassen, wo die Stunden
dann geblieben sind, denn ehe ich mich versehe, ist der Tag rum.



Am ersten Tag gegen Abend, als wir gerade mit allem fertig waren, zog sich der Himmel
ganz plötzlich zu und es kam ein kurzes, aber heftiges Gewitter auf,
das von einem ebenso heftigen Regenschauer begleitet wurde.
Auch gestern wurde es am frühen Nachmittag wieder dunkler und etwas kühler,
so dass ich später im Haus mit den Gedanken spielte,
ein Feuerchen im Kaminofen anzuzünden - zog aber dann doch eine warme
Strickjacke und dicke Socken vor. Immerhin befinden wir uns kalendarisch
noch im AUGUST !!!



Tja, und damit gingen dann zwei wirklich schöne, des Gärtnerinnen Herz und Seele
zufriedenstellende Gartenwühltage zu Ende, die abends noch mit einer richtig
leckeren, deftigen Gemüsesuppe belohnt wurden.
Bauchspeck und Wiener Würstchen inklusive !
Die Suppe wirkte sich besonders zufriedenstellend sowohl auf Prof. Herrchens
Gärtnerherz- als auch auf seinen knurrenden Magen aus.
Der Arme hatte nämlich seit dem Frühstück nichts mehr gegessen, was mir,
wenn ich alleine zu Hause bin, absolut nichts ausmacht.
Im Gegenteil - ich vergesse tagsüber oft überhaupt etwas zu essen,
was sich leider so gar nicht auf mein Gewicht auswirkt.
Nach regelmäßiger Gartenwühlerei sieht das dagegen
schon ganz anders aus :o)))).
Die Bewegung macht's.

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